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Zivilisierung des Planeten Mars

156 Beiträge, Schlüsselwörter: Mars

Zivilisierung des Planeten Mars

12.06.2016 um 10:15
@Thomas1971
Thomas1971 schrieb:Was hälst du davon, wenn ich dir sage, dass der Mars bis vor ca. 900.000 Jahren tatsächlich besiedelt war?
Wie wurde der Zeitpunkt festgestellt? Wieso ist er nicht mehr besiedelt?
Thomas1971 schrieb:Und das Marsgesicht (eine ehemalige planetare Steuerzentrale) und die Pyramiden im Umfeld davon demzufolge von intelligentem Leben erschaffen und dazu noch (bzw. selbstverständlich) unterirdisch mit Tunneln verbunden sind?
Also haben diese anderen Lebensformen zufällig auch Steuern? (Verdammt! Steuerfrei ist wohl nur Luxemburg)

Was für Pyramiden? Woher weißt du von den unterirdischen Tunneln. (Irgendwie passt der Ausdruck unterirdisch nur teilweise. Unter der Erde .....)
Thomas1971 schrieb:Auch gibt es uralte schachbrettartig angelegte Ruinenstädte in Marskratern. Ich habe die entsprechenden Satellitenfotos bei einem Insidertreffen selbst gesehen!
Und nachdem du sie gesehen hast, hast du sie sofort auf ihre Echtheit geprüft, oder?
Thomas1971 schrieb:Auch ist für die Zukunft geplant, durch entsprechende hochtechnologische Terraforming-Programme, den Mars und die Venus (beide noch in der habitablen Zone) zu lebensfreundlichem Wohnraum für Mensch, Tier und Pflanze umzugestalten, damit wir hier auf der Erde nicht den Überbevölkerungskollaps (aktuell bei 8,5 Mrd Menschen, entgegen der offiziellen Zahl von 7,3 Mrd) erleiden müssen! Natürlich macht das nicht die NASA oder die ESA, und auch nicht die Russen oder Chinesen, sondern diejenigen, die auch die heutige Menschheit vor ca. 500.000 Jahren auf unserer Erde "angepflanzt" haben. (Wir haben unseren Ursprung alle nicht auf dieser Erde - just by the way- , sondern sind Teil eines von wirklichen Sternen-Hochzivilisationen gesteuerten kosmischen Entwicklungsprogrammes).
Und die Sternen-Hochzivilisation hat euch das wie und wann mitgeteilt? Getwittert hat sie wahrscheinlich nicht.
Außerdem, woher die Zahl 8.5 Milliarden? Und was würde es der bringen die Zahlen zu fälschen und von 7,3 Milliarden zu sprechen?
Und was das "Menschheit auf die Erde Pflanzen" angeht. Ich vertrete eher die Evolutionstheorie. Und wie kommst du auf 500.000 Jahre?
Der Mensch ist die einzige überlebende Art der Gattung Homo. Er ist in Afrika seit rund 200.000 Jahren fossil belegt[1] und entwickelte sich dort über eine als archaischer Homo sapiens bezeichnete Mosaikform vermutlich aus Homo erectus.
Wenn wir fertig auf die Erde geklatscht wurden, wohl eher vor 200000 Jahren.
Außerdem, wieso sollten die Aliens den Mars und die Venus menschenfreundlich gestalten?
Thomas1971 schrieb:zum eigenen forschen und nachdenken anregen!
Ich habe mir diese Fragen ausgedacht. Reicht das?


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Thomas1971
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Zivilisierung des Planeten Mars

12.06.2016 um 12:12
@Izaya

ja, ja, viele Fragen...und aus jeder Antwort wachsen dann wieder neue!

Ich gebe dir den Rat, nur bedingt das anzunehmen und zu glauben, was uns das sogenannte "wissenschaftliche Weltbild" vermitteln will. Denn dahinter steht ein "System" (bestehend z.B. aus Schule, Uni, gekaufte Wissenschaftler, verlogene Medien) welches den Menschen in einer "systemkonform" zurecht gezimmerten "Desinformationsblase" halten will, ein geschickter Mix aus Wahrheit und Manipulation, sodass der Mensch gewisse wahre Hintergründe nie erfahren soll, denn sonst wäre das "System", das Macht über uns ausüben will und Profit aus uns schlagen will, ziemlich schnell am Ende....

Die sogenannte "Evolutionstheorie" ist z.B. so etwas, das kannst du so ziemlich in die Tonne treten.

Und der Grund für das Ende der Marszivilisation war der, dass vor über 900.000 Jahren ein intergalaktischer Krieg in unserem Sonnensystem ausgetragen wurde, welcher seit Jahrmillionen immer wieder mal aufflammte! Und von wem? Es war das alte Spiel von "gut" gegen "böse". Also die Zivilisationen der "lichtvollen Reiche", bestehend aus spirituell und ethisch hoch stehenden Menschenrassen gegen die Zivilisationen der "Dunkelreiche" bestehend aus den zwar hochtechnisierten aber völlig unmenschlichen und unbarmherzigen Repto- und Drachenrassen, die nie Frieden halten können und immer auf Provokation aus sind! Dabei wurde der ehemalige Planet (Mallona), der zwischen Mars und Jupiter die Sonne umkreiste durch eine (wahrscheinlich atomare) gigantische Explosion zersprengt und in unzählige Trümmer gerissen. (mindestens ein großes Trümmerstück streifte dabei den Mars und führte dort zur Vernichtung der "Lebensspähre, -schau dir mal die Oberflächenbilder vom Mars an, extremst zerfurcht, direkt unnatürlich in dieser Krassheit!!) Das Ergebnis davon sehen wir noch heute: Den Asteroidengürtel! (die 2 bis 3 größten Asteroiden, allen voran "Ceres", waren Monde von "Mallona) Wer jetzt sagt, die Masse aller Asteroiden sei zu klein, um einen Planeten gebildet zu haben, dem sei gesagt, dass alle Planeten nur schalenförmige Körper sind (wie eine ausgehöhlte Orange), wobei die Wandung jeweils etwa einem Zehntel des Gesamtdurchmessers entspricht, dabei sitzt das Schwerkraftfeld wie eine Schicht in der Mitte dieser Schale, sodass man von beiden Seiten, also außen wie innen, eine gleichmäßige Gravitation erfährt.

Die Zahl von 8,5 Mrd Menschen, die derzeit auf unserer Erde leben, kommt -wie kann es anders sein- natürlich durch eine "außerirdische Zählung", die aber insofern präzise ist, weil sie die Anzahl der Seelen misst, welche körperlich inkarniert sind. Die "weltliche" Zählung muss sich dahingegen in weiten Teilen auf eine Schätzung bzw. Überschlagsrechnung verlassen, weil ja nicht jedes Land so gut durchorganisiert und erfasst ist, wie bei uns in Deutschland oder Europa!

Was den Zeitraum betrifft, seitdem die heutige Menschheit auf der Erde ist, liegen die entsprechenden (nicht weltlichen) Angaben zwischen 450.000 und 500.000 Jahren. Dass man aus dieser fernen Zeit kaum Spuren findet, liegt daran, dass diese unter tieferen Erdschichten liegen als die nicht so ferne Vergangenheit und größtenteils auch auf den heutigen Meeresböden. (Stichwort: Landhebung/Landsenkung, die Erde "arbeitet")


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Zivilisierung des Planeten Mars

12.06.2016 um 12:18
@Thomas1971
Thomas1971 schrieb:ja, ja, viele Fragen...und aus jeder Antwort wachsen dann wieder neue!
Genau, ist überall so. Aber zuerst Zitiere ich die Fragen, deren Antworten ich nicht in deinem Text finde:
Also haben diese anderen Lebensformen zufällig auch Steuern? (Verdammt! Steuerfrei ist wohl nur Luxemburg)

Was für Pyramiden? Woher weißt du von den unterirdischen Tunneln. (Irgendwie passt der Ausdruck unterirdisch nur teilweise. Unter der Erde .....)
Izaya schrieb:Und die Sternen-Hochzivilisation hat euch das wie und wann mitgeteilt? Getwittert hat sie wahrscheinlich nicht.
Izaya schrieb:Außerdem, wieso sollten die Aliens den Mars und die Venus menschenfreundlich gestalten?
Sobald diese Fragen auch beantwortet sind, denke ich mir neue aus. Meinen Wissensdurst kann man nicht so einfach stillen.


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Thomas1971
ehemaliges Mitglied

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Zivilisierung des Planeten Mars

12.06.2016 um 12:22
@Izaya

ja bitte, nur zu, tu dir keinen Zwang an, ist ja auch richtig so!

Erforsche die Welt und mach dir dein Bild davon, wir alle müssen das tun!


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Zivilisierung des Planeten Mars

19.06.2016 um 12:37
Das mit den Solarmodulen kann man sich auch sparen, dafür einen Atomreaktor, mag zwar einigen nicht gefallen ^^ aber wenn eine Kolonie überleben soll, dann benötigt sie Energie um Metalle zu schmelzen und zu veredeln. Die Wirksamkeit der Solarmodule ist dafür auf dem Mars nicht mehr optimal, sie können zwar ergänzend sein aber eine atomare Energiequelle ist wohl zwingend notwendig. Ich persönlich halte den Mars aber für einen Fehler. Man kann hier zwar eine Kolonie errichten aber der Aufwand diese zu versorgen, diese als Selbstversorger einzurichten, was wohl am Anfang nur mit Nahrung, Wasser und Luft geht und später langsam zu vergrößern ist enorm. Der Hauptpunkt ist aber eine Marskolonie verbessert unsere derzeitige Situation nicht, wir können damit nicht leichter Material in den Orbit bringen, es ist nur ein Boost weil wir gezwungen werden diese zu versorgen. Beim Mond hingegen haben wir Ressourcen nah an der Erde, eine Besiedelung und Transfer ist leicht, man kann auch mit Fernsteuerung und Drohnen von der Erde aus arbeiten und wir können hier leicht hohe Nutzlast und Material in einen Orbit bringen. Von den Lebensbedinungen geben beide sich nicht viel, Raumanzug und geschützte Wohnungen sind bei beiden Pflicht, Gravitation ist der Mars zwar besser aber beim Mond wäre ein Pendeldienst zu einer Raumstation mit Gravitation denkbar. Mars zwar auch aber auf die Entfernung muss man die Ausrüstung und Material für eine Raumstation erstmal bekommen, was beim Mond wesentlich leichter ist, von daher sehe ich den Fokus auf den Mars eher kritisch und als einen Fehler an.
perttivalkonen schrieb am 21.03.2016:So ideal der Mars auch fürs Terraforming ist, so sehe ich doch arge Probleme für ein natürliches Habitat. Es reicht ja nicht, die Marsatmosphäre umzuwandeln in eine atembare, die Menge der Atmosphäre sollte ca. verhundertfacht werden. Wenigstens zwei Billiarden Tonnen Atmosphäre, irgendwo sollten die herkommen. Und anschließend festgehalten werden, nicht daß wieder alles in den Weltraum entfleucht.

Und von welchem Wasser soll sich marsweit ein Biofilm bilden? Wasser muß da ebenfalls produziert werden. In gewaltigem Umfang.

Mit künstlichem Habitat (alles unter ner Kuppel) und nem "kleinen Garten im Freien" (gerne ein paar hundert Quadratkilometer) könnte man da vielleicht leben und sich O2 und H2O in nötiger Menge produzieren. Aber Terraforming ist nochmal ne ganz andere Hausnummer.
Das wird nur eine entwickelte Raumfahrtzivilisation schaffen, wenn wir unsere Co2 Emissionen auf der Erde von 35 Mrd Tonnen hernehmen, da fehlt uns noch dann doch viel um eine Atmosphäre zu gestalten aber so gesehen haben wir auch Reserven in unserem Sonnensystem, wobei Stickstoff vielleicht ein Problem werden könnte. Da wäre Venus vielleicht dann die bessere Wahl für Terraforming, für beide Mars und Venus werden wohl die Reserven an Stickstoff nicht reichen, ausser wir finden einen unkritischen Ersatzstoff.


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Zivilisierung des Planeten Mars

19.06.2016 um 12:49
Helium würde sich für Terraforming vielleicht anbieten gibt es auf Jupiter und Saturn wohl genug, hätte nur eine etwas unglückliche Auswirkung auf unsere Sprache ;) ist aber als Atemgas zumindest schon erprobt. Wenn man aber die 35 Mrd Tonnen Co2 und die 2 Billiarden Tonnen hernehmen, dann wären wir bei 57000 Jahren mit unserer derzeitigen Co2 Produktion...


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Zivilisierung des Planeten Mars

19.06.2016 um 15:23
@taren

Die Venusatmosphäre enthält fünfmal soviel Stickstoff wie die Erdatmosphäre.
taren schrieb:Helium würde sich für Terraforming vielleicht anbieten gibt es auf Jupiter und Saturn wohl genug
Inwiefern würde es sich fürs Terraforming anbieten? Als Puffergas oder als Treibhausgas?


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Zivilisierung des Planeten Mars

19.06.2016 um 15:37
@Gim hmm, ja der Anteil ist zwar eher gering aber durch den hohen Druck könnte es sogar mehr sein, dann wäre Stickstoff erstmal kein Problem und man müsste sich auch keine Gedanken wegen einem Ersatzstoff machen. Helium hätte vielleicht Stickstoff ersetzen können aber ob es andere unerwünschte Nebenwirkungen hätte, darüber hab ich nicht nachgedacht :P Eine Atmosphäre mit Luft wäre wohl am besten ausreichend Gase wären wohl dann für Venus und Mars vorhanden, auch den Verlust auf dem Mars könnte man für Jahrhunderte ausgleichen.


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Zivilisierung des Planeten Mars

19.06.2016 um 16:57
@taren

Von dem Helium, was seit der Entstehung der Erde vorhanden war, ist heute praktisch nichts mehr übrig. Der überweigende Anteil stammt aus radioaktivem Zerfall. Wenn also selbst die Erde mit ihrer vergleichsweise starken Gravitation ihr Helium nicht halten kann, kann es der Mars erst recht nicht.

Eine atembare Marsatmosphäre würde sich viel höher erstrecken als die Atmosphäre der Erde. Das Helium würde sich von den anderen Gasen früher oder später entmischen und nach und nach in den Weltraum abgetragen werden. Ein Einsatz als Puffergas ist also nicht möglich.


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Zivilisierung des Planeten Mars

20.06.2016 um 00:04
@taren
taren schrieb:Ich persönlich halte den Mars aber für einen Fehler. Man kann hier zwar eine Kolonie errichten aber der Aufwand diese zu versorgen, diese als Selbstversorger einzurichten, was wohl am Anfang nur mit Nahrung, Wasser und Luft geht und später langsam zu vergrößern ist enorm. Der Hauptpunkt ist aber eine Marskolonie verbessert unsere derzeitige Situation nicht
Ich halte es für eine gute Idee, den Mars zu besiedeln; und man muß ja auch nicht gleich sofort den Mars in eine "zweite Erde" umwandeln wollen (was ich sowieso eher für problematisch halte...), aber man könnte ihn langfristig gesehen schon erdähnlicher machen. Heute denkt man natürlich an die immensen Kosten, an das viele Geld, das vielleicht besser in anderen Projekten aufgehoben wäre, die uns kurzfristig mehr bringen, als eine aufwendige Erweiterung des menschlichen Lebensraumes, aber in fernerer Zukunft, vielleicht in einer besseren Zeit, wäre die Umwandlung und Besiedlung des Mars einfache nur eine natürliche Folge der menschlichen Entwicklung. Die Ansichten ändern sich eben, und wenn die Menschheit endlich ein stabiles und friedliches Miteinander auf der Erde erreicht hat, dann muß sie sich fragen, wohin der Weg sie nun führt...

Wenn man an eine Besiedlung des Sonnensystem denkt, dann kommt man am Mars nicht vorbei. Die Venus kann man eher vergessen, da sie sich knapp außerhalb der habitablen Zone befindet, der Aufwand wäre immens und der Schutz einer terrageformten Venus vor der Sonne fast unmöglich. Der Mond ist brauchbar und in der Nähe, eine Rohstoffquelle für Helium 3, ein Ausflugsziel für Weltraumtouristen und ein Experimentierfeld für neue Technologien, aber er steht am Anfang einer Entwicklung und nicht an deren Ende...
taren schrieb:Das mit den Solarmodulen kann man sich auch sparen, dafür einen Atomreaktor, mag zwar einigen nicht gefallen ^^ aber wenn eine Kolonie überleben soll, dann benötigt sie Energie um Metalle zu schmelzen und zu veredeln. Die Wirksamkeit der Solarmodule ist dafür auf dem Mars nicht mehr optimal, sie können zwar ergänzend sein aber eine atomare Energiequelle ist wohl zwingend notwendig
Hocheffiziente Solarmodule gewinnen auch aus dem "marsianischen Sonnenschein" genug Energie, die sich dazu bequem in Akkus speichern lässt. Eine zusätzliche Energiequelle könnte vielleicht "Marswärme" sein, die man an einigen Stellen aus dem Untergrund gewinnen könnte (obwohl das sicher aufwendiger wäre, als auf der Erde...). Einige kleine Minireaktoren könnten als Notreserve auf "Stand By" stehen, aber dabei muß man immer bedenken, das ein Unfall oder auch nur eine unsanfte Landung mit radioaktiven Material die Umwelt ähnlich verseuchen würde, wie auf der Erde, nur das es auf dem Mars weitaus schwieriger wäre, der lokalen Radioaktivität auszuweichen, weil eine Kolonie nun mal ortsgebunden ist, und kein nahegelegener lebensfreundlicher Ort existiert, zu dem man flüchten könnte...

Vielleicht wäre es da besser, auf größere Flächen mit Solarmodulen zu setzen und auf mehr Akkus, die zeitversetzt die gespeicherte Energie wieder freisetzen; aber muß Reserven haben, für den Fall eines wochenlangen Staubsturms. Vielleicht wäre irgendwann ein (weitaus ungefährlicherer...) Fusionsreaktor eine solche Reserve, aber mir persönlich wäre es lieber, wenn die Energieversorgung sich alleine mit "marsianischen" Rohstoffen und Energien realisieren ließe. Andererseits sind die Transportkosten für den notwendigen Nachschub in der Zukunft sicher geringer als heute...


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Zivilisierung des Planeten Mars

20.06.2016 um 00:50
mag vielleicht auch den einen oder den anderen interessieren in bezug auf das thema und ueberlegungen/ideen und praktischen versuchen:

Wikipedia: Biosphäre_3

Wikipedia: Biosphäre_2


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Zivilisierung des Planeten Mars

20.06.2016 um 02:34
@wolf359

Besser als Akkumulatoren wären Hubspeicher, die können auch große Energiemengen einigermaßen kompakt speichern. Allerdings müssten Dazu müsste man allerdings erst einen Schacht ausheben, in dem der Speicher platziert wird. Allerdings könnte man das dabei anfallende Gestein auch gleich als Speichermedium nutzen.


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Zivilisierung des Planeten Mars

20.06.2016 um 13:10
@wolf359 Natürlich sollte der Mars besiedelt werden, nur nicht am Anfang. Venus wäre nur mit Terraforming interessant, wenn man sich 57000 Jahre für eine Marsatmosphäre vorstellt, dann ist beides unrealistisch. Bei der Venus müsste man im Orbit die Sonneneinstrahlung mindern, mit Spiegelfolien z.B. eine Abkühlung abwartet und dann die Atmosphäre anpassen, beides geht nur wenn wir dies über selbstreplizierende Roboter lösen können, der Aufwand ist einfach gigantisch. Für eine kleine Kolonie mit Lebensmittel Selbstversorgung würden Solarmodule vielleicht reichen aber für Industrie mit Rohstoffveredelung wäre dies eher schlecht, man bräuchte zusätzliche enorme Speicher und jede Tonne Stahl, Aluminium etc. müsste ansonsten von der Erde kommen.


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Zivilisierung des Planeten Mars

21.06.2016 um 00:20
@taren

Von welchen Planeten sprichst du gerade?


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21.06.2016 um 06:32
@Gim Der Teil mit der Kolonie bezieht sich wieder auf den Mars oder worauf bezieht sich die Frage?


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21.06.2016 um 06:49
@taren

Ja, genau davon. Aber es stellt sich die Frage, wenn nicht mit Solarmodulen, wie sonst?


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Zivilisierung des Planeten Mars

22.06.2016 um 15:37
Die Venus könnte besiedelt werden, wenn man ihr Abkühlung verschafft - durch riesige Spiegel, die keineswegs schwer sein müssen, sondern eher wie große Segel aus dünner Spiegelfolie, die an langen Stangen ausgebreitet werden und an kleinen Treibsätzen (für die korrekte Positionierung) befestigt sind. Was aber für die Venus absolut wichtig wäre, wäre eine eigene Plattentektonik. Vor ein paar Jahren kursierte mal ein Bericht, daß die ganze Venusoberfläche relativ "jung" ist (ca. 500 Millionen Jahre), weil sie mangels zerrender Mondschwerkraft keine Plattentektonik, also keine planetenumspannenden Bodenrisse hat, aus der die innere Hitze entweichen könnte wie bei der Erde. Weshalb sich die Hitze Millionen Jahre lang staut und irgendwann ein Maximum erreicht, bei der die gesamte harte Oberfläche aufgeschmolzen wird und in das Innere des Planeten absinkt, ein Vorgang, der ungefähr alle 600 Millionen Jahre stattfinden soll (herausgefunden über die ungewöhnlich niedrige Impakt-Kraterdichte auf der Oberfläche). Sowohl die Plattentektonik als auch ein Ausdünnen der momentan extrem dichten Atmosphäre ließe sich erreichen, wenn man aus den äußeren Bereichen des Sonnensystems ein paar größere Objekte (Plutomäßig, da schwirren mehr von den Teilen herum) "klaut" und einen kleineren davon auf die Venus herabfallen läßt (Folge u. a. die Venusversion eines "nuklearen Winters" - es wird kühler, und ein Teil der Atmosphäre wird beim Impakt in den Weltraum geschossen) und den oder die größeren Brocken als zukünftige Monde positioniert, die dann mit ihrer Schwerkraft für ein Durchwalken des glutflüssigen Planeteninneren samt Beginn der Plattentektonik sorgen. Wenn das oder die Teile, die man auf den Planeten fallen läßt, reichlich Wassereis enthalten, bringt man ganz nebenbei damit auch noch die große Gießkanne mit.

Beim Mars dagegen ist Terraforming außerhalb von Atmosphärenkuppeln (wie in diveren SF-Romanen) vergebliche Liebesmühe, weil der Planet einfach nicht genug Anziehungskraft hat, eine neu entstandene Sauerstoffatmosphäre lange zu behalten, früher oder später wäre die Atmosphäre wieder so dünn wie heute. Außer man fände eine Möglichkeit, in gewissem Abstand vom Boden eine Art Schutzschicht rund um den ganzen Planeten zu legen, die die Atmosphäre dauerhaft festhält (zur Zeit noch totale SF).
Ich bin trotzdem für eine dauerhaft besiedelte Station dort (unter einer sicheren Kuppel oder in einer großen Höhle), weil derartige Unternehmungen samt allem, was dabei erfahrungsgemäß schiefgeht (Murphy´s Law) einen gewaltigen Zuwachs an Erfahrungen und neuen Technologien bedeuten. Das kostet, klar, aber ohne Fleiß und Investitionen kein Preis. Außerdem kann so ein Projekt leicht mit anderen wichtigen Projekten wie einer Mondstation (als erste Station Richtung Mars und weiter weg) und der Erfassung und Abwehr von gefährlichen NEOs verknüpft werden.


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Zivilisierung des Planeten Mars

24.06.2016 um 11:36
@Gim

Hubspeicher sind eine interessante Ergänzung zu Akkumulatoren, wenn es um die Speicherung von Energie geht, man müsste dazu aber schon recht tiefe Schächte ausheben, wenn man mit der Schwerkraft arbeitet, denn die ist auf dem Mars deutlich geringer als auf der Erde. Außerdem gilt es zu berücksichtigen, das auch ein mechanischer Hubspeicher nicht völlig wartungsfrei ist. Wenn man also auf eine vielfältige Energiespeicherung setzt, dann muß man auch mit einer "vielfältigen" Wartung rechnen...

Der Wartungsaufwand müsste generell klein gehalten werden; das könnte man erreichen, indem man die Geräte so gestaltet, das sich die Verschleißteile so einfach wie möglich ersetzen lassen, während man den Rest einer Apparatur so stabil konstruiert, das man ihn "bis in alle Ewigkeit" nutzen kann. Bei den Solarzellen beispielsweise könnte man bei deren Verschleiß, einfach nur eine neue "Solarfolie" aufziehen, Solarzellen also, die sich praktischerweise einfach wie ein Aufkleber von der Rolle abziehen und aufkleben lassen...


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Zivilisierung des Planeten Mars

24.06.2016 um 12:18
@taren

Natürlich müssen anfangs viele Teile von der Erde kommen; aber auch beim Bau der ersten großen Marskolonie würde man schon mit marsianischen Rohstoffen arbeiten. Tatsächlich gibt es schon Projekte, die sich mit der Errichtung von Gebäuden auf dem Mond befassen, die lokal vorhandene Materialien als Baustoffe nutzen. Und eine Marskolonie würde erst allmählich immer größer werden, so das sich das Nachschubproblem zuerst einmal in Grenzen hält, zumal die Transportkosten mit steigendem Fortschritt und größerer Nachfrage pro Fuhre allmählich sinken werden...

Lokale kleine Schmelzwerke könnten durchaus mit Solarenergie betrieben werden, auch wenn sie nicht den ganzen Bedarf einer Kolonie decken; generell sollte man aber auch "marsianische" Alternativen in Betracht ziehen, auch wenn sie nicht ganz so gut sind, wie die beste verfügbare irdische Lösung, Beispielsweise könnte man aus Materialien von Mars diverse Verbundstoffe herstellen, die für die vorhandenen Aufgaben durchaus genügen, ohne das man auf eine teure Schmelztechnik zurückgreifen muß...

Langfristig gesehen müsste man aber schon eine stärkere Energiequelle nutzen, auch wenn man nicht den täglichen Bedarf von ihrer Funktion abhängig machen sollte, sondern eher Sonderaufgaben, die zur Not auch mal einige Tage oder Monate aufgeschoben werden können, ohne das gleich der Bestand einer Kolonie gefährdet ist. Aber bis eine Kolonie auf dem Mars so groß ist, werden vielleicht schon funktionsfähige kleine Fusionskraftwerke entwickelt worden sein, oder als möglich lokale Alternative: solare Kraftwerke im Orbit...


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Zivilisierung des Planeten Mars

24.06.2016 um 14:04
@Rao

Zur Venus gab es schon diverse Überlegungen für ein mögliches Terraforming, unter anderem auch die Ideen, Teile der Atmosphäre wegzusprengen und einen Eismond für die Wasserversorgung zu nutzen, oder auch eine Eintrübung der Atmosphäre (die aber nie lange genug anhält...), aber es läuft im wesentlichen immer in etwa auf dasselbe hinaus, das ein Terraforming der Venus geradezu exorbitant teuer wäre; und man sollte nicht vergessen, das die Venus auch nach einer extrem schwierigen und unwahrscheinlich aufwendigen Umformung immer noch viel zu nahe an der Sonne ist, womit das nächste extrem teure und (dauerhaft...) aufwändige technische Problem gelöst werden muß, die Venus vor der Sonne zu schützen. Wenn man dazu der Venus unbedingt noch einen Mond "basteln" möchte, so sollte man bedenken, das sehr wahrscheinlich auch dafür die Sonne zu nahe ist...

Es gleicht sehr meiner ursprünglichen Überlegung, das man eine Kolonie auf dem Mars am besten in der Nähe einer Höhle anlegt, damit man im Falle eines Falles immer einen sicheren Rückzugs- und auch Lagerort hat. Das sollte auch eher eine natürliche Hohle sein, die schon seit Jahrmillionen von Jahren existiert, denn dann kann man von einer gewissen Stabilität ausgehen und muß keine Tunnel durch unbekanntes Gestein buddeln. Alle wichtigen Anlagen könnten dann geschützt unter der Erde liegen, auch die Wohnbereiche. Kuppeln an der Oberfläche dienen sowohl der Erholung, als Wohnbereiche aber auch der Produktion von bestimmten Nahrungsmitteln, wie beispielsweise Obst...

Ich denke aber schon, das ein gewisses Maß an Terraforming für den Mars möglich und von Nutzen wäre; natürlich ist es schwierig, den Mars in eine zweite Erde umzuwandeln, denn eine Lufthülle, die auf dem Mars zu einem irdischen Luftdruck führt, würde wegen der geringeren Schwerkraft sehr weit ins All hinausreichen und wäre damit anfällig für den Sonnenwind; wenn man "nur" einen Luftdruck anstrebt, der für Menschen noch tolerabel ist, hätte man wahrscheinlich weniger Probleme, aber es bleibt der Umstand, das man auch eine solche Atmosphäre immer noch schützen müsste. Ich bin daher für ein allmähliches "Terraforming der kleinen Schritte" (anders ginge es wohl eh nicht...), bei dem der Mars nach und nach optimiert wird, so das man irgendwann eine genoptimierte marsianische Pflanze in zuerst noch geschütze Areale anbaut, die dazu in der Nähe der Kolonie liegen. Das hätte neben einem möglichen Nutzen der Pflanze als Nahrungs- und Rohstoffquelle noch einen positiven Effekt auf die Moral der Bevölkerung...

Bei einem sehr langfristig ausgelegten Programm zur Urbamachung des Mars wird es mit der Zeit immer wieder zu wissenschaftlichen und technischen Entwicklungen kommen, die uns dem großen Ziel, eine zweite bewohnbare Welt in unserem Sonnensystem zu erschaffen, näher bringen; Fragestellungen, auf die wir heute noch keine Antwort haben, könnten im Zuge des allgemeinen Fortschritts gelöst werden, und das könnte auch dazu führen, den Mars für uns Menschen lebensfreundlicher zu machen, als es uns heute möglich erscheint...


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