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Zivilisierung des Planeten Mars

156 Beiträge, Schlüsselwörter: Mars

Zivilisierung des Planeten Mars

24.06.2016 um 15:47
@wolf359 Für Grundlegende Strukturen kann man das Material relativ einfach ohne große Aufwertung verwenden aber für Ersatzteile etc. werden die Rohstoffe veredelt benötigt. Falls keine Produktion von Ersatzteilen angestrebt wird, dann wird der Aufwand für Nachschub schnell jede Vergrößerung der Kolonie erschweren. Zudem kann man nicht schnell etwas zum Mars liefern, falls eine kritische Komponente ausfällt müssen Vorort Möglichkeiten zur Reparatur gegeben sein. Das ist bei unseren Komplexen Systemen schon schwer genug.


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Zivilisierung des Planeten Mars

27.06.2016 um 04:17
@taren

Wenn eine Marskolonie vergrößert oder überhaupt erst angelegt wird, kann man schon damit rechnen, das genug Ersatzteile mitgeliefert werden, um einen kritischen Ausfall wichtiger Komponenten zu verhindern; bei entsprechender Konstruktion betrifft der Schaden in der Regel auch nur wenige empfindliche Teile, die ein vergleichsweise geringes Gewicht haben, und deshalb in der Regel einfach und billig transportiert werden können. Gerade in der Anfangszeit der Kolonie wird der Nachschub vorwiegend von der Erde kommen. Wenn es generell um Baumaterial geht, dann wird man es sich auf dem Mars selbst besorgen; bei entsprechender Größe einer Kolonie lohnt sich auch der Transport der dazu nötigen Maschinen und deren Ersatzteile, weil das Gewicht immer noch niedriger sein dürfte, als wenn das Baumaterial alleine von von der Erde kommt...

Des weiteren könnte es für alle komplexen Systeme ein einfacher konstruiertes Reservesystem geben, das aufgrund seiner Struktur robuster und damit ausfallsicherer als das Primärsystem sein dürfte; die Steuerung wäre dann vielleicht nicht so bequem, aber es könnte auch einen längeren Ausfall und eine damit verbundene Reperatur überbrücken. Generell wird die Kolonie nicht allein von einem einzigen wichtigen Bauteil abhängen, das zufällig zu einem besonders ungünstigen Zeitpunkt ausfällt. Als letztes System könnte immer noch eine rein mechanische Konstruktion dienen, einfache Stellräder, mit denen sich die Kolonie immer noch steuern ließe, wenn alle anderen Systeme versagen...

Viele Ersatzteile werden aus verschiedenen auf dem Mars vorhanden Rohstoffen gefertigt werden, manche vielleicht einfach nur dadurch, das man sie zu einer Art von Beton mischt, und in eine entsprechende Form gießt. Das betrifft in der Regel die Bauteile, die von Anfang an auf dem Mars gefertigt wurden. Sogar einfache Schaltkreise könnte man aus Chip-Rohlingen, auf denen eine ausgewählte programmierte Schaltung eingebrannt wird, selbst herstellen. Mit Ihnen könnte man zumindestens das Reservesystem reparieren, wenn es denn nötig werden sollte, aber auch neue Schaltkreise für neue Aufgaben entwickeln, für Problemstellungen, die erst auf dem Mars erkannt und gelöst werden müssen...

Spezielle Ersatzteile könnten auch mit Hilfe von solarbetriebenen Schmelzen hergestellt werden und der nachfolgenden Weiterverarbeitung zu einem entsprechenden Bauteil. In der Regel wäre die Kolonie von Anfang an so konstruiert, das sie mit möglichst wenigen Bauteilen auskommt, die nur auf der Erde hergestellt werden können. Einige Komponenten dürften aber dennoch alleine von der Erde kommen, wie beispielsweise Bauteile für die oberirdischen Kuppeln oder komplexe Prozessoren und Platinen. Das dürfte bei entsprechender Vorratshaltung aber kein Problem sein, zumindestens nicht, solange die Erde existiert...


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Zivilisierung des Planeten Mars

11.08.2016 um 09:34
Es gibt neue hochauflösende Bilder vom Mars...

http://www.uahirise.org/katalogos.php

... soooo blau hatte ich den Mars gar nicht in Erinnerung :D


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Zivilisierung des Planeten Mars

21.10.2016 um 13:28
@Thomas1971

Hallo Thomas, gibts dich noch irgendwo? ;)


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Zivilisierung des Planeten Mars

22.10.2016 um 09:30
wolf359 schrieb am 27.06.2016:Als letztes System könnte immer noch eine rein mechanische Konstruktion dienen, einfache Stellräder, mit denen sich die Kolonie immer noch steuern ließe, wenn alle anderen Systeme versagen...
Ja, so ne Art Flaschenzug mit dem man ein neues Internet programmieren kann. Einmal ziehen ist null, zwei mal ziehen ist eins. Und nach 4.3 Milliarden Jahren kannst du deiner Mama Hallo sagen.


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Zivilisierung des Planeten Mars

02.11.2016 um 03:07
@Celladoor

Ich denke mir nur, das es eine gute Idee ist, eine Mars-Kolonie zur Not auch ohne ein funktionierendes Computersystem und mit wenig Strom eine zeitlang weiter in Betrieb halten zu können. Wenn sowohl das Primärsystem, als auch das simplere Reservesystem ausfallen, muß es eine noch einfachere computerunabhängige Steuerung geben, mit deren Hilfe ein Überleben weiterhin möglich ist. Das könnten auch Schalter und Taster sein die nach bestimmten Vorgaben (die man einem manuellen Handbuch entnehmen kann...) betätigt werden müssen. Ist zudem wenig Energie vorhanden, so wäre es hilfreich, wenn sich elementare mechanische Bauteile (wie beispielsweise Ventile...) auch ohne Strom schalten lassen, indem man beispielsweise eine Kurbel betätigt...

Das ist dann natürlich nicht das schöne neue Leben auf dem Mars, das vielleicht schon in naher Zukunft in "Wohlfühlbroschüren" angepriesen wird, aber jeder neue Bürger der Kolonie wird insgeheim doch dankbar dafür sein, das sein Leben nicht allein von ein paar Computerchips und Programmcodes abhängt. Und Außerdem ist es im Ernstfall auch nur eine vorübergehende Beeineinträchtigung, bis die Systeme neu starten und der Normalbetrieb wieder aufgenommen werden kann...


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Zivilisierung des Planeten Mars

13.03.2017 um 07:24
Ein Schutzschirm für den Mars...

Entgegen den üblichen Methoden, den Mars erdähnlicher zu gestalten, soll nach dem Vorschlag einiger NASA-Wissenschaftler ein künstliches Magnetfeld den Mars zukünftig vor dem Sonnenwind schützen, der in früheren Zeiten die einstmals dichtere Marsatmosphäre fortgerissen hat. So könnte innerhalb weniger Generationen der rote Planet wieder von einer dichteren Atmosphäre umgeben sein und höhere Temperaturen aufweisen; wenn dann erst einmal das gefrorene Kohlendioxid aus den Polarregionen freigesetzt wird, könnte sich auch wieder flüssiges Wasser in Flüssen und Seen sammeln...
Zwar klinge das Konzept im ersten Moment vielleicht fantastisch, doch werde schon heute am Miniaturausgaben der angedachten Magnetosphären geforscht, um damit Astronauten und Raumschiffe vor stellarer und kosmischer Strahlung zu schützen. In größerem Maßstab könnte genau diese Technologie auch den Mars umhüllen.
http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/magnetfeld-soll-mars-wieder-lebensfreundlich-machen20170307/

Eine interessante Idee und auf lange Sicht gesehen auch die einzig annehmbare Lösung, denn wie auch immer man eine Atmosphäre erzeugen möchte, schützen kann sie auf Dauer nur ein Magnetfeld. Installiert man es vorher, so  terraformt sich der Mars durch natürliche Prozesse sehr viel leichter...

Ein Mars mit dichter Amosphäre und flüssigem Wasser wäre ein weit einladenderer Ort für eine künftige Besiedlung, als nur eine geeignete karge Ebene oder eine natürliche Höhle. Die Ähnlichkeit zur Erde hätte allerdings auch im günstigesten Fall immer noch gewisse Grenzen. Man könnte in begrenztem Maße vielleicht  Pflanzen anbauen; ein Problem dabei wäre aber, das der dadurch freigesetzte Sauerstoff auf lange Sicht die Temperaturen wieder senkt. Ein gewisser Kohlendioxid-Anteil in der Atmosphäre müsste also bei dichtem Bewuchs  durch künstliche Maßnahmen oder Bakterien aufrechterhalten werden, bis sich auch hier vielleicht eine bessere Lösung findet...

Mit einem solchen Projekt und dessen Perspektive für die Zukunft, dürfte es den ohnehin schon genug motivierten interessierten Behörden und Unternehmen noch ein wenig leichter fallen die ersten Schritte für eine Besiedlung des Mars zu unternehmen, vielleicht auch schon innerhalb unserer eigenen Generation...


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Zivilisierung des Planeten Mars

13.03.2017 um 18:01
wolf359 schrieb:Eine interessante Idee und auf lange Sicht gesehen auch die einzig annehmbare Lösung, denn wie auch immer man eine Atmosphäre erzeugen möchte, schützen kann sie auf Dauer nur ein Magnetfeld. Installiert man es vorher, so  terraformt sich der Mars durch natürliche Prozesse sehr viel leichter...
Das Problem ist das man beim Mars vieles von Außen zuführen müsste. Und das Magnetfeld ist nur ein aspekt für eine Dicht Atmosphäre.

Die Größenordnung  lässt das ganze aber relativ Unsinnig erscheinen was sowieso bestenfalls ein Projekt von 1000 Jahren + ist.

Ein Weltenhaus wäre schneller und vielleicht Sinnvoller, sofern eine Kolonisation des Mars überhaupt einen Sinn ergibt.
wolf359 schrieb:Mit einem solchen Projekt und dessen Perspektive für die Zukunft, dürfte es den ohnehin schon genug motivierten interessierten Behörden und Unternehmen noch ein wenig leichter fallen die ersten Schritte für eine Besiedlung des Mars zu unternehmen, vielleicht auch schon innerhalb unserer eigenen Generation..
Ich kenne keine Behörde die ersnthaft Interesse daran hat.

Unternehmen kenne ich auch nur welche die "Visionen" haben, leider ohne realistischen Ansatz. Eine davon ist in erster Linie aufs schnelle Geld aus und die andere erzählt viel wenn es de PR dienlich ist

Innerhalb unsere eigenen Generation erleben wir vielleicht noch eine Marsexpedition.


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Zivilisierung des Planeten Mars

13.03.2017 um 19:18
Fedaykin schrieb:Und das Magnetfeld ist nur ein aspekt für eine Dicht Atmosphäre.
Reicht die Gravitation überhaupt aus um Gas zu halten?


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Zivilisierung des Planeten Mars

14.03.2017 um 02:42
@Fedaykin

Die wunderbare Idee besteht hier darin, ein Magnetfeld aufzubauen das den Mars vor dem Sonnenwind schützt und alles andere die Natur erledigen zu lassen; auf diese Weise vom Sonnenwind befreit regeneriert sich der Mars von ganz alleine, da die Atmosphäre allmählich dichter wird und die Temperaturen steigen, bis schließlich das gefrorene Kohlendioxid freigesetzt wird, und sich wieder Wasser in Bächen und Seen sammelt. Und das innerhalb weniger Generationen. Der Mars terraformt sich gewissermaßen von selbst und setzt den Weg fort, den er vor langer Zeit unterbrochen hat, als sein eigenes Magnetfeld verschwand...

Ich hätte auch nicht gedacht, das dies innerhalb weniger Generationen möglich ist, aber wenn die Berechnungen stimmen, dann hat der Mars anscheinend noch jede Menge Reserven, um den Weg zu einer lebensfreundlicheren Welt selbst zu gehen, wenn er nur von uns geschützt wird. Ich könnte mir denken, das einige ergänzende Maßnahmen den Vorgang vielleicht beschleunigen könnten, aber in der Hauptsache muß man anscheinend nur der Natur ihren freien Lauf lassen...

An künstlichen Magnetfeldern für Raumschiffe wird ja schon geforscht, ein Objekt wie den Mars zu schützen, ist da natürlich noch eine ganz andere Hausnummer. Ich denke aber, das man vielleicht auch hier einen Schwarm von kleinen Magnetfeldern aufbauen könnte, die von einzelnen Satelliten gespeist werden, die dann in der Summe das große Magnetfeld bilden. Als Energiequelle könnte zum Beispiel die gute alte (maximal optimierte...) Solartechnik dienen ...


Als Behörde wäre hier beispielsweise die Weltraumbehörde NASA zu nennen, die durchaus langfristige Pläne hat, und als Unternehmen natürlich SpaceX...

@Corky

Ja, die Gravitation reicht aus. Wenn erst einmal der Sonnenwind ausgeschaltet ist, dann kann sich die Atmosphäre auch wieder zu ihrer einstigen Größe entfalten. Ein bisschen Schwund gibt es vielleicht noch, aber der wird wohl vernachlässigbar klein sein...


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Zivilisierung des Planeten Mars

14.03.2017 um 08:42
wolf359 schrieb:Die wunderbare Idee besteht hier darin, ein Magnetfeld aufzubauen das den Mars vor dem Sonnenwind schützt und alles andere die Natur erledigen zu lassen; auf diese Weise vom Sonnenwind befreit regeneriert sich der Mars von ganz alleine, da die Atmosphäre allmählich dichter wird und die Temperaturen steigen, bis schließlich das gefrorene Kohlendioxid freigesetzt wird, und sich wieder Wasser in Bächen und Seen sammelt. Und das innerhalb weniger Generationen. Der Mars terraformt sich gewissermaßen von selbst und setzt den Weg fort, den er vor langer Zeit unterbrochen hat, als sein eigenes Magnetfeld verschwand...
Blos reicht das nicht. Alle Rechnungen bzgl "Selblaufender" Prozesse waren ziemlich weit zurück und überoptimistisch

Und was hat man dann nach jahrhundertne? Eine Dichtere aber immer noch nicht Atembare Atmosphäre.

http://www.drg-gss.org/typo3/html/index.php?id=74


Wenn man glaubst der Mars sehe nur so aus weil sein Mangetfeld nicht vorhanden ist, der ist etwas überoptimistisch

Fängt schon damit an das die Energiezufuhr durch die Sonne nur 1/4 beträgt

Und nein nur durch ein Mangetfeld wird ei Atmosphäre nicht dichter, zumindest nicht Dichtgenug um die Temperaturen zu steigern um einen Prozess des Auftauens in gang zu setzen. Siehe dazu SAgans Treibhaus, und co.

Alles bedarf enorme Ressourcen von Außen.
wolf359 schrieb:Ich hätte auch nicht gedacht, das dies innerhalb weniger Generationen möglich ist, aber wenn die Berechnungen stimmen, dann hat der Mars anscheinend noch jede Menge Reserven, um den Weg zu einer lebensfreundlicheren Welt selbst zu gehen, wenn er nur von uns geschützt wird. Ich könnte mir denken, das einige ergänzende Maßnahmen den Vorgang vielleicht beschleunigen könnten, aber in der Hauptsache muß man anscheinend nur der Natur ihren freien Lauf lassen...
Genau das wird keiner Studie ergeben. Freier Lauf da weitem nicht.
wolf359 schrieb:An künstlichen Magnetfeldern für Raumschiffe wird ja schon geforscht, ein Objekt wie den Mars zu schützen, ist da natürlich noch eine ganz andere Hausnummer. Ich denke aber, das man vielleicht auch hier einen Schwarm von kleinen Magnetfeldern aufbauen könnte, die von einzelnen Satelliten gespeist werden, die dann in der Summe das große Magnetfeld bilden. Als Energiequelle könnte zum Beispiel die gute alte (maximal optimierte...) Solartechnik dienen ...
Ich bin im Bilde mit der Technik die man anwenden will. Aber die Diemnsionen sind doch etwas anders ob wir von einem Habitat an einem Raumschiff oder von einem ganzen Planeten reden.
wolf359 schrieb:Als Behörde wäre hier beispielsweise die Weltraumbehörde NASA zu nennen, die durchaus langfristige Pläne hat, und als Unternehmen natürlich SpaceX...
Wie ich sagte die NASA hat keine konkreten Pläne zur Markolonisation auch wenn man immer wieder als ABM die Leute mal Spielereien betreibt. Space X ist genau so eine Firma die Tolle Träume as PR verkaufen, sich aber der realität nicht im Ansatz gestellt haben.
wolf359 schrieb:Ja, die Gravitation reicht aus. Wenn erst einmal der Sonnenwind ausgeschaltet ist, dann kann sich die Atmosphäre auch wieder zu ihrer einstigen Größe entfalten.
Die immer noch weit von Menschen akzeptierbar entfernt ist.


Aber Generell ist Aufwand und Lebensqualität für einen Marskolonie vor allem im Bezug auf Zeit wenig Attraktiv. Dann doch lieber gleich eine L5 Kolonie.


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Zivilisierung des Planeten Mars

19.05.2017 um 20:48
Wissenschaftler und Ingenieure haben das „Mars Terraform Transfer“ (MATT) vorgestellt, das mit heute schon verfügbarer Technologie den Mars lebensfreundlicher gestalten könnte; laut diesem Projekt, soll ein gekaperter Asteroid den Mars lebensfreundlich gestalten, indem man ihn auf dessen Oberfläche lenkt. Beim Einschlag entsteht dann nicht nur ein großér Krater, sondern die dabei erzeugte Hitze bringt auch das gefrorene Wasser im Untergrund zum schmelzen, so daß sich in der Folge ein großer See bildet, der einige Jahrtausende Jahre lang bestehen bleibt....

Auf dem Grunde dieses Sees soll dann eine erste Kuppel von Stadiongröße errichtet werden. Dabei schützt das Wasser des Sees über der Kuppel die zukünftigen Siedler vor der gefährlichen Strahlung, die die dünne Marsatmosphäre alleine nicht filtern kann. Der Asteroid soll von einer sog. „Shepard“-Sonde gekapert werden, deren Bau nach derzeitigem Stand schon heute sechs verschiedene US-Firmen durchführen könnten. Der Beginn des Unternehmens ist auf 2036 angesetzt und der See soll „Lake Matthew“ heißen...

http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/asteroid-soll-mars-region-durch-neuen-see-lebensfreundlich-schlagen20170504/

Ein interessantes und innovatives Projekt, aber ob die anderen Firmen und Behörden davon begeistert sein werden, wenn ein Asteroid auf den Mars einschlägt und unter Umständen große Mengen an Staub erzeugt, der Ablagerungen auf ihren Solarzellen hinterlässt und für diverse kleine durch Trümmer verursachte Einschläge sorgen könnte, steht auf einem anderen Blatt. Es  denn sie sie sind die ersten, die Siedler auf den Mars bringen. Denn dann  wäre das Gröbste schon überstanden, wenn die nachfolgenden konkurrierenden Firmen ihre Siedlungen anlegen, die auf anderen technologischen und wissenschaftlichen Errungenschaften beruhen...

Es wäre natürlich möglich, das sich die Probleme in Grenzen halten und die Siedlunggebiete weit genug auseinander liegen. Die Größe des geplanten Gewässers dürfte sich anfangs auch noch in Grenzen halten, aber wenn das Projekt ein Erfolg werden sollte, dann könnte es nicht der letzte See sein, der durch einen gelenkten Asteroiden in den Marsboden geschlagen wird...


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Zivilisierung des Planeten Mars

21.05.2017 um 17:09
@wolf359

Sorry aber bei dem Thema solltest du mal eher Wissenschaftliche Seriöse Seiten verlinken.


Neu ist die Idee auch nicht,  bezweifel auch ob man das zuende gerechnet hat.
wolf359 schrieb:so daß sich in der Folge ein großer See bildet, der einige Jahrtausende Jahre lang bestehen bleibt....
Eher auch wieder friert.
wolf359 schrieb: Denn dann  wäre das Gröbste schon überstanden, wenn die nachfolgenden konkurrierenden Firmen ihre Siedlungen anlegen, die auf anderen technologischen und wissenschaftlichen Errungenschaften beruhen...
Es wird kaum einen Wettlauf zum Mars geben.  Was will man da?  Der ist erstmal noch zigmal schlechter als zb die Arktis.

Also  Attraktiver Lebensraum ist es nicht.


Btw man zeige mir doch mal diese "Shepard" Sonde...


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Zivilisierung des Planeten Mars

22.05.2017 um 09:38
Fedaykin schrieb:Sorry aber bei dem Thema solltest du mal eher Wissenschaftliche Seriöse Seiten verlinken.


Neu ist die Idee auch nicht,  bezweifel auch ob man das zuende gerechnet hat.
Fedaykin schrieb:Eher auch wieder friert.
Ich denke mal, das die Wissenschaftler und Ingenieure des "MATT"-Projektes alles gut durchgerechnet haben, bevor sie damit an die Öffentlichkeit gegangen sind; Wasser filtert ohne Zweifel Strahlung und eine Kolonie in einem See wäre demnach geschützt. Vielleicht wäre es auch möglich, den See nicht nur als Strahlungsschild und Wasserquelle zu nutzen, sondern auch als Biotop zur Nahrungserzeugung, Wer weiß ?

Der technische Aufwand wäre natürlich erheblich, die "Shepard"-Sonde ist aber schon realisierbar und vielleicht sogar der einfachste Teil des Projektes. Eine Kolonie in einem See auf dem Mars zu errichten bedeutet auch, sich durch das erste Eis zu kämpfen, das sich sehr schnell an der Oberfläche bilden wird, es bedeutet, das man die Bauteile unter Wasser zusammenfügen muß, mit Maschinen und wahrscheinlich sogar Tauchern...

Eine Kuppel von Stadiongröße wäre auch nicht in wenigen Wochen fertig, sondern eher in Monaten oder Jahren (und selbst das wäre optimistisch...). Das hängt natürlich auch vom Aufwand ab, den man im Vorfeld betreibt. Dann muß man natürlich noch das Wasser aus der riesigen Kuppel drücken. Über die Zugänge müsste man die internen Maschinen, die Elektronik, die Biomasse und das Personal ins innere Transportieren, wo in langer und intensiver Arbeit eine Biosphäre errichtet wird...

An die Oberfläche gelangt man wahrscheinlich mit Hilfe riesiger Lastenaufzüge und auch mit kleineren Wasserfahrzeugen und vielleicht noch mit Rettungskapseln, die im Notfall vom Grund des Sees bis unter die vereiste Oberfläche treiben könnten, wo man dann auf Rettung hoffen müsste. Dazu wäre eine kleinere Station an der Oberläche nötig, an der das von Außen eintreffende Material, das neue Personal und die ersten Siedler durchgeschleußt werden...

Dann käme noch der Betrieb und die Wartung der Station, die gemäß der verwendeten umfangreichen Technik sicher sehr lange auf die Zufuhr von außen angewiesen wäre. Die Station hinge wie alle anderen frühen Siedlungsprojekte auf dem Mars am "Tropf" der Erde. Nachfolgende Verbesserungen könnten aber die Abhängigkeit vermindern und neue Stationen in weiteren Seen wären vielleicht sogar in (sehr...) ferner Zukunft autonom...

Der Start dieses Projektes ist für das Jahr 2036 vorgesehen, was ich für sehr optimistisch halte; die "Shepard"-Sonden, die könnten wir schon jetzt bauen; aber wenn wir das können, dann sollten wir vielleicht daran denken, auch einige Sonden zu bauen, die Asteroiden von der Erde weglenken, denn was immer wir noch mit den Mars vorhaben, wenn die Erde infolge eines Einschlages "Probleme" bekommt, dann hat auch jedes Projekt auf dem Mars ein Problem...
Fedaykin schrieb:Es wird kaum einen Wettlauf zum Mars geben. Was will man da? Der ist erstmal noch zigmal schlechter als zb die Arktis.

Also Attraktiver Lebensraum ist es nicht.
Ich denke, es wird einen Wettlauf zum Mars geben, und eigentlich hat er auch schon begonnen; früher oder später werden wir im Sonnensystem expandieren, und das hat auch gar nichts mit der Arktis zu tun. Ob jetzt nun das "Matt"-Projekt irgendwann realisiert wird oder nicht. Ich denke eher, das einfache Siedlungen auf der Oberfläche die ersten menschlichen "Marsianer" beherbergen werden, und das wäre dann der Beginn für etwas größeres...


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Zivilisierung des Planeten Mars

22.05.2017 um 15:38
Wie jeder Stoff hat auch das Wasser einen Tripelpunkt seiner Aggregatzustände. Gemeinhin geht beim Erwärmen ein fester Stoff erst in den flüssigen, später inden Gasförmigen Zustand über. Bei welcher Temperatur dies erfolgt, ist bei einem Stoff nicht stets gleich, sondern hängt vom atmosphärischen Druck ab, dem er ausgesetzt ist. Steigt der Druck über einen bestimmten kritischen Wert, so kann nicht mehr zwischen dem flüssigen und dem gasförmigen Aggregatzustand unterschieden werden. Man spricht vom "kritischen Punkt".

Am anderen Ende nun gibt es den "Tripelpunkt". Liegt der Druck bei einem bestimmten niedrigen Wert oder noch niedriger, hört der Stoff auf, zwischen fest und gasförmig erst noch in den flüssigen Zustand überzugehen. Er wechselt gleich von fest zu gasförmigoder umgekehrt.

Für Wasser nun liegt der Tripelpunkt bei 0,01°C und bei 6,11657 Hektopascal bzw. Millibar.
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/33/Phase_diagram_of_water_simplified.svg
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/00/Phasendiagramme.svg

Der Mars hat nun einen durchschnittlichen Atmosphärendruck von 6,36 Hektopascal, also nur geringfügig oberhalb des Tripelpunktes. Immerhin kann unter diesen Bedingungen flüssiges Wasser vorkommen. Doch innerhalb welcher Temperaturwerte? Ich weiß nur, daß bei ca 10 Hektopascal Wasser zwischen 0 und etwa 10 Grad flüssig ist. Bei 6,36 Hektopascal ist das Temperaturfenster dagegen deutlich kleiner als zehn Grad. Flüssiges Wasser auf dem Mars verträgt also keine größeren Temperaturschwankungen.

Und genau das ist das Problem.

Der Mars hat eine mittlere Temperatur von -55°C. In der Marsnacht fällt die Temperatur auf -85°C, am Tag steigt sie in Äquatornähe auf bis +20°C an. Ein See auf dem Mars sollte also durchgehend gefroren sein und nur am Tage partiell, oberflächennah auftauen.

Da der Mars eine deutlich elliptischere Bahn um die Sonne hat als die Erde und der Sommer der Südhalbkugel zum Perihel, zum sonnennächsten Punkt hin erfolgt, fallen die jahreszeitlichen Temperaturschwankungen auf der Südhalbkugel stärker aus als auf der Nordhalbkugel. Der Sommer ist bis um 30grd wärmer als im Norden, und der Winter (im Aphel fern der Sonne) entsprechend kälter als auf der Nordhalbkugel.

Je nach dem, wo solch ein See auf dem Mars liegt, könnte er hoffnungslos vereist bleiben oder aber im Sommer tagsüber so stark oberflächennah aufschmelzen, daß das Wasser immer mehr als Wasserdampf entweicht. Wie unter solchen Bedingungen am vereisten Grund eines Sees eineStation angelegt werden soll, mit Zugängen, versteht sich, ist mir schleierhaft. Mag aber von den Ingenieuren gelöst werden.

Aber ich sehe da noch ein  anderes Problem, ein gravierenderes.
wolf359 schrieb:laut diesem Projekt, soll ein gekaperter Asteroid den Mars lebensfreundlich gestalten, indem man ihn auf dessen Oberfläche lenkt. Beim Einschlag entsteht dann nicht nur ein großér Krater, sondern die dabei erzeugte Hitze bringt auch das gefrorene Wasser im Untergrund zum schmelzen, so daß sich in der Folge ein großer See bildet, der einige Jahrtausende Jahre lang bestehen bleibt....
Die erzeugte Hitze wird schwerlich zigtausende Hektoliter Wasser auf einen eng bemessenen Temperaturwert zwischen 0 und deutlich unter 10°C erwärmen. Eher wird das Wasser noch sehr viel wärmer. Was zur Folge hat, daß es verdampft und entweicht. Dies führt dann zur Bildung großer Wassereiswolken (Cirruswolken aus Wassereis in der Marsatmosphäre wurden 2004 nachgewiesen). Wo diese dann ihr Wasser abregnen, dürfte schwer vorauszusagen. Schwerlich alles gleich wieder an Ort und Stelle.
wolf359 schrieb:Ich denke mal, das die Wissenschaftler und Ingenieure des "MATT"-Projektes alles gut durchgerechnet haben, bevor sie damit an die Öffentlichkeit gegangen sind
Sollte man meinen. Sicher bin ich mir dann doch nicht mehr so nach diesen Überlegungen.


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Zivilisierung des Planeten Mars

22.05.2017 um 16:10
wolf359 schrieb:Ich denke mal, das die Wissenschaftler und Ingenieure des "MATT"-Projektes alles gut durchgerechnet haben, bevor sie damit an die Öffentlichkeit gegangen sind; Wasser filtert ohne Zweifel Strahlung und eine Kolonie in einem See wäre demnach geschützt. Vielleicht wäre es auch möglich, den See nicht nur als Strahlungsschild und Wasserquelle zu nutzen, sondern auch als Biotop zur Nahrungserzeugung, Wer weiß ?
Das wissen ne Menge, wenn du den Links gefolgt wärst die ich hier schon gepostet hättest, gab es diese Varianten alle schon.

Natürlich kann man Wasser als Strahlungschutz nehmen. Es dürfte auf dem Mars aber nicht lange flüssig bleiben.
wolf359 schrieb:Der technische Aufwand wäre natürlich erheblich, die "Shepard"-Sonde ist aber schon realisierbar und vielleicht sogar der einfachste Teil des Projektes. Eine Kolonie in einem See auf dem Mars zu errichten bedeutet auch, sich durch das erste Eis zu kämpfen, das sich sehr schnell an der Oberfläche bilden wird, es bedeutet, das man die Bauteile unter Wasser zusammenfügen muß, mit Maschinen und wahrscheinlich sogar Tauchern...
Die große Frage ist, eher warum sollte man das Machen? Für den Aufwand würde ich gleich ne O Neil Colonie bauen, wenn man schon unbeding Menschen irgendwo Ansiedeln will..
wolf359 schrieb:Eine Kuppel von Stadiongröße wäre auch nicht in wenigen Wochen fertig, sondern eher in Monaten oder Jahren (und selbst das wäre optimistisch...). Das hängt natürlich auch vom Aufwand ab, den man im Vorfeld betreibt. Dann muß man natürlich noch das Wasser aus der riesigen Kuppel drücken. Über die Zugänge müsste man die internen Maschinen, die Elektronik, die Biomasse und das Personal ins innere Transportieren, wo in langer und intensiver Arbeit eine Biosphäre errichtet wird...
SChön Umständlich und Unsinnig.
wolf359 schrieb:Die Station hinge wie alle anderen frühen Siedlungsprojekte auf dem Mars am "Tropf" der Erde. Nachfolgende Verbesserungen könnten aber die Abhängigkeit vermindern und neue Stationen in weiteren Seen wären vielleicht sogar in (sehr...) ferner Zukunft autonom...
Nochmal ganz am Anfang. Ich sehe keinen Nutzen in diesem Projekt bzw auch auf dem Mars selber nix was mehr als vielleicht 200 Menschen rechtfertigen würde.
wolf359 schrieb:Der Start dieses Projektes ist für das Jahr 2036 vorgesehen, was ich für sehr optimistisch halte; die "Shepard"-Sonden, die könnten wir schon jetzt bauen; aber wenn wir das können, dann sollten wir vielleicht daran denken, auch einige Sonden zu bauen, die Asteroiden von der Erde weglenken, denn was immer wir noch mit den Mars vorhaben, wenn die Erde infolge eines Einschlages "Probleme" bekommt, dann hat auch jedes Projekt auf dem Mars ein Problem...
Oh solche eine Sonde ist Technisch sicherlich Mögich. Allerdings sehe ich nirgendwo wo sowas denn gerade im Bau sein sollte. Auch der Vorgang selber wird eher Dekaden Dauern.
wolf359 schrieb:Ich denke, es wird einen Wettlauf zum Mars geben, und eigentlich hat er auch schon begonnen; früher oder später werden wir im Sonnensystem expandieren, und das hat auch gar nichts mit der Arktis zu tun. Ob jetzt nun das "Matt"-Projekt irgendwann realisiert wird oder nicht. Ich denke eher, das einfache Siedlungen auf der Oberfläche die ersten menschlichen "Marsianer" beherbergen werden, und das wäre dann der Beginn für etwas größeres...
Nein, du glaubst es wird ein Wettlauf zum Mars geben. Ich sehe da weder Zahlen, Daten, Fakten, noch irgendwas Sinnvolles.

Und doch die Expansion hat durchaus was mit der Arktis zu tun. Denk mal nach warum die Arktis nicht besiedelt ist. Oder warum die Städte auf dem Meeresboden noch nicht existieren.

Ja der Mensch wird die Ressourcen des Sonnensystem nutzen, aber dann haben wir eher Bohrinseln im All, denn die Automatisierung wird das ganze erst wirtschaftlich machen. Warum zig Tausende Menschen wie in deiner Fantasie ihr Leben auf andere Planeten suchen sollten erschließt sich mir so erstmal nicht. Schon gar nicht das Kommerzielle Firmen einen Wettlauf veranstalten.

Da bist du zu sehr von Star Trek und vor Elon Musk infiziert.

Und nein das Habitat wäre nicht zwingend der Beginn für etwas größeres. Was machen die Menschen denn auf dem Mars so? Außer minimalistisch die Lebenerhaltung betreiben?


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Zivilisierung des Planeten Mars

27.05.2017 um 11:31
@perttivalkonen
perttivalkonen schrieb am 22.05.2017:Und genau das ist das Problem
Zuerst wird für den Ort des Einschlages ein Gelände gewählt, das die für die Anlage des Sees bestmöglichen Bedingungen bietet, was sowohl die potententielle Menge des benötigten einfließenden Wassers, als auch den jahreszeitlich bedingten Wandel betrifft. Der besondere "Trick" besteht anscheinend unter anderem darin, das mit dem Asteroideneinschlag nicht nur ein großer Krater entsteht, sondern auch der tiefste Punkt auf den Mars, und hier soll dann der atmosphärische Druck höher sein, so das Wasser flüssig bleiben kann...

Ich weiß nicht wie schnell sich auf dem See eine Eisschicht bildet (und habe auch nichts dazu gefunden...), aber einmal entstandenes Eis würde auf einem windigen Planeten wie den Mars sofort von einer Staubschicht überzogen werden, die einen zuverlässigen Schutz vor der Verdunstung bietet. Wenn die Eisschicht erhalten bleibt, dann müsste auch der See erhalten bleiben...
perttivalkonen schrieb am 22.05.2017:Aber ich sehe da noch ein anderes Problem, ein gravierenderes
Durch die hohe Temperatur könnte eine Menge des Wassers verdunsten, aber das ist nicht weiter tragisch, solange noch genug für den See übrig bleibt. Was gibt es schon gegen ein paar neue Wolken auf dem Mars zu sagen ?


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Zivilisierung des Planeten Mars

27.05.2017 um 12:02
wolf359 schrieb:, sondern auch der tiefste Punkt auf den Mars, und hier soll dann der atmosphärische Druck höher sein, so das Wasser flüssig bleiben kann...
Hust, wie Tief soll das denn Werden um am Grund einen signifikant höheren Druck zu bekommen.

Deswegen mein Verweis auf Seriöse Meldungen und nix von Grewi und co.


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Zivilisierung des Planeten Mars

27.05.2017 um 12:35
@Fedaykin
Fedaykin schrieb am 22.05.2017:Die große Frage ist, eher warum sollte man das Machen?
Warum steigen Menschen auf den Mount Everest, oder warum gibt es frisierte Pudel ? Vielleicht haben wir eines Tages die Ressoucen auch größer Projekte auf dem Mars zu Ende zu führen. Wenn neue Grenzen des Wachstums und der Entwicklung erreicht werden müssen, dann bleibt nur das All. Der Mars ist ein logischer Ort für die Expansion, mit einer für Menschen erträglichen Schwerkraft, einer (wenn auch dünnen...) Atmosphäre, die zumindestens einen gewissen Schutz vor Meteoriten bietet, genug verfügbares Wasser und zahlreiche Rohstoffe, die dicht unter der Oberfläche vermutet werden. Es gibt sicher auch genug Menschen, die auf dem Mars wollen, einfach weil er da ist...
Fedaykin schrieb am 22.05.2017:Nochmal ganz am Anfang. Ich sehe keinen Nutzen in diesem Projekt bzw auch auf dem Mars selber nix was mehr als vielleicht 200 Menschen rechtfertigen würde.
Der Mars mag zwar kleiner als die Erde sein, aber hat eine große (derzeit noch ozeanfreie...) Oberfläche, von denen weite Teile mit Hilfe der sich ständig verbessernden Technik erschlossen werden können; in mittelfristiger Zukunft ist dort sicher mehr Platz, als "nur" für die 200 Menschen, die du im Sinn hast. aber wenn erst einmal 200 Menschen auf dem Mars für eine gewisse Zeit existieren und forschen können, dann wäre das schon eine Leistung...
Fedaykin schrieb am 22.05.2017:Oh solche eine Sonde ist Technisch sicherlich Mögich. Allerdings sehe ich nirgendwo wo sowas denn gerade im Bau sein sollte. Auch der Vorgang selber wird eher Dekaden Dauern
Das Projekt soll ja erst 2036 starten, aber ich denke, ein "Chrash-Programm" könnte die Entwicklung beschleunigen; die technischen Möglichkeiten dazu haben wir. Das Projekt an sich ist der Natur der Sache nach sicher eher ein langfristiges Unterfangen, aber sollte es gelingen, so wäre es ein Meilenstein. Ob es dazu kommt, oder jemand anderes das Rennen macht, weiß ich nicht...
Fedaykin schrieb am 22.05.2017:Da bist du zu sehr von Star Trek und vor Elon Musk infiziert.
SpaceX hat eine Kapsel und eine Schwerlastrakete selbst entwickelt, mit der sie ursprünglich 2018 zum Mars starten wollten (Projekt "Red Dragon"...), also noch in unserer Gegenwart und nicht etwa in 20 Jahren oder so (nun ist allerdings das "Mond-Projekt" vorgezogen worden...). Warum sollte mich das nicht interessieren, nur weil nicht jeder die "Vision" teilt, die damit verbunden ist ? Und Star Trek... okay Star Trek kann man sich ansehnen, auch zur Unterhaltung...


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Zivilisierung des Planeten Mars

27.05.2017 um 13:42
@Fedaykin

Hier ist eine Seite zu "Lake Matthew", die zumindestens einige Antworten liefert, aber sich nicht in technische Einzelheiten verliert, vielleicht weil es noch nicht zu Ende entwickelt wurde oder einfach weil es noch geheim ist...

http://www.lakematthew.com/

Zumindestens einen guten Webdesigner haben sie schon...


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