Rätsel um 1998 KY26: Asteroid oder Sowjetsonde?
um 13:56Am 28. Mai 1998 wurde der erdnahe Asteroid 1998 KY26 von Tom Gehrels entdeckt. Könnte es sich bei 1998 KY26 um die sowjetische Raumsonde Phobos 1 handeln, die 1988 verloren ging?
Das stellen die Autoren Adam Hibberd, Adam Crowl, Carlos Gómez de Olea Ballester und Avi Loeb in infrage.
Der Asteroid 1998 KY26 hat ungewöhnliche Eigenschaften für einen Otto-Normal-Asteroid. Zuerst ging man von einem Durchmesser von 30 Metern aus. Mittlerweile wurde der Durchmesser auf 11 Meter korrigiert, die Raumsonde Phobos 1 wird mit einem ungefähren Durchmesser von 10 Metern angegeben.
Auch die längliche Form von 1998 KY26 könnte auf einen irdischen Ursprung hindeuten, da es zu Phobos 1 passen könnte. Zusätzlich dreht sich 1998 KY26 relativ schnell und seine Helligkeit könnte ein Hinweis auf Metall statt Gestein sein und die Umlaufbahn der beiden Objekte scheinen ähnlich zu verlaufen.
Die nächsten Jahre wird es auf alle Fälle spannend rund um dieses Thema, denn die japanische Raumsonde Hayabusa2, die 2014 gestartet wurde und Bodenproben des Asteroiden Ryugu genommen hat, soll im Jahr 2031 dem Asteroiden 1998 KY26 einen Besuch abstatten. Spätestens dann wird man sehen können, was an der These dran ist.
Ist das wieder nur eine verrückte Idee von Avi Loeb oder könnte er diesmal tatsächlich richtig liegen? Was denkt ihr?
Das stellen die Autoren Adam Hibberd, Adam Crowl, Carlos Gómez de Olea Ballester und Avi Loeb in infrage.
Der Asteroid 1998 KY26 hat ungewöhnliche Eigenschaften für einen Otto-Normal-Asteroid. Zuerst ging man von einem Durchmesser von 30 Metern aus. Mittlerweile wurde der Durchmesser auf 11 Meter korrigiert, die Raumsonde Phobos 1 wird mit einem ungefähren Durchmesser von 10 Metern angegeben.
Auch die längliche Form von 1998 KY26 könnte auf einen irdischen Ursprung hindeuten, da es zu Phobos 1 passen könnte. Zusätzlich dreht sich 1998 KY26 relativ schnell und seine Helligkeit könnte ein Hinweis auf Metall statt Gestein sein und die Umlaufbahn der beiden Objekte scheinen ähnlich zu verlaufen.
Besonders verräterisch ist zudem die seltsame Form des Objekts und seine Helligkeit – es dreht sich alle fünf Minuten einmal um sich selbst. Das deutet auf eine sehr längliche Form hin – genau wie eine Raumsonde mit ausgefahrenen Solarpaneelen. Erst im vergangenen Jahr hatte ein Forschungsteam 1998 KY26 unter die Lupe genommen und festgestellt, dass es deutlich kleiner als erwartet ist. Es drehe sich schneller und auch die Zusammensetzung sei viel heller als gedacht, hieß es damals. Das könnte ebenfalls ein Hinweis darauf sein, dass es aus Metall besteht, statt aus Gestein.Quelle: https://www.merkur.de/wissen/objekt-forscher-raetseln-ist-der-dunkle-komet-1998-ky26-ein-kuenstliches-zr-94335114.html
Die nächsten Jahre wird es auf alle Fälle spannend rund um dieses Thema, denn die japanische Raumsonde Hayabusa2, die 2014 gestartet wurde und Bodenproben des Asteroiden Ryugu genommen hat, soll im Jahr 2031 dem Asteroiden 1998 KY26 einen Besuch abstatten. Spätestens dann wird man sehen können, was an der These dran ist.
Im Juli 2026 soll die Sonde am Asteroiden (98943) Torifune vorbeifliegen. Danach soll sie zwei Swing-by-Manöver an der Erde ausführen, um im Juli 2031 den erdnahen Asteroiden 1998 KY26 zu erreichen.Quelle: Wikipedia: Hayabusa 2
Ist das wieder nur eine verrückte Idee von Avi Loeb oder könnte er diesmal tatsächlich richtig liegen? Was denkt ihr?


