RogerHouston schrieb:Na, und ob! Super Aufnahme.
delta.m schrieb:Stimmt
Vielen Dank!
RogerHouston schrieb:Mit welcher Kamera? Und warum eigentlich 900mm?
Die Kamera ist eine Canon 250d.
Die Frage, warum 900mm hat dir
@delta.m schon sehr gut beschrieben.
M42 wurde und wird auch in Zukunft mit Sicherheit äußerst oft fotografiert werden. Man testet bißchen was aus und die Bedingung sind eh nie die gleichen. Mit den 900mm war ich wohl doch bißchen zu nah dran. Die ganz äußeren Bereiche sind leider abgeschnitten. Die 250 d ist kein Vollformat, das kommt noch hinzu.
Was bei der Session allerdings im nachhinein sehr weh getan hat, dass ich gut 46% der gesamten lightning frames löschen musste, da sie Schrott waren.
delta.m schrieb:Habe mir mal erlaubt, den Kontrast etwas anzuheben, dann sieht es noch etwas "besser" aus
Ist soweit ok:-)
Ich habe bei meinem Summenbild extra nicht weiter bearbeitet. Der Grund liegt einfach darin, dass ich danach einfach zu viele Fehler mache.
Bei meinen "relativ guten" Bildern geb ich ab und zu den fertigen Stack an einen guten Bekannten für die weitere Bearbeitung ab. Ich bin ab dann wohl zu blöd dafür, bzw die Software mit der er arbeitet ist dermaßen komplex und kostet zudem sehr viel Geld, das ich mir das bisher noch nicht gegönnt habe.
Der neueste Schrei scheinen eh die Smart Teleskope (dwarf) zu sein.
Bis auf für bestimmte Objekte, was die reine Brennweite angeht kommt man da fast kaum noch ran.
Zumindest was den Aufwand angeht.
Die machen deep Sky mit 35mm für jedes kleines Kind, was das bedienen kann und das für recht schmales Geld.
Es wird definitiv immer einfacher.
RogerHouston schrieb:Dachte Astrophotographie macht man mit Weitwinkel, wegen besserer Blendenauswahl.
Was das angeht, habe ich das bei meinem alten Teleskop (ich habe es öfters schon bißchen Modifiziert und für die Bedürfnisse angepasst) soweit komplett offen gelassen.
Oberhalb der Rohr-Schellen für den Tubus, kann ich bei Bedarf die 250d direkt mit jeglichen passenden Objektiven anbringen und zeitgleich mit dem Teleskop nachführen. Das läuft soweit wirklich super und praktisch habe ich dadurch Brennweiten 18mm - bis max. 900mm zu Verfügung. F kommt immer darauf an, was dann gerade läuft.
Es gibt halt immer Objekte, da kommste besser hier und mit sonst was "ran".
Vorteil bei meiner Lösung, low cost.
Das sind auch die Objektive, mit denen ich Landschaft, Menschen usw ablichte.
Nachteil: generell keine spezielle Optik für Astro.
Nicht einmal das eigentliche Teleskop(900mm Reflektor) zählt zu den wie man heute so schön sagt - zu den "Astrographen".
Wir haben früher (90er) mit exakt dem gleichen Teleskop viel mehr live geschaut und wesentlich weniger fotografiert. Werde auch mal wieder Nächte am Sternenhimmel einplanen, ohne Kamera.