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Der Amateur-Astronomie-Thread

2.216 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Planet, Astronomie, Stern ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Amateur-Astronomie-Thread

23.01.2026 um 19:16
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Na, und ob! Super Aufnahme. :Y:
Stimmt :Y:

Habe mir mal erlaubt, den Kontrast etwas anzuheben, dann sieht es noch etwas "besser" aus ...

orionxOriginal anzeigen (1,2 MB)


........................................................................................
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Mit welcher Kamera? Und warum eigentlich 900mm?

Dachte Astrophotographie macht man mit Weitwinkel, wegen besserer Blendenauswahl.
Mit Weitwinkel bekäme man ja nur so einen Mini-Fleck wie bei dem Flugzeugbild.


orion-min


Da muß man schon mit einem ordentlichen Tele ranzoooomen (und zusätzlich lang belichten), damit man auch Einzelheiten sieht.


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Der Amateur-Astronomie-Thread

23.01.2026 um 21:31
Zitat von delta.mdelta.m schrieb:Da muß man schon mit einem ordentlichen Tele ranzoooomen (und zusätzlich lang belichten), damit man auch Einzelheiten sieht.
Ja ok, bei Galaxien oder Nebeln ist das so, stimmt.
Ich war gedanklich bei Aufnahmen unserer Milchstraße, da bietet sich Weitwinkel an, da meist lichtstärker und einfacher in der Nachführung.


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Der Amateur-Astronomie-Thread

24.01.2026 um 21:52
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Na, und ob! Super Aufnahme.
Zitat von delta.mdelta.m schrieb:Stimmt
Vielen Dank!
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Mit welcher Kamera? Und warum eigentlich 900mm?
Die Kamera ist eine Canon 250d.
Die Frage, warum 900mm hat dir @delta.m schon sehr gut beschrieben.

M42 wurde und wird auch in Zukunft mit Sicherheit äußerst oft fotografiert werden. Man testet bißchen was aus und die Bedingung sind eh nie die gleichen. Mit den 900mm war ich wohl doch bißchen zu nah dran. Die ganz äußeren Bereiche sind leider abgeschnitten. Die 250 d ist kein Vollformat, das kommt noch hinzu.

Was bei der Session allerdings im nachhinein sehr weh getan hat, dass ich gut 46% der gesamten lightning frames löschen musste, da sie Schrott waren.
Zitat von delta.mdelta.m schrieb:Habe mir mal erlaubt, den Kontrast etwas anzuheben, dann sieht es noch etwas "besser" aus
Ist soweit ok:-)
Ich habe bei meinem Summenbild extra nicht weiter bearbeitet. Der Grund liegt einfach darin, dass ich danach einfach zu viele Fehler mache.

Bei meinen "relativ guten" Bildern geb ich ab und zu den fertigen Stack an einen guten Bekannten für die weitere Bearbeitung ab. Ich bin ab dann wohl zu blöd dafür, bzw die Software mit der er arbeitet ist dermaßen komplex und kostet zudem sehr viel Geld, das ich mir das bisher noch nicht gegönnt habe.

Der neueste Schrei scheinen eh die Smart Teleskope (dwarf) zu sein.
Bis auf für bestimmte Objekte, was die reine Brennweite angeht kommt man da fast kaum noch ran.
Zumindest was den Aufwand angeht.
Die machen deep Sky mit 35mm für jedes kleines Kind, was das bedienen kann und das für recht schmales Geld.
Es wird definitiv immer einfacher.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Dachte Astrophotographie macht man mit Weitwinkel, wegen besserer Blendenauswahl.
Was das angeht, habe ich das bei meinem alten Teleskop (ich habe es öfters schon bißchen Modifiziert und für die Bedürfnisse angepasst) soweit komplett offen gelassen.
Oberhalb der Rohr-Schellen für den Tubus, kann ich bei Bedarf die 250d direkt mit jeglichen passenden Objektiven anbringen und zeitgleich mit dem Teleskop nachführen. Das läuft soweit wirklich super und praktisch habe ich dadurch Brennweiten 18mm - bis max. 900mm zu Verfügung. F kommt immer darauf an, was dann gerade läuft.
Es gibt halt immer Objekte, da kommste besser hier und mit sonst was "ran".
Vorteil bei meiner Lösung, low cost.
Das sind auch die Objektive, mit denen ich Landschaft, Menschen usw ablichte.

Nachteil: generell keine spezielle Optik für Astro.
Nicht einmal das eigentliche Teleskop(900mm Reflektor) zählt zu den wie man heute so schön sagt - zu den "Astrographen".

Wir haben früher (90er) mit exakt dem gleichen Teleskop viel mehr live geschaut und wesentlich weniger fotografiert. Werde auch mal wieder Nächte am Sternenhimmel einplanen, ohne Kamera.


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27.01.2026 um 13:42
Finales Endergebnis vom M42.

Weiter wird an der Session nicht mehr rumgebastelt.

Mit mir wird wirklich sehr streng umgegangen, aber ich verstehe es sogar.
Also alles noch einmal von vorne....
Ich find das soweit echt nicht schlecht, mir wurde allerdings sofort zu Füßen gelegt, warum ich nicht in Raw fotografiert habe.
Der sieht das sofort!

Brauche neuen Rechner.
Die Ansprüche, alleine schon von den Hobbyastronomen sind anscheinend schon so hoch, dass ich nicht mal ansatzweise mithalten kann.
Ich möchte sehr gerne noch besser werden, habe allerdings auch ein Problem mit der Bildbearbeitung und jegliche Software.
Ist schon ziemlich komplex aus meiner Sicht.

53oUKQg4Original anzeigen (3,4 MB)


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Der Amateur-Astronomie-Thread

27.01.2026 um 13:44
Zitat von delta.mdelta.m schrieb am 23.01.2026:Habe mir mal erlaubt, den Kontrast etwas anzuheben, dann sieht es noch etwas "besser" aus
Diese Version finde ich mittlerweile auch nicht schlecht, da sie bißchen "ehrlicher" ist!


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Der Amateur-Astronomie-Thread

28.01.2026 um 00:59
Zitat von SabresSabres schrieb:Diese Version finde ich mittlerweile auch nicht schlecht
Diese Deine Version finde ich auch ganz gut (etwas mehr Details) ... und fast so gut wie vom Hubble :D


o-05xOriginal anzeigen (1,1 MB)


Wenn man im i-net Bilder vom Orion-Nebel vergleicht, so sieht jedes etwas anders aus - besonders was die Farben betrifft.


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28.01.2026 um 19:08
Ich habe Ende November mal wieder auf einen Klassiker gehalten. Die bläuliche Aufhellung oben links kommt von meinem Off Axis Guider. Ich hatte nach der Reinigung vergessen, die Distanzscheiben wieder dazwischen zu bauen.
m45 1Original anzeigen (2,6 MB)


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29.01.2026 um 21:56
Zitat von delta.mdelta.m schrieb:und fast so gut wie vom Hubble
Ach komm schon......
Mit Sicherheit nicht!
;-)

Man sollte nicht gleich ausrasten. Könnte bei dem Hobby schon vorkommen, wenn man egal wann, abends im Körbchen liegt und darüber nachdenkt, was in einigen Lichtjahren passiert. Was man alles so gesehen hat (durch das Teleskop u.a auch Ferngläser). Vielleicht in 1 Million Jahre (Gliese 710), welche hier vorbei kommt dann was passieren könnte.
Ich schlafe immer in dieser Galaxis ein.
Sie ist mein Zuhause.

42 und auch der hir gezeigte 45 sind einfach Sternenhaufen (Kinder) in direkter Nachbarschaft.
Wunderschön-vielleicht sogar neues Leben.
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Die bläuliche Aufhellung oben links kommt von meinem Off Axis Guider.
... finde ich alles über amateur Teleskope wesentlich interessanter, als die von den Weltraum - Teleskopen.

Immer wieder sehr individuelle Bilder.


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Der Amateur-Astronomie-Thread

30.01.2026 um 04:33
Zitat von delta.mdelta.m schrieb:(etwas mehr Details)
Hammer!
Ich bin sehr begeistert, was aus meiner Session in der Nacht geworden ist.
Es ging praktisch durch 3 Hände!
1. Ich
2. Bekannter
3. Du
Da kann man einmal sehen, auch für den Leien, was daraus wird.

Bei der Nachbereitung (Außer Stacken) tu ich mich sehr sehr schwer.
Dein Endergebnis gefällt mir am besten!

Wahnsinn, was aus der Session geworden ist.
Ich stell mal ein Einzebild mit allen Metas rein, damit es soweit nachvollziehbar wird.
Außer der "f" müssten alle Daten Stimmen. Die "f" steht auf 0, weil keine Daten über das Teleskop kommen können. "f" = 8

Ich habe soweit kein Problem damit, ein Original Einzelbild zu veräußern.
1. Ist der dermaßen oft Fotografiert worden.
2. Massenware
3. Es ist allerdings das erste Foto-Bild überhaup vom 42 durch diese Optik.
First Light der Optik war 1991.

M42 Einzelbild:
30 Sekunden
Iso 12800
Canon 250d
Vixen 114mm Reflektor
900mm
f8


Weiter möchte ich gar nicht mehr gehen. Ich bin jetzt selbst bißchen überrascht. Das Endergebnis lag allerdings NICHT an meine Person, sondern an einem Bekannten und delta.m Vielen Dank dafür!

IMG 3366Original anzeigen (10,0 MB)


Looking foreward.
Schauen wir in die Zukunft oder besser gesagt in die Vergangenheit.......


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30.01.2026 um 10:51
NGC6960Original anzeigen (2,9 MB)

@Sabres
Interessant ist auch wie stark das O3 in relativ kurzen RGB Aufnahmen schon gut hervor kommt.


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Der Amateur-Astronomie-Thread

30.01.2026 um 11:53
Zitat von SabresSabres schrieb:finde ich alles über amateur Teleskope wesentlich interessanter,
Zur wissenschaftlichen Auswertung werden ja nur die linearen Stacks und auch single frames verwendet. Da ist natürlich ab und zu mal ein pretty picture für die Öffentlichkeit dabei, aber nicht in der Masse, wie wissenschaftliche Messdaten gewonnen werden.

Du kannst dir auch die Rohstacks aus dem Hubble legacy Archiv laden und sie selbst bearbeiten. Das sind rein objektiv wesentlich beeindruckendere Aufnahmen als von Amateuren, weil die Qualität der Daten einfach auf einem ganz anderen Niveau ist... so ganz ohne Lichtverschmutzung, mit gewaltiger Öffnung etc. :D


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Der Amateur-Astronomie-Thread

30.01.2026 um 19:03
Zitat von SabresSabres schrieb:Ich stell mal ein Einzebild mit allen Metas rein, damit es soweit nachvollziehbar wird.
Ganz ehrlich, und wahrscheinlich bin ich mit dieser Meinung so ziemlich alleine hier, aber ich finde gerade Bilder out of the box viel reizvoller, als die durch tausend Programme und Filter gejagten und Pixel-geschubsten Ergebnisse langer Bearbeitungs-Sessions.

Wer ein perfektes Bild von M42 will, möge im Netz suchen und bei Hubble fündig werden. :)

Nicht falsch verstehen: Bildbearbeitung ist eine hohe Kunst, das weiß wohl jeder, der sich mit z.B. Photoshop versucht.

Stacken finde ich noch ok, da ja sozusagen alle Aufnahmen dafür mit dem Foto- und Teleskop-Equipment fotografiert wurden.

Aber weitere Extrem-Bearbeitungen finde ich eigentlich nicht so prickelnd, da man sich immer mehr von der eigentlichen Kunst der Astro-Fotografie entfernt.

Das Faszinierende an der Fotografie ist doch eigentlich, das beste Ergebnis aus der "Hardware" heraus zu holen und nicht Algorithmen ein tolles Bild malen zu lassen.

Von daher: ich finde bereits Dein Einzelbild ist ein tolles Ergebnis!


Aber ich weiß, ein sehr kontroverses Thema ... :)


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01.02.2026 um 15:27
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Interessant ist auch wie stark das O3 in relativ kurzen RGB Aufnahmen schon gut hervor kommt
RGB getrennt und das von vorn herein, sind für mich noch die besten Aufnahmen.
Die Dwarf smart Teleskope werde so schnell nicht daran kommen! Die sind nur einfach, mehr nicht. Es gibt nichts besseres, als ehrliche Hardware.
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:Zur wissenschaftlichen Auswertung werden ja nur die linearen Stacks und auch single frames
Stimmt, machen wir hier ja auch :-)
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:weil die Qualität der Daten einfach auf einem ganz anderen Niveau ist... so ganz ohne Lichtverschmutzung
Machmal wünsche ich mir, dass ich außerhalb der Erde bin. Die Sterne so sehen kann, wie sie wirklich sind. Ohne die Luftverschmutzung.
Es muss ein Traum sein......
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Ganz ehrlich, und wahrscheinlich bin ich mit dieser Meinung so ziemlich alleine hier,
Nein bist du nicht! Genau aus dem Grund hatte ich zuletzt auch eine Originale rein gestellt.
Ich finde es wichtig zu verstehen, was heutzutage so möglich ist.
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Stacken finde ich noch ok, da ja sozusagen alle Aufnahmen dafür mit dem Foto- und Teleskop-Equipment fotografiert wurden.
Jep, bei Stacken wird nichts anders gemacht als das "SNR" zu verbessern. Eigentlich reicht das auch. Wenn wir sehr ehrlich sind und was mein Teleskop wirklich leisten kann, ist die kleine Nachbereitung von delta eigentlich die Beste.
Die hier. Das ist und bleibt getreu dem Teleskop.
Zitat von delta.mdelta.m schrieb am 23.01.2026:Habe mir mal erlaubt, den Kontrast etwas anzuheben, dann sieht es noch etwas "besser" aus
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:Aber weitere Extrem-Bearbeitungen finde ich eigentlich nicht so prickelnd, da man sich immer mehr von der eigentlichen Kunst der Astro-Fotografie entfernt.
"Prickelnd"
Nicht so wirklich! Es können und werden soweit jetzt auch noch aus einer Datenbank die Farben auf einem selbst fotografierten Astro Objekt auf alle Sterne übertragen werden.
Ab dem Punkt hört bei mir der Spaß auf. Eigentlich hätte ich den M42 auch gleich runter laden können.


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01.02.2026 um 15:34
Es ist und bleibt ein Reflektor!

Die Sterne dürfen bei einem Reflektor einfach so aussehen, wie bei der letzten Bearbeitung....


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01.02.2026 um 16:13
Zitat von SabresSabres schrieb:Ohne die Luftverschmutzung
Na ja, das Problem von der Erde aus zu beobachten ist eher die Lichtverschmutzung und das Flirren in der Atmosphäre. Von den Anden in Chile aus, wo die nächste Straßenlaterne hunderte Kilometer weg ist, kriegt man ja ganz gute Aufnahmen hin.


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02.02.2026 um 09:55
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb:aber ich finde gerade Bilder out of the box viel reizvoller, als die durch tausend Programme und Filter gejagten und Pixel-geschubsten Ergebnisse langer Bearbeitungs-Sessions.
Das könnte bei mir ein Problem sein. Out of the Box macht meine Kamera .fits Bilder. Diese sind, auch nach dem Stack noch, linear. D.h. würde ich hier das fertig gestackte und unbearbeitete Bild hochladen, würdet ihr nur schwarz sehen :D

Ich selbst habe grob einen 5 Minuten Workflow nach dem stacken, der ungefähr so aussieht:
- plate solving (Himmelskoordinaten im Bild erfassen)
- Farbkalibrierung (durch das RGGB pattern haben die Bilder alle einen Grünstich, weil eben zwei Grüne und jeweils nur ein blaues und ein rotes Filter auf den Sensorpixeln vorhanden sind... kurz: ohne Farbkalibrierung sind die Bilder nach dem Stacken grün)
- Deconvolution (ganz grob vereinfacht ist das ein Arbeitsschritt, der die Daten restauriert, die die Luftunruhe verwaschen hat.)
- Stretchen (hier wird das Bild vom Linearen zustand in den nicht linearen, also anschaulichen zustand gebracht. Allein dieser schritt ist so viel Bearbeitung, dass eine genaue Erklärung den Rahmen sprengen würde. Vor allem mit Algorithmen wie dem "generalized hyperbolic stretch" etc. Im Kern des ganzen ist es einfach ganz viel Mathematik... so wie eigentlich alles bei der Bildbearbeitung... als Bearbeiter macht man da auch gar nicht viel mehr, als einen Regler zu bedienen, im Hintergrund passiert aber sehr viel mehr.)
- nach und vor dem stretchen kommt vielleicht noch etwas Farbsättigung und gegebenenfalls wird ein winziges bisschen mit Kontrasten gespielt
- zum Schluss noch sanft entrauschen


Um es mal am praktischen Beispiel zu zeigen:

Das unbearbeitete Einzelbild aus der Kamera von diesem Objekt hier:
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb:NGC6960Original anzeigen (2,9 MB)
Sieht so aus:


HBGx


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02.02.2026 um 14:40
Zitat von SabresSabres schrieb:Es können und werden soweit jetzt auch noch aus einer Datenbank die Farben auf einem selbst fotografierten Astro Objekt auf alle Sterne übertragen werden.
Nun ja… wenn du mit einem RGB-Sensor arbeitest, sind die Bilder durch das Sensor-Layout beim Autostretch erst einmal stark grünstichig. Eine Farbkalibrierung musst du also so oder so machen.

Wenn du mit deiner Canon JPGs durchs Teleskop schießt passiert das intern in der Kamera über Hersteller-Profile. Ich arbeite mit linearen Daten und mache diesen Schritt nachträglich.

Wenn man möglichst realistische Farben haben will, nutzt man dafür RGB-Referenzwerte aus astronomischen Datenbanken statt Kamera-Profilen. Technisch passiert dabei nichts anderes, als dass die Kanäle pro Pixel neu gewichtet werden.

Am Ende ist es immer dasselbe Prinzip:
Entweder die Kamera macht es automatisch und man vertraut den Hersteller-Profilen… oder man macht es selbst und vertraut den Profilen der Wissenschaftler. :D


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02.02.2026 um 23:11
Zitat von RogerHoustonRogerHouston schrieb am 30.01.2026:Wer ein perfektes Bild von M42 will, möge im Netz suchen und bei Hubble fündig werden. :)
Zitat von SabresSabres schrieb:Machmal wünsche ich mir, dass ich außerhalb der Erde bin. Die Sterne so sehen kann, wie sie wirklich sind. Ohne die Luftverschmutzung.
Es muss ein Traum sein......
Ich frage mich, wie wohl der Orion_Nebel mit bloßem Auge aussehen würde,
wenn er nicht ca. 1350 Lichtjahre sondern zB. nur 50 LJ entfernt wäre.

Ich glaube nicht so wie auf den HubbleBildern - wahrscheinlich viel farbloser und kontrast-ärmer.


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Der Amateur-Astronomie-Thread

06.02.2026 um 20:38
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb am 02.02.2026:Um es mal am praktischen Beispiel zu zeigen:

Das unbearbeitete Einzelbild aus der Kamera von diesem Objekt hier:
Jep, kenne ich.
Im Prinzip und das finde ich auch an der Stelle sehr gut, kann jeder Außenstehende die bearbeitenden Schritte zumindest grob verstehen. Die Hobby Astronomie ist derart weit fortgeschritten. Denken wir einmal an die 80er....
Chemisch fast unmöglich da ran zu kommen.
Zitat von CharlyPewPewCharlyPewPew schrieb am 02.02.2026:Wenn du mit deiner Canon JPGs durchs Teleskop schießt passiert das intern in der Kamera über Hersteller-Profile. Ich arbeite mit linearen Daten und mache diesen Schritt nachträglich.
Der 42 war eigentlich via jpg ein Supergau.
Definitiv, in Raw wäre besser gewesen.
Mir erschließt es sich jetzt auch nicht genau. Ich bin der Meinung, wenn ich von vorn herein die Farb - Kanäle und Graustufen komplett voneinander trennen kann, müsste absolut das beste Ergebnis liefern, als Single mit einer Cam.

Finde ich wirklich gut.
Mir geht's ab dann aber etwas zu weit, weil zu teuer und zu viel Aufwand.
Zitat von delta.mdelta.m schrieb am 02.02.2026:Ich frage mich, wie wohl der Orion_Nebel mit bloßem Auge aussehen würde,
wenn er nicht ca. 1350 Lichtjahre sondern zB. nur 50 LJ entfernt wäre.
Das ist ja mal ne interessante Frage.
Ich nehme diese Frage wirklich ernst!
Hmm, wie könnte man sich den vorstellen?

Kennst du noch die alten Verbrenner-Motoren von BMW, Mercedes, Opel usw aus den 70er.
Wenn die im Winter kalt waren, haben die praktisch dermaßen gequalmt, als wenn man pures Altöl auf nem 2qm Blech direkt an der Luft verbrennt.
Man stand direkt dahinter, und hat echt gedacht, alles schwarz & weiß....
Mit weiteren Abstand hat man eigentlich erst wirklich das ganze Ausmaß gesehen.
Biste mittendrin, sieht man glaube ich gar nicht soooo viel?!


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Der Amateur-Astronomie-Thread

06.02.2026 um 21:24
Zitat von SabresSabres schrieb:Biste mittendrin, sieht man glaube ich gar nicht soooo viel?!
Wenn du z.B. ein 16” Dobson nimmst, dann erkennst du tatsächlich schon eine schwach lila Färbung durchs Okular
Zitat von SabresSabres schrieb:g, wenn ich von vorn herein die Farb - Kanäle und Graustufen komplett voneinander trennen kann, müsste absolut das beste Ergebnis liefern,
Meinst du eine monochrome Kamera mit passenden Filtern davor? Dann ja. Die Auflösung ist effektiv höher und die Empfindlichkeit pro Pixel.


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