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Was ist hinter dem Universum?

113 Beiträge, Schlüsselwörter: Universum, Zeit, Weltall + 4 weitere

Was ist hinter dem Universum?

19.10.2018 um 14:44
An der Grenze des Universums ist eine Mauer aus roten Backsteinen. ;)
Denn wir leben in einer Simulation.
Alles ist nur gerechnet.

Wenn dein User in den Quellcode der Engine Universum eingreift und die Kollisionserkennung abschaltet, (Die Mauer) geht es scheinbar endlos im Schwarzen Nichts weiter.
Aber das ist ein Irrtum. Du stehst auf der Stelle.
Nur die Zahlen auf der X-Y-Z Achse laufen weiter.
Aber diese Zahlen sind nur virtuell , doch hast du das Gefühl, dich endlos in ein schwarzes Nichts vorwärts zu bewegen wie in einem endlosen schwarzen Raum. Doch es gibt keinen Physikalischen Raum mehr.

Wer sagte nochmal so klug, "nicht definiert".


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14.11.2018 um 19:11
@Hyperborea
Ich mag aber keine Backsteine... =(


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09.12.2018 um 16:01
Das "Dahinter" wird erst durch die Expansion des Universums gebildet. Somit kann es kein "Dahinter" geben.


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13.02.2019 um 17:45
Dazu müsste es ein Universum geben. :D

Das Universum ist selbst eine Erscheinung.


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Was ist hinter dem Universum?

01.03.2019 um 22:15
Frage ist, was ist der Urknall selbst? Eine chemische Reaktion? Dann müsse es ja eigentlich heißen:

Urknall ist eine aktion durch eine Reaktion. Dinge können aber nur dann miteinander reagieren, wenn sie vorhanden sind. Wenn aber gesagt wird, das vor dem Urknall nichts wahr, wie soll dann ohne Materie, aus dem Nichts etwas miteinander reagieren, das eben zu diesem Urknall führte?


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Was ist hinter dem Universum?

03.03.2019 um 21:00
Kriegt man ja graue Haare wenn man darüber nachdenkt.

Also erstmal gibt es ja die Idee das Ein Urknall sich immer wieder wiederholt, es expandiert und fällt wieder zusammen. Mag sein aber es klärt nicht die wichtigste Frage woher kommt der Anfang. Wie ist die erste Materie entstanden die dann explodierte.
Klarer: wann war der erste Urknall und was hat die Dinge entstehen lassen die urknallen konnten?

Die Hermetik spricht von AIN, AIN SOPH und AIN SOPH AUR.
Physikalisch gesehen gab es also zuerst das NICHTS also dies ist ein PARADOXON denn NICHTS ist dennoch etwas.
Der 2.e Punkt ist Das GRENZENLOSE NICHTS also hier ist also vorgegeben das das NICHTS schon vornherein unendlich ist.

Ich kann mir vorstellen das dieses grenzenlose eventuell das Phänomen erzeugt das dieses ich nenns mal leere Universum dazu bringt aus sich heraus zu explodieren. Weis ich was vielleicht Nullpunktenergie oder Quantenmechanik eventuell geometrische Muster die überlagern, vielleicht Gravitation die aus sich selbst her entsteht weil der Raum unendlich ist und explodiert. Vielleicht fand eine Wechselwirkung statt die sofort entstand weil einfach NICHTS nicht NICHTS sein konnte da es ja bereits ETWAS ist. Eine automatische Explosion von sich selbst heraus weil es sie bedingt.

Wie gesagt da bekommt man graue Haare.

Zeit und Raum spielen in diesen NICHTS keine Rolle denn es gibt ja dort kein Teilchen an dem man irgendeine Bewegung und damit Zeit festmachen könnte. (Unser Kalender/Zeit richtet sich nach beweglichen Himmelskörpern).
Ein Punkt also ein ETWAS reicht auch nicht um Raum und Zeit festzumachen denn dieser Punkt hätte keinen Bezug zu irgendetwas. Raum und Zeit lassen sich erst nach mehreren Punkte bilden das ist einfache Mathematik oder Geometrie.

Für mich ist also nach dem Ende dieser Urknallausweitung also nach der letzten Materie einfach ein unendliches Nichts was man unendlich auffüllen könnte. Dieses Nichts hat keine Grenze.

nachdenkliche Grüße grmf.


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04.03.2019 um 09:29
@grmf
Durchaus interessant und ja, graue Haare mindestens - wohl eher Glatze ;)

Vielleicht ist der Kosmos ein evolutionärer Prozess, wie es auf der Erde war. Eine Art kosmische DNA, die sich in Milliarden von Jahren entwickelt hat. Wie bei der Entstehung eines Lebewesens im Mutterleib, das ebenfalls größer wird und "expandiert" bzw. ausdehnt, so könnte das dazumal beim Urknall gewesen sein - gedanklich!

Alles eine Frage der Sichtweise. :)


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22.03.2019 um 10:38
Zitat von grmfgrmf schrieb am 03.03.2019:Wie ist die erste Materie entstanden die dann explodierte.
Gemäß des kosmologischen Standardmodells gab es weder Materie noch eine "Explosion" im eigentlichen Sinn der zum Urknall führte, auch wenn die Bezeichnung "Knall" einen gerne zu einem solchen Gedanken verleitet. Materie entstand erst zu einem viel späteren Zeitpunkt. Selbst in der Frühphase des Universums war die Temperatur noch so hoch, daß es keine strukturierte Materie geben konnte. Die Materiedichte lag dort quasi bei Null, und die Energiedichte noch nahezu bei unendlich. Erst als das Universum weiter expandierte kühlte es zunehmend ab und es entstanden die ersten Teilchen, Quarks und Antiquarks. Für die Entstehung größerer Materieteilchen wie Atomkerne war es zu dieser Zeit allerdings noch viel zu heiß. Und während immer mehr Teilchen/Antiteilchen-Paare entstanden, waren Materie und Antimaterie erstmal fleißig dabei sich, in der wohl größten kosmischen Schlacht, gegenseitig auszulöschen. Das, was am Ende übrig blieb, also der winzige Rest Materie, aus dem ist letztlich alles entstanden, was bis heute ist. Der weitere Verlauf sollte bekannt sein. Es kam zu den ersten Fusionsprozessen und in Sternen wurden dann auch die schwereren Elemente ins Leben gerufen, usw. usf. Wie es zu dieser Baryonenasymmetrie kommt ist jedoch noch eines der am wichtigsten unverstandenen Phänomene der Teilchenphysik. Jedenfalls bis heute, denn beim LHC hat man nun offenbar Abweichungen im Zerfallsverhalten zwischen Materie- und Antimaterieteilchen nachgewiesen:

https://www.scinexx.de/news/technik/asymmetrie-von-materie-und-antimaterie-nachgewiesen/
Zitat von grmfgrmf schrieb am 03.03.2019:Physikalisch gesehen gab es also zuerst das NICHTS also dies ist ein PARADOXON denn NICHTS ist dennoch etwas.
Um es kurz zu machen, physikalisch gesehen lässt sich über alles was "vor" und auch während des Urknalls passierte gar keine Aussage treffen.
Zitat von grmfgrmf schrieb am 03.03.2019:Ich kann mir vorstellen das dieses grenzenlose eventuell das Phänomen erzeugt das dieses ich nenns mal leere Universum dazu bringt aus sich heraus zu explodieren. Weis ich was vielleicht Nullpunktenergie oder Quantenmechanik eventuell geometrische Muster die überlagern, vielleicht Gravitation die aus sich selbst her entsteht weil der Raum unendlich ist und explodiert. Vielleicht fand eine Wechselwirkung statt die sofort entstand weil einfach NICHTS nicht NICHTS sein konnte da es ja bereits ETWAS ist. Eine automatische Explosion von sich selbst heraus weil es sie bedingt.
Eben, all das, was Du da gerade versucht hast zu beschreiben entspricht nämlich alles andere als einem "Nichts", auch wenn es sich hierbei letztlich nur um Spekulationen handelt.
Zitat von grmfgrmf schrieb am 03.03.2019:Zeit und Raum spielen in diesen NICHTS keine Rolle denn es gibt ja dort kein Teilchen an dem man irgendeine Bewegung und damit Zeit festmachen könnte. (Unser Kalender/Zeit richtet sich nach beweglichen Himmelskörpern).
Ein Punkt also ein ETWAS reicht auch nicht um Raum und Zeit festzumachen denn dieser Punkt hätte keinen Bezug zu irgendetwas. Raum und Zeit lassen sich erst nach mehreren Punkte bilden das ist einfache Mathematik oder Geometrie.

Für mich ist also nach dem Ende dieser Urknallausweitung also nach der letzten Materie einfach ein unendliches Nichts was man unendlich auffüllen könnte. Dieses Nichts hat keine Grenze.
Wie gesagt, auch ein "unendliches Nichts" ist bereits "etwas", allein das Attribut "unendlich" lässt eine solche Bezeichnung bereits obsolet werden.


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Was ist hinter dem Universum?

22.03.2019 um 10:48
Nachtrag:
Zitat von LibertinLibertin schrieb:Gemäß des kosmologischen Standardmodells
Heisst natürlich richtig, vom kosmologischen Standradmodell ausgehend.


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Was ist hinter dem Universum?

22.03.2019 um 10:52
Der Horror vacui sitzt im Denken - unbewusst - tief.
Wie wenn man im Nebenraum das Licht ausknipst, die Tür absperrt und den Schlüssel wegwirft. So müsste man mit dem "Nichts" umgehen. Wir befinden uns halt im anderen Teil des Hauses, wo immer etwas ist. Und nur darüber reden wir!


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23.03.2019 um 17:33
Ich gehe von einem "fraktalen" Multiversum aus, das keine Abgrenzungen besitzt, bis jetzt erscheint mir die Theorie, bzw. Hypothese des Multiversums am schlüssigsten und irgendwie auch am vorstellbarsten, wie unvorstellbar das auch erscheinen mag. Zudem gehe ich davon aus, dass das Multiversum selbst kein Anfang und kein Ende hat, es ist zeitlich und räumlich unbegrenzt. Jedoch können einzelne "Universen" entstehen und vergehen und unterliegen auch weiterhin einer Entropie im Sinne der Thermodynamik. Aber es bleibt weiterhin unbekannt, wir wissen es nicht, bis jetzt bewegt sich alles noch im Rahmen der Hypothesen und Theorien.

https://www.spektrum.de/magazin/das-quanten-multiversum/1485121
https://motherboard.vice.com/de/article/yp3yp7/unsere-physikalischen-theorien-besagen-dass-wir-in-einem-multiversum-leben-586

In dem Zusammenhang noch ein passendes Video, besonders am Ende wird das visualisiert:

Youtube: Sterne Größenvergleich 2
Sterne Größenvergleich 2


An den galaktischen Clustern kann man zumindest erkennen, das es da scheinbar keine "Grenzen" in diesem Sinne gibt. Die Galaxien ergeben Cluster und münden in Superclustern und es scheint da immer weiter zu gehen, eben wie bei einem Fraktal. Hier ist mal unser galaktisches Cluster Laniakea:

Laniakea

Wikipedia: Laniakea


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23.03.2019 um 18:14
@cRAwler23

Hätt mich schon interessiert, wieso dieses Multiversum jetzt für Dich am schlüssigsten erscheint. Du sagst nur, daß dem so wäre.

Fraktal scheint für Dich ja bereits das Universum selbst zu sein, wozu dann noch ein Multiversum? OK, für die Sache mit der Thermodynamik, das versteh ich schon. Aber wieso sollte das Multiversum der Thermodynamik denn nicht unterworfen sein?

Recht eigentlich erklärt das Multiversum doch gar nichts, bzw. erklärst Du nichts. Ich lese nur "magic Multiverse did it".


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