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Was ist auf Oak Island?

Was ist auf Oak Island?

25.03.2020 um 19:57
Ich würde sicher keine kleine Insel ins Auge fassen, wenn ich einen Schatz möglichst tief vergraben wollte. Selbst ich als Laie kann mir denken, dass man auf einer kleinen Insel nur wenige Meter über dem Meeresspiegel früher oder später auf Grund- und/oder Meerwasser stößt. Wenn es eine Insel sein müsste, würde ich eine größere aussuchen. Am besten mit hohen Bergen, damit man beim Graben eben nicht auf Wasser stößt.
Und ich würde zusehen, dass ich z. B. auf natürliche Höhlen zurückgreifen kann. Das spart Arbeit.


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25.03.2020 um 20:04
Hildesheimer schrieb:Der Money Pit war wahrscheinlich höchstens 30 Meter tief. Die Holzbalkenlagen machen insofern Sinn, da man ein Nachrutschen der lockeren Auffüllung weitgehend vermeiden wollte.
30 Meter, um eine kleine Kiste zu verbergen? Schau mal von einem 30 m hohen Haus hinunter und stell Dir das Loch vor. Die Besatzung hätte den Kapitän für verrückt erklärt, wenn der von ihr verlangt hätte, so tief zu graben.


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25.03.2020 um 20:08
Wie gesagt, Hollywoodfilme vermitteln allzuoft ein falsches Bild der Piraten des 17. und 18. Jhs.

Piraten waren häufig einfache Bürger, die aus welchen Gründen auch immer, in finanzielle Notlage geraten waren. In einer Zeit ohne staatliche Sozialversicherung schloss man sich einer Gemeinschaft an, um sein Glück in die eigene Hand zu nehmen.
Bestenfalls schloss man sich einem Korsaren an, der im Auftrag des Staates feindliche Schiffe überfiel. Man war dann sozusagen ein Söldner, ein Landsknecht zur See.
Brachte dieses jedoch nicht den erhofften Erfolg, so konnte es dazu kommen, dass man neutrale und sogar eigene Schiffe kaperte.
Erst damit wurde man zum Gesetzlosen.

Dennoch sahen sich viele Piraten nicht als Berufsverbrecher, sondern sehnten sich nach einer Rückkehr ins Zivilleben.
Einigen ist dieses sogar gelungen.
Voraussetzung dafür war, dass man durch das Piratenleben ein Startkapital für die Zeit danach „erwirtschaftet“ und sicher verwahrt hatte.

Ich halte deshalb den Money Pit auf Oak Island für ein Versteck, das von Piraten angelegt wurde.


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25.03.2020 um 20:16
@Anfortas
Wie kommst Du darauf, dass die Erbauer des Money Pit auf Grundwasser getreten sind?


@peawe

Genau das meinte ich. Der Kapitän ließ die Mannschaft in die tiefe Grube blicken und sagte Ihnen, dass weder er noch einer ihnen jemals diesen Schatz würde ausgraben können. Entweder alle gemeinsam oder niemand.


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25.03.2020 um 20:40
Um einen Schatz zu vergraben reicht eine fünf Meter tiefe Grube.
Einen solchen Schatz hätten jedoch wenige Männer in kurzer Zeit ausgraben können.

Wenn der Kapitän gerade einen neuen Angriff auf ein Schiff plante, hätten sich wenige Männer davon machen könnnen, um den vergrabenen Schatz in ihren Besitz zu bringen und niemand hätte sie daran hindern können.

Um diesen Fall zu verhindern musste die Grube so tief sein, dass das Unterfangen aussichtslos gewesen wäre. Hätte man sich fremde Helfer angeworben, wäre die Gefahr des Verrats groß gewesen und der Galgen hätte gewartet.

Deshalb wusste jeder aus der Mannschaft, dass man den Schatz eines Tages nur gemeinsam oder niemals bergen würde.
Letzteres war wohl der Fall.


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25.03.2020 um 23:38
@ Hildesheimer

Wo habe ich bitte geschrieben, dass die Erbauer des Money Pit auf Grundwasser "getreten" sind?


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26.03.2020 um 04:52
Hildesheimer schrieb:Deshalb wusste jeder aus der Mannschaft, dass man den Schatz eines Tages nur gemeinsam oder niemals bergen würde.
Deine letzten Postings klingen allesamt schlüssig;
vor allem, wenn man mal den Aspekt/These von einigen Überlieferungen, wegläßt - die Flutungstunnel/Fallen
Weil jene machen in dem bisherigen Bild/Geschichte um OI NULL Sinn

Ergänzend; allerdings weiß ich , ob das schon zum damaligen Zeitpunkt "paßt";
Man sollte ja nicht außer acht lassen, das es ja auch die "guten" Räuber - die im Auftrag ihres Königs; oder was auch immer -aber legal raubten; inkl. Kodex- Schiffe "erleichterten"; und erst dann zu Freibeutern/PIratn wurden; wenn sie für die eigene Tasche raubten, bzw. sich gegen das eigenen Land wandten..

Aber wie gesagt - ich weiß nicht, ob das schon in diesen Zeitraum fällt

So "zusammengetragene" Schätze würden dann die Geschichte rund(er) machen;
als "Templer, Bundeslade, usw."


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26.03.2020 um 08:06
@Hildesheimer
Ich fürchte man würde immer wieder im Kreis uns drehen wenn wir dann wieder mit den alten Thema "Warum Oak Island wenn es hunderte andere Inseln in der Nähe gibt" wieder aufwärmen.

Aber dann erkläre mir mal wie Piraten es geschafft haben, selbst wenn es "nur" 30 meter sind, tief zu buddeln und alles auch noch so zu "sichern"?
30 meter. Dir ist schon klar dass das ein 10 Stöckiges Hochhaus wäre oder?
Sowas schafft man vor allem auf einer Insel nicht einfach mit Schaufel und Spitzhake


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26.03.2020 um 14:29
CICADA3301 schrieb:Aber dann erkläre mir mal wie Piraten es geschafft haben, selbst wenn es "nur" 30 meter sind,
Keine Ahnung, wie tief Brunnen gebaut wurden; -also abseits von OI- um an Wasser zu kommen;
5, 10 oder 20 Meter - insbesondere, wenn ich an Brunnen in höheren Lagen denke
Aber vlt. kann RNineT was zur Beschaffenheit von Grundwasser sagen

Auch gab es nen Moment -als von jungfreulichkeit der Heimatschole gesprochen wurde, bei der durch Kompression, ein schnelles Nachrutschen "erschwert" wird
Das schloß ich persönlich aber bald aus; da imho von nem größeren Umfang ausgegangen werden muß, als der MP sein soll(te);
bzw. hat das auf OI bei anderen Bohrungen ja auch nicht so recht geklappt


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26.03.2020 um 15:33
Anfortas schrieb:Wo habe ich bitte geschrieben, dass die Erbauer des Money Pit auf Grundwasser "getreten" sind?
@Anfortas
Sorry, ich meinte natürlich nicht auf Grundwasser „getreten“, sondern „getroffen“.
Soweit ich weiß, ist das eintretende Wasser kein Grundwasser sondern Meerwasser, wodurch die Vermutung von künstlichen Flutungskanälen entstand.
Selbstverständlich gäbe es bessere Verstecke mit besseren Bedingungen als auf Oak Island.


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26.03.2020 um 15:36
CICADA3301 schrieb:Aber dann erkläre mir mal wie Piraten es geschafft haben, selbst wenn es "nur" 30 meter sind, tief zu buddeln und alles auch noch so zu "sichern"?
In einer Folge einer frühen Staffel wurde richtigerweise darauf hingewiesen, dass man sich die Piraten des 16./17. Jhs. keineswegs als Trunkenbolde vorstellen sollte.
Viele von ihnen hatten zuvor gewöhnliche Berufe ausgeübt. So kann es sein, dass Bergleute darunter waren oder auch Mineure, die einst im Heer gedient hatten und sich bestens im Schacht- und Stollenbau auskannten.

Ich hatte eine Tiefe von 30 m für den Money Pit angenommen, das ist natürlich nur eine grobe Schätzung. Auf jeden Fall war er tiefer als die Grabung von R.Dunfield, denn ansonsten wäre der Schatz im Zuge dieser Kampagne entdeckt worden.

Gesetzt den Fall, der Money Pit wurde von Piraten geschaffen um dort ihre „Altersversorgung“ zu lagern, bleibt die Frage, weshalb es bis heute nicht gelungen ist, den Schatz zu bergen. Schließlich hat man seit 200 Jahren mehrfach an dieser Stelle senkrecht in den Grund gegraben und gebohrt.

Eine Antwort könnte darin liegen, dass die Erbauer in einer gewissen Tiefe einen Stollen angelegt haben und in diesem den Schatz versteckten. Dieser wäre nach 200 Jahren längst eingestürzt.

An die Existenz des 90-ft-stone glaube ich nicht, da er nicht dokumentiert wurde.
Andererseits könnte solch ein Stein schon sinnvoll gewesen sein, als unterirdische Markierung. Er hätte beim Freilegen die Tiefe angezeigt, an der ein (geschlossener) Stollengang seitlich abzweigt. Man hätte die Tiefe auch ausloten können, aber ein Markierungsstein war pragmatischer.

All diese Fragen lassen sich nur klären, wenn man das Gebiet freilegt. Durch den Big Dig.


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gestern um 10:05
@Sansebar
Sansebar schrieb:Keine Ahnung, wie tief Brunnen gebaut wurden; -also abseits von OI- um an Wasser zu kommen;
5, 10 oder 20 Meter - insbesondere, wenn ich an Brunnen in höheren Lagen denke
Aber vlt. kann RNineT was zur Beschaffenheit von Grundwasser sagen
Brunnen können, auch in früheren Zeiten, 100m und mehr tief sein. (Gebohrte Brunnen heute viele hundert Meter)
Es kommt nur auf die seitliche Sicherung an, darum sind die meisten gegrabenen Brunnen kreisrund, weil man so durch eine Ausmauerung ein sehr stabiles Druckgewölbe bekommt, dass sich selbst trägt.
Wenn dann Grundwasser erreicht wurde hat man in der Regel aufgehört weiter zu graben, weil dann die Sicherung nicht mehr schnell genug eingebaut werden konnte.
Der MP ist sicher kein Brunnen.
1. Weil man spätestens auf Höhe des Meeresspiegels aufgehört hätte
2. Brunnen in dem Baugrund am MP keinen Sinn ergeben, weil in solchen Böden kein freies Grundwasser vorhanden ist.

Ist das so ungefähr die Antwort auf Deine Frage?


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gestern um 16:21
rninet schrieb:Ist das so ungefähr die Antwort auf Deine Frage?
Grundsätzlich: Ja;
rein privates Interesse; Mann kennt das ja aus Filmen;
daß die Wände mit "Steinen" gesichert sind;

die man -imho- eigentlich ja erst dann setzen kann -ähnlich Hausbau-; wenn das Loch "Fertig ist; und dann von unten nach oben..

Vom Durchmesser her, reden wir da eher von 3, 5, 7 Meter, die so ein Brunnen hatte;
oder viel, viel schmäller, so wie bei mir im Garten; wo das anscheinend mit nem Bohrer (Ja, 197x? entstanden) gedrillt wurde.

Du schriebst; daß, wenn mal Grundwasser erreicht wurde, nicht weitergemacht wurde;
daß spräche eigentlich auch gegen die Theorie, daß i-was tief in OI verbuddelt ist;
weil imho hat OI doch keine 70 Höhenmeter; auch dann nicht, wenn man jetzt 2-3 Meter Meeresspiegel abzieht; die ja früher weniger gewesen sein sollten


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gestern um 17:56
@Hildesheimer
Hildesheimer schrieb:In einer Folge einer frühen Staffel wurde richtigerweise darauf hingewiesen, dass man sich die Piraten des 16./17. Jhs. keineswegs als Trunkenbolde vorstellen sollte.
Ich befürchte ich habe nicht gut ausgedrückt worauf ich hinaus will.
Es ging mir nie darum, Piraten als etwas abfälliges zu Bezeichnen.
Es geht mir rein um die technischen Mittel.

Was glaubst du hat, wenn wir jetzt Piraten als Beispiel nehmen, für Möglichkeiten, etwas sehr tiefes zu Graben?
Schaufeln
Spitzhacke
Seile
Eventuell eine selbstgebaute Leiter.

Und wie tief würde man deiner Meinung nach mit solchen einfachen Werkzeugen kommen auf einer Insel wie Oak Island?


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gestern um 20:06
Die Piraten hätten die Werkzeuge zur Verfügung gehabt, die man im frühen 18.Jh. im Schacht- und Stollenbau benutzte. Und wahrscheinlich auch das gleiche know-how.

In Cornwall hat man sogar Stollen unter den Meeresgrund getrieben, so dass man unten das Grollen der Steine in der Brandung hören konnte.

Wie gesagt, es müssen keine Templer oder andere Geheimbünde gewesen sein; das technische Wissen des frühen 18.Jhs. reichte aus.


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gestern um 20:12
@Hildesheimer
Ja schon.
Aber es gibt einen Unterschied ob man Waagerecht einen Stollen gräbt oder Senkrecht nach unten.
Nach unten ist es deutlich schwerer vor allem 30 Meter tief.
Da bräuchte man ein Hebensystem bzw. einen Kran.
Sowas hatte kein Pirat.
Man kann mir viel erzählen aber sowas nicht.


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gestern um 20:18
CICADA3301 schrieb:Da bräuchte man ein Hebensystem bzw. einen Kran.
Ach was; dazu reicht ein Korb am Seil;

Ohne Überheblich wirken zu wollen;
aber mit nem Blick auf "Abbauarbeiten" seltener Erden
sieht man sehr schön; wie man mit "primitivsten" Werzeugen
dem Willen, dem Mut der Verzweiflung was "schafft"
-Auch vorwiegend, so wie bei uns früher der Bergbau, Kinder/schlanke/kleine Personen-

Das hiebei natürlich auch gestorben wird, liegt auf der Hand

Okay, die Motivation ist eine ganz andere;
und bis zu nem gewissen Grad kann ich Hildesheimer Argument (die verbliebenen könnten ja das Loch ausräumen, während die irgendwo rumschippern)

Wenngleich... ja, nen Schatz würde ich anderswie verstcken; und Mitwisser vlt. über die Blanke laufen lassen...


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gestern um 20:20
@Sansebar
Ein Korb würde ausreichen für einen Schatz?

Nunja. Egal ob jetzt ein Felsbrocken oder Gold.
Beides wiegt VIEL. Gold kannst du aufteilen und nach und nach mit den Korb runterschicken. Aber einen Felsbrocken? Keine Ahnung wie groß der sagenumwobene war, der war bestimmt kein Kiesel.


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gestern um 20:25
CICADA3301 schrieb:Aber einen Felsbrocken?
Nuja, ich bin kein Geologe;
und mit der passenden Motivation würde ich versuchen, drumrum zu graben; wenn ich nicht davon ausginge, daß da unten ne große "Platte" ist - wo noch nichtmal die Experten von OI durchbohren können;

aber wahrscheinlich würde ich es gut sein lassen; wenn ich auf ein derartiges "Hindernis" stoßen würde

Und -schon aus ganz anderen Gründen, würde ich gar nicht erst auf ner Insel (so tief) buddeln..
Zumindest mit nem Schatz in einem derartigen Umfang/Wert


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gestern um 20:29
@Sansebar
Sorry, hast mich falsch verstanden.
Ich bezog mich auf den Felsbrocken dem man angeblich gefunden hat mit den komischen Schriftzeichen der dann verschwunden ist^^
DIESEN Felsbrocken meinte ich ;)


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