@perttivalkonen :DWeißt du, was der konkrete Unterschied zwischen uns beiden ist? Ich bin jemand, der sich die Eingangsposts durchliest und dann einen Punkt aufgreift, und darauf versucht, sachlich eine Diskussion aufzubauen. Ich kenne dich z.B. nicht persönlich und würde es mir nicht wagen, durch ein, zwei Postings auf deine Gesinnung zu schließen, denn jeder hat erstmal ein Recht auf seine Meinung, solange es nicht um glasklare Verstöße gegen moralische oder demokratische Grundfeste geht. Von Vorurteilen halte ich nicht viel, denn ich machte öfter die Erfahrung, dass man nämlich oft falsch vorurteilt. Deshalb lass ich's.
Du hingegen platzt hier rein, schnappst dir eine Aussage von mir, die dir für deinen Geschmack zu schwammig erscheint und konstruierst daraus eine unterschwellige Charakteranalyse, obwohl du mich ABSOLUT NICHT KENNST. Es ist schon traurig genug, dass ich das extra ausführen muss, aber, ja, in der textvermittelten Kommunikation gibt's schnell Missverständnisse und Möglichkeiten, über wenige Sätze ein ganzes (falsches) Persönlichkeitsbild vom Gegenüber aufzubauen und dieses zur Denunzierung zu benutzen. Ich schätze mal, du bist erwachsen, umso trauriger, dass du es dich WAGST, hier öffentlich über meine Gesinnung zu philosophieren, ohne überhaupt irgendnen Blassen über mich als Person zu haben! Was denkst du eigtl., wer du bist, hm?
perttivalkonen schrieb:Eingangspost? Logo?? Mal ehrlich, wo haperts bei Dir nu genau?
Gerne erklär' ich's dir nochmal in Ruhe.
Du schneist in den Thread, schnappst ein Zitat auf, welches nicht von mir war, wo du aber drauf beharrtest, DASS es von mir war, konstruierst auf Grund eines in
deiner Wahrnehmung schwammigen Begriffsvergleichs eine verdammte Persönlichkeitseinschätzung von mir (die du mit jedem weiteren Posting auch noch weiter fortführst!:
perttivalkonen schrieb:Aber so Feinheiten zu differenzieren ist bei Dir nicht zu erwarten - egal aus welchem konkreten Grund.
) und willst mir über
dein Verständnis von Gesinnungen quasi diktieren, was ich wie zu definieren habe und was nicht? Kommst du noch klar? Deine Technik hat was von Brunnenvergiften...
perttivalkonen schrieb:Sondern ob diese Plutokratie aus instinkt oder Absprache heraus uns zu diesen Opfern macht. Aber so Feinheiten zu differenzieren ist bei Dir nicht zu erwarten - egal aus welchem konkreten Grund.
Wäre schön gewesen, wenn wir sachlich zu diesem Detail - und damit B2T - gekommen wären. Leider war dir Rabulistik wichtiger, aber ich entnehme deiner Aussage, dass du gewillt bist, fortan ohne ad hominem-Geschicke zu diskutieren?...
perttivalkonen schrieb:Der Gag war schon beim ersten Mal schei*e, und Du denkst, der hätte das Zeugs zum running?
Dein Humor ist mir Scholle, aber davon abgesehen war es auch kein Gag, sondern eine schlichte Feststellung.
perttivalkonen schrieb: Ich drück aus, daß Du in meinem "Ent oder Weder" ne verstelcte Unterstellung zu erkennen meinst, und ich sag Dir daraufhin in threadspezifischer Umschreibung, daß ich mich mitnichten mit mir gegen Dich verschworen habe, sondern einfach nur meine, was ich sage.
Wat? O_o Öhm, nö, von einer Verschwörung von dir gehe ich nicht aus. Allerdings kam das hier...
perttivalkonen schrieb:Nicht alles in Deinem Umfeld is ne Verschwörung.
...schon etwas süffisant rüber.
;)Und jetzt tu nicht so, als hätte es nie eine Unterstellung gegeben. Damit würdest du dich ja selbst verleugnen.
perttivalkonen schrieb:Aber recht hast, Du hast wirklich aus dem anderen Artikel zitiert. Mein Fehler.
Danke.
perttivalkonen schrieb:Mir reichts, daß Du hier mit so nem braunen Dreck hantierst.
Besonders reicht es
mir, dass so Leute wie du sich hier so als - Achtung, Wiederholung -
Gesinnungspolizei aufblähen. Und hier, zur Auffrischung deiner eklatanten Informationslücken (und Fingerzeig gepaart mit Informationslücken kommt immer ganz schlecht) ein bisschen Material, um die Überheblichkeit deiner Position aufzuzeigen:
Die Kanzlei "Freshfields Bruckhaus Deringer" hatte in den Jahren von 2005 bis 2009 Beraterhonorare in Höhe von mehr als 1,8 Millionen Euro vom Bundesfinanzministerium erhalten. Bundesfinanzminister zu dieser Zeit war der derzeitige Kanzlerkandidat Peer Steinbrück (SPD). Im Anschluss an seine Amtszeit als Finanzminister hielt Steinbrück eine Rede bei der Kanzlei und erhielt dafür 15.000 Euro.
Auch das falle unter das Thema "Verflechtungen von Politik und Hochfinanz", sagte Sahra Wagenknecht. "Das ist ein wirklich ein Sumpf, von dem wir meinen, er muss aufgeklärt werden." http://www.linksfraktion.de/nachrichten/linke-will-untersuchungsausschuss-verflechtungen-zwischen-hochfinanz-politik-aufklaeren/"Hochfinanz"! Und "Sumpf"! Und beides in quasi einem Satz von Frau Wagenknecht! Diese Äußerungen könnten glatt vom Honigmann-Blog stammen, stimmt's?
:D Wie kann die nur.^^ Ob es an ihrer Gesinnung liegt? Wer weiß?
:D :D
perttivalkonen schrieb:Klar schriebst Du, daß Hochfinanz letztlich dasselbe wäre, äquivalent zu Finanzoligarchie.
Möchtest du nicht Frau Wagenknecht einen Essay schicken, wo du sie über den Begriff 'Hochfinanz' aufklärst, am Besten noch mit vorsichtigen Hinweisen auf ihre Gesinnung oder ihren IQ?
:D Es klingt plausibel, wenn Wagenknecht fordert, einere wildgewordenen Hochfinanz die Zügel anzulegen, und dass es die Politik selbst ist, die sich davor scheut, weil ihre Verflechtungen zur Wirtschaft zu stark sind.
http://www.badische-zeitung.de/badenweiler/eine-klasse-fuer-sich-marx-im-historischen-nobelhotel--59143626.htmlAuch Rainer Brüderle gebraucht ihn:
Spoilerhttps://www.youtube.com/watch?v=_d_F1l6D7i0Zählt 'Finanzmafia' auch?
:DSpoilerhttps://www.youtube.com/watch?v=QPbfpmKwQcsVllt. auch interessant für dich:
Europas Sozialisten wettern immer wieder heftig gegen das Finanzkapital und fordern schärfere gesetzliche Vorschriften, um die weltweite "Herrschaft der Finanzmärkte" einzudämmen. Dabei sollte man allerdings auch wissen, wovon und von wem man redet. Denn das Bild, das die Vokabel "Märkte" heraufbeschwört, lässt uns leicht übersehen, wer genau da eigentlich von der aktuellen Krise und den Sparmaßnahmen profitiert.
"Der Kapitalist ist zu einem schwer fassbaren Phänomen geworden", schrieb Jean Peyrelevade, der ehemalige Wirtschaftsberater von Ministerpräsident Pierre Mauroy, in seinem Buch "Le capitalisme total".(1) Und er stellte die Frage: "Von wem sagt man sich los, wenn man sich vom Kapitalismus abwendet? Gegen welche Institutionen geht man an, um die Diktatur des flüchtigen, global und anonym gewordenen Marktes zu beenden?" Darauf gebe es keine klare Antwort, meint er, um dann schlichtweg zu behaupten: "Marx ist wirkungslos geworden, weil es kein klares Feindbild mehr gibt."
Es ist eigentlich nicht weiter verwunderlich, dass ein Vertreter der Hochfinanz, der unter anderem Vorstandschef der Investmentbank Leonardo & Co. (im Besitz der Familien Albert Frère, Agnelli und Michel David-Weill) ist und im Aufsichtsrat der Unternehmensgruppe Bouygues sitzt, leugnet, dass so etwas wie eine Oligarchie überhaupt existiert. Erstaunlicher ist, dass führende Medien dieses wirklichkeitsfremde und entpolitisierte Bild der monetären Macht übernommen haben.
http://www.monde-diplomatique.de/pm/2012/06/08.mondeText.artikel,a0010.idx,0Alternativ kannst du auch mal selbst recherchieren, bevor du Anderen irgendwelche Gesinnungsungereimtheiten vorwirfst. So, und nun nerv mich nicht weiter mit Begriffszerlegungen, die unnötigen Serverplatz und Zeit kosten.
Übrigens, eine Sache noch:
perttivalkonen schrieb:Im übrigen wird ins Horn geblasen, nicht gepfiffen.
Hier hast du wohl Recht.