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Wird Wikipedia gerade zur Waffe? Manipulation von Geschichte & KI

142 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Geschichte, Israel, Manipulation ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Wird Wikipedia gerade zur Waffe? Manipulation von Geschichte & KI

um 10:56
Zitat von NarrenschifferNarrenschiffer schrieb am 06.02.2026:Was ist das Mutterland dieser "Kolonie"?
Nicht jede Kolonie hat ein Mutterland, es reicht auch ein "letzter Wohnort". Kolonien mit Mutterland haben den Zweck, ausgebeutet zu werden, nicht, Siedlungsraum zu erschließen wie bei settler colonialism.
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb am 06.02.2026:
Zitat von tarentaren schrieb am 06.02.2026:Du meinst das mit falschen Tatsachen und Manipulation versehene Werk um dann seinerseits zu behaupten Wikipedia manipuliert?
Das behauptest du ohne irgendwelche Beweise?
Putzig. Wer eröffnete denn diesen Thread mit unbelegten Behauptungen?
Zitat von interrodingsinterrodings schrieb am 06.02.2026:
Zitat von parabolparabol schrieb am 06.02.2026:Ausserdem wird Israel im deutschen Wikipediaartikel irreführend als Rechtsstaat und einzige Demokratie im Nahen Osten bezeichnet,
Welchen gibt es da den sonst so?
Na also ich weiß ja nicht. Der Libanon, die Türkei, Ägypten, sie alle haben bzw. hatten ne funktionierende parlamentarische Demokratie und Rechtstaatlichkeit für alle Bürger. Ging leider in allen diesen Ländern partiell bis stark flöten. Aber wo ist da jetzt der Unterschied zu Israel?
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb am 06.02.2026:Zionismus, für diejenigen, die es nicht wissen, ist die nationale Bewegung des jüdischen Volkes, die das Recht auf Selbstbestimmung in ihrer historischen Heimat, dem Land Israel, unterstützt.
Solch ein Recht gibt es nicht. Der Zionismus behauptet es und lebt davon.
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb am 06.02.2026:So einfach ist es. Schau auf die Karte des Nahen Ostens. Sind die Juden eine winzige kleine Gruppe, die an demselben Ort lebt, an dem ihre Vorfahren vor tausenden von Jahren gelebt haben? Auf einem Prozent des Landes die Kolonisatoren oder sind sie die Kolonisatoren? Die Araber, die aus Arabien kamen, haben dutzende indigene Kulturen ausgelöscht und neunundneunzig Prozent des Nahen Ostens erobert.
In der Thora wird die vollständige Ausrottung der Vorbevölkerung des verheißenen Landes gefordert, im Buch Josua bis zum Anfang des Richterbuches wird die Ausführung mitgeteilt. Daß sie nicht ganz vollständig erfolgte, wird kritisiert.

Vorbevölkerung heißt auch schon mal: Israel kommt nicht aus dem Land. Die Thora berichtet, das Volk kam aus Ägypten. Vorher waren mal ein paar Hanseln, so umme siebzig, in Kanaan temporär ansässig. Aber Vater Abraham? Der kam aus Ur in Chaldäa.

Wo ist jetzt der Unterschied zu den Arabern, wie diese hier gezeichnet werden?
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb am 06.02.2026:Im Judentum, das für die jüdische Geschichte zentral ist, streben Zionisten einen jüdischen Staat in Palästina mit möglichst viel Land, vielen Juden und wenigen palästinensischen Arabern an.
Das ist das Problem. Ich gönn den Juden - ebenso wie den Israeliten - ihr eigenes Land, wenn sie ein solches denn haben wollen. Sehr sogar! Und ja, wenn eines, dann am besten / liebsten das alte. Dumm nur, wenn der eine ein Land nur für sich haben will, dann muß er es dem anderen wegnehmen. Und das find ich nicht so prickelnd. Da lebten und leben nun mal Menschen, egal, obs viel sind oder wenig. Auch wenn ichs verstehe, daß die Juden gern ein Land hätten, in dem nur sie leben, zumindest in dem sie garantiert nie eine Minderheit sein können (reichlich schlechte Erfahrung), so kann ich es dennoch nicht gutheißen. Wer heute in der südlichen Levante lebt, der ist kein "haben das Land erobert und 99% Einheimische ausgerottet". Der ist ein "wohnt dort".

Wenn es einen Staat dort gibt, dann einen, der Staat für alle ist, und der auch nicht festlegt, wie viele es von einzelnen Gruppen nur geben dürfe. Denn sowas ist kein Rechtsstaat und keine Demokratie. Das ist Rassismus (wenn die Gruppen sich ethnisch definieren), Diktatur (und sei es Mehrheitsdiktatur), ...
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb am 06.02.2026:Keiner von ihnen kann einen einzigen Fall nennen, in dem Juden Land von Arabern gestohlen haben, bevor die Araber einen Krieg gegen die Juden begonnen haben.
Whow. Hier wird mal eben zwischen kollektiver Heimat und individuellem Privatbesitz unterschieden und nur letzteres für relevant erklärt. Nimmt ein Bauer dem Nomaden Land weg, isses ok, weil der da kein Haus drauf zu stehen hat. Aber latscht der Nomade dem Bauern übers Feld, gibts ne Verdienstsausfallsklage. Daß der Nomade hier einmal im Jahr beim Durchzug Kräuter sammelte, Vogelfallen aufstellte und ein paar Nächte schlief, is egal, kanner ja auch woanders machen. Daß der Bauer ebenfals umziehen kann, ist dagegen kein Argument...

Das ist übler Kulturrassismus. Selbstverständlich bedeutet Zionismus "wir gehen in ein Land, wo andere Menschen leben, und machen daraus ein Land, das uns gehört. Kann man "Land von Arabern gestohlen" nennen. Außer, man einigt sich mit ihnen über ein "gemeinschaftlich besitzen". Aber genau das wollen Netanjahu & co. nicht. Daß das Hamas & co. genauso wenig wollen, ist Ebenfalls Scheiße, hindert aber nicht, es bei den Zionisten genauso Scheiße zu nennen.
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb am 06.02.2026:Niemand kann ein Zitat eines arabischen Führers von 1948 vorlegen, das Palästinenser als Volk erwähnt, da sie damals nicht existierten.
Nur, weil es da noch keinen Nationalismus gab im ehemals osmanischen Arabien, haben die dort Heimischen kein Recht? Wie nationalistisch ist das denn gedacht! Es lebten dort Menschen, schei* egal, wie die sich nannten oder von anderen genannt wurden!
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb am 06.02.2026:Heute ist die englische Wikipedia ein ideologisches Schlachtfeld, auf dem die Wahrheit zu erst leidet.
Wohl wahr. Da gehts der Wikipedia wie in vielen anderen Bereichen. Gerade weil die Wikipedia "demokratisch" ist, ist sie eben auch ein Ort der Auseinandersetzung vieler Meinungen. Und ja, es gibt immer wieder mal Mehrheiten für dies oder jenes. Und nicht immer gefällt einem, was gerade Mehrheit ist. Klingt irgendwie nach Demokratie. So ist in unserem Land hier Kirchenkritik trés chic, und jahrzehntelang war klar, daß Kirchens die Flache Erde propagiert hat, Kugelerdler verfolgte, Millionen Hexen grillte, unzählige Ketzer, daß sie auf Kreuzzügen hunderttausende Muslime und sonsterwen abschlachten ließ, daß Missionierung im Mittelalter mit dem Schwert erfolgte usw. usf. Da brauchte es keine Wikipedia für, daß diese und zahlreiche weitere Aufklärungslügen wie Tatsachen gehandelt wurden. Mittlerweile verschwindet immer mehr davon aus den Köpfen, aber der Weg ist noch weit. Ist halt der demokratische Weg. Nicht der diktatorische Weg, bei dem einer entscheidet, welche Wahrheit die vielen Mitmacher auf der Wikipedia reinschreiben dürfen.

So, das reicht mir bis hier hin. Den Rest des klorollenlangen Beitrags klemm ich mir. Bis hier hin hat sich ja schon gezeigt, daß der Verfasser Ideologie und Unwahrheit verbreitet und das nichts ist, auf das man sich stützen kann, bloß weil ers sagt. Dann brauchenwa den auch nicht.
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb am 06.02.2026:Im Podcast wird sehr eindringlich über dieses Phänomen berichtet, dass heute insbesondere in den sozialen Medien und in politisch aufgeladenen kirchlichen Kreisen das Narrativ verbreitet wird, Jesus sei ein Palästinenser gewesen.
Du weißt ja selbst, daß Jesus auch schon zum Arier gemacht wurde (ebenso zum Stoiker, Guru, Alien, Buddha usw.). So what! Palästinenser war er ja immerhin wirklich - nur nicht in einem nationalistischen Sinn. Wird letzteres dort überall behauptet?

Was aber war nun Jesus? War er "rein jüdischen Blutes", gar aus dem Hause Davids? Wissenwa nicht, könnwa auch nicht belegen oder widerlegen. Historisch könnte Jesus in Galiläa geboren worden sein statt in Betlehem, auf jedenfall war er das Kind von in Galiläa Beheimateten. Galiläa kommt übrigens von galil haggojjim, vom "Umkreis der Völker". Alte Mischbevölkerung, das, immer schon und immer wieder. Auch zu Jesu Zeiten. Insofern seh ich eh keinen Grund dafür, auf ne bestimmte Nationalität zu pochen oder ne bestimmte andere vehement zu bestreiten. Selbst Herodes der Große, egal ob Schurke oder Heiliger, selbst der ist für mich schlicht ein Jude, obwohl der einen edomitischen Vater und eine nabatäische Mutter hatte. Dennoch lebte er im jüdischen Glauben, in jüdischer Kultur, Lebensart usw. (freilich war er auch im Hellenismus und im Römischen unterwegs, auch das wie viele andere Juden seiner Zeit). Und so ist Jesus ebenfalls klar ein Jude. Nationalistisches Rumdefinieren ist von keiner Seite sinnig, auch nicht im Sinne "wer den zum Palli macht, nimmt mir den wech". Wenn jemand Jesus für nen griechisch geprägten Philosophen machen will, soll er doch damit glücklich werden, wenn er ihn so für sich erschließen kann!

Oh mann, jetzt hab ich mich durch den Rest dieses Beitrags gequält. GEQUÄLT! Was für ne inhaltsleere Fahnehoch-Predigt, Floskel an Floskel. Und natürlich das Werk von Dämonen, der Angriff aufs Abendland und dessen Untergang quasi. Da möcht man doch glatt ne PEGIDA gründen.
Zitat von RayWondersRayWonders schrieb am 06.02.2026:google meint aber der Name Palästina wurde erst über 100 n Chr vergeben?
Nein. Nach dem zweiten Krieg wurde die römische Provinz Iudaea umbenannt in Syria palaestina, also in "palästinisches Syrien". Die Vokabel "palaestina" ist älter, und sie taugte schon zuvor zur Beschreibung der betreffenden Region.

Vor allem geht es hier (und das ist nicht mehr auf Dich bezogen, Ray) nicht mal wirklich darum, in welcher Zeit das Land mal Palästina genannt wurde und in welcher Zeit nicht. Palästina war schon vor dem Zionismus eine übliche Bezeichnung für die Region in der Neuzeit, und es wird bis heute in diesem ganz wertneutralen Sinne benutzt. Auch und gerade im theologischen Bereich. Das hatte keine antijüdische Bedeutung. Ein Klassiker unter Historikern, Theologen und Archäologen ist die sogenannte "Syrisch-palästinische Landbrücke", welche in antiken Zeiten die politischen Großräume Anatolien, Mesopotamien, Ägypten und Arabien verband und immens wichtig für wirtschaftlichen sowie kulturellen Austausch war, ebenso für militärische Aktionen.

Oder die Palästina-Archäologie. Lange Zeit sprach man auch von Bibel-Archäologie, aber das hat durchaus nicht gänzlich unberechtigt den negativen Ruch, es gehe da um ein Bibelbeweisen. Andere sprachen von Israel-Archäologie, aber das ist ebenso fragwürdig. Denn in der Region gab es auch Vorisraelitisches, Nebenisraelitisches und Nachisraelitisches. Bronzezeitlich-Kanaanäisches, Phönizisches, Philistäisches, Aramäisches, Hellenistisches, Römisches, Byzantinisches, Arabisches. Und tatsächlich hat die Archäologie Israels im Ernstfall an Ausgrabungsstätten die oberen arabischen und byzantinischen Fundhorizonte erst mal mit nem Bulldozer weggekarrt, um an "ihre eigene" Geschichte ranzukommen. Israel-Archäologie paßt weder, noch ist die Bezeichnung korrekt. Deswegen nahm man Palästina-Archäologie - weil das wertneutral gemeint war. Mittlerweile haben die Ideologen beider Seiten die Bezeichnung Palästina ideologisch aufgeheizt und behaupten nun von allen anderen, diese müßten, wenn sie von "Palästina" reden, unbedingt ihre ideologische Begriffsfüllung damit meinen. Die einen fordern, nur noch Palästina zu sagen, die andern, es zu unterlassen. Armleuchter allesamt. Es gibt andere Begriffsfüllungen, und die sind gottseidank neutral.

Und wenn irgendwer von diesen dummen Ideologen denkt, daß ich, wenn ich "Palästina" sage, a) ihr Verbündeter sei oder b) ihr nützliches Opfer, dann ist das deren Dummheit und nicht Realität.
Zitat von tarentaren schrieb am 06.02.2026:nur haben heute die Palästinenser die Rolle die damals die Juden hatten...
Zitat von interrodingsinterrodings schrieb am 06.02.2026:Nicht wirklich. Sie haben die Rolle der römer. Diesmal können sich die juden aber wehren.
Die heutigen Palästinenser haben mitnichten die Rolle der damaligen Römer. Sie leben wie die damaligen Juden in einem Land, in das andere kommen und nun meinen bestimmen zu können, welches Recht hier zu gelten hat, und daß die Alteingesessenen zu verschwinden haben. Putzigerweise leben abgesehen vom Gazastreifen die meisten palästinensischen Araber im Westjordanland auf den beiden Höhenzügen nördlich (größer) und südlich (kleiner) Jerusalems. Das ist das alte, ursprüngliche Siedlungsgebiet der Israeliten. Das Umland damals war nichtisraelitisch-kanaanäisch besiedelt. Selbst der sogenannte südliche kanaanäische Querriegel, also der "Einschnitt", der bis Jerusalem reicht, war auch damals so vorhanden wie heute auf der politischen Landkarte. Auch danach sind die heutigen Palästinenser das Pendant zu den damaligen Israeliten - und die heutigen Israeli "sind" die damaligen Kanaanäer.
Zitat von parabolparabol schrieb am 06.02.2026:Genau, vor dem jüdischen aufstand hieß die Provinz Judäa
Naja, nicht wirklich. 63 v.Chr. wurde das Königreich Judäa erobert und dem Römischen Reich angegliedert, doch blieb es ein Klientelkönigtum. 43 v.Chr., nach dem Tod des Antipatros wurde aus dem Reich die Römische Provinz Iudaea. Doch der Nachfolger Herodes der Große erhielt wieder die Klientelkönigschaft. Und nach seinem Tod wurde sein Reich unter seine vier (Herodes' Intrigen überlebt habende) Söhne aufgeteilt. Nach und nach verschwnden aber diese Klientelkönigreiche dann auch wieder, und stets nach dem Ende wurde dieses Königreich dann einem der anderen Herodesnachfolger zugeschlagen oder an die Provinz Syria gegeben. Erst nach dem Ende des letzten Klientelkönigreichs wurden alle Gebiete wieder zur Provinz Iudaea wie 41 v.Chr. zusammengefaßt. Bis dahin war Iudaea vor allem die Bezeichnung eines kleinen Querstreifens von Jerusalem bis Hebron, je nach dem auch ein größeres Klientelkönigreich, jedoch weniger als die Provinz Iudaea ab 70.
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb am 06.02.2026:…wie ihr hier auf dem Screenshot und im Link zur Geburtskirche sehen könnt: Da wird Bethlehem heute geografisch ganz selbstverständlich der Region „Palestine“ zugeordnet… und direkt daneben steht, dass dies der „birthplace of Jesus“ ist.
Ja und? Das Geburtshaus meiner Urgroßmutter mütterlicherseits steht ja ebenfalls in Szczecin, Polen. Ist doch nicht falsch und auch nicht geschichtsverdrehend. Klar ist meine Uroma in Stettin, Deutschland geboren. Aber ihr Geburtshaus steht in Polen. Da muß man schon in böser Absicht nen Revisionismus reinlesen! Wie gesagt, mehr und mehr bestätigst Du meinen Verdacht, wie Du hier unterwegs bist...
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb am 06.02.2026:Der Anachronismus mit Jesus ist kein Einzelfall bei Wikipedia. Es ist eine Methode
Nein. Methode ist, wie bestimmte Leute sich aus solch unverfänglichen, korrekten, wertneutralen Aussagen ne Verschwörung, nen Angriff und dergleichen basteln.
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb am 06.02.2026:Wenn ich einen Artikel über Immanuel Kant schreibe und im ersten Satz steht: „ Kant wurde in Kaliningrad, Russland, geboren“, dann
Und tatsächlich, Du bringst den Schei* tatsächlich! Nein, der Wikiartikel sagt, daß der Geburtsort heute daundda (West Bank, Palestine) liegt, nicht daß jemand Damaliger daundda (West Bank, Palestine) geboren sei. Niemand sagt, Kant sei in Kaliningrad Ruß´land geboren. Dort steht nur sein Geburtshaus.

Echt perfide. Aber flachbrüstig, durchsichtig, wirklungslos. Doch die Absicht: perfide!

**********

Oh Mann, und ich bin erst auf S.3!


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um 11:08
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Der Libanon, die Türkei, Ägypten, sie alle haben bzw. hatten ne funktionierende parlamentarische Demokratie und Rechtstaatlichkeit für alle Bürger. Ging leider in allen diesen Ländern partiell bis stark flöten. Aber wo ist da jetzt der Unterschied zu Israel?
Das israel immer noch eine funktionierende demokratie und rechtsstaat hat.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Sie leben wie die damaligen Juden in einem Land, in das andere kommen und nun meinen bestimmen zu können, welches Recht hier zu gelten hat, und daß die Alteingesessenen zu verschwinden haben.
Strikt gelogen. Sie müssten halt mal frieden wollen.


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um 11:21
Zitat von interrodingsinterrodings schrieb:Das israel immer noch eine funktionierende demokratie und rechtsstaat hat.
Vor dem 7.10.23 sahen das zahlreiche Israeli aber anders. Selbst danach verstummten die Proteste nicht schlagartig, aber allmählich war Bibi dann doch vom Haken und fest im Sattel. Und niemand beklagt mehr die Zerstörung der Rechtsstaatlichkeit.
Zitat von interrodingsinterrodings schrieb:Strikt gelogen. Sie müssten halt mal frieden wollen.
Ach, und wenn die Annektierten gar keinen Frieden mit Besatzern unter Besatzern diktiert bekommen wollen, dann habense auch kein Recht? Das hättste mal den terroristischen Juden unter den Mandatsbriten vor '48 sagen sollen!

Na und wenn ich an all die paxromana-unwilligen Judäer und deren zahlreiche kleinen und zwei großen Aufstände bis 135 n.Chr. denke, wundere ich mich nochmals mehr, wo Du da Unterschiede sehen willst.

Nee Du, gelogen is da nix. Haste ja auch Null Aufweis für vorgetäuscht.


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um 16:30
An alle die mir geschrieben haben, ich gehe jetzt nacheinander durch mit meinen Antworten und ich entscheide was für das Thema relevant ist beziehungsweise ich möchte so weit es geht sachlich bleiben. Aber bitte nicht ungeduldig werden, ich habe schließlich auch ein Leben 🫶 😔 😝
Zitat von parabolparabol schrieb am 09.02.2026:Übrigens sind die Israelis/Juden keineswegs das indigene Volk, vorher gabs da z.B. noch die Kanaaniter
Mit den Kanaanitern zu argumentieren, ist ein netter Versuch, führt aber historisch gesehen völlig ins Leere und vernebelt nur die Tatsachen…

Schau mal, die Kanaaniter gibt es seit Jahrtausenden nicht mehr als eigenständiges Volk. Die Wissenschaft ist sich heute ziemlich einig, dass die Israeliten… also die Vorfahren der heutigen Juden… direkt aus dieser kanaanäischen Kultur hervorgegangen sind. Sie haben sich dort entwickelt, ihre Sprache (Hebräisch) und ihre Identität geformt. Die Juden sind im Grunde die einzige Gruppe, die diese kanaanäische Wurzel bis heute lebendig hält.

Ein Volk gegen seine eigenen Urahnen auszuspielen, nur um die Herkunft zu leugnen… ergibt das für dich wirklich Sinn? Mit der Logik müsste man auch den Franzosen ihr Recht auf Frankreich absprechen, weil es früher die Kelten gab.


Am Ende lügt die Archäologie nicht. Die Römer haben auf ihren Münzen „IVDAEA CAPTA“ geschrieben, weil sie wussten, wen sie da besiegt haben… das jüdische Volk in seiner Heimat Judäa. Man kann die Geschichte nicht einfach umschreiben, nur weil man die heutige politische Karte lieber mag.
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:Quelle: Wikipedia: Martin Luthers Geburtshaus

Wikipedia ist durchaus in der Lage zu differenzieren zwischen Gebäuden und Ereignissen. Luther wurde nicht in der Lutherstadt Eisleben geboren, sondern in Eisleben. Den Titel "Lutherstadt" gab es 1483 noch gar nicht ...
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb:Bei Kant und Luther wird die Identität der Zeit respektiert.
Bei Jesus auch, sofern es um seinen Lebenslauf geht. Wenn es allerdings um das Gebäude geht, welches auf seinem mutmaßlichen Geburtsplatz steht, wird korrekterweise die Ortsangabe der Gegenwart genannt. Genau wie bei Luther (Lutherstadt Eisleben) und bei Kant (Kaliningrad).
Dein Vergleich hinkt leider gewaltig. Du sagst, Wikipedia unterscheidet korrekt zwischen dem historischen Ereignis und dem heutigen Gebäude… aber schau dir die Infobox zur Geburtskirche doch mal ganz genau an.

Dort steht wörtlich: „UNESCO: Birthplace of Jesus“. Die UNESCO und Wikipedia beziehen sich hier also explizit auf den historischen Moment der Geburt Jesu im Jahr 0.

Merkst du das?
1. Bei Luther pochst du darauf, dass er in „Eisleben“ und nicht in der „Lutherstadt“ geboren wurde, weil es den Titel 1483 noch nicht gab. Wikipedia nennt dort sogar die „Grafschaft Mansfeld“, die längst Geschichte ist.

2. Bei Jesus verschweigt Wikipedia in genau diesem UNESCO Kontext das historisch belegte Judäa komplett und setzt stattdessen die heutige politische „State Party“ (Palästina) so prominent in die Box, dass für den Leser der Eindruck entsteht, das Land hätte damals schon so geheißen, im gesamten Artikel steht kein Wort von Judäa, nicht einmal in den Fußnoten.
Warum ist die „Identität der Zeit“ bei Luther und Kant so wichtig, während sie bei Jesus durch moderne Begriffe ersetzt wird? Wenn Wikipedia bei Luther die „Grafschaft Mansfeld“ von 1483 findet, warum findet sie bei Jesus nicht das Königreich Judäa?


Die Römer haben auf ihren „IVDAEA CAPTA“ Münzen Klartext geredet... Dass dieser Wikipedia Artikel das historische Judäa so konsequent ignoriert, hinterlässt da schon einen sehr faden Beigeschmack.
Zitat von Chillkröte55Chillkröte55 schrieb:Wikipedia nennt den Ort „Birthplace of Jesus“? Das ist der offizielle Name dieses UNESCO-Weltkulturerbes, welchen Wikipedia hier bloß wiedergibt.
Genau das ist der Punkt: Wikipedia übernimmt hier unkritisch ein modernes politisches Label der UNESCO für ein antikes Ereignis.
Dass die UNESCO den Ort heute administrativ so einordnet, ist ok… aber wenn Wikipedia diesen Namen für das Jahr 0 verwendet und den historischen Namen Judäa komplett verschweigt, betreibt sie Geschichtsfälschung durch Unterlassung. Eine KI unterscheidet nicht zwischen heutiger Verwaltung und antiker Geografie; sie lernt schlicht, dass Jesus in „Palästina“ geboren wurde, obwohl es diesen politischen Begriff damals nicht gab. Das ist keine neutrale Wiedergabe, das ist die Kapitulation der Historie vor der Politik.


An alle die mir zum folgenden geschrieben haben:

Zum Thema „Kolonialismus“ und „Siedler Kolonialismus“ ich zitiere den englischen Artikel von Wikipedia:
Zionism[a] is an ethnocultural nationalist[1] movement that emerged in late 19th-century Europe to establish and support a Jewish homeland through colonization in Palestine,[2] a region which roughly corresponds to the Land of Israel in Judaism—itself central to Jewish history.[3] Zionists wanted to create a Jewish state in Palestine with as much land, as many Jews, and as few Palestinian Arabs as possible.[4] The Zionist claim to Palestine was based on the notion that the Jews' historical right to the land outweighed that of the Arabs.[5]
Quelle: Wikipedia: Zionism

Schon im allerersten Satz wird der Zionismus einseitig über den Begriff „colonization“ (Kolonialisierung) definiert. Das ist eine bewusste Umdeutung der Geschichte:

Kolonialismus bedeutet historisch, dass ein Mutterland Menschen ausschickt, um ein fremdes Gebiet auszubeuten. Die jüdischen Rückkehrer hatten jedoch kein Mutterland… sie waren Verfolgte, die in ihr indigenes Stammland Judäa zurückkehrten. Wer hier von „Kolonialisierung“ schreibt, streicht die jüdische Identität und die 3.000-jährige Verbindung zum Land einfach aus dem Protokoll.

Die Formulierung, Zionisten wollten „so wenig Araber wie möglich“, ist kein neutraler Fakt, sondern stammt direkt aus der Theorie des „Siedler Kolonialismus“. Dass Wikipedia diese hochumstrittene politische These in die Einleitung setzt, zeigt, dass hier „Gatekeeper“ am Werk sind, die ein Narrativ über die historische Differenzierung stellen.

Das ist die perfekte KI-Falle: Wenn eine KI diesen Absatz als Primärquelle nutzt, lernt sie statistisch: „Zionismus = Kolonialismus“. Die historische Realität der nationalen Befreiungsbewegung eines vertriebenen Volkes wird so digital zur Randnotiz degradiert. Wikipedia informiert hier nicht, sie betreibt „begriffliche Landnahme“.


Screenshot Beweis:

IMG 4805

Die Ironie…
Sogar Wikipedia selbst liefert in anderen Artikeln den Beweis für die historische Realität, die sie im Zionismus Eintrag zu verschleiern sucht. Schaut euch mal den Artikel zu den römischen „IVDAEA CAPTA“ Münzen an (siehe Screenshot).
Dort schreibt Wikipedia ganz sachlich: „Die Münzen wurden nach der Niederschlagung des Ersten Jüdischen Krieges geprägt... um den römischen Sieg über die jüdische Revolte zu feiern.“ Die Römer selbst haben den Namen IVDAEA in Stein und Metall gehauen, weil sie wussten, gegen wen sie kämpften: ein indigenes Volk in seinem Land…

Es ist schizophren… In der Archäologie Ecke gibt Wikipedia zu, dass es Judäa war… In der Polit Ecke wird aus der Heimkehr in genau dieses Land plötzlich „Colonization in Palestine“.
Das ist der beste Beweis für die „Gatekeeper“: Sie können die archäologischen Fakten in den Nischen Artikeln nicht löschen, also „säubern“ sie stattdessen die großen Hauptartikel, die von KIs als Primärquelle genutzt werden. So entsteht eine digitale Scheinwelt, in der die jüdische Geschichte in Judäa zwar als „Münz Sammlung“ existieren darf, aber nicht mehr als Grundlage für nationale Selbstbestimmung. Wer hier nur blind die Einleitungstexte liest, tappt direkt in die Falle…


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Wird Wikipedia gerade zur Waffe? Manipulation von Geschichte & KI

um 16:36
Ein 19 facher Emmi Gewinner John Stossel erklärt im Video, genau dass um was es hier im Thread geht… inklusive Manipulation und übernehmen der KI…
Youtube: Wie Wikipedia gekapert wurde: Linke Redakteure und ausländischer Einfluss auf die größte Informat...
Wie Wikipedia gekapert wurde: Linke Redakteure und ausländischer Einfluss auf die größte Informat...
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Das Video ist leider auf Englisch… deshalb habe ich es mit Perplexity übersetzen lassen, mit Quellen:
***

Begrüßt „Grokipedia“. Vor Kurzem hat Elon Musk Grokipedia gestartet – als Konkurrenz zu Wikipedia, das er „Wokipedia“ nennt, weil es seiner Meinung nach so stark links ist. Aber ist Wikipedia wirklich links? Ja, ist es. Früher war Wikipedia ein Traum. Vor zehn Jahren berichtete ich noch, wie sehr Wikipedia die Welt der Lexika verändert hat. Die Leute dachten, Enzyklopädien brauchen bezahlte Teams von Fachleuten. „Wikipedia ist wie eine öffentliche Toilette“, spottete damals der Chefredakteur der Britannica.

Doch nur wenige Jahre später hatte Wikipedia gewonnen. Wikipedia wurde zur weltweiten Standardquelle. Wenn man etwas nachschlägt, ist es dort. Die Britannica stellte das Drucken ein. Ich liebe die Britannica. Wikipedia‑Gründer Jimmy Wales sagte mir einmal: „Ich liebe Kerzen auch, aber ich würde deswegen nicht auf elektrisches Licht verzichten.“ In einem TED‑Talk erklärte er: „Die Leute fragen immer: ‚Wer ist hier verantwortlich? Wer macht das alles?‘ Und die Antwort ist: Jeder, der mithelfen will.“

„Jeder kann bearbeiten“, sagt die Werbung von Wikipedia. Aber inzwischen ist mir klar geworden: Bei politischen Themen dominieren Linke. Einige zeigen ganz offen, dass sie Sozialisten sind, und posten Bilder von Che und Lenin in ihren Profilen. Kein Lexikon, das ich kenne, war jemals so voreingenommen wie Wikipedia. Larry Sanger ist der zweite Gründer von Wikipedia. „Ich habe der Welt dieses Ding aufgehalst, und ich bereue es irgendwie“, sagt er. „Es ist so angelegt, dass es eine ideologische Agenda vorantreibt, die man gar nicht sieht.“

Die Journalistin Ashley Rindsberg betreibt „Neutral Point of View“, ein Projekt, das die Wikipedia‑Voreingenommenheit dokumentiert. „Es ist doch nur eine Website – was macht es, wenn sie einseitig ist?“ könnte man sagen. Aber Informationen aus Wikipedia sickern in alles andere im Netz ein. Und Wikipedia ist sogar stolz darauf. KI‑Modelle lernen aus Wikipedia. Suchmaschinen kopieren es. Dein smarter Lautsprecher flüstert dir das wieder ins Ohr. ChatGPT, jedes andere große KI‑Modell, Google, dein Handy, Siri, Alexa – wenn du etwas fragst.

Es ist alles Wikipedia. Wikipedia ist zu einer Art „Grundwahrheit“ im Internet geworden, an der andere Aussagen gemessen werden, um zu entscheiden, ob sie als wahr oder falsch gelten. Und Wikipedia prahlt auch damit. Wenn du etwas googelst oder eine KI fragst, siehst du oft: Wikipedia, Wikipedia, Wikipedia, Wikipedia. Und diese Inhalte werden von einer Handvoll Editoren bestimmt, von denen wir nichts wissen.

„Eine Handvoll?“ – Wikipedia behauptet: „Wenn KI Informationen aus Wikipedia nutzt, greift sie auf Wissen zurück, das von Millionen Menschen geschaffen wurde.“ Am Ende sind es aber ein paar Tausend besonders einflussreiche Editoren, die entscheiden, was bei wichtigen Themen als „Information“ gilt. Und diese Editoren hassen Donald Trump. Als Trump in seiner ersten Amtszeit illegale Einwanderer in Internierungslagern unterbrachte, ordneten Wikipedia‑Editoren das unter „Konzentrationslager“ ein.

Die Medien hatten darauf hingewiesen, dass Kinder in Käfige gesperrt worden seien. Drei Jahre später wollte ich diesen Punkt einordnen – schließlich kann jeder bearbeiten: Präsident Barack Obama hatte diese Käfige bauen lassen. Voilà, korrigiert – dachte ich. Doch innerhalb eines Tages war mein Edit wieder gelöscht. „Wikipedia ist eindeutig von woken Aktivisten übernommen worden.“

Warum sind sie tendenziell links? Von ihrer Grundausrichtung. Wenn man etwas Akademisches hat – und Wikipedia‑Editoren sind sehr akademisch geprägt –, kommen sie natürlich aus dem Pool der Universitäten, und der ist stark links. Menschen auf der rechten Seite verdienen ihr Geld eher mit Dingen, die gebaut werden, oder in Land- und Fischerei, bei Polizei oder Militär. Menschen auf der linken Seite sind häufiger Akademiker, Journalisten, Anwälte, Leute, die beruflich schreiben. Das verschafft ihnen einen Vorteil im Kampf um Wikipedia.

Die eigentliche Hürde ist, all die „parlamentarischen Tricks“, das Ausnutzen der Regelwerke, all diese Verfahren zu verstehen. Es braucht Jahre, um all das zu durchschauen, nur um eine einzige Formulierung in einem einzigen Satz zu gewinnen.

Zusätzlich hat Wikipedia die meisten konservativen Medien schlicht zu „generell unzuverlässig“ erklärt. Das bedeutet: Editoren sollen Fox News, The Federalist, The Daily Wire, die New York Post nicht zitieren. Im Gegensatz dazu stuft Wikipedia CNN als „zuverlässig“ ein und bezeichnet MSNBC, Vox, Slate, The Nation und Mother Jones ebenfalls als zuverlässig. Wenn du links stehst, siehst du das genauso. In ihrem Inneren halten sie Fox für grundsätzlich unzuverlässig und nie zitierfähig bei wichtigen Themen.

Und Fox ist manchmal unzuverlässig. Aber das gilt genauso für MSNBC und CNN. Und für die New York Times und jedes andere Medium, das als „zuverlässig“ geführt wird. Trotzdem … MSNBC, The Nation oder Mother Jones – egal wie weit links – gelten weiterhin als „generell zuverlässig“. Das gilt auch für Al Jazeera, einen staatlich beeinflussten Sender aus Katar, der als „generell zuverlässig“ geführt wird. Damit steht es im Ranking höher als viele amerikanische konservative Medien, die tatsächlich redaktionelle Strukturen und Verantwortlichkeit haben.

Wikipedia‑Bias zeigt sich auch in der Themenauswahl. Nach dem Mord an dieser ukrainischen Flüchtlingsfrau – einer grausamen Messerattacke in Charlotte, North Carolina – wollten Wikipedia‑Editoren den Artikel über sie löschen. Begründung: „Das Thema erfüllt möglicherweise nicht die Relevanzkriterien von Wikipedia.“ Lösch das, weil es um Rasse geht, um die Frage, wer als Opfer überhaupt wahrgenommen werden darf.

Es ging um eine weiße Frau, die von einem schwarzen Mann ermordet wurde. Und Wikipedia versuchte sehr schnell, den Artikel zu löschen, mit dem Argument, es sei nicht relevant. „Das ist doch nur … ein Mord.“ Aber wenn man sich andere einzelne Verbrechen ansieht, die in die Nachrichten kommen, bleiben die Artikel auf Wikipedia stehen – da gibt es keinen Löschversuch.

Außerdem durfte der Täter, der schon 14‑mal verhaftet worden war, auf Wikipedia nicht namentlich genannt werden. Man müsse seine Identität schützen, hieß es, weil er nur Beschuldigter sei, nicht verurteilt. Soweit fair. Aber wenn man sich einen Fall „von rechts“ anschaut: „Ein 17‑jähriger aus einem Nachbarstaat ist jetzt verhaftet worden, weil er auf Demonstranten geschossen haben soll.“ Kyle Rittenhouse – er war minderjährig, und Wikipedia nannte seinen Namen dutzende Male. Und Rittenhouse wurde nie verurteilt. Trotzdem hatte Wikipedia kein Problem, seinen Namen weltweit zu verbreiten.

Leute weisen auf diese Unfairness und Widersprüchlichkeit hin – und nichts ändert sich. Es gibt aber Fälle, in denen öffentlicher Druck und Kultur Wikipedia doch beeinflussen. Irena Zrúzka ist ein Beispiel. Wegen des Aufschreis blieb der Artikel schließlich doch bestehen. Aber insgesamt stimmt: Im Großen und Ganzen ändert sich nichts.

Ein weiteres Beispiel: der Israel‑Palästina‑Konflikt. Du sagst, pro‑Hamas‑Editoren verbreiten Propaganda. „40 Editoren, die ich die ‚Gang of 40‘ nenne, haben eine Million Edits an 10.000 Artikeln gemacht. Sie entfernen Hinweise auf Terroranschläge von Hisbollah und Hamas. Das ist ein systematischer, koordinierter Einsatz.“

Kurz vor der Präsidentschaftswahl legte Wikipedia eine Seite „Donald Trump und Faschismus“ an. Wenn das keine Wahlbeeinflussung ist – was dann? Am selben Tag brachte die linke Zeitung The Guardian einen ähnlichen Artikel. Sie stützte sich stark auf einen Harvard‑Wissenschaftler mit Verbindungen zu einem Obama‑Appointee. Aber als Wikipedia‑Nutzer siehst du diese ganze Kette nie. Du siehst nur den fertigen Artikel – nicht, ob er von einem marxistischen Wissenschaftler geprägt ist oder nicht. Du siehst nur, was auf Wikipedia steht.

Erst wurde er als Faschist bezeichnet, dann wurde die Botschaft leicht abgeschwächt zu „Autoritärer“. Aber ist das fair? Das Problem: Auf Wikipedia bekommst du nur eine Seite dargestellt. Die präsentierte Weltsicht lässt andere Perspektiven kaum zu – bei einigen der wichtigsten Themen der Gegenwart. Wenn du den Nachfolger von Fidel Castro suchst, der Kuba jahrelang unterdrückt hat, findest du das Wort „autoritäre“ nicht. Kein einziges Mal auf der Seite von Raúl Castro. Auch beim Eintrag des Ayatollah Khomeini taucht „autoritäre“ kein einziges Mal auf.

Beim chinesischen Staatschef steht immerhin, „manche ausländische Diplomaten halten ihn für autoritär“, aber Wikipedia formuliert das sehr vorsichtig, ganz anders als bei Trump. Rindsberg meint, das liege daran, dass Zensoren der chinesischen Regierung die Seite fluten. Slate schreibt zwar, einige mit der Kommunistischen Partei verbundene Editoren seien gesperrt worden – sechs von mindestens 300 bekannten. Vermutlich gibt es noch viel mehr. Vielleicht sind das einfach nur Leute in China, man weiß nicht sicher, ob sie für die Regierung arbeiten. Aber: Auf Wikipedia in China zuzugreifen, geht nur mit Erlaubnis der Regierung.

Außerdem betreibt China staatliche Propagandamedien. Diese werden zehntausendfach auf Wikipedia zitiert – und das bleibt so stehen.

Der mögliche Laborunfall als Ursprung von Corona wird auf Wikipedia immer noch wie eine Verschwörungstheorie behandelt. 2020, als wir kaum etwas über das Virus wussten, konnte man das vielleicht noch so schreiben. „Lab‑Leak ist eine Theorie ohne jegliche Beweise. Ein perfekter Nährboden für Verschwörungstheoretiker, weil ihre Ideen jetzt überall sind.“ Endlich, nach Jahren, in denen linke Medien die Laborhypothese als Verschwörung abgetan haben, berichteten sie selbst über neue Hinweise: „Covid‑19 stammt wahrscheinlich aus einem Laborleck in Wuhan.“

Wikipedia behauptet trotzdem weiterhin: „Es gibt keine Beweise für eine Beteiligung eines Labors.“ Als Leser gehst du mit dem Eindruck weg, das sei eine Verschwörungstheorie, die von Wissenschaftlern nicht gestützt wird – und das stimmt so schlicht nicht.

All das bringt mich zu Grokipedia. Grokipedia basiert auf Musks KI‑Firma xAI und deren Modell, das auf tiefes Verständnis und logisches Denken ausgelegt ist, nicht nur aufs stumpfe Wiedergeben von Text. Ist Grokipedia besser? Vielleicht. Es ist neu und KI, es macht Fehler. Aber bei Covid fiel mir auf: Grok listet Untersuchungen, die ein Laborleck als wahrscheinlichste Ursache ansehen, offen auf. Wikipedia versteckt das.

Grok ist auch auf meiner eigenen Seite besser. Meine Wikipedia‑Seite ist voller Fehler und Unterstellungen, die mich grausam wirken lassen. Wikipedia behauptet, ich hätte gesagt, AIDS‑Forschung bekäme zu viel Geld. In Wahrheit habe ich nur berichtet, dass AIDS im Vergleich zu anderen Krankheiten unverhältnismäßig viel Geld bekommt – was stimmt: „Wir geben pro Todesfall zehnmal so viel für AIDS aus wie für Brustkrebs oder Prostatakrebs.“ Bill Clinton sagte damals etwas sehr Ähnliches. Wikipedia macht ihm daraus keinen Vorwurf, aber mich stellen sie als falsch und herzlos hin. Und ich bekomme das nicht korrigiert.

Das ist unfair. Es gibt niemanden, an den man sich wenden kann, um zu sagen: „Das ist sachlich falsch.“ Ein Nachrichtenmedium hätte zumindest irgendeinen Weg, eine Beschwerde einzureichen. Bei Wikipedia nicht. Bis jetzt. Mit Grokipedia gibt es endlich eine Alternative. Und weitere Optionen entstehen: Sciencepedia, Justipedia. Justipedia wurde von einer erfahrenen Wikipedia‑Editorin gegründet, die die linke Schlagseite nicht mehr ertragen konnte und sagte: „Ich mach mein eigenes Ding.“ Und diese Plattform gewinnt tatsächlich an Fahrt. Genau das brauchen wir: verschiedene Quellen, sodass wir nicht alle durch den Wikipedia‑Trichter gezwungen werden.

Ich habe einmal eine größere Spende an Wikipedia gemacht – was ich heute bereue –, und sie schwimmen ohnehin im Geld. Das verschaffte mir ein Treffen mit Katherine Maher, der damaligen Chefin der Stiftung. Sie sagte: „Ehrfurcht vor der Wahrheit könnte ablenken.“ Katherine Maher verkörpert diese woken Ideologie. Sie lebt sie, sie glaubt daran – deshalb hat NPR sie inzwischen als Chefin eingestellt. Als Wikipedia begann, waren die meisten Autoren weiße westliche Männer. Maher prägte Wikipedia in den entscheidenden Jahren ab 2016, als sie Geschäftsführerin wurde. In dieser Zeit schlug die Wikimedia‑Stiftung, die Wikipedia betreibt, massiv in Richtung „Woke“ und DEI‑Ideologie (Diversity, Equity, Inclusion) um. Sie änderte den Auftrag von Wikipedia: weg von der klaren Aufgabe, ein Online‑Lexikon zu erstellen, hin zu einem „sozialen Gerechtigkeitsprojekt“.

Kann man das reparieren? „Die beste Chance“, sagt Rindsberg, „ist, dass engagierte Leute, denen diese Themen wirklich wichtig sind, selbst Editoren werden und Änderungen durchsetzen.“ Wochen, Monate, Jahre dauert das. Ja, aber wir brauchen nur ein paar Dutzend, vielleicht noch weniger, um in einem Themenbereich wirklich etwas zu bewegen. Wenn genügend Menschen sagen: „Ich probiere das, meine Sicht sollte dort vorkommen“, dann können sie tatsächlich etwas bewirken. Die Frage ist: Tun es genug?

Ein paar Dutzend? Ja – ein paar Dutzend können wirklich etwas verändern. Vielleicht schaffen es ein paar Dutzend. Ich hoffe, du wirst Wikipedia‑Editor und nimmst ein paar ehrliche Korrekturen vor.

Quellen

[2] How Wikipedia Got Captured: Leftist Editors & Foreign Influence On Internet's Biggest Source of Info Youtube: Wie Wikipedia gekapert wurde: Linke Redakteure und ausländischer Einfluss auf die größte Informat...
Wie Wikipedia gekapert wurde: Linke Redakteure und ausländischer Einfluss auf die größte Informat...
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[3] Guest Speaker: John Stossel, Reporter at Fox News Channel Youtube: Guest Speaker: John Stossel, Reporter at Fox News Channel
Guest Speaker: John Stossel, Reporter at Fox News Channel
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[4] STOSSEL: Looking for alternatives to left-leaning Wikipevil https://ca.news.yahoo.com/stossel-looking-alternatives-left-leaning-210030790.html
[5] A Billion Views for Liberty: Looking Back, Looking Ahead. Youtube: Eine Milliarde Aufrufe für die Freiheit: Rückblick, Ausblick.
Eine Milliarde Aufrufe für die Freiheit: Rückblick, Ausblick.
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[6] Elon Musk launches Grokipedia to compete with online ... https://emergency.triblive.com/business/technology/elon-musk-launches-grokipedia-to-compete-with-online-encyclopedia-wikipedia/
[7] Stossel: Exposing Students to Free Markets Youtube: Stossel: Exposing Students to Free Markets
Stossel: Exposing Students to Free Markets
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[8] Elon Musk launches Grokipedia as an alternative to 'woke' Wikipedia https://www.nbcnews.com/tech/tech-news/elon-musk-launches-grokipedia-alternative-woke-wikipedia-rcna240171
[9] John Stossel https://www.youtube.com/@StosselTV
[10] Grokipedia: Elon Musk's Bold Challenge to Wikipedia https://www.vcsolutions.com/blog/grokipedia-elon-musks-bold-challenge-to-wikipedia/
Quelle: Perplexity


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Wird Wikipedia gerade zur Waffe? Manipulation von Geschichte & KI

um 16:59
Zitat von emanonemanon schrieb:Welche Belege für diese Aussage präsentiert die Doku?
Sieh dir das Video von John Stossel an. Oder den übersetzten Text.
Zitat von NeustarterNeustarter schrieb:
Zitat von emanonemanon schrieb:Meine Meinung, die "Entjudung" Jesu durch Wikipedia und etwaige dahinterstehende politische Kräfte sind an den Haaren herbeigezogen, weswegen der Thread in die Rubrik "Verschwörungen" verschoben werden sollte.
Dieser Meinung schließe ich mich an.
Der Thread soll also verschwinden… In eine unseriöse Ecke? Die Wahrheit findet trotzdem ihren Weg.


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um 17:09
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb:Der Thread soll also verschwinden… In eine unseriöse Ecke?
Er sollte lediglich in eine passende Rubrik verschoben werden.
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb:Die Wahrheit findet trotzdem ihren Weg.
Famous last words? ;)


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um 18:03
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Vor dem 7.10.23 sahen das zahlreiche Israeli aber anders.
Demos sind teil einer demokratie. In israel werden demonstranten nicht abgeschlachtet so wie im iran.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Ach, und wenn die Annektierten gar keinen Frieden mit Besatzern unter Besatzern diktiert bekommen wollen, dann habense auch kein Recht?
Wen der angreifer halt keinen frieden will was soll man machen? Hättest du hitler auch weiter morden lassen?

Besetzt sind sie weil sie keinen frieden wollen.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Das hättste mal den terroristischen Juden unter den Mandatsbriten vor '48 sagen sollen!
Die araber welche juden ermorden sind für dich natürlich kein problem. Oh wunder.


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um 18:10
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb:Wird Wikipedia gerade zur Waffe? Manipulation von Geschichte & KI
Gerade? Ich glaub vor ca. 15 Jahre gabs schon die ersten Berichte darüber, dass Wikipedia in Sachen Politik, als auch personenbezogenen Informationen, nach keiner neutralen Tendenz schreibt... Da gabs Accounts, die scheinbar 24/7 einen Artikel nach dem anderen rausgehauen haben. In solcher Masse, dass es sich um mehrere Menschen gehandelt haben muss, die den gleichen Account nutzten usw...
Wiki in Sachen Naturwissenschaft geht ja noch. Aber sobald es sich um politische Themen, oder Einzelpersonen handelt, wäre ich sehr vorsichtig damit.


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um 18:52
Angeblich nimmt Wiki auch Geld an, von Personen die was ändern wollen in Wiki. Oder ihr eigene leumund herstellen, oder darstellen.


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um 19:00
Zitat von interrodingsinterrodings schrieb:Wen der angreifer halt keinen frieden will was soll man machen? Hättest du hitler auch weiter morden lassen?

Besetzt sind sie weil sie keinen frieden wollen.
Israel besetzt bereits seit mehr als 50 Jahren palästinensische Gebiete und meines Wissens hat der IGH sowohl die Besatzung als auch die Siedlungspolitik als unrechtmäßig verurteilt.
Das ist zwar nicht bindend, sollte man aber bei der Diskussion im Hinterkopf haben.


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um 19:04
Zitat von emanonemanon schrieb:Israel besetzt bereits seit mehr als 50 Jahren palästinensische Gebiete
Dann sollten die palis endlich mal auf nen friedensvertrag hinarbeiten. Stattdessen wurden erst letztes jahr die renten für hinterbliebene von terroristen abgeschafft.

Edit: war scheinbar gelogen und die renten gibt es noch.


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um 19:16
Zitat von interrodingsinterrodings schrieb:Dann sollten die palis endlich mal auf nen friedensvertrag hinarbeiten. Stattdessen wurden erst letztes jahr die renten für hinterbliebene von terroristen abgeschafft.
Es ist halt deutlich schwieriger die Wegnahme zu akzeptieren was einem vorher gehört hat, als etwas anzunehmen was vorher einem nicht gehört hat. Kaum einer wird nein sagen wenn er ne Million bekommt aber wenn du eine Million wegnimmst sieht es anders aus.


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um 19:17
@taren
Ja blabla diebstahllüge. Vielleicht sollte man sich vom ziel eines zweiten holocousts verabschieden?


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um 20:19
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb:Mit den Kanaanitern zu argumentieren, ist ein netter Versuch, führt aber historisch gesehen völlig ins Leere und vernebelt nur die Tatsachen…
Mitnichten. Wichtig ist hier weniger, was sich in grauer Vorzeit ereignete, sondern was sich Israeliten erzählten, was ihre Vorfahren in besagter Vorzeit getan haben. Wie gesagt, es ist nicht einfach so erzählt, sondern als ein "deus lo vult", "Gott will es". Man traut sich das nicht nur einfach zu, zu sowas fähig zu sein, sondern man hält es für geradezu gefordert.

Ohnehin sind am Ende der Bronzezeit nicht sämtliche Bevölkerungselemente Kanaans zu Israeliten geworden. Ein beträchtlicher Teil der städtisch geprägten Kultur verschwand aus der Wahrnehmung - die Städte des Tieflandes wurden deutlich weniger und kleiner - als im Bergland kleine gehöftartige Siedlung mit bescheidenem Ackerbau entstanden. Die Gebäudegrundrisse dieser offenen Dörfer ähnelten dabei nicht denen der kanaanäischen Städte, sondern den damaligen Zeltaufbauten, verweisen also auf nomadische Herkunft. Allerdings fanden sich in der ausgehenden Spätzeit der Bronzezeit auch in den Städten Hausneubauten dieses zelttypischen Grundrisses.

In der Levante und Umgebung lebten schon sehr lange Seßhafte (mehr städtisch organisierte) und Nomaden neben- und miteinander, zuweilen (Amarna-Schriftverkehr) auch gegeneinander. Die Anteile der beiden Gruppen an der Gesamtbevölkerung schwankten zuzeiten. Am Ende der Bronze nahm also die Verstädterung solcher nomadischen Gruppen zu, dann aber kam es zu einem massiven Rückgang der städtischen Lebensweise. Die, welche sich daraufhin in den Bergländern (Gebirge Juda, Gebirge Ephraim, Galiläa) niederließen, scheinen nomadische Wurzeln zu haben. Wie stark darunter jene verstädterten Ex-Nomaden vertreten sind, bleibt offen.

Die frühe Keramik jener neuen seßhaften Berglandbewohner immerhin ist im Stil der spätbronzezeitlichen kanaanäischen Keramik, nur von minderer Qualität. Das spricht dafür, daß die Berglandsiedler wesentlich aus Kanaan stammen. Aber das gilt auch für die innerkanaanäischen Nomaden.

Wir wissen also vor allem dies: In Kanaan lebten Menschen mit städtischer Prägung und Menschen nomadischer Prägung. Beim Wechsel von der Bronze- zur Eisenzeit ging die urbane Bevölkerung des Tieflands deutlich zurück, zugleich ließen sich im Bergland Menschen nomadischer Prägung, zumindest noch lebendiger nomadischer Vergangenheit nieder.

Die Bibel vermittelt durchaus das Bild von Konflikten zwischen Seßhaften und Nomaden. Etwa bei Streits um Brunnen, aber auch bei Razzien von Nomaden gegen eine Stadt (die Vergewaltigung der Dina durch den Stadtherren von Sichem). Die Bevölkerung Israels scheint dabei deutlich der nomadisch geprägten Bevölkerung zuzuordnen zu sein. Wenn ein Krieg zu Ende war oder man ein Bündnis auflöste, gab es den geprägten Spruch "Zu deinen Zelten, Israels", nicht "zu deinen Häusern". Die Erzeltern wurden als Nomaden gezeichnet, sie lebten in Zelten.

Im 10.Jh. v.Chr., also in der Zeit des frühen Königtums, gab es eine Veränderung. Viele kleine offene Siedlungen verschwanden, es wurden wieder mehr Städte gebaut. Dazu paßt auch eine Episode aus der Davidgeschichte. Davids Sohn Abschalom war unzufrieden und plante einen Putsch gegen seinen Vater. Er fing vor dem Jerusalemer Stadttor Menschen ab, die sich mit Rechtsangelegenheiten an den König als obersten Richter wenden wollten. Dabei fragte er die Leute, von wo sie kamen. Sagten sie "aus de und der Stadt", so ließ er sie weitergehen. Sagten sie aber "ich stamme aus der und der Sippe", sagte er zu ihnen, daß der König schlecht richte und ihnen nicht zu ihrem Recht verhelfen würde. Er aber, Abschalom, wenn er nur könnte, wie er wollte, er würde für ihre Rechtssache eintreten. Abschalom suchte also jene heraus, die noch traditionalistisch dachten, in Sippenverbänden stadt nach der Zugehörigkeit zu einer Stadt. Hier rekrutierte er seine Gefolgschaft. Sicher mit Erfolg, denn die vorangetriebene "Verstädterung" bedeutete eben auch eine verstärkte Rechtssicherheit für städtisch Organisierte, traditionalistische Ex-Nomaden hatten häufiger das Nachsehen und waren eher unzufrieden.

Genau das ist aber der casus knaxus. Die beiden kulturell unterschiedlich geprägten Bevölkerungsgruppen standen einander gegenüber, und es gab über die Jahrtausende immer Konfliktpotential und gegenseitige Befindlichkeiten bis hin zu Ablehnung.

Kanaan war nicht "eine Nation", es war ein ethnischer Mix. Das schildert selbst die Bibel so, immer wieder werden zahlreiche kanaanäische Völker aufgelistet. Und auch weitere Bevölkerungsanteile erwähnt, die in keiner dieser Listen vorkommen (Doeg der Edomiter, Uria der Hethiter). Wirkliche ethnische Konflikte (zwischen Jebusitern und Amoritern odgl.) sind nicht bekannt, nur eben solche zwischen Israel und Kanaan. Es handelt sich nach allem bisher Feststellbaren um den kulturellen Konflikt zwischen den urban geprägten Menschen Kanaans und den zumindest historisch stark nomadisch Geprägten. Letztere bilden Israel, erstere werden von diesen "Kanaanäer" genannt. In der späten Königszeit (Zefanja) und noch später (Sacharja) ist das Wort "Kanaanäer" geradezu eine Bezeichnung für Händler. Eben: Händler sind Städter.

Freilich können die Städter Kanaans und die Nomaden Kanaans sich voneinander auch ethnisch unterschieden haben. Will heißen, die Israeliten mögen zwar ethnisch aus kanaanäisch beheimateten Vorfahren hervorgegangen sein, doch nicht zwingend aus traditionell urban geprägten kanaanäischen Bevölkerungsanteilen. Insofern würd ich hier mal nicht so schnell sagen, daß die Israeliten und die von ihnen genannten Kanaanäer ihrer Zeit die selben Vorfahren hatten Vermischungen, zumindest am Rand, gabs natürlich immer. Aber es können dennoch ethnisch grob getrennte Gruppen gewesen sein.
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb:Am Ende lügt die Archäologie nicht. Die Römer haben auf ihren Münzen „IVDAEA CAPTA“ geschrieben, weil sie wussten, wen sie da besiegt haben… das jüdische Volk in seiner Heimat Judäa.
Kennst Du das Kirchenlied "Wach auf, wach auf, du deutsches Land"?
Wach auf, wach auf, du deutsches Land (eigentlich: Ein newes Christlichs Lied / Dadurch Deudschland zur Busse vermanet) ist ein lutherisches geistliches Lied, das das im Schlaf der Sünde liegende Deutschland aufrufen und wecken will. Den Text und die Melodie schuf Johann Walter im Jahr 1561
Wikipedia: Wach auf, wach auf, du deutsches Land

Es gab damals überhaupt kein "deutsches Land". Es gab das Kaiserreich, aber da gehörte auch ein Stückerl (nichtdeutsch bewohntes) Italien zu. Vielmehr war Deutschland zerstückelt in zahlreiche Länder, und keines hieß "Deutschland". Dennoch konnte man da "Deutschland" sagen - und die Menschen deutscher Zunge meinen. Wo ist nun das Problem mit Iudaea capta? Daß da kein Land besiegt wurde, sondern Menschen, zeigt schon mal, daß Iudaea übertragen gemeint ist. Ob es da ein einheitliches, gar politisch offizielles Judäa gab oder nicht, ist dafür irrelevant.
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb:Dort steht wörtlich: „UNESCO: Birthplace of Jesus“. Die UNESCO und Wikipedia beziehen sich hier also explizit auf den historischen Moment der Geburt Jesu im Jahr 0.
Nope. Der "birthplace of my great grandmother" liegt nun mal in Stettin, Polen. Du willst hier ein "Anti" drin haben, also postulierst Du es. Nirgendwo sonst steckt das drin als in Deinem Kopf!
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb:Zum Thema „Kolonialismus“ und „Siedler Kolonialismus“ ich zitiere den englischen Artikel von Wikipedia:
Zionism[a] is an ethnocultural nationalist[1] movement that emerged in late 19th-century Europe to establish and support a Jewish homeland through colonization in Palestine,
Ja, ist doch richtig. Was willst Du?
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb:Kolonialismus bedeutet historisch, dass ein Mutterland Menschen ausschickt, um ein fremdes Gebiet auszubeuten.
Weswegen es daneben auch noch den "settler colonialism" gibt, der nicht auf Ausbeutung durch ein Mutterland aus ist, sondern auf Ansiedlung von Bevölkerung. Hinter dieser Kolnisierungsform muß denn auch kein Land mit konkretem Anliegen stehen.
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb:Die Formulierung, Zionisten wollten „so wenig Araber wie möglich“, ist kein neutraler Fakt
Richtig. Es ist ein trauriger Fakt. Nichtsdestoweniger: ein Fakt. Und als solcher erwähnt erst mal neutral.
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb:Die Formulierung, Zionisten wollten „so wenig Araber wie möglich“, ist kein neutraler Fakt, sondern stammt direkt aus der Theorie des „Siedler Kolonialismus“. Dass Wikipedia diese hochumstrittene politische These in die Einleitung setzt, zeigt, dass hier „Gatekeeper“ am Werk sind, die ein Narrativ über die historische Differenzierung stellen.
Irgendwie erinnere ich mich noch gut daran, wie Trump letzten Juli den Gazastreifen entpalästinenserisieren und ne Schickimicki-Hotellandschaft hinsetzen wollte. Netanjahu war Feuer und Flamme! Wie es sich für einen Politiker gehört, sagte er zwar, daß jeder Palästinenser, der bleiben wolle, auch bleiben dürfe. Doch in einem Land, dessen Infrastruktur, dessen Möglichkeiten, den eigenen Lebenserwerb zu sichern, nicht mehr an der Bevölkerung ausgerichtet sind, sondern an dem Serviceangebot für die Hotelkundschaft, wird ein "Leben wie bisher (genauer: zuvor) für kaum einen noch möglich sein. Sowas paßt nun mal nicht zwischen die Hotels. Letztlich hieß das "wer sich damit zufrieden gibt, für die Hotelgäste den Kuli zu spielen, darf bleiben". Damals war Netanjahu auch schon eifrig am Organisieren, wohin man die Palis schaffen könne. Auch in der Westbank werden mehr und mehr Tatsachen geschaffen, den Palästinensern die Lebensgrundlage zu zerstören (auch da habense im Gasastreifen volle Arbeit geleistet, alles kaputtzubomben; kein Wohnhaus schien nicht voller Hamasleute gewesen zu sein und also "berechtigtes Ziel").

Klar doch, Netanjahu arbeitet ganz deutlich daran, die arabische Bevölkerung zu vergraulen. Und das war früher schon so, nicht erst seit Bibi. Jeder neue Kibbuz inner Westbank erhält schnell nen Anschluß fließend Wasser, die Araber müssen kilometerweit laufen, kaufen und schleppen. Ein einziges dauerhaftes "dann zieh doch woanders hin, wenns Dir hier nicht gefällt damit".
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb:Es ist schizophren… In der Archäologie Ecke gibt Wikipedia zu, dass es Judäa war… In der Polit Ecke wird aus der Heimkehr in genau dieses Land plötzlich „Colonization in Palestine“.
Entschuldige, aber es ist eine "colonization in Palestine". Denn nach IUDAEA sind die Zionisten ja nicht zurückgekehrt. Wie auch - so ganz ohne Zeitmaschine! Ich kann auch nicht nach Stettin, Deutschland, reisen, um dort zu wohnen, wo meine Uroma geboren ist. Das ginge allerdings mit: Szczecin, Polen. Wohin also konnten die frühen Zionisten reisen? Nach Iudaea oder nach Palestine? Ich machs mal einfacher für Dich: Die Briten hatten vom Völkerbund nach dem Ende des Osmanischen Reiches ein Mandat für die Gebiete westlich und östlich von Jordan und Totem Meer übernommen. Nannte sich das "Mandate of Palestine", ab 1923 "Mandate of Palestine and Transjordan".

Hier mal das Britische "Command Paper 1785" von 1922:

Mandate for Palestine 28legal instrument

Und? Was steht da, wie das Land geheißen wird von der Weltgemeinschaft?

Rüschtüsch: Palästina!
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb:Das ist der beste Beweis für
Deine ideologische Verblendung, hinter der Bezeichnung "Palästina" stünde ein ideologischer Kampf gegen Juden.

Den zweiten Beitrag von Dir klemm ich mir mal gleich, kommt eh nix Fundiertes, und Du wirst sowieso nicht auf alles im Thread Entgegengehaltene antworten wollen, können usw.
Zitat von GirlsBestPlayGirlsBestPlay schrieb:Die Wahrheit findet trotzdem ihren Weg.
Ich fürchte, es wird ihr bei Dir dann doch nicht gelingen...
Zitat von interrodingsinterrodings schrieb:Demos sind teil einer demokratie.
Die schon. Worum es dabei ging, leider doch nicht so.

Echt naiv. Ein Staat ist entweder komplett demokratisch/rechtstaatlich oder komplett nicht. Daß es gerade partiell und fortschreitend den Bach runtergeht, aber anderes immerhin noch möglich ist, sowas gips für Dich nicht.

Auch in der DDR konnte ich bei Wahlen meinen Stimmzettel abgeben. Hab ich auch gemacht - und nicht "lieb gewählt". Deswegen war die DDR aber noch lange nicht demokratisch undn toller Rechtsstaat, nur weil es ein paar Dinge gab, die so liefen.
Zitat von interrodingsinterrodings schrieb:Wen der angreifer halt keinen frieden will was soll man machen?
Wie gesagt, kein Unterschied zwischen heutigen Palis und damaligen Iudaeern.
Zitat von interrodingsinterrodings schrieb:Die araber welche juden ermorden sind für dich natürlich kein problem.
Woraus Du das auch immer gefolgert haben willst. Immerhin aber hast Du mal die Maske fallen lassen: Araberschlachten ist nicht zu beanstanden, weil Araber schlachten.

Ich bin dann doch mehr auf dem Trip, jegliches Unrecht, jegliche Gewalt usw. zu kritisieren.

xx01

Hätt gerne auch noch eins der Opfer vom 7.10. drauf sein können, aber trotzdem find ich das Bild (hab ich letzten September in Finnland geklebt gesehen) ziemlich gut.

P.S.: Das Mäcdchen neben Anne Frank ist Hind Rajab, falls das jemand nicht erkennt.


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um 20:38
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Die schon. Worum es dabei ging, leider doch nicht so.

Echt naiv. Ein Staat ist entweder komplett demokratisch/rechtstaatlich oder komplett nicht. Daß es gerade partiell und fortschreitend den Bach runtergeht, aber anderes immerhin noch möglich ist, sowas gips für Dich nicht.

Auch in der DDR konnte ich bei Wahlen meinen Stimmzettel abgeben. Hab ich auch gemacht - und nicht "lieb gewählt". Deswegen war die DDR aber noch lange nicht demokratisch undn toller Rechtsstaat, nur weil es ein paar Dinge gab, die so liefen.
Viel blabla. Welches ist den in der region der staat welcher demokratischer ist?
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Wie gesagt, kein Unterschied zwischen heutigen Palis und damaligen Iudaeern.
Die heutigen palis wurden vor recht kurzer zeit erfunden. Von einem ägypter.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Ich bin dann doch mehr auf dem Trip, jegliches Unrecht, jegliche Gewalt usw. zu kritisieren.
Natürlich.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:(hab ich letzten September in Finnland geklebt gesehen) ziemlich gut.
Ein bild von einer die hamas fan is. Alles klar.

Edit: die holocoust relativierung welche das bild sugeriert is halt absolut widerlich.


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um 21:06
Zitat von interrodingsinterrodings schrieb:Viel blabla. Welches ist den in der region der staat welcher demokratischer ist?
Lenk nicht ab. Ist Israel der einzige... das war die Frage. Und das is nu mal nicht der Fall. Scheißegal, wer nu besser is und wer nur auf Platz 2 rankt. - Auch, was den Abbau von Rechtsstaat und Demokratie der von mir genannten Staaten betrifft, auch da gehts mir nicht ums Ranking.
Zitat von interrodingsinterrodings schrieb:Viel blabla.
Super argumentiert. So inhaltlich fundiert aufgezeigt!

Naja, wer nix anderes hat, muß sich halt auf sowas beschränken.
Zitat von interrodingsinterrodings schrieb:Die heutigen palis wurden vor recht kurzer zeit erfunden. Von einem ägypter.
Und ich schreib extra, daß ich von der einheimischen Bevölkerung dort rede, nicht von ner Nation. Daß ich drauf schei*e, ob die nen Namen haben wie "Palästinenser". Die Bevölkerung wurde nicht erfunden, egal ob Ägypter oder nicht, die sind schlicht real.

Aber wenn Du nix anderes hast, dann haben Menschen halt nur dann ein Recht auf Heimat, wenn sie sich schon vor 1960 als Nation mit Bezeichnung definieren konnten. Anderweitig darf man natürlich mit denen machen, was man will. Heimatrecht is nich!

Ja, die Maske is runter!
Zitat von interrodingsinterrodings schrieb:Ein bild von einer die hamas fan is. Alles klar.
Hind wurde geboren am 3.5.2018, sie starb am 29.1.2024, da war sie nicht mal sechs Jahre! Aber Du kreidest ihr an, wessen Fan sie gewesen sei?

Ist die Maske erst mal ab, kommt aber richtig was zusammen bei Dir. Das Mädchen ist ein völlig unschuldiges Opfer, keine Terrorismusbefürworterin!

Noch sowas, und die Meldung geht raus. Sowas Menschenverachtendes...
Zitat von interrodingsinterrodings schrieb:Edit: die holocoust relativierung welche das bild sugeriert is halt absolut widerlich.
Holocaustrelativierung? Dir gehts ja wohl grad überhaupt nich!

Sowas wäre es, wenn mit Hind irgendeine Schwere des Verbrechens an Anne Frank & co. "verharmlost würde". Oder wenigstens, wenn damit gemeint ist, Hind stünde dafür, daß in Gaza der gleiche Umfang an Verbrechen vorläge.

Da steht "anyone" nicht "any nation". Insofern ist schon jedes einzelne Opfer mörderischen Hasses auf ne andere Ethnie gemeint. Ganz im jüdischen Sinne "Wer ein Menschenleben rettet, dem wird es angerechnet, als würde er die ganze Welt retten" (Zitat ausm Talmud). Wer ein palästinensisches Kind tötet, der - hat schon genügend Schlimmes getan! So stehen Anne und Hind da nebeneinander, letztlich auf gleicher Höhe. Aber ohne irgendwas zu relativieren, nichts zu vergleichen, gegeneinander aufzurechnen oder was Du Dir sonst noch an Perversitäten ausdenken könntest.

Wie gesagt. Wenn Du hier weiter am Rad drehst mit menschenverachtenden Sprüchen, nutz ich den Petzbutton.


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um 21:15
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Anderweitig darf man natürlich mit denen machen, was man will.
Macht ja keiner. Aber wen sie angreifen darf man sich halt verteidigen. Sollen die angreifer halt aufgeben.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Hind wurde geboren am 3.5.2018, sie starb am 29.1.2024, da war sie nicht mal sechs Jahre! Aber Du kreidest ihr an, wessen Fan sie gewesen sei?
Die zeichnerrn ist gemeint. Deren werke geben richtig "stürmer" vibes.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Oder wenigstens, wenn damit gemeint ist, Hind stünde dafür, daß in Gaza der gleiche Umfang an Verbrechen vorläge.
Und genau darum gehts den hamas fans im westen. Deswegen die ständigen lügen vom völkermord in gaza.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:So stehen Anne und Hind da nebeneinander, letztlich auf gleicher Höhe.
Ja. Bin gespannt was ein deutsches gericht dazu sagen würde. Absolut widerlich.


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um 21:39
Zitat von interrodingsinterrodings schrieb:Macht ja keiner. Aber wen sie angreifen darf man sich halt verteidigen. Sollen die angreifer halt aufgeben.
Das ist kein adäquates "Verteidigen". Da wurden mehrere Prozent der Zivilbevölkerung getötet, mehrere zig Prozent der Wohnhäuser, der Infrasstruktur, man ließ die Leute hungern, frieren... das ist ne humanitäre Katastrophe, kein Verteidigen.
Zitat von interrodingsinterrodings schrieb:Die zeichnerrn ist gemeint. Deren werke geben richtig "stürmer" vibes.
Zeig mal!
Zitat von interrodingsinterrodings schrieb:Und genau darum gehts den hamas fans im westen.
Hallooo? Wie viel Hamasfans haben sich hier geäußert und dieses Bild eingestellt? Ja wie viel Hamasfans finden, daß "nie wieder" für solche wie auf der linken Bildseite gilt?

Nee Du, wer Schutz auch für jedes einzelne jüdische Kind fordert, der ist kein Fan von denen, die am 7.10.23 agierten!
Du denkst echt nicht nach; Deine ideologische Verblendung läßt Dich solch einen Dreck in diesem Bild "erkennen".
Zitat von interrodingsinterrodings schrieb:Deswegen die ständigen lügen vom völkermord in gaza.
Und immer wieder ablenken auf irgendwas ganz Schlimmes von ganz anderen. Hier läuft ne Diskussion, und in der verkackst Du eins ums andere Mal. Hier gings nicht um Völkermord in Gaza.

Was hier vorgebracht wurde, dagegen kannste halt nicht anstinken mit Deinem Dreck, also kippste ständig Dreck über andere aus. Und sei es über ein knapp sechsjähriges Mädchen. So also ob es sein Recht auf "never again for anyone" verspielt hätte.
Zitat von interrodingsinterrodings schrieb:Ja. Bin gespannt was ein deutsches gericht dazu sagen würde.
Ähm, der Petzbutton führt zur Moderation, nicht zum BGH oder nach Den Haag. Mir reicht, was die sagen werden.


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Wird Wikipedia gerade zur Waffe? Manipulation von Geschichte & KI

um 22:00
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Da wurden mehrere Prozent der Zivilbevölkerung getötet,
Das nennt man krieg.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:mehrere zig Prozent der Wohnhäuser, der Infrasstruktur,
Das nennt man krieg. Beschwer dich bei der hamas welche das notwendig macht.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:man ließ die Leute hungern,
Nur die hamas. Aber bei denen beschert man sich ja nicht.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:frieren
Bei mir sagt das handy 17 grad in gaza. Frieren is was anderes..
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:das ist ne humanitäre Katastrophe, kein Verteidigen.
Dann sollte die hamas ihren krieg aufgeben.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Zeig mal!
Du hast doch das bild dieser rassistin gepostet. Was willst du noch sehen?
Hier, die seite hat mehr von ihrer hetze gegen juden.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Ja wie viel Hamasfans finden, daß "nie wieder" für solche wie auf der linken Bildseite gilt?
Das findet keiner. Da geht es um entwertung des holocoust.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Nee Du, wer Schutz auch für jedes einzelne jüdische Kind fordert, der ist kein Fan von denen, die am 7.10.23 agierten!
Kenne ich niemanden auf diesen demos. Der müsste dann gegen die hamas demonstrieren.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Du denkst echt nicht nach; Deine ideologische Verblendung läßt Dich solch einen Dreck in diesem Bild "erkennen".
Nein. Die erfahrung mit hetzern.
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:So also ob es sein Recht auf "never again for anyone" verspielt hätte.
Warum sagt man dann nicht das die hamas ihren angriffskrieg einstellen soll um das leid zu beenden?
Zitat von perttivalkonenperttivalkonen schrieb:Ähm, der Petzbutton führt zur Moderation, nicht zum BGH oder nach Den Haag. Mir reicht, was die sagen werden.
Warum? Soll jeder sehen was du postest.


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