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Estonia Verschwörung

524 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Verschwörungen, Sprengung, Estonia ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Estonia Verschwörung

12.10.2021 um 09:10
Zitat von cycliccyclic schrieb am 11.09.2021:Gut nun diese vage Idee, die mir durchs Hirn wabert:
Die ganze Katastrophe könnte nicht durch das (zugegebenermaßen zu schwache und arg malträtierte) Bugvisier ausgelöst worden sein (das Abreißen wäre hier nur ein Sekundäreffekt des Sinkens), sondern durch ein plötzliches massives Ausweichmanöver nach Backbord.
Das halte ich für einen spannenden Ansatz. Aber wem oder was soll denn ausgewichen worden sein? Wenn sich jemand absichtlich auf Kollisionskurs begeben hätte, dann könnte es sich ja mutmaßlich nur um russische (ex.) Militärs handeln, die verhindern wollten, dass die militärische Ladung seinen Bestimmungsort erreicht.
Das schwedische Militär hätte aus meiner Sicht keinen Grund für eine vorsätzliche Kollision. Und das ein Schiff der 🇸🇪 Marine aus versehen mit einem über 150 m Langen Fährschiff kollidieren könnte ist nicht anzunehmen.

Grundsätzlich fällt es mir aber schwer an eine Kollision (ob nun absichtlich oder nicht) zu glauben. Da halte ich es für wahrscheinlicher, dass man die Besatzung gezwungen hat die Bugrampe zu öffnen, um die Ladung zu versenken. Dazu hat man das Schiff gedreht, um den Bug aus den Wellen zu bekommen. Dazu würde es auch passen, dass die anderen Schiffe berichten, die Estonia hätte ihre Position ab einem gewissen Zeitpunkt praktisch nicht mehr verändert. Im Anschluss hat man die Bugrampe dann aufgrund des schlechter werdenden Wetters und ihres schlechten Zustandes nicht mehr geschlossen bekommen.

Das klingt zwar zugegeben auch eher nach einem Kriminalroman aber irgendwas muss da vorgefallen sein, was die ganzen Ungereimtheiten zu erklären vermag...


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12.10.2021 um 12:41
Zitat von friisfriis schrieb:Wenn es zu einem gewissen Teil unterhalb der Wasserlinie war, dann reicht es wohl um ursächlich für den Untergang gewesen sein zu können.
Na ja, bestenfalls der untere Zacken des Lecks liegt vollständig unter der Wasserlinie. Durch den Rest würde durch Wellengang und Regen auch Wasser eindringen, aber natürlich relativ wenig im Vergleich zur Größe des Schiffes. Die Estonia ist aber schnell gesunken, was für einen massiven, plötzlichen Wassereinbruch spricht. Das passt also nicht zusammen.

Das Leck könnte eventuell für die leichte Schlagseite der Estonia nach Steuerbord seit Auslaufen verantwortlich sein. Aber dann müsste es im Hafen eine Kollision gegeben haben. Davon hat aber niemand etwas bemerkt oder alle Mitwisser schweigen. Beides auch nicht gerade sehr realistisch.
Zitat von friisfriis schrieb:... Hätte man es gleich ordentlich untersucht, ohne Erkenntnisse zurück zu halten, so würde niemand über die Veränderungen diskutieren...
Das glaube ich nicht. Wenn das Schiff gehoben und dann abgewrackt worden wäre, könnte man ja behaupten dies sei nur geschehen um Beweise zu vernichten. Ich wette in diesem Fall gäbe es heute Leute, die meinen es wäre besser gewesen das Wrack nicht zu heben. Und wenn man alle Toten geborgen hätte, dann möchte ich nicht das Geschrei der Angehörigen hören, die meinen man hätte genau das unterlassen sollen, wegen Totenruhe und so.


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13.10.2021 um 08:45
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Na ja, bestenfalls der untere Zacken des Lecks liegt vollständig unter der Wasserlinie.
Wenn das Schiff gerade im Wasser liegt gebe ich Dir da recht. Es soll aber ja eine gewisse Neigung zur Steuerbordseite vorgelegen haben. Diese dürfte sich mit zunehmendem Wassereintritt hoch verstärkt haben, wodurch das Leck auch mehr und mehr unter der Wasseroberfläche gelegen haben wird. Es besteht ja immerhin auch die Möglichkeit, dass es erst entstanden ist, als das Schiff bereits Schlagseite hatte. Die Spekulationen, es könnte durch Kollision mit einem U-boot entstanden sein, setzen das wohl voraus.
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Wenn das Schiff gehoben und dann abgewrackt worden wäre, könnte man ja behaupten dies sei nur geschehen um Beweise zu vernichten.
Eine gewissenhafte Untersuchung setzt nicht unbedingt das Heben des Schiffes voraus. Darauf hatte ich dabei garnicht abgezielt. Es ging mir eher darum, Klarheit über den Zustand der Bugrampe zu haben, ein 4x 1,2 m Leck nicht zu übersehen und bei veröffentlichten Tauchaufnahmen nicht gewisse Sektionen des Schiffes konsequent heraus zu schneiden.
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Und wenn man alle Toten geborgen hätte, dann möchte ich nicht das Geschrei der Angehörigen hören, die meinen man hätte genau das unterlassen sollen, wegen Totenruhe und so.
Es ist ein guter Ansatz auch mal darüber nachzudenken, was ein Heben des Schiffes bedeutet hätte. Allerdings kenne ich keine Artikel, wo Angehörige gefordert hätten das Schiff ruhen zu lassen. Außerdem ist der Umgang und die Argumentation (Wahrung der Totenruhe, Bannmeilengesetz, etc.) nach meinem Wissen höchst ungewöhnlich.


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13.10.2021 um 11:14
Ein paar Anmerkungen zu den letzten Kommentaren:

Ein Loch ist nicht nur relevant dafür dass Wasser reinkommen, sondern auch dafür dass Luft austreten kann wenn an einer anderen Stelle Wasser eintritt.
Das war ein Argument der German group of experts dass die bugrampe alleine nicht ausreichen kann damit das Schiff so schnell untergeht.
Es hätte langsamer sinken müssen da das Car Deck durch wasserdichte Türen zu den Unterdeck getrennt ist und Wasser aus dem cardeck auch hinten wieder rauslaufen kann - es war nicht unüblich das hinten die Tore ein wenig aiffen sind damit Wasser hinten auslaufen kann.
Damit das Schiff sinkt muss also Wasser in die Deck unterhalb des cardecks laufen können, Zb durch offene Türen auf dem cardeck - irgendwann kenntert das Schiff und ist kopfüber, dann ist die Luft direkt unter dem wasserdichten Bug gefangen und zum sinken muss die Luft raus - und dafür benötigt es ein Loch unterhalb der Wasserlinie/Car Deck - sonst würde das Schiff zum sinken Stunden brauchen

@Ahmose
Klar wenn man noch 300 hundert Jahre wartet ist das Wrack auch weg.....bzw voller Löcher

Es geht grundlegend ja darum:
in der offiziellen Untersuchung gab es kein Loch

Ein einzelner Mann sagt seit über 20 Jahren es gibt ein Loch auf dieser Seite - über diese Person kann sich ja jeder seine eigene Meinung machen, aber Fakt ist dass diese Aussage dauerhaft bestand hatte

Passend dazu sagt die Werft dass die estonia nicht so schnell hätte sinken können und es daher einen anderen Wassereinbruch oder luftauslass geben haben muss damit dass Schiff in 60 Minuten sinken kann

Die Werft bemängelt dass alle Videoaufnahmen der ROVs in den Bereichen des Bulbus und der Sauna "abbrechen", also genau da wo es für die Werft aus baulicher Sicht und den Zeugenaussagen her interessant ist - das ist schon schwer nachvollziehbar warum dem so ist

Und jetzt ist da eben doch ein Loch - das ist schon mehr als suggestiv darauf dass zumindest der offizielle Report nicht korrekt ist


Hinzu kommen noch Punkte wie:
Angeblich war keiner auf dem Car Deck - die Taucher sahen aber blasen von dort kommen

Die neue Untersuchung findet erneut Spuren von Hitze/einer Explosion

Die 7 Personen die als Überlebende gelistet wurden aber dann unauffindbar waren - die Mutter einer dieser persoen hatte mit ihrer Tochter telefoniert und später galt die Tochter als "verstorben" - was soll man dazu sagen?

Ist meiner Ansicht nach vollkommen klar dass sich hier Zweifel an der offiziellen Version bilden


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13.10.2021 um 12:23
Zitat von friisfriis schrieb:Wenn das Schiff gerade im Wasser liegt gebe ich Dir da recht. Es soll aber ja eine gewisse Neigung zur Steuerbordseite vorgelegen haben. Diese dürfte sich mit zunehmendem Wassereintritt hoch verstärkt haben, wodurch das Leck auch mehr und mehr unter der Wasseroberfläche gelegen haben wird. Es besteht ja immerhin auch die Möglichkeit, dass es erst entstanden ist, als das Schiff bereits Schlagseite hatte. Die Spekulationen, es könnte durch Kollision mit einem U-boot entstanden sein, setzen das wohl voraus.
Die Schlagseite war nicht sehr groß, so 1 Grad. Das macht den Kohl wegen des Lecks nicht fett. Aber etwas seltsam ist diese Schlagseite schon, weil man im Hafen eigentlich genug Zeit hatte das Schiff ordentlich zu trimmen.

Zudem müsste das U-Boot bei dem Szenario "Kollision-bei-schwerer-Schlagseite-der-Estonia" einen ziemlich steilen Anstellwinkel gehabt haben, also es hätte ja fast senkrecht im Wasser stehen müssen. Ist bei einem U-Boot mit Not-Auftauchen zwar möglich, aber dann angesichts der geringen Wassertiefe und den kleinen Zeitfensters meiner Meinung nach doch recht unwahrscheinlich.
Zitat von friisfriis schrieb:Eine gewissenhafte Untersuchung setzt nicht unbedingt das Heben des Schiffes voraus. Darauf hatte ich dabei garnicht abgezielt. Es ging mir eher darum, Klarheit über den Zustand der Bugrampe zu haben, ein 4x 1,2 m Leck nicht zu übersehen und bei veröffentlichten Tauchaufnahmen nicht gewisse Sektionen des Schiffes konsequent heraus zu schneiden.
Die Bugrampe kann man ja relativ einfach untersuchen, das Bugvisier wurde ja schon geborgen. An die Bugrampe kommen ja auch privat finanzierte Taucher heran. Hier sehe ich nicht viel Chancen etwas zu vertuschen.
Zitat von friisfriis schrieb:Es ist ein guter Ansatz auch mal darüber nachzudenken, was ein Heben des Schiffes bedeutet hätte. Allerdings kenne ich keine Artikel, wo Angehörige gefordert hätten das Schiff ruhen zu lassen. Außerdem ist der Umgang und die Argumentation (Wahrung der Totenruhe, Bannmeilengesetz, etc.) nach meinem Wissen höchst ungewöhnlich.
Finde ich nicht. Bei der Titanic gibt es ja noch heute Gerichtsurteile wegen Störung der Totenruhe. So wurde erst 2020 die Bergung eines Funkgeräts gerichtlich verboten. Eben um die Totenruhe zu wahren. Nur kommt da keiner auf die Idee das die USA oder GB irgendetwas vertuschen wollen.

Auch z.B. die Wilhelm Gustloff und die Goya wurden nicht gehoben und werden gegen illegale Bergungen und gegen Störung der Totenruhe geschützt.
Zitat von passivereaderpassivereader schrieb:Klar wenn man noch 300 hundert Jahre wartet ist das Wrack auch weg.....bzw voller Löcher
Da kann man dann sicherlich auch Schweden beschuldigen. ;)
Zitat von passivereaderpassivereader schrieb:Ein einzelner Mann sagt seit über 20 Jahren es gibt ein Loch auf dieser Seite - über diese Person kann sich ja jeder seine eigene Meinung machen, aber Fakt ist dass diese Aussage dauerhaft bestand hatte
Behaupten kann man viel. Inzwischen kennen wir zwei Lecks und zwei meterlange Risse auf der Steuerbordseite der Estonia. Die Frage ist hier eben wann diese Beschädigungen entstanden sind. Das sollte sich durch Untersuchungen klären lassen.


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13.10.2021 um 15:53
Zitat von passivereaderpassivereader schrieb:Es hätte langsamer sinken müssen da das Car Deck durch wasserdichte Türen zu den Unterdeck getrennt ist und Wasser aus dem cardeck auch hinten wieder rauslaufen kann - es war nicht unüblich das hinten die Tore ein wenig aiffen sind damit Wasser hinten auslaufen kann.
Und es ist leider nicht unüblich, dass diese Wasserdichten Türen entgegen der Vorschriften offen sind. Einfach, weil es nervt jedesmal eine (schwere!) Stahltür öffnen und schließen zu müssen. Oder, wenn es geschlossen bleiben muss, man weite Umwege (Treppe zwei/drei Decks rauf und wieder runter, wenn eine Tür reicht.)
Zusätzlich scheint es da ein paar Unstimmigkeiten zu geben:
https://heiwaco.tripod.com/epunkt123.htm
Und da wird es interessant, weil ich den Artikel ,der auf englisch ist, nur überflogen habe und einige Sachen gefunden habe:
- die Anordnung der wasserdichten Türen entsprach schon beim Bau(!) nicht den Vorschriften
- auf See waren die Türen entgegen der Vorschriften offen
- die Anzeigen, die den Zustand der Türen auf der Brücken anzeigte, wurden geändert (Rot für „geöffnet“ wurde geändert auf Grün, was eigentlich „geschlossen“ anzeigen sollte)
- die Auslösung von der Brücke wurde bei Kontrollen nicht getestet
- die Türen wurden permanent von der Brücke geöffnet gehalten, eine Schließung vor Ort (zum Beispiel im Notfall) war NICHT möglich
The Final Report (5) thus censures the following facts:

(a) the 'Estonia' had too many watertight doors,

(b) most of them were not installed as per the SOLAS,

(c) they were always open at sea, and

(d) they were probably not closed after the 'accident'.

The incorrect and defective watertight doors system contributed to the accident.
Das sind mehrere (geduldete!) Verstöße von den Aufsichtsbehörden. Und zwar von Finnland, Estland und Schweden.
Das wäre übrigens ein Motiv für diese Länder, die Estonia dort zu lassen wo sie jetzt ruht. Es könnte ja jemand herausfinden, dass nicht nur die Schiffsführung Fehler gemacht hat.


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Estonia Verschwörung

13.10.2021 um 18:16
@Chicinho

Hier eine Beschreibung was man wann in den ersten beiden Videos sieht (auf die anderen komme ich nochmal zurück), soweit ich meine das richtig identifiziert zu haben. Zeiten sind ungefähr, nicht auf die Sekunde genau. Alle Screenshots habe ich in Spoilerelemente gepackt, so dass man sie auf und zuklappen kann und es hoffentlich nicht zu unübersichtlich wird.

Video 2 (https://www.ojk.ee/en/content/rovs-second-dive)
15:00 Loch 1 (das schon bekannte) von oben1)
18:00 Loch 2 (ist mir neu) 2)
23:00 Loch 1 (Tuch)
...Warten (vermutlich damit sich die Aufwirbelungen legen)
rel. langer Aufenthalt bei den Querschrauben vorne, die in Durchlässen im Bug kurz hinter dem Bulbus angebracht sind (90° zur Fahrtrichtung)
50:00 Bulbus3)
54:00 Visier Bodenplatte (Gegenstück)4)
Danach Bugöffnung5)
1:07:00 Rampe6)
1:26:00 CarDeck7)
1:40:00 Pflügt über Rumpf (warum, wenn der Bereich danach nicht weiter untersucht wird?)

Video 1 (https://www.ojk.ee/en/content/rovs-first-dive)
16:00 Hecktore (geschlossen, unauffällig)
30:30 linkes Ruder (auf "hart Steuerbord")8)
31:00 linke Schraube (lt. Bericht in Neutralstellung)
36:00 rechte Schraube (wie linke)
37:00 rechtes Ruder (wie linkes)
43:00 Fender rechts
51:00 Loch 2
52:00 Stabilisator rechts (eingefahren!)
1:05:00 Loch 1
1:20:00 Loch 1 / Stabilisator
1:35:00 Stabilisiator links (eingefahren!)
1:36:00 Loch das 1994 ausgeschnitten wurde (beim linken Fender)
wieder zur rechten Seite
1:53:00 vorderes Ende des rechten Fenders
1:55:30 Anker und kurz darauf davor die querliegende Rampe (oberseite, mit Profil)
1:59:00 Bugtor

1) Bereich um Loch 1 (das schon bekannte) von oben im Bereich des hinteren "E" von "ESTLINE" kurz vor dem Stabilisator. Vom Loch ist nur das obere Ende des Risses im linken Bildbereich erkennbar. Rechts davon beginnt eine tiefe Delle und der dafür wahrscheinlich verantwortliche Fels ist ebenfalls zu erkennen. Das eigentlich Loch könnte früher noch völlig durch diesen Felsen verdeckt gewesen sein und erst durch das spätere weitere Herumrollen in Richtung "Kieloben" freigelegt worden sein.
Spoilernxqtudsvxf1c Loch1vonObenOriginal anzeigen (0,2 MB)

2) Loch 2 (kannte ich noch nicht) weiter hinten kurz hinter dem Stabilisator, deutlich tiefer (bezogen auf Normallage) am Rumpf als Loch 1. Starke Schrammen davor, Bordwand deutlich nach außen aufgebogen. Der ganze Bereich scheint auf einem Felsen aufzuliegen und ist daher stark eingedrückt und geknickt. Das könnte im Prinzip auch gut der Grund für diesen Schaden sein, bin nur nicht sicher, ob dieser Schrammbereich davor damit vereinbar ist (das Schiff soll ja mit dem Heck zuerst gesunken sein, also eher rückwärts, dachte ich).
Spoileriwvpgc3zptup Loch2Original anzeigen (0,2 MB)
8lwsuf3g2jml Loch2bOriginal anzeigen (0,3 MB)


3) Bulbus linke Seite (Backbord): starke Schrammen (aufgeblühter Rost), aber keine deutlichen Dellen
Spoiler4btnztc68lpu BulbusLinksOriginal anzeigen (0,2 MB)

4) Leider nur ganz kurz zu sehen: Das Gegenstück am Rumpf zur Bodenplatte des Visiers. Kaum ein Bereich am Schiff ist so stark mit diesen schwarzen Teilen bewachsen (ähnlich vielleicht nur der Bereich um den rechten Stabilisator). Ich vermute hier ist flächendeckend der Lack weg. Warum ist die Frage.
Spoilern8pi2tsuhglv VisierBodenplattengegenstueck
ujjlisejrmcx VisierBodenplattengegenstueck2


5) Vermutlich Visierverrieglung (oben) und Rampenhydraulikelement (unten)
Spoiler3b3gijdry4bn VisierLockUndRampenHydraulikOriginal anzeigen (0,3 MB)

6) Bugrampe
Spoilerdaxms65ap80e BugRampeOriginal anzeigen (0,2 MB)

7) Cardeck: Holzteile (u.a. eine gut erhaltene Treppe)
Spoiler05eezmyj2j8h CarDeckHolzOriginal anzeigen (0,2 MB)
Was ist das? Evtl. eine Hecktüre eines LKW, aber wo ist der LKW? Leider kommt er nicht weiter rein, weil das Verbindungkabel irgendwo hängen bleibt. Im Bericht steht, dass man meint weiter auf das Cardeck vorstoßen zu können, wenn man das Basisschiff direkt vor der Bugöffnung platzieren würde. Hat man aber leider entweder nicht gemacht, oder die Videos nicht veröffentlicht.
Spoilerlyhg1xu5tbp3 CarDeckLKWTuerOriginal anzeigen (0,2 MB)

Auch leider nur ganz kurz hier zu sehen der Schlitz wo sich der Hydraulikkolben des Visiers durch die Bugwand davor geschnitten hat.
Spoilerah29wztmeysj BugWandSchlitzVonHydraulik

8) Ruder stehen auf "hart Steuerbord" (hier das rechte)
Spoilertagncy8zbsqs RuderRechtsHartSteuerbord

An vielen Stellen solche frischen Wischspuren. Vermutlich vom ROV oder dem Verbindungskabel. Sieht allerdings teilweise schon irgendwie merkwürdig aus:
Spoiler6sz0oyrpk8bl FrischeWischspurenZickzackOriginal anzeigen (0,2 MB)

Hier noch die Lage der Stabilisatoren zur Orientierung (Plan wieder aus Wikipedia):
Spoiler3jzpq4rizgde StabilisatorenLageOriginal anzeigen (0,5 MB)


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13.10.2021 um 18:27
Zitat von FichtenmopedFichtenmoped schrieb:Zusätzlich scheint es da ein paar Unstimmigkeiten zu geben:
https://heiwaco.tripod.com/epunkt123.htm
Also diese Seite ist mir leider hochgradig suspekt, der Typ geniesst bei mir 0 vertrauen da für ihn alles eine Verschwörung ist und er selbst behauptet sich besser mit Raketen und Mathematik auszukennen als Raketen Ingenieure - mich würde nicht wundern wenn er in zwei Jahren schreibt die Erde ist flach...

Aber ja wenn diese Aussagen /Punkte belegbar sind waren das sicherlich relevante Punkte .

Ich glaube ich dass die Türen nicht alle geschlossen waren, dennoch ist es so dass nach dem kentern der Kahn hatte schwimmen müssen, irgendwo muss massiv schnell die lift raus gekommen sein - da passt das Loch zugegebenermaßen eben sehr gut rein.
Zitat von AhmoseAhmose schrieb:Behaupten kann man viel.
Er hat ja nicht viel behauptet, genau nur 1 Aussage/Sache - und dabei ist er trotz aller Kritik damals geblieben und hat nun eben Recht gehabt - wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das eine aus der Luft gegriffene Behauptung am Ende stimmt?


Es ist auch bis heute unerklärlich warum Carl Bildt die Ursache des sinkend kannte, öffentlich verkündete bevor das Wrack überhaupt lokalisiert war:
https://www.estoniaferrydisaster.net/chapter21/21-0.html

Wie kann das sein?


Auch ist vollkommen unklar was aus Pith und den 6 anderen geretteten und dann verstorben nun geworden ist - es gibt 2 Videos die Pith zeigen sollen, in den Zeiten von deep learning wäre eine Analyse hochgradig interessant

https://retrogradera.com/2020/11/03/did-swedish-prime-minister-carl-bildt-ever-replied-to-what-happened-to-the-second-captain-on-estonia/amp/

Vollkommen nicht nachvollziehbar ist auch warum geborgene Beweisstücke wieder is Wasser geworfen wurden - das Atlantic Lock hatte man Gebirgen, aber wieder zurück ins Meer geworfen weil es zu schwer für den Hubschrauber war.... Ja ne is klar und auf dem Schiff war kein Platz mehr - das macht dich niemand der auch nur eine halbwegs taugliche Untersuchung durchführt.
Sowas macht man wenn der Bericht am Ende passend zu der bereits geäußerten Ursache sein muss, da ist es besser möglichst wenige beweissmittel zu haben, dann gibt es weniger Unstimmigkeiten
Letztere sind hier nochmal ganz gut aufgeführt:

https://www.profil.at/amp/ausland/untergang-der-estonia-ein-15000-tonnen-schweres-geheimnis/401463343


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13.10.2021 um 18:36
Zitat von cycliccyclic schrieb:An vielen Stellen solche frischen Wischspuren.
Also die wisch Spuren sehen komisch aus. Das Zick Zack macht doch kein Kabel das gezogen wird


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13.10.2021 um 19:35
@cyclic

Ich finde deinen Post von 18:16 Uhr ist eine erstklassige Zusammenfassung.

Ich habe mir ebenfalls alle Videos angeschaut und finde das Video vom 6. Tauchgang am interessantesten. Was ist das eigentlich für eine Apparatur bei min. 00:02:35 ?

Was mich überrascht hat, ist die Tatsache, dass es nach all den Jahren immer noch menschliche Überreste da unten gibt. Oder warum wird ab und zu verpixelt?

Zum Thema Schott's zwischen Cardeck und Deck's darunter. Ich bin der Meinung, dass es diesbezüglich Informationen gibt. Ich glaube es war in einer der neueren Untersuchung..
Ich suche!


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13.10.2021 um 20:23
Zitat von ChicinhoChicinho schrieb:neueren Untersuchung..
Ich suche
Irgendwo stand das einige offen andere zu waren - also von den ROV Aufnahmen diese Jahr.
Das sagt aber nichts über die zuvar geschriebenen Vorgehensweise und Verkabelung


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13.10.2021 um 20:30
Hier ein etwas neuerer Artikel zu dem Thema mit den Türen zwischen den Deck's.
Der Artikel ist im ganzen sehr lesenswert. Hier ein kleiner Ausschnitt mit Google übersetzt:
Kurm sagte, dass es dem Roboter gelungen sei, bis zu einer Tiefe von 60 Metern in das Autodeck einzudringen und den Mittelbereich zu erreichen. Es stellte sich heraus, dass zwei der für Passagiere bestimmten Türen des Autodecks geschlossen waren. Bei der Aufzugstür war die eine Hälfte der Tür geschlossen, während die andere Hälfte sich gelöst hatte.
Quelle: https://news.err.ee/1608367539/kurm-ferry-estonia-probe-difficult-due-to-wreck-s-shifting-on-seabed


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13.10.2021 um 20:51
Zitat von ChicinhoChicinho schrieb:Hier ein etwas neuerer Artikel zu dem Thema mit den Türen zwischen den Deck's.
Sehr interessant.

"
Kurm also pointed out that no signs of rupture under inward pressure were found on the doors
Quelle: siehe oben

Soll das bedeuten dass das Wasser eben nicht vom Auto Deck sich in das Schiff gepresst hat?


Also das ist auch so eine Sache:
One of the investigation's finds has been mystery transmitter beacons, which the team say have been installed on the sea-bed and close to the wreck, and were likely the source of interference in equipment during an official dive in summer, but who placed them there, why and when remains unclear
Quelle:

Aus 1994 können die Transmitter ja nicht sein - die hatten dich kein Strom mehr.
Also müssen die ja neuer sein.
Offiziell käme ja nur evertsson in Frage der die neue Untersuchung angestoßen hat - der wird's aber nicht gewesen sein, das wusste man.

Woher kommen dann plötzlich Transmitter die noch Strom haben, wie lange können die so ca. arbeiten bevor der Strom ausgeht?
Also ganz ehrlich, da die Rampe letztes Jahr noch dran war ist das schon sehr verdächtig

Der Plan liest sich ja gut, 3D model, Sauber machen, rampe heben - noch besser wäre Transmitter Bergen und indentifizieren ....


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13.10.2021 um 21:06
Zitat von passivereaderpassivereader schrieb:Aus 1994 können die Transmitter ja nicht sein - die hatten dich kein Strom mehr.
Also müssen die ja neuer sein.
Offiziell käme ja nur evertsson in Frage der die neue Untersuchung angestoßen hat - der wird's aber nicht gewesen sein, das wusste man.

Woher kommen dann plötzlich Transmitter die noch Strom haben, wie lange können die so ca. arbeiten bevor der Strom ausgeht?
Theoretisch können die schon von damals sein. Wenn die regelmäßig die Teile warten, können die da ewig ihren Dienst verrichten. Diese Sendebaken sind mMn auf einem der Videos zu sehen.
Zitat von ChicinhoChicinho schrieb:Ich habe mir ebenfalls alle Videos angeschaut und finde das Video vom 6. Tauchgang am interessantesten. Was ist das eigentlich für eine Apparatur bei min. 00:02:35 ?
Screenshot 20211013-205736 Samsung InterOriginal anzeigen (0,6 MB)

Hat jemand eine Ahnung was das ist?


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13.10.2021 um 21:51
Zitat von passivereaderpassivereader schrieb:Er hat ja nicht viel behauptet, genau nur 1 Aussage/Sache - und dabei ist er trotz aller Kritik damals geblieben und hat nun eben Recht gehabt - wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das eine aus der Luft gegriffene Behauptung am Ende stimmt?
Sehr hoch. Es gibt ja sogar mehrere Lecks und Risse. Beim Sinken so großer Schiffe sind solche Beschädigungen zu erwarten. Zudem liegt direkt unter dem Leck ein Felsen der sehr gut zu der Beschädigung passt. Man muss es natürlich noch genau untersuchen, aber bisher sieht es doch so aus, als wäre besagter Felsen für die Beschädigung verantwortlich.


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13.10.2021 um 22:52
Zitat von ChicinhoChicinho schrieb:Hier ein etwas neuerer Artikel zu dem Thema mit den Türen zwischen den Deck's.
Aus demselben Artikel:
"The wreck has shifted southwards by about 10 meters," he said.

The expedition leader said that the wreck moved not due to natural reasons, but as a result of the preparatory work for covering the hull in concrete carried out in 1996.
Wie habe ich mir das denn vorzustellen, dass das Wrack auf "unnatürliche" Weise 10m bewegt wurde, während der Vorbereitungen für das Zubetonieren 1996?


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13.10.2021 um 23:14
Hab ich gerade gefunden, ich weiss nicht was ich davon halten, der Typ .eint da sprengkabel zu sehen...naja..

Youtube: M/S Estonia bulb + detonating cord
M/S Estonia bulb + detonating cord
Externer Inhalt
Durch das Abspielen werden Daten an Youtube übermittelt und ggf. Cookies gesetzt.
Zitat von cycliccyclic schrieb:Wie habe ich mir das denn vorzustellen, dass das Wrack auf "unnatürliche" Weise 10m bewegt wurde, während der Vorbereitungen für das Zubetonieren 1996?
Keine Ahnung. Also von oben Steine drauf schmeissen sollte das Schiff eigentlich nicht bewegen.


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Estonia Verschwörung

15.10.2021 um 09:14
@passivereader Die Schnüre sind mir auch aufgefallen, die sind ja auch lange im Bild. Such mal nach Sprengschnüren (Bildersuche), ich habe nichts gesehen was dem ähnelt. Für mich sieht das wie stinknormales Seil (z.B. Kletterseil) aus. Es sieht aus als wäre es da um eines der Teile bei der Rampenhydraulik gelegt worden:
6goycixsgflq SchnurOriginal anzeigen (0,2 MB)
(Video 2, bei 58:17)
Dass das da original hingehört glaube ich auch weniger. Evtl. hat man bei früheren Tauchgängen versucht die Rampe zu sichern, bevor sie dann doch ganz abgefallen ist?
Zitat von passivereaderpassivereader schrieb:Keine Ahnung. Also von oben Steine drauf schmeissen sollte das Schiff eigentlich nicht bewegen.
Da sich das Schiff ja weiter in Richtung 180° gedreht haben soll, könnte ich mir schon vorstellen, auch dass sich das durch das Abwerfen des Gerölls darauf beschleunigt hat bzw. erst verursacht wurde. Vielleicht ist es dabei auch ein Stück den Hang abgerutscht an dem es evtl. liegt. Aber von 10m Versatz höre ich das erste mal. Und wenn das Schiff früher noch mit Bereichen am Grund auflag, die nun sichtbar sind, müsste man dann nicht deutliche vertikale Spuren sehen?

Ganz anderes Thema:
Ich wundere mich ja schon über diese Tauchgänge. Ich hätte ja erwartet, dass man das Schiff in Sektionen einteilt und nach einer generellen Überblicksfahrt dann die interessanten Stellen systematisch abarbeitet. Stattdessen fährt man mehrfach weite Teile ab, dabei mehrfach hin und her (einmal verpasst man nachdem von Loch 1 zu Loch 2 gefahren wurde und man dann offenbar wieder zurück zu Loch 1 will, dieses und kehrt dann abrupt um, als der Anker in Sicht kommt und man merkt dass man zu weit vorne ist).

Ganz am Anfang im obigen Video ist der Bereich mit den "Manövrierschrauben" (wie heißen die richtig?) vorne. Obwohl da für mich nichts zu erkennen ist und ich auch nicht wüsste, dass die in irgendeiner Theorie irgendeine Rolle spielen, bleibt man da mehrfach minutenlang hängen - viel länger als z.B. Ruder und Antriebsschrauben zu sehen sind. Aber am Bug zeigt man zwar Teile ausgiebig, wie den Bulbus, die seitl. Visierverriegelungen, die Rampe, aber andere Stellen gar nicht oder nur ganz kurz. Die untere Verriegelung (Atlantic-Lock) habe ich z.B. überhaupt nicht gesehen. Den Bereich wo sich die Hydraulikkolben in die Bordwand geschnitten haben, erahnt man nur ganz kurz und auch am Bereich unter dem Visier (wo dann auch das Atlantic-Lock wäre) huscht man eher kurz vorbei. Dabei sieht gerade der Teil schon komisch aus (zwei Bilder hatte ich schon gepostet). Vorne an der Spitze sieht es aus als sei da ein kleineres Loch, obwohl der Bereich nicht deutlich deformiert ist:
vkgydrdb8q7e VisierBodenplattengegenstueckLoch
(Video 2, bei 54:01)

Noch was ganz anderes: Ist mal jemandem aufgefallen, wie sich die Bilder von der Estonia unterscheiden, obwohl sie ja nicht so lange bei der Estline war (insbes. das Visier):

estonia-1
(Quelle: https://maritimecyprus.com/2021/09/27/flashback-in-maritime-history-ms-estonia-sinking-on-28-september-1994-claiming-852-lives-3/)

49657763 303
(Quelle: https://www.dw.com/de/estonia-hinterbliebene-werden-aktiv/a-59128139)

Ich habe keine genauen Daten, das untere soll rel. kurz vor dem Untergang entstanden sein. Ich nehme an das obere ist dann älter. (was sind das eigentlich für zwei Flecken, vor und hinter dem "ESTLINE", die man nur auf diesem Bild sieht - irgendein Logo, nehme ich an, evtl. lässt sich nachvollziehen wann das drankam)


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15.10.2021 um 10:02
Zitat von cycliccyclic schrieb:Rampe zu sichern, bevor sie dann doch ganz abgefallen ist?
Naja mit dem seilchen sichert man keine Rampe, ausserdem wollten alle Teams die dort tauchten das Car Deck sehen und die Rampe gerne öffnen - letzteres ist aber keinem gelungen die fest verklemmt war


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Estonia Verschwörung

15.10.2021 um 10:18
Hätte ja auf das Estline Logo getippt, aber das ist es ganz offensichtlich nicht...

Wikipedia "Estline"


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