El-Presidente schrieb:Schon oft drüber nachgedacht. Wie ist so das Verhältnis zwischen Wirtschaftssimulation und Modelleisenbahnsimulation?
Als Fan von Wirtschaftssimulationen habe ich auch schon über W&R nachgedacht, aber habe mich doch abschrecken lassen. Soll wohl richtig tief reingehen und dafür brauche ich ensprechend Zeit. Ähnlich wie Victoria 3. Liegt schon ewig bei Steam rum, aber habe es nie geschafft.
Ich könnte noch Captain of Industries empfehlen: Es ist fühlt sich im ersten Moment wie ein modernes Anno an.
Das Grundprinzip: Eine Lore gibt es nicht, aber scheinbar ist die Welt überflutet und nur einige Inseln gibt es noch. Dort baust du mit Baggern, LKWs, Baumschneider, etc. eine Wirtschaft auf. Kämpfe gibt es, laufen aber im Hintergrund. Die sind auch nur dafür da, damit du nicht gleich die gesamte Weltkarte erkundest. Um irgendwann weiterzukommen, baust du Waffensysteme an dein Expansionsschiff, das dann durch die Seeblockaden kommt.
Anders als bei Anno, kümmerst du dich nur um deine eine Insel. Die anderen erforschten Inseln dienen nur um an Ressourcen zu kommen oder zu Handeln mit anderen bevölkerten Inseln.
Geil ist, du kannst die Insel nach belieben gestalten. Mit Baggern kannst du ganze Gebiergsketten ebnen und den Schutt zum aufkippen nutzen, um die Insel zu vergrößern. So musst du dir zb. auch Wege freibaggern, um an schwierig zu erreichende Ressourcen zu kommen.
Das ganze ist zwar noch im Early Access, fühlt sich aber schon fertig an. Scheitern kannst du, je nach Einstellung, an allem. Für mich ist Kohle oftmals der Endgegner.
:D