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Neuigkeiten zur globalen Situation

140 Beiträge, Schlüsselwörter: Umwelt, Hitzewelle, Auswirkung

Neuigkeiten zur globalen Situation

21.04.2005 um 04:22
Antarktische Karambolage

Riesiger Eisberg kollidierte mit "Eiszunge"

In der Antarktis ist es zu einer heftigen Kollision zwischen dem Eisberg B-15A und der "Eiszunge" Drygalski gekommen. Der Zusammenstoß hat nach Angaben von ESA-Wissenschaftlern zu derart gravierenden Veränderungen geführt, dass der Antarktis-Atlas für diese Region neu geschrieben werden muss.


Kollision zwischen B-15A und Drygalski-Zunge
© ESA

Während der Eisberg selbst nahezu „unbeschädigt“ blieb, zeigen Radar-Bilder des Umweltsatelliten Envisat, dass am meerseitigen Ende von Drygalski ein etwa fünf Kilometer langer Bereich abgebrochen ist. Die Forscher erwarten noch größere Schäden in den kommenden Tagen.

Seit Tagen hatten Forscher mit Spannung den Kurs des Eisbergs per Radar verfolgt. B-15A ist das größte verbleibende Bruchstück des Eisbergs B-15, der sich im März 2000 vom Ross-Schelfeis gelöst hatte, dem gewaltigsten Schelfeisgebiet der Antarktis.

Der flaschenförmige Eisberg hat eine Länge von 115 Kilometern und eine Fläche von gut 2.500 Quadratkilometern, was der Größe von Luxemburg entspricht. Auf dem Weg in den McMurdo Sund hat der Eisberg erheblich die Meeresströme blockiert. Als Folge bildete sich Treibeis.

Seit Januar dieses Jahres trieb der Eisberg auf die 70 Kilometer lange Drygalski Eiszunge zu, die sich am Ende des McMurdo Sunds befindet. Sie ragt als Ausläufer des David Gletschers ins Meer, der die Berge an der Küste von Victoria Land bedeckt. Im vergangenen Monat haben Strömungen den Eisberg entlang des nördlichen Randes der Eiszunge getrieben. Am 15. April ist es dann zur lang erwarteten Kollision zwischen dem Eisberg und der Eiszunge gekommen.

Beobachtungen vor Ort unmöglich
Der Beginn des antarktischen Winters macht Beobachtungen vor Ort unmöglich. Daher sind die Forscher auf Satellitenbilder angewiesen. Noch in diesem Jahr soll ein weiterer speziell dafür ausgerüsteter Satellit ins All geschossen werden. CryoSat ist in der Lage, Änderungen in der Stärke des polaren Inland- und Treibeises präzise zu messen.

Der Satellit soll in Verbindung mit den bereits vorhandenen Beobachtungstechniken eine Antwort auf die Frage geben, was die Kalbung von Schelfeis ausgelöst hat, die zur Entstehung von B-15 führte. War es eine Folge des Kräftespiels in der Eisdecke oder waren noch andere Faktoren im Spiel? Generell erhoffen sich die Forscher die Zusammenhänge zwischen der Eisdecke und dem globalen Klima auf der Erde besser verstehen zu können. Vor allem interessiert sie auch die Frage, ob in Zukunft häufiger mit der Bildung solcher Eisberge zu rechnen ist.

(ESA, 20.04.2005 - PJÖ)
(Quelle: http://www.g-o.de/index.php?cmd=wissen_details&id=2713&datum=2005-04-20)


Die Wahrheit ist seltsamer als die Fiktion, weil die Fiktion Sinn machen muss.


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21.04.2005 um 04:46
danke du ewiger aufklärer ^^
gute arbeit


Die Staaten blühen nur, wenn entweder Philosophen herrschen oder die Herrscher philosophieren.
Die schlimmste Art der Ungerechtigkeit ist die vorgespielte Gerechtigkeit.
- Platon -


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norasitz
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21.04.2005 um 09:29
.. mach nicht so auf Gockelhahn Bluetaurus, da ist ein bißchen Eis abgebrochen, weils zu weit raus stand, was sind 5 km Eiszunge für ein "gravierender" Grund, Landkarten neu zu erstellen ??
das is nichts, das schmilzt entweder oder es friert woanders wieder fest. Das is wie im Whysky-Glas die Eiswürfel, der eine schwimmt hierhin, der andere dorthin, du schlürfst sie mit runter und pinkelst sie wieder woanders an Baum und wennz kalt genug ist, frierts dort gleich wieder fest.

Weist du eigentlich wie ein Eskimo pinkelt ?


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ophiuchus
ehemaliges Mitglied

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21.04.2005 um 12:17
Ja Whisky-Würfel.

Der Vogel fliegt,
Der Fisch schwimmt,
Das Reh läuft,
Der Mensch flüchtet.


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Amila
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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Neuigkeiten zur globalen Situation

21.04.2005 um 16:23
Also ich bin froh, immer das neusetste hier lesen zu können :)

nochmals danke an dich bluetaurus

LEBEN und LEBEN lassen, darin liegt die wahre Stärke!


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norasitz
ehemaliges Mitglied

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21.04.2005 um 16:40
Nee, Ophi der pinkelt Eiswürfel - wenn der Whisky-Würfel pinkeln würde könnt er ja ne Kneipe aufmachen


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Neuigkeiten zur globalen Situation

21.04.2005 um 20:55
boa bluetaurus saubere arbeit, kompliment! :)

mfg pioid
____________________
Töte einen und du bist ein Mörder - Töte Tausende und du bist ein Held.


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21.04.2005 um 21:11

Gletscherschmelze in der Antarktis beschleunigt sich




Gletscher in der Antarktis: Die Schmelze geht voran

21. April 2005 Die Gletscher in der Antarktis schmelzen immer schneller ab. Die Ergebnisse einer umfassenden Studie britischer und amerikanischer Wissenschaftler legt nahe, daß der Klimawandel eine der Hauptursachen ist. Nach den im Wissenschaftsmagazin „Science” (Bd. 308, S. 541) vom Freitag veröffentlichten Ergebnissen schrumpften in den vergangenen fünf Jahrzehnten 87 Prozent von 244 Gletschern in teils beträchtlichem Ausmaß.

Und die Schmelzrate nimmt weiter zu: „Im Durchschnitt schmolzen die Gletscher, die wir beobachtet haben, in den vergangenen fünf Jahren um 50 Meter pro Jahr ab, schneller als zu jeder anderen Zeit in den letzten 50 Jahren”, sagte Autorin Alson Cook vom British Antarctic Survey (BAS) in Cambridge. Die Forscher werteten mehr als 2000 Luftaufnahmen aus den Jahren ab 1940 sowie gut 100 Satellitenfotos seit den sechziger Jahren aus. Daraus erstellten sie Landkarten von kartografischer Qualität, die demnächst Forschern und auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen.

Temperaturanstieg nicht allein verantwortlich

Nach den Erkenntnissen der Forscher wuchsen bis vor 50 Jahren die
Gletscher, die sich von den Bergen ins Meer bewegten, zunächst
langsam in der Länge, dann kehrte sich diese Entwicklung aber mit
wachsender Geschwindigkeit um. Dieser Prozeß habe zunächst im wärmeren Norden der antarktischen Halbinsel begonnen und sei mit den ansteigenden Temperaturen in der Atmosphäre südwärts gewandert.

„Diese Region hat sich dramatisch und lokal begrenzt erwärmt, um etwa zwei Grad in den letzten 50 Jahren”, berichtet Cook. Allerdings könne der Temperaturanstieg allein das Abschmelzen nicht erklären. Hier könne ein Vielzahl von Faktoren eine Rolle spielen, wie etwa auch die Meerestemperatur, worüber es aber nicht genügend Erkenntnisse gebe.

Beitrag zum Anstieg des Meeresspiegels

Das rasche Abschmelzen der Gletscher sei deshalb von Bedeutung, weil es zum Anstieg des Meeresspiegels beitrage, hieß es weiter. Außerdem könne es die Abnahme der antarktischen Eisdecke beschleunigen. Besonders betroffen sei der Sjögren-Gletscher, der seit 1993 um 13 Kilometer geschrumpft sei. 32 der beobachteten Gletscher hätten sich allerdings gegenläufig verhalten und seien in geringem Ausmaß gewachsen, hieß es weiter.

Vergehende Schönheit: Eisschmelze auf Kinge George Island, Antarktis

Text: FAZ.NET mit Material von dpa
Bildmaterial: picture-alliance/ dpa/dpaweb


Die Wahrheit ist seltsamer als die Fiktion, weil die Fiktion Sinn machen muss.


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22.04.2005 um 19:33
Link: www.nzz.ch (extern)

22. April 2005, Neue Zürcher Zeitung

Dominoeffekt in der Erdkruste Indonesiens

Durch Beben werden auch Spannungen aufgebaut

Seit dem gigantischen Seebeben vom 26. Dezember haben sich in der Erdkruste unter dem Indischen Ozean weitere Beben ereignet, und auch die Vulkane der Region scheinen plötzlich aktiver zu sein. Die Erdbeben- und Vulkanaktivität ist jedoch in Indonesien ohnehin höher als in anderen Gebieten der Erde.


Mehr Informationen findet Ihr im entsprechenden Bericht der NZZ unter:
- http://www.nzz.ch/2005/04/22/vm/articleCQY8J.html

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22.04.2005 um 19:43
manche hier nehmens echt auf die leichte schulter,was das alles bedeutet :(


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Die schlimmste Art der Ungerechtigkeit ist die vorgespielte Gerechtigkeit.
- Platon -


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Amila
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22.04.2005 um 20:16
@lesslow

Ja denke ich auch, leider.
Es scheint immer öffter auf, dass die Menschen ihre Umgebung nur benutzen sie aber gar nicht mehr richtig wahrnehmen.
Das ist nicht nur schade, sondern kann auch stark zur Zerströrung unserer Welt beitragen...

LEBEN und LEBEN lassen, darin liegt die wahre Stärke!


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22.04.2005 um 20:32
Himalaja: Riss in Kruste entdeckt

Bisher unbekannte aktive Verwerfung beeinflusst Erosion

Eine bisher unbekannte aktive tektonische Verwerfung haben britische Wissenschaftler unter dem Himalaja-Gebirge in Nepal entdeckt. Wie die Forscher im Wissenschaftsmagazin Nature berichten, könnte der „Riss in der Erdkruste“ einen Teil des enormen Druck ausgleichen, der durch die anhaltende Kollision des indischen mit dem asiatischen Kontinent entsteht.


„Diese Entdeckung nimmt eine der fundamentalen Fragen in diesem Gebiet in Angriff“, erklärt Arjun Heimsath, Professor für Geowissenschaften an der britischen Dartmouth Universität. „Wir versuchen herauszufinden, ob das Klima die Erosion im Himalaja antreibt und damit indirekt auch die Tektonik beeinflusst, oder aber ob die tektonischen Kräfte die Erosion bestimmen und damit wiederum das Klima beeinflussen. Diese Frage wird manchmal auch als das Henne-und-Ei-Problem der Geomorphologie bezeichnet.“

Der Gebirgszug des Himalaja wächst jedes Jahr um einen oder sogar mehr Zentimeter – hochgedrückt durch die stete Nordbewegung der Indischen Platte. Gleichzeitig jedoch trägt die Erosion durch die starken Monsunregen einen Teil des Gebirgsmaterials wieder ab.

Die neue aktive Verwerfung liegt an der Basis des großen Himalaja in Nepal, rund 95 Kilometer von Katmandu entfernt. Hier verändert sich die Landschaft auf kurzem Raum von einem sanfthügeligen Relief zu steilem Hochgebirge. Die Wissenschaftler entdeckten, dass mit diesem dramatischen Wandel in der Landschaftsstruktur auch die Erosionsraten um das Vierfache anstiegen.

„Wir haben zwei unterschiedliche Techniken zur Datierung der Mineralien im Sediment genutzt, um damit die Erosionsraten der letzten Tausende von Jahren bis zu mehreren Millionen Jahren zu untersuchen“, erklärt Heimsath. „Es gab Übereinstimmungen in ganz unterschiedlichen Zeitperioden zwischen den Erosionsraten von verschiedenen Wasserscheiden und der Tektonik. Dies deutet eine enge Verbindung zwischen beiden an.“

Heimsath und seine Kollegen vermuten, dass es eine Art Feedback-Mechanismus zwischen der Erosion und den tektonischen Bewegungen geben könnte. Dieser wiederum könnte die potenzielle Energie, die sich durch das Anheben des Himalaja und die Entstehung des tibetanischen Plateaus akkumuliert, abbauen. “Die unglaubliche Masse dieses angehobenen Plateaus muss irgendwo bleiben und es ist möglich, dass gezielte Erosionsprozesse, die Material aus der Basis des Himalaja abtragen, eine Reduktion dieser angesammelten potenziellen Energie bewirken“, erklärt der Forscher.

Die Wissenschaftler argumentieren, dass die neuen Ergebnisse eine Verbindung zwischen den Erosionsraten und den tektonischen Kräften quantifizieren und damit auch zu einem neuen Verständnis darüber führen könnten, welche Rolle das Wachstum des Himalaya im globalen Klimawandel spielt.

(Dartmouth College, 22.04.2005 - NPO)
(Quelle: www.g-o.de/index.php?cmd=wissen_details&id=2726&datum=2005-04-22)


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22.04.2005 um 21:07
@Amila
da geb ich dir vollkommen recht,nur kann das nicht stark zur zerstörung unserer umwelt beitragen,es zerstört unsere umwelt.


Die Staaten blühen nur, wenn entweder Philosophen herrschen oder die Herrscher philosophieren.
Die schlimmste Art der Ungerechtigkeit ist die vorgespielte Gerechtigkeit.
- Platon -


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Amila
Diskussionsleiter
ehemaliges Mitglied

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22.04.2005 um 21:11
@lesslow

..,es zerstört unsere umwelt
Ja du hast völlig recht.

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midnightman
ehemaliges Mitglied

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22.04.2005 um 21:20
der lkw-verkehr soll sich in den nächsten 10 jahren verdoppeln.
(der bericht lief auf ard oder zdf).

es scheint nicht einmal der ansatz vorhanden zu sein, aus unseren fehler zu lernen. hauptsache der rubel rollt. es ist schon komisch, sich zeitweise die auslöschung der eigenen rasse zu wünschen.


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24.04.2005 um 08:01
Hurrikans: Warnungen schon vor Saisonbeginn

Modell gibt Auskunft über zu erwartende Hurrikan-Aktivität

Die Hurrikan-Saison kann kommen: Dank eines neuen Computermodells können Wissenschaftler jetzt die zu erwartende Aktivität der Wirbelstürme genauer vorhersagen. Das jetzt in der Zeitschrift Nature vorgestellte Modell soll bereits Anfang August Auskunft darüber geben können, ob in der Haupt-Gefahrenzeit zwischen August und Oktober viel oder wenig Schaden zu erwarten ist.


Mark Saunders and Adam Lea, Wissenschaftler des University College London (UCL) werten für das von ihnen entwickelte Modell im Juli Anomalien in den Windmustern aus sechs Regionen darunter über Nordamerika, dem östlichen Pazifik und dem Nordatlantik aus.

Wie die Forscher herausfanden, zeigen diese Juli-Anomalien, gemessen in Höhen zwischen 750 und 7.500 Metern über der Meeresoberfläche, einen deutlichen und signifikanten Zusammenhang mit der Energie der Hurrikans, die in der folgenden Saison die Küsten Nordamerikas erreichen. Sie spiegeln atmosphärische Zirkulationsmuster wieder, die die Zugbahnen der Wirbelstürme beeinflussen.

Besonders betroffen von den Stürmen sind Florida und die östlichen Küstenstaaten Nordamerikas. Hurrikans zählen zu den teuersten Naturereignissen in den USA und sind für acht der zehn größten Katastrophen des Landes verantwortlich. Die von Jahr zu Jahr großen Unterschiede in der Anzahl der Hurrikans, die die Küsten erreichen, machten es bisher jedoch schwer, schon im Vorhinein das Risiko und die zu erwartenden Schäden abzuschätzen.

In ersten Tests anhand der Daten aus den Jahren 1950 bis 2003 konnte das neu entwickelte Modell bereits in 74 Prozent der Fälle vorhersagen, ob die Schäden über oder unter dem Durchschnitt liegen. 2004 wurde das Programm erstmals zu Echtzeitvorhersagen eingesetzt und prognostizierte korrekt einen Schadensanfall im oberen Bereich. Versicherer und andere Betroffene hätten bereits anhand dieser Einschätzung entsprechende Vorbereitungen treffen können und ihre Verluste so senken.

„Seit mehr als zwei Jahrzehnten haben Wissenschaftler versucht – mit nur beschränktem Erfolg - die saisonale Aktivität der Wirbelstürme vorherzusagen“, erklärt Saunders. Diese Studie ist die erste, die eine Vorhersage-Genauigkeit liefert, die für den praktischen Einsatz ausreicht. Unsere Nutzungen von Windmustern als Indikator ist für die saisonale Wettervorhersage innovativ und könnte auch die Prognosen von tropischen Stürmen anderswo in der Welt verbessern helfen.

(University College, London (UCL), 22.04.2005 - NPO)


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25.04.2005 um 18:20
Link: www.g-o.de (extern)

Hawaii-Vulkane gespalten

Hawaii-Mantelplume besteht aus zwei scharf getrennten Hälften

Der Strom aus heißem Gestein, Mantelplume genannt, der aus dem tiefsten Erdmantel unter den Vulkanen Hawaiis aufsteigt, besteht aus zwei unterschiedlich zusammengesetzten Hälften. Das haben Geochemiker am Max-Planck-Institut für Chemie anhand von Bleiisotopenmessungen herausgefunden. Sie konnten damit die konventionelle Theorie widerlegen, nach der solche Gesteinssäulen eine baumring-ähnliche, konzentrische Struktur haben, weil sie auf ihrem Weg nach oben kühleres Material aus dem unteren und oberen Erdmantel "mitnehmen".


Mehr Informationen, bzw. die weiteren Informationen des Berichtes, könnt Ihr unter dem Link erfahren.
- http://www.g-o.de/index.php?cmd=wissen_details&id=2733&datum=2005-04-25

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norasitz
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26.04.2005 um 12:26
du bist ja´n richtiger Erdkundler Bluetaurus - ja so entstand unsere Geologie, immer in Bewegung das Ganze, damit´s nich zu langweilig wird - und welche wie dich beschäftigen können. Wenn die Gletscher schmelzen gibts mehr Wasser, vielleicht können wir dann die Wüsten begrünen und uns öfters waschen, auch hinter den Ohren und wennz bebt ist´s ein Erdbeben oder´n Terroranschlag von unseren Moslembrüdern


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26.04.2005 um 16:25
Tsunami-Kraft untersucht
Geoforschung

Die Gewalt von Tsunamis geht nicht nur von der Wucht des Wassers aus, sondern auch von mitgerissenen Ablagerungen, haben Forscher des Geologisch-Paläontologischen Instituts der Universität Münster herausgefunden. Sie hatten in Indien und Kenia untersucht, welche Sedimente wie weit vom Wasser mitgerissen wurden. Dabei zeigte sich, daß bis zu 30 Prozent der Flut aus Feststoffen bestanden hatte. Die Tsunami-Gefahr lasse sich nur abschätzen, wenn die Sedimentfracht berücksichtigt werde, so die Forscher. Die neuen Erkenntnisse sollen in Küstenschutzmaßnahmen einfließen. dpa


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26.04.2005 um 18:06
"Jahrhundertflut" überschwemmt zahlreiche Dörfer in Westrumänien

BUKAREST/BELGRAD - Eine "Jahrhundertflut" hat den Westen Rumäniens heimgesucht. Das Hochwasser überflutete zahlreiche Dörfer, tausende Menschen verloren ihr Hab und Gut. Im benachbarten Serbien droht Seuchengefahr durch angeschwemmte Tierkadaver.
Die Katastrophe begann vor einer Woche in Westrumänien, als Dauerregen und Schneeschmelze die Flüsse über die Ufer treten liessen. Am Dienstag wurden in der Kleinstadt Arad weitere 200Häuser von den Wassermassen erfasst.

Rund 2200 Menschen wurden in Rumänien in den vergangenen drei Tagen in Sicherheit gebracht. Berichte über Tote oder Verletzte liegen noch nicht vor. Zur Zeit stehen 80000Hektaren Ackerland unter Wasser.

Der rumänische Staatspräsident Traian Basescu reiste aus Luxemburg, wo er am Vorabend den EU-Beitrittsvertrag unterzeichnet hatte, in das Katastrophengebiet in der Flachlandregion bei Timisoara. Er sagte Hilfen in der Höhe von 100Millionen Franken zu.

Viele Bauern weigerten sich, ihre von den Wassermassen bedrohten Höfe zu verlassen. Daraufhin erklärte der Präfekt des Kreises Timis offiziell den Notstand in der Region. Dies erlaubt den Behörden, die Menschen auch mit Gewalt zu retten.

Der Schaden geht in die Millionen. Die letzte derartige Flut soll es laut Chroniken vor 120 Jahren gegeben haben. Entwarnung ist vorerst nicht in Sicht: Die Meteorologen rechnen mit weiterem, heftigem Regen. Selbst wenn der Regen aufhören sollte, würde es drei bis vier Wochen dauern, bis sich das Wasser zurückzieht, erläutern Spezialisten. Der Boden im flachen Banat neigt zur Sumpfbildung.

Unterdessen weitete sich die Flutwelle bis in den Nordosten Serbiens aus. Tausende Schweine, Kühe und andere Tiere verendeten im Hochwasser. Regierungschef Vojislav Kostunica besuchte das Katastrophengebiet und versprach sofortige Hilfen. An mehreren Stellen durchbrachen die Flutwellen die Dämme, Armee- und Gendarmerieeinheiten wurden zur Hilfe gerufen.

(Quelle: Tages-Anzeiger express)


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