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Woher alles stammt gibt keinen Sinn.

227 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Gott, Universum, Existenz ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Woher alles stammt gibt keinen Sinn.

24.01.2015 um 11:41
Ja das stimmt.

In die Wissenschaftsecke gehören meine Beiträge nicht.

Wissenschaft leugnet ja das Göttliche.

Entschuldigung.


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Woher alles stammt gibt keinen Sinn.

24.01.2015 um 12:03
Gott hat den Menschen ein Quatier geschaffen und nun schaut er zu was die Kinder daraus machen, so wie ein Vater bei seinen Kindern und es kommt Freude auf, wenn die Kinder alles gut machen.


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Woher alles stammt gibt keinen Sinn.

24.01.2015 um 16:22
Zitat von thomaszg2872thomaszg2872 schrieb:Wissenschaft leugnet ja das Göttliche.
Nö. Um etwas zu leugnen, muss erst mal was konkretes göttliches da sein. Man kann die Welt auch ganz gut ohne Gott, Kobolde, Engel, Geister, Einhörnern, Mickeymouse oder den Teletubis erklären.


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Woher alles stammt gibt keinen Sinn.

24.01.2015 um 20:14
Zitat von CelladoorCelladoor schrieb:Wieso ist es ausgeschlossen im Lotto zu gewinnen?
@Celladoor
Zitat von CelladoorCelladoor schrieb:Wieso ist es ausgeschlossen im Lotto zu gewinnen?
Weil ich nicht denke das Du dumm bist, werde ich Dir auf diese Frage nicht antworten.


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Woher alles stammt gibt keinen Sinn.

24.01.2015 um 20:24
Zitat von TangMiTangMi schrieb:Weil ich nicht denke das Du dumm bist, werde ich Dir auf diese Frage nicht antworten.
Anscheinend hälst du mich für bescheuert, wenn du denkst ich durchschaue nicht diese Nebelkerze von dir. Also beantworte bitte die Frage.


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Woher alles stammt gibt keinen Sinn.

24.01.2015 um 20:27
Zitat von CelladoorCelladoor schrieb:Ist halt menschlich. Die meisten verstehen nichts von Wahrscheinlichkeiten oder Mathe oder Physik. Gott ist wie ein lustiges Taschenbuch. Selbst wenn man nicht lesen kann ist es lustig.
Das habe ich grad erst gesehen...., bepiss mich wie ein Dackel im Drehkreis...

Der hier am wenigsten von Wahrscheinlichkeiten versteht...., ist wer?? :D :D :D

Ich schmeiß mich weg. Wissenschafts-Komiker haben auch Humor. Danke für die neue Erfahrung!


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Woher alles stammt gibt keinen Sinn.

24.01.2015 um 20:28
Zitat von TangMiTangMi schrieb:Der hier am wenigsten von Wahrscheinlichkeiten versteht...., ist wer?? :D
Du. :D


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Woher alles stammt gibt keinen Sinn.

24.01.2015 um 20:30
@Celladoor

Niemand, aber auch niemand hat hier jemals behauptet das es ausgeschlossen ist im Lotto zu gewinnen. Spätestens damit machst Du Dich zur Lachn....


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Woher alles stammt gibt keinen Sinn.

24.01.2015 um 20:33
Zitat von TangMiTangMi schrieb:Niemand, aber auch niemand hat hier jemals behauptet das es ausgeschlossen ist im Lotto zu gewinnen.
Das Lotto war auch nur als Vergleich gedacht. Nicht verstanden? Es ist äusserst unwahrscheinlich, dass du im Lotto gewinnst. Trotzdem passiert das jeden Tag. Dass Leben entsteht ist noch viel, viel, viel unwahrscheinlicher. Trotzdem ist es mindestens einmal passiert.

Womit hast du jetzt genau ein Problem?


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Woher alles stammt gibt keinen Sinn.

24.01.2015 um 20:39
Zitat von CelladoorCelladoor schrieb:Womit hast du jetzt genau ein Problem?
Das Du immer noch nicht kapiert hast was es bedeutet was Funktionsfähigkeit bedeutet, im Gegensatz zu irgendwas was rein zufällig unorganisiert ist. Hatte wirklich insbesondere von Dir mehr erwartet. Du bist doch nicht dumm, das weiß ich von Deinen Beiträgen bisher. Und dann so ein Schmarrn.


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Woher alles stammt gibt keinen Sinn.

24.01.2015 um 20:44
Zitat von TangMiTangMi schrieb:Das Du immer noch nicht kapiert hast was es bedeutet was Funktionsfähigkeit bedeutet
Ist das sowas was sehr unwahrscheinlich ist, dass es rein zufällig dazu kommen kann?


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Woher alles stammt gibt keinen Sinn.

24.01.2015 um 20:45
@Celladoor

Ich appelliere an DEINE Intelligenz!


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Woher alles stammt gibt keinen Sinn.

24.01.2015 um 20:46
Zitat von TangMiTangMi schrieb:Ich appelliere an DEINE Intelligenz!
Das ist keine Antwort auf meine Frage.


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Woher alles stammt gibt keinen Sinn.

24.01.2015 um 20:59
@Celladoor

Du trollst.

Trotzdem gebe ich Dir eine Antwort:

Wie unwahrscheinlich ist es das ein Sturm alle Teile eines Schrottplatzes, letztendlich zu einen voll funktionsfähigem Flugzeug zusammenfügt?

Du hast in sofern Recht, das es auch beim ersten Mal passieren kann!

Wir sprechen hier über Wahrscheinlichkeiten, und wie wahrscheinlich es ist, das dieses beim ersten mal passiert ist, in Bezug auf unser Universum (einzigartig?), und ob es ggf. wahrscheinlicher ist, das es Multiversen gibt - oder wie ich es so unfachmännisch formuliert habe, ob es nicht MÖGLICHERWEISE auch eine "Evolution" von Universen gibt (habe bereits erklärt dass das höchst spekulativ ist).


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Woher alles stammt gibt keinen Sinn.

24.01.2015 um 21:00
@Celladoor
Zitat von CelladoorCelladoor schrieb:Das Lotto war auch nur als Vergleich gedacht. Nicht verstanden? Es ist äusserst unwahrscheinlich, dass du im Lotto gewinnst. Trotzdem passiert das jeden Tag. Dass Leben entsteht ist noch viel, viel, viel unwahrscheinlicher. Trotzdem ist es mindestens einmal passiert.

Womit hast du jetzt genau ein Problem?
Naja, ganz so einfach ist das natürlich nicht. Denn dass es Planeten gibt, die zwar alle optimalen Voraussetzungen für Leben mit sich bringen, wo aber dennoch keinerlei Leben entsteht, ist, mangels Beispiele für solche Fälle, eine ziemlich kühne Behauptung. Und sofern auf allen 'bewohnbaren' Planeten, auf denen Leben entstehen kann, früher oder später auch tatsächlich Leben entstehen tut, ließe sich wohl kaum noch von Zufall sprechen.

Keine Ahnung, wo's losging - ich blätter' nachher vllt. noch einmal ein paar Seiten zurück und lese genauer nach. Auf die Schnelle sprang mir noch irgendwas mit 'Evolution von Proteinen' und die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung komplexer Moleküle ins Auge... Hierzu seien bspw. die Stichworte 'Proteinfaltung', 'hydrophober Effekt', 'Entropie' und 'Selbstorganisation' genannt... Auch hier spielt Zufall bestenfalls eine untergeordnete Rolle.


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Woher alles stammt gibt keinen Sinn.

24.01.2015 um 21:03
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:'Evolution von Proteinen'
...damit hat die schwierige Diskussion hier angefangen.

Evolution von Molekülen gibt es nicht (sagen hier einige).


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Woher alles stammt gibt keinen Sinn.

24.01.2015 um 21:11
Zitat von TangMiTangMi schrieb:Wir sprechen hier über Wahrscheinlichkeiten, und wie wahrscheinlich es ist, das dieses beim ersten mal passiert ist, in Bezug auf unser Universum (einzigartig?), und ob es ggf. wahrscheinlicher ist, das es Multiversen gibt - oder wie ich es so unfachmännisch formuliert habe, ob es nicht MÖGLICHERWEISE auch eine "Evolution" von Universen gibt (habe bereits erklärt dass das höchst spekulativ ist).
Allerdings stellt sich dann die Frage, nach welchen Kriterien erstens selektiert wird, und was - zweitens - genau die 'Umwelt' darstellen soll, an die sich qua Selektion angepasst wird... Interessante Hypothese, nur leider sehr spekulativ.

Bspw. Lee Smolin hatte sich auch mal etwas ausgiebiger damit beschäftigt gehabt...
Zitat von TangMiTangMi schrieb:Evolution von Molekülen gibt es nicht (sagen hier einige).
Naja, schwierig... Ich bin weder Chemiker, noch Biologe, aber meines Wissens gibt es nur eine stark begrenzte Anzahl von Möglichkeiten, ein Molekül zu sein. Bei höheren Strukturen (Aminosäuren, Proteine, Zellen...) sieht's dann wieder etwas anders aus. Wobei sich zweitens auch die Frage stellt, was hier im Falle der Moleküle die ganzen Evolutionsfaktoren (Selektion, Mutation usf.) sein sollen...


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Woher alles stammt gibt keinen Sinn.

24.01.2015 um 21:14
Ich würde sagen, diese höchst philosophische und keineswegs wissenschaftliche Frage übersteigt bei weitem unseren Horizont.

Wir können das Leben bzw. das Universum nicht mit anderen Dingen aus unserem Leben vergleichen. Vergleichsweise ist unser Leben ein Windelpups, verglichen mit dem angeblichen Alter des Universums.
Wie alt wird ein Mensch? Wenn es hoch kommt, maximal 120. Minimal, bei guten Verhältnissen 80 Jahre um den Dreh.
Und wie alt ist das Universum mittlerweile? Wenn man nach den Aussagen von Wissenschaftlern geht, ist das Universum mehr als 10 Milliarden Jahre alt. Und das Ende ist bei weitem nicht in Sicht.

Wenn das Leben nicht echt ist, ob holografisch oder wenn alles nur der Traum einer einzelnen Person ist, wäre es nicht nicht perfekt?

Wenn es ein Hologramm ist, muss es einen Ursprung haben. Den Ursprung werden wir sicher nicht entdecken, aber wenn das Hologramm uns Menschen als Fixpunkt sieht, muss irgendwas in der Vergangenheit unrealistisch sein. Ich glaube kaum, dass wir in unserer Menschheitsgeschichte keinen Fehler entdecken. Denn das Hologramm muss irgendwann gestartet sein und es würde keinen ersichtlichen Sinn ergeben, wenn es Millionen, wenn nicht Milliarden von Jahren vor den Menschen entstanden ist, obwohl WIR der Grund für das Hologramm sind.
Womöglich sind wir auch nicht der Grund und der wahre wird irgendwann in der Zukunft existieren. :D

Wenn es ein Traum ist, kann es gar nicht perfekt sein. Wenn wir es mit unseren Träumen vergleichen, wissen wir, dass es immer einen Haken gibt. Vielleicht sind irgendwelche Details ungenau und wir bemerken es nicht, weil wir es als normal empfinden? Womöglich haben wir Traumfehler bzw. Realitätsfehler und bemerken sie einfach nicht? Wer sagt denn nicht, dass die fehlende Schwerkraft abseits der Erde symbolisiert, dass der Träumende seine eigenen Regeln während des Traumes nicht unendlich einhalten kann?

Wenn wir die physikalischen Regeln, die wissenschaftlichen Fakten außen vor setzen, gibt es schon mögliche Antworten, wie wir es vielleicht erklären könnten, dass die Welt nicht das ist, was sie scheint. Aber deswegen ist es auch Philosophie. Wir können nur interpretieren, hinterfragen, aber meistens kaum eine rationale Antwort liefern.

Nach diesem Beitrag zitiere ich mich mal selbst:
Ich würde sagen, diese höchst philosophische und keineswegs wissenschaftliche Frage übersteigt bei weitem unseren Horizont.
:D


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Woher alles stammt gibt keinen Sinn.

24.01.2015 um 21:27
Zitat von GentianGentian schrieb:Du trollst.
Hör ich immer öfter. Ist eine beliebte Standartausrede wenn einem sonst nichts mehr einfällt.
Zitat von TangMiTangMi schrieb:Wie unwahrscheinlich ist es das ein Sturm alle Teile eines Schrottplatzes, letztendlich zu einen voll funktionsfähigem Flugzeug zusammenfügt?
Weiss nicht worauf du hinaus willst. Das ist sehr unwahrscheinlich. Aber nicht ausgeschlossen.
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:Naja, ganz so einfach ist das natürlich nicht. Denn dass es Planeten gibt, die zwar alle optimalen Voraussetzungen für Leben mit sich bringen, wo aber dennoch keinerlei Leben entsteht, ist, mangels Beispiele für solche Fälle, eine ziemlich kühne Behauptung.
Vor gerade mal 20 Jahren wussten wir so gut wie nichts über andere Exoplaneten. Inzwischen sind 2000 davon entdeckt worden. Nur in unserer unmittelbaren Umgebung Und nur die wenigsten befinden sich in ein habitablen Zone. Trotzdem existieren solche. Und wir haben gerade erst ein paar hunderttausend Sterne von hundertmillarden Sterne Handgelenk mal Pi überprüft. Und das nur in unserer Galaxie. Da draussen gibt es aber noch Millarden von Galaxien.

Und nebenbei gesagt, Leben zu orten ist ungleich schwieriger als Planeten zu orten.
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:Hierzu seien bspw. die Stichworte 'Proteinfaltung', 'hydrophober Effekt', 'Entropie' und 'Selbstorganisation' genannt... Auch hier spielt Zufall bestenfalls eine untergeordnete Rolle.
Ja. Da übernimmt die Biologie resp. die Chemie resp. die physikalischen Gesetze die Hauptrolle.


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Woher alles stammt gibt keinen Sinn.

24.01.2015 um 21:28
Zitat von NoumenonNoumenon schrieb:Naja, schwierig... Ich bin weder Chemiker, noch Biologe, aber meines Wissens gibt es nur eine stark begrenzte Anzahl von Möglichkeiten, ein Molekül zu sein.
Ich poste es nochmal:

Beispiel (Zitat von Bill Bryson):

„Ein Protein erhält man, wenn man Aminosäuren hintereinander aufreiht, und wir brauchen eine Menge Proteine. Die genaue Zahl kennt niemand, aber möglicherweise gibt es im menschlichen Organismus bis zu einer Million verschiedene Proteine, und jedes davon ist ein kleines Wunder.
Nach allen Gesetzen der Wahrscheinlichkeit sollte es solche Moleküle überhaupt nicht geben.
Um ein Protein herzustellen, muss man Aminosäuren (die ich hier, einer langen Tradition entsprechend, als »Bausteine des Lebens« bezeichnen muss) in einer ganz bestimmten Reihenfolge zusammenfügen, ganz ähnlich wie man Buchstaben in einer bestimmten Reihenfolge hintereinander stellt, um ein Wort zu erzeugen. Das Problem ist nur, dass die Worte mit dem Aminosäurealphabet häufig sehr lang werden.
Das Wort Kollagen, der Name eines sehr verbreiteten Proteins, entsteht aus acht in der richtigen Reihenfolge aneinander gefügten Buchstaben. Um aber das Kollagen selbst zu erzeugen, müssen wir 1055 Aminosäuren genau in der richtigen Sequenz anordnen.
Aber natürlich – und das ist das Entscheidende – erzeugen wir es nicht: Es erzeugt sich selbst ohne bewusste Lenkung, und hier kommt die Unwahrscheinlichkeit ins Spiel.
Die Chance, dass ein Molekül wie das Kollagen mit einer Sequenz aus 1055 Bausteinen von selbst entsteht, ist schlicht und einfach gleich Null.
Es geschieht nicht. Um zu begreifen, welch ein Glückstreffer seine Existenz ist, können wir uns einen »einarmigen Banditen« aus Las Vegas vorstellen, der aber sehr viel breiter ist – genauer gesagt, rund 27 Meter – und nicht nur die üblichen drei oder vier rotierenden Räder enthält, sondern 1055, wobei auf jedem Rad zwanzig Symbole stehen (für jede der normalen Aminosäuren eines). af Wie oft muss man an dem Griff ziehen, bis alle 1055 Symbole in der richtigen Reihenfolge stehen? Unendlich oft. Selbst wenn man die Zahl der rotierenden Räder auf 200 vermindert, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass alle 200 genau eine vorher festgelegte Reihenfolge anzeigen, bei 1 zu 10260 (das ist eine Eins mit 260 Nullen) .
Schon diese Zahl ist größer als die aller Atome im Universum. Proteine sind, kurz gesagt, sehr komplizierte Gebilde. Das Hämoglobin ist mit 146 Aminosäuren nach den Maßstäben der Proteinchemie ein Zwerg, 5 aber schon für dieses Molekül sind 10190 Aminosäurekombinationen möglich, und deshalb brauchte der Chemiker Max Perutz von der Universität Cambridge 23 Jahre – das heißt mehr oder weniger seine gesamte Berufslaufbahn – , um die richtige Reihenfolge aufzuklären.
Dass durch Zufallsereignisse auch nur ein einziges Proteinmolekül entsteht, ist so gut wie ausgeschlossen – es ist, als würde ein Wirbelsturm über einen Schrottplatz fegen, und anschließend stünde dort ein vollständig montierter Jumbojet, um einen anschaulichen Vergleich des Astronomen Fred Hoyle zu zitieren. In Wirklichkeit reden wir aber über mehrere 100 000 oder vielleicht sogar eine Million verschiedene Proteine, von denen jedes einzigartig ist und nach heutiger Kenntnis für die Erhaltung eines gesunden , glücklichen Menschen gebraucht wird. Und auch das ist noch nicht alles. Damit ein Protein einen Nutzen bringt, müssen die Aminosäuren nicht nur in der richtigen Reihenfolge zusammengefügt werden, sondern das Molekül muss dann auch eine Art chemisches Origami durchmachen und sich zu einer ganz bestimmten Form zusammenfalten.
Und selbst nachdem es diese komplizierte Struktur angenommen hat, hat es nur dann einen Sinn , wenn es sich auch fortpflanzen kann – und dazu sind Proteine nicht in der Lage. Diese Aufgabe übernimmt die DNA. Die DNA ist ein Meister der Verdoppelung – sie kann in wenigen Sekunden eine Kopie ihrer selbst herstellen –, ansonsten hat sie aber kaum Fähigkeiten.

Wir stehen also vor einer paradoxen Situation. Ohne DNA kann es keine Proteine geben, und DNA kann ohne Proteine nichts bewirken. Müssen wir demnach annehmen, dass beide gleichzeitig entstanden sind, um sich gegenseitig zu helfen? Das wäre schon sehr erstaunlich. Es geht aber immer noch weiter. DNA, Proteine und die anderen Bestandteile des Lebendigen könnten nichts ausrichten, wenn sie nicht durch eine Art Hülle zusammengehalten würden. Kein Atom oder Molekül hat jemals allein etwas Lebendiges hervorgebracht. Ein beliebiges Atom, das wir aus unserem Körper entnehmen, ist nicht lebendiger als ein Sandkorn. Erst wenn die vielfältigen Materialien im geschützten Raum einer Zelle zusammentreffen, können sie sich an dem atemberaubenden Tanz beteiligen, den wir Leben nennen.
Ohne die Zelle sind sie nur interessante chemische Verbindungen, aber ohne solche Verbindungen hätte auch die Zelle keinen Sinn. Oder, wie der Physiker Paul Davies es formulierte: »Wenn kein Molekül ohne die anderen funktionsfähig ist, wie konnte dann jedes einzelne Mitglied dieser Molekülgesellschaft je zustande kommen?«
Es ist ungefähr so, als würden alle Zutaten in der Küche sich irgendwie von selbst zusammentun und zu einem Kuchen werden – und zwar zu einem Kuchen, der sich nötigenfalls immer wieder teilen kann und neue Kuchen hervorbringt.
Da ist es durchaus verständlich, dass wir vom Wunder des Lebens reden. Und ebenso ist es verständlich, dass wir mit unseren Kenntnissen darüber noch ganz am Anfang stehen. Wie also sind all diese wundersamen, komplizierten Vorgänge zu erklären? Zunächst einmal wäre es wirklich denkbar, dass sie nicht ganz so wundersam sind, wie es den Anschein hat. Betrachten wir beispielsweise die erstaunlich unwahrscheinlichen Proteine. Wir halten ihren Aufbau vor allem deshalb für ein solches Wunder, weil wir davon ausgehen, dass sie in ihrer jetzigen Form ganz plötzlich auf der Bildfläche erschienen sind. Was aber wäre, wenn die Proteinketten nicht auf einmal entstanden wären? Wenn man im großen einarmigen Banditen der Schöpfung einige Räder anhalten könnte, weil sie bereits ein paar viel versprechende Kirschen zeigen?
Oder anders gefragt: Wie steht es, wenn Proteine nicht plötzlich ins Dasein getreten sind, sondern eine Evolution durchgemacht haben? „
Zitat Ende

Kernaussage:

Oder anders gefragt: Wie steht es, wenn Proteine nicht plötzlich ins Dasein getreten sind, sondern eine Evolution durchgemacht haben? „

Und wenn es eine Evolution der Moleküle - (Das spontane Entstehen von Ordnung aus zufälligen Gemischen unbelebter, meist molekularer Bausteine heraus ist ein Schlüsselschritt in der Evolution biologischer Materialien. Gesteuert wird diese Selbstorganisation der Materie von den spezifischen Eigenschaften der nur wenige Nanometer großen Moleküle - ein Nanometer = ein Milliardstel Meter). In der „Kommunikation" der Moleküle wirken diese Eigenschaften wie elementare Algorithmen, die, ähnlich wie in einem Computerprogramm, „ausgelesen" werden können.

„Die Fähigkeit von Molekülen, sich über Schlüsselprozesse wie aktive Selektion, Selbsterkennung und Fehlerkorrektur zu hoch organisierten Strukturen zu ordnen, ist eine grundlegende Voraussetzung für die Bildung molekularer Systeme bis hin zu biologischen Organismen wie Zellen oder Membranen", sagt Klaus Kern von der Abteilung für Nanowissenschaft am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung in Stuttgart.)
- vielleicht schon in Gaswolken im Universum gegeben hat, und dazu das Universum "maßgeschneidert" für die Entstehung von Leben wie dem unserem ist, dann kann man ggf. spekulieren ob es nicht möglicherweise auch eine Evolution von Universen (oder Multiversen) gibt.

Dazu Thema "maßgeschneidertes" Universum:

Explodierende Sonnen, die verheerende Druckwellen erzeugen, Schwarze Löcher, die alles verschlingen, was ihnen zu nahe kommt, Kollisionen mit anderen Himmelskörpern - auf den ersten Blick wirkt das Universum alles andere als lebensfreundlich.
Schaut man jedoch genauer hin, ergibt sich ein völlig anderes Bild: Der Kosmos scheint geradezu maßgeschneidert für Leben zu sein.
Wären nämlich die Eigenschaften der Elementarteilchen, aus denen jede Materie besteht, die Stärke und Art der Kräfte im Universum sowie die grundlegenden Größen wie etwa die Lichtgeschwindigkeit nur ein wenig anders, als sie es sind, gäbe es keine Sterne, keine Planeten und damit auch keine Lebewesen.
So sind beispielsweise die Größenverhältnisse der Teilchen innerhalb eines Atoms und die Kräfte, die sie zusammenhalten, optimal aufeinander abgestimmt, berichtet das Magazin "Bild der Wissenschaft" in seiner August-Ausgabe. Sie sind genauso stark, dass das Atom stabil ist und trotzdem mit anderen Atomen interagieren und chemische Verbindungen bilden kann. Wären sie nur geringfügig größer oder kleiner, wären solche Reaktionen viel zu langsam oder die Kerne der Atome wären so instabil, dass sie sofort zerfielen. Die Folge: Im Universum gäbe es keines der Elemente, aus denen Sterne, Planeten und andere feste Himmelskörper zusammengesetzt sind.
Ähnliches gilt für die Anzahl der Raumdimensionen, die Verteilung von Materie und Antimaterie im Kosmos, für die Schwerkraft und sogar für das Alter des Universums. Doch woher kommt diese unglaubliche, auf das Leben zugeschnittene Feinabstimmung? Kann sie zufällig entstanden sein? Mit dieser Frage beschäftigen sich immer mehr Physiker und Kosmologen.

Oder auch hier: https://www.tuwien.ac.at/aktuelles/news_detail/article/3448/


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