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Leben auch ohne Mond möglich?

103 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Exoplaneten, Außerirdisches Leben, Rotationsachse ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Leben auch ohne Mond möglich?

27.08.2011 um 01:01
Zitat von Z.Z. schrieb:Hi...
Will auch das Topic nicht verfehlen.. deswegen nochmal kurz...

Solange wir "hier" das meiste, einigermassen richtig machen, der Mond sich nicht zu schnell zu weit entfernt, und die Menschheit mit diesem Planeten noch ein paar hunderttausend Jahre verbringen darf... ist imo alles bestens. Zu wissen das wir mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit, nicht alleine in diesem gigantischen Universum sind, der Rückblick über Milliarden von Jahren, auf die wunderbare Entstehung des Lebens aus dem Nichts, die Entwicklung hin zu biologischen Wesen, die über das Universum und sich selbst nachdenken können, sagt imo nur, das wir ein schier unendliches Vertrauen haben dürfen. Vertrauen das uns zeigt und verspricht, das noch einiges an Möglichkeiten im Denken und im Handeln, auf uns wartet. Und das verbindet uns schon jetzt, über jede Räumliche-Distanz und Zeit hinweg, mit jedem anderen heranwachsenden oder gar viel weiter vorangeschrittenen Leben da drausen und hier auf diesem kleinen grün-blauen Fleckchen Erde. Man muss sich nur mal kurz vor Augen führen wie unwahrscheinlich wir doch "Alle" sind, um zu erfahren welches Glück wir hatten.

Auch dies ist Kommunikation, die aus sich selbst heraus immer wieder neues erzeugt, Wege durch die Kälte findet, weil sie versteht, immer ein Stückchen mehr, und so gesehen sind wir selbst Aliens, die imo ihre Universums/Herkunft nicht vergessen sollten. Kommunikation mit anderen zu lernen ist ein Schritt, die mit dem eigenen Geist, darüber was man Erfahren und Verwerten kann, ein anderer, wichtiger, ohne den wir nicht in der Lage sind, das uns gegebene mit Freude zu erleben. Und genau diese Freude und das daraus entspringende Interesse ist der beste Treibstoff für das Leben selbst. Individualität erlaubt uns darüberhinaus, es zusammen noch besser und Intensiver zu erleben. Und das weiss auch jedes Alien, das auf unserer Denkstuffe und darüber steht... Die Neugier die daraus erweckt und die immer während neuen Möglichkeiten, die aus wachsender Erkenntnis entstehen, werden uns eines Tages zusammenführen, genauso wie die Grenzen von Raum und Zeit zwischen uns stehen, sind sie das Medium das uns in der Zeit zusammenführt. Ob in diesem Moment in festem Wissen und Glauben an das Leben, in einer virtuellen Art, oder später durch den Raum und die Zeit, was imo wesentlich wahrscheinlicher ist als das entstandene Leben in diesem Universum selbst.
@Z.

Welch eine Ode ans Leben....

Ich weiß nicht mehr genau wer das in seinem Buch mal berechnet hat, meine Sagan oder Kippenhahn. Der ging so.. würde sich seit dem Beginn der Zeit eine gigantische Lostrommel drehen und in jeder Sekunde eine Zahl ausspucken, wäre auch in den zurückliegenden fast 14 Mrd Jahren niemals auch nur die Strukturinformation der DNA eines Bakteriums in der richtigen Reihenfolge ausgespuckt worden....

Ohne das man noch die anderen fast unglaublichen Zufälle dazu nimmt die Leben fördern, entstehen lassen und dann auch noch intelligent werden lassen. Es reicht ja nicht das ein Planet in einer habitablen Zone liegt, da muss noch so, so viel zu kommen, was dann auch noch stabil und lange vor sich hinwerkeln darf. Die Grundvoraussetzung für Leben ist sicher überall im Universum gegeben, aber wenn man das konsequent verfolgt, fängt es schon mit unserer Position in der Milchstraße an und der Position gegenüber anderen Galaxien, die Lebensförderlich ist. Wenn man dann anfängt in immer kleinere Bereiche Pro und Contra Leben zu unterscheiden bleibt immer weniger übrig...

Ich denke nicht das wir eines Tages unseren Brüdern aus dem All begegnen werden.. sorry ist vermutlich mein kaltes Astro-Herz was mathematisch und Fakten basiert ist.


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Leben auch ohne Mond möglich?

27.08.2011 um 11:19
Der Mond ist ein fester Bestandteil der Erde, Daher würde ich meinen das alles auf der Erde drunter und drüber gehen würde angefangen von den Gezeiten. Habe zwar da nicht so die Ahnung aber der Mond gehört fest dazu.


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Leben auch ohne Mond möglich?

27.08.2011 um 20:38
@darkExistence
High Darki...in Hoffnung das dir meine kl. Ode gefallen hat... ein freundliches Hallo am gedachten Ende des Universums... ;)
Zitat von darkExistencedarkExistence schrieb:Wenn man dann anfängt in immer kleinere Bereiche Pro und Contra Leben zu unterscheiden bleibt immer weniger übrig...
Eben nicht, wenn man mit Globaler Draufsicht philisophiert..;)
Natürlich kann ich mich wieder in Teil-Betrachtungen verlieren...aber ich denke gezeigt zu haben das die Wahrscheinlichkeit über jeden Einzelschluss erhaben sein sollte. Siehe nicht zuletzt die Denkweise die aus Heisenbergschen Gleichungen resultiert. Und insofern auch die Gesamtstruktur eines Universums, inkl. uns als "Insassen" wesentlich unwahrscheinlicher ist, als das es dann nicht überall entsprechende Denkgefägnisse gäbe...hahaha. Natürlich aktzeptiere ich deine meinung vollends... Aber haben dir die neuen Thesen zu einer stabilen Erde ohne Mond und die Erweiterungen, duch mögliche Variablen, die einem erstmal nicht in den Sinn kommen könnten, und zudem das Entstehen von Leben unglaublich begünstigen, nicht die "Beschränkheit" eines alzu spezifischen Blicks auf die Welt....erklären können?

Nur noch so viel dazu...:
Im Haus des würfelnden Gottes gibt es viele Wohnungen. Wir können uns
jeweils nur in einem Zimmer auf einmal aufhalten, aber das ganze Haus ist die Realität.
Zitat H. Pagels Cosmic Code / bzgl Quantenrealitäten.
Zitat von darkExistencedarkExistence schrieb:sorry ist vermutlich mein kaltes Astro-Herz was mathematisch und Fakten basiert ist.
Dann wende deine Kausalkette mal auf die Quantenmechanik an und sage mir dann wieviel man dort mit "Fakten" und makroskopisch orientierter Mathematik anfangen kann... Bedenke, und ich bin im Versuch zutiefst an Einstein Denkweise orientiert, wieviel makroskopische Realität man in die Wirklichkeit, die aus beiden Welten, somit auch dem mikroskopischen Subraumspektakel, und der Realität der makroskopischen Welt besteht, noch retten kann?? Die Kunst dabei imo, sich nicht mit Teilbetrachtungen selbst zu begrenzen....(vollkommen Kritiklos)

Herzlichen Gruss Z.


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Leben auch ohne Mond möglich?

27.08.2011 um 20:40
@Rozencrantz82
Nochmal durchlesen.... und Nachdenken... soviel Nachdenken... bis es zum Vordenken wird.

Netten Gruss und ein schönes Wochenende Z.


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Leben auch ohne Mond möglich?

29.08.2011 um 00:40
@darkExistence
High Darki...in Hoffnung das dir meine kl. Ode gefallen hat... ein freundliches Hallo am gedachten Ende des Universums... ;)

DarkExistence schrieb:
Wenn man dann anfängt in immer kleinere Bereiche Pro und Contra Leben zu unterscheiden bleibt immer weniger übrig...

Eben nicht, wenn man mit Globaler Draufsicht philisophiert..;)
Natürlich kann ich mich wieder in Teil-Betrachtungen verlieren...aber ich denke gezeigt zu haben das die Wahrscheinlichkeit über jeden Einzelschluss erhaben sein sollte. Siehe nicht zuletzt die Denkweise die aus Heisenbergschen Gleichungen resultiert. Und insofern auch die Gesamtstruktur eines Universums, inkl. uns als "Insassen" wesentlich unwahrscheinlicher ist, als das es dann nicht überall entsprechende Denkgefägnisse gäbe...hahaha. Natürlich aktzeptiere ich deine meinung vollends... Aber haben dir die neuen Thesen zu einer stabilen Erde ohne Mond und die Erweiterungen, duch mögliche Variablen, die einem erstmal nicht in den Sinn kommen könnten, und zudem das Entstehen von Leben unglaublich begünstigen, nicht die "Beschränkheit" eines alzu spezifischen Blicks auf die Welt....erklären können?
Eigentlich ist es ja ein was wäre ohne Mond Thread.... Aber das Thema Leben im Universum läßt trefflich philosophieren, speziell intelligentes Leben. Das es Leben im Universum an anderen Orten gibt kann man ja gar nicht bestreiten, wenn es auf der Erde möglich war, dann woanders auch, der Hauch des Lebens zieht sich durchs ganze Universum. Ich schreibe jetzt ausschließlich über intelligentes Leben.
Die globale Draufsicht, ohne Teilbetrachtung … die Wahrscheinlichkeit ist über jeden Einzelschluß erhaben? Ich halte das für ein bißchen einfach. Wir können vermutlich mittlerweile von mehr als 200 Mrd. Sternen in unsere Galaxie ausgehen, deine globale Draufsicht bekommt also noch mehr Futter..
Ich halte Teilbetrachtung bei dem Thema aber für unerlässlich.
Wenn wir uns darauf einigen könnten das ein Stern von Notwendigkeit ist um Leben entstehen zu lassen, alles andere ist denke ich schon mal Unsinn, bei -270 Grad entwickelt sich kein Leben.
Ich bin kein Kohlenstoffchauvinist, beziehen wir auch Silizium und Phosphor basiertes Leben mit ein.
Die Einschränkungen der globalen Draufsicht gehen dann weiter, in der Wahl der Position des Sterns in seiner Galaxie, in Spiralgalaxien sollte der Stern möglichst weit weg vom Zentrum der Galaxie in einem Nebenarm liegen. Heiße Gas und Staubwolken machen in einem Umkreis von 10000 LJ des Galaxiekerns Leben sehr unwahrscheinlich. In Elliptischen und Kugel Galaxien wird es noch einschränkender.
Die Position des Sterns gegenüber seinen Planeten müsste lange stabil bleiben, Galaxien die von anderen durchquert wurden und werden kommen auch kaum in Frage. Nicht das die Sterne zusammstoßen würden, aber ein gravitatives Chaos was die Planeten einbezieht wäre sicher die Folge.
Bisher ging es nur um die Position des Sterns in großem Maßstab. Es geht weiter mit dem Zoo an Sternen Hyperriesen, Überriesen, Helle Riesen, Riesen, Unterriesen, Hauptreihe, Zwerge, Unterzwerge, Rote Zwerge, Weiße Zwerge, Braune Zwerge. Keine dieser Sternklasse kommt für die Entwicklung von Leben in Frage, ausser den Hauptreihensternen, die müssen auch noch solo sein, also nicht in Mehrsternsystemen. Sicher haben die anderen Klassen eventuell auch einen Durchlauf als Hauptreihenstern hinter sich, aber das was sie aktuell sind eben nicht. Vorhandenes I. Ausserirdisches Leben hätte flüchten müssen, oder nicht genug Zeit gehabt sich zu entwickeln.
Nimmt man nur die Hauptreihensterne als mögliche Lebensspender, so unterscheiden sich diese in Strahlungsleistung, Masse , Lebensdauer und Temperatur nochmal deutlich voneinander.
Zu der Thematik Sterne als Lebensspender müsste ich noch viel mehr Einchränkungen beschreiben.
Jetzt kommen noch Planeten ins Spiel, bzgl. Entfernung vom Stern, Masse, Dichte, Größe, Rotationsgeschwindigkeit, Umlaufgeschwindigkeit, das Wechselspiel mit anderen Planeten vor allem gravitativer Natur, die Planetengravitation selbst, Atmosphäre die Leben fördernd ist, Temperatur und tausende weitere Parameter.
Weisst du wieviel von den 200 Mrd. Potentiell Lebensspendenden Sterne – Planeten Konstellationen in unserer Milchstrasse da übrig bleiben – wenig..
Zudem muss auch noch eingerechnet werden, das der Planet einigermaßen regelmäßig, auf der Erde sind es so um die 300 Millionen Jahre, von Katastrophen verschont bleibt. Wie Gammy Ray Burst in näherer Umgebung, Super Nova Explosionen, Asteroideneinschlägen oder noch schwereren Kollisionen.
Dann muss sich auch noch Leben entwickeln was sehr vieler Voraussetzungen bedarf und es hat nicht zufällig 3,5 Mrd. Jahre von Cyano Bakterien zum Menschen hin gebraucht.
Das intelligentes Leben nicht weit verbreitet ist erkennt man auch daran, das wir bisher keinen Kontakt hatten. Sollte intelligentes Leben tatsächlich weit verbreitet sein, gäbe es Rassen die universell auftreten würden. Oder zumindest Rassen die sich in ihrer Lokalen Gruppe verbreitet hätten. D.h. eine Rasse die zu interstellarer Raumfahrt fähig ist, müsste in wenigen Millionen Jahren ihre Galaxie und die galaktische Nachbarschaft erobern. Rassen die zu interuniversellen Raumfahrt fähig wären, müssten praktisch schon das ganze Universum besiedeln. Das ist aber offensichtlich nicht so, auch wenn wir unsere Ohren und Instrumente erst seit 100 Jahren ernsthaft in das Universum richten.. so hätten wir solche Rassen auch in dem kleinen Zeitfenster entdeckt, da sie auf Kommunikation im herkömmlichen Wege kaum verzichten könnten.
Noch zum Mond, welche neuen Thesen sollen das stützen das sich auf der Erde ohne Mond wenig ändert. Die schreiben doch nur durch Jupiter neue These, die Mond nicht nötig macht um die Erde in ihrer Bahn stabil zu halten. Ich seh da keine neu eingebrachte Berechnung, was soll sich denn geändert haben, hat Jupiter jetzt mehr Masse? Dreht sich die Erde langsamer? Ist der Mond leichter geworden? Wo sind die Zahlen und Berechnungen dazu? Man muss zu dem Bla Bla Jupiter stabilisert Erdachse alleine mit ein wenig Schwankungen, auch die Berechnungen präsentieren und dabei auch verraten welche Parameter man genommen hat.


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Leben auch ohne Mond möglich?

29.08.2011 um 00:41
Zitat von Z.Z. schrieb:Dann wende deine Kausalkette mal auf die Quantenmechanik an und sage mir dann wieviel man dort mit "Fakten" und makroskopisch orientierter Mathematik anfangen kann... Bedenke, und ich bin im Versuch zutiefst an Einstein Denkweise orientiert, wieviel makroskopische Realität man in die Wirklichkeit, die aus beiden Welten, somit auch dem mikroskopischen Subraumspektakel, und der Realität der makroskopischen Welt besteht, noch retten kann?? Die Kunst dabei imo, sich nicht mit Teilbetrachtungen selbst zu begrenzen....(vollkommen Kritiklos)

Herzlichen Gruss Z.
Die Quantenwelt ist mir zutiefst suspekt, wie auch ausserirdisches intelligentes Leben.


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Leben auch ohne Mond möglich?

29.08.2011 um 06:59
@darkExistence
Hallo.........
Fangen wir mal beim Mond an..... übrigens wärs prima wenn du vlt. aus bereits zu Verfügung gestellten Daten, weitere dir ärgerliche Weise scheints zu fehlenden Daten, ableitest.

Ich werde hier sicher keine Bildzeitungsansichten verlinken, das sollte eigentlich allg. klar sein.
Zitat von darkExistencedarkExistence schrieb:Noch zum Mond, welche neuen Thesen sollen das stützen das sich auf der Erde ohne Mond wenig ändert. Die schreiben doch nur durch Jupiter neue These, die Mond nicht nötig macht um die Erde in ihrer Bahn stabil zu halten. Ich seh da keine neu eingebrachte Berechnung, was soll sich denn geändert haben, hat Jupiter jetzt mehr Masse? Dreht sich die Erde langsamer? Ist der Mond leichter geworden? Wo sind die Zahlen und Berechnungen dazu? Man muss zu dem Bla Bla Jupiter stabilisert Erdachse alleine mit ein wenig Schwankungen, auch die Berechnungen präsentieren und dabei auch verraten welche Parameter man genommen hat.
Bischen unter Jason Barnes gegoogelt.... hätte sich diese lange Anfrage kürzer gestaltet oder erübrigt!? Hier mal ein paar Querhinweise...
10.08.2011 | Das Weltall
Leben auf der Erde auch ohne Mond möglich
Jupiter allein stabilisiert die Rotationsachse unseres Planeten - ein großer Mond kann sogar destabilisierend wirken......Die Simulationen von Barnes und seinen Kollegen zeigen nun, dass das nicht der Fall ist: Die Anziehungskraft des Riesenplaneten Jupiter allein sorgt bereits dafür, dass die Erdachse im Verlauf von einer halben Milliarde Jahren um nicht mehr als zehn bis zwanzig Grad schwankt.
http://www.weltderphysik.de/de/4245.php?ni=2988

Hier die Quelle
http://adsabs.harvard.edu/abs/2011AAS...21840208L

Solltest dir allg. mal anschauen was Barnes und Kollegen so alles auf die Beine gestellt haben, beachtliche Leistung....

Deine weiteren obigen Formulierungen zu, Leben, Planeten Sonnensysteme, erforderliche Konditionen, Variable Möglichkeiten etc. hören sich so an als hättest du überhaupt nicht gelesen was ich schrieb!!? Werde gern morgen nochmal drauf eingehen... bin zu Müde... :( Bis dann.

LG und gute Nacht Z.


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Leben auch ohne Mond möglich?

29.08.2011 um 19:26
@Z.

Sorry, ausser das eine neue Software zur Simulierug benutzt wurde, geht für mich nicht daraus hervor, welche Parameter in Bezug auf Massen, Gravitation, Umdrehungsgeschwindigkeit, Bahngeschwindigkeit etc pp anders bewertet wurden, als in früheren Berechnungen aus denen die Stabilisierung der Erdachse durch den Mond hervorgeht.

Danke für den Tip Barnes & Kollegen, werds mir mal anschauen.

Ich denke eine Diskussion hier bzgl Lebensfördernder Umstände im Universum weiter zu betreiben... hm wäre besser in einem eigenen Thread, ich denke den wirds auch schon geben.

Nur eines noch zum Thema Leben...Ich habe deine Erkenntnis so verstanden, dass sich aus der globalen Draufsicht keine weitere Notwendigkeit gibt Teilbetrachtungen durchzuführen. Sowie die Wahrscheinlichkeit auf Leben im U. über jeden Einzelschluß erhaben wäre.

Wenn du es anders meinst, bitte ich um erneute Aufklärung. Vielleicht wirklich nicht richtig gelesen.

LG Darki


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Leben auch ohne Mond möglich?

29.08.2011 um 20:51
@darkExistence
Hallo bins nochmal kurz..
Wollte noch sagen das mir persönlich, der Dialog mit Dir sehr am Herzen liegt, bevor durch äussere Lebensumstände, denen wir alle mehr oder weniger täglich "ausgesetzt sind, andere unzutreffende Schlussfolgerungen oder der Sache abträgliche "Näherungen" entstehen können. Nicht, "Recht zu haben" befähigt uns zum Dialog, sondern unser Einsatz unsere Neugier, Hartnäckigkeit und Vorstellungskraft~Fantasie, unsere Gedanken zu vertreten. Oft müssen wir lernen, das wir dabei "irgendetwas" nicht berücksichtigt haben oder das wir in spezifischen Bereichen unserer Vorstellung, noch einmal ganz von vorne anfangen müssen. Klar aber ist, noch vor unserem "Wissen" kommen wir selbst und somit das Vertrauen in unseren Denkapparat, ohne den wir niemals herausgefunden hätten, wie die nicht gerade als "Logisch-Kausal" zu identifizierende Quanten- oder Teilchenpyhsik (siehe Zb. der 8fache Weg, Hardronen-Familie auf Quark-Basis) gedanklich zu bewältigen sein könnte. Manchmal sind wir gezwungen durch unsere Fantasie~Vorstellungskraft und Intuiton, über das sichtbare in der Welt hinaus zu schauen, um Klarheit über Komplexitäten zu generieren und somit vermeintlichem "Chaos" seine "oft" einfachen Wahrheiten zu entlocken.

Möchte insofern auf ein Zitat hinweisen das Albert zugesprochen wird, aber in auch mir verständlicher Korrektur, siehe Org-Zitat aus dem Englischen---> entsprechend einem von mir geschätzten Wissenschaftler Herrn Prof. Günther Hasinger, imo eine wesentlich tiefere Bedeutung erfährt, als durch ein, auf sehr allgemeines Realtitäts-Verständnis basierenden, "Allgemein-Sicht-Vermögens".
Englisch:
"Imagination is more important than knowledge. For knowledge is limited to all we now know and understand, while imagination embraces the entire world, and all there ever will be to know and understand.
Deutsch:
Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen. Denn Wissen beschränkt sich auf alles, was wir jetzt kennen und verstehen, während Vorstellungskraft aber die ganze Welt umfasst, alles was jemals sein wird, zu wissen und zu verstehen.
http://www.mpe.mpg.de/~ghasinger/Allgemein/Gegenworte.pdf (Archiv-Version vom 27.11.2009)


Bei dieser Gelegenheit möchte ich deshalb auch auf ein "Missverständnis" hinweisen, das sich meiner Meinung seit Jahrzehnten hartnäckig hält. Ob Prof. G. Hasinger damit einverstanden wäre weis ich nicht und ich mag dies auch nicht unterstellen, aber, es entspricht genau dem, was ich mitzuteilen erhoffe. Insofern Einsteins Determinismus-Auffassung der Welt, einer entspräche, die so einfach zu Deuten wäre, als das man einfach nur im Duden nachschauen müsste was Determinismus bedeutet, um dann festzustellen, Albert hätte Wirkungen der Quantenwelt, somit wohl nicht korrekt interpretiert! Die Determinismus-Auffassung wie sie dem Duden entspringt, ist aber imo nur eine "Teilinterpretation", einer Einsteinsch-Komplexen-Welt von Wirkgrund, Wirkung und Relativiät, die manchmal alltägliche Begriffe benutzen muss um in Dialog mit der Aussenwelt zu treten und seinem Dialogpartner einen Ur-Grund zu liefern, den er als Sprungbrett benutzen kann um in komplexe Welten einzutauchen. Nicht mehr und nicht weniger Anspruchsvoll ist die obige Welt des Denkens, die nicht verlangt bereits bekanntes in Teil-Betrachtungen zu verifizieren, sondern etwas vollkommen neues und unbekanntes, im "gemeinsamen Versuch", zu erfassen! Es ist dennoch, bei genauster Betrachtung, letztendlich Alberts Vorstellung und Intuitionen zu verdanken, das obwohl seines, in der Öffentlichkeit so verstandenen, Beharren´s auf "Determinierung", wir der Quantenwelt so "Nahe" gekommen sind.
Gerade weil er damals noch nicht bedachte Beispiele brachte die versuchten, die rein mathematisch begründeten Wahrscheinlichkeit´s-Interpretationen zu durchleuchten und zu widerlegen, kam man zu weiteren tiefen Erkenntnisen, über die schon damals kaum mit "Realitäts-Denken" zu erfassende Quantenwelt. Globales Denken im tiefen Zusammenhang, kann nur über Teil-Aspekte hinaus gedacht, globale "Wirklichkeiten" zeigen und beschreiben. Realitäten entsprechen, so Verstanden, imo nur "Oberflächen-Strukturen".
Realität...
Wikipedia: Realität
...und Wirklichkeit.
Wikipedia: Wirklichkeit

Ich erlaube mir deshalb zu formulieren:
Eines schönen sonnigen Tages werden wir neuartigst über den Begriff des Determinismus nachgedacht haben und diesen Tages, wird der Albertsche-Determinismus, dem Begriff von "Einheit" näher sein, als dem der Abgrenzung---> einer vom Menschen bisher so verstanden "trivialen Bestimmung", die dies bezügliche Kausalität bis dahin, mit "Willen", anstatt "Funktion" zu interpretieren pflegte. Spätestens dann werden wir auch verstanden haben, das wir weder ausserhalb der Natur stehen, noch Zufall, in dem Sinne eines momentanen nicht Wissens was Zufall überhaupt ist ;), sind!

Hier noch ein Zitat aus H. Pagel Buch, an das mich dieser Diskurs, hier mit Dir, erinnerte.
... Physiker sind ausgeprägte Positivisten, was sich auch darin zeigt, dass sie niemals
ein Konzept in die Physik einführen, wenn es sich nicht direkt empirisch verifizieren lässt.
Ernst Mach, um die Jahrhundertwende ein einflussreicher Physiker, hat die Atome nie
akzeptiert, weil er nie eines gesehen hatte. Schließlich entwickelten die Physiker direkte
Untersuchungen, um die Existenz von Atomen nachzuweisen, die bis dahin nur bequeme
Fiktionen zur Beschreibung des Verhaltens von Gasen gewesen waren
. Aber was hätte
Mach von den Quarks gehalten? Die meisten Physiker glauben heute, dass man die
Quarks nie sehen wird, dass sie ewig in den Hadronen eingeschlossen bleiben. Obwohl
vielleicht viele Physiker Positivisten sind, sind sie doch in erster Linie schöpferische
Pragmatiker. Die besten unter ihnen lassen sich in ihrer Phantasie nie durch vorgefasste
Meinungen beeinflussen - die Phantasie richtet sich nach dem, was funktioniert. Und in
diesem Fall funktionierte das Quarkmodell.
Herzliche und beste Grüsse Z.


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Leben auch ohne Mond möglich?

29.08.2011 um 21:43
@darkExistence
Zitat von darkExistencedarkExistence schrieb:Nur eines noch zum Thema Leben...Ich habe deine Erkenntnis so verstanden, dass sich aus der globalen Draufsicht keine weitere Notwendigkeit gibt Teilbetrachtungen durchzuführen. Sowie die Wahrscheinlichkeit auf Leben im U. über jeden Einzelschluß erhaben wäre.
Wenn du es anders meinst, bitte ich um erneute Aufklärung. Vielleicht wirklich nicht richtig gelesen.
Habs gerade erst gelesen..... Wie könnte ich!? Teilbetrachtung ist ein ua. unabdingbarer Weg, durch diesen mithin erst möglich wird, Synergien zwischen Global-Gedachten-Aspekten und Örtlichen-Zuständen herzustellen. Die Resultate jeweiligen Denk-Gebäudes müssen sich ja nicht gleichen, da sie sie sich, erfolgreich, Ergänzen sollen! Nur darf weder die Teilbetrachtung, noch die im Versuch Globale-Sicht, so mächtig voreingenommen werden, das dies wiederum den Zugang zu allen möglichen, funktionalen, übergreifenden, Synergetisch motivierten Denkgebäuden, versperrt.(umständlich ausgedrückt). Sich aus "Zillionen" an Variablen und somit sehr vielen Teil-Aspekten ---> die gar nicht alle zusammen gedacht werden können, ergebende brauchbare Vorstellungen, bedingen beides, Empirik und Vorstellungskraft, dies ist mit Mathematik zu verfeinern. Und so gelangen wir zu Wahrscheinlichkeiten, die heute mehr den je unsere Wirklichkeit entschlüsseln helfen als jede alzu Ortsspezifische-Teilbetrachtung, auf die sich meist imo nur gestürzt wird, um Egos zu befriedigen, die sich in ihrer direkt umgebenden Realtiät behaupten müssen (Uni, Arbeitsplatz,Strassenverkehr), leider, anstatt Denk-Gebäude durch Synergie erfolgreich zu erweitern. Egal...achtung..nur meine eigene triviale Interpretation.

Deswegen siehe gerade hier, die Hasingersche Auffassung von Vorstellungskraft, anhand Alberts Original-Aussagen (letzter Post). So gesehen nochmal ein kurzes Bsp., auch gerade aus Hasingers, wie ich es mit Verlaub und imo angebrachtem Humor nennen würde, Lieblings-Spielzeug-Reaktions-Reaktor. Wer hätte wohl gedacht das ausgerechnet Stickstoff...haha... die Fusions-Reaktion ums doppelte steigerte und zudem noch als Isolator funktioniere!!!??? Obwohl man immer noch nicht genau weis wie die "Synergie" vor sich geht....rein damit ;)
Einen weiteren Trick, den Fusionsprozess erheblich zu verbessern, haben die Garchinger Physiker erst vor wenigen Wochen entdeckt. Bei bislang unveröffentlichten Experimenten an der "Asdex Upgrade"-Anlage fanden sie heraus, welche sensationelle Wirkung die Beimischung von Stickstoff hat. Statt sich durch diese Verunreinigung abzukühlen, ist das Plasma sogar heißer geworden - und gleichzeitig verdoppelte sich der Energieausstoß. "Wie dieses unerwartete Phänomen zustande kommt, haben wir noch nicht wirklich verstanden", gibt Hasinger zu. "Auf überraschende Weise sorgt der Stickstoff offenbar für eine bessere Isolierung."
Das Stickstoff-Rätsel zeigt, wie viele offene Fragen noch zu klären sind. Vor allem "Asdex Upgrade" soll in den kommenden Jahren entscheidende Vorarbeiten für "Iter" und spätere Großkraftwerke leisten.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-63216700.html (Archiv-Version vom 11.12.2011)

Hier noch eine Betrachtung.
http://www.scilogs.de/wblogs/blog/formbar/fusion/2009-07-02/das-stickstoff-r-tsel

LG


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Leben auch ohne Mond möglich?

30.08.2011 um 00:53
High Z.

Zwei Interessante Posts.. Im Verlauf mehr dazu.

Zunächst noch zum Thema Mond. Nach den bisherigen Simulationen war es so, das dem Mond die Hauptrolle bei der Aufrechterhaltung der Erdachse zugeschrieben wurde. Hauptsächlich wurde auch der Äquatorwulst der Gravitation des Mondes zugeschrieben. Sprich (das ist dein Imo) lol...Im Gesamtmodell gravitativer Wirkungen zwischen Sonne-Erde-Mond, wurde davon ausgegangen das die Gravitation des Mondes einer weiteren Verkippung der Erdachse um mehr als 23 Grad entgegenwirkt. Es ist zwar so, dass das Zusammenspiel aus Bremswirkung der Sonne und dem geringsten Widerstand des Planeten darauf schließen läßt, das sich ein Planet aufrichtet in eine 0 Achse, aber es ist auch so das Gravitation am nächsten Punkt den sie zu fassen bekommt ansetzt, das ist bei einer Verkippung von 23 Grad die Nord oder Südpolregion. Jetzt kommt es auf die „Weichheit“ des Planeten an, auf seine Rotationsgeschwindigkeit und seine Bahngeschwindigkeit, auf die Masse und Trägheit des Planeten. Im speziellen Fall Erde, führte dies nach bisherigen Berechnungen ohne Mond zu einem Fall in eine Achse bis zu 90 Grad. Die Kreiselgesetze spielen auch noch eine Rolle, um die Achsneigung beizubehalten, müsste die Erde in ihrer Umdrehungsgeschwindigkeit beschleunigen, das würde sie auch ohne bremsenden Mond tun, nur reichte das nach bisherigen Modellen nicht um die Erde vor einem verkippen in die Bahnebene zu bewahren. Das in einem ungestörten System jeder Planet in eine gebundene Rotation gezwungen wird, ist denke ich klar. So würde auch die Erde irgendwann gebunden um die Sonne laufen, also immer der Sonne den Nordpol zuwendend, oder einen anderen Bereich der „fest“ bleibt. Wenn man unter diesen Voraussetzungen unseren Stern betrachtet, würde ich gerne wissen mit welchen veränderten Parametern man jetzt auf die starke gravitative Jupiterwirkung kommt. Dieser Planet hat nicht mal ein tausendstel Sonnenmasse und ist im Schnitt 5 mal weiter entfernt von der Erde entfernt als die Sonne. Ich würde gerne wissen was in diesen Simulationen ohne Mond verändernd angenommen wurde... ..mehr Jupitermasse mit mehr Gravitation, andere Geschwindigkeiten, andere Sonnenmasse mit weniger Gravitation... das geht ja nicht aus dem Script hervor. Ich möchte nur die veränderten Parameter wissen, mehr nicht.. vielleicht stimmt die Jupiterstory ja auch.. aber wieso? Aufgrund der Nähe und Masse unseres Mondes dürfte dieser eigentlich eine wesentlich größere Rolle spielen als Jupiter. Makroskopisch wie mathematisch. Vielleicht verraten die ja noch die Parameter ihrer Simulationen, wäre hilfreich.


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Leben auch ohne Mond möglich?

30.08.2011 um 00:53
@Z.

Der Dialog mit dir liegt mir auch sehr am Herzen.
Um das in diesem Thread hier nicht ausufern zu lassen.. Ich denke auch, das Vorstellungskraft eine gewichtige Triebfeder ist. Was man sich nicht vorstellen kann, kann man auch letztlich nicht erreichen, oder als Physiker verifizieren. Manchmal muss man sich aber im klein klein verlieren.
Natürlich kann man die Frage nach i. Leben im Universum Top – Down negieren und nicht mehr viel übrig lassen. Down - Top geht es auch....beide Sichtweisen ergeben einen statistischen Bereich der übrig bleibt, der i. Leben im Universum zulässt.
Die Befriedigung des Egos ist im allgemeinen in der Physik und anderen Nws nicht sehr hilfreich, auch wenn es genügend gibt die dazu neigen. Die Fragen der WELT kann man nur übergreifend beantworten. Ob Fach Spezi wie Teilchenpysiker, Gravitationsphysiker, Elektrophysiker etc.. im Zusammenspiel mit Chemikern, Biologen, Mathematikern etc.


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30.08.2011 um 12:23
@darkExistence
Zitat von darkExistencedarkExistence schrieb:Ich möchte nur die veränderten Parameter wissen, mehr nicht.. vielleicht stimmt die Jupiterstory ja auch.. aber wieso? Aufgrund der Nähe und Masse unseres Mondes dürfte dieser eigentlich eine wesentlich größere Rolle spielen als Jupiter. Makroskopisch wie mathematisch. Vielleicht verraten die ja noch die Parameter ihrer Simulationen, wäre hilfreich.
http://arxiv.org/ftp/astro-ph/papers/0503/0503298.pdf

Seite 67 Table 1 und Seite 19 - 22 speziell Seite 21.

Im obigen Link wird ebenso eine Simulation in Bezug auf die Erdrotationsachse gemacht. In der Simulation wirkt der Jupiter auf die Erde ein, in dem er die Exzentrizität der Erdumlaufbahn beeinflusst. Variable Parameter wurden berechnet mit Masse Erde, Masse Jupiter, Abstand Jupiter, Bahnexzentrizität Jupiter.

Und diese Änderung der Bahnexzentrizität könnte doch dann ein geändertes Verhalten auf die zeitliche Entwicklung der Rotationsachse und der gebundenen Rotation haben. (Letzter Satz steht so nicht explizit drin; meine Schlussfolgerung). Somit würde sich erklären wie der Jupiter doch einen Einfluss auf die Erde hat.

Interessant ist zum Beispiel Fall 4: Alles bleibt gleich nur die Bahnexzentrizität des Jupiters beträgt 0.194. Dann wird die Bahn der Erde unstabil.


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31.08.2011 um 02:39
@darkExistence
@mojorisin
Danke euch beiden...mein Server lässt mir nur kl. Zeitfenster..
Deshalb bis bald..
LG


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31.08.2011 um 09:03
Ich hab mal irgendwo gelesen das es Völker gibt derren Legenden und Mythen erzählen das der Mond nicht immer da gewesen ist sondern irgendwann auftauchte.
Ich weiss nicht mehr genau wo ich das gelesen habe ich such mal danach dann poste ich es hier.

Für mich ist die Tatsache interessant das sich der Mond nicht um sich selbst dreht wie das eigentlich alle anderen machen. Man sieht von der Erde ja immer nur die selbe Seite die Rückseite ist von hier aus nicht zu sehen. Somit ist natürlich viel Platz für Theorien da.


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31.08.2011 um 10:48
@bex
Zitat von bexbex schrieb:Für mich ist die Tatsache interessant das sich der Mond nicht um sich selbst dreht wie das eigentlich alle anderen machen
Macht er doch. Würde der Mond sich gar nicht um sich selbst drehen würden wir die Rückseite sehen. Allerdings wäre die vollständige Rückseite während der Vollmondphase nur in einem kleinen Zeitfenster innerhalb eines Jahres zu sehen.


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31.08.2011 um 23:20
@darkExistence
Zitat von darkExistencedarkExistence schrieb:Vielleicht verraten die ja noch die Parameter ihrer Simulationen, wäre hilfreich.
Klar wären sie das, mich hätten die Parameter auch interessiert obwohl ich sicher weit weit weniger damit anfangen kann als du. Aber auch nach über 2 stündiger intensiver "Durchkämmung" des Internets......
kamm ;) war einfach nichts zu finden. Mal abgesehen das es eine sehr aktuelle Sache und nur eine Simulation ist, zeigt es trotzdem um was es sich bei meinem obigen Anliegen, bzgl. Komplexität, unbekannten Variablen etc. drehte. Hinzu kommen unglaublich viele neue wissenschaftliche Ansätze, wenn es um die mögliche Entstehung von Leben geht. Wie ich aber nun in deinem Folge-Post gelesen habe, hast du verstanden was ich transportieren wollte. Ergo wird es nicht langweilig werden, in unserer beider Welten, das ist doch schon mal was. :)

Sobald ich nähere Daten abrufen kann, die Jason Barnes Simu betreffen, werd ichs sofort verlinken... bis dahin. LG euch beiden Z.


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01.09.2011 um 01:03
@darkExistence

DarkExistence schrieb:
Ich möchte nur die veränderten Parameter wissen, mehr nicht.. vielleicht stimmt die Jupiterstory ja auch.. aber wieso? Aufgrund der Nähe und Masse unseres Mondes dürfte dieser eigentlich eine wesentlich größere Rolle spielen als Jupiter. Makroskopisch wie mathematisch. Vielleicht verraten die ja noch die Parameter ihrer Simulationen, wäre hilfreich.


http://arxiv.org/ftp/astro-ph/papers/0503/0503298.pdf

Seite 67 Table 1 und Seite 19 - 22 speziell Seite 21.

Im obigen Link wird ebenso eine Simulation in Bezug auf die Erdrotationsachse gemacht. In der Simulation wirkt der Jupiter auf die Erde ein, in dem er die Exzentrizität der Erdumlaufbahn beeinflusst. Variable Parameter wurden berechnet mit Masse Erde, Masse Jupiter, Abstand Jupiter, Bahnexzentrizität Jupiter.

Und diese Änderung der Bahnexzentrizität könnte doch dann ein geändertes Verhalten auf die zeitliche Entwicklung der Rotationsachse und der gebundenen Rotation haben. (Letzter Satz steht so nicht explizit drin; meine Schlussfolgerung). Somit würde sich erklären wie der Jupiter doch einen Einfluss auf die Erde hat.

Interessant ist zum Beispiel Fall 4: Alles bleibt gleich nur die Bahnexzentrizität des Jupiters beträgt 0.194. Dann wird die Bahn der Erde unstabil.
Jup, danke. Werds mir anschauen :)


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Leben auch ohne Mond möglich?

04.09.2011 um 20:43
@darkExistence
hallo dark,- mensch beantwortete doch einfach mal die frage des themas mit einer kurzen aber
pregnanten begründung und schweift doch nicht um eine echte begründung mit deinem kollegen
@Z. in die szfähren der allumfassenden wissenschaft auf nimmer wiedersehen im universum ab.
jedenfals mit dem mond den ihr meint wäre ein Leben auch mit und ohne Mond nicht möglich.
aber das könnt ihr ja nicht wissen, denn ihr beide habt ja mein theorie zur mondentstehung nicht
gelesen. euer pech, Despinas Eismond. i grise euch und bleibt locker.


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Leben auch ohne Mond möglich?

01.10.2011 um 16:46
Hi ,
leben ohne Mond möglich. Dieser künstliche generierte Mond, dient nur dazu unsere DNA so zu manipulieren, das es nur 2 DNA Stränge geben kann.
Würde der Mond verschwinden, dann könnten endlich die DNA der Menschen sich weiter entwickeln.
Denn die Erde wird von anderen Planeten unseres Sonnensystem schon längst stabilisiert.


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