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Gravitation und Festkörper

200 Beiträge, Schlüsselwörter: Gravitation, Festkörper

Gravitation und Festkörper

04.03.2012 um 15:22
Gravitationswellen haben keine lokalisierte Energie. Das ist der Gag an der Relatitivätstheorie, dass die Raumzeit streng von der Energie getrennt wird.
Die Raumzeit kann Arbeit verrichten, speichert aber an keine Stelle Energie. Das ist der Grund warum die Energieerhaltung in der Relativitätstheorie nur lokal gilt, aber nicht über große Entfernungen.
Oder anders gesagt: Wenn ein Stern eine Gravitationswelle aussendet und dadurch Energie verliert, dann ist die Energie futsch. Sie kommt auch nicht wieder. Klar, die Welle kann wieder Arbeit verrichten, aber dass diese Arbeit genau der ausgesandten Energie entspricht gilt nur für extrem schwache Gravitationswellen, die als Störung eine stabilen Raumzeit berechnet werden können.
Es ist eine Näherung für kleine Energien, nichts weiter.


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Gravitation und Festkörper

04.03.2012 um 16:24
@z
wieso g-strahlung?
Meinst du die Interaktion, die Energie bzw Materie kosten wird?
Du siehst es zu eng bei noch laufenden Urknall, denn ich fand keinen Beweis des Endes.


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Z.
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04.03.2012 um 19:17
@Zhannon
Hi. Man könnte verscheren und aber auch dies bzgl., folgende Torsion von propagierenden G-Wellen annehmen. Ein Bsp. aus Elektrodynamik einer Welle in einem fluiden Plasma, Alphen-Wellen, zeigen wie man sich eine Verscherung und Torsion vorstellen kann.
In der Literatur werden die transversalen Alfven-Wellen auch Scher-Alfven-
Wellen genannt, da sie das Magnetfeld verscheren. In zylindrischer Geometrie spricht
man von torsionalen bzw. in Torusgeometrie von toroidalen Alfven-Wellen. Kompres-
sibilitat des Plasmas spielt keine Rolle bei der Ausbreitung von transversalen Wellen,
die in diesem Zusammenhang als langsame Alfven-Wellen bezeichnet werden. Im Fall
der longitudinalen Alfven-Welle (auch bezeichnet als kompressionale, magnetosonische
oder magnetoakustische Welle) tragt  die Kompressibilitat des Plasmas zu deren Aus-
breitungsgeschwindigkeit bei
(s. Abb. 2.4)
http://elib.uni-stuttgart.de/opus/volltexte/2007/3090/pdf/PHD_thesis_Kian_Rahbarnia.pdf

Schaun wir uns mal eine Graphik an wie wir uns variabel schwingende" G-Wellenpackete möglichst räumlich vorstellen können.

Von der recht einfachen Vorstellung einer Wellenartigen Dynamik einer Sinusschwingung....
t9wPduy cyl plus
...bei der man sich noch relativ einfach vorstellen kann das die G-Wellenpackete sich durchdringen, ohne zu verklumpen..
Wie es hier bei interferenzen von Wellenzügen dargestellt wird...
tjc5Iga 220px-Standing waves1**
... wird mögliche Verscherung oder Torsion, Verklumpung imo schon sichtbarer, wenn man sich die verschiedenen Dynamiken eines G-Wellenpotentials mal anschaut.
http://www.einstein-online.info/vertiefung/GW_Wellen
tLqQNT6 gw elliptic
Die möglichen Freiheitsgrade, die Dynamik, oder auch Krümmungseigenschaft, einer G-Welle, sind mannigfaltig. Die gezeigte Welle schraubt sich förmlich durch den Raum.
Zhannon schrieb:Der Effekt ist minimal, die Frage ist was geschieht wenn sich eine Vielzahl von G-Wellen auf kleinstem Raumgebiet "begegnen". Können sich diese überlagern und die Verscherung verstärken im Sinne eines Effekts der energetisch etwas hergibt, oder passiert gar nichts und die G-Wellen verschiedener Herkunft laufen einfach durcheinander durch und setzen ihre Propagation ungehindert fort.
Es kommt sicher drauf an was die Welle im einzelnen macht und zwar auf Potential der Welle. Eine zum Beispiel, quantisierte Welle, die wir uns als Gravitonen-Strahl vorstellen, kann ähnlich "Neutrinos", einfach so ohne wirkliche bemerkbare "Wechselwirkung", eine Erdmasse durchqueren. Oder wie gezeigt, wenn die G-Welle zb. ein kleines Potential hat und wir im geometrischen Tonus weiterdenken, diese sich wie Sinuswellen verhalten können, die sich einfach durchdringen. Also kurz interferieren, einen flachen Raum hinterlassen, während sie weiterhin mit (sagen wir) c propagieren.

Betrachten wir aber mal die komplett mögliche Dynamik verschiedener Potentiale von G-Wellen und ziehen die Brillschen Lösungen der Feldgleichungen heran (die auch hohe Potentiale berücksichtigen ....s. nochmal die schraubenartige Dynamik)...
Aus diesem Grund sind sie nicht nur ein Artefakt des Koordinatensystems, sondern können ......
ein reales, physikalisches System bilden.....
Je nach Energiedichte bzw. Intensität dieser Welle handelt es sich - bei kleinen Intensitäten - lediglich um linear propagierende Wellen** in einer flachen Raumzeit, die einen geglätteten, flachen Raum hinterlassen. Diese Wellen nennt man subkritische Brill-Wellen.
Bei sehr hoher Intensität handelt es sich um einen Kollaps ohne Materie von rein(en) Gravitationswell(en) zu (einem) Schwarzen Loch. Diese Wellen heißen superkritische Brill-Wellen.
http://www.wissenschaft-online.de/astrowissen/lexdt_b06.html
... so könnte man folgern oder interpretieren, das noch so kleine Wellenpakete anscheinend von grossen eingefangen werden können, weil die G-Wellen erst ab einem bestimmten Energielevel interagieren und einen gemeinsamen Potentialtopf bilden, wie das ohnehin bei intensiven Wellen mit hohem Potential apriori der Fall sein kann. Grundsätzlich kann reines materiefreies G-Potential also verklumpen, s. Brill-Feldgleichungen.

Das hat meiner Meinung einige Folgen, insofern auch in Bezug auf die "Ausbreitungsgeschwindigkeit" der Welle. Denn wenn Wellen, die aus verschiedenen Richtungen zusammen finden, tatsächlich interagieren, muss/sollte Torsion und Rotation mitbeteiligte Dynamik darstellen. Wie oft zu lesen, bilden die verschiedenen Potentiale ja punktspezifisch örtliche "Gebilde" wie Singularitäten und dazu müssen sie zusammenkommen, sprich auf gemeinsamer Koordinate verklumpen. Dies kann ich mir nur unter fluiddynamischen Aspekten vorstellen. Ob und wie sich die "Bewegungsdynamik", solch eines verklumpt-tiefen "G-Wellen-Potentials", dann weiterhin verhält (also wie hoch die Geschwindigkeit nach "Verschmelzungsprozess" noch ist, mit der das entstandene neue G-Potential weiterhin propagiert oder auch nicht) kann meiner Meinung aus der Intensivität der beteiligten Wellen-Packete geschlossen werden. Stark intensive G-Wellen könnten durchaus kleinere mit sich "schleifen", ohne das sich dies merklich auf die vorhandene "Ausbreitungsgeschwindigkeit" der intensiveren G-Welle auswirkt. Es wäre zu prüfen in wie weit so eine Wellenformation in begrenzten Koordinaten statisch werden kann.

Nochmal kurz zu @raycluster.

Sicher ist der Einwand bereits vorhandener Massen, die über Bewegungsdynamik mit der Zeit Masse verlieren und diese als G-Wellen abstrahlen und somit die "Gesamt-Masse" einer Galaxie (vorerst) gleich bleibt, erstmal schlüssig.

Doch.. mein Beispiel soll ja gerade zeigen das materiefreie G-Wellenpackete A., reichlich vorhanden sein könnten und B., auch auf alle möglichen faktoren basieren, die wir nicht beobachten können oder konnten. Um dies besser zu visualisieren, mein anfängliches, möglichst einfach nachvollziehbares, Sonnen-Planten-Modell.

Grob erweitert.. stelle man sich ein grosses G-Pot vor das nach dem UK, als Folge des Urknalles, durch die RZ propagiert. Dies machen die Brillschen Lösungen der Feldgleichungen möglich. Es trifft dort auf recht homogen verteilte Gas- und oder Staub-Ansammlungen. (der Staub könnte auch von anfänglichen Quasaren produziert worden sein, ohne das eine Sonne/Stern nötig wäre). Das Potential bildet nun aus vorhandenen Teilchen eine Galaxie aus, in dem es hilft, das die Teilchen relativ schnell zu Materieansammlungen verklumpen können. (Lösungen von Problemen, allzu langwierig funktionierender Dynamik, hierarchisch basierter Entstehungmodelle?). Ein Sl bildet sich in der Mitte der Galaxie, dem Schwerpunktpotential des propagierenden Gravitationstopfes.

Der G-Topf hat natürlich eine im Quadrat abnehmende Wirkung auf die umgebenden Teilchen. Während die Teilchen in Dynamik geraten, verklumpen, und auf recht stabile orbitale Bahnen um sich selbst und den zentralen Bereich des G-Topfes gehen. Wer aber weiss genau, wie hoch das Anfangspotential war, das zur Entstehung der Galaxie führte? Wieviel reine materiefreie G-Wellen wurden während des Prozesses abgestrahlt, und somit in reine G-Potentiale gewandelt?
Alleine hier sieht man meiner Meinung, das die "beobachtbare Masse", nicht unbedingt gleich dem G-Potential einer Galaxie sein muss und deswegen der Begriff D-"Materie", am Ziel vorbei schiessen könnte, bzw. eine Lösung des Problems verschleiern.

Wenn wir natürlich strickt davon ausgehen, das ein anfängliches G-Potential nur auf ortsgebundene Massen/Teilchen zurckzuführen ist, die über sehr lange Zeiträume sozusagen langsam verklumpen und deswegen gerade anfangs nur wenig Dynamik vorherrscht, resultieren imo dem entsprechend auch weniger intensive G-Wellenpackete, die das Spektakel nahezu ungehindert verlassen könnten..... Da diese G-Welle-Packete nicht zur Verklumpung neigen, und sich somit kaum über Langzeit innerhalb der Galaxie halten sollten (da sie so gut wie nicht interagieren, wenn sie durch den Raum propagieren...siehe linear propagierende schwach Potente-Wellen), würde auch kaum ein bedeutsamer Masseneintrag durch G-Potentiale "innerhalb" der Galaxie und ihres Entstehungszeitraumes, anzunehmen sein. (siehe Ansatz bei Überlagerung verklumpen mit einhergehender Rotation, Torsion und evtl. Verlangsammung der "Eigenbewegung" durch die RZ.)

Auch wenn aus neusten Beobachtungen heute auf die gravitative Potenz der Zentral-Masse geschlossen werden kann (s. Bewegung naher Sterne um die Zentralmasse), könnte das Potential das wir in Zukunft durch bessere Technik immer genauer Beobachten, durchaus ständig ansteigen. Die Potenz von vielen indirekt beobachtbaren SL wird sowieso anfangs meist unterschätzt und wächst mit verbesserter Technik. Hier stellt sich genauso die Frage, waren es tatsächlich anfangs sozusagen nur "Observable" Massen/Energien und alleinig deren G-Potentiale, von Gas und Staub, die mit der Zeit die eingeschätzte Gesamt-Masse des Lochs verursachten, oder war bereits eine starke Potenz einer zB. Urknall basierten G-Welle vorhanden, die sich mit der Zeit auch "abbaute" und mehr Massen in G-Wellenpotentiale umsetzte, als aus vorhandenen beobachtbaren Rest-Massen resultiert. Wie gesagt versuche ich die gesamt mögliche Dynamik zu erfassen.

wie auch immer.. vorerst einen schönen Sonntag Abend.
Grüsse


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Gravitation und Festkörper

04.03.2012 um 20:11
@z
Wenn der umlaufende Planet an kinetischer Energie verliert gewinnt das Zentralgestirn Masse durch Verdichtung der Materie. Also wird Energie durch Materie(Gravi) ersetzt.
Aber Was wird durch G- wellen so bearbeitet?
Ich bin gespannt wie du das Medium erklärst!
Mich hätte man gevierteilt allein wegen der Andeutung.


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04.03.2012 um 20:29
Da hast du dir zu viel vorgenommen, die Gesammtdynamik ist in den Ursachen begründet.


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Z.
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04.03.2012 um 20:43
@wrentzsch
:)
wrentzsch schrieb:Mich hätte man gevierteilt allein wegen der Andeutung.
Das wird man mit mir sicher auch noch machen, wenn sich die Argumentation als unhaltbar rausstellt.. Zum Glück haben wir ja gut belesene und auch ausgebildete, dennen ich dann meinen Körper gerne zur Verfügung stelle... hahaha. Es ist ja auch noch nicht alles was von meiner Seite zu argumentieren wäre.. Gegebenenfalls kanns also auch zu einer sechzehnteilung kommen... ;)
Wichtig ist erstmal ein herauszufindender merklicher Unterschied, kleiner und grosser G-Potential Dynamiken. Klar ist, das eine materiefrei propagierende RZ-Krümmung, nicht einfach so verpufft.
Energie geht eben so schnell nicht verloren..
G


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04.03.2012 um 21:37
Das hätte man auch einfacher erklären können mit dem Impulserhaltungssatz.


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Zhannon
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Gravitation und Festkörper

05.03.2012 um 00:32
@Z.

Wenn ich mir deine Schaubilder so betrachte erkenne ich anhand der roten Punkte einmal dass das durchlaufene Medium in die Senkrechte verlängernd auseinandergezogen wird und einmal dieses Medium in die Waagrechte verkürzend auseinandergezogen wird. Ob da Torsion im Spiel ist kann ich nicht beurteilen da die klassische Transversalverformung im Zeitversatz abläuft und die vermeintliche Verdrehung nur diesem Umstand entsprechen könnte. Das dumme Auge halt, aber es bezieht sich nur auf das Schaubild.

Es soll sich aber um eine herkömmliche G-Welle handeln, ich weiß nur um die Größe der Verscherung der RZ durch eine durchschnittliche Modell G-Welle, ob da Torsion eine Rolle spielt keine Ahnung.

So wie ich das verstehe ist die Energie dieser Brillwellen in der propagierenden RZK gespeichert., d.h. die Brillwellen erzeugen selbst diese RZK und sind so deutlich von G-Wellen zu unterscheiden die z.b. Bei einer HyperNovae abgestrahlt werden.

Diese krümmen die RZ nicht zusätzlich bei ihrer Propagation, weil nichts drinsteckt was diese krümmen könnte. Wie schon vorher von anderer Seite geschrieben kann eine solche Welle Arbeit verrichten, wobei die Einengung nur extrem schwache G-Wellen könnten eine Arbeit entsprechend der ausgesandten Energie verrichten schon ein wenig merkwürdig ist. Eine stärkere G-Welle könnte somit mehr Arbeit verrichten, die aber nicht mehr der ausgesandten Energie entspricht. Ich denke physikalisch kann man einer herkömmlichen G-Welle überhaupt keine Energie zuweisen die irgendwas entspricht, die ist weg lokal wie global. Ob die Energie lokal wegen E-Satz erhalten bleibt ist schnuppe, man kann damit nichts mehr anfangen. Eine herkömmliche G-Welle speichert auch nirgends Energie. Formalistisch sieht das wohl etwas anders aus und wird elegant als Störung rausgerechnet.

Um nochmal zu den Brill Wellen zu kommen ist es offensichtlich ein Postulat das aus der Lösung von Vakuumgleichungen resultiert. Du weißt vermutlich auch das aus Vakuumgleichungen z.B. auch ein zeitloses Universum hergeleitet werden kann. Ob diese Lösungen physikalisch Sinn machen sei mal dahin gestellt.

Brill Wellen und herkömmliche G-Wellen sind somit scharf zu trennen.

Dieser Hr. Brill wird sich da eingehend mit beschäftigt haben, sollte es diese Brill Wellen geben stellt sich die Frage woher kommen die, wieso haben die eine Ladung global aber nicht lokal?

Und was noch lustiger wird ist der direkte Nachweis von G-Wellen, es ist jetzt schon ein unüberschaubarer Salat bei den ganzen Quellen G-Wellen zuordnen zu können wenn sie detektiert würden, kämen da noch RZK hinzu die materiefrei gebildet werden können kann man es eigentlich sein lassen. Dann taucht wieder dasselbe Problem auf wie bei DM, wie kann es sein das es mehr Quellen gibt die gravitativ wirksam sind als es beobachtet werden kann....

Interessant!


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Gravitation und Festkörper

05.03.2012 um 05:53
Ohne Leidenschaft würde die Wissenschaft auf der Stelle treten und ist der Ruf erst mal ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert.
Du musst deine Theorie immer gegenüber vielen Bewahrern verteidigen, die scheinbar keine Änderung ihres Wissen wollen um sich das Dazulernen zu ersparen.
Von der Unbestimmtheit im Quantenfeld ausgehend sind solche Ereignisse Zeitlich und Örtlich variabel.
Dimensional variabel ist mir neu, wenn die Einheiten mit Plankschen Wirkungsquanten genau festgelegt sind.


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Gravitation und Festkörper

05.03.2012 um 06:11
Allerdings gilt immer noch G=1/r² als Teilersatz für G=1/r²PI ,der Gravitation in Abhängigkeit von der Äquatorfläche für Planetenhälften und deren Kraft das Objekt zusammen zu halten.
Somit kann der Transport von Wirkungsquanten auch auf einem flächigen Profil im Raum parallel geschehen.


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05.03.2012 um 07:00
Jetz halte ich meinen Mund, sonst wäre alles von mir.
Aber sei meiner Zustimmung gewiss.


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05.03.2012 um 07:23
Das gesammte Spektrum der Physik ist genehmigt bei deiner Beweisführung, denn ein Naturgesetz gilt in jeder Dimension.


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Gravitation und Festkörper

06.03.2012 um 16:44
@wrentzsch
Meinst du EIN gesetzt gibts in jeder Dimension oder dass in jeder DImension es Naturgesetz geben muss?


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Z.
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Gravitation und Festkörper

07.03.2012 um 21:06
@Zhannon
Hi.

Srry für die evtl. Wartezeit auf Antwort. Bin im Moment echt beschäftigt, finde aber zwischendurch Zeit die Antwort auf deinen Post vorzubereiten....Vielen dank dafür..
HLG z.


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Zhannon
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Gravitation und Festkörper

08.03.2012 um 01:12
Jup,
gespannt bin was es noch zu Brillwellen zu sagen gibt :)
Bis dann..
@Z.


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Gravitation und Festkörper

08.03.2012 um 01:34
Ich hab noch ein kleines Gedankenexperiment für euch:

Nehmen wir mal ein Raumschiff, das mit annähernd Lichtgeschwindigkeit an einem Planeten vorbei fliegt. Aus Sicht des Astronauten bewegt sich jetzt der Planet mit sehr hoher Geschwindigkeit an ihm vorbei. Das bedeuet aber auch, dass die Masse des Planeten extrem groß ist. Wir nehmen jetzt mal an, dass der Astronaut schnell genug fliegt, dass für ihn der Planet so schwer wird, dass er zum schwarzen Loch wird. Fliegt der Astronaut zu nahe an dem Planeten vorbei wird er also von dem Schwarzen Loch verschlungen und kann nicht herausfliegen. Wie kann das sein, wenn doch ein externer Beobachter klar sieht, wie der Astronaut ohne Probleme an dem Planeten vorbei fiegt.

Da könnt ihr mal drüber Rätseln ;)


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Gravitation und Festkörper

08.03.2012 um 02:15
@HYPATIA

Oh das Thema hatten wir schon mal ausführlich hier in Allmy und es gab heftige Diskussionen. Erstmal ist es glaub ich dabei nicht gut, wenn man sich effektive Massen so vorstellt das sie Gravitationserzeugend sind.

Das heißt aus Sicht des Planeten ändert sich an seinem Gravitationsfeld gar nichts egal wer wie schnell vorbeifliegt. Dieser Bewohner sieht immer ein kugelsymmetrisches Gravitationsfeld.

Derjenige im Raumschiff sieht natürlich erstmal den Planeten in seine Bewegungsrichtung kontrahiert, d.h. würde er die Potentialinien des Gravitationsfeldes des Planeten sehen, sehen diese natürlich auch nicht mehr kugelsymmetrisch für ihn aus.
Oder anderes Beispiel: ein Planetenbewohner sieht einen Satelliten auf einer Kreisbahn um seinen Planeten fliegen dann sieht derjenige aus dem Raumschiff diesen Satelliten in einer Ellipsenbahn um den Planeten fliegen da der Planet für ihn natürlich auch ein elliptische Form hat.

So wie ich es verstanden habe ist nun folgender Umstand gegeben: Um eine Potentialfeld nach der ART zu berechnen setzt man den Energie-Impuls-Tensor als Quellfeld an. Der Planetenbwohner setzt dabei aber andere "Werte" ein als der Raketenbeobachter, da der Planet für die beiden Beobachter unterschiedliche Energien besitzt.

Das Resultat beim Raketenbeobachter ist nun aber nicht das die Gravitation des Planeten "stärker" ist sondern das das Gravitationsfeld eben nicht mehr Kugelsymmetrisch ist es ist für ihn sozusagen lorentzkontrahiert.

Leider habe ich aber noch nie mit der ART gerechnet und habe daher keinerlei Erfahrungen. Ich bin mir auch überhaupt nicht sicher ob man jetzt hergehen könnte und das Gravitationsfeld aus dem Ruhesystem des Planeten berechnen und dann dieses im Rahmen der SRT in das Inertialsystem des Raketenbeobachters transformieren könnte. Oder ob man diese Problem nur im Rahmen der ART lösen kann. Oder ob man prakltisch einfach den EIT von einem System ins andere lorentztransformieren kann.

Ich weiss nur n schwarzes Loch aufgrund hoher geschwindigkeit ist physikalisch unsinnig da es ja keine absolute Geschwindigkeit gibt. Das heißt es gibt ja immer ein Ruhesystem in der ein Objekt ja nicht schwerer wird, sprich Masse ist ja letzendlich lorentzinvariant. Daher ist der begriff der zunehmenden Masse auch sehr mit Vorsicht zu genießen da er oft falsch interpretiert wird.

Aber ich bin jetzt mal sehr gespannt auf deine Auführungen, denn so richtig geklärt hat sich das Thema nie.


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Zhannon
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Gravitation und Festkörper

08.03.2012 um 02:20
@HYPATIA

interessante Frage, aber wie mojorisin schon schrieb dürfte nichts zu einem schwarzen Loch kollabieren aufgrund eines wie schnell auch immer vorbeifliegenden Objekts.

@mojorisin

Hältst du das Thema immer noch für ungeklärt? Hm...


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Gravitation und Festkörper

08.03.2012 um 02:29
mojorisin schrieb:Das Resultat beim Raketenbeobachter ist nun aber nicht das die Gravitation des Planeten "stärker" ist sondern das das Gravitationsfeld eben nicht mehr Kugelsymmetrisch ist es ist für ihn sozusagen lorentzkontrahiert.
Diesen Denkfehler hast du bei den Magnetfeldern auch schon gemacht ;) Leider geht das nicht so einfach wie du dir das vorstellst :D
mojorisin schrieb:Ich bin mir auch überhaupt nicht sicher ob man jetzt hergehen könnte und das Gravitationsfeld aus dem Ruhesystem des Planeten berechnen und dann dieses im Rahmen der SRT in das Inertialsystem des Raketenbeobachters transformieren könnte
Joa geht eben nicht. So easy ist es dann doch nicht.

Es mag vielleicht unangenehm sein, aber die Masse des Planeten wird tatsächlich größer. Gerade weil es in der Relativitätstheorie keine absolute Geschwindigkeit gibt, gibt es auch kein bevorzugtes Beobachtersystem. In dem "schnellen" Bezugssystem hat der Planet eine sehr hohe kinetische Energie und die erzeugt die neue Masse. Es gibt keine verschiedenen Typen von Massen. Das hat auch nix mit Ruhemasse und bewegter Masse zu tun. Masse ist immer ein Äquivalent von Energie. Und die ändert sich nunmal abhängig vom Bezugssystem.

Ich hätte genauso gut fragen können: Angenommen an einem Beobachter fliegt ein schwarzes Loch mit sehr hoher Geschwindigkeit vorbei. Was würde dann jemand beobachten, der sich genauso schnell wie das schwarze Loch bewegt? Dieser Beobachter müsste eine geringere Masse des Lochs messen, womit es vielleicht sogar garkein schwarzes Loch mehr wäre?

Die anderen Diskussionen kenne ich nicht, aber um es kurz zu machen: Der Planet wird tatsächlich extrem schwer und erzeugt auch dementsprechend eine gigantische Raumkrümmung. Der Astronaut in dem Raumschiff sieht so gesehen wirklich ein schwarzes Loch an sich vorbeidüsen.

Aber es gibt trotzdem eine einleuchtende Erklärung, warum der Astronaut natürlich nicht in einem schwarzen Loch verschwindet, genau wie es der externe Beobachter auch sieht. Ich will hier jetzt nicht lange darauf rumhacken, ich bin bloß davon ausgegangen, dass ihr schnell darauf kommt. Ich bin nicht ganz ohne Grund gerade auf dieses "Paradoxon" gekommen, es passt nämlich gut zum bisherigen Thema :)


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Gravitation und Festkörper

08.03.2012 um 02:37
@Zhannon

Es ging um diesen Thread hier, wobei wir den ausgelagert haben nach dem immer wieder das Thema in anderen Threads auftauchte.

Diskussion: Erzeugt relativistische Masse Gravitation?
Zhannon schrieb:Hältst du das Thema immer noch für ungeklärt? Hm...
Ich hatte damals die Ansicht das ein Gravitationsfeld unabhängig ist von der Relativgeschwindigkeit also für alle Beobachter gleich aussieht was ja keinen Sinn macht. Aber wie es genau funktioniert weiss ich nicht.
HYPATIA schrieb:Aber es gibt trotzdem eine einleuchtende Erklärung, warum der Astronaut natürlich nicht in einem schwarzen Loch verschwindet, genau wie es der externe Beobachter auch sieht. Ich will hier jetzt nicht lange darauf rumhacken, ich bin bloß davon ausgegangen, dass ihr schnell darauf kommt. Ich bin nicht ganz ohne Grund gerade auf dieses "Paradoxon" gekommen, es passt nämlich gut zum bisherigen Thema :)
Hey das geht ja mal gar nicht!! Sagst es gibt eine einleuchtende Erklärung und rückst nicht damit raus :D

Leider ist mein Wissen da arg begrenzt (im Ingenieursstudium ist ART eben nicht so wichtig außer man will GPS-Satelliten entwickeln ;) Aber ernsthaft das würde mich jetzt schon interessieren.

Auch das mit dem Satellitenbeispiel. Der Raketenbeobachter muss ja in seinen Berechnungen auch eine stationäre Bahn für den Satelliten erhalten.


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