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Gravitation und Festkörper

200 Beiträge, Schlüsselwörter: Gravitation, Festkörper
Z.
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Gravitation und Festkörper

09.03.2012 um 03:27
@HYPATIA
Klar ok einverstanden. Nur wenn ich 2x10 "Sonnenmassen", nicht rotierende, über G-Beschleunigung kollidieren lasse und die nur sehr kurz vor dem crash, ein paar tausend meter,
schon 0,999999p c erreichen, also nur bei ca. 2 tausend meter mehr v>c dann habe ich Massen
beschleunigt. Denn wo soll sie denn hin die Materie die ins Loch fällt oder die aus einem Stern ein Loch bildet...dumm gefragt. ;) Und es ist ja auch möglich eine Metrik im Loch zu bilden..etc..

Der Witz...wie du so schön formulierst, ist nur, wenn ich nun die 2 Löcher nehme und sie nachträglich rotieren (Kerrlöcher) und Kollidieren lasse, ist meine G-Beschleunigung wahrscheinlich hoch genug um schon vor Kollision der(SR) Radien der entsprechenden Lochmasse, auf v>c zu kommen.... ;) und das geht eben nur Mathematisch...wie ih vermute... deswegen macht "er" sich ja auch soviel Gedanken um die G... und einen Mechanismus der das verhindert....selbst wenn sie verschwendet werden... die Gedanken.. wie das ja üblich ist bei so einem grossen Universum.. :engel:
Sehr netten Gruss und auch von mir eine gute Nacht.


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Z.
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Gravitation und Festkörper

09.03.2012 um 03:39
@Zhannon
Zhannon schrieb:....schreibe dir gerne im laufe des Tages dazu, ist doch schon reichlich spät.
Danke... würd mich sehr freuen... ich kanns auch nachträglich nochmal stark kürzen... wenns dir ähnlich wie raycluster damit geht...
LG und Gute Nacht.


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Z.
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Gravitation und Festkörper

09.03.2012 um 21:26
@Zhannon
Hier noch etwas was dich bzgl. der Brillwellen interessieren könnte.
http://arxiv.org/pdf/gr-qc/9901071v1.pdf
http://arxiv.org/pdf/gr-qc/0408006.pdf


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Zhannon
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Gravitation und Festkörper

11.03.2012 um 01:09
@Z.
Hey, bzgl. Alles ist mt LG unterwegs stand da angenommen, nicht ist so. Woher solche Annahmen kommen weißt du denke ich besser als ich... kriegst ein paar auf den Sack!

Zu den Brillwellen, deine gegebenen Links sind richtge Klopper.

In meiner Beschränktheit möchte ich sagen,

die Brillwellen entstammen der Ära Urknall und könnten eine Lösung anbieten die das Problem der Bulgemasse/zentrales SL anders erklärt als Zel`dovich. Soll heißen Brillwellen könnten für ein zentrales SL gesorgt haben, das entstand bevor der Bulge der Galaxie entstand. Es gibt ein Verhältnis von Bulge und zentraler SL Masse, welches sich zugunsten der frühen zentralen SL in Galaxien verschiebt. Je früher entstanden desto mehr SL Masse gegenüber der Bulgmasse.

Ich denke das passt sehr gut, da sich Brillwellen hoher Intensität im Verlauf der universellen Zeit immer weiter abgeschwächt und "niedergelassen" haben dürften, es passt auch sehr gut das sich die Energiedichte der Brillwellen nicht lokal sondern global zeigen müsste und die Energie dieser Wellen in der RZK abspeichert zu sein scheint.

Ich weiß allerdings nicht inwieweit die Erforschung des Bulge/Zentral SL Masse Problem heute ist und sich eventuell zugunsten der Bulgemasse verschoben hat.

Wenn das so stimmen würde, möchte ich annehmen das die Brillwellen ncht irgendwelche komischen Wellen sind, sondern durch die RZ propagierende Gravitonen, die das tun wofür sie da sein sollen, Gravitation austauschen. In hoher Anzahl Zusammenbrüche der RZ produzierend, in niedriger Anzahl das was unser Leben hier ermöglicht. Ein Ausdünnungseffekt der es heute schwer macht das Graviton finden zu können. Vor langer Zeit wäre es a la Brill vermutlich einfacher gewesen:)

Ich find die Dinger, jetzt mal wirklich kennengelernt faszinierend und voller Möglichkeiten, nur observabel wird das wohl schwierig werden.

Bzgl. Klassischer G-Wellen mach dir mal Gedanken darüber das die abgestrahlte Energie z.B. einer Hypernova nicht mehr n der G-Welle vorhanden ist, die ist futsch. Ob Energie lokal erhalten bleibt ist irrelevant, die G-Welle selbst bleibt jedenfalls nicht lokal erhalten. Und wenn es um Arbeit geht die eine G-Welle verrichten könnte mach dir mal Gedanken über die Steifheit der RZ als Grundvoraussetzung für wetere Gedankenspielereien bzgl. Wellenbewegung und Amplitude, Verscherung, Torsion etc.

Noch zu Torsion, die ART ist Torsionsfrei formuliert, willst du der ART ein Problem aufhalsen was sie gar nicht hat... Es gibt zwar Torsion, aber wozu sollten Elemente der Wirklichkeit einbezogen werden wenn es auch so funktioniert. Ist dann nur die Frage inwieweit die Wirklichkeit dann beschrieben wird, könnte auch grob lückenhaft und damit falsch sein :)

Das war keine Kritik an dich, du weißt wie du das zu verwerten hast.


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Zhannon
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Gravitation und Festkörper

11.03.2012 um 01:38
Übrigens @Z.

Du hast Post!


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atraback
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Gravitation und Festkörper

11.03.2012 um 02:21
Weil ich hier irgendwann mal mit Theorien angefangen habe die nicht Torsionsfrei sind, wollte ich nur kurz klar stellen, dass niemand weiß, was Torsion physikalisch gesehen eigentlich zu bedeuten hat und nein Torsion hat hier nichts mit dem auch in der Mechanik verwendeten Begriff zu tun. Abgesehen davon widerspricht eine Theorie mit nicht symmetrischem metrischen Tensor der physikalischen Anschauung.

@Z.

Hast du eigentlich auch nur einen deiner verlinkten arXiv Artikel mal über den Abstract hinaus gelesen?


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Gravitation und Festkörper

11.03.2012 um 14:32
Torsion ist Beeinflussung, Verdrehung.
Verminderung der Einflüsse um bei weniger komplizierten Ereignissen etwas leichter erklären zu können, obwohl in der Natur auch ein Photon durch Raumkrümmung vom Linearweg abgebracht werden kann.


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Z.
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Gravitation und Festkörper

11.03.2012 um 15:04
Hallo @Zhannon

vor allem erstmal danke das du dich durch den Wusst gekämpft hast...
Ja die Brillwellen, eröffnen schon eine ziemliche Perspektive. Im Grunde würde ich diese mit dem Übergang zu HD Format vergleichen. Mit der Auflösung steigt die Ein- und Umsicht, meiner Meinung. Es ist schon witzig wie wenig, die Ideen Brills im allgemeinen "angenommen" werden und wie oft Gegenargumentiert wird, ohne deren tiefen Zusammenhang zu Alberts Anschauungen zu assozieiren. Hydrodynamik und materiebasierter Blick auf "Spektrum" sitzen fest in den Köpfen, wobei die Ideen Alberts...wenn man sie tief in die Neuronen einlässt, Brillwellen imo geradezu fordern. Diie Minkowschen Idee, die einfachst mögliche Metrik, ist eben nur wirklich erster Schritt um einen Ahnung von RZ-Topologie und entsprechend möglich mannigfaltigen Eigenschaften der Geometrie der RZ im Kopf zu generieren, imo.

Insofern, ohne hier einen ablassen zu wollen, eher ganz im Gegenteil, sehe ich auch die wichtige Frage bzgl. Energieauffassung der RZ selbst, Fragen zu DE DM KK und eben zur Gravitation, als allgemein recht einseitig in eine sozusagen "flache Raumzeit" eingesperrt.

Der Mensch ist nunmal ein Augenorientiertes-Wesen, und was unsichtbar, erscheint zumeist nicht existent und schon gar, nicht Mannigfaltig, sondern eher apriori strukturlos. Ok nun haben wir nicht nur dank Regge und einigen Arbeiten gesehen, das wir Materie-freie, besser Observable Energie-freie Raumzeiten, die entsprechende Krümmungen aufweisen die unabdingbar in der RZ selbst gespeichert sein müssen (K ist also imo nichts anderes als eine "Inhomogenität" des dortig "statistischen" Energiefeldes), eine "unsichtbare" Masse zuordnen können und sie auch aus vermeintlich einstigem R3, in R4 überführen können. Zumindest theoretisch. ;)

Wie man nun folgend annehmen kann, können dadurch auf hierarchischer Basis hergeleitete Strutur-Theorien, die letztendlich mit dem Zeitfaktor Probleme bekommen, weil die bisher gedeutet Strukturbildung einfach nicht schnell genug von statten geht (musste erstmal sichtbar gemacht werden ;) was Jahrzehnte an Zeit und viel Technik erforderte), aus einem neuen Blickwinkel gesehen werden. Masse muss nicht erst in observabler Form vorliegen und dies kommt dem geometrischen Verständniss der RZ und den Äquivalenzprinzipien von Albert, meiner bescheidenen privaten Meinung nach, schon viel näher. Brillwellen eröffnen nicht nur einen genaueren Blick auf die tatsächlich möglichen Strukturen der RZ, sondern zeigen uns das die Geometrie selbst Äquivalent zu einer "Energie" (DE KK usw.) ist, die dynamisch ist, und wie diese Dynamik, sich unmittelbar auf die Strukturbildung des Raumes und der Zeit auswirkt. Was sonst sind DE oder KK und wenn wir intensiver drüber nachdenken, eventuell eben auch die vermuteten Massen der DM?

Natürlich sind die Raumzeiten starr und erscheinen zunächst unbeweglich wenig dynamisch.
Wenn wir Weehlers 10hoch94 g/cm³ Energieinhalt der RZ ansetzen ist das ja auch kein Wunder, das wir erst bei Krümmungen oder eben Massen, die derer SL auf kleinsten geometrischen Radien entsprechen, auf solche Dynamiken gestossen "werden". Es muss eben konsequent relativ gedacht werden, um nicht dementsprechend auch in eine eventuell Geistige Starre zu verfallen. DE und G sind so auch wesentlich besser im Zusammenhang zu sehen...

Lange rede kurzer Sinn...
Was mir aus deinem Post nicht ganz ersichtlich ist (bin schon wieder auf dem Sprung zu nem Termin) was du zu meinen Gedanken bzgl. G-Beschleunigung mit folgendem Masseneintrag auf sozusagen "G-Beschleunigte" Massen, gesagt hast.

Die Idee, das eine anfänglich materiefreie R-Krümmung mit der Zeit G-Pot und somit Massenäquivalenz, über allerlei Rotations und Bewegungeinträge, auf die gesamte Galaxie übertragen soll, würde ich schon gerne ausführlich besprechen...
Insofern würde ich die Energieerhaltung der virtuellen Masse (nene ich mal als Brillwellenäquivalent), bei "GB" zudem ernsthaft ansetzen.
Lieben Gruss Z.


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Z.
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Gravitation und Festkörper

11.03.2012 um 15:33
@atraback
atraback schrieb:Abgesehen davon widerspricht eine Theorie mit nicht symmetrischem metrischen Tensor der physikalischen Anschauung.
Wissen wir!
atraback schrieb:Hast du eigentlich auch nur einen deiner verlinkten arXiv Artikel mal über den Abstract hinaus gelesen?
Ja. Ich interessiere mich brennend. Ob ichs auch Verstanden habe!? Wie ichs verstanden habe äussere ich jeweils. Dh. ich mache keinen Hehl um von mir eventuell missverstandenes.
Es geht aber nicht darum ob ich was gelesen habe oder nicht, sondern darum was ich schreibe.
Alles andere wäre unnötiger Balast, Spekulation die grundsätzlich abzulegen ist, solle man sich wirklich so gut wie irgendmöglich auf ein Thema konzentrieren dürfen. Es bringt uns doch nur weiter was wichtig zum Thema ist oder!?
atraback schrieb:Weil ich hier irgendwann mal mit Theorien angefangen habe die nicht Torsionsfrei sind,
unter anderem hast du deswegen mein Interesse. Du scheinst dich mit ähnlichem wie ich zu befassen (kommt mir schon lang so vor), wenn auch auf anderen Grundlagen. Und falls?....genau hier...
Deine Frage lässt (siehe oben) zur Deutung übrig, ob man solch eventuell sehr verschiedene Grundlagen, nun gegenseitig dazu hernehmen sollte, Qualitätsunterschiede herauszuarbeiten!!? Also um drauf zu kommen, wer was besser, fundierter, oder somit auf gewissen Gedankenwegen abzuleiten, wahrhafter zu Betrachten, argumentiert...

Ich kann dir hierzu nur sagen, das ich zu jeglicher Zusammenarbeit und auch Kritik oder gestellter Aufgabe bereit bin, wen mein Gegenüber die nötigen Denkwege nicht alzu eng beschreitet und vor allem sachlich bleibt. Es geht mir ausschlesslich ums Thema, jeder Nebensatz ist als Echo auf Kommunikationsvorgänge zu sehen, die von anderen entsprechend vorgegeben werden. Meine Fähigkeiten mein jeweilliges gegenübe einuschätzen sind durch aus sehr ausgeprägt. Dabei ist die detektion von Freude, wie von Albert, Max Planck und vielen anderen argumentiert, absolute Grundlage für effektive Kommunikation im und ausserhalb des je eigenen Gehirnes, zumindest ist das Gegenteil verherend für die Qualität gemeinsam unternommener Denkleistung. Und genau deswegen war das meine letzte Antwort zu privaten fragen die nichts direkt mit den gemachten Aussagen zu tun haben. (Freundllicher Hinweis) ::engel:

Bis dahin... MFG Z.


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Zhannon
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Gravitation und Festkörper

11.03.2012 um 21:29
atraback schrieb:Weil ich hier irgendwann mal mit Theorien angefangen habe die nicht Torsionsfrei sind, wollte ich nur kurz klar stellen, dass niemand weiß, was Torsion physikalisch gesehen eigentlich zu bedeuten hat und nein Torsion hat hier nichts mit dem auch in der Mechanik verwendeten Begriff zu tun. Abgesehen davon widerspricht eine Theorie mit nicht symmetrischem metrischen Tensor der physikalischen Anschauung.
@atraback
Das macht ja keinen Unterschied, nur weil man nicht weiß was Torsion physikalisch zu bedeuten hat wird Torsion ja nicht weggelassen. Ich denke das liegt eher an der Mathematik und den verwendeten Christoffelsymbolen mit denen die Krümmung einer RZ ausrechenbar ist. In einem symmetrischen Zusammenhang verschwindet der Torsionstensor. Mit Torsion wäre es außerdem schwieriger, z.B. Zusatzterme. Das Torsion im mathematischen Zusammenhang eigentlich keinen physikalischen Inhalt hat und somit keine Wirkung hat konnte ich mir fast schon denken.

Danke für den Hinweis.

Was wäre denn eine physikalisch relevante Torsion, die dann auch zwingend in die ART aufgenommen werden müsste, ist das denkbar? Ist eine Torsion der Definition Verdrillung der RZ kategorisch ausschließbar? Aus welchen Gründen befassen sich Gravitationstheoretker mit Torsion, wenn es Torsion gar nicht gibt?

Wäre nett von dir wenn du auch etwas qualtitatives zu G-Wellen allgmein und Brill Wellen beitragen könntest, ich denke du könntest sehr gut zu der Diskussion beitragen, wenn du Lust dazu hast.


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Gravitation und Festkörper

11.03.2012 um 21:56
Möööp.


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atraback
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Gravitation und Festkörper

11.03.2012 um 22:15
@Z.

Ich fragte nur, weil ich jetzt mal einfach behaupte, dass selbst Physiker die mit der ART vertraut sind für so nen paper schomal ne Woche brauchen können bis sie es verstehen. Was deine Beiträge betrifft, ich verstehe sie einfach nicht. Jetzt fasse das nicht wieder als Beleidigung auf, aber durch deinen Schreibstil durchzusteigen ist wirklich anstrengend für meine wenigkeit und die Zeit dafür ist nicht vorhanden. Deshalb fällt es mir schwer mit dir zu kommunzieren und dann schreibe ich lieber gar nichts.

@Zhannon

Also Torsion in der ART ist erstmal nur ein Name für ein Term. Man hätte ihn auch Albert oder Einstein nennen können. Das blöde ist halt das man damit sofort irgendwas assoziiert das mit Verdrillung zutun hat (habe ich auch). So unangebracht ist das mathematisch auch gar nicht, da dieser Term im Grunde die Lücke beim Paralleltransport auf allgemeinen Mannigfaltigkeiten beschreibt.

Physikalisch gesehen braucht man sie, also die Torsion, so direkt aber nicht. Die ART macht ein paar Probleme bei der Beschreibung der Natur unter Berücksichtigung des Drehimpulses. Jetzt versuchen einige Physiker diese Fehler mit Hilfe der Einstein-Cartan Theorie bzw. durch den nicht verschwindenden Torsionstensor zu korrigieren. Die Anwendung dieser Theorie auf Kosmologische Modelle ist schon interessanter, weil man dann z.B. kein Inflaton mehr braucht. Aber im Grunde verschiebt das, dass Problem nur auf ein neues und es macht eine ohnehin schon sehr schwer berechenbare Theorie noch schwieriger. Nichtsdesto trotz beleibt eine physikalische Interpretation aus. Vielleicht kann man die Torsion mit dem Spin der Teilchen verbinden oder mit dem Drehimpuls aber geklärt ist das nicht und messbar schon garnicht.

Was Brill-Wellen bzw. Gravitationswellen betrifft da kann ich nicht viel zu sagen. Ich weiß zwar woher sie kommen, also ich kenne die Herleitung, aber so richtig beschäftigt habe ich mich damit nie. Bei solchen Wellenlösungen (die ja hier im Grunde durch eine Störungsrechnung der Minkowski Metrik kommt und deshalb auch nur begrenzt Anwendung finden kann) frage ich mich immer was denn eigentlich passiert, wenn man höhere Ordnungen mitnimmt und wo die Grenzen der Anwendung sind. Wie gesagt da keine Ahnung und spekulieren möchte ich nicht.


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Gravitation und Festkörper

11.03.2012 um 22:28
Bei Störungsrechnungen würde ich schon bei der ersten Ordnung grundsätzlich hochgradig misstrauisch sein, wenn es keine Experimente gibt die andeuten, dass die Rechnung zumindest in die richtige Richtung gehen könnte...


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Z.
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Gravitation und Festkörper

12.03.2012 um 00:41
@atraback
Hi Danke für die Kritik. Ich denke mal das man es schon verstehen kann was grundsätzliche Spekulationen Aussagen und Inhalte betrifft, dennoch kann und muss man meine Posts, Individuell, von Fall zu Fall, bewertet sehen. In deinem Fall ist es dein gutes Recht dir deine Zeit für besseres einzuteilen und demzufolge nicht darauf zu reagieren. Da mein Ziel Kommunikation ist, sollte ich also einen prägnanteren Schreibstil ansetzen, ok angekommen.


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Zhannon
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Gravitation und Festkörper

12.03.2012 um 00:43
Z. schrieb:Lange rede kurzer Sinn...
Was mir aus deinem Post nicht ganz ersichtlich ist (bin schon wieder auf dem Sprung zu nem Termin) was du zu meinen Gedanken bzgl. G-Beschleunigung mit folgendem Masseneintrag auf sozusagen "G-Beschleunigte" Massen, gesagt hast.
@Z.
Zu deinen Gedanken bzgl. G-Beschleunigung hatte ich gar nichts gesagt^^.

Mir ist in dem Zusammenhang nur eingefallen das es dieses angesprochene Bulge/zentrale SL Masse gibt oder gab, ich weiß nicht ob es da Neueres zu gibt. Jedenfalls wären Brill Wellen eine mögliche Erklärung für zeitlich eher auftretende SL als Galaxien selbst. Den Zusammenhang mit Brill Wellen und Urknall als Emitter der kritischen Brill Wellen passt auch gut zur Veränderung des Verhätnisses Bulge/zentrale SL Masse je weiter entfernt sich Galaxien befinden.

Das war nur eine mögliche makroskopische Auswirkung die ich interessant finde und habe Brill Wellen einfach mal zu propagierenden Gravitonen gemacht. Auch wenn es die nicht gibt.
Wenn man auch davon ausgehen kann das in G-Wellen selbst nicht mehr die Energie des Emittenden steckt die irgendwo wieder zum Vorschein kommen kann, ist es vielleicht möglich die Verformung der RZ als G-Beschleunigung für sehr kleine Materieverklumpungen auf die eine G-Welle trifft zu deuten.

Es könnte eine Art Brechung analog el. Magnetischer Wellen geben mit allen möglichen Folgen über die du nachgedacht hast. Was ja auch erst mal materiefrei wäre, da es nicht observabel wäre. Was dann daraus wird, ist denke ich Open End. Somit könnte auch mehr an G-Potential in einer Galaxie stecken als es observabel ist. Wenn ich das so richtig verstanden habe gibt es auch in der Minkowski Metrik die Möglichkeit einer "Störung" was als Näherung für schwache Gravitationsfelder genommen werden kann, was dazu passen könnte.

Im Gegensatz zu Brill Wellen kann ich mir aber nicht vorstellen das herkömmliche G-Wellen so kritisch werden, das sie selbst in einem einigermaßen überschaubaren Zeitraum wesentlich zu fehlender observabler Masse beitragen können. Über einen langen Zeitraum könnte es vielleicht anders sein und sich zumindest DM teilweise aus G-Wellen erzeugender Gravitation ergibt. Ein kosmologisches Recycling so zu sagen.

Das war mein Zeitproblem, ist die Amplitude von herkömmlichen G-Wellen stark genug um irgendwas so auszulenken das etwas anderes als einfach nur eine winzige Auslenkung prouzierbar ist...wenn ja dürften es lange Zeiträume sein. Ich weiß auch nicht ob das Fehlverhältnis observable Masse / nicht observabel einer Galaxie zu früheren Zeitpunkten eine andere war, was vielleicht auch Hinweise liefern könnte.

Mal schauen was die Laser Interferometrie im Stande ist zu leisten. Erst mal detektieren, Quellen zuweisen können und schauen ob etwas "verloren" gegangen ist was anders verortet wieder als RZ Krümmung oder Masse auftreten könnte.


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Zhannon
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Gravitation und Festkörper

12.03.2012 um 00:47
@atraback

Na, geht doch. Danke für den aufschlussreichen Post.


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Zhannon
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Gravitation und Festkörper

12.03.2012 um 00:56
@HYPATIA

möööp? Ha, ha, sollte das so eine Art Tusch sein?


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Gravitation und Festkörper

12.03.2012 um 01:08
Mhh ja, sieh es als die Zusammenfassung einer ironisch angehauchten persönlichen Anmerkung zum aktuellen Gesprächsstoff ;)


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Zhannon
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Gravitation und Festkörper

12.03.2012 um 01:11
Lol, na komm wer was weiß sollte auch damit rausrücken.


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Z.
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Gravitation und Festkörper

12.03.2012 um 01:32
@HYPATIA
Ist Mööp eine neue Energieform oder nur ein unter folgendem Aspekt zu sehendes Wortgut?
HYPATIA schrieb:Ich bin ein grauer Gewebebatzen, der in einem Kohlenstoff-Affen herumreitet. Und das irgendwo auf einem zweitklassigen Planeten am Rande einer völlig unspektakulären Galaxie. Lass mir wenigstens meinen Größenwahn, wenn ich schon unbedeutend bin.
Komm ein bisschen spass sollte sein...

Wundern täte mich übrigens die imo einseitige Auffassung (klar du hast ja Spiel-Raum ohne Worte gelassen) SL hätten keine Masse innerhalb der RZ, oder wären als masseloser Raum zu betrachten, und könnten insofern mit v höher c propagieren, was ja eigentlich nur aus der Sicht eines fernen Betrachters so gedeutet wird, wenn es zur Raumdehnung kommt, aber lokal nicht als v höher c
angesetzt werden kann. Im Grunde wird ja überhaupt nichts beschleunigt... ;)
HYPATIA schrieb:Und Raumzeit unterliegt ja keiner Geschwindigkeitsbegrenzung.
...deswegen kann man imo nichtmal von Geschwindigkeit reden bzgl. expandierenden Raumes.

Wie im Falle Brillwellen gezeigt, haben wir ja selbst bei materiefreien "Objekten" effektiv zumindest ein G-Potential das nicht nur einem Massenäquivalent entspricht und somit Objekt und Teil der RZ ist, sondern im geringsten Falle einer G-Welle (oder eine punktuelle Krümmung) und selbst die kann nicht v höher c propagieren. Klar ist das sich SL durch RZK gegebenem Massenäquivalent und EH massiv von üblich flacher RZ unterscheidet.
Zudem ist eine innere Metrik von SL durchaus nachvollziehbar.
S. Finkelstein ..
http://www.wissenschaft-online.de/astrowissen/lexdt_e.html#efk
(wenn die dortige Herleitung auch erstmal nur für Schwarzschild-Löcher gilt.. weil ein Kerrloch einen nicht zu einfach zu bewältigenden Aufwand darstellt) .. und macht einen Objektbezug durchaus möglich...

Andererseits muss man aber auch sehen das Objekte ohne besondere Massenpotenziale, bereits auf 0,975 c beschleunigt werden wenn sie in ein Loch "fallen". Das meine beiden 10 SO SL nur 0,999p erreichten bevor die S-Radien sich berührten, ist also erstmal kein Hexenwerk.
Allerdings waren die Massen exakt gleich was die Dynamik(Beschleunigung) verschlechtert also verlangsamt und wie gesagt fehlte ja auch jede Art von Rotation, die andererseits, auf dem Weg evtl. zur Abbremsung hätte führen können, was auch nicht berücksichtigt wurde, damals bei den angesetzten Gleichungen.

Betrachten wir aber mal ein Kerrloch und nehmen es als Ringsingularität plastisch, haben wir durchaus ein anderes Szenario, während SR nicht rotierend =10 SO / r=15 Km liegt, haben wir es dort mit einem Ring zu tun, und wo dessen Massenschwerpunkt liegt brauch ich ja nicht zu sagen.
Also kann durchaus bei Kerrlöchern erstmal auf v höher c geschlossen werden, bevor die theoretischen Massenradien zusammendonnern... Egal.. schliesse gerne angefangenes ab.. deswegen der Nachschlag...

Bis dann.


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