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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

2.168 Beiträge, Schlüsselwörter: Akku, Elektroauto, E-auto, Musk, Strompreis, Autoindustrie

Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

12.11.2017 um 20:10
Commonsense schrieb:Dass jeder seinen eigenen Akku aufladen will, ist der falsche Ansatz, finde ich.
Finde ich nicht. Es füllt ja jeder sein Benzintank auch selbst. Die könnte man auch normen.

Weiter nennst du einige Probleme selbst. Gib aber noch mehr davon. Die will ich hier gar nicht diskutieren. Aber eines würde mich noch interessieren. Wie viel darf so ein AKKU tausch kosten. Nebst dem musst der Strom auch bezahlt werden. Und da kann es schon Differenzen geben.


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

12.11.2017 um 20:19
schluesselbund schrieb:Finde ich nicht. Es füllt ja jeder sein Benzintank auch selbst. Die könnte man auch normen.
Dass der Vergleich hinkt, sollte selbst Dir klar sein. Dass Du selbst tankst, liegt an den Sparmaßnahmen der Konzerne. Ich kenne noch Zeiten, da war das anders - übrigens kommt es auch heute noch vor, dass auf Autobahnen nicht selbst getankt werden darf, weil es zu viel Zeit erfordert. Genormt sind die Einfüllstutzen der Tanks ja auch, damit die Zapfpistolen hineinpassen.

Was Du willst, ist eine Zapfsäule in der Garage, das wäre der passende Vergleich.
schluesselbund schrieb:Wie viel darf so ein AKKU tausch kosten. Nebst dem musst der Strom auch bezahlt werden. Und da kann es schon Differenzen geben.
Das auszurechnen wäre erst möglich, wenn der Aufwand klar wäre. Neben dem Strom, dessen Preis ebenso variieren kann wie der Preis für Sprit ja auch variiert, käme natürlich eine Umlage für die Anschaffung der Akkus, die Lagerung und das Handling hinzu, denn die Ladestationen müssten die Akkus ja kaufen, um sie vorrätig zu haben.

Sehr viel billiger als eine Tankfüllung mit Sprit würde das sicher nicht werden. Wer glaubt, er würde mit der Einführung der neuen Technologie plötzlich Geld sparen, träumt ohnehin.


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12.11.2017 um 20:54
Commonsense schrieb:Dass der Vergleich hinkt,
So was habe ich erwartet. Selbstverständlich kann das verglichen werden. Ob jetzt ein Tank gewechselt wird oder ein AKKU dürft nicht wie auseinander liegen. Vermutlich wäre das Wechseln eines AKKU Paketes noch teurer. Ob Einfüllstutzen genormt sind, oder man nicht selber Tanken kann ist doch kein Argument. Und hat mit der Sache nichts am Hut. Genau so das.
Commonsense schrieb:Was Du willst, ist eine Zapfsäule in der Garage, das wäre der passende Vergleich.
Nochmals Sachen gibt es, die sogar die Kühe klettern lassen.
Commonsense schrieb:Das auszurechnen wäre erst möglich, wenn der Aufwand klar wäre.
Die Kuh ist schon auf dem Baum angelangt. Verhält es sich nicht so dass man ein projekt zuerst kalkuliert. Oder wie ist das. Anbei die Strompreise nicht ins Gewicht fallen würden.
Commonsense schrieb:denn die Ladestationen müssten die Akkus ja kaufen, um sie vorrätig zu haben.
Genau, und du gibst dienen alten her für einen neuen. Wird sicher viel teurer als ein Tankfüllung. Die kostet mich 65 - 70
Kröten. Dafür wechselt dir niemand die AKKUS.

Nun bin ich auf eine Schatzung deiner seit's gespannt wie ein überladener AKKU


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12.11.2017 um 21:32
@schluesselbund

Du sperrst Dich gegen den Sinn und verstehst das Prinzip nicht. Du kaufst keinen Akku für den Preis, Du leihst ihn. Der Akku, den Du dafür abgibst, war auch schon geliehen. Die Akkus gehören dem Betreiber.
Ich kann einen Preis für das Leihen eines geladenen Akkus nicht kalkulieren, weil es einen solchen genormten Akku noch nicht gibt und ich nicht beurteilen kann, was er kosten würde, wenn es ihn gäbe.

Ich schrieb extra ganz am Anfang, dass Du das Auto grundsätzlich ohne Akku kaufst und deswegen hinkt auch der Vergleich mit dem Tank.

Aber was soll ich mich streiten? Es war nur eine Idee, die ich persönlich logischer finde, als übernachten zu müssen, wenn ich von Berlin nach München fahren will.


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12.11.2017 um 23:38
Commonsense schrieb:Es war nur eine Idee, die ich persönlich logischer finde, als übernachten zu müssen, wenn ich von Berlin nach München fahren will.
Erstens fährt man da nur einmal und bleibt dort ;)

Naja, solche Strecken fliegt man, fährt man mit dem Zug wenn man drauf steht oder mit einem meilenfressenden Diesel.

Nur 10% der privaten fahren über 20000km pro jahr.

https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/TransportVerkehr/Querschnitt/BroschuereVerkehrBlick0080006139004.pdf?__blob=publicationFile
Durchschnittliche
Wegstrecke
im Personenverkehr 2010:
11,7 km
Achtung, auch Bus/Bahn usw.
Mehr als die Hälfte aller Wege und mehr als
drei Viertel der Beförderungsleistung entfielen 2010 auf den motorisierten Individualverkehr (MIV) mit dem Pkw oder einem motori-
sierten Zweirad. Fahrer und Beifahrer legten dabei im Durchschnitt 16 Kilometer zurück.
Eine Person legte 2008 durchschnittlich 3,4 Wege und 39 Kilometer am Tag
zurück. Dafür benötigte sie eine Stunde und 19 Minuten, nach Ergebnissen der Studie
„Mobilität in Deutschland 2008“.
https://www.kba.de/DE/Statistik/Kraftverkehr/VerkehrKilometer/verkehr_in_kilometern_node.html

2008 aber immerhin:
33
% aller Wege dienten Einkäufen und privaten Erledigungen, so die Studie „Mobilität in Deutschland 2008“. Für Freizeitzwecke
legten wir weitere 32 % der Wege zurück. Lediglich 26 % waren Wege zur Arbeit oder Ausbildung bzw. dienstliche Wege. Für die
Begleitung anderer Personen wurden 8 % der Wege genutzt.Die größten Distanzen wurden bei dienstlichen Wegen mit durchschnittlich 20 km und bei Wegen zur Arbeit mit 18 km zurückgelegt. Freizeitwege waren im Schnitt 14 km lang. Zur Ausbildung, zu privaten Erledigungen und zur Begleitung anderer Personen betrugen die Wegelängen jeweils rund 8 Kilometer. Am kürzesten waren Einkaufs
wege mit 5 Kilometern.
https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/TransportVerkehr/Querschnitt/BroschuereVerkehrBlick0080006139004.pdf?__blob=publicationFile


Exakt die gewünschte Zahl hab ich nicht, aber man kann die Größenordnung abschätzen:
Was reden Wir über Lösungen für die paar Prozent der Fahrten über 80km pro TAG mit möglicher Ladepause beim shoppen oder Freizeitaktivität?
Da könnte man sagen die beschriebenen Akkuleistungen und Ladezeiten von 30-60 Minuten sind wenn man Alterung, Mehrverbrauch für Klimaanlage und Heizung betrachtet exakt auf den Markt zugeschnitten.


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13.11.2017 um 00:13
kuno7 schrieb:Ja, 150kW is für Zuhause natürlich unsinn, sowas is dann eher für Tankstellen an der Autobahn sinnvoll, wo man dann in der Zeit, in der man nen Kaffee trinkt, eben den Akku wieder voll macht. Für Zuhause reicht dann auch ein übliches Schnellladegerät und die ham so umme 21kW was ich gefunden hab. Damit is ein derzeit übliches E Gefährt so in eineinhalb Stunden geladen.
Diese Tankstellen müssen ihre Energie auch irgendwo beziehen, ausserdem möchte ich keinen Kaffee trinken sondern tanken, bezahlen und anschließend gehen, so wie jetzt auch.

Was passiert denn wenn an der Tanke schon 5 Leute laden, dann trinkt man wahrscheinlich 5 Kaffee :D.
150Kw pro Ladestation ist Unsinn, zumindest wenn man es im Niederspannungsbereich betreiben möchte.

Bitte erkläre mir wie das technisch umgesetzt wird.

Wieviele Ladestationen pro Tanke, welche Spannungsebene, Kabelquerschnitte etc.
Machbar ist einiges aber ich halte es dennoch für Blödsinn.

Davon abgesehen würde mich interessieren wer diese Quatsch dann bezahlen soll.

Ich möchte auch zuhause keine 1,5 Stunden laden, davon abgesehen kommen die heute üblichen und bezahlbaren E-Fahrzeuge nichtmal 300km damit, im Winter schon garnicht.
kuno7 schrieb:Na in ner Wohnung wird wohl kaum wer in die Verlegenheit kommen ein E Auto laden zu müssen und was die Garagen von Einfamielienhäusern oder Tiefgaragen betrifft, da sehe ich keine größeren Probleme für die Installation von Ladestationen oder alternativ 16/32A CEE Dosen.
Gibt es in Deutschland keine Menschen die in Wohnungen leben?
Schmeißen die dann ne Kabeltrommel aus dem Fenster?
kuno7 schrieb:Sehe ich nich so. Andere große Lasten, wie eben DE, E Herd oder Warmwasser Speicher werden ja auch unkalkulierbar zu und abgeschaltet, was sich aber durch deren große Zahl zeitlich recht gut ausgleicht. So wird das bei E Autos auch werden.
Diese haben in der Regel keine 150KW leistung und sind trotzdem noch da.
Ich denke alle laden das E-Fahrzeug nachts aber da die Sonne nachts am hellsten scheint gibts da ja genug Öko Strom zum laden :D
kuno7 schrieb:Die Kritiker der Energiewende warnen ja schon seit Jahren vor dem großen Blackout, ohne das wirlich was passiert. Erinnert mich immer an die ganzen Gold Bugs, die ständig vor dem großen Crash warnen... ;)
Momentan gibt es ja auch keine komplette Versorgung von regenerativen, man könnte es aber gern mal testen dann wirst du den Blackout erleben.
Kommen die Grünen dann für die entstandenen Schäden auf?
Ich weiß nicht ob dir bewusst ist was Energiemangement bedeutet und warum das unerlässlich ist, da man Strom nicht sinnvoll speichern kann und Regenerative nicht steuerbar sind, ist der betrieb von Kraftwerken nunmal sehr wichtig.
kuno7 schrieb:Die meißten Menschen in Deutschland wollen aber eher keine AKW, das muss man zwar nich gut finden, aber dennoch sollte man respektieren, dass auch Mehreitsmeinungen nich einfach so ignoriert werden können.
Ja das mag sein, ich glaube die meisten wollen auch keine EEG Umlage, bezahlen muss ich sie trotzdem.

Was passiert eigentlich bei einem Fallout in Frankreich, hält die Radioaktivität an der deutschen Grenze dann an?

Davon abgesehen ist das Risiko bei einem modernen Akw nicht besonders hoch das es soweit kommt.
Die Technik ist da und sie nicht zu nutzen ist in meinen Augen unklug.
kuno7 schrieb:Das wird auch immer ganz gern so behauptet, dass die Energiewende den Strom so sehr verteuern würde, aber sieht man sich die Preisentwicklung historisch mal an, dann stellt man fest, dass der Preis zB. von 1975-95 deutlich stärker stieg als von 1995-2015.
Strom wurde immer schon teurer, mal mehr und mal weniger.
Siehe EEG umlage.
Es ist kein Geheimnis das der Verbraucher die Zeche für dieses Prestigeprojekt einiger Politiker zahlen muss die leider nichtmal in der Lage sind einfachste technische zusammenhänge zu verstehen.

Sinnlose Subventionen etc.

Ich halte eine Energiewende nicht für falsch aber sie muss sich den Technischen Möglichkeiten anpassen, das es umgekehrt nicht funktioniert begreifen manche Leute leider nicht und deswegen wird das Geld der Bürger unnötig aus dem Fenster geworfen.


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13.11.2017 um 02:55
Commonsense schrieb:Ich kann einen Preis für das Leihen eines geladenen Akkus nicht kalkulieren, weil es einen solchen genormten Akku noch nicht gibt und ich nicht beurteilen kann, was er kosten würde, wenn es ihn gäbe.
Selbst wenn es so was geben würde ohne jetzt da auf weiter Detail einzugehen nenne ich mal eine Zahl. 15'000.- Für den Betreiber dieser Wechselstationen. Laufzeit 8 Jahre. Weiter, es würde so ein schnell Wechsel System geben und auch da wieder keine Detail Angaben um eine Berechnung zu erstellen. Eine Manns Stunde Arbeit. Letztlich noch die Aufladekosten für eine 40kwh Paket 80.- Da sind die Strassensteuern inbegriffen. Selbstverständlich auch weiter Kosten. Auch dazu keine Detailangaben.
Nur schon aus den Aufgelisteten Angaben, ist ersichtlich oder zumindest gut einschätzbar welche Kosten bei einem Wechselsystem anfallen.

Noch was. Wenn ich ein Fahrzeug kaufe will ich es komplett. Begründung: Ich wohne auf dem Land. Da will ich nicht 30 km zur nächsten Wechselstation fahren. Aber nicht nur das, es wäre ja denkbar das da der Strom öfters ausgeht.

Und nein ich will nicht mit dir streiten. Nur sollte man die Realität nicht verkennen.


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13.11.2017 um 04:42
@d.fense

Bin doch immer wieder erstaunt zu welchen Resultaten Studien gelangen. Von daher ist es auch nicht verwunderlich, dass sie schlicht weg nicht stimmen. Kommt halt ganz auf den Auftraggeber an. Was will der hören.
d.fense schrieb:Eine Person legte 2008 durchschnittlich 3,4 Wege und 39 Kilometer am Tag zurück. Dafür benötigte sie eine Stunde und 19 Minuten, nach Ergebnissen der Studie „Mobilität in Deutschland 2008“.


Das heisst 39 : 3.4 = 11.5 Km
d.fense schrieb:Die größten Distanzen wurden bei dienstlichen Wegen mit durchschnittlich 20 km und bei Wegen zur Arbeit mit 18 km zurückgelegt. Freizeitwege waren im Schnitt 14 km lang.


Für mich ein Zahlensalat. Und genau nichts aussagend. Weil alles richtig oder eben auch falsch ist.
d.fense schrieb:Was reden Wir über Lösungen für die paar Prozent der Fahrten über 80km pro TAG mit möglicher Ladepause beim shoppen oder Freizeitaktivität?
Grundsätzlich richtig. Allerdings soll man auch den paar Prozenten eine Lösung anbieten. Und ehrlich gesagt ich bin dann mehr als bei ein paar.

@d.fense
@Commonsense

Entsprich der gleichen Meinung. Für mich passt es. Die anderen interessieren mich nicht. Anzupassen haben sie sich.


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13.11.2017 um 06:30
schluesselbund schrieb:Für mich ein Zahlensalat. Und genau nichts aussagend. Weil alles richtig oder eben auch falsch ist.
das eine sind ALLE Wege aus 2008, also auch öpnv usw.
Das andere sind reine PKW Fahrstrecken aus 2010.

2008-2010 als E PKW noch nicht in waren und die Politik "diesel-diesel-" gesungen hat, also dort eine Verzerrung zu vermuten wäre schon weit hergeholt.

Sie zeigen -nahezu egal wieviel Fehlerquote Du auf die Zahlen anwendest- alle dieselbe Richtung, nämlich daß private PKW im schnitt kaum strecke am stück machen.

Und somit wären die derzeitigen Einschränkungen für diese überwiegende Zahl keine Einschränkung, sondern einfach korrekte Anpassung an den Markt.

Zu sagen die Reichweite oder Tankgeschwindigkeit sei missionskritisch stimmt eben wie die Zahlen sagen eigentlich nur subjektiv.
schluesselbund schrieb:Grundsätzlich richtig. Allerdings soll man auch den paar Prozenten eine Lösung anbieten. Und ehrlich gesagt ich bin dann mehr als bei ein paar.
Na lass es doch mal 10 oder 20 prozent sein, völlig egal, wer sagt denn daß alle denselben Antrieb fahren müssen?
Seien es von mir aus 50% oder gar 80% die noch einige Jahre weiter mit diesel fahren, fein.
In der Zeit kann sich die Infrastruktur und Gesellschaft anpassen.
schluesselbund schrieb:Anzupassen haben sie sich.
Anpassen in der Form daß man realisiert daß es so wie heute keinesfalls weitergeht ja.
Mehr zahlen für Verbrennungsmotore (aufgrund sinkender Stückzahlen und Spritmenge) ja.
Aber wieso deswegen bei der riesigen Masse nicht der ideal geeignete Antrieb gefördert werden soll?

Die Förderung geht ja so oder so in die Branche, entweder unter dem Deckmantel
"iiie Wir müssen e-autos in unsere Premium Marke reindesignen, das kostet euch was!"
oder "ach komm, wenn Wir nun plötzlich realistische Grenzwerte neu deffinieren sollen und *lol* saubere Verbrenner Werbeclips drehen sowie den Standort halten kostet euch das richtig asche!"


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

13.11.2017 um 11:09
@Commonsense
Grundsätzlich ist die Idee eines Wechselakkus, der dann unter idealen Bedingungen geladen werden kann, nicht schlecht.

Aber das Problem dürfte der Preis sein.
Um eine Verfügbarkeit zu gewährleisten - also dass genügend Akkus vorhanden sind, wenn der Bedarf da ist - müssen hohe Kapazitäten vorgehalten werden. Das ist ein enormer Anfangsinvest. Und bei jeder Änderung des Akkus, würde das erneut passieren müssen.

Dass man zuhause nicht tanken kann, liegt einfach daran, dass die entsprechende Infrastruktur fehlt und dass es sich nicht lohnt, Benzinleitungen analog zu Wasser- und Stromleitungen - in jedes Haus zu legen.
Aber Strom ist bereits vorhanden, somit ist das eine echte Option, den auch zu Ladezwecken zu nutzen.

Ein identisches Kostenproblem ergibt sich aber auch bei der Idee, mehrer Akkus zuhause "auf Halde" zu haben. Das wäre zwar chic, wenn man zuhause den Akku tauscht, der tagsüber per Solarstrom lädt - aber man muss dann mindestes zwei hochpreisige Geräte kaufen (oder mieten). Von der Einbauinfrastruktur ganz abgesehen.

Die günstigste und einfachste Lösung ist dann doch - jedenfalls in der Regel - die, das Auto dort zu laden, wo es gerade steht.


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13.11.2017 um 11:21
@kleinundgrün

Die Idee entstand bei mir aus der Überlegung, längere Strecken fahren zu müssen. Solange alle Nutzer in der näheren Umgebung herumgurken, ist ja alles Tutti.

Bei der kommerziellen Fahrerei wird es aber problematisch, wenn das Aufladen lange Wartezeiten erfordert. Speditionen haben heute schon genug Schwierigkeiten, ihre Termine einzuhalten und zwingen, wie wir alle wissen, nicht selten ihre Fahrer, gegen Auflagen und Gesetze zu verstoßen.
Nun stell Dir mal vor, was passiert, wenn ein Laster alle 600 Km ca. 2 h Ladezeit hat. Wie schnell wird man solche Ladezeiten wohl machen können?


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13.11.2017 um 13:18
Commonsense schrieb:Die Idee entstand bei mir aus der Überlegung, längere Strecken fahren zu müssen.
Das ist ein Problem. Früher hat man die Pferde gewechselt, bis sie wieder regeneriert waren - aber da hatte man nicht ansatzweise den Bedarf von heute (und vermutlich war Reisen um Größenordnungen teurer als heute).

Technisch machbar ist das sicher und es würde das Reichweitenproblem technisch lösen.
Aber es würde das Reisen in meinen Augen enorm verteuern. Das massenhafte Vorhalten teurer Akkus ist ein Problem.
Man kann sicherlich einiges mit intelligenter Vernetzung lösen, und das Auto fährt Umwege, um rechtzeitig zu einem Platz zu kommen, der noch einen vollen Akku auf Lager hat. Damit könnte man den Überhang recht deutlich reduzieren. Man könnte mit kleineren Akkueinheiten arbeiten und so etwas flexibler werden (dafür wird es aber schwerer teurer und komplexer).
Die Frage ist aber auch dann noch, was der Kilometer kostet. Ich vermute, weit mehr als jetzt.

Und dann kommt das konstruktive Problem:
Die Akkus unterschiedlicher Autoklassen sind unterschiedlich groß. Einen 100 kWh Akku in einen Kleinwagen einzubauen, ist vermutlich problematisch. Vor allem, wenn der Akku nicht mehr als konstruktives Element bei der Steifheit des Fahrzeugs beitragen kann. Im Gegenteil, ich brauche eher ein System, das den Akku sicher an Ort und Stelle hält.
Es wird also deutlich schwerer werden. Das kostet wieder Geld und auch Reichweite.

Da ist der Weg "Schnellladen" der bessere, was bedeutet, dass dann eben halbstündige Pausen alle 200 oder 300 km die Regel sind. Ob das wirklich ein Problem ist, wenn es alle gleichermaßen trifft? Das Problem bei den Speditionen ist ja, wenn es jemanden gibt, der schneller und billiger liefert. Wenn keiner schneller liefern kann, ist das Problem eigentlich keines mehr.

Und als kleiner Nebeneffekt würde es sich wieder preislich lohnen, regionale Produkte zu verwenden, wenn es diese grundsätzlich gibt.
Und es könnte sich wieder mehr lohnen, Ferntransporte über die Schiene zu führen.

Das kann dazu führen, dass es bei Amazon etc. keine Lieferung am nächsten Tag mehr gibt (was ich persönlich schon toll finde), aber das ist schlicht Luxus und damit u.U. schlicht nicht umsetzbar.


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

13.11.2017 um 17:35
kleinundgrün schrieb:Da ist der Weg "Schnellladen" der bessere, was bedeutet, dass dann eben halbstündige Pausen alle 200 oder 300 km die Regel sind. Ob das wirklich ein Problem ist, wenn es alle gleichermaßen trifft? Das Problem bei den Speditionen ist ja, wenn es jemanden gibt, der schneller und billiger liefert. Wenn keiner schneller liefern kann, ist das Problem eigentlich keines mehr.
Das Akku tauschen ist auf dem Papier schön aber bis man alle Hersteller eingefangen und einen Standard entwickelt hat, dazu diesen dann auch großflächig zur Verfügung stellen kann. Da sind die Chancen hoch das die Entwicklung in der Technik diese Lösung schon überholt und obsolet gemacht hat.


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13.11.2017 um 17:42
kleinundgrün schrieb:Das Problem bei den Speditionen ist ja, wenn es jemanden gibt, der schneller und billiger liefert. Wenn keiner schneller liefern kann, ist das Problem eigentlich keines mehr.

Und als kleiner Nebeneffekt würde es sich wieder preislich lohnen, regionale Produkte zu verwenden, wenn es diese grundsätzlich gibt.
Und es könnte sich wieder mehr lohnen, Ferntransporte über die Schiene zu führen.
Für LKWs finde ich den Ansatz mit Oberleitung und Hybridantrieb wie sie schon getestet werden durchaus als Alternative. Gibt dort ja schon erste Teststrecken und wesentlichen einfacher als alle LKWs mit Akkus auszustatten.


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

13.11.2017 um 22:40
R4z0r schrieb:Diese Tankstellen müssen ihre Energie auch irgendwo beziehen, ausserdem möchte ich keinen Kaffee trinken sondern tanken, bezahlen und anschließend gehen, so wie jetzt auch.
Das es aber auch jetzt schon Reichlich Verbraucher mit 150kW oder noch mehr gibt, ohne das diese das Stromnetz zum kollabieren bringen, is dier sicher klar. Also warum sollten nun gerade Schnellladestationen dieser Leistungsklasse ein Problem darstellen?
Na und wenn du nun weder ne halbe Stunde an ner Tankstelle warten noch dein Auto beim Parken laden willst, dann kaufst du dir halt kein Elektroauto, is ja nich so, dass man dich dazu nötigen wöllte.
R4z0r schrieb:Was passiert denn wenn an der Tanke schon 5 Leute laden, dann trinkt man wahrscheinlich 5 Kaffee
Ich könnte mir vorstellen, dass es Tankstellen mit mehr als 5 Tanksäulen geben könnte, die gibts sogar heute schon und wenn dann trotzdem alle Säulen besetzt sind, tja, dann muss man halt warten, so wie heute auch.
R4z0r schrieb:150Kw pro Ladestation ist Unsinn, zumindest wenn man es im Niederspannungsbereich betreiben möchte.
Warum sollte ein Verbraucher mit 150KW im Niederspannungsbereich Unsinn sein? Sowas gibts heute auch schon.
R4z0r schrieb:Wieviele Ladestationen pro Tanke, welche Spannungsebene, Kabelquerschnitte etc.
Machbar ist einiges aber ich halte es dennoch für Blödsinn.
Willste vielleicht auch die Farben des Betreibers wissen? Warum soll ich mir jetz irgendwas ausdenken, nur weil du das verlangst. Wichtig is, dass es grundsätzlich möglich is und das isses.
Ob du es für Blödsinn hältst spielt doch erstmal keine Rolle, ich bin mir sicher, dass es vor 100 Jahren auch Menschen gab, die diese neumodischen Automobile für Unsinn hielten, aber die hat die Welt längst vergessen.
R4z0r schrieb:Gibt es in Deutschland keine Menschen die in Wohnungen leben?
Schmeißen die dann ne Kabeltrommel aus dem Fenster?
Klar gibts die, sind sogar deutlich in der Mehrheit, aber eben weil ich nich glaube, dass die ne Kabeltrommel ausm Fenster schmeißen gehe ich davon aus, die würden wohl nich in die Verlegenheit kommen, ein E Auto in ihrer Wonung laden zu wollen. Von daher is deine Nachfrage irgendwie etwas unnötig.
R4z0r schrieb:Ich denke alle laden das E-Fahrzeug nachts aber da die Sonne nachts am hellsten scheint gibts da ja genug Öko Strom zum laden
Warum gehst du davon aus, alle würden ihr E Auto Nachts laden?
R4z0r schrieb:Momentan gibt es ja auch keine komplette Versorgung von regenerativen, man könnte es aber gern mal testen dann wirst du den Blackout erleben.
Und das muss man dir jetz einfach mal glauben oder kannst du dies auch mit irgendwas belegen?
R4z0r schrieb:Kommen die Grünen dann für die entstandenen Schäden auf?
Warum sollten sie?
R4z0r schrieb:Ich weiß nicht ob dir bewusst ist was Energiemangement bedeutet und warum das unerlässlich ist, da man Strom nicht sinnvoll speichern kann und Regenerative nicht steuerbar sind, ist der betrieb von Kraftwerken nunmal sehr wichtig.
Ich kenne mich etwas mir Elektrotechnik aus, ja. Das man regenerative Energiequellen nich steuern kann, stimmt so nich ganz. Manche kann man regeln, andere nich, deshalb sind auch in allen mir bekannten Szenarios mir 100% regenerativer Energieversorgung Speicher involviert.
R4z0r schrieb:Ja das mag sein, ich glaube die meisten wollen auch keine EEG Umlage, bezahlen muss ich sie trotzdem.
Was ich so gelesen habe, steht die Mehrheit der Deutschen immer noch hinter der Energiewende, aber dass viele lieber keine oder weniger EEG Umlage zahlen würden glaub ich gern. Viele hätten sicher auch gern den Sprit fürs Auto billiger oder für umme, daraus würde ich aber nich ableiten, dass die meisten Leute keine Autos mögen, die Sprit verbrauchen. ;)
R4z0r schrieb:Was passiert eigentlich bei einem Fallout in Frankreich, hält die Radioaktivität an der deutschen Grenze dann an?

Was soll der polemische Quatsch, haste keine vernünftigen Gegenargumente?
R4z0r schrieb:Davon abgesehen ist das Risiko bei einem modernen Akw nicht besonders hoch das es soweit kommt.
Die Technik ist da und sie nicht zu nutzen ist in meinen Augen unklug.
Das Risiko is nich sehr hoch, vielen aber zu hoch. Is halt Ansichtssache. Ich für meinen Teil hätte die alten Meiler auch weiterlaufen lassen und erstmal die Braunkohle Dreckschleudern vom Netz genommen. Ich betrachte meine Meinung allerdings nich als die einzig Richtige.
R4z0r schrieb:Es ist kein Geheimnis das der Verbraucher die Zeche für dieses Prestigeprojekt einiger Politiker zahlen muss die leider nichtmal in der Lage sind einfachste technische zusammenhänge zu verstehen.
Das is deine Meinung, die muss aber nich richtig sein. Man muss als Politiker auch nich zwingend alle technischen Zusammenhänge verstehen, um richtige Entscheidungen zu treffen, man muss nur entsprechend kompetente Berater zur Verfügung haben.
Leider is die Kompetenz auf Seiten der Kritiker oft auch sehr unterentwickelt, wie ich feststellen musste.
R4z0r schrieb:Sinnlose Subventionen etc.
Die Subventionen für die PV zB. waren überhaupt nich sinnlos, sondern die haben genau dazu geführt, wofür sie gedacht waren, nämlich durch die Schaffung eines Marktes die Massenproduktion in Gang zu setzen und so die Preise stark zu senken. Hat super geklappt.
R4z0r schrieb:aber sie muss sich den Technischen Möglichkeiten anpassen, das es umgekehrt nicht funktioniert begreifen manche Leute leider nicht und deswegen wird das Geld der Bürger unnötig aus dem Fenster geworfen.
Na dann skizzier doch mal, wie man es deiner Meinung nach richtig hätte anstellen sollen. Ich bin gespannt.


@schluesselbund
schluesselbund schrieb: Letztlich noch die Aufladekosten für eine 40kwh Paket 80.- Da sind die Strassensteuern inbegriffen.
Echt, 2,00€ für ne kWh? Selbst wenn ich pessimistisch von 50 Cent/kWh Strom ausgehe, dann wären das immer 1,50€ Steuer pro kWh Fahrstrom. Beim Diesel sind es ca. 6 Cent/kWh, beim Benzin ca. 10 Cent/kWh. Warum meinst du, dass der Staat Fahrstrom um den Faktor 15-25 höher besteuern würde als Benzin oder Diesel?

mfg
kuno


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

14.11.2017 um 00:48
kuno7 schrieb:Das es aber auch jetzt schon Reichlich Verbraucher mit 150kW oder noch mehr gibt, ohne das diese das Stromnetz zum kollabieren bringen, is dier sicher klar. Also warum sollten nun gerade Schnellladestationen dieser Leistungsklasse ein Problem darstellen?
Na und wenn du nun weder ne halbe Stunde an ner Tankstelle warten noch dein Auto beim Parken laden willst, dann kaufst du dir halt kein Elektroauto, is ja nich so, dass man dich dazu nötigen wöllte
Klar ..wie viele Autos es in Deutschland gibt weisst du schon?
Absolut unrealistisch diese alle mit 150 kw laden zu wollen, mit Öko strom erst recht..
Aber wir schreiben in 5 Jahren nochmal darüber ;).

Ich werde mir auch keins kaufen.
kuno7 schrieb:Ich könnte mir vorstellen, dass es Tankstellen mit mehr als 5 Tanksäulen geben könnte, die gibts sogar heute schon und wenn dann trotzdem alle Säulen besetzt sind, tja, dann muss man halt warten, so wie heute auch.
Die meisten Menschen wollen nicht ewig warten, deswegen wollen sie ein solches Fahrzeug nicht.
kuno7 schrieb:Warum sollte ein Verbraucher mit 150KW im Niederspannungsbereich Unsinn sein? Sowas gibts heute auch schon.
Weil der Strom und damit die Querschnitte und Dimension der Leitungen immer grösser wird.
kuno7 schrieb:Willste vielleicht auch die Farben des Betreibers wissen? Warum soll ich mir jetz irgendwas ausdenken, nur weil du das verlangst. Wichtig is, dass es grundsätzlich möglich is und das isses.
Ob du es für Blödsinn hältst spielt doch erstmal keine Rolle, ich bin mir sicher, dass es vor 100 Jahren auch Menschen gab, die diese neumodischen Automobile für Unsinn hielten, aber die hat die Welt längst vergessen
Wenn du solchen Unsinn verbreitest solltest du schon wissen wie das deiner Meinung nach funktionieren soll..
Ansonsten kannst du auch behaupten das in 10 Jahre alle mit Propeller auf dem Rücken durch die Gegend sausen.
kuno7 schrieb:Warum gehst du davon aus, alle würden ihr E Auto Nachts laden?
Würde hier so geschildert.
kuno7 schrieb:Und das muss man dir jetz einfach mal glauben oder kannst du dies auch mit irgendwas belegen
Man könnte es gerne mal testen, wie gesagt.
Das es nicht so gemacht wird ist Beleg genug.
kuno7 schrieb:Warum sollten sie?
Weil sie solchen Blödsinn fordern.
kuno7 schrieb:Ich kenne mich etwas mir Elektrotechnik aus, ja. Das man regenerative Energiequellen nich steuern kann, stimmt so nich ganz. Manche kann man regeln, andere nich, deshalb sind auch in allen mir bekannten Szenarios mir 100% regenerativer Energieversorgung Speicher involviert.
Davon merkt man leider nichts.
Die regenerativen welche man steuern kann machen nur einen sehr geringen Teil am strommix aus.
Das wäre sowas wie Biogas oder Wasserkraft.
kuno7 schrieb:Was ich so gelesen habe, steht die Mehrheit der Deutschen immer noch hinter der Energiewende, aber dass viele lieber keine oder weniger EEG Umlage zahlen würden glaub ich gern. Viele hätten sicher auch gern den Sprit fürs Auto billiger oder für umme, daraus würde ich aber nich ableiten, dass die meisten Leute keine Autos mögen, die Sprit verbrauchen. ;)
Das ist leider nur eine nichtssagende Umfrage.
Und die ist nichtmal belegt von dir.
Du hast recht in Deutschland zockt man den Bürger ab wo es geht.
kuno7 schrieb:Das Risiko is nich sehr hoch, vielen aber zu hoch. Is halt Ansichtssache. Ich für meinen Teil hätte die alten Meiler auch weiterlaufen lassen und erstmal die Braunkohle Dreckschleudern vom Netz genommen. Ich betrachte meine Meinung allerdings nich als die einzig Richtige.
Und das Risiko wird natürlich geringer wenn die akw in Frankreich stehen :D.
Das war eine rein Gefühlsbasierte Entscheidung nach fukushima.
Daher undurchdachter Blödsinn.
kuno7 schrieb:Das is deine Meinung, die muss aber nich richtig sein. Man muss als Politiker auch nich zwingend alle technischen Zusammenhänge verstehen, um richtige Entscheidungen zu treffen, man muss nur entsprechend kompetente Berater zur Verfügung haben.
Leider is die Kompetenz auf Seiten der Kritiker oft auch sehr unterentwickelt, wie ich feststellen musste.
Ich äußere meine Meinung das ist richtig..
So kommen Diskussionen zustande.
kuno7 schrieb:Die Subventionen für die PV zB. waren überhaupt nich sinnlos, sondern die haben genau dazu geführt, wofür sie gedacht waren, nämlich durch die Schaffung eines Marktes die Massenproduktion in Gang zu setzen und so die Preise stark zu senken. Hat super geklappt.
Nein sowas regelt der Markt von allein, wenn es sich lohnt setzt es sich durch.
Den Verbraucher dafür zahlen zu lassen ist mMn die falsch Lösung.
Davon abgesehen ist China nun in der Lage diese billiger zu produzieren.
kuno7 schrieb:Na dann skizzier doch mal, wie man es deiner Meinung nach richtig hätte anstellen sollen. Ich bin gespannt.
Genauso wie ich es sagte.. sie muss sich der technischen Entwicklung anpassen und nicht umgekehrt, das ist nämlich nicht möglich.


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

14.11.2017 um 01:06
@kuno7
kuno7 schrieb:Echt, 2,00€ für ne kWh? Selbst wenn ich pessimistisch von 50 Cent/kWh Strom ausgehe, dann wären das immer 1,50€ Steuer pro kWh Fahrstrom. Beim Diesel sind es ca. 6 Cent/kWh, beim Benzin ca. 10 Cent/kWh. Warum meinst du, dass der Staat Fahrstrom um den Faktor 15-25 höher besteuern würde als Benzin oder Diesel?
Eigentlich habe ich geschrieben ohne Detailangaben.

Die Meinung war ja, dass es Akku Wechselstationen gibt. Welche von einem Anbieter im Mietverhältnis zur Verfügung gestellt werden. (Da müsste eine Infrastruktur Gebäude Werkstatt Büro) erstellt werden. Weiter, seine vor finanzierten Kosten für die Akkus wie die Infrastruktur bezüglich dem Stromnetz müsste den Anforderungen einer solchen Ladestation entsprechen.


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

14.11.2017 um 12:10
taren schrieb:Gibt dort ja schon erste Teststrecken und wesentlichen einfacher als alle LKWs mit Akkus auszustatten.
Dann können aber diese LKWs nur noch dorthin fahren, wo Oberleitungen sind. Da fallen eine Menge an Anwendungen weg. Mindestens ein kleiner Akku sollte da schon mitfahren.


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

14.11.2017 um 17:46
Autoscooter fuer alle! Als Hybridloesung nicht schlecht, wenn Autobahnen Oberleitungen bekommen-dann macht das Mautsystem zum Abrechnen mal Sinn!
Fuer die Reststrecke dann der kleinere Accu, wird waered der Autobahnstrecke mitgeladen.


:pony:


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14.11.2017 um 19:54
kleinundgrün schrieb:Dann können aber diese LKWs nur noch dorthin fahren, wo Oberleitungen sind. Da fallen eine Menge an Anwendungen weg. Mindestens ein kleiner Akku sollte da schon mitfahren.
Die aktuellen Strecken bzw. getesteten Fahrzeuge sind alle für Hybridfahrzeuge, bedeutet es ist immer ein Verbrennungsmotor mit dabei wo bei Bedarf ohne Oberleitung anspringt und das Fahrzeug hat auch im Vergleich noch fast die Reichweite eines normalen LKWs nur auf Verbrennungsmotor. Nachteil ist halt die Fahrzeuge werden dadurch schon erheblich teurer. Die Bahn betreibt übrigens weit mehr Gesamtlänge an elektrifizierten km wie wir Autobahn in Deutschland haben, 13000km Autobahn im Vergleich zu 20000km elektrifizierte Bahngleise.


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