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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

3.300 Beiträge, Schlüsselwörter: Akku, Elektroauto, Musk, Autoindustrie, E-auto, Strompreis

Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

17.07.2019 um 08:38
@Alibert

Es is ja nich sinnfrei! Mit der Umstellung auf Erneuerbare Energien sind wir weniger abhängig von Energieimporten, welche nich selten aus Krisenregionen kommen, wir verschmutzen unsere Umwelt weniger mit Schadstoffen, die Gesundheitsgefährdend sind und wir stärken unsere Wirtschaft durch höhere Binnennachfrage, schaffen somit Arbeitsplätze.

Also selbst wenn der Klimawandel nich mehr zu stoppen is, gibt es gute Gründe für die Energiewende.

mfg
kuno


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

17.07.2019 um 08:40
Alibert schrieb:Wenn du mit wir Deutschland meinst, können wir noch ewig warten. Der Anteil des weltweiten CO2 Ausstoßes beträgt für Deutschland weniger als 2,5%.
Genau. Das war schon immer eine gute Taktik. Warten, bis andere es machen.
Da kann man sich so schön zurück lehnen und weiter machen, wie bisher.
Ich hatte schon das letzte Mal verstanden, wie Du denkst.

Deutschland ist ein sehr wohlhabendes Land und technologisch grundsätzlich in der Lage, bei so etwas eine Vorreiterrolle zu spielen. Und ganz nebenbei entstehen so die Jobs der Zukunft.
Aber für manche sind persönliche Einschränkungen, nachdem sie lange auf Pump gelebt haben, eben ein Problem.
Das habe ich verstanden, es besteht wenig Anlass, das immer wieder erneut dar zu legen.


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

17.07.2019 um 14:09
kleinundgrün schrieb:Das habe ich verstanden, es besteht wenig Anlass, das immer wieder erneut dar zu legen.
Ich kenne deine Meinung dazu auch, also kein Grund, das immer wieder darzulegen ;)


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

17.07.2019 um 14:31
Hallo @kleinundgrün , hallo @alle !
kleinundgrün schrieb:Genau. Das war schon immer eine gute Taktik. Warten, bis andere es machen.
Da kann man sich so schön zurück lehnen und weiter machen, wie bisher.
kleinundgrün schrieb:Deutschland ist ein sehr wohlhabendes Land und technologisch grundsätzlich in der Lage, bei so etwas eine Vorreiterrolle zu spielen. Und ganz nebenbei entstehen so die Jobs der Zukunft.
Ich finde an deiner Argumentation einen "klitzekleinen" Haken.

Der ökologische Umbau unserer Gesellschaft mit allem Pi Pa Po, um mal diese Kampfphrase zu verwenden, gleicht erst mal einem "Beamtenmikado". Das Land, dessen Regierung sich zuerst bewegt, hat verloren und schafft sehr schnell Arbeitsplätze im Ausland.

Wer "Vorreiter" spielen will macht da schnell die Erfahrung, das es keine Nachreiter gibt und wenn der "eingebildete Vorreiter" auch noch keine Ahnung von der Technik hat, ist es fast schon garantiert, das er ein "Alleinreiter" bleibt.


Gruß, Gildonus


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17.07.2019 um 14:49
Ich denke, das dies nicht so eintreffen kann. Einen so schnellen Wechsel halte ich weder für möglich und erst recht nicht finanzierbar, besonders für Privatpersonen mit geringerem Verdienst. Auch fehlt immer noch die Infrastruktur dazu. Theoretisch sollte/müsste dann jeder, wirklich jeder Parkplatz, mit einer Auflademöglichkeit versehen werden und sein.

Und abgesehen vom doch relativ gut erschlossenen Europa gibts ja immer noch den Rest der Welt. Und ich habe gelinde die Befürchtung, das ungehemmt rußende Verbrenner auch 2050 noch ungestört ihre Runden in Afrika und anderen 3te Welt Ländern drehen werden. Weil sich die Leute dort moderne E-Autos erst recht nicht leisten können.

Für mich haben Verbrenner durchaus weiterhin Zukunft, aber in abgeänderter Form. Sei es mit Wasserstoff oder Hybriden allgemein.

Sorry, das E-Auto erinnert mich eher an einen künstlichen Hype. Und eine neue Einnahmequelle.

LG
Eye


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17.07.2019 um 14:59
Alibert schrieb:Ich kenne deine Meinung dazu auch, also kein Grund, das immer wieder darzulegen
Na, Du hast mich immerhin angesprochen ...
Gildonus schrieb:Das Land, dessen Regierung sich zuerst bewegt, hat verloren und schafft sehr schnell Arbeitsplätze im Ausland.
Warum im Ausland? Die Energiewende birgt immenses Potential für Arbeitsplätze.
Sie birgt sicherlich auch Risiken, aber das ist immer der Preis, wenn man "vorne mitspielen möchte".
Gildonus schrieb:und wenn der "eingebildete Vorreiter" auch noch keine Ahnung von der Technik hat, ist es fast schon garantiert, das er ein "Alleinreiter" bleibt.
Warum "keine Ahnung von der Technik"?
Das sind hierzulande doch andere Zwänge, die zu dem führen, was wir haben.


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17.07.2019 um 15:06
Ich muss zugeben, ein Elektroauto würde ich mir in der Zukunft vielleicht kaufen.
Jedoch müßten da einige Dinge schon vorher getan werden
1. Ich brauche eine Garage wo ich das Auto anstecken kann
2. Das Elektroauto sollte für einen erschwinglichen Preis zu haben sein
3. Die Infrastruktur sollte vorhanden sein. Also dass ich auch mal längere Strecken fahren kann

Normalerweiße bin ich ein SUV Fan. Aber von allen Elektroautos gefällt mir der BMW i8 am besten bisher

bmw-i8-facelift-2018-7

Nur kann man mit Elektroautos höchstens in die Stadt und/oder in die Arbeit fahren. Ausflüge über mehreren hundert Kilometer geht nicht.
Mir wäre es relativ egal, ob man in 5 Minuten oder einer halben Stunde so ein Auto "volltanken" kann mit Strom. Auf Reisen kann man da auf die Autobahnraststätte fahren und sich dabei nen Kaffee gönnen :D

Aber solange die Infrastruktur in diesen Sinne noch nicht weiter entwickelt ist, bringt es nichts für mich persönlich.
Auch hoffe ich, dass man bei der Sicherung von den Fahrzeugen beim "tanken" auch besser geschützt ist. Also dass da nicht einfach jemand das Kabel durchschneidet oder den Zapfhahn einfach so vom Auto wegnimmt.


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

17.07.2019 um 15:06
PrivateEye schrieb:Einen so schnellen Wechsel halte ich weder für möglich und erst recht nicht finanzierbar
Was wäre denn "schnell" in Deiner Vorstellung? Wir reden hier doch von Jahrzehnten, bis ein kompletter Wandel vollzogen sein kann.
PrivateEye schrieb:Und ich habe gelinde die Befürchtung, das ungehemmt rußende Verbrenner auch 2050 noch ungestört ihre Runden in Afrika und anderen 3te Welt Ländern drehen werden.
Aber je später wir anfangen, desto weiter verschiebt sich das nach hinten und desto länger schädigen wir unsere Lebensgrundlage.
PrivateEye schrieb:Für mich haben Verbrenner durchaus weiterhin Zukunft, aber in abgeänderter Form. Sei es mit Wasserstoff oder Hybriden allgemein.
Der Verbrenner wird ja nicht morgen obsolet.
Aber es ist eben entscheidend, die Alternativen zum Verbrenner fossiler Energieträger auch wirklich marktreif zu machen. Und das geschieht eben nur, wenn es sich auch verbreitet.

Natürlich hat das E-Auto auch Nachteile zu einem Verbrenner. Aber im Gegensatz zum Verbrenner kann es diese grundsätzlich überwinden. Grundsätzlich kann ein E-Auto klimaneutral und emissionsfrei gebaut und gefahren werden (unter Voraussetzungen, die heute noch nicht umfänglich gegeben sind, aber die grundsätzlich erreichbar sind).
Ein Verbrenner (fossil) kann das nicht. Egal wie effizient er ist oder was entwickelt wird.

Und genau hier liegt ja das Problem.


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17.07.2019 um 15:19
kleinundgrün schrieb:Was wäre denn "schnell" in Deiner Vorstellung? Wir reden hier doch von Jahrzehnten, bis ein kompletter Wandel vollzogen sein kann.
Nun der TE sprach ja im Titel von 7 Jahren. Darauf habe ich mich bezogen und ich halte diese Zeitspanne für illusorisch.
kleinundgrün schrieb:Aber je später wir anfangen, desto weiter verschiebt sich das nach hinten und desto länger schädigen wir unsere Lebensgrundlage.
Da gebe ich dir völlig recht und sehe das auch so. Man hätte mit dem Umdenken schon vor ca 30 Jahren beginnen müssen. Als die ersten Klimaprobleme massenwirksam publik wurden.

Aber a: mangelte es da noch mehr an Alternativen wie heute, verständlich und b: wollten sich immer noch mal alle gesund stossen und ihr Stück vom großen Kuchen abbekommen. Leider. Und seien wir ehrlich, auch jetzt wird das so laufen, solange alles gewinnorientiert ist.
kleinundgrün schrieb:Der Verbrenner wird ja nicht morgen obsolet.
Finde ich auch und in gewissen Kreisen wird es zwangsweise länger dauern. Fahrzeuge wie Streifenwagen, Rettungswagen, Löschfahrzeuge aber auch Militärfahrzeuge etc. müssen über einen längeren Zeitraum autark bleiben können, sonst haben sie keinen Nutzen, nur einen Mehraufwand und Ausfallzeiten zu ungünstigsten Zeitpunkten.
kleinundgrün schrieb:Aber es ist eben entscheidend, die Alternativen zum Verbrenner fossiler Energieträger auch wirklich marktreif zu machen. Und das geschieht eben nur, wenn es sich auch verbreitet.
Dem stimme ich auch zu.
Aber ebenso wie im allgemeinen Energiebereich wurden hier alle möglichen Gewinne eingefahren, nicht zu wenig. In F&E aber scheinbar zu wenig investiert? Siehe das marode Überlandstromnetz im Norden, wo es Jahre zuvor zu massiven Ausfällen kam.

Und ich verstehe auch den Unmut vieler, wenn letztendlich die Kosten dann auf den Endverbraucher umgewälzt werden, obwohl Jahre oder Jahrzehnte Gewinne eingefahren wurden, die scheinbar sinnlos verpulvert wurden, statt in Neues etc. zu investieren.

Für eine positive Klimapolitik muss die Regierung im Rahmen von Gesetzen und Verordnungen ran, aber nicht nur lokal, sondern weltweit, da langfristige Erfolge damit von vornherein scheitern müssen.


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17.07.2019 um 15:28
CICADA3301 schrieb:1. Ich brauche eine Garage wo ich das Auto anstecken kann
Eine Garage wäre nicht notwendig. Nur ein Ladepunkt.
CICADA3301 schrieb:2. Das Elektroauto sollte für einen erschwinglichen Preis zu haben sein
Klar, das ist ein Punkt. Aber das setzt eben eine gewisse Verbreitung voraus.
CICADA3301 schrieb:3. Die Infrastruktur sollte vorhanden sein. Also dass ich auch mal längere Strecken fahren kann
Das selbe wie oben. Es ist letztlich ein Henne-Ei-Problem.
Aber das löst sich nicht durch Warten. Da werden sicherlich spürbare Einschnitte in lieb gewonnene Mobilitätsbedürfnisse unausweichlich sein.
CICADA3301 schrieb:Ausflüge über mehreren hundert Kilometer geht nicht.
Das geht schon. Es geht halt nicht wie mit einem Verbrenner, den ich überall und innerhalb kurzer Zeit nachtanken kann.
Natürlich wäre es schön, wenn wir unsere Mobilität wie bisher fortführen könnten. Aber vermutlich wird das nicht gehen. Dann dauert die Fahrt in den Urlaub länger.
CICADA3301 schrieb:Also dass da nicht einfach jemand das Kabel durchschneidet oder den Zapfhahn einfach so vom Auto wegnimmt.
Na ja, das Kabel wird wohl keiner durchschneiden, der noch einen Funken Verstand hat. Und der Stecker ist beim Laden verriegelt.


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

17.07.2019 um 15:31
@kleinundgrün
Wollte ja auch nur sagen, wie für mich persönlich die ganze Sache gestaltet :D
Wobei wenn es so weiter geht bei mir beruflich, ziehe ich eh in eine Großstadt wo ich sowieso ohne Auto auskomme.

Außer ICH muss noch ne Extrasteuer zahlen fürs Furzen in der Öffentlichkeit. Dann kommt es mich wohl genau so teuer zu Fuß zu gehen wie mit den Auto zu fahren XD


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17.07.2019 um 15:31
PrivateEye schrieb:Nun der TE sprach ja im Titel von 7 Jahren. Darauf habe ich mich bezogen und ich halte diese Zeitspanne für illusorisch.
OK, das stimmt.
PrivateEye schrieb:Und seien wir ehrlich, auch jetzt wird das so laufen, solange alles gewinnorientiert ist.
Na klar. Aber das ist letztlich eine Frage der gesellschaftlichen Steuerung.
Es gibt ja viele Dinge, die gesellschaftlich wünschenswert sind, die aber dem Einzelnen eher unmittelbare Nachteile bescheren.
PrivateEye schrieb:Und ich verstehe auch den Unmut vieler, wenn letztendlich die Kosten dann auf den Endverbraucher umgewälzt werden, obwohl Jahre oder Jahrzehnte Gewinne eingefahren wurden, die scheinbar sinnlos verpulvert wurden, statt in Neues etc. zu investieren.
Auch das stimmt im Grunde.
Wobei natürlich auch der Verbraucher von zu billiger Mobilität profitiert hat.

Klar trifft es jetzt auch viele andere, die persönlich nicht davon profitierten - aber das ist ein generelles gesellschaftliches Problem.


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

17.07.2019 um 15:32
CICADA3301 schrieb:Außer ICH muss noch ne Extrasteuer zahlen fürs Furzen in der Öffentlichkeit.
Das hängt dann wohl von der "Qualität" der Furze ab .... :D


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Warum das Elektroauto in 7 Jahren jeder haben will

17.07.2019 um 15:42
kleinundgrün schrieb:Ein Verbrenner (fossil) kann das nicht. Egal wie effizient er ist oder was entwickelt wird.

Und genau hier liegt ja das Problem.
Es muss ja nicht zwingen fossil sein, wir hätten noch Biogas (so könnte @CICADA3301
seine Furze evtl. noch verwenden :D) , Biodiesel und Bioethanol.


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17.07.2019 um 15:49
kleinundgrün schrieb:Na klar. Aber das ist letztlich eine Frage der gesellschaftlichen Steuerung.
Es gibt ja viele Dinge, die gesellschaftlich wünschenswert sind, die aber dem Einzelnen eher unmittelbare Nachteile bescheren.
Wie ich schon erwähnte, ist dabei der Staat gefordert. Einmal die Ziele umsetzen, andererseits, aber auch den Staat als auch die Staatsbürger adäquat zu versorgen und dies zu moderaten Preisen sicherzustellen und auch zu garantieren, immerhin hat er eine Fürsorgepflicht.

Das dies allerdings ein sehr schweres als auch komplexes Thema ist, ist mir durchaus bewusst und auch ich habe keine "Wunderlösung" parat.
kleinundgrün schrieb:Wobei natürlich auch der Verbraucher von zu billiger Mobilität profitiert hat.
Alle taten das. Und die Auswüchse steigern sich bis heute bzw. kreiierten ganze neue Dienstleistungszweige.
Alleine die täglichen Transporttouren der Discounter, frische Erdbeeren vom anderen Ende der Welt usw. (Wäre interessant, wie die LKW-Flotten umweltverträglich elektrifiziert werden... :D )
Fehlende Vorratshaltung, durch Einsparungen "Just-in-Time". Und damit auch verlagerte Produktionsstandorte, weit, weit entfernt...

Auch hier wird es letzendlich den Verbraucher treffen. Das (größere) Unternehmen Steuerbefreit sind (wie Gewerbesteuer, Subventionen usw.) ist ja auch nichts neues. Aber das tut man ja um Arbeitsplätze zu sichern, nicht wahr? Auch hier, ein sehr streitbares, weit verwinkeltes und verwobenes Thema. ;)

Eine nachhaltigere Produktion aller Artikel wäre sicher anzustreben, doch solange ständig das Frühjahresmodell das Teil vom WSV ersetzen muss und soll und kaufen/verkaufen die einzige Option bleibt um das Hamsterrad am Laufen zu halten, wird auch das nur bedingt was.

Eine Wirtschaftsform in der Geld durch etwas anderes ersetzt wird und es nicht gilt, persönlichen Reichtum anzuhäufen und zu mehren, ja eigentlich eher sogar diese Geißel der Menschheit abzuschaffen, hätte da gewiss andere Möglichkeiten und auch Ziele. Leider aber nur ein utopischer Gedanke. ;)


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17.07.2019 um 16:12
Alibert schrieb:Es muss ja nicht zwingen fossil sein
Natürlich, nicht zwingend.
Aber erstens gibt es da noch immer die Problematik des Schadstoffausstoßes, der bei der Verbrennung nun mal passiert.
Aber selbst wenn man das mit entsprechenden Filtersystemen hinbekommt (die ja auch teuer und wartungsintensiv sind), so bleibt doch der Punkt, dass für die massenhafte Anwendung die "Mobilitätspflanzen" mit den "Nahrungspflanzen" konkurrieren.
Ich weiß nicht, ob gewaltige Monokulturen solcher Pflanzen für Milliarden von Fahrzeugen (und Heizungen) da so geeignet sind. Oder?

Klar könnte man das Problem mit einem Schlag lösen, wenn man deinem Vorschlag folgt (ich reite da noch ein bisschen darauf herum, ich hoffe, Du siehst es mir nach) und man nur noch 5% der Menschen mit Nahrung und Mobilität versorgen müsste.
Aber die Realität ist eben eine andere. Es sind bald acht Milliarden Menschen und immer mehr dieser Menschen wollen individuell mobil sein.
Vielleicht finden wir eine Möglichkeit, sowohl Nahrung als auch Treibstoff für all diese Leute nachhaltig anzubauen. Auszuschließen ist das nicht.
Aber weitaus nahe liegender ist die E-Mobilität. Primär batteriebetrieben und vielleicht durch Brennstoffzellen ergänzt.


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18.07.2019 um 01:55
kleinundgrün schrieb:Grundsätzlich kann ein E-Auto klimaneutral und emissionsfrei gebaut und gefahren werden
Wie soll das gehen?
Willst du Tiefziehmatritzen für die Bleche mit Waltran schmieren und den Gummi für die Reifen durch irgendetwas abriebfestes wie z.B. Diamant ersetzen?


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18.07.2019 um 10:28
Hallo @kleinundgrün , hallo @alle !
kleinundgrün schrieb:Warum "keine Ahnung von der Technik"?
Das sind hierzulande doch andere Zwänge, die zu dem führen, was wir haben.
Um das mal in gewohnt "salopper" Form zu kommentieren :

Wir sind mit Politikern gesegnet, gemeint ist speziel die Öko - Fraktion, die ihre eigenen "Stammtischparolen" mit Sachkunde verwechseln und auf Basis ihrer eigenen Ahnungslosigkeit Gesetze machen.

Schlimm ist auch das wir eine Wählerschaft haben, die nicht der Frage nachgeht ob "die da oben" auch können, was sie vollmundig versprechen oder prüfen, was "die da oben" wirklich bewegt haben.

Das Gesammtvorhaben Energiewende beschrieb ich mal mit den Worten "Vasa Syndrom", sofern man überhaupt von einem Gesammtkonzept reden kann, und der Plan bis 2020 eine Millionen E - Autos auf deutsche Straßen zu bringen fällt als "Konzeptlosigkeit" innerhalb einer "Konzeptlosigkeit" auf. Einen richtigen durchdachten Plan kann es eigendlich nicht gegeben haben, sonst wäre die fehlende Infrastruktur sofort aufgefallen. Damit sind wir bei der Aussage das war "Umsetzung von Stammtischgeschwätz" angelangt.


Gruß, Gildonus


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18.07.2019 um 11:02
mildmr schrieb:Willst du Tiefziehmatritzen für die Bleche mit Waltran schmieren und den Gummi für die Reifen durch irgendetwas abriebfestes wie z.B. Diamant ersetzen?
Das Schmieren der Tiefziehmatritzen kann durchaus mit synthetischen Schmierstoffen erfolgen, wo siehst Du das das Problem? Und da entstehen doch keine Emissionen?
mildmr schrieb:und den Gummi für die Reifen durch irgendetwas abriebfestes
Na ja klar, Abrieb von Reifen und Bremsen ist nun mal etwas, das einfach durch die Bewegung entsteht und unvermeidbar ist, sofern man sich auf so eine Weise bewegen möchte.
Aber da ist die einzige Alternative einfach, gar nicht zu fahren. Das ist unter allen Gesichtspunkten sicherlich die ökologischste Variante.


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18.07.2019 um 11:13
Gildonus schrieb:und auf Basis ihrer eigenen Ahnungslosigkeit Gesetze machen.
Die Gesetze sind meist das Ergebnis von Kompromissen. Deswegen sind sie u.U. eben nicht konsequent oder schlechter, als sie sein könnten.
Aber das ist ein politisches Problem, Demokratien haben eben auch ihre Nachteile.
Gildonus schrieb:Schlimm ist auch das wir eine Wählerschaft haben, die nicht der Frage nachgeht ob "die da oben" auch können, was sie vollmundig versprechen oder prüfen, was "die da oben" wirklich bewegt haben.
Na ja, Populismus und Politikverdrossenheit ist sicherlich ein Problem. Nicht nur bei der Energiewende. Aber auch da hängen wir an demokratischen Zwängen. Eine radikalere und konsequente Vorgehensweise findet eben kaum Zustimmung, obwohl sie inhaltlich besser wäre.
So gibt es eben kleine schritte, von denen viele auch unsinnig sind. Einfach weil sie das Ergebnis von Kompromissen sind.
Gildonus schrieb:Einen richtigen durchdachten Plan kann es eigendlich nicht gegeben haben, sonst wäre die fehlende Infrastruktur sofort aufgefallen.
Die ist sicher aufgefallen. Aber erneut: Es ist ja nicht so, dass sich alle an einen Tisch setzen und dann aufgrund von Expertisen die inhaltlich beste Lösung geschlossen nach außen vertreten.
Da will halt jeder politisch mitspielen und das, was am Schluss raus kommt, ist was anderes, als aus Expertensicht sinnvoll wäre.
Da spielen eben politische Zwänge eine Rolle und nicht grundsätzlich fehlende Kompetenz.


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