Maverick75 schrieb:Ich sprach von der Metanol Brennstoffzelle
Sorry, das habe ich überlesen. Dennoch benötigt man immer noch eine Batterie, die Brennstoffzelle mit Methanol hat einen bescheidenen Wirkungsgrad (so um die 20 bis 30%) und woher die benötigten Mengen für viele Millionen PKW kommen sollen, ist ebenso unklar.
Unabhängig davon wird auch für die Direktmethanolbrennstoffzelle ein Katalysator mit Platin benötigt.
Allerdings wären die Tankstellen nicht betroffen, deren Umrüstung wäre praktikabel.
Lesetipp zu den unterschiedlichen Typen:
https://www.energieagentur.nrw/brennstoffzelle/brennstoffzelle-wasserstoff-elektromobilitaet/brennstoffzellentypenAus dem Campingbereich kennt man sie:
https://www.promobil.de/tipps/wohnmobil-brennstoffzelle-batterieladung-oekoalternative-autarkie/Aber rund 0,9 Liter Methanol für 1 kWh ist nicht gerade wenig. Und viele der Zellen müssen erst aufgeheizt werden, da sie erst bei Prozesstemperaturen von über 80 bis 90 Grad arbeiten. Das sind also dann rund 20 Liter Methanol für 100 km bei gemäßigter Fahrweise, Rekuperation allerdings nicht berücksichtigt. Die mindert natürlich den Verbrauch.
kleinundgrün schrieb:Und dann ist es letztlich eine Frage, was man tankt. Strom direkt (mit der besten Effizienz) für das gros der gefahrenen Kilometer und für längere Fahrten oder schnelles Tanken H2 oder Methanol.
Siehe als Beispiel
https://www.elektroauto-news.net/2021/opel-wasserstoff-vivaro-mehr-als-400-kilometer Der Kleintransporter hat eine Batterie für rund 50 km. Handwerker in dicht bebauten Innenstädten benötigen seltenst über 100 km Fahrweg pro Tag. Also warum nicht gleich einen größeren Akku und fertig? Viele der Fahrzeuge stehen abends auch auf dem Firmengelände, die Einsitzzeiten sind halbwegs überschaubar. Handwerker, wohlgemerkt. Aber auch die lokale Auslieferung von Waren ist durchaus überschaubar.
Maverick75 schrieb:Den Link zum Video hast du daher vermutlich gar nicht angeschaut?
Nein, was das betrifft,
bin ich überzeugter Abstinenzler in einem schriftlichen Forum, wenn es um reine Sachargumente geht. Dazu ein Beitrag aus älteren Zeiten:
Als Diskussions-Beitrag lediglich ein Filmchen zu verlinken ist meist ein Zeichen dafür, daß der Poster von ihm beeindruckt ist, ohne jedoch den Inhalt verstanden zu haben, und es ist immer ein Zeichen von Geringschätzung der Diskussionsteilnehmer, die mit vergleichsweise hohem Zeitaufwand in einem Haufen Redundanz nach dem Argument wühlen müssen, auf das sich der Poster eventuell beziehen könnte - sofern sie überhaupt die Möglichkeit haben, aktuell auf das Filmchen zuzugreifen.
Wenn diese Diskussions(un)kultur so weitergeht, ist Allmy bald ein reines "zeigst du mir deins, zeig ich dir meins"-Forum. Argumente sind ja mittlerweile ohnehin nur noch was für nostalgische Snobs, die moderne Wegwerf-Medien-Gesellschaft hat an ihre Stelle die Emotionen gesetzt, mit deren Hilfe bekanntermaßen viel leichter eine Meinung transportiert werden kann als mit Argumenten.
Quelle:
Haarp Projekt (Seite 34) (Beitrag von geeky)ps: Danke für den Dank! Mach ich gerne.