Elektroautos und Elektromobilität
gestern um 09:17Trend in der Stadt hier: Fahrrad fahren.... wer das nicht kann fährt E Bike....alhambra schrieb:in der Stadt hast du etwa 1/3 mehr Reichweite als WLTP angibt
Trend in der Stadt hier: Fahrrad fahren.... wer das nicht kann fährt E Bike....alhambra schrieb:in der Stadt hast du etwa 1/3 mehr Reichweite als WLTP angibt
Ist ja richtig. Wer fit ist kommt mit Fahrad und Öffis ganz gut zurecht und dem reicht wahrscheinlich ein Car-Sharing Angebot für die Ausnahmen.abbacbbc schrieb:Trend in der Stadt hier: Fahrrad fahren.... wer das nicht kann fährt E Bike....
Die ländliche Pampa betritt den Raum. :Dalhambra schrieb:Wer fit ist kommt mit Fahrad und Öffis ganz gut zurecht
Dem stimme ich nahezu vorbehaltlos zu, solange man wirklich ausreichend fit ist. In den ungemütlicheren Zeiten ist das Zweirad auch für die fitteren nicht mehr ganz so ungefährlich (bei uns auf dem Land wird es noch eine Nummer ungemütlicher, da Radwege nur rudimentär ausgebaut sind, oder Regen/Laub/Bauerglätte für arge Unannehmlichkeiten sorgt) und auch ein ÖPNV liegt nicht immer optimal zum eigenen Weg.abbacbbc schrieb:Trend in der Stadt hier: Fahrrad fahren....
Das würde auch bei uns in der Pampa mindestens als Zweitwagen locker ausreichen, wenn man einmal ehrlich zu sich sein würde.the_moonshine schrieb:Das einzige Manko, das mich etwas stört, ist die eingeschränkte Reichweite (von geschätzt 100 Km).
Nee, die vertrete ich ja schon ;)Total_Recall schrieb:Die ländliche Pampa betritt den Raum. :D
ist so. Mir geht es ja auch immer so. Ich könnte hier im Dorf alles mim Fahrad erreichen, so groß ist es ja net. Aber eh man das Fahrrad ausm Schuppen geholt hat ist man auch schon ins Auto gehopst. Und dafür geht man dann Abends im Fitti aufs Rad, weil man muss sich ja mal bewegen... Ich Machs ja selber so, ich gebe es zu...Total_Recall schrieb:Das sind aber eher technische Probleme, ich sehe da eher einen viel wichtigen Widerstand im eigenen Kopf, der eine sofortige und individuelle Mobilität einfordert, weil "man das ja so gewohnt ist". Oder "ich brauche aber ein großes Auto, weil ..."
Ja, eben. Oder eben in der Stadt als Rentnermobil.Total_Recall schrieb:Das würde auch bei uns in der Pampa mindestens als Zweitwagen locker ausreichen, wenn man einmal ehrlich zu sich sein würde.
Ja, hier ich auch.Total_Recall schrieb:Die ländliche Pampa betritt den Raum. :D
Dass man auf ein individuelles Auto verzichten kann, ist für mich kein Thema, aber die individuelle Mobilität ist ein durchaus wichtiger Bestandteil unseres Lebens.ApexOne schrieb:zB: was ist besser als ein Verbrenner oder E-Auto? gar kein Auto!
Sorry, aber das ist mit den aktuellen Verkehrskonzepten pauschaler Quark. Oder was habe ich falsch verstanden?ApexOne schrieb:Stadttakt deutschlandweit jetzt! Wer widerspricht ist gegen Klimaziele und wahrscheinlich von der Autolobby bezahlt! Umdenken!
Dörpsmobil SH -Quelle: https://www.doerpsmobil-sh.de/unsere-idee
Unsere Idee
Mobilität ohne eigenes Auto gestaltet sich auf dem Land oft schwierig. In Ergänzung zum ländlichen ÖPNV braucht es ein ergänzendes, nachhaltiges und alternatives Mobilitätsangebot. 2017 erkannte die Akademie für die ländlichen Räume Schleswig-Holsteins e.V. diese Notwendigkeit und entwickelte das landesweite Kooperationsprojekt Dörpsmobil SH Vorbild des „Dörpsmobil Klixbüll“.
Die Basis von Dörpsmobil SH sind die mehr als 40 Dörpsmobile in Schleswig-Holstein (siehe Karte), die Ihren Einwohnern vereinsbasiert oder über die Gemeinde e-Carsharing, in der Regel ehrenamtlich betrieben, zur Verfügung stellen.
Warum Carsharing auf dem Land schwer istQuelle: Übersicht mit KI von Google
• Hohe Auto-Dichte: Über 90 % der Haushalte auf dem Land besitzen mindestens ein Auto; das eigene Fahrzeug gilt oft als unverzichtbares Symbol für Freiheit.
• Geringe Auslastung: Da Wege oft länger sind und die Nutzerzahl in kleinen Dörfern überschaubar ist, stehen die Fahrzeuge häufig still, was wirtschaftlich für reine Firmen schwer ist.
• Fehlender ÖPNV: Ohne guten Bus- oder Bahnanschluss als Ergänzung lässt sich der Erstwagen kaum ersetzen – gemeint ist meist nur der Zweit- oder Drittwagen.
Wann und wie es trotzdem funktioniert
• Ehrenamtliche Trägerschaft: Projekte wie Dörpsmobile oder Bürgervereine organisieren Buchung, Pflege und Ladeinfrastruktur selbst, wodurch Kosten sinken.
• Ersatz für den Zweitwagen: Viele nutzen das geteilte E-Auto gezielt für den Wocheneinkauf, Arztbesuche oder Ausflüge, statt einen teuren Zweitwagen mit TÜV, Steuer und Versicherung zu unterhalten.
• Feste Stationen & Förderung: Stationsbasiertes Carsharing mit einem zentralen, gut erreichbaren Dorfplatz und manchmal kommunalen Zuschüssen sichert das Modell ab.
Danke für die Erläuterung.ApexOne schrieb:War etwas humoristisch gemeint
Ja und nein, denn manche sind auch aufs Land gezogen, weil es dort preisgünstigere Wohnungen oder Häuser gab, zumindest in früheren Zeiten. Im Gegenzug hatte man die Kosten für die Anfahrten zur Arbeit am Hals. Jeder wusste also schon vorher, dass er von den Kosten der eigenen Mobilität abhängig wird.ApexOne schrieb:Die Leute am Land werden auch bestraft und die Alternative ist?
Immerhin genießen sie die Vorteile der Pendlerpauschale.ApexOne schrieb:Die Leute am Land werden auch bestraft
Mag so aussehen, aber ich finde es eine grundsätzlich falsche Herangehensweise, wenn man nur die nackten Spritkosten im Auge hat. Die erste Frage muss ich mir doch selber stellen "Wie kann ich meinen eigenen Verbrauch spürbar senken?", ab dann kann ich auf den Preis selber schielen. Oft habe ich den Eindruck, viele glauben, wir hätten ein Anrecht auf billige Energie jedweder Form, nur leider lädt das überhaupt nicht zum notwendigen Einsparen von Energie ein.ApexOne schrieb:Diesel und Co. werden verteuert/ steuerlich bestraft
Eher vorbei die Zeiten.Total_Recall schrieb:weil es dort preisgünstigere Wohnungen oder Häuser gab, zumindest in früheren Zeiten
Äh, nein. Rentner, Arbeitslose, Hausfrauen und Männer nicht...ich will nur sagen die gilt nur für den Arbeitsweg.Total_Recall schrieb:Immerhin genießen sie die Vorteile der Pendlerpauschale.
Joah, das muss man sich aber leisten können Geld bei der Mobilität zu sparen, Stichwort neues Auto bzw. E Auto...hinzu kommt dass eine Familie am Land eher zwei Autos braucht, während Familien in der Stadt eher eins bis keins.Total_Recall schrieb:Die erste Frage muss ich mir doch selber stellen "Wie kann ich meinen eigenen Verbrauch spürbar senken?", ab dann kann ich auf den Preis selber schielen.
Eher nich oder kannste mir ne Großstadt nennen, in der die Immo Preise in der umliegenden ländlichen Umgebung höher sind als in der Großstadt?ApexOne schrieb:Eher vorbei die Zeiten.
Wer darauf achtet braucht kein neues Auto, denn der hat schon bei der Anschaffung des derzeitigen Autos darauf geachtet und besitzt demnach bereits so ein Fahrzeug.ApexOne schrieb:Joah, das muss man sich aber leisten können Geld bei der Mobilität zu sparen, Stichwort neues Auto
Nä in meiner gegend bekommste noch häuser für unter 200.000€ zu kaufen, in die man sofort einziehen könnte.... nimmt man sich rostock, dann sieht das weniger rosig aus.ApexOne schrieb:Eher vorbei die Zeiten.
Es wird niemals ein vergleichbares angebot auf dem land geben, weil es oftmals keinen sinn macht. Die nachfrage zu allen zeiten ist zu gering.... und die stoßzeiten werden bedient schon allein durch den schülerverkehr. Aber drumherum? Wer fährt um 10:30uhr, um 11uhr, 11:30uhr? In der stadt tendenziell mehr leute, auf dem land? Einen leeren bus muss man nun echt nicht fahren lassen.ApexOne schrieb:Ich finde diese Leute aus der Pampa sollen steuerliche Vorteile haben solange es nicht vergleichbares Angebot gibt - gute, günstige Anbindungen ins Umland sind auch positiv für das bezahlbare Wohnen.
Jo. Wir haben auch 2. Ist nicht so schlimm, beide verbrauchen nicht viel, einer von beiden (meiner) wird nächstes jahr getauscht. Da gibts dann ein E-auto, gebraucht....ApexOne schrieb:Joah, das muss man sich aber leisten können Geld bei der Mobilität zu sparen, Stichwort neues Auto bzw. E Auto...hinzu kommt dass eine Familie am Land eher zwei Autos braucht, während Familien in der Stadt eher eins bis keins.
Das meinte ich nicht. Für mich wären das Dinge wie Motor im Stand warmlaufen lassen und/oder sinnvoll und vorausschauend fahren. Auch ohne ein neues Auto gibt es beim vorhandenen Fahrzeug ein Sparpotenzial. Der eigene Einkauf ließe sich evtl. besser und mit weniger Fahrten organisieren.ApexOne schrieb:das muss man sich aber leisten können Geld bei der Mobilität zu sparen,
Müssen die täglich pendeln? Es heißt schließlich Pendlerpauschale.ApexOne schrieb:.ich will nur sagen die gilt nur für den Arbeitsweg.
Offiziell: EntfernungspauschaleTotal_Recall schrieb:Es heißt schließlich Pendlerpauschale.
Ich denke die Mehrheit hat es mittlerweile verstanden.Total_Recall schrieb:Das meinte ich nicht. Für mich wären das Dinge wie Motor im Stand warmlaufen lassen und/oder sinnvoll und vorausschauend fahren. Auch ohne ein neues Auto gibt es beim vorhandenen Fahrzeug ein Sparpotenzial. Der eigene Einkauf ließe sich evtl. besser und mit weniger Fahrten organisieren.
Ein wenig langsamer zu fahren, täte es manchmal auch. ;-)
Kurz: spritsparendes Fahren. Soweit machbar.
In der Regel 5x die Woche.Total_Recall schrieb:Müssen die täglich pendeln? Es heißt schließlich Pendlerpauschale.
Ja, ich weiß. Erzählen mir immer Leute aus der Stadt, sie wünschen sich für das Wochenende Erholungsmöglicheiten, am besten im Grünen mit Parken auf fremden Grundstücken.Total_Recall schrieb:Vergiss bitte auch nicht, dass die übermäßig hohe Zersiedelung der Landschaft nicht gewünscht ist, denn hierbei spielen der Flächenverbrauch und Umweltaspekte dann wieder eine wichtige Rolle.
dafür sehe ich aber verblüffend viele, die bei uns vorm Bahnhof warten um jemanden aufzusammeln und dabei den Motor laufen lassen. Könnte ja kalt im Auto werden.ApexOne schrieb:Ich denke die Mehrheit hat es mittlerweile verstanden.
Das hilft doppelt - einmal das Auto warm und das Klima.alhambra schrieb:dafür sehe ich aber verblüffend viele, die bei uns vorm Bahnhof warten um jemanden aufzusammeln und dabei den Motor laufen lassen. Könnte ja kalt im Auto werden.
Es gibt Gegenden, da ist in den letzten Jahren das ÖPNV-Angebot zusammen gestrichen worden. Was dann?Total_Recall schrieb:Ja und nein, denn manche sind auch aufs Land gezogen, weil es dort preisgünstigere Wohnungen oder Häuser gab, zumindest in früheren Zeiten. Im Gegenzug hatte man die Kosten für die Anfahrten zur Arbeit am Hals. Jeder wusste also schon vorher, dass er von den Kosten der eigenen Mobilität abhängig wird.