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Der Digitale Euro

155 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Geld, Euro, Bezahlen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Digitale Euro

um 00:26
bis jetzt ist es ja noch nicht sicher ob der Digitale Euro jemals kommt, auch diese Überlegung ist noch nicht endgültig getroffen

ich finde es aber echt seltsam was da überall geschrieben steht z.B.

Der digitale Euro soll praktisch überall als Zahlungsmittel eingesetzt werden können. Sogar Menschen, die derzeit über kein Bankkonto verfügen, sollen ihn verwenden können.

das bedeutet also im Klartext, der Penner in der Fußgängerzone, hält dir dann irgend ein technisches Gerät hin, und statt Bargeld überweist du dem dann nen Euro


weiter heißt es aber dann


Ebenso könnte er in Drittstaaten genutzt werden, die nicht den Euro als Zahlungsmittel haben, wenn ein entsprechendes Konto für die Nutzung der Digitalwährung eröffnet würde.


da braucht man dann plötzlich wieder ein Konto dafür, sehr seltsam

was mich am meisten interessieren würde, wie soll das überhaupt funktionieren?

man braucht angeblich kein Internet dafür, man kann Offline bezahlen/überweisen, angeblich genügt auf dem Handy eine sogenannte Wallet

nur in diese Wallet muß ich irgend eine Zahlungsmethode eintragen, mit Namen und Adresse, wie will der wohnsitzlose Penner also die Wallet benutzen? ganz so einfach ist das dann doch nicht


was mich auch wieder ärgert, Privatleute können, müssen aber nicht den D Euro benutzen, Händler sollen verpflichtet werden und MÜSSEN es annehmen, und garantiert kommen da wieder irgendwelche Kosten auf die zu, genauso wie bei den EC Zahlungen


was allerdings überall betont wird, das Bargeld soll damit nicht ersetzt werden, ob man das glaubt lass ich mal offen, wir kennen ja die ganzen Versprechen unserer Politiker und wie die eingehalten werden

auf einer Seite der Österreicher habe ich allerdings gelesen, die wollen sogar bei Einführung in der Verfassung festschreiben das Bargeld NICHT abgeschafft wird, bin gespannt ob die sich an das Versprechen halten


Ich persönlich brauche das nicht, mir ist Bares lieber beim einkaufen, wenn ich mir irgendwo unterwegs was zum Essen kaufe, dann zahl ich das grundsätzlich Bar, sollte ich zu wenig Geld im Geldbeutel haben, was selten vorkommt, dann lass ich es oder nehme den "Notgroschen" den ich immer im Auto versteckt habe, ich hab zwar meine EC Karte, aber das kommt vielleicht ein oder zweimal im Jahr vor das ich mit der zahle

Ich würde es eh verbieten Kleinbeträge mit der Karte zu zahlen, machen ja auch viele Geschäfte, das sie erst ab nem bestimmten Betrag Karte akzeptieren, wenn ich oft sehe das Leute beim Bäcker ne Breze mit Karte zahlen, dann denk ich mir immer, wie armselig sind die das sie keine 60 Cent in der Tasche haben, außerdem halten die mit den blöden Karten nur den Verkehr auf, bis sie die Karte rausfummeln, durch den Schlitz ziehen, dann PIN eingeben, am besten noch falsch, dann nochmal usw in der Zeit haben drei Leute bar bezahlt, und wenn dann Hauptverkaufszeit ist, dann dauerts auch noch ewig bis die Verbindung zur Bank steht und das alles damit der Händler nichts mehr verdient, weil er mehr Gebühren hat als er an der Breze verdient

Ich kann Geschäfte und Lokale verstehen die nur Barzahlung akzeptieren, mir sind die sehr sympathisch, da kann ich der Bedienung auch noch ein Trinkgeld geben, und weiß das SIE das einsteckt und nicht ihr Chef über die Karte


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Der Digitale Euro

um 02:05
Der GNU-Taler hätte gegenüber dem digitalen Euro, so wie bisher geplant viele Vorteile:

GNU Taler auf dem 39C3: Wie das quelloffene Bargeld den Praxistest besteht

  • Während Bargeld anonyme Zahlungsströme auf beiden Seiten erlaubt, macht der GNU Taler Händlerumsätze transparent und damit kontrollierbar, ohne die Käuferidentität preiszugeben. Nur die Händler sind eindeutig identifizierbar, sodass deren Umsätze für Steuerbehörden nachvollziehbar bleiben. So wird eine Kernkritik am physischen Bargeld (Schwarzgeld, Schattenwirtschaft) gezielt angegangen. Die Zahlenden bleiben beim GNU Taler aber weitgehend anonym, ähnlich wie beim Bargeld. Doch der Digitale Euro wird eher mit vollständiger Nachvollziehbarkeit ALLER Transaktionen diskutiert, inklusive potenzieller Profilbildung.
  • Der GNU Taler könnte die Profilierung der Benutzer durch Tracking, so wie bei heutigen Kartensystemen und vielen vorgeschlagenen Digital-Euro-Architekturen beheben, indem nur das Nötigste sichtbar ist (Händlerseite, nicht Kundenseite). Dadurch werden datengetriebene Geschäftsmodelle auf Kosten der Zahlungsnutzer eingeschränkt.
  • Der GNU Taler ist nur ein Protokoll bzw. Bezahlsystem, das bestehendes Fiatgeld (z.B. Euro) digital abbildet, weshalb keine Wechselkurs- oder Krypto-Volatilität entsteht. Beim Digitalen Euro geht es dagegen um echtes digitales Zentralbankgeld als neue Form von Zentralbankverbindlichkeit.

Leider wäre es wenig überraschend, wenn sich die gleichen Probleme, wie bei der Einführung der elektronischen Patientenakte wiederholen:

  • Warnungen von Experten werden einfach ignoriert: Auch beim digitalen Euro mahnen Datenschützer (z.B. Berlin Group, EDSA) wieder vor Profiling, Cyberangriffen und mangelnder Anonymität, ähnlich wie CCC & Co. bei der ePA. Die EZB betont "Privacy by Design", doch die Designlücken bei Transaktionsnachverfolgung und Offline-Fähigkeit werden übersehen.
  • Es entstehen technische Komplexität und Abhängigkeiten: Wie bei ePA-Software in Praxen könnten Wallet-Apps, Schnittstellen zu Banken und Zentralledger ausfallen; Cyberrisiken (Hacker, DDoS) und Strom-/Internet-Abhängigkeit sind dokumentiert.
  • Der politische Druck ist zu stark: Die EZB plant Einführung bis 2027/28 trotz offener Fragen (z.B. zu Geldwäsche-Regeln), was überstürzte Releases begünstigt – vergleichbar mit Lauterbachs Opt-out-Pflicht bei ePA.

Bei älteren Generationen von Politikern, die oft weniger mit digitalen Themen aufgewachsen sind, erscheint es manchmal so, dass ihre allgemeine Frustration mit der Technik und dem Internet ihre politische Haltung stark beeinflusst. Jene, die Digitalisierung als komplex, unübersichtlich und bedrohlich empfinden, kommen womöglich zu einer ablehnenden oder kontrollierenden Haltung und ihre Unsicherheit führt, so scheint es, dazu, dass digitale Technologien eher als Risiko anstatt als Chance gesehen werden, was wiederum zu überzogenen Kontroll- oder Überwachungsmaßnahmen führt.

Vermutlich führt solche Frustration und die damit verbundene Kontrollangst auch dazu, dass eher auf Eskapismus und Machtfantasien zurückgegriffen wird, z. B. durch den Ruf nach pauschaler Überwachung oder restriktiven Gesetzen, anstatt nach echten konstruktiven Lösungen wie Bildung, Aufklärung oder technischer Unterstützung zu suchen. Solch „symbolträchtige“ Politik soll wohl in Sicherheit wiegen, trägt jedoch erfahrungsgemäß in der Praxis wenig zur tatsächlichen Problemlösung bei.

Ich finde das einfach schade.

Andererseits mildert der digitale Euro vielleicht trotzdem ein bisschen den überwachungskapitalistisch katastrophalen Umstand, dass Käufer fast nur noch Paypal verwenden, wo ihre personenbezogenen Daten an 100-300 Drittanbieter weitergegeben werden können, wie auf der Liste der Drittparteien einsehbar ist.


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Der Digitale Euro

um 03:18
Zitat von ufosichterufosichter schrieb:wie armselig sind die das sie keine 60 Cent in der Tasche haben
finde ich auch seeeeehr armselig
Zitat von ufosichterufosichter schrieb:Ich kann Geschäfte und Lokale verstehen die nur Barzahlung akzeptieren, mir sind die sehr sympathisch, da kann ich der Bedienung auch noch ein Trinkgeld geben, und weiß das SIE das einsteckt und nicht ihr Chef über die Karte
Naja, wenn die Bedienung kassiert und bei der Abrechnung dann einen, mit Trinkgeld versehenen Unbarbeleg beilegt, bleibt das Trinkgeld bei dem Mitarbeiter. Wenn der Chef das macht, dann müsste er dieses Trinkgeld in die entsprechende Kasse einwerfen. Gute Chef's machen das auch.

Es muss nicht ALLES digitalisiert werden. Der Stromausfall in Berlin hat es gezeigt. Abgesehen davon, dass die Kaufhausketten nur noch digital verkaufen können und daher unbrauchbar wurden. Beim türkischen Feinkostladen konnte man auch während dem Blackout mit der Taschenlampe einkaufen und bar bezahlen.


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Der Digitale Euro

um 09:12
Zitat von EmmmEmmm schrieb:Der GNU-Taler hätte gegenüber dem digitalen Euro, so wie bisher geplant viele Vorteile
das klingt ja echt gut.
Ob die Regierung auch von dieser Option weiß - ist dir da etwas bekannt?
Zitat von m.A.om.A.o schrieb:Beim türkischen Feinkostladen konnte man auch während dem Blackout mit der Taschenlampe einkaufen und bar bezahlen
wie haben die aber dann die Einnahmen verbucht?
Alles aufgeschrieben und nachträglich dann in die Kasse getippt oder wie läuft sowas bei Stromausfall?


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Der Digitale Euro

um 11:45
Zitat von OptimistOptimist schrieb:das klingt ja echt gut.
Ob die Regierung auch von dieser Option weiß - ist dir da etwas bekannt?
Die Österreichische Nationalbank hat GNU Taler bereits 2022 in einer Studie als interessante technische Option für einen digitalen Euro hervorgehoben und explizit empfohlen, diese Lösung weiterzuverfolgen.​ Damit ist klar, dass in der Zentralbank‑Expertenszene (Research, Zahlungsverkehr, Innovation) Kenntnis von GNU Taler existiert; ob diese Personen aber direkt in den formalen Lenkungsgremien des Digital‑Euro‑Projekts der EZB sitzen, ist aus öffentlichen Quellen nicht ersichtlich.

Recherchen und Lobby‑Transparenzdaten zeigen, dass Bankenverbände und Zahlungsdienstleister sehr häufige, gut koordinierte Treffen mit EZB, Kommission und Abgeordneten zum digitalen Euro haben, während organisierte Zivilgesellschaft und Verbraucherverbände deutlich seltener eingebunden werden. Dieser Beitrag vom 39C3 stellt Sebastian Kurz, Jens Spahn und andere dabei in ein korruptes Licht:

Gegenmacht - Best of Informationsfreiheit


Banken drängen insbesondere auf enge Halteobergrenzen für digitalen Euro‑Bestände, Einbindung der bestehenden Bank‑ und Karteninfrastruktur und Vermeidung einer zu starken Konkurrenz zu Bankeinlagen. Durch diesen Lobbyismus wird der Gestaltungsspielraum für datenschutzfreundliche, barzahlungsähnliche Modelle wie GNU Taler eher verkleinert.

Einfach schade.


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Der Digitale Euro

um 12:08
@Emmm
Danke für deine Erklärung.
Echt schade, dass das dann vermutlich in D nicht gewollt ist.
Diese ollen Lobbyisten 🙄
Zitat von EmmmEmmm schrieb:Banken drängen insbesondere auf enge Halteobergrenzen für digitalen Euro‑Bestände
wie ist das zu verstehen?
(dein Link funktioniert bei mir nicht)


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Der Digitale Euro

um 12:47
Zitat von OptimistOptimist schrieb:wie ist das zu verstehen?
Was ich dazu finde:

  • Geschäftsbanken befürchten Abzug von Geld auf Wallets und daher Liquiditätsprobleme
  • Geschäftsbanken fürchten hohe Implementierungskosten


Tagesschau Bundesbank


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Der Digitale Euro

um 13:54
Zitat von EZTerraEZTerra schrieb:ich sehe keine zukunft für den digitalen euro.

das wird eine totgeburt unter der die eurozone leiden wird. die eurozone wird damit einige jahre belastet und am ende wird das projekt mmn. aufgrund der konkurrenz von bitcoin und stablecoins scheitern.
Ja, wenn der digitale Euro rein zentral aufgebaut ist, sehe ich auch keine zukunft. Wenn hingehen dezentrale Elemente eingebaut werden, sähe ich schon Zukunft. Wenn die Gegensätze einander Bedingen, also Zentral/Dezentral, dann würde es ganz sicher funktionieren, denn Bargeld wird ja bei den Zentralbanken auch erst zentral gelagert, bevor es personalisiert wird.

Ich denke, wenn der digitale Euro funktionieren soll, dann müssen die Macher auf die Kritik eingehen.


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Der Digitale Euro

um 14:01
Zitat von ockhamockham schrieb:Ja, wenn der digitale Euro rein zentral aufgebaut ist, sehe ich auch keine zukunft.
der digitale euro wird definitiv zentralisiert sein.


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Der Digitale Euro

um 14:13
Zitat von EZTerraEZTerra schrieb:der digitale euro wird definitiv zentralisiert sein.
Wird nicht funktionieren, entweder man geht auf die Kritik ein… oder er wird scheitern, wenn man das durchzieht.


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Der Digitale Euro

um 14:55
Zitat von ockhamockham schrieb:Wird nicht funktionieren, entweder man geht auf die Kritik ein… oder er wird scheitern, wenn man das durchzieht.
das glaube ich auch.


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Der Digitale Euro

um 16:00
Zitat von OptimistOptimist schrieb:wie ist das zu verstehen?
(dein Link funktioniert bei mir nicht)
https://media.ccc.de/v/39c3-gegenmacht-best-of-informationsfreiheit


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Der Digitale Euro

um 18:45
Zitat von OptimistOptimist schrieb:
Zitat von EmmmEmmm schrieb:Banken drängen insbesondere auf enge Halteobergrenzen für digitalen Euro‑Bestände
wie ist das zu verstehen?
Die Banken befürchten, dass am Ende keiner mehr ein Girokonto bei ihnen benötigt, wenn jeder ein kostenloses EZB Konto haben könnte, vielleicht noch mit Einlagezins und überziehbar, so wie die EZB Konten der Banken.
Da man bei der EZB und der EU aber ganz sicher kein Interesse daran haben dürfte, die europäischen Geschäftsbanken zu grillen, kann man recht sicher davon ausgehen, das digitale Euros, so sie überhaupt in nennenswertem Umfang genutzt würden, dem Geschäftsmodell der Geschäftsbanken keine allzu große Konkurrenz machen würden.

mfg
kuno


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Der Digitale Euro

um 20:21
@kuno7
Das hier war der Ausgangspunkt (nur mal für den Zusammenhang, auch für mich selbst):
Zitat von EmmmEmmm schrieb:Die Österreichische Nationalbank hat GNU Taler bereits 2022 in einer Studie als interessante technische Option für einen digitalen Euro hervorgehoben und explizit empfohlen, diese Lösung weiterzuverfolgen
Zitat von EmmmEmmm schrieb:Banken drängen insbesondere auf enge Halteobergrenzen für digitalen Euro‑Bestände, Einbindung der bestehenden Bank‑ und Karteninfrastruktur und Vermeidung einer zu starken Konkurrenz zu Bankeinlagen. Durch diesen Lobbyismus wird der Gestaltungsspielraum für datenschutzfreundliche, barzahlungsähnliche Modelle wie GNU Taler eher verkleinert.
Gehe ich Recht in der Annahme, das Nachstehende bezieht sich auf den GNU Taler? :
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Die Banken befürchten, dass am Ende keiner mehr ein Girokonto bei ihnen benötigt, wenn jeder ein kostenloses EZB Konto haben könnte, vielleicht noch mit Einlagezins und überziehbar, so wie die EZB Konten der Banken.
... und falls ja, würde dein "wenn jeder ein kostenloses EZB Konto haben könnte" besagen, dass man diese GNU Taler bei der EZB erwerben könnte oder müsste?
Zitat von kuno7kuno7 schrieb:Da man bei der EZB und der EU aber ganz sicher kein Interesse daran haben dürfte, die europäischen Geschäftsbanken zu grillen, kann man recht sicher davon ausgehen, das digitale Euros, so sie überhaupt in nennenswertem Umfang genutzt würden, dem Geschäftsmodell der Geschäftsbanken keine allzu große Konkurrenz machen würden.
meinst du hiermit, dass man den dig.Euro aus obigen Gründen (sh. GNU) eben nicht so wie diesen gestalten würde?

Habe ich das alles richtig verstanden?


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Der Digitale Euro

um 21:05
Zitat von OptimistOptimist schrieb:Gehe ich Recht in der Annahme, das Nachstehende bezieht sich auf den GNU Taler?
So wie ich das verstanden habe, wurde vorgeschlagen diesen "GNU Taler" als technische Grundlage für einen digitalen Euro zu verwenden.
Zitat von OptimistOptimist schrieb:und falls ja, würde dein "wenn jeder ein kostenloses EZB Konto haben könnte" besagen, dass man diese GNU Taler bei der EZB erwerben könnte oder müsste?
Erwerben is da der falsche Begriff. Du könntest auf ein EZB Konto Euros einzahlen, so wie auf jedes andere Konto auch und auf dem EZB Konto würde dir dieses Guthaben in digitalen Euro zur Verfügung stehen.
Wenn die EZB GNU Taler als digitale Euro benutzen würden, dann würden die ja trotzdem digitale Euro und nich GNU Taler heißen.

mfg
kuno


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