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Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

164 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Zukunft, Technologie, Verbrennungs Motor ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

21.12.2025 um 00:02
Auf vielfachen Wunsch und weil sich immer wieder Informationen und Vorteile des Verbrennungsmotors (Diesel und Benziner) im Bereich Elektromobilität verirren, möchte ich hier all denen eine Diskussionsplattform bieten, die sich über die Vorteile des Verbrennungsmotors, die Nachteile, auch die kontrovers geführte Diskussion um ein so genanntes """ Verbrenner Verbotes""" austauschen möchten.

Stand heute ist aus meiner Sicht die Reichweite und die Tankgeschwindigkeit eines Verbrenners noch überlegen gut.

Wenn es weitere Vorteile geben sollte, gerne her damit.

Also Nachteil sehe ich den sehr hohen (Energie)Verbrauch von fossilen Energieträgern aus fraglichen Staaten und den Ausstoß von diversen Abgasen.

Hinsichtlich des sogenannten Verbrenner Verbotes finde ich es äußerst kontraproduktiv die Regelungen immer wieder anzupassen, also ein Aus vom Aus und das in Zukunft noch mehrmals, weil so die Autoindustrie nicht planen kann (Investitionen) und der Firmenkunde/Privatkunde auch nicht.

Wer weiß, vielleicht gibt es bald ein Aus vom Aus vom Aus.

Wie seht ihr die Zukunft?

Glaubt ihr, dass uns deutschen der Verbrennungsmotor nicht nur im Bestand sondern auch für Neuwagen erhalten bleiben wird, so wie es vereinzelt von Politikern gefordert wird und zu. Beispiel auch von VDA?

Und zu guter letzt möchte ich hier auch über Erfahrungen und Berichte im und aus dem Ausland diskutieren.

Gibt es Länder die uneingeschränkt zum Verbrenner stehen, die den Verbrennungsmotor ausschließen oder eben alles parallel läuft?

Was sind Eure Erlebnisse und Erfahrungen auf Reisen oder im Austausch mit Freunden und Bekannten die im Ausland waren?


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Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

21.12.2025 um 11:26
Diese Fahrzeuge bestehen aus unzähligen Bau- bzw. Verschleißteilen. Der Vorteil ist das diese Fahrzeuge Arbeitsplätze schaffen.
Würde nun eine Unmenge an nicht gebrauchter Energie aus regenerativen Energieanlagen zur Verfügung stehen, könnte man wohl industriell im großen Maßstab emissionslose Brennstoffe herstellen. Abgesehen vom Gummi der Reifen dass so in den Flüssen und im Meer landet wie bei jedem anderen Auto, wäre das dann nicht umweltschädlich abgesehen von diesem ewigen Krach und der Gefahr die von Autos ausgeht.


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Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

21.12.2025 um 12:28
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Der Vorteil ist das diese Fahrzeuge Arbeitsplätze schaffen.
Genau! Wissenschaftlich ist es ja noch nicht bewiesen, ob wir einen Planeten brauchen. Dann lieber die Arbeitsplätze retten.
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Würde nun eine Unmenge an nicht gebrauchter Energie aus regenerativen Energieanlagen zur Verfügung stehen, könnte man wohl industriell im großen Maßstab emissionslose Brennstoffe herstellen.
Esoterik vom Feinsten. Kommst du alleine drauf oder sollen wir Dir die Thermodynamik noch mal erklären? Ich würde aber erst mit was einfachem anfangen - dem Carnot-Prozess.


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Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

21.12.2025 um 22:37
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Carnot-Prozess.
Du kannst mir gerne etwas über Thermodynamik erklären. Was Carnot-Prozess ist werde ich mich erkundigen.
Edit. Den Einleitungstext zu Carnot von Wiki verstehe ich nicht. Möchtest du das auch erklären?


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Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

22.12.2025 um 11:12
@Siegelschild
Gerne doch.

Carnot hat in einem Gedankenexperiment beschrieben, wie der ideale Prozess aussieht, um aus Wärme Arbeit zu generieren. Das was er beschreibt ist der ideale Wirkungsgrad in einer idealen Umgebung. Besser als dieser Wert wird es nicht. Daher sind alle realen Maschinen schlechter als dieses Gedankenmodell.

Damit ist der Wirkungsgrad von Verbrennern deutlich schlechter als bei Elektromotoren.


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Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

22.12.2025 um 12:24
Zitat von SvenLESvenLE schrieb:Damit ist der Wirkungsgrad von Verbrennern deutlich schlechter als bei Elektromotoren.
Ich greife das mal auf, weil das so stark vereinfacht ist, dass man es so auch nicht versteht.

Carnot hat sich mit Wärmekraftmaschinen Beschäftigt. Das wären Verbrennungsmotoren, aber auch Wärmepumpen oder Kühlschränke. Und er hat den maximal erreichbaren Wirkungsgrad bestimmt.

Und interessanterweise hängt der Wirkungsgrad ausschließlich von den Temperaturen ab. Bei einer Wärmepumpe sind das die Temperatur mit der z.b. die Aussenluft angesaugt wird, sowie die Temperatur auf die das dann Angehoben wird. Also. z.b 30° Vorlauftemperatur.

Bei nem Verbrennungsmotor bestimmt sich der maximale Wirkungsgrad aus der Temperatur des Verbrennungsgemisches vor der Zündung und die Temperatur des Abgases.

Und dann kann man ausrechnen, dass man theoretisch 80% Wirkungsgrad erreichen könnte. Da man aber nie die idealen Bedingungen erreichen kann, liegt man weit darunter. Bei nem Diesel kann man knapp über 40% erreichen. Das aber eben auch nur aufm Teststand, denn in der Praxis kann man einen Motor nie die ganze Zeit im idealen Betriebspunkt halten.

Und wenn man sich jetzt die aktuellen Motoren anschaut, dann stellt man fest, das man an dem Punkt bereits angekommen ist. Wir können also mit viel Aufwand vielleicht hier und da noch 0,1% Wirkungsgrad rausholen. Aber der Aufwand steigt damit enorm an. Aufwand = Kosten übrigens.


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Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

22.12.2025 um 16:01
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Der Vorteil ist das diese Fahrzeuge Arbeitsplätze schaffen.
Das ist eine Binsenweisheit, die für sehr viele Industrien gilt. In den Zeiten unserer Globalisierung stellt sich meist nur die Frage, wo diese Arbeitsplätze geschaffen werden und welche im Gegenzug wegfallen. Dein Argument hilft somit nicht weiter.
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Würde nun eine Unmenge an nicht gebrauchter Energie aus regenerativen Energieanlagen zur Verfügung stehen
Die haben wir aber nicht und wir müssen mit Energie sorgsam umgehen. Insbesondere spielt der Wirkungsgrad eine große Rolle dabei. Du scheinst nicht aus der Technik zu kommen, daher versuche ich mich mal mit einem Beispiel aus einem anderen Bereich.
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:könnte man wohl industriell im großen Maßstab emissionslose Brennstoffe herstellen
Jetzt das Gedankenexperiment:
Stell dir vor, du möchtest auf dem Markt für 1 Euro einen Apfel kaufen. Du gibst dem Händler direkt das Geld und bekommst den Apfel. Das entspricht dem Wirkungsgrad von 100%.
Aber ... du wechselst vorher den Euro in türkische Lira, diese tauscht du in Dollar, noch andere Währungen und dann erneut in Euro zurück. Jede Wechselstube verlangt Gebühren und am Ende hast du vielleicht nur noch 30 Cent übrig. Das ist die Situation in der Physik/Technik. Wenn Energie umgewandelt wird, verlangt jeder einzelne dieser Prozesse Wechselgebühren. Je mehr Umwandlungen stattfinden , desto weniger Euros oder nutzbare Energie bleibt übrig. Diese physikalischen Gebühren sind nicht verhandelbar. Wenn wir also aus Strom Kraftstoffe erstellen und mit denen einen Verbrennungsmotor betreiben wollen, bleibt vom ursprünglichen Euro nahezu nichts mehr übrig.
Bei einer Dampflok bleiben von 100 Einheiten, mit denen man den Dampfkessel erhitzt, lediglich 5 Einheiten für die Bewegung übrig.

Bei einem Verbrennungsmotor bleiben von den 100 nur rund 30 übrig, einem Elektromotor sind es dagegen um die 95 Einheiten Energie. Nun wollen wir synthetische Kraftstoffe herstellen, um sie in den Tank zu füllen.
Wie werden E-Fuels hergestellt?
Zunächst braucht man regenerativen Strom. In Deutschland bietet sich insbesondere überschüssiger Wind- oder Solarstrom an, den das Netz nicht aufnehmen kann. Die Herstellung großer Mengen an E-Fuels wird aber eher in sonnen- und windreichen Regionen in der Welt angesiedelt werden. Mit diesem regenerativen Strom wird Wasser per Elektrolyse in Sauerstoff (O₂) und Wasserstoff (H₂) gespalten – das ergibt als ersten Grundstoff Wasserstoff.

Im zweiten Arbeitsschritt wird dieser Wasserstoff mit Kohlendioxid (CO₂) verbunden, das zum Beispiel als Abfallprodukt aus anderen industriellen Prozessen abfällt oder aus der Umgebungsluft extrahiert wird. Mögliche Endprodukte sind synthetischer Diesel, synthetisches Benzin und synthetisches Kerosin.
Quelle: https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/alternative-antriebe/synthetische-kraftstoffe/


Synthetischer Kraftstoff cgoer 7

Bildquelle: https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/alternative-antriebe/synthetische-kraftstoffe/

Dass die Herstellung einer Batterie für ein Elektroauto keineswegs ohne Einsatz von Energie machbar ist, sollte klar sein. Aber sie kann recycelt werden, der verbrannte Kraftstoff dagegen ist es nicht.


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Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

22.12.2025 um 20:29
@Total_Recall
Also ich finde diesen Beitrag ziemlich gut und faktisch richtig.

ABERdu hast die Effizienz etwas positiv gerechnet.

Wheel to wheel ist die Effizienz beim Verbrenner tatsächlich so, dass nicht nur "30 übrig bleiben" sondern sogar sogar nur 20.

Das lässt sich relativ leicht rausbekommen und ist auch schon sehr lange bekannt.
Screenshot 2025-12-22-19-59-33-379 com.b

Quelle:

https://www.motor-talk.de/news/welche-antriebe-wirklich-oeko-sind-t5547847.html

Wie so oft "war früher alles besser".
Ich habe in fünf bis sechs Minuten für 800 Kilometer getankt und aufgrund der guten Infrastruktur war das selbst in Urlaub nahezu kein Problem.

OK. Die Batterie habe ich im Winter regelmäßig geladen, damit das Auto immer anspringt.

Das größte Problem, wenn man mal die Antriebe so ganz ohne Vorurteile vergleicht war für mich als Diesel Enthusiast der Verbrauch für die Herstellung meines Kraftstoffs.

Ich habe dann mal ganz unvoreingenommen einfach mal so nachgerechnet wie das so aussieht.

Einfach nur mal rein mathematisch, ohne meine Vorlieben oder meine Bereitschaft etwas zu ändern.

Zumal ja die Situation mit dem Verbrenner relativ komfortabel war mit generell 900 km realer Reichweite und - zugegeben - günstigen Energiekosten für den Liter.

Heute 1,48 Euro pro Liter 👍
Neben Elektrizität werden für die Treibstoffherstellung auch fossile Energieträger benötigt, z.B. für den Transport auf See, in der Raffinerie oder bei der Belieferung der Tankstellen. Kann man dies auch beziffern? Wie viel ist das im Vergleich zum Energieinhalt des Treibstoffs?

Neben dem Netzstrombedarf und den CO2-Emissionen haben wir auch den gesamten Energiebedarf (inkl. Gas, Treibstoff, usw.) quantifiziert und analysiert. Um 1 Liter Diesel oder Benzin (deren Energiegehalt entspricht ca. 10 kWh bzw. 9 kWh in den Autotank zu bringen, müssen auf dem Weg vom «well-to-tank» zusätzlich etwa 3 bzw. 3,5 kWh Energie eingesetzt werden. Bei dieser Bereitstellungs-Energie handelt es sich u.a. um Gas, Treibstoff sowie Netzstrom, die es für für den See- und Strassentransport, den Betrieb der Pipelines, die Raffinerien, Tankstellen usw. braucht. Die oben erwähnten 0,175 respektive 0,12 kWh Netzstrom pro Liter machen also nur einen Bruchteil der Bereitstellungsenergie aus.
Quelle:

https://energeiaplus.com/2025/03/31/wieviel-strom-brauchts-fuer-die-bereitstellung-von-benzin-und-diesel/

Hat mich ehrlich gesagt so ziemlich total umgehauen.

Hätte ich ein Elektroauto würde ich zwar etwas länger und öfter laden müssen, würde aber komplett gratis fahren.

Also wenn ich die Energiebilanz wheel to wheel einbeziehen würde.

Nein Diesel benötigt tatsächlich genauso viel Strom wie ein alternatives Elektroauto was ich nutzen könnte.ABER bei meinem alten Diesel (2,0 TDI) verbrenne ich zusätzlich noch 5-6 Liter Diesel, was nochmal gut 50 kWh Strom entspricht.

Das ist so extrem abartig schlecht oder gut, je nachdem von welcher Position man das sieht, dass ich beschlossen habe das Experiment zu probieren, vor 8 Jahren.

Und siehe da es hat funktioniert.

Leider wäre es manchmal trotzdem günstiger gewesen die fast vierfache Menge Energie zu verbraten unterm Strich.

Irgendwie habe ich dabei den Eindruck, dass da irgendwas total falsch läuft.


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Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

22.12.2025 um 20:54
@SvenLE
@Total_Recall
Den Energieverlust hatte ich durch
eine Unmenge an nicht gebrauchter Energie aus regenerativen Energieanlagen zur Verfügung stehen
als unwichtig beurteilt und garnicht erst genannt. Es würde zwar wenig Sinn machen den Verbrennungsmotor zukünftig als erste Wahl für ein Transportmittelantrieb zu wählen, nur wäre darin kein Problem enthalten wenn nur genug unnütze Energie da wäre. Im Moment ist das natürlich schwer vorstellbar.

Aus was regenerativer Kraftstoff, der in meinem Gedanken auch CO² los verbrennt, gewonnen wird oder in Zukunft gewonnen werden könnte, z.B. Meerwasser, Wüstensand, Erde, Luft?, weis ich garnicht.

Ist das Argument
Zitat von Total_RecallTotal_Recall schrieb:Aber sie kann recycelt werden, der verbrannte Kraftstoff dagegen ist es nicht
bei Wasserstoff zutreffend? Ohne großes Chemiewissen ist es doch im Bereich des Denkbaren das Wasserstoff aus Meerwasser gewonnen wird. Das ist natürlich schwer zu ersetzen, bzw. garnicht aber wir haben davon soviel und der Meeresspiegel steigt sowieso.

Stellt euch mal kurz vor wir hätten durch eine Entdeckung in der Wissenschaft in wenigen Jahren 1 millionen mal soviel Energie zur Verfügung wie wir gerade hätten z.B. durch eine hypothetisch technisch wirklich umsetzbare Dyson-Sphere
Wikipedia: Dyson-Sphäre .
Das ist ein schlechtes Beispiel. Es geht nur um die Energie die dadurch aufgenommen werden könnte und nicht das ich denke wir sollten die Sonne umbauen.Das ist ja nur Science Fiction.
Ein besseres Beispiel wäre wohl der Fusionsreaktor.

Ihr habt doch Ahnung von Physik. Wäre es denkbar durch eine realistisch wahrscheinlich mögliche Erfindung in der Zukunft
ein Element zu fusionieren, und anstatt Tritium z.B. Antimaterie zu nutzen, wodurch wir die Leistungsausbeute des Fusionsreaktors um Faktor⁴ erhöhen könnten, also 10.000 %? Was die Wahrscheinlichkeit betrifft, wird es so eine Erfindung in absehbarer Zeit wohl nicht geben. Und Faktor⁴ bezieht sich nicht auf Antimaterie sondern auf die Erfindung die es vielleicht mal geben könnte.

Das könnte z.B. bei I.T.E.R. ja anders und auch schneller erforscht werden wenn man nicht für I.T.E.R insgesamt nur 50 Milliarden Euro über etwa *30 Jahre zur Verfügung stellt, was etwa 1,3 milliarden im Jahr sind, insgesamt Weltweit, sondern das Hundert- oder Tausendfache.
*Bezogen auf Gründung bis geplante Tritiumtests

Sagt jetzt nicht es wäre Träumerei soviel Geld in die Forschung zu stecken. Der Ukraine Krieg kostet 1,6 milliarden wenn ich mich dabei auf diese Seite beziehen darf
Ohne den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine hätte die globale Wirtschaft 1,6 Billionen Dollar mehr erwirtschaftet
oder Kriege gesamt Weltweit etwa 9 billionen Euro/Dollar der Seite nach
Global military expenditures were $9 trillion in 2024 in PPP U.S. dollars.
https://www.visualcapitalist.com/19-trillion-global-cost-of-conflict/ auf anderen Seiten werden 15-20 Billionen genannt.
Ohne Krieg könnten wir also dieses Geld oder 10% davon einfach in die Fusionserforschung stecken.

Das soll nur den Gedankenverlauf zeigen warum unmengen an Energie eines Tages zur Verfügung stehen könnte und wir sagen könnten es stört uns nicht wenn dabei eben 95% verloren gehen. Wir haben ja genug, oder eben
Unmengen
Ich schätze solche Innovationen gibt es schon aber diese Patente wurden von Öl Konzernen aufgekauft und sie vermodern nun irgendwo in einem atomsicheren Tresor damit der Wolfgang PetriDollar weiter läuft.
So sieht es doch aus meine Damen und Herren.

Denken sie nur an die Elektroauto-Batterien meine Herren Abgeordneten.
Warum werden die nicht in einheitlicher Größe für alle Autos gebaut?
Dahinter stecken die, denen wirtschaftliche Stabilität immer vor Umweltschutz und den Grund- bzw. Menschenrechten des einzelnen Individuums steht.
Also, angagieren und organisieren sie sich. Gründen sie Vereinszentralen und vernetzen sie sich. Erstellen wir einen Plan zur Revolution und zum Sturz des Kaisers. Bewaffnet euch mit Wille, Wort und Kant vor Ort, dort wo es am nötigsten ist. Und zwar auf Allmystery. Ihrem Ideenhändler des Vertrauens, Plattform der freien Herzen und des
Widerstandes


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Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

22.12.2025 um 21:00
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Ich schätze solche Innovationen gibt es schon aber diese Patente wurden von Öl Konzernen aufgekauft und sie vermodern nun irgendwo in einem atomsicheren Tresor damit der Wolfgang PetriDollar weiter läuft.
So sieht es doch aus meine Damen und Herren.
Ein Patent ist die Offenlegung dessen was man erfunden hat und wie es funktioniert damit andere es nicht einfach so nachbauen dürfen.
Wenn die Ölkonzerne irgendwelche "Patente" haben die niemand kennt, noch nicht einmal das Patentamt, dann kann jeder andere diese nachbauen und einreichen.
Was bringt also der Kauf von Patenten die bereits offengelegt wurden und nun irgendwo vergammeln ?


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Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

22.12.2025 um 21:06
Zitat von ForesterForester schrieb:Irgendwie habe ich dabei den Eindruck, dass da irgendwas total falsch läuft
Im Rahmen einer Diskussion um eine PV-Anlage sagte ein Redditor sinngemäß, weil er eine aus kaufmännischen Gründen überdimensionierte Anlage betrieb "Ach, sch... drauf, das Leben ist keine Excel Tabelle. ".
Unsere Werte haben sich enorm verschoben.
Vergessen wir bitte auch nicht, dass bis vor rund 8 Jahren Diesel subventioniert wurde:
Zurückführen lassen sich diese Entwicklungen zu einem erheblichen Teil auf die verfehlte Anreizwirkung der bestehenden Energiesteuersubvention des Diesels mit rund 0,22 Euro/l. Zusammen mit den Imagekampagnen zum „sauberen Diesel“ und der Betonung seiner Bedeutung für den Klimaschutz durch die Bundesregierung wurde eine verzerrte Verbraucherperspektive der tatsächlichen Umweltbelastung von Kraftstoffen geschaffen. Der Kostenvorteil des Diesels begründet sich nicht nur im häufig geringeren Kraftstoffverbrauch, sondern auch in der ungleichen Besteuerung an der Zapfsäule. Denn die seit 2003 gültigen Energiesteuersätze implizieren höhere Steuersätze für die von Benzinmotoren verursachten Emissionen. Bei Benzin (28,1 ct/kg) wird CO2 um 61 % höher besteuert als bei Diesel (17,5 ct/kg) – und zwar unabhängig davon, welche der beiden Antriebstechnologien effizienter ist.2 Gleichzeitig wird mit dem Dieselantrieb eine Technologie subventioniert, die umso mehr Vorteile hinsichtlich des Kraftstoffverbrauchs aufweist je größer, schwerer und leistungsstärker das Fahrzeug ist – und damit wiederum umso umweltschädlicher.
Quelle: https://www.wirtschaftsdienst.eu/inhalt/jahr/2018/heft/8/beitrag/das-ende-der-dieselsubvention-verteilungseffekte-einer-co2-basierten-energiesteuerreform.html

Diese Subventionen hatten früher ihre Berechtigung, die ich ihnen nicht absprechen möchte.
Zitat von ForesterForester schrieb:Also ich finde diesen Beitrag ziemlich gut und faktisch richtig
Danke. Das mit dem Wechselkurs fiel mir ein, weil Techniker mit Wirkungsgrad sehr viel anfangen können und müssen, der Laie meist nicht viel. Aber wenn Geld durch Wechseln im Urlaub verloren geht, ertönt eine lautet innere Hupe.
Zitat von ForesterForester schrieb:ABERdu hast die Effizienz etwas positiv gerechnet
Okay, da hätte ich "sehr grob" dazu schreiben müssen.

Sicherheitshalber an alle anderen: keine Technologie ist umweltfreundlich, sie kann lediglich mehr oder weniger umweltschädlich sein. Das möchte ich noch einmal ausdrücklich betonen! Ebenso möchte ich denen entgegen treten, die mit "Ich als Einzelner kann doch nicht die Welt retten!" ankommen könnten. Die Flut im Ahrtal wurde durch viele Milliarden kleiner einzelner Regentropfen hervorgerufen.
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Ohne großes Chemiewissen ist es doch im Bereich des Denkbaren das Wasserstoff aus Meerwasser gewonnen wird
Kein Thema, nur wie viel Energie wird denn dazu benötigt, wie viel Energie zum Verdichten und Lagerung, Transport etc? Gleiches gilt für Antimaterie.
Es wäre überaus nett, du würdest dich intensiver mit dem Begriff Wirkungsgrad beschäftigen und verstehen, dass das das wirkliche Problem ist. Denn Strom möglichst direkt zu nutzen, ist immer effizienter als ihn andauernd in fremde physikalische Währungen umzutauschen.


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Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

23.12.2025 um 07:31
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Wäre es denkbar durch eine realistisch wahrscheinlich mögliche Erfindung in der Zukunft
ein Element zu fusionieren, und anstatt Tritium z.B. Antimaterie zu nutzen
theoretisch möglich schon. Realistisch nein, zumindest nicht in diesem Jahrhundert. Selbst normale Wasserstoff Fusion wird, wenn überhaupt, erst gegen Ende dieses Jahrhunderts kommen.

Lösungen für den Klimawandel brauchen wir aber jetzt. Und da helfen uns solche Träumereien nicht weiter.
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Ich schätze solche Innovationen gibt es schon aber diese Patente wurden von Öl Konzernen aufgekauft und sie vermodern nun irgendwo in einem atomsicheren Tresor damit der Wolfgang PetriDollar weiter läuft.
So sieht es doch aus meine Damen und Herren.
Verschwörungstheorien helfen auch nicht weiter. Patente sind öffentlich.
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Denken sie nur an die Elektroauto-Batterien meine Herren Abgeordneten.
Warum werden die nicht in einheitlicher Größe für alle Autos gebaut?
Weil es unterschiedliche Anforderungen gibt. Weil du z.b. die Batterie aus nem ID.7 nicht in nen Twingo einbauen kannst, dafür ist der Twingo zu klein. Umgekehrt ginge es natürlich, dann gäbe es aber nur ID.7 mit maximal 200km Reichweite.

Auf Zellebene wird das übrigens gemacht. Bei den einzelnen Zellen aus denen die Batterypacks Zusammengesetzt werden, gibt es nur ein paar wenige Formate. Es gibt runde und prismatische Zellen und das in jeweils 2 oder 3 Größen.


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Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

23.12.2025 um 08:22
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Antimaterie zu nutzen
In der Physik ist auch nicht verhandelbar, dass man mehr Energie in die Erzeugung solcher Dinge aufwenden muss, als man herausbekommt. Davon mal abgesehen, würde beim Zusammentreffen sehr viel Energie einer Form erzeugt, die wir nicht nutzen könnten. Das sind aktuelle feuchte Träume.
Beim Erdöl konnten wir bislang davon profitieren, dass wir gewissermaßen gespeicherte Sonnenenergie aus dem Boden pumpen. Oder anders: wir leeren einen Akku, den wir vorher nicht laden mussten. Das erfolgte viele Millionen Jahre vorher.
Da es keinen natürlichen Vorkommen von Antimaterie oder Wasserstoff auf der Erde gibt, müssen wir uns zukünftig damit abfinden, dass wir für die Individualmobilität auf Antriebe zurückgreifen müssen, die die geringsten Wechselgebühren haben. Da sehe ich keine Alternativen zum Elektroantrieb.
In den Bereichen Schifffahrt und Luftverkehr sind wir noch auf Verbrennungsmotoren angewiesen.


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23.12.2025 um 13:34
Zitat von Total_RecallTotal_Recall schrieb:Denn Strom möglichst direkt zu nutzen, ist immer effizienter als ihn andauernd in fremde physikalische Währungen umzutauschen.
Der 2. Hauptsatz der Thermodynamik gilt in dem uns bekannten Universum. Ich denke, wenn man diese Grundlehre den Menschen vermitteln kann, dann wird es auch etwas mit Energiewende.
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Selbst normale Wasserstoff Fusion wird, wenn überhaupt, erst gegen Ende dieses Jahrhunderts kommen.
Wie Harald Lesch schon treffend formuliert hat, sollte man auf einem überhitzten Planeten nicht noch Energiequellen mit weiterer Hitzeentwicklung zur Stromerzeugung nutzen. Niemand wirft im Sommer die Heizung an, aber wir diskutieren über solche Stromerzeuger.

Beste Stromerzeuger sind daher Solar, Wind und Wasser.


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23.12.2025 um 15:22
Zitat von ForesterForester schrieb:Zumal ja die Situation mit dem Verbrenner relativ komfortabel war mit generell 900 km realer Reichweite und - zugegeben - günstigen Energiekosten für den Liter.

Heute 1,48 Euro pro Liter 👍
Thats the point.

Wärmepumpen haben seit jeher "Wirkungsgrade von 200% bis heute 500% "

Und... Was bringt es aus der kWh Strom zu 40 Cent 5 kWh wär.e zu machen, wenn Putin die kWh Wärme zu 5ct geliefert hat.

Am Ende zählt der Geldbeutel und alle wollten weiter so.

Billig


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Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

23.12.2025 um 17:18
Zitat von SiegelschildSiegelschild schrieb:Stellt euch mal kurz vor wir hätten durch eine Entdeckung in der Wissenschaft in wenigen Jahren 1 millionen mal soviel Energie zur Verfügung wie wir gerade hätten
Dann haben wir schon weit vorher mehr als ausreichend genug Strom für Elektroautos. Stell dir nun noch vor, die Entwicklung neuerer Batterietechnologien mit höheren Kapazitäten und schrumpfender Größe schreitet im selben Maß voran, dann erreichen die Elektroautos noch weitaus höhere Reichweiten, als wir uns heute auch nur ansatzweise vorstellen können.
Toll!
Ein zentrales Argument pro Verbrenner ist ja, dass er ausentwickelt ist. Der spielt in einer derartigen Zukunftsvision demnach keine Rolle mehr.


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Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

23.12.2025 um 19:58
Warum nur, muss ich immer mal wieder an die deutsche Solarindustrie damals denken? - die es nicht mehr gibt und oft auch an die großen Fernsehhersteller Grundig, Nordmende, SABA etc etc.
Deutschland verkauft seine Autotech-Zukunft: Samsung-Tochter schnappt sich ZF-Sparte
Südkorea verkauft weltweit nach China bereits den größten Teil der E-Autobatterien. Jetzt drängt eine Samsung-Tochter in den Markt des intelligenten Fahrens.
und weiter...
ZF, traditioneller Lieferant für BMW und Volkswagen, verkauft Teile seines Hightech-Geschäfts, um sich gegen explodierende Schuldenzinsen und sinkende Renditen zu wehren. „Mit Harman haben wir den idealen Partner gefunden, um das Wachstums- und Innovationspotenzial unseres Fahrerassistenz-Geschäfts voll zu entfalten“, rechtfertigt ZF-CEO Mathias Miedreich den Deal. Rund 3750 Mitarbeiter in Europa, Amerika und Asien sollen zu Harman wechseln, der Abschluss ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant.
Quelle:

https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/deutschland-verkauft-seine-autotech-zukunft-samsung-tochter-schnappt-sich-zf-sparte-li.10011478

Ganz ehrlich:

Das wird genau das gleiche wie bei den anderen Technologien die wir einfach aufgegeben haben.

Nur diesmal handelt es sich um den größten deutschen Wirtschaftszweig.

Die Automobilindustrie.

Ich finde das sehr sehr schade für Deutschland und für uns alle.

Eigentlich hatten wir super super gute Voraussetzungen für einen Fortbestand der Automobilindustrie, aber es sieht so aus, dass wir auch dieses letzte Steckenpferd versammeln.

....mit falscher Politik, falschen wirtschaftlichen Entscheidungen, falschen Einstellungen unserer Manager und vermutlich auch mangelndem Innovationsgeist und Mindset.


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Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

23.12.2025 um 20:04
Zitat von ForesterForester schrieb:....mit falscher Politik,
Ja.
Ich erinnere nur an Schröders angestrebten Umbau zur "Dienstleistungsgesellschaft".
Wo sich alle gegenseitig die Haare schneiden und Burger servieren.


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Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

23.12.2025 um 20:19
Zitat von BluemeanieBluemeanie schrieb:Ich erinnere nur an Schröders angestrebten Umbau zur "Dienstleistungsgesellschaft".
Wo sich alle gegenseitig die Haare schneiden und Burger servieren.
Ja.

Unternehmergeist und Zukunftstechnologien sind oft auch von Risikobereitschaft und Innovationskraft sowie von politischem Mut geprägt und sehr oft auch vom richtigen "Riecher" für die richtigen und besseren Entscheidungen wie eben andere.

"Der größte Feind des guten ist das bessere".

Wie ich schon so oft geschrieben habe, war und ist der Verbrenner sehr gut und hat uns fast hundert Jahre sagenhafte Gewinne, Erfolge, Spaß und sehr viel Wohlstand geliefert.

Spätestens mit der Geburt von Tesla war klar, dass.es was besseres gibt wie das super gute, was wir haben.

Leider wollen viele an der Vergangenheit festhalten und das ist eben meistens sehr sehr schlecht.

Die Zukunft ist jetzt!


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Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

23.12.2025 um 20:25
Zitat von ForesterForester schrieb:Ganz ehrlich:

Das wird genau das gleiche wie bei den anderen Technologien die wir einfach aufgegeben haben.

Nur diesmal handelt es sich um den größten deutschen Wirtschaftszweig.

Die Automobilindustrie.

Ich finde das sehr sehr schade für Deutschland und für uns alle
Zoom bitte raus:

All die Technologien waren gut aber teuer und das günstigere Produkt hat sich durchgesetzt.
Zitat von ForesterForester schrieb:Wie ich schon so oft geschrieben habe, war und ist der Verbrenner sehr gut und hat uns fast hundert Jahre sagenhafte Gewinne, Erfolge, Spaß und sehr viel Wohlstand geliefert.

Spätestens mit der Geburt von Tesla war klar, dass.es was besseres gibt wie das super gute, was wir haben.

Leider wollen viele an der Vergangenheit festhalten und das ist eben meistens sehr sehr schlecht.

Die Zukunft ist jetzt
Die Zukunft gestalten wir aber nicht mehr.

Wir sind nicht so effizient, dass wir uns die überforderte Bürokratieabbau, Sozialleistungen jedoch Querfinanzierungen mehr leisten können.

Omit geht es bergab und ein Technologiewechsel hilft da nicht, denn teuer bleibt teuer.


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