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Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

210 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Zukunft, Technologie, Verbrennungs Motor ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

um 15:32
Zitat von synandysynandy schrieb:Da kann man halt nicht so einfach sagen "der neue Traktor muss jetzt aber schon Elektro sein, weil eigentlich hat der ja nur Vorteile"
Das hat hier aber glaube ich auch niemand gesagt. Noch nicht mal ich, und ich halte immer gerne die Elektrofahne hoch....


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Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

um 17:55
@alhambra
Das hab ich ja auch nicht gesagt daß das hier jemand geäußert hätte. Aber prinzipiell geht es halt in die Richtung.

Das einzige was ich von diesem Thread geschrieben habe war daß die Dieselpreise, hier von einigen erwünscht, steigen sollen.
Und das stimmt doch, oder?


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Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

um 18:02
Zitat von synandysynandy schrieb:Und das stimmt doch, oder?
Prinzipiell ja. Wir müssen nun mal weg vom fossilen Sprit. Und dazu muss man das Zeug teurer machen und die Alernativen billiger. Aber das muss man ja nicht ohne Sinn und Verstand machen. Sprich es muss auch eine Lösung geben für die, die keine Chance haben umzusteigen.

Beispielsweise könnte man Landwirten HVO100 oder E-Fuels subventionieren. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt an dem Alternativen zur Verfügung stehen


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Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

um 18:22
Hallo @alle !


Es stört mich ein wenig, das man den Verbrennermotor als "Nischentechnik" darstellt.

Der E Antrieb muß erst noch beweisen, das er auch nur ansatzweise das Gleiche leisten kann, wie die Verbrennermotoren. Wenn man ähnlich schnell und komfortabel ein E - Auto "volltanken" will, wie bei einem Verbrennerauto, benötigt man dafür einen Supercharger und die Kleinsten davon haben eine Leistung von 130KW. Was vielen Bürgern nicht bewusst ist das 130 KW die Anschlußleistung mancher Vorstadtsiedlung oder mancher Hochhäuser entspricht.

Man kann diese Supercharger nicht an das Stromnetz, das für die normale Stromversorgung gedacht ist, anschließen. Man hat es glatt nötig für diese Ladestationen ein eigenes parallel laufendes Netz aufzubauen. Aus praktischen Gründen geht das auch nicht überall. Man muß in der Nähe eines nicht ausgelasteten Mittelspannungsnetz sein, um dort die Spannung abzugreifen, oder noch besser in der Nähe eines Hochspannungsnetz.


Gruß, Gildonus


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Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

um 18:29
@alhambra
Egal wie, man sollte es tunlichst vermeiden den Landwirten noch mehr Steine in den Weg zu legen.

Ansonsten ist nachher die Jammerei groß, wenn Getreide, Gemüse usw aus den Ostblockländern importiert werden müssen.
Und auch die Landschaftspflege darf man nicht vergessen.


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Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

um 18:40
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Was vielen Bürgern nicht bewusst ist das 130 KW die Anschlußleistung mancher Vorstadtsiedlung oder mancher Hochhäuser entspricht.
Unfug. N Einfamilienhaus hat eine Anschlussleistung von 42,5 KW. Also redest du hier von 3 Häusern.
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Man kann diese Supercharger nicht an das Stromnetz, das für die normale Stromversorgung gedacht ist, anschließen. Man hat es glatt nötig für diese Ladestationen ein eigenes parallel laufendes Netz aufzubauen. Aus
Das ist Quatsch. Es gibt in Deutschland natürlich nur ein Stromnetz. Natürlich kann man mit einem HPC Lader nicht ans Niederspannungskabel sondern braucht einen eigenen Mittelspannungstrafo. Ist halt so, muss man in die Projektkosten einrechnen.

Ansonsten ist das alles kein Hexenwerk. Man beantragt den Anschluss und der Netzbetreiber stellt ihn dann her.
Zitat von GildonusGildonus schrieb:Man muß in der Nähe eines nicht ausgelasteten Mittelspannungsnetz sein, um dort die Spannung abzugreifen
Quatsch. Schlimmstenfalls wird von der nächsten Umspannanlage n Kabel dorthin verlegt. Kostet halt ein paar Euro mehr und verzögert das Projekt um n halbes Jahr


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Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

um 19:35
Zitat von synandysynandy schrieb:Egal wie, man sollte es tunlichst vermeiden den Landwirten noch mehr Steine in den Weg zu legen.

Ansonsten ist nachher die Jammerei groß, wenn Getreide, Gemüse usw aus den Ostblockländern importiert werden müssen.
Und auch die Landschaftspflege darf man nicht vergessen.
Das sehe ich genauso. Alles völlig valide Argumente.

Davon abgesehen, dass der Verbrennungs Motor in dem Bereich Landwirtschaft und Forstwirtschaft aktuell die erste Wahl ist, bin ich mir dennoch sehr sehr sicher, dass jeder große Landwirt der mit spitzem Bleistift rechnen muss, eine eigene große PV auf dem Dach hat und auch noch eine Biogasanlage, sich sehnlichst nach einem gescheiten Elektro Traktor sehnt, da dann die Kosten für den teuren Sprit entfallen und er völlig unabhängig ist und massiv sparen würde!

Er wäre sozusagen sein eigener Ölscheich.

Von den Großbauern sind das doch einige die in meine Beschreibung passen.

Was das Stromnetz, die Ertüchtigung, den Ausbau und die teilweise sehr sehr hohen Anschluss Leistungen für alles mögliche betrifft und insbesondere auch für Schnelllader mit 150 -400 KW muss ich eindeutig feststellen, dass der Ausbau rasant vorangeht.

Ich habe ja schon mehrmals geschrieben, dass die neuen Trafos wie Pilze aus dem Boden schießen, wenn man mit offenen Augen herumfährt wird und läuft.

Zum einen sind die alten teilweise schon fast hundert Jahre alt, zum anderen werden ständig neue Häuser mit 42,5 KW Anschlussleitung gebaut und relativ große Photovoltaik Anlagen nachgerüstet.

Auch da reden wir pro Haus schnell von 10 - 40 KW zusätzlich für die Einspeisung und bei Industrie Gebäuden bei Nachrüstung von mehreren hundert KW Peak.

Bei einem Punkt muss ich @Gildonus zustimmen.

Häufig werden die großen Ladeparks direkt in der Nähe der örtlichen Umspannwerke gebaut.

Das spart erheblich Erdarbeiten und große Neubauten.

Allerdings interessant:

Bei mir vor Ort ein kleiner Ladepark mit 4 X 400 und 4 X 200 KW Ladeleistung ist gerade mal 80 Meter vom Umspannwerk entfernt und trotzdem wurde ein ziemlich großer zusätzlicher Trafo in 10 Metern Entfernung notwendig.

Da fehlt mir das technische Verständnis, warum das notwendig ist.

Jedenfalls sind alle Ladepunkte durchgehend gut besucht, da vernünftige Preise aufgerufen werden und man keine Ladekarte benötigt.


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Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

um 19:58
Zitat von ForesterForester schrieb:Da fehlt mir das technische Verständnis, warum das notwendig ist.
Die Ladesäulen laufen selber nicht mit Mittelspannung, das wäre viel zu kompliziert zu handhaben und zu gefährlich. Da muss man ja schon zu allen spannungsführenden Teilen 15cm Abstand halten, sonst knallt es.

Also transformiert man es vorher runter. Dadurch ver-25-fachen sich aber die Ströme, also will man den Trafo möglichst nahe an den Säulen haben, weil man richtig dicke Kabel braucht.
Zitat von ForesterForester schrieb:Häufig werden die großen Ladeparks direkt in der Nähe der örtlichen Umspannwerke gebaut.
Ja, das reduziert die Netzanschlusskosten. Heist aber nicht wie der Kollege @Gildonus andeuten müsste, das andere Standorte wunders wie schwierig sind. Die dauern halt nur länger und kosten etwas mehr. Im Schnitt rechnet man pro HPC Säule mit 100k (Tesla mit 40k). Unabhängig von der Lage.
Zitat von synandysynandy schrieb:Egal wie, man sollte es tunlichst vermeiden den Landwirten noch mehr Steine in den Weg zu legen.
Vor allem ist das ein Beispiel dafür warum man HVO100 und E-Fuels für solche Fälle vorhalten sollte. Und nicht sinnlos in PKW verbrennen, die man problemlos umstellen kann. den E-Fuels und HVO100 werden immer Mangelware bleiben.


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Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

um 21:23
Einfach mal Welt schauen, da gings vorhin gerade um Traktoren, aktuell grad um Harvester und was die leisten


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Die Zukunft und die Vorteile des Verbrennungsmotors

um 21:24
Hallo @alhambra , hallo @alle !
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Unfug. N Einfamilienhaus hat eine Anschlussleistung von 42,5 KW. Also redest du hier von 3 Häusern
Also, diesen faulen Zahn kann ich dir ziehen aber ohne Narkose.

Wenn mehrere Häuser an einem Trafo hängen, was eigendlich der Normalfall ist, arbeitet man mit einem Gleichzeitigungsfaktor. Um so mehr Wohnungen dran hängen, um so kleiner wird der Faktor. Bei 100 Wohneinheiten sinkt der Faktor auf 0,07, also weniger als 10 Prozent. Darüber gibt es eine technische Norm, wir sind schließlich in Deutschland. In deinem Beispiel von 42,5 KW kommt man in dem Fall auf 3 KW Anschlußleistung pro Haus.

https://de.wikipedia
Laut DIN 18015-1 Anhang A wird in Deutschland für eine Wohneinheit ohne elektrische Warmwasserbereitung eine Leistung von ca. 15 kVA benötigt, für drei solcher Wohnungen wird laut Diagramm nur ein Leistungsbedarf von ca. 30 kVA vorgesehen. Der Gleichzeitigkeitsfaktor g beträgt ca. 0,67, da keine rechnerischen 45 kVA für 3 Wohnungen angesetzt werden. Für zehn Wohneinheiten ergeben sich ca. 55 anstatt 150 kVA (g = 0,37). Bei 100 Wohneinheiten sind nur ca. 110 kVA statt 1500 kVA bereitzustellen, so dass der Gleichzeitigkeitsfaktor mit g = 0,07 deutlich unter ein Zehntel sinkt. In doppelt logarithmischer Darstellung flacht die zugrunde gelegte Kurve ab.
Quelle: Wikipedia: Gleichzeitigkeitsfaktor
Zitat von alhambraalhambra schrieb:Quatsch. Schlimmstenfalls wird von der nächsten Umspannanlage n Kabel dorthin verlegt. Kostet halt ein paar Euro mehr und verzögert das Projekt um n halbes Jahr
Ein Kilometer Mittelspannungsstromtrasse kostet locker mehrere Millionen Euro.


Gruß, Gildonus


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