@Kotknacker @LL
Kotknacker schrieb: Diese Form vom Kapitalismus ist über kurz oder lang zum scheitern verurteilt bzw. erzeugt künstlichen Ressourcenmangel/Schulden und führt zu Konflikten bis hin zu Kriegen. Mag verrückt klingen aber so ist das nun mal im Großen und Ganzen.
Klingt überhaupt nicht verrückt, wie ich finde.
Wirtschaftssysteme funktioniren nur dann gut, wenn möglichst viele davon profitieren und nicht nur ein paar wenige. Wenn es zu einseitig wird, brechen sie irgendwann zusammen, führen zu wirtschaftlichen Notlagen großer Bevölkerungsanteile und zwangsläufig zu Unruhen, im schlimmsten Fall zu Bürgerkriegen.
Ist zwar schon etwas älter der Artikel, aber beschreibt in wenigen und verständlichen Worten wo der Knackpunkt beim Kryptogeld gelagert ist.
http://www.nzz.ch/finanzen/devisen-und-rohstoffe/devisen/steht-das-bitcoin-maerchen-vor-dem-ende-1.18685755Am Ende der ganzen Kette stehen auch dort ein paar die profitieren werden, was im Kern ja nichts verwerfliches ist, wenn der "Sättigungsgrad " der anderen Benutzer auch profitabel bleibt. Und das sehe ich bisher nicht.
Mike Hearn's Ausstieg wurde ja unter anderem mit der Hortungsmentalität und Unbeweglichkeit einiger Nutzer/Betreiber begründet.
Jedes Wirtschaftssystem lebt nun mal von geben und nehmen.