@Arwen1976
Arwen1976 schrieb am 28.07.2015:Ich hatte es fast verdrängt, aber gerade ist es mir wieder eingefallen, zumal hier auch in der Diskussion die Überwindung angesprochen wurde, die ein mögliches Zerteilen des Leichnams mit sich bringt.
Mir ist, als ich den Artikel gelesen habe, eingefallen, daß Herr B. versucht hatte, sich umzubringen. Dies wurde in einem früheren Artikel geschrieben und während ich den letzten, aktuellen gelesen habe, dachte ich: genau dieses Zerstückeln könnte der Grund dafür gewesen sein.
Ich bin nämlich auch der Meinung, wie meine Vorschreiber, daß eine solche Handlung eine wahnsinnige Überwindung kostet und man diese Bilder nicht leicht aus dem Kopf bekommt.
Kommt ganz sicher immer auf den Täter an, es gibt ja etliche Beispiele, wo so etwas vollbracht wurde, aber trotzdem lies mich der Gedanke in diesem Fall nicht los, daß dieser Selbstmordversuch mit der Tat (Mord oder Totschlag?) und ihren Folgen (Zerstückeln, beseitigen) zusammenhing.
Das sehe ich ebenso…der Mann befand sich „danach“ in einer Ausnahmesituation, zumal er genug zu „erledigen“ hatte.
@KerryDank für den Link Wiesbadener- Tagblatt!
Die Vertuschungs-und Verschleierungsaktivitäten, wobei aus meiner Sicht auch die Selbstmordversuche relevant waren, mussten gut durchdacht ausgeführt werden, ohne selbst zu Schaden zu kommen.
Was ganz schlecht in diese makabre „Mordgeschichte“ passt, ist der Hang zu einer erotischen Begegnung, mitten im Geschehen seiner Inszenierung. Die Krönung: >>>Kirschmarmelade und Baguette<<<…
Wenn er sich einer psychisch labilen Ehefrau, mit gesundheitlichen Problemen, „entledigen“ wollte, hätte es für ihn jede Menge Optionen gegeben, um fair aus dieser Ehe aussteigen zu können.
Evtl. wollte der Ehemann unnötige Kosten vermeiden….den „Neuanfang“ hatte er bereits eingeleitet und schriftlich belegt.
Auf das Urteil bin ich mehr als gespannt!