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Mord an Hans-Jürgen (15) in Hannover - ungeklärt

112 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Hannover, 1986, Hauptbahnhof

Mord an Hans-Jürgen (15) in Hannover - ungeklärt

21.07.2014 um 20:11
Erfolg für „Aktenzeichen XY... ungelöst“: 20 Zuschauer haben sich gemeldet, nachdem das ZDF am Mittwochabend über den furchtbaren Mord an Schüler Hans-Jürgen Ruhnow (15) berichtet hatte.
HANNOVER. Die Tat liegt schon fast 27 Jahre zurück. „Nach so langer Zeit konnte man mit dieser guten Zahl an Hinweisen nicht unbedingt rechnen“, sagte Polizeisprecher Holger Hilgenberg.

Der 15-Jährige verschwand Ende Januar 1986 spurlos. Im März wurde dann seine zerstückelte Leiche gefunden. Nach Aussagen eines damaligen Freundes war das Opfer rund um den hannoverschen Hauptbahnhof als Stricher unterwegs. Am Tag seines Verschwindens war Hans-Jürgen mit einem etwa 45-jährigen Freier mitgegangen. Ob dieser etwas mit dem Mord zu tun hat, ist unklar.

Mehrere Zuschauer bezogen sich auf ein eingeblendetes Phantombild des 45-Jährigen. Ein Ermittler verkündete am Ende der Sendung bereits eine gute Spur: „Einer dieser Hinweise ragt heraus. Es handelt sich hier ganz konkret um einen Mann, bei dem bekannt ist, dass er damals in dieser Szene aufgetreten ist.“ Sein Name und Wohnort lägen vor, die Kripo habe auch schon mit ersten Überprüfungen begonnen. „So weit sind wir noch nicht“, relativierte Sprecher Hilgenberg: „Es gibt noch keinen heißen Hinweis.“ Alle Anrufe müssten erst noch ausgewertet werden.

Petra Kramkowski von der Kripo Hannover sprach in der Sendung von einem „grausamen Verbrechen“. Ihre Hoffnung: Vielleicht melden sich damalige Freunde von Täter oder Opfer nach so langer Zeit jetzt doch noch bei der Polizei - und geben ihr Wissen preis.

Quelle: http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Neue-Spur-in-altem-Mordfall

Der Fall wurde am 16.01.2013 als erster Beitrag bei XY ausgestrahlt

http://www.youtube.com/watch?v=6mpK1NWL5cs


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21.07.2014 um 23:37
Interessanter Fall, von dem ich noch nie gehört hatte. Seltsam, dass Hans-Jürgen nach seinem Verschwinden noch mehrfach gesehen worden sein soll. Es hatte in dem Film ja nicht den Anschein, als wenn er weglaufen wollte. Als guter Schüler, der dem Abschluss entgegen geht, bleibt man doch nicht einfach so von Zuhause weg. Er scheint ja in stabilen Verhältnissen gelebt zu haben.


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23.07.2014 um 09:32
Ich kannte den Fall auch noch nicht.
Ich kann mir auch eher weniger vorstellen, dass er aus freien Stücken weggelaufen ist, wenn die Situation in der Schule (gutes Zeugnis, guter Abschluss in Reichweite) so war, wie im Filmfall dargestellt. Mit der Aufnahme einer Ausbildung hätte sich vermutlich auch seine/und die gesamte finanzielle Situation der Familie ein wenig entspannt, und kleinere Wünsche nach Kleidung wären leichter erfüllbar gewesen. Seine Wünsche wurden ja im Filmafall als sehr klein dargestellt, es ging ja nicht mal um so hochpreisige Sachen wie ein Mofa oder Führerschein oder Urlaub.
Warum er nach 14 Tagen nochmal vor dem elterlichen Hause aufgetaucht ist, es aber offenbar nicht betreten hat und auch keinen Brief oder ähnliches eingeworfen hat, erschliesst sich mir nicht. Was hat er da gewollt?

Die Darstellung des Filmfalles lässt den Vater völlig ausser acht. Scheint also für die Ermittlungen keine Rolle zu spielen.

Fragen, die sich mir stellen: Wie sah die Stricherszene aus? Gab es dort mehrere Jugen aus behütetem Hause, oder sah es eher so aus, dass Jungs dort ihren Geldbedarf für Drogen deckten?

In der Nähe des Fundortes der ersten Leichenteile befand sich zu damaliger Zeit ein Autokino. Aus Erzählungen weiss ich, dass dort früher Liebespaare hingefahren sind, um ungestört im Auto zu sein (auch wenn keine Vorstellung war). Um die fragliche Jahreszeit dürfte da aber vermutlich wenig losgewesen sein. Ob es auch ein Ort war, an dem regelmässig Freier mit Strichern unterwegs waren-keine Ahnung. Das Fundort liegt etwa drei- vier Kilometer vom im Filmfall erwähnten Fahrziel "Alte Heide" entfernt.
Offensichtlich war es aber generell nicht so üblich mit jemandem mitzufahren, denn Gregor ist im Filmfall ja etwas irritiert.
Das Fahrziel "Alte Heide" bezeichnet damals wie heute einen Stadtbahnendpunkt in einem der bevölkerungsreichsten Stadtteile Hannovers mit vielen Hochhauskomplexen->anonymes Wohnen. Auch ein Gewerbegebiet befindet sich in der Ecke, welches zumindest heute auch ein wenig in der Nutzung von Bezahlsex ist.


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23.07.2014 um 09:40
Sorry, aber ich finde es ziemlich unnormal für ein Kind aus geordneten Verhältnissen, sich freiwillig zu prostituieren. Normalerweise würde man dann doch eher Zeitungen austragen u.ä. - gerade als Junge! Er hatte ja laut Filmfall keine ausgefallenen Luxus-Wünsche zu finanzieren, sodass man dies auch mit einem normalen Nebenjob leicht finanzieren hätte können.

Möchte nichts unterstellen, aber man sollte gerade wegen der geordneten Verhältnisse, aus denen der Junge anscheinend stammte, auch durchaus überlegen, wieso dann ohne Not die Hemmschwelle für ihn überschreitbar war, sich freiwillig zu prostituieren statt einem normalen Nebenjob nachzugehen. Gerade für einen Jungen ist bei sowas die Hemmschwelle doch normalerweise sehr hoch und sinkt nur durch z.B. Drogensucht oder die Tatsache, dass man damit schon anderweitig Erfahrungen gemacht hat (z.B. durch regelmäßigen Missbrauch in der Vergangenheit).


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23.07.2014 um 09:56
Vielleicht hat der Erlös aus Zeitungen austragen doch nicht für die Erfüllung der Wünsche "gereicht"? Ich hab mich gerade ein wenig in die Popperkultur eingelesen, soweit ich das verstanden habe, waren Popper meist Kinder der Mittel- und Oberschicht und zeichneten sich im Besonderen durch demonstrativen Konsum und die Nutzung möglichst vieler Markenartikel aus. Die finanzielle Lage der Familie scheint das aber nicht herzugeben.
Deswegen musste vielleicht ein Job her, der mehr einspielte als das klassische Zeitungsaustragen. Und soviel andere Möglichkeiten hatte man ja mit 15 wohl auch noch nicht, damit meine ich, dass Gastronomie, Bau oder Fließband wohl alles ausscheidet.


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23.07.2014 um 12:15
@sandfrauchen schrieb:
Seine Wünsche wurden ja im Filmfall als sehr klein dargestellt
und in einem zweiten Beitrag schreib sie
[...] im Besonderen durch demonstrativen Konsum und die Nutzung möglichst vieler Markenartikel aus. Die finanzielle Lage der Familie scheint das aber nicht herzugeben. Deswegen musste vielleicht ein Job her, der mehr einspielte als das klassische Zeitungsaustragen.
Diese beiden Aussagen sind für mich ein Widerspruch.
Ich sehe das ähnlich wie @diegraefin, dass es wohl nicht nur um teure Markenartikel gehen konnte; so etwas hätte eigentlich auch den Eltern auffallen müssen. Von daher sollte - sofern die Aussage des damaligen 'Freundes' zutrifft - Geldbeschaffung für den Kauf von Drogen nicht von vorneherein ausgeschlossen werden.


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23.07.2014 um 12:20
Die Popperszene trug damals nicht unbedingt teure Markenprodukte. Klar, wer das Geld hatte, kaufte sich Hilfiger, Nike und Co. Aber als Popper trug man "schick". Und diese Klamotten bekam man auch damals schon preiswert unter no Name.

Popper identifizierten sich u.a. auch durch ihre Frisuren. Da brauchte man nicht wirklich unbedingt viel Geld.


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23.07.2014 um 12:48
@Seefahrer
Ja, stimmt, es ist ein Widerspruch, hätte ich wohl klarer formulieren sollen. Er rührt daher, dass ich beim ersten Sehen des Falles das Wünschen von Bekleidung und Sportsachen zum 16. Geburtstag als sehr bescheiden empfunden habe. Keine Anlage, nicht mal eine Platte, keine Bücher...obwohl er gerne las und Musik hörte.

Dann habe ich mir den Fall nochmal angesehen, und bin an der Popperfrisur hängengeblieben. Da ich zu jung war, um diese Jugendkultur live zu erleben, habe ich mich dann eingelesen.
So habe ich dann in meinem 2. Posting meine Meinung revidiert,dahingehend, dass die Bekleidung, die er sich wünschte (explizit sei hier die Lederkrawatte zu nennen) nicht unbedingt nur notwendig als Kleidungsstück gewesen sein muss, sondern darüberhinaus von der "richtigen" Marke.

@Feelee Ich war zu jung, um diese Zeit mitzuerleben, ich habe mein Wissen nur angelesen, aber daraus gezogen, dass es eben genau nicht um "no name" ging.


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23.07.2014 um 13:40
Na ja, wenn man wollte, konnte man schon viel Geld ausgeben für Markenkram. Es gab damals sogar eine bestimmte Sockenmarke, ich komme jetzt nicht auf den Namen, die bei Poppern angesagt und vergleichsweise teuer war. Aber im Prinzip ging es wirklich auch ohne Markensachen. Allerdings ging es mir bei dem Film genau umgekehrt, als Hans-Jürgen seine Wünsche äußerte. Da hab ich gedacht, der geht ganz schön in die Vollen. Nix von wegen bescheiden. Ich bin Jahrgang 71, und wenn ich mir zum Geburtstag so ne Latte Zeug gewünscht hätte, hätten mich meine Eltern für verrückt erklärt. Ne Anlage kaufte man sich von seinem Konfirmationsgeld. Zu Weihnachten gab es vielleicht nen Walkman oder nen Kassettenrekorder, aber Anlagen hat man sich zusammengespart bzw. das Konfirmationsgeld dafür genommen. Ich hab jedenfalls aus Hans-Jürgens Wunschliste geschlossen, dass er entweder gerade nicht bescheiden war oder aber ein großer Nachholbedarf bestand.


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23.07.2014 um 15:10
Geben die Ablageorte etwas über den Täter preis?
Beide Ablageorte liegen in unmitelbarer Nähe zu Autobahnen.
Der erste Ablageort befindet sich unweit des Autobahnkreuzes Hannover Kirchhorst, wo sich die A7 und die A37 kreuzen, keine 600m weiter befindet sich die Abfahrt Hannover-Lahe von der A2.

Folgt man der A2 Richtung Westen (passiert man zunächst 2 weitere Ausfahrten) und erreicht nach ca 12 Kilometern, die Ausfahrt Hannover-Herrenhausen, das Varta-Gelände (Ablageort 2) befindet sich quasi ebenfalls direkt an der Autobahn.


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23.07.2014 um 15:54
Comtesse schrieb:Gerade für einen Jungen ist bei sowas die Hemmschwelle doch normalerweise sehr hoch und sinkt nur durch z.B. Drogensucht oder die Tatsache, dass man damit schon anderweitig Erfahrungen gemacht hat (z.B. durch regelmäßigen Missbrauch in der Vergangenheit).
@diegraefin
Vielleicht war Hans-Jürgen homosexuell. Zu dieser Zeit war es für homosexuelle Jugendliche und junge Erwachsene erheblich schwerer als heute, die ersten sexuellen Erfahrungen in einer verbindlichen Partnerschaft zu machen. Von daher würde ich die Hemmschwelle zum sexuellen Verkehr mit einem Fremden zur damaligen Zeit niedriger einstufen, als bei Heterosexuellen. Dazu dann noch das Geld...


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23.07.2014 um 18:13
@hopkirk
Meinst du Burlington-Socken?

@Schimpanski
Als 15jähriger möchte man aber seine ersten homosexuellen Erfahrungen aber normalerweise auch nicht mit fremden alten Männern machen sondern mit etwa gleichaltrigen Jungs, von daher fänd ich auch bei Homosexualität die Stricherszene eine merkwürdige Maßnahme, um Erfahrungen zu sammeln. Zumal die Jungs da ja eher nur "hinhalten" und benutzt werden, um ihre eigene Befriedigung geht es dort ja nicht. Bin selbst in der Generation großgeworden, von den Jungs, die ich kannte, hätte KEINER sowas ohne große Not getan, kenne einen, der es auch gemacht hat, der war auf H. (Heroin) Ansonsten ging man jobben, Zeitungen austragen, Pizzabote mit dem Moped oder Rad, im Sonnenstudio - ich war damals zu faul, weiß aber noch, dass die, die sich damals so 200 DM oder mehr dazuverdient haben zum Taschengeld, gegen die Altersgenossen schon echt reich waren, sogar gegen die aus gutem Haus. Es gab sicher für einen 15jährigen keinen Grund, sich zu prostituieren, um mitzuhalten, zumal selbst die reichen Kids meist ältere und spießige Eltern hatten, die den damals erst aufkommenden Markenwahn oft weniger unterstützten als die oft jüngeren Eltern von ärmeren Kids.


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23.07.2014 um 18:27
Aber Drogen genommen hat er nicht oder?
Wurde er evtl. gezwungen? oder erpresst?


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Mia_Gonzo
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23.07.2014 um 18:55
Was mir noch auffiel ist diese Abschirmung des Freundeskreises. Die Eltern mussten erst beim Klassenlehrer nachfragen um die Adresse und Telefonnummer von Gregor zu erfahren. Dieser hatte allerdings wiederum die Nummer insofern zur Hand als dass er abends von der Telefonzelle aus bei Hans-Jürgen zuhause anrufen konnte. Er war wie es scheint sein bester Freund - der wohl auch als einziger von der Prostitution wusste und ja auch mit machte aber niemand innerhalb der Familie kennt ihn?

Evtl. könnte es auch eine Rolle spielen, wie die Blutwerte von Hans-Jürgen aussahen. Möglich wäre für mich dieses "freiwillige" Verschwinden auch wenn er z.B. angefixt wurde. Der Mann nimmt ihn mit, nimmt mit ihm zusammen etwas und macht ihn so abhängig von sich.

Es wurde auch nur erwähnt, dass er als Stricher unterwegs war. Persönlich gehe ich davon aus, dass dies dann bis zum Äußersten ging? Es gibt ja auch welche die z.B. nur bedingte Leistungen anbieten, evtl. schämte er sich auch weil ihn z.B. jemand gesehen hat und er fürchtete wieder erkannt zu werden.


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23.07.2014 um 19:53
Habe ich das richtig verstanden, dass die Information, das H-J als Stricher gearbeitet hat, nur von seinem Freund stammt? Oder gab es mehrere Personen, die dies bestätigten?


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Mia_Gonzo
ehemaliges Mitglied

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23.07.2014 um 19:58
@Feelee
Nach Aussagen eines früheren Freundes, mehr hab ich dazu auch nicht gefunden. Kann also gestimmt haben, muss aber nicht.

Weiß jemand was ob noch immer größere Mengen Bargeld bei ihm im Zimmer waren nach dem er verschwand? Der Partner der Mutter hatte ja die 90 DM gefunden. Für was hat er die gespart? Wenn es um Kleidung etc. ging hätte er doch das Geld zeitnah ausgegeben. Bzw. entschuldigt bitte die komisch klingende Frage aber bei was lagen denn zu der Zeit ungefähr die Preise? Wäre dahingehend interessant ob das Geld eben nur von einem Mal stammt oder er sich schon einiges zusammen sparte.


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23.07.2014 um 20:21
Somit kann es also sein, dass er gar nicht als Stricher gearbeitet hat. Mal so vor sich her gedacht von mir...

90 DM waren für "normale" Jugendliche schon viel Geld. Wenn er aber natürlich für Markenschuhe oder eine Markenjacke gespart hat, waren 90DM nicht soviel.

Als Beispiel: die BurburyStrümpfe kosteten ca 10 DM.

Ich oute mich jetzt mal als damals dazugehörigen Popperszene. Ich komme aus normalen Verhältnissen. Wir hatten nicht viel Geld, aber es reichte. Durch sparen kaufte ich mir meine Poppersachen - no Name. Außer die Strümpfe, davon hatte ich ein Paar für gut.

Es gab noch Vaniliahosen für ca 50 DM. Im Gegensatz zum Euro heute eigentlich alles machbar ohne sich zu prostituieren.

Bei uns gab es Weihnachten auch einen Walkman und eine Single. Aber niemand von uns hat sich deshalb verkauft.


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Mia_Gonzo
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23.07.2014 um 20:26
Da geh ich voll mit. Sich für Markenkleidung zu prostituieren finde ich auch ein wenig abwegig. Sein kann natürlich alles aber irgendwie war dann doch alles noch zu heile Welt dazu.

Seine Noten waren offenbar sehr gut, psychisch war er Mal von der Pubertät abgesehen auch nicht auffällig, kein Alkohol, keine Drogen - also zumindest wurde nichts kommuniziert sondern alles nur anhand der Aussagen des Freundes.

Sollten die beiden als Stricher unterwegs gewesen sein hätten sie doch auffallen müssen oder nicht? Es wurde doch sicherlich auch im Umkreis des Bahnhofs nach Zeugen gesucht und auch mit dem Bild von Hans-Jürgen schon da wäre doch dann die Aussage bestätigt worden.


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23.07.2014 um 20:28
Ja, da stimme ich Dir zu @Mia_Gonzo. Wer weiß, ob das mit dem Streicher wirklich so war. Das müsste doch noch von anderen Leuten bestätigt werden müssen bzw können.


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Mia_Gonzo
ehemaliges Mitglied

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23.07.2014 um 20:34
@Feelee
Zumal die Aussage: Wir standen einige Zeit ohne das wer kam. Es war in Hannover und Bahnhofsgegend sprich da waren schon die gängigen Orte wo man sich hinstellt wenn man derartige Kontakte sucht und da wären die zwei Jungs als neue "Konkurrenz" sicher aufgefallen.

Die beiden standen aber eher abseits wie mir schien?! Also könnte das Geld auch ganz anders besorgt worden sein...


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