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Mord an Hans-Jürgen (15) in Hannover - ungeklärt

112 Beiträge, Schlüsselwörter: Mord, Hannover, 1986, Hauptbahnhof

Mord an Hans-Jürgen (15) in Hannover - ungeklärt

25.07.2014 um 21:40
Ich habe mir auch schon gedacht, dass der(Stief)Vater etwas zu streng war mit ihm und die Mutter eher weniger sich einmischte.....
Vllt wäre es anders verlaufen,wenn er seiner Mutter am Haus über den Weg gelaufen wäre.

Er hat doch dann auch die Schule geschwänzt , hatte deswegen schon ein schlechtes Gewissen.


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KonradTönz1
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Mord an Hans-Jürgen (15) in Hannover - ungeklärt

25.07.2014 um 23:17
Interested schrieb:Würden sich solche Schwierigkeiten nicht als erstes in den Schulnoten wiederspiegeln?
Nicht zwangsläufig. Ich denke auch nicht dass die Tatsache dass er sich als Stricher verdingt hat unbedingt auf sexuelle oder finanzielle Nöte hindeuten müssen. Ich weiß dass das einige garnicht gerne hören, aber es soll Menschen geben , die so etwas aus einer erfahrungs- und erlebnisorientierten Motivation heraus tun.
Ich denke wie gesagt auch nicht, dass die Eltern direkt etwas mit dem Mord zu tun haben. Allerdings hat er ja noch mehrere Tage gelebt nach seinem Verschwinden und die Begegnung mit der Nachbarin war offensichtlich so, dass die Nachbarin keinerlei Bedrohungssituation erkennen konnte - das ist auch mit absoluter Sicherheit keine Schwäche der Filmdarstellung, sondern beruht auf deren Schilderung.

Entweder ist er also mehr oder weniger aus freien Stücken weggeblieben und hat es dann nicht für nötig empfunden, sich zuhause zu melden - dann könnte man schon fragen, ob es da evtl. nicht doch Spannungen zuhause gab, denen er entfliehen wollte.
Oder aber der Ernst der Lage war für die Nachbarin nicht zu erkennen und der Junge befand sich evtl. doch in einer Bedrohungssituation. Dann ist allerdings die Frage wie akut die war, denn offensichtlich hat sie den Jungen ja alleine angetroffen.


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Mord an Hans-Jürgen (15) in Hannover - ungeklärt

25.07.2014 um 23:44
Laut dem Polizeibericht hat die Nachbarin ihn "Am schwarzen Bären" gesehen. (Gewohnt hat er laut Filmfall in Ricklingen). Wenn beide Angaben stimmen, dann hat sie Hans-Jürgen nicht zuhause gesehen, sondern an einem öffentlichen Platz unweit des Ihmezentrums (ist vielleicht einigen ein Begriff, ist der Inbegriff einer anonymen Großwohnsiedlung). Der schwarze Bär ist darüberhinaus ein kleiner Stadtteilplatz mit Geschäften, auch der Kinderschutzbund hatte dort ein Büro, es gab McDonalds, eine Hautklinik, und in späteren Jahren auch eine Methadonausgabestelle (ob die in den 80ern existierte weiss ich allerdings nicht). Unweit des schwarzen Bärens befindet sich ein Berufsschulzentrum, am Rande des Geländes sind wohl auch Drogen zu haben.

Am schwarzen Bären fuhren damals 3 Stadtbahnlinien, zwei davon in Richtung Ricklingen, wo er ja laut Filmfall wohnte.


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26.07.2014 um 18:20
Zeugenaussagen sind ja nicht immer unproblematisch. Hier kann man wohl davon ausgehen, dass die Nachbarin ihn eindeutig erkannt hatte. Aber in welchem Zeitabstand zum Verschwinden hat sie ihre Aussage gemacht? Besteht die Möglichkeit, dass sie sich wegen des zeitlichen Abstandes im Datum irrt und die Sichtung ein oder zwei Tage vor seinem Verschwinden erfolgte?


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26.07.2014 um 20:15
@sandfrauchen

Ahh okay. Dann wird das schon schlüssiger. Ich dachte, er wäre vielleicht nach Hause, um frische Wäsche oder so zu holen.

@KonradTönz
Nicht zwangsläufig. Ich denke auch nicht dass die Tatsache dass er sich als Stricher verdingt hat unbedingt auf sexuelle oder finanzielle Nöte hindeuten müssen. Ich weiß dass das einige garnicht gerne hören, aber es soll Menschen geben , die so etwas aus einer erfahrungs- und erlebnisorientierten Motivation heraus tun.[/ ZITAT]

Ist natürlich gut möglich. Kenne nur selber jemanden, der sich sehr promiskuitiv verhalten hat, als Stricher arbeitete und dem ganzen lag ein Missbrauch in jungen Jahren vor. Daher fragte ich. Aber das wäre sicherlich auch publik geworden, wenn es Anhaltspunkte dafür gäbe und nicht zwangsläufig wollte ich den Stiefvater damit in Verbindung bringen.


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26.07.2014 um 23:54
Ich könnte mir vorstellen, dass Hans-Jürgen von seinem Freier Drogen oder Alkohol bekam und erst wieder am nächsten Morgen - wenn nicht nach Tagen - einen klaren Kopf hatte.

Das erste was ihm in dem Fall gedämmert sein muss, war wohl dass er ganz, ganz tief in der Scheisse saß. Dass die Polizei schon nach ihm suchte und vor allem Gregor kaum dicht gehalten haben dürfte, dürfte ihm klar gewesen sein.

Homosexuell zu sein, wurde in 80igern nicht als eine Veranlagung wie Heterosexualität eben auch gesehen. Und mal auf den Strich zu gehen, keine verständliche pubertäre Verirrung. Hans-Jürgen hatte ein riesiges und vielfältiges Problem, wenn sich das eine rumsprach und er in den Verdacht des anderen geriet.

(Interessant wäre in dem Zusammenhang, was mit Gregor geschehen ist. Ich schätze mal, ihm er wurde zumindest heftig unter Druck gesetzt die Schule zu wechseln. Wenn er nicht auf Betreiben besorgter Eltern ganz direkt hinausgeworfen wurde.)

Ich denke, dass sich Hans-Jürgen unter diesen Umständen nicht mehr heim getraut hat, tagsüber durch die Stadt irrte und nachts wieder bei dem Freier unterschlüpfte.

Nach einigen Wochen ist dann die Situation zwischen den beiden eskaliert. Entweder, weil Hans-Jürgen wütend auf den Mann war, der ihn in diese Situation gebracht hat, oder weil der Freier als "Bezahlung" für die Unterkunft irgendetwas von Hans-Jürgen verlangt hat, zu dem er nicht bereit war.


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KonradTönz1
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27.07.2014 um 09:43
quiver schrieb:Ich denke, dass sich Hans-Jürgen unter diesen Umständen nicht mehr heim getraut hat, tagsüber durch die Stadt irrte und nachts wieder bei dem Freier unterschlüpfte.

Nach einigen Wochen ist dann die Situation zwischen den beiden eskaliert. Entweder, weil Hans-Jürgen wütend auf den Mann war, der ihn in diese Situation gebracht hat, oder weil der Freier als "Bezahlung" für die Unterkunft irgendetwas von Hans-Jürgen verlangt hat, zu dem er nicht bereit war.
Ist natürlich eine Möglichkeit, dass er sich aus Scham nicht mehr getraut hat zurückzukommen. Aber hätte er sich dann nicht auch eher schamhaft abwenden müssen als ihn die Nachbarin gesehen hat?

Die Begegnung wirkt etwas merkwürdig in dem Film - die Nachbarin sieht ihn und beide sehen sich recht lange an, ohne irgendeine erkennbare Regung. Da diese Szene so wichtig ist für den ganzen Fall bin ich mir sicher, dass die Nachbarin das genauso erlebt hat und dass die Szene sehr akurat so gedreht wurde, dass sie die Schilderungen der Nachbarin gut wiedergibt.


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27.07.2014 um 10:07
Ich hab die Szene mit der Nachbarin eher so interpretiert, dass Hans-Jürgen starr vor Schreck war. "Das ist Frau Soundso. Jetzt haben sie mich!" Er hat sich vermutlich am meisten gewundert, dass sie nicht sofort aus dem Auto sprang und ihn zur Rede stellt. "Ja, um Gottes willen, Hans-Jürgen. Wo treibst Du dich denn rum? Deine Eltern machen sich solche Sorgen!!"
Und als sie weiter fuhr hat er wohl gemeint, dass sie an der nächsten Telefonzelle die Polizei anruft.


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27.07.2014 um 11:06
Auf der anderen Seite, wenn Hans-Jürgen sich noch tagelang frei in Hannover bewegen konnte, hat er Kontakt zu Gregor aufgenommen? Hatte keine Sorge, so wie er der Nachbarin über den Weg gelaufen ist, seinen Eltern über den Weg zu laufen, von der Polizei aufgegriffen zu werden und war der letzte Freier auch tatsächlich sein Mörder?


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KonradTönz1
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27.07.2014 um 11:14
@Interested

Stimmt: Vor Gregor brauchte er sich nicht zu schämen, bei ihm hätte er sich melden können, zumal er wusste, dass Gregor besorgt war.
Damit scheidet für mich nicht nur die Variante "Wegbleiben aus Scham", sondern auch die Variante "Abhauen vor Problemen zu Hause" so gut wie aus.

Es bleiben im Grunde nur noch zwei Möglichkeiten:
Hans Jürgen war zum Zeitpunkt der Sichtung durch die Nachbarin in einer akuten Bedrohungssituation und konnte daher keinen Kontakt mit seinem Umfeld aufnehmen.
Oder die Nachbarin hat sich tatsächlich in der Zeit oder der Person geirrt. Das scheint zwar für die Polizei außer Frage zu stehen, aber ich werde da immer skeptischer...


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27.07.2014 um 11:18
@KonradTönz

Noch zudem man ja weiß, wie neugierig Nachbarn so sind und damals sicherlich viel und lang und breit über das Verschwinden des Hans-Jürgen gesprochen wurde. Also auch seine Strichertätigkeit. Wie kann die Nachbarin also davon ausgegangen sein, er wäre schon wieder zu Hause - also nicht mehr verschwunden und wenn es so war und sie dieser Annahme war, warum war dann die Sichtung des Hans-Jürgen erwähnenswert?

Fragen über Fragen. Und ob und was Gregor tatsächlich wusste und der Polizei mitgeteilt hat, ist auch nichts bekannt.


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KonradTönz1
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27.07.2014 um 11:25
Interested schrieb:Fragen über Fragen. Und ob und was Gregor tatsächlich wusste und der Polizei mitgeteilt hat, ist auch nichts bekannt.
Immerhin war er besorgt genug, bei Hans-Jürgens Eltern anzurufen. Auch hat er als er zur Rede gestellt wurde schonmal die stärkste Bombe platzen lassen und nicht nur sich und Hans Jürgen als homosexuell geoutet, sondern auch die gemeinsame Stricheraktivitäten offenbart. Was hätte er da noch brisantes zurückhalten sollen? Unsicher wäre ich mir eher bei den Aussagen der Nachbarin. So eng kann die Bekanntschaft nicht gewesen sein, wenn sie nicht wusste dass er nach wie vor gesucht wurde. Vielleicht hat sie ihn wirklich verwechselt?


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27.07.2014 um 11:38
Ich denke mal, dass es nicht so einfach war mit Gregor Kontakt aufzunehmen, nachdem alles aufgekommen war. Für Gregor hatte das ganze sicher auch Konsequenzen. Zumindest werden die Eltern für eine ganze Weile dafür gesorgt haben, dass er nicht mehr allein nach der Schule in die Stadt/weg ging.

Hausarrest, möglichweise ein Verweis von der Schule und ein Eingreifen des Jugenamts kann ich mir auch vorstellen. Wenn Gregor danach noch überhaupt in Hannover war, möglich ist auch, dass er zu Verwandten in eine andere Stadt geschickt wurde oder in ein Heim kam.

Wenn er noch da war, saß er gut bewacht von seinen Eltern in seinem Zimmer. Handys oder Intenet gab es damals nicht. Die einzige Möglichkeit die Hans-Jürgen gehabt hätte, wäre die Nummer der Eltern anzurufen.

Wichtig wäre auch zu wissen, "wer" Gregor überhaupt war und welchen Verhältnissen er kam. Wie ist er auf die Idee gekommen sich zu prostituieren? Wozu hat er das Geld gebraucht? Wie lange hat er, dass gemacht bevor er Hans-Jürgen dazu brachte mitzumachen? Kannten er und Hans-Jürgen noch andere Stricher, mit denen sie gelegentlich unterwegs waren?
Waren er und Hans-Jürgen auf dem Strich "Ausnahmen", weil sie ein Zuhause hatten, in das sie danach wieder zurückgingen?


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27.07.2014 um 11:42
quiver schrieb:Ich denke mal, dass es nicht so einfach war mit Gregor Kontakt aufzunehmen, nachdem alles aufgekommen war.
Warum denn nicht? Immerhin haben sie es geschafft lange Zeit unbemerkt anschaffen zu gehen. Und scheinbar hat ihr Lebenswandel und das verdiente Geld nirgendwo Beachtung gefunden. Er ist sicherlich nicht von der Schule genommen worden und da hätte Hans-Jürgen ihn auch treffen können. Auf dem Nachhauseweg abfangen können oder am Bahnhof Ausschau nach ihm halten.

Gab es außer dem Bahnhof noch andere Orte, wo sie anschaffen gingen? Hatten sie einen festen Freierstamm? Hat man wirklich Hans-Jürgen gesehen?


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27.07.2014 um 12:29
@Interested schrieb:
Interested schrieb:Noch zudem man ja weiß, wie neugierig Nachbarn so sind und damals sicherlich viel und lang und breit über das Verschwinden des Hans-Jürgen gesprochen wurde. Also auch seine Strichertätigkeit.
Woher sollen die Nachbarn von seiner Strichertätigkeit gewusst haben? Gab es entsprechende Hinweise in der Presse? Im Internet habe ich nichts entsprechendes gefunden. Die Nachbarin wusste anscheinend noch nichts davon; und anscheinend auch nicht, dass er überhaupt gesucht wurde. Ich gehe mal davon aus, dass sie ihn ansonsten angesprochen, bzw. sofort seine Eltern informiert hätte.
Ich hatte gestern schon mal die Frage in den Raum gestellt, ob es eigentlich als gesichert angesehen werden kann, dass diese Sichtung tatsächlich nach seinem Verschwinden erfolgte.


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27.07.2014 um 12:39
Ich glaube auch nicht, dass zu dem Zeitpunkt in der Nachbarschaft bereits bekannt war, dass der Junge ein Stricher war.

Zu Gregor würde ich auch gerne mehr erfahren.


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DaScully
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Mord an Hans-Jürgen (15) in Hannover - ungeklärt

31.07.2016 um 14:49
Ein Teil der Jungen, die auf den Strich geht, wurde sexuell missbraucht. Sie erlebten den Missbrauch als "Zuwendung", der an einem bestimmten Lebensjahr abbricht, da die sexuell nicht mehr interessant sind für die Täter.

Also eine Bezugsperson weg, die vielleicht auch finanzielle Stütze war. Ist denn den Eltern des Jungen bekannt, ob ihr Sohn sexuelle missbraucht wurde? Hat er je Andeutungen gemacht?

Dass er auf den Strich gegangen ist, muss nicht heißen, dass er homosexuell ist. Es gibt Geld und Zuwendung, genug um solch selbstgefährdendes Verhalten zu verstärken.

Ist es denkbar, dass der Täter, der ihn als Jungen vielleicht missbraucht hat, ihn auch als älteren Jugendlichen benutzt hat? Sprich, ihn an einen anderen Typen weitergereicht hat? Die kennen sich und gelegentlich missbraucheb sie das gleiche Opfer zu unterschiedlichen Zeiten.

Die sterblichen Überreste des Jungen wurden an 2 unterschiedlichen Orte gefunden, säuberlich in Mülltüten verpackt. Der Täter muss ein Auto gehabt haben, um die Tüten zu transportieren.


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DaScully
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Mord an Hans-Jürgen (15) in Hannover - ungeklärt

31.07.2016 um 15:33
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/66841/2398032

http://www.marktspiegel-verlag.de/burgwedel/lokales/27-jahre-alter-mordfall-ruhnow-in-aktenzeichen-xy-d29040.html
Am 08.03.1986 wurde der in Müllsäcken verpackte Torso des Vermissten am damaliger Autokino Kirchhorst aufgefunden.


Kann sein, dass er die Säcke alle an einem Tag abgelegt hatte. Autokino ist gut, kann der Täter gedacht haben, da sind viele unterwegs, das muss man erst mal ermitteln. Immerhin hat er das gekannt, vielleicht auch genutzt.
Zwei Tage später, am 10.03.1986, fand man die restlichen Leichenteile auf einem Brachgelände der Firma „Varta" an der Bundesstraße (B) 6 im hannoverschen Stadtteil Marienwerder.
Der wusste immerhin, dass da ein Brachgelände ist. Dann musste er auch mal Ahnung haben, zu welchem Zeitpunkt sich dort niemand mehr herumtreibt. In aufgelassenen Industriebrachen sind oft Kinder, Jugendliche und auch mal Obdachlose unterwegs. Kann sein, der hat mal dort gewohnt oder gearbeitet.

Aber wird nicht soetwas vom Sicherheitsdiensten überwacht? Neben dem Autokino ist auch ein Gewerbegebiet.


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31.07.2016 um 15:47
@DaScully

Ich vermute zwar auch wie du, dass der Täter über ein Auto verfügt hat allerdings ist das nicht zwingend notwendig.

Klingt zwar makaber aber er hätte die Säcke mit den Leichenteilen auch in einer größeren Reisetasche oder in einem Koffer mit öffentlichen Verkehrsmitteln transportieren können. Das Zerstückeln würde dann auch einen Sinn ergeben, denn so wäre Hans-Jürgen wesentlich einfacher zu transportieren gewesen als "im Ganzen".

Bis zum Autokino fährt zwar keine Straßenbahn aber es gibt eine Busverbindung.
Der andere Fundort in Marienwerder liegt an der Straßenbahn (ich glaube dir Linien 4 und 5 halten dort). Ob die Linien aber auch schon damals existierten weiß ich nicht, ich recherchiere mal...

Wie gesagt vermute ich aber auch einen Transport mit dem Auto aber sicher sein kann man sich da definitiv nicht.


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DaScully
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31.07.2016 um 16:15
http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/CeBIT,cebit2157.html
Am 12. März 1986 öffnet in Hannover die erste eigenständige CeBIT.
Wann immer in unserer Stadt Messe ist, freut es auch das Rotlicht-Milieu. Zu diesem Zeitpunkt war der Jugendliche leider schon tot.

Es muss also schon vorher etwas vorgefallen sein.

http://m.spiegel.de/spiegel/print/d-13499721.html
Als Möbius vor fast drei Jahren anfing, hatten er und seine Mitarbeiter ("ein Hetero, ein Homo und eine Frau") zunächst "große moralische Bedenken" und ein "klares Bild vom Mißbrauch mit Täter und Opfer". Je tiefer sie aber ins Milieu eintauchten, desto mehr entdeckten sie bei ihrer Klientel "die Lust, auf der Szene zu sein". Nicht etwa wegen schwuler Neigungen; die Stricher sind in der Regel Heteros und motiviert durch "die hohe Belohnung, an Pimmeln herumzuspielen".
Daß ein Bube einen Zuhälter hat, ist die Ausnahme. Die Jungen in der Prostitution sind meist mutiger und lassen sich weniger als die Mädchen gefallen. Sie empfinden sich nicht als sexuelle Opfer, sie lassen sich auch nicht als finanzielle Opfer ausnehmen, statt dessen schlagen sie sich eher auf die Seite der Ausnehmer. "Was da an Erpressung und Doppelmoral läuft", sagt Möbius, "da haben wir einiges mitbekommen."
Sieht nicht gut aus, wenn das Kind einmal in der Szene drin ist.

Kann sein, es kam zu einem Konflikt zwischen Käufer und Jungen, dem der Freier nicht gewachsen war.

Schließlich zahlen diese Kunden ja dafür, daß die Jungen wieder verschwinden und sie die Freier nicht mir Gefühlen oder Problemen belästigen.

@ponni
Stimmt. Na, wer Geld für den Strich hat, der kann sich vielleicht auch ein Auto leisten. ;-) Das mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kann sein, ist aber auffällig. Muss vielleicht auch gerochen haben.


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