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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

Treets
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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

16.02.2015 um 12:09
...weshalb er Manuela C. an jenem 20. August 1988 gegen 23.15 Uhr an der Bushaltestelle in der Nordgaustraße aussteigen ließ – mit dem Versprechen sie dort in Kürze wieder abzuholen. Doch in der Zwischenzeit begegnete die junge Frau ihrem Mörder. (MZ)
Wenn diese Formulierung korrekt ist, klingt das eher nach Auto als nach Stadtbus.
Es gibt viele bekannte Parkmöglichkeiten, die sich näher am Zentrum befinden, ohne dass man sich durch die Stadt drängen muss.

So weit außerhalb der City hätte man vielleicht geparkt, wenn man in dieser Gegend sowieso etwas zu erledigen hatte, z. B. einen Einkauf im DEZ. Für einen anschließenden Bummel durch die Altstadt wäre man evtl. mit dem Stadtbus dorthin gefahren.

Wir wissen übrigens nicht, wo Manuelas Begleiter wohnte. Es ist nur erwähnt, dass sie selbst aus dem Landkreis Kelheim kam.


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Ludwig_01
ehemaliges Mitglied

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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

16.02.2015 um 22:54
@Nightrider64 : Bei realistischer Betrachtung wäre Manuela, wenn sie tatsächlich an dieser Bushaltestelle ausstieg, um später wieder abgeholt zu werden, auf ihren Begleiter angewiesen gewesen, um nach Hause zu kommen. Die einzige praktikable Alternative wäre ein Anruf zuhause gewesen, um sich abholen zu lassen. Eine Taxifahrt hätte bestimmt 60-70 DM gekostet, öffentliche Verkehrsmittel fahren um diese Uhrzeit nicht mehr aufs Land hinaus, und dass sie in dieser kurzen Zeit als Auswärtige an dieser Stelle zufällig jemand Bekannten trifft, der sie nach Hause bringt, ist faktisch auszuschließen. Mit anderen Worten: wenn Manuela nicht wie vereinbart wartete, dann bestand für mich ein begründeter Anlass, sich ernsthafte Sorgen zu machen.
Aus eigener Erfahrung in jungen Jahren: Man war auf Gedeih oder Verderb auf den Chauffeur angewiesen, und ihn zu verpassen hätte einen sehr langen Fußweg bedeutet... Insofern war die Frage: Wer fährt wann und wo? das zentrale organisatorische Problem junger Menschen auf dem Land, wenn sie abends weggehen wollten.


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egaht
ehemaliges Mitglied

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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

16.02.2015 um 23:20
Auf der anderen Seite der Nordgaustraße, wo der Verkehr stadteinwärts unterwegs ist, gab es die heutige große Jet-Tankstelle nicht. Der "Eingang" zur Westseite der Holzgartenstraße war also freier einsehbar. Text
an @quiver, oben hast du geschrieben, dass es die tanke damals noch nicht gab,
Ja. Später am Abend (ab 0:00?) wurde man aber nur noch durch die Panzerglasscheibe (mit Schub) bedient.Text
andererseits erwähnst du aber eine tanke.
gab es jetzt damals eine tanke in der nähe der bushalte oder nicht??


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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

17.02.2015 um 07:31
Wir haben es hier mit einer ganz einfachen Alternative zu tun: entweder es handelt sich bei dem Täter um den letzten Begleiter, oder um einen Fremden, der bisher nicht identifiziert wurde, zu dem absolut keine Anhaltspunkte bekannt sind und der wohl auch nie mehr identifiziert werden wird.

Die Kriminalpolizei hat sicherlich den letzten Begleiter als Verdächtigen gesehen, konnte aber letztendlich keinen Tatverdacht so durch Beweise erhärten, dass es zu einer Anklage gereicht hätte.

Das ist unser Ausgangspunkt. Wir können hier zum möglichen Dritten, also dem unbekannten Täter, gar nichts sagen. Es bleibt uns nur eines: wir können die wenigen bekannten Details diskutieren und uns ein Urteil erlauben darüber, ob die story des letzten Begleiters glaubwürdig ist oder nicht.

Mehr geht hier nicht. Wenn wir uns also auf diesen letzten Begleiter konzentrieren, heisst das nicht, dass wir keinen anderen Täter in Betracht ziehen.

Die Sachlage, so weit sie sich bisher mir darstellt, ist keineswegs so, dass ich den letzten Begleiter ausschliessen kann. Ich halte seine story nach wie vor für unglaubwürdig und stimme @KonradTönz
zu, dass sie sich anhört, als mussten schnell einige Tatsachen, wie Aufenthalt in der Gegend zur angegebenen Zeit mit einer harmlosen story umbaut werden.

@Ludwig_01 hat noch einmal gut auf die Bedingungen der damaligen Zeit hingewiesen, als man als Landei ohne PKW wie ein Fisch auf dem Trockenen war, und, da ohne Handy, auch meist einen einmal gefassten Plan zur Fahrgelegenheit nicht mehr ändern konnte. Umgekehrt kann ich mich auch gut erinnern, dass für diejenigen, die ein Auto besassen, der Gedanke mit den Öffentlichen irgendwo hinzufahren extrem fremd war. Ich wohnte damals in der Nähe der noch grösseren Stadt Nürnberg und bin abends oft mit meinem PKW in die Stadt gefahren. Man hat immer irgendwo einen Parkplatz gefunden, die waren noch nicht so selten und restriktiv wie heute. Man versuchte so nah wie möglich an dem Ort zu parken, an dem man den Abend verbringen wollte, was meistens eben bedeutete im Kneipenviertel oder nahe an der Fussgängerzone. Ich denke, in Regensburg wird das nicht anders gewesen sein.

Ich weiss nicht, ob wir mit den Infos, die noch zugänglich sind, von diesem Punkt aus überhaupt noch weiter kommen. Wenn ich Ermittler wäre, würde ich mir jetzt als allererstes einmal das Verhältnis von Manuela zum Begleiter vornehmen (vermutlich relativ gute Bekannte, evtl. aus dem gleichen Ort), sein Verhältnis zur Freundin ebenso und dann gespannt sein, wie beides miteinander in das Bild dieses Abends passt. Diese Infos werden wir wohl nicht mehr bekommen.


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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

17.02.2015 um 18:45
Auf der anderen Seite der Nordgaustraße, wo der Verkehr stadteinwärts unterwegs ist, gab es die heutige große Jet-Tankstelle nicht. Der "Eingang" zur Westseite der Holzgartenstraße war also freier einsehbar. Text


an @quiver, oben hast du geschrieben, dass es die tanke damals noch nicht gab,

Ja. Später am Abend (ab 0:00?) wurde man aber nur noch durch die Panzerglasscheibe (mit Schub) bedient.Text

andererseits erwähnst du aber eine tanke.
gab es jetzt damals eine tanke in der nähe der bushalte oder nicht??/ZITAT]

@egaht
Es gibt heute zwei Tankstellen.

1.Eine Jet-Tankstelle stadteinwärts, die es damals noch nicht gab.

2.Auf der anderen Straßenseite, bei Bushaltestelle, an der Manuela abgesetzt wurde, gab es damals und heute eine Tanke, die bis spätabends offen hat.


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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

18.02.2015 um 07:25
@quiver

Danke, aber da muss ich nun doch einmal nachhaken: weisst Du, ob die Tankstelle tatsächlich damals noch nach 23 Uhr geöffnet war, also mit Personal besetzt war? Es gab damals auch teilweise Automatentankstellen, an welchen man Benzin gegen Bargeld bekam, das man einem Automaten fütterte.

Handelt es sich um die heutige OMV Tankstelle nördlich der Holzgartenstrasse?

Wenn nämlich damals diese Tankstelle offen war, dann macht es noch weniger Sinn, Manuela an der Bushaltestelle abzusetzen. Die Tankstelle ist 150m nördlich der Bushaltestelle. Bevor ich nachts eine Frau an einer dunklen Bushaltestelle absetze, fahre ich 150m weiter und lasse sie an einer Tankstelle warten, an welcher Personal ist, auch wenn die Tankstellen damals noch nicht immer die kleinen Supermärkte waren, die sie heute meist sind.

Dennoch wird immer davon gesprochen, dass Manuela bei der "Bushaltestelle" abgesetzt wurde. Es wird auch nie erwähnt, ob das Tankstellenpersonal Manuela gesehen hat oder ob ihm sonstige Verdächtige aufgefallen sind.

Ich habe das Gefühl, die Tankstelle war damals um diese Uhrzeit bereits geschlossen. Wenn nicht, wird das alles gerade noch rätselhafter - und für mich die story des Begleiters noch unglaubwürdiger.


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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

18.02.2015 um 20:52
@Rick_Blaine

Ohne wesentliche Informationen können wir eigentlich nicht sagen, ob die Geschichte unglaubwürdig ist. Wenn wir wüssten, wo er seine Freundin abgeholt hat, wo er sie hingebracht hat und welche Strecke er anschließend mit Manuela fahren wollte, würde das Absetzen an der Bushaltestelle vielleicht plötzlich Sinn machen. Und hätten wir zusätzlich ein Zeit-Weg-Diagramm, würden wir vielleicht erkennen, dass sich seine Täterschaft nicht wirklich ausgeht.
Das alles ist natürlich genaus Spekulation, ich will damit nur sagen, dass wir die Glaubwürdigkeit seiner Geschichte im Grunde nicht beurteilen können.


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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

18.02.2015 um 23:16
@nephilimfield

Diese ausführlichen Informationen wissen ja nur die Ermittler - wenn überhaupt.

Es wäre jedoch sehr aufschlussreich, die Inhalte der damaligen Berichterstattungen zu kennen.
Vllt. findet sich ein interessierter Allmystery-User aus Regensburg, welcher die Möglichkeit hat, in den Zeitungsarchiven nachzulesen.


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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

06.05.2017 um 23:25
Heute gab es zu diesem Fall mal wieder einen Artikel in der Mittelbayerischen Zeitung: 



http://stories.mittelbayerische.de/morde/1987-mord-an-friseurin


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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

07.05.2017 um 00:37
Treets schrieb am 08.02.2015:Die 19-jährige Auszubildende Manuela C. aus dem Landkreis Kelheim verabredet sich mit drei Freunden in der Regensburger Altstadt zum Eisessen.
Aus dem Artikel:
Gegen 23.30 Uhr, so sagt später ein Radfahrer bei der Polizei aus, habe er einen etwa 30 Jahre alten Mann registriert, der eine Frau am Arm gepackt und die Treppe zur Unterführung der Brücke hinuntergezerrt und -geprügelt habe.
Hab jetzt beim Querlesen auf die Schnelle keine Angabe zum Alter des Begleiters gefunden. Wenn man anhand der Bezeichnung "Freunde" davon ausgeht, daß sie in etwa gleichaltrig waren, wäre der Begleiter eigentlich zu jung, um der Täter zu sein.


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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

07.05.2017 um 04:45
tobak schrieb:wäre der Begleiter eigentlich zu jung, um der Täter zu sein.
Die Sichtung wird nicht viel länger als ein paar Sekunden gedauert haben. In dem Zusammenhang kann man dann eine Beschreibung als "in etwa 30 Jahre" vermutlich sehr weit fassen. Ich will mal sagen, da ist alles von 20 bis 40 möglich.


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Ludwig_01
ehemaliges Mitglied

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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

07.05.2017 um 20:13
Hallo zusammen,

ich interpretiere den Artikel aber so, als habe es für die Regensburger Kripo einen recht eindeutigen Verdächtigen gegeben, gegen den es aber mangels objektiver Beweise nicht zu einer Anklage gereicht hat. Der letzte Begleiter gilt als entlastet.

Viele Grüße
Ludwig


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RAIDHO
ehemaliges Mitglied

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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

08.05.2017 um 03:22
Rick_Blaine schrieb am 17.02.2015:@Ludwig_01 hat noch einmal gut auf die Bedingungen der damaligen Zeit hingewiesen, als man als Landei ohne PKW wie ein Fisch auf dem Trockenen war, und, da ohne Handy, auch meist einen einmal gefassten Plan zur Fahrgelegenheit nicht mehr ändern konnte. Umgekehrt kann ich mich auch gut erinnern, dass für diejenigen, die ein Auto besassen, der Gedanke mit den Öffentlichen irgendwo hinzufahren extrem fremd war.
Stimmt eigentlich...und es hat sich nicht viel verändert!
Wenn man (in Bayern oder auch sonst wo) irgendwo auf dem Lande wohnt ist man ziemlich isoliert/aufgeschmissen.
Auch heute noch und Busse fahren nur zu bestimmten Uhrzeiten. Ohne PKW ist man oft abgeschnitten oder zumindest
erheblich eingeschränkt. Der "Landkreis Kelheim" ist ja nicht gerade einen Katzensprung von Regensburg entfernt!


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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

08.05.2017 um 12:36
quiver schrieb am 11.02.2015:Nur zur Info: Die Nibelungenbrücke wurde Anfang 2000 neu gebaut.

Die alte Brücke war 1988 schmaler (nur zwei Fahrbahnen) und hatte nur einen Überbau. Das heißt, wenn Manuela 1988 die alte Nibelungenbrücke entlang gezerrt wurde, war jeder Autofahrer (und auch jeder Radfahrer) ganz gleich in welche Richtung er unterwegs war, fast hautnah dran am Gescheh
(Regensburger hier).
Das stimmt natürlich, aber mein Verständnis hier ist das sie nicht "über die Brücke gezerrt wurde" sondern der Weg wäre ja nur von der Bushaltestelle gegenüber dem DEZ bis zu der Treppe, gleich am Anfang (?) der Nibelungenbrücke.

Wenn Sie sich auf dem Weg nach (???, evtl. zum Donauparkplatz halbwegs über die Brücke?) aufgemacht hatte, ein Täter hätte sie nur beobachten müssen und sie dann genau an der richtigen Stelle bei der Treppe überwältigen müssen und wahrscheinlich innerhalb weniger Sekunden die Treppe runtergestossen/gezerrt.

Weiterhin..wurde EXAKT DIESES ja von einem Zeugen beobachtet!

Ich kann jetzt von meiner Erinnerung an Regensburg nicht mehr sagen wie weit diese Treppe an der Nibelungenbrücke von der Bushaltestelle entfernt war. Während die Nibelungenbrücke selbst eine lange Brücke ist, kann der Weg von wo er die Frau absetzte bis zu dieser Treppe recht kurz gewesen sein.

KORREKTUR: Die Bushaltestelle Nordgaustr ist ja doch etwas weiter vom DEZ/Nibelungenbrücke, so ca 800m. Ich glaube nicht dass sie jemand 800m bis zur Brücke bzw. Haltestelle Weichs (mit Treppe runter) und dann runter gezerrt hat. (Das impliziert ja dass sie schon an der NGStrasse überwätigt wurde, ist aber doch nur Spekulation)

Sie ist WOHL aus irgendnem Grund entweder in den nächsten Bus zurück gestiegen und dann beim DEZ/Nibelungenbrücke raus, bzw. Anhalter oder oder auch zu Fuss, evtl auf dem Weg zum Donauparkplatz (diese Theorie macht Sinn). Ein vermeintlich "hilfsbereiter Täter könnte sie auch SEHR WOHL zu Fuss entweder begleitet oder sogar unbemerkt verfolgt haben, von der NG Strasse runter Richtung Stadt, und Freundlichkeit vortäuschen den Weg entlang...und dann an der Stelle mit Treppen (Haltestelle gegenüber DEZ oder Treppen von der Brücke) zugesclagen haben. Das ganze kritische Geschehen wo ein Zeuge meinte dass eine Frau die Treppen runtergestossen/geprügelt wurde dauerte wohl nur Sekunden.


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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

05.11.2017 um 21:21
Also ich habe mir den Thread durchgelesen und muss sagen es ist absolut erschreckend, dass offenbar mehrere Zeugen die junge Frau schreien hörte, ja ein vorbei radelnder Fahrradfahrer sogar beobachtete, wie ein ca. 30-jähriger eine junge Frau die Stufen hinunterprügelte (und es für einen "Beziehungsstreit" hielt), und keiner irgendetwas unternahm.

Als Frau habe ich bereits mehrfach "suspekte" Gestalten im Dunkeln mit lauter, bestimmter Stimme "Suchen Sie etwas, hier ?"angesprochen (die etwa bei uns in der Siedlung "herumirrten"). Freilich nicht ohne zuvor getroffene Vorsichtsmaßnahmen (etwa Handy in der Hand mit vorher getippter Notrufnummer und in der anderen ein kleines Parfümfläschchen (aber mit Pfefferspray).

Selbstverständlich beobachte ich beim Fahren im Dunkeln auch immer den Straßenrand.

Es ist mir daher gänzlich unverständlich wie ein Zeuge, der sieht, dass eine Frau in Not ist, hier nicht einschreitet. Selbst wenn er glaubt es ist ein streitendes Paar sehe ich doch nicht zu, wenn ein Mann die Frau die Treppe runtertprügelt. Wie geht das bitte ???

Es ist unfassbar, einfach unglaublich. Manchmal wünsche ich mir als Frau in so eine Zeugensituation zu geraten, anstatt irgendwelche - mit Verlaub - Weicheier-Männer, denen die coyones fehlen, hier einmal klarschiff zu machen.


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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

06.11.2017 um 03:38
stupormundi schrieb am 11.02.2015:naja, ich habe mir das ganze auf Google-Maps angesehen, da sieht man es gut.
Ich hab jetzt schon ein paar mal gelesen, dass ihr es euch auf Google-Maps angesehen habt.
Auf diese Bilder solltet ihr euch nicht verlassen, die ganze Nibelungenbrücke wurde zwischen 2001 und 2004? komplett neu gebaut und die Google-Maps-Bilder sind ja ziemlich aktuell.
Wie es früher ausgesehen hat, weiss ich leider nicht mehr genau,

Im Eingangspost wurde von @Treets geschrieben, dass Manuela im Gewerbegebiet, in der Nordgaustrasse, abgesetzt wurde. Den Teil der Nordgaustrasse, der sich AUF der Brücke befindet, würde ich aber nicht als Gewerbegebiet bezeichnen, schon eher den Teil nördlich der Frankenstrasse. Und da gibt es zwei Bushaltestellen, eine davon ist sehr weit oben, vor der Kreuzung beim "Alex-Center", dann sind es bis zur Treppe, runter zur Donau, keine 200m, sondern ca. 1km.


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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

07.11.2017 um 01:07
@all

Von diesem Fall hab ich bis gestern auch noch nichts gehört, obwohl ich Anfang der 90er Jahre in Regensburg gelebt habe. Da hat sich nie jemand darüber unterhalten.
Viel findet man im Internet wirklich nicht darüber, aber ein paar wenige Seiten habe ich gefunden. Beim Durchlesen dieser verschiedenen Artikel fiel mir auf, dass unterschiedliche Angaben zu dem Fall gemacht werden.

Hier wird z.B. ständig von einer Radfahrerin (weibl.), als Zeugin geschrieben, in den Artikeln der MZ ist aber von einem Radfahrer (männl.) die Rede.
Das Jahr, in dem der Mord statt fand, wird einmal als 1988 angegeben, ein anderes mal war es 1987. Es wird aber 1987 gewesen sein, weil in diesem Jahr der 20. August ein Donnerstag war.
Kurz vor Mitternacht hören die Bewohner eines Zwei-Familien-Hauses an der Holzgartenstraße plötzlich markerschütternde Hilfeschreie. Vom Fenster aus beobachten sie, wie ein Mann ein schlankes, großes Mädchen mit langen blonden Haaren die Treppe neben der Bushaltestelle Donaueinkaufzentrum zur Unterführung hinunterzerrt. Die Zeugen messen dem jedoch keine Bedeutung bei. Sie rufen nicht nach der Polizei. So ist es in der "Woche" vom 27. August 1978 zu lesen.  

Ein Radfahrer will ebenfalls gegen 23.30 Uhr gesehen haben, wie ein unbekannter Mann die 19-Jährige die Treppe zur Unterführung der Nibelungenbrücke hinuntergeprügelt hat. Doch er hielt die ungewöhnliche Szene für einen Streit zwischen einem Liebespaar.
Diese Information hab ich hier auch noch nicht gelesen:
Polizei jagt einen jungen Sextäter

Eine Woche, nachdem Manuelas Leiche in der Donau gefunden worden ist, glaubt die Polizei eine heiße Spur zu haben. Mit Hochdruck sucht man nach einem jüngeren Mann, der in den Monaten vor dem Mord im Bereich der Nibelungenbrücke junge Frauen massiv sexuell belästigt haben soll.

Er wird wie folgt beschrieben: ca. 30 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß, kräftige Figur, dunkle, gelockte Haar. Als besonderes Merkmal hat der Gesuchte ein Muttermal, eine kleine Warze oder eine punktähnliche Tätowierung unterhalb des Auges auf der Wange.

Auf den Aufruf hin meldet sich die Verfasserin eines anonymen Briefes bei der Polizei mit einer Beschreibung des verdächtigen Mannes. Die Mitteilung trägt den Poststempel vom 27. August und beginnt mit folgender Formulierung: "Damit Sie diesen Hinweis gleich richtig einschätzen können..." Das Schreiben war vorwiegend in Blockschrift verfasst.

Doch auch diese Spur verläuft im Sande.


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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

07.11.2017 um 13:50
Das ist doch echt seltsam. Doch ohne Fremd DNA oder ein Geständnis wird der Fall leider wohl nicht zu klären sein.


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