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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

13.02.2015 um 12:22
@nephilimfield
@Rick_Blaine

und man sollte auch bedenken, er ist ja kein eiskalter Profikiller gewesen.

Meint ihr ein junger, wahrscheinlich unbescholtener Kerl,
selbst wenn er sie im Streit oder Affekt umbringt,
ein Mädchen dass ja eine Freundin war, macht dann genau das mit der Leiche?
Und fährt dann seelenruhig seine Freundin abholen?


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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

13.02.2015 um 12:24
Na ja, da hat schon manch "unbeschriebenes Blatt" die Welt überrascht.

Aber wissen tun wir eben nichts. Leider.


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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

13.02.2015 um 12:27
@Rick_Blaine

Schon klar, möglich ist alles, aber das ist für mich halt ein Punkt,
der eher auf einen Dritten als Täter hinweist.

Letztlich müßig......


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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

13.02.2015 um 12:31
Sollte der Fall je geklärt werden und ein Dritter der Täter sein, geb' ich einen aus :)


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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

13.02.2015 um 12:36
@Rick_Blaine

okay, geht klar.
Große Hoffnung gibt´s da wohl nicht mehr.


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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

13.02.2015 um 18:04
@Rick_Blaine
Gerade überzeugt davon war ich auch nicht, als ich es geschrieben habe. Für mich ist es auch wahrscheinlicher, dass der Serienvergewaltiger hier eher nichts damit zu tun hatte. Deine Argumentation teile ich aber nur in Teilen, muss dir aber in einigen Punkten Recht geben, die mir auch nicht ganz passend klangen:
1. Dass aufgrund des damaligen Wohnortes an der Schweizer Grenze der Verdacht natürlich geringer ist, liegt nahe. Ihn deshalb aber so sicher auszuschließen, würde ich nicht unterstreichen. Auch 1988 konnte man Bahn fahren und wir kennen auch die Gründe nicht, warum er später nach Regensburg gezogen ist. Vielleicht kannte er da jemanden aus früherer Zeit.
Allerdings spräche das wirklich nicht gerade für die Intelligenz des Täters, wenn er an einen Ort zieht, an dem er zuvor eine junge Frau ermordet hat. Die Gefahr aufzufliegen, dürfte da doch deutlich höher sein.
2. Der Tathergang unterscheidet sich, das stimmt. Die Schweizer Fälle kenne ich nicht. Aber eine Änderung des Tatmusters wäre meines Erachtens schon denkbar. Gerade wenn dieser bereits einen Misserfolg zu verbuchen hatte.
3. Was klar dagegen spricht, ist, dass die Polizei die Querverbindung mit Sicherheit beim Aufrollen des Falls sofort überprüft hat.


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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

13.02.2015 um 18:10
@Lara1973
Zitat: "Anders sieht es bei einem wirklichen Streit aus... in diesem Moment agiert man ohne zu überlegen und vermutlich auch noch nicht mit einer Tötungsabsicht... diese ergibt sich dann erst aus der Situation...
Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Triebtäter Manuela dort unten seelenruhig einkleidet und gefesselt hat... um sich dann an ihr zu vergehen! Wenn eine Leiche unbekleidet gefunden wird, geht man ja meistens von einem sexualdelikt aus... hier wirkt es auf mich inszeniert..."

Wenn deine durchaus sinnvolle Idee greifen soll, hätte das Szenario so ausgesehen:

Ein mit Manuela C. Bekannter, eventuell der Begleiter, gerät in Streit mit ihr und wird gewalttätig. Sie wird von ihm unter Schlägen von der Straße weggedrängt, da dort die Gefahr entdeckt zu werden am höchsten erscheint. Sie schreit um Hilfe. Der Täter würgt Manuela C. (steht so in der Zeitung), damit sie aufhört zu schreien. Sie verliert das Bewusstsein.
Nun aber muss der Schwenk zum Mord und zur klaren Tötungsabsicht zwingend erfolgt sein. Denn der Täter entkleidet sein Opfer, um es wie ein Sexualverbrechen aussehen zu lassen, fesselt es und wirft es bewusstlos in den Fluss. Hier ertrinkt Manuela C. anschließend.
Gerade das Fesseln deutet aber schon auf einen gewissen Grad an Planung hin. Rein zufällig hat man als Mann in einer lauen Sommernacht kaum etwas bei sich, mit dem man eine Frau so einfach derart fesseln kann, dass man sicher sein kann, dass sie sich nicht wieder davon befreien kann. Immerhin muss die Fesselung so stark gewesen sein, dass die Strömung diese nicht lösen konnte. Ein Kleidungsstück Manuela C.s - wie eine Strumpfhose - scheint er nicht verwendet zu haben, da es heißt, sämtliche Kleidungsstücke fehlten. Insofern müsste er das Tatwerkzeug bereits bei sich gehabt haben - dann wäre die Planung schon vorab erfolgt - oder er müsste es noch geholt haben. Das wiederum hätte Zeit beansprucht und ein gehöriges Maß an Kaltblütigkeit vorausgesetzt.


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egaht
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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

13.02.2015 um 22:16
Ja, das ist die Frage! Gibt es für die Brücke eine plausible Erklärung?Text
sollte der letzte begleiter der täter sein, dann ja.
der letzte begleiter verbringt den ganzen abend mit mauela. damit dürfte wohl feststehen
dass zumindest beidseitige sympathie vorhanden war.als es dunkel wird verlassen
sie die altstadt richtung donauufer, vermutlich wegen der romantik.umso weiter die
beiden an der donau rauslaufen, also von der altstadt weg,umso einsamer wird es.
nach ca. 1,5 km ist man dann wohl allein. in anbetracht der attraktiven manuela
ist von einen annäherungsversuch des letzten begleiters auszugehen.irgendwann
daraufhin entstehen grosse unstimmigkeiten zwischen den beiden. sie flüchtet,
erkennt den treppenaufgang zur nordgaustrasse und rennt die treppe hoch. er holt sie
aber ein und prügelt sie die treppe wieder runter in die dunkelheit. er hat eventuell
einen radfahrer gesehen von dem er ausgehen muss, dass dieser die prügelszene
auch gesehen hat. kurz danach tötet der letzte begleiter die manuela. er zieht sie
in ein gebüsch. manuela ist noch angezogen. er steht unter zeitdruck, er muss seine
freundin abholen, welche ihm dann ein zeitliches alibi geben könnte.nachdem er diese abgeholt und heimgefahren hat verlässt er diese wieder. mittlerweile hatte er zeit sich was zu überlegen.
er beschliesst die tat wie einen sexualmord aussehen zu lassen.er nähert sich vorsichtig dem tatort, er zieht die tote aus, fesselt sie und wirft sie in die donau.

folgende überlegungen lässt ihn zum schluss kommen die bushaltestelle als abschieds-
und treffpunkt mit der manuela ins zentrum zu rücken.
er geht davon aus, dass der radfahrer ihn nicht so gut erkannt hat, dass dieser ihn
wiedererkennen würde. aber die prügelszene muss er erkannt haben.
folglich beschliesst er ,dass die manuela hier an der nordgaustrasse ihren mörder
getroffen hat. er schafft ein künstliches zeitfenster und einen ort,den bushalteplatz, an
dem er die manula alleine liess.
letztlich bleibt dem letzten begleiter gar nichts anderes übrig, als die nordgaustrasse als
den ort anzugeben an dem er die manula das letzte mal sah und alleine liess.
schliesslich muss die manuela ja irgendwo alleine gewesen sein und ihren mörder
getroffen haben.was liegt da näher als die nordgaustrasse mit ihren treppenaufgang
bei der ein zeuge eine prügelszene zwischen einer blonden frau und einen mann
beobachtet hat.
mit der verbringung der leiche in die donau hat der täter auch die hoffnung gehabt, sie möge nie wieder auftauchen, damit will er eventuell die tat vergessen,versenken , für immer aus der welt schaffen.
als er beschliesst die tat wie eine sexualtat aussehen zu lassen schliesst er auch nur von
sich auf andere. einfache denkmuster, die er nachvollziehen kann.


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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

13.02.2015 um 22:47
@egaht

Das leuchtet mir eben nicht so recht ein. Wenn er davon ausging, dass er nicht erkannt wurde, war es für ihn kontraproduktiv, die Sache mit der Nordgaustraße zu erfinden. Wenn er sie wirklich erfunden hat, ist sie unplausibel, weil er dann ja keinen Grund hatte, sie dort abzusetzen. Und eine unplausible Geschichte macht ihn verdächtig, das muss ihm ja bewusst gewesen sein. Hätte er einfach gesagt, dass sie sich in der Stadt getrennt haben, wäre das glaubwürdiger gewesen, oder? Wie sie dann zur Brücke gekommen ist, braucht ihn ja nicht weiter zu kümmern.
Mit anderen Worten: Die Geschichte mit der Nordgaustraße ist zu schräg, um erfunden zu sein (überspitzt formuliert).


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cage
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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

13.02.2015 um 22:59
@Treets
Hi, komme auch aus der Nähe und habe schon oft davon gehört/gelesen. Ich kann mir allerdings nicht mehr vorstellen, dass der Fall geklärt wird. Ist schon eine schockierende Geschichte was dieser Frau passiert ist.


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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

14.02.2015 um 00:15
@egaht
Deine Geschichte lässt aber außer Acht, dass Manuela C ertrunken ist. Somit würde sie nicht vorher getötet...


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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

14.02.2015 um 08:57
@Nebelzauberer

Wenn sie bewusstlos war kann es sich in der Eile für den Täter so dargestellt haben, als sei sie bereits tot.

@egaht

So ungefähr stelle ich mir das auch vor, wobei @nephilimfield einen richtigen Einwand bringt: die Nordgaustrasse hat schon irgendeine Bedeutung für ihn.

Ich vermute, dass er irgendwo dort tatsächlich geparkt hat, und daher eine Erklärung brauchte, warum sein Fahrzeug dort in der Gegend gesehen worden sein könnte. Alternativ kann auch sein, dass beide, Manuela und er in seinem Fahrzeug die Innenstadt verliessen, wo auch immer sie dann parkten, und er ebenfalls vorbeugen wollte, falls jemand die beiden gesehen hat. Vielleicht brauchte er auch nur schnell eine Erklärung, warum er erst zu einer bestimmten Zeit bei seiner Freundin auftauchte, z.B. wenn Zeugen bestätigeb können, dass Manuela und er um 23 Uhr dort ein Lokal verlassen haben und er behauptet dann, sie hätten sich dort getrennt, von dort sind es aber nur 5 Minuten bis zum Lokal, wo seine Freundin auf ihn wartet, er dort aber erst um 23.25 auftaucht. Dann fehlen ihm 20 Minuten für die er eine Erklärung braucht. Vielleicht ist es auch von allem etwas.

(Ich hoffe das war jetzt nicht zu konfus)

Mich beschäftigt aber noch etwas anderes: Ist sicher, dass Manuela gefesselt wurde? Es wurde nur einmal in einer Zeitung erwähnt, in den anderen Berichten steht nichts mehr davon. Denn in der Tat spricht das für einen "vorbereiteten" Täter. Ich zweifle daher ein wenig, ob die Meldung stimmt, zumal nichts weiter darüber gesagt wird. Oft ist es üblich dass die Polizei nach der Herkunft des Fesselmaterials fahndet.


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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

14.02.2015 um 09:57
@Rick_Blaine

Welche "anderen Berichte" meinst du?

Manuela hatte einen Ledergürtel an, es könnte also sein, dass sie damit gefesselt wurde. Ich habe mich gefragt, ob das Fesselwerkzeug überhaupt gefunden wurde oder die Fesselung nur von der Gerichtsmedizin festgestellt wurde.


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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

14.02.2015 um 10:12
Ich hatte hier online vier Zeitungsartikel gefunden. In einem wurde von gefesselt gesprochen, in den anderen bei der Tatbeschreibung dieses Detail weggelassen. Es hiess dann nur "in die Donau geworfen" etc.


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Lara1973
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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

14.02.2015 um 11:19
@Rick_Blaine
Gefesselt bedeutet für mich aber schon, dass Manuela mit Fesseln gefunden wurde!?
Wäre interessant zu wissen, ob das Fesseln mit einem größten Aufwand verbunden und zweckdienlich war.
Kann man nicht erkennen, ob das vor oder nach dem Tod gemacht wurde? Anhand von Blutergüssen oder so?
Sonst könnte man ja annehmen, dass es nur so aussehen sollte...


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Lara1973
ehemaliges Mitglied

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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

14.02.2015 um 11:25
Ich finde Fesseln, Ausziehen... Kleidung mitnehmen... Schon sehr auffällig! Alles Dinge, die man ganz Klischeehaft einer Vergewaltigung zuschreiben würde... Dann die doch starke Gewalt: massive Schläge, würgen... Und fesseln.... würde man dann nicht annehmen, dass jemand bei einer Vergewaltigung nicht zimperlich umgeht... Die Leiche wurde gleich am nächsten Tag gefunden, dass ließe sich da sicher noch gut feststellen....
Ich weiß nicht, wirkt eher so... als hätte jemand was vertuschen wollen... Wäre die Leiche einfach so ins Wasser geworfen ... dann sehe dich Sachlage vermutlich anders aus... Ein Täter könnte schon Panik haben, dass zerrissene Kleidung und kampfspuren oder Tritte ihn durch Kleidung überführen könnte...


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egaht
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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

14.02.2015 um 15:36
Das leuchtet mir eben nicht so recht ein. Wenn er davon ausging, dass er nicht erkannt wurde, war es für ihn kontraproduktiv, die Sache mit der Nordgaustraße zu erfinden. Wenn er sie wirklich erfunden hat, ist sie unplausibel, weil er dann ja keinen Grund hatte, sie dort abzusetzen.Text
@nephilimfield, der letzte begleiter muss aber gegenüber der polizei einen ort angeben
an dem er die manuela das letzte mal gesehen hat.für irgendeine örtlichkeit muss er
sich entscheiden(vorausgesetzt er ist der täter). natürlich wäre es logischer und auch
besser für ihn, wenn er erklärt hätte er hat sich auf der strasse von ihr getrennt.am besten im
dunkeln, so dass es dafür wohl keine zeugen gäbe.
er stand wohl unter hohen druck, denkt man da logisch?
er empfand die darstellung mit dem absetzen an der nordgaustrasse eben als die beste
lügengeschichte. ein bewusst gewählter ort plus eine in etwa zeit, die ihn 20 bis 30 minuten luft
verschafft um ein alibi zu konstruieren. das alles kombiniert mit einen zeugen der tatsächlich
sah wie ein mann eine blonde frau die treppe zur donau hinunterprügelt.
das ist genaugenommen rotzfrech vom letzten begleiter eingefädelt, denn so erhält
die polizei 2 zeugenaussagen die den bereich nordgaustrasse /treppe zur donau
fokussieren.

sollte der letzte begleiter während seiner prügelattacke auf der treppe zur donau hinunter
den radfahrenden zeugen selbst nicht bemerkt haben, kann er trotzdem die nordgaustrasse
als letzte sichtung der manuela angeben.
er gibt einfach an der nordgaustrasse sein gewissen ab. denn dort ist die manuela
ihren unbekannten mörder begegnet. das sind verdrängungsmechanismen die der geist
wohl braucht um mit solch einer tat fertig zu werden. er träumt davon oder hat die bilder
im kopf. er hält an der bushaltestelle in der nordgaustasse und eine lebende manuela
steigt aus.


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Ludwig_01
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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

14.02.2015 um 22:06
Hallo zusammen!

Von mir gibt es auch noch einen kleinen Nachtrag, wobei ich an den Beitrag von @Rick_Blaine von gestern um 9.16 Uhr anschließen möchte.

Zutreffend ist jedenfalls, dass es nur sehr wenige uns bekannte gesicherte Fakten gibt: zum einen ist das der Altstadtbummel mit Manuela und ihren zunächst drei Begleitern tatsächlich stattgefunden hat, wobei ich auf die hierzu offenen Fragen über die Verabredung hierzu, geplanten und tatsächlichen Verlauf, die Umstände der Trennung der Gruppe etc. in meinem letzten Beitrag schon eingegangen bin. Zum anderen sind das die Fakten, die das Auffinden der toten Manuela und die Todesursache Ertrinken betreffen - wobei der genaue Obduktionsbefund natürlich unbekannt sind.

Was mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vermutet werden kann ist, dass die Zeugen tatsächlich Manuela und ihren Mörder beobachtet haben, wobei es bei diesen Aussagen keine verwertbaren Details gibt, die zur Identifizierung des Täters beitragen könnten. Weiters gehe ich davon aus, dass die Heimfahrt der Freundin tatsächlich stattgefunden hat, ferner davon, dass alle mit diesen Geschehen genannten Zeitangaben mit erheblichen Ungenauigkeiten behaftet sind.
Ich vermute auch, dass ein vollendeter Missbrauch Manuelas nicht stattgefunden hat und damit auch keine davon herrührende DNA-Spur vorliegt, denn sonst würde zumindest hinsichtlich der Täterschaft des letzten Begleiters Klarheit herrschen. Hinsichtlich der Fesselung ergibt sich für mich kein klares Bild: eigentlich müsste auch das Fesselungsmaterial vorliegen, dies wird aber nirgends thematisiert.
Eine Ungenauigkeit in der Berichterstattung möchte ich auch noch monieren: es wird nicht genannt, in welchem Bereich der Treppe die Auseinandersetzung stattgefunden hat, ob oben auf der Brücke oder unten im Uferbereich. Und von wo aus der Radfahrer seine Beobachtung gemacht hat, bleibt auch ungenannt. Wobei, wenn mich meine dunkle Erinnerung nicht täuscht, diese Aufgänge recht bequem waren, d.h. breit und nicht besonders steil.

Da man davon ausgehen kann, dass es sich ansonsten eher um Ohren- als um Augenzeugen handelt, hätte man diesen Zeugen eine Reihe von Sprech-(oder besser: Schrei-)proben junger Männer, wovon einer davon der letzte Begleiter hätte sein müssen, vorspielen können. Auf das Ergebnis hätte man gespannt sein können.

Noch ein Gedanke zu den Tatortspuren: ich gebe zu bedenken, dass der eigentliche Tatort bzw. das engere Tatortareal erst mit einiger zeitlicher Verzögerung bekannt geworden ist. Das liegt im Ablauf des Geschehens begründet: Auffinden der Leiche - Identifizierung (ggf. nach Überprüfung der Vermisstenanzeigen) - Ermittlung des vorabendlichen Geschehens incl. Begleiter und deren Aussagen - Zeugenaufrufe - Zeugenmeldung. Da kann durchaus eine Woche vergehen, in der durch Witterungseinflüsse oder Nachschau des Täters Spuren am Tatort vernichtet werden können.

Ein kleiner Nachtrag aus meiner Heimat zu den von @Rick_Blaine erwähnten
"unbeschriebenen Blättern" (Mordfall Annette Kreuzer):
http://www.focus.de/politik/deutschland/verbrechen-implodierte-lebensluegen_aid_202385.html.

@Lara1973: Mir ist nicht bekannt, dass es zu diesem Fall eine Fernsehdokumentation gegeben hätte, weder bei XY noch bei "Ungeklärte Morde".

Viele Grüße
Ludwig


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Ungeklärter Mord an Manuela C. in Regensburg

14.02.2015 um 23:30
Mich würde mal interessieren, wie der Begleiter erklärt hat, das er die Frau an der wohl relativ unbelebten Stelle hat warten lassen. Das ganze klingt erst einmal so unplausibel, das es eigentlich gar nicht erfunden sein kann.

Ist der angegebene Ort wirklich denkbar , weil einem, dem bewusst war, das der Streit an der Brücke Zeugen aufgefallen ist, nichts passenderes eingefallen ist?

Die wesentlichen Fragen die zu einer annähernden Beurteilung des Falles nötig sind, sind für mich:

Wie lief der Abend überhaupt ab.?
Was hatten alle Beteiligten für ein Verhältnis zu einander?
Hat man sich wirklich getrennt?
War das beabsichtigt, oder wirklich nur Zufall?
War der letzte Begleiter ein alter Jugendfreund, oder ein relativ neuer Bekannter von Manuela mit dem anschließend noch was laufen sollte?
Warum rief dieser so relativ zeitnah bei den Eltern an und erkundigte sich nach dem Verbleib der Frau?
Leider gibt es ja im Netzt keine näheren Informationen zu dem Fall.
Vielleicht ist ja hier jemand, der sich noch an die entsprechenden Presseartikel aus 1988 erinnern kann bzw den Einzelheiten zum Fall die damals bekannt wurden


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15.02.2015 um 02:46
@Nightrider64
Das ganze klingt erst einmal so unplausibel, das es eigentlich gar nicht erfunden sein kann.
Mit anderen Worten: Die Geschichte mit der Nordgaustraße ist zu schräg, um erfunden zu sein


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