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Der Fall Elfriede Heinemann - ein einziges Mysterium

Robin76
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Der Fall Elfriede Heinemann - ein einziges Mysterium

03.03.2015 um 15:57
@bellady
Es gab lt . einem zeitungsartikel, über den heute arwen1976 berichtet hat, sogar ein phantombild eines täters. Wie der bekannte, der in spanien leben soll, zu fr. Heinemann gestanden hat, wissen wir nicht genau. Je besser er mit elfriede befreundet oder sogar liiert war, desto eher wird ihn der sohn auch kennen. Ich gehe nämlich mal davon aus, dass der sohn eventuell ein grund war, weshalb elfriede erst nach 10 jahren zu herrn heinemann gezogen ist. Zumindest scheint ihr sohn zu herrn heinemann ein gutes verhältnis gehabt zu haben, andernfalls würde er ihm nicht so viel vertrauen entgegenbringen.

Vielleicht machte auch der Sohn auf den in Spanien lebenden Bekannten aufmerksam. Möglicherweise wusste Herr Heinemann weniger über ihn.


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Der Fall Elfriede Heinemann - ein einziges Mysterium

03.03.2015 um 17:47
@KonradTönz
Nein, komischerweise stand da überhaupt nichts, aus welcher Richtung solche Hinweise gegen den Ehemann kamen oder in welche Richtung diese Hinweise gegangen sind.

Ich konnte jedenfalls nicht erkennen, ob es sich dabei um konkrete Hinweise gehandelt hat oder ob es ggf. einfach nur penetrante Nachfragen von Reportern oder Nachfragen der Journalisten waren, woraufhin die Polizei dann reagiert hat.
Oder ob es evtl. unter der großen Loyalität den einen oder anderen gab, der zur Polizei gerannt ist und gesagt hat "das kam mir schon immer komisch vor" - solche Schlaumeier, die hinterher immer alles gewusst haben wollen.
Oder ob es wirklich gezielte, handfeste Hinweise/Informationen gab - das alles bleibt total unklar in den Artikeln und wurde auch nur 2 Mal kurz erwähnt.


Ich habe aber jetzt noch etwas interessantes im Juli gefunden. Die Berichterstattung ebbte ab Mitte Juni ab, allerdings mit der Info, daß sich 3 Zeugen gefunden hätten, die die Darstellung von Herrn H. stärkten, da sie die 2 Wagen am Straßenrand gesehen haben. Es hat sich so gelesen, als wären diese Zeugen unabhängig voneinander gewesen.
Und im Juli war dann noch einmal ein Bericht am 27.07.2000 drinnen.
Dort wurde noch einmal der Verlauf beschrieben, daß eine 7köpfige Soko in Gotha mit dem Fall betraut war, die ständigen Nachfragen der Presse unerwünscht waren und man aus ermittlungstaktischen Gründen daher keine Auskunft mehr geben gegeben hat.
Allerdings wurde soviel noch bekannt gegeben: es war ein Zeug, der den Hinweis auf das WW-Kennzeichen gegeben hat, der auch den Wagen vor dem WoMo hat stehen sehen und daß dieses "WW" auf schwarzem Grund vermutlich für Wrozlaw in Polen stand. Die polnische Polizei wurde beauftragt, betreffende Wagen zu überprüfen, jedoch gab es um die 900 potentielle Wagen und die alle zu überprüfen, würde dauern (mühsam).
Damals wurde auch im Internet gefahndet, wobei Bilder von Elfriede Heinemann, ihrer Uhr und dem Phantombild auf der Thüringer Seite zu sehen waren (www.polizei.thueringen.de).

Das war es erst einmal auf die schnelle. Jetzt schaue ich hier noch einmal durch und suche weiter nach Berichten :)


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Der Fall Elfriede Heinemann - ein einziges Mysterium

03.03.2015 um 19:27
Ab Ende Juli war dann wieder Ruhe eingekehrt in der Berichterstattung, aber am 15.09.2000 wurde dann das erste Mal von einem "handfesten Verdacht" gegen Herrn H. berichtet und das die STA Mühlhausen ein "förmliches Ermittlungsverfahren" gegen den Ehemann eingeleitet hat und überprüfte, ob er etwas mit dem Verschwinden zu tun hatte.
Es wurde dann auch die Wohnung durchsucht, jedoch keinerlei belastendes Material gefunden, Herr H. wurde auch nicht festgenommen.
Es steht auch drinnen, daß Spuren nach Polen verfolgt wurden - in dem Artikel steht dies in der Gegenwartsform, als denke ich, daß man davon nie abgelassen hat.
Im nächsten Absatz steht dann, daß Herr H. "überraschenderweise ins Visier der Fahnder" geraten sei, obwohl seine Aussagen ursprünglich als glaubhaft eingestuft wurden und es sich auch Zeugen gefunden hatten, die seine Darstellungen gestützt haben. Bei der STA Mühlhausen hieß es daher, daß sich Herr H. in Widersprüche verwickelt habe. Zitat
Laut Polizei hat der Mann Angaben gemacht, die nicht nachvollziehbar seien. Um welche Angaben es sich handelte, teilte die Polizei nicht mit
.

Es steht dann weiter, daß am 14.09. (also am Vortag des Erscheinens der hna) eine Suchaktion im Kaufunger Wald mit 100 Einsatzkräften (Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz) und 9 Spürhunden erfolglos durchgeführt wurde. Gesucht wurde nach der Leiche von Frau H.
Es wurde lediglich ein Spaten gefunden, der im Unterholz an einem Feld lag und wo zum Zeitpunkt des Berichtes noch gar nicht klar war, ob er überhaupt mit dem Fall in Verbindung stand.

Am nächsten Tag, dem 16.09.2000 war dann ein weiterer Bericht zu lesen, nachdem die Suchaktion am 15.09. fortgesetzt worden war.
Es wurde aber nur besagter Spaten und ein Paar Gummistiefel gefunden, der Spaten sollte untersucht werden.
Im Artikel wird erwähnt, daß Beobachter diese Suchaktion als "puren Aktionismus" empfunden haben, die STA selbst "hüllte sich in Schweigen" und gab keinerlei Informationen zu dieser Aktion bzw. den weiteren Ermittlungen bekannt.
Es wurde auch nicht bekannt gegeben, warum ausgerechnet im Kaufunger Wald gesucht wurde, allerdings lagen der hna Informationen vor (die Quelle blieb unbenannt, allerdings war es wohl weder Polizei, noch STA), daß "offenbar ein Zeuge gesehen hat", wie "Herr H. mit seinem WoMo im Kaufunger Wald gestanden haben soll. Was er dort allerdings getan hatte, blieb unklar."
Es steht dann wieder drinnen, daß Herr Heinemann sich lt. STA Mühlhausen in Widersprüche verwickelt haben soll, er aber zur Zeit nicht vernommen werden konnte, da sein Anwalt erst Akteneinsicht nehmen musste.
Am 25.11.2000 war der nächste, kleine Bericht zu lesen, in dem die STA Mühlhausen Meldungen widersprochen hat, nach denen das Ermittlungsverfahren gegen Herrn H. eingestellt worden sein sollte. Sprecher der STA Mühlhausen war damals übrigens Herr Germerodt, den wir ja aus dem Kriminalreport kennen... Er erklärte aber auch, daß sich der Verdacht gegen den Ehemann nicht erhärtet hat...

Am 30.12.2000 ist dann nur in der Jahresrückblick für Kassel noch einmal ein kleiner Absatz drinnen, der den Fall kurz anreißt, aber nichts neues bringt.

Ich denke, ich gehe jetzt erst einmal die nächsten Jahre durch und gehe dann zurück, denn ich glaube, daß ab den Berichten ab September die von @EDGARallanPOE erwähnten Leserbriefe zu finden sind.
Wenn ich ehrlich bin (und jetzt kommt meine persönliche Meinung aufgrund der Eindrücke), haben sich mir die Haare gesträubt, als ich die Argumentation im Hinblick auf die Verdachtsmomente gelesen habe und irgendwie hatte ich irgendwie ein "Kriminalreport-Germerodt-Déjà-vu".
Klar werden Ermittlungsergebnisse zurück gehalten, aber irgendwie hatte ich beim Lesen das Gefühl (und ich habe sie versucht, sehr neutral zu lesen, da ich eigentlich eher gespannt war, egal in welche Richtung), daß irgendwie, irgendwas gefunden werden sollte und dann eben auf den Ehemann zurückgerudert wurde. Ich fand diese Informationspolitik ganz merkwürdig, ich kann das gar nicht richtig beschreiben.
Wenn es diesen Zeugen gab, der das WoMo am Kaufunger Wald gesehen hat, dann hat er in meinen Augen richtig gehandelt und es gemeldet (das muß nämlich noch lange nichts bedeuten), aber ich finde, es ist dann erst einmal Aufgabe der Polizei, zu überprüfen, ob da was handfestes hinter stecken könnte, bevor ich mit solch vagen Andeutungen nach vorne presche und ich glaube fast, daß sie so richtig nichts in der Hand haben.
Es wurde doch hier auch mal erwähnt, daß Herr H. sehr oft in dem Wald war, oder irre ich mich?

@EDGARallanPOE
Hans Meiser (oder Ilona Christen) habe ich anfangs auch spontan getippt, wusste aber nicht, ob die Sendungen damals noch liefen. Ilona Christen wohl nicht mehr, sonst hättest Du sie in der Aufstellung gefunden und Frau Christen (kennt noch jemand die guten, alten "Fernsehgarten"-Zeiten? :( ) ist ja leider verstorben.
Vielleicht ist es aber möglich, über das Management von Herrn Meiser bzw. der damaligen Produktionsfirma (die ja meist auch die Rechte besitzt) etwas schlauer zu werden.

@tenbells
Die Exklusivrechte haben sich ja nur auf seine eigenen Informationen bezogen und vielleicht hatte sein Medienberater damals den Eindruck, über RTL eine breitere Masse zu erreichen.
Die normale, überregionale Berichterstattung war ja dennoch anhand der Ermittlungsergebnisse, STA und den Lokalpressen gegeben - nur hat er selbst den diversen Medien halt keinerlei Auskunft gegeben.
Mein Fall ist sowas auch nicht, aber man weiß nicht (und den Eindruck hatte ich mehrfach), ob Herr H. nicht auch regelrecht "belagert" wurde.
Mir ist diese "Belagerung" das erste Mal im Kriminalreport aufgefallen, als alte Aufnahmen von ihm (verpixelt zum Glück) gezeigt wurden, vor der Haustür gewartet wurde, das WoMo gefilmt wurde... Und später noch einmal in einem sehr frühen Artikel der HNA, als eben genau darüber berichtet wurde.
Vielleicht sollte dies auch unterbunden werden, denn ich glaube, es gibt nichts schlimmeres (Achtung: überspitzt), als bei sowas auch noch eine Horde Menschen vor der Haustür auf der Lauer zu haben, die am liebsten noch horchen würden, wann die Toilettenspülung betätigt wird.
Auf jeden Fall hatte ich den Eindruck, daß der Fall auch abseits von RTL auf großes Interesse gestoßen ist.
Wer weiß, wer auf die Idee mit dem Medienberater gekommen ist? Vielleicht einer seiner Söhne oder der Sohn von Frau H.? Vielleicht einer seiner loyalen Freunde?
Mich hat es auch total verwundert, weil ich sehr ungewöhnlich fand, aber vom eventuell vorausgegangenen, simplen Gedankengang "wir haben hier ein riesen(?) Presseaufkommen, aber keine Ahnung davon und Erfahrung damit", war das meines Erachtens ein richtig kluger Schachzug.
Über die "Exklusiv-Adresse" kann man dann wiederum streiten, aber ich weiß auch nicht, ob "das N in RTL steht für Niveau" damals schon so verhunzt war, wie heutzutage. Ist ja immerhin 15 Jahre her und meine RTL-Erinnerungen hören mit "Samstag Nacht", "Wie bitte?!", Rudi Carell und Jochen Busse auf :D Halt, stop: "Stern TV" war damals in den ersten Jahren auch noch gut - das wäre übrigens auch noch eine Überlegung, ob es (auch) bei "Stern TV" war.

Jetzt aber genug Roman :D


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03.03.2015 um 19:38
Super, vielen Dank @ARWEN1976 für deine ausführlichen Berichte und die große Mühe, die du dir damit gemacht hast. Da wird doch einiges klarer.


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Robin76
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Der Fall Elfriede Heinemann - ein einziges Mysterium

03.03.2015 um 19:53
@ARWEN1976
Dankeschön für deine riesengroße Mühe. Es macht Spaß, deine Berichte und Ausführungen zu lesen. Ich muss jetzt über das Gelesene erst mal nachdenken. Die drei Zeugen, die das polnische Auto vor dem Wohnmobil stehen sahen, überwiegen bei mir momentan mehr als alles andere.


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Der Fall Elfriede Heinemann - ein einziges Mysterium

03.03.2015 um 20:08
@eldec & @Robin76

Wirklich nichts zu danken, das mache ich wirklich unheimlich gerne und zum Glück ist mir eingefallen, auch nach dem Archiv für Abonnementen zu fragen - so muß ich nicht nach Kassel schnurren, sondern kann ohne Zeitdruck alles durchgehen und die Texte auch als jpg speichern.
Es interessiert mich ja auch sehr und ich habe schon so oft bei allmy in den vielen Threads von fleißigen Usern Berichte bekommen, aber auch gelernt, daß gerade bei alten Fällen die ersten Artikel oftmals total wertvoll sind.
Bei der hna ist es außerdem so, daß die gedruckten Ausgaben oftmals viel ausführlicher sind, als die online-Artikel und damals hatte sie auch noch eine viel höhere Qualität, als heute.

Mich würde halt noch interessieren, inwieweit in Thüringen darüber damals berichtet wurde, denn ich schätze, daß auch dort noch nicht alle Artikel in den Archiven eingepflegt oder online zugänglich sind.


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Der Fall Elfriede Heinemann - ein einziges Mysterium

06.03.2015 um 20:39
So, ich habe nun den Rest der Artikel durch.

Nach den 2000er-Berichten erschien der nächste Artikel erst wieder am 04.08.2001 mit der Überschrift "Kein Verdacht mehr gegen Ehemann" und erläutert, daß das Ermittlungsverfahren gegen den Ehemann eingestellt wurde, der Fall aber weiterhin mysteriös bliebe.
Es wird wieder geschrieben, daß in all der Zeit nie auch nur eine Lösegeldforderung gestellt wurde, aber es eben auch kein Lebenszeichen von Frau Heinemann gab.

Für mich das wichtigste in diesem Artikel - und da muß ich sagen, war/bin ich immer skeptisch gewesen, da der Focus-Artikel schon so seltsam geschrieben war - betrifft den vermeintlichen ehemaligen Freund in Spanien.
Es steht dort sinngemäß, daß der Fall kurz zurvor (also vor August 2001) Schlagzeilen machte, nachdem die Bild-Zeitung berichtet habe, Frau Heinemann könnte sich bei einem ehemaligen Freundaufhalten, der "heute" (also August 2001) in Spanien lebe.
Für die Polizei war das allerdings keine Spur, sondern eine Zeitungsente.

Am 07.08.2001 erschien dann ein Artikel mit der Überschrift "schwere Vorwürfe gegen die Ermittler", wo der RA (Kehl, Kassel) von Herrn Heinemann schildert, daß für ihn die Ermittlungen wie ein Ausdruck der Hilflosigkeit erscheinen.
Seiner Meinung nach, sollte erreicht werden, daß Herr Heinemann im Laufe der Ermittlungen "einbrechen wollte" und die zusätzlichen Suchaktionen im Kaufunger Wald und der Wohnung des Ehepaares zusätzlichen Druck auf ihn auslösen.
Herr Heinemann sei aber stets bei seiner Version geblieben: seine Frau sei entführt worden.


Ein weiterer Artikel war dann erst wieder im August des Jahres 2002, am 06.08.2002, worin noch einmal der Fall beschrieben wird und das im Jahr zuvor die Ermittlungen eingestellt worden waren.
Aus Ermittlungskreisen hieß es damals - Stand August 2002 - das der Fall wohl ungeklärt bleiben würde, nachdem die Spuren nach Polen, Spanien und gegen den Ehemann ergebnislos verlaufen waren - so steht es in diesem Artikel. Und auch, daß zum damaligen Zeitpunkt der Aufruf auf der Seite der thüringischen Polizei noch bestanden hat und dort bleiben sollte (auf der heutigen Seite konnte ich nichts mehr finden).
Herr Heinemann selbst sagte der Zeitung, daß er sich noch immer nicht mit dem Verschwinden seiner Frau abgefunden habe und er noch Hoffnung hat, daß sie am Leben sei.


Ab diesem Artikel kam dann sehr lange nichts, bis im Jahre 2006 Natascha Kampusch sich befreien konnte und in diesem Zusammenhang noch einmal eine Zusammenfassung (weil regionaler, ungeklärter Fall) zum Verschwinden von Frau Heinemann erschien.
Es stehen dort aber keinerlei neue Erkenntnisse drinnen, nur, daß das Ermittlungsverfahren eingestellt worden sei und sofort wieder aufgenommen werden würde, sobald sich neue Hinweise oder Erkenntnisse ergeben würden.

Am 28.11.2011 berichtete die hna dann darüber, daß Frau Heinemann auf Antrag ihre Gatten für tot erklärt worden war.
Es folgte wieder eine Zusammenfassung des Falles, allerdings diesmal ohne Nennung der Spur "Spanien", sondern nur auf die Zeugen, Polen, Suchaktion und Verdachtsmomente gegen den Ehemann bezogen. Es hieß außerdem, der Fall hätte "bundesweit für Schlagzeilen gesorgt".
Ergebnisse im Bezug auf den gefundenen Spaten oder Gummistiefel wurden nirgends erwähnt, weshalb ich davon ausgehe, daß diese Gegenstände keinerlei Zusammenhang hatten.

Ein kleiner, pauschaler Artikel über Vermisstenfälle der Region erschien dann noch in 2012 und die, die wir zuletzt noch aufrufen konnten bzw. können.
Die Leserbriefe konnte ich noch nicht finden, leider. Ich hatte gehofft, daß wir dort evtl. weitere Erkenntnisse bekommen könnten, allerdings bin ich auch noch nicht komplett durch, da ich aufgrund der Fülle an Leserbriefen Jahr für Jahr durchgehen muß. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, daß sich etwas finden lässt :)


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06.03.2015 um 21:33
@ARWEN1976

Hallo, ich verstehe jetzt nicht genau, wie Du nach den Leserbriefen suchst, aber vielleicht würde Dir die Suche unter www.genios.de etwas helfen? Mit den Suchbegriffen "Elfriede Heinemann", "Leserbrief" ? Viel Erfolg!


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06.03.2015 um 22:14
@Thinka
Hallo Thinka :)
Es geht um Leserbriefe in unserer örtlichen Tageszeitung, welche zum Fall Heinemann geschrieben wurden und damals in den gedruckten Ausgaben erschienen sind.


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06.03.2015 um 22:19
@Thinka
also ich hab da mal geschaut und nix gefunden. man archiviert ja sicher auch nicht alle leserbriefe

@ARWEN1976
tolle arbeit, danke! da sieht man doch etwas klarer. für mich scheint der fall nicht ausermittelt und das meine ich nicht nur in bezug auf den vermisstenfall.
so lange man keine leiche gefunden hat, ist es ja kein mordfall, der wohl leider irgendwann verjährt sein würde.
so gibt es eben immer wieder fälle, die nie geklärt werden können, siehe hinterkaifeck.


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06.03.2015 um 22:51
@missismarple
Nein, nein, nichts zu danken. Ich mache das gerne und ich würde mir wünschen, daß der Fall nur irgendwie geklärt werden könnte.

Ja, da muß ich Dir zustimmen. Ein Mordfall kann nicht nachgewiesen werden: Es gibt nur die Aussagen des Ehemannes, der Zeugen, aber ansonsten? Nichts. Zumindest nichts, was uns bekannt wurde.
Wir haben überhaupt keine Informationen, was z. B. die Überprüfungen der KFZ in Polen anbelangt, wobei ich denke, daß dies wohl nichts ergeben hat.
Die Spur nach dem ehemaligen Freund, welcher dann in Spanien gelebt haben soll - da findet man nichts und man müsste mal bei der Bild anfragen, denn der Verweis auf den Ursprung ging damals in diese Richtung.
Evtl. finden wir noch etwas über den TV-Bericht oder die Leserbriefe, aber sicher ist dies nicht.

Es gibt so viele Fragen, kaum Antworten und der ganze Fall irgendwie seltsam.


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07.03.2015 um 06:44
@missismarple
@ARWEN1976
Hallo Ihr zwei, danke für Eure Antworten. Ich konnte gestern leider aus technischen Gründen nicht auf Genios zugreifen, habe das jetzt aber nachgeholt. Genios ist eine Datenbank unter anderem von zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften in Printversion im Volltext. Also es sind auch alle Leserbriefe mit drin. Leider ist anscheinend die HNA nicht dabei, wie ich gerade gesehen habe...
Die Datenbank ist zwar kostenpflichtig, eignet sich aber durchaus dazu, die entsprechenden Zeitungen zu ermitteln und diese dann selbst im (kostenlosen) Archiv vor Ort zu holen...


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Robin76
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07.03.2015 um 07:22
@Thinka
Schade, aber dankeschön für deine mühe.


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07.03.2015 um 21:23
@ARWEN1976
Danke für deine Mühe und das chronologische Zusammenfassen der Artikel.
MMn gibt es auch heute keine neuen Spuren oder Anhaltspunkte. Die Ermittlungen gegen den Ehemann wurden vor Jahren schon einmal eingestellt. Das Auftreten des Staatsanwaltes (?) in dem neuen Videobeitrag spiegelt genau das wieder, was du bereits erwähnt hast. Man hofft auch heute wieder auf ein Zusammenbrechen des Ehemannes um endlich neue Ermittlungsansätze zu haben, einfach weil man sonst keine andere Möglichkeit hat. Aber etwas in der Hand gegen Herrn H. hat man heute genausowenig wie damals.


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rosewein
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Der Fall Elfriede Heinemann - ein einziges Mysterium

08.03.2015 um 09:07
hallo arwen...ich habe mich hier schon mit einigen faellen befasst u. viel gelesen u. dein bild ist mir auch aus anderen faellen bekannt, obwohl ich diese nicht zuordnen kann. ich finde es bemerkenswert, das du dir soviel muehe gegeben hast, sicherlich bis eintippen der texte....std. lange arbeit, dafuer danke ich dir.
in dem fall fand ich merkwuerdig, das das paar noch abends losgefahren war ( ist das paar ueberhaupt kurz vor abfahrt u. nach abfahrt nochmals gesehen worden )
u. das dann innerhalb mehrerer std. sowenig strecke zurueckgelegt wurde.
wie gesagt, ein paar ohne kinder haette sich frueh schlafen legen koennen u. dann haetten sie morgens z.b. um 4.30uhr ausgeruht aufbrechen koennen. aber ich denke nicht wie ein wohnmobilfahrer, vielleicht ist das wohnmobil das zweite zuhause dieser menschen.
ich wuerde zum beispiel auch keinen groesseren bargeldbestand bei diesen reisenden in der regel vermuten.....auch z.b. nicht das die reisenden wertvolle uhren u. schmuck tragen u. sie traegt auf reisen bestimmt auch kein escada kostuem usw.. ist aber meine meinung u. sicht. die spaete abreise hatte bei mir einen etwas bitteren nachgeschmack erzeugt, in welche richtung brauche nicht zu erwaehnen.
nach wie vor bin ich der meinung, das wenn herr h. sich eine geschichte einfallen lassen musste, diese version bestimmt kaum gewahlt haette. erstens haette er erstmal in seiner aufgeregtheit nach einem moeglichen mordfall zuvor dazu im stande gewesen sein muessen, sich das einfallen zu lassen u. alles zu bedenken. fehler durfte er nicht machen, auch nicht im denken. es haette ja schief gehen koennen, es haetten mehrere autos anhalten koennen u. das schauspiel die aktion musste mit einem versuch richtig funktionieren u. auch standsicher gegenueber mehren polizeibeamten sein. da waere ich an herrn h. stelle sofort skeptisch gewesen u. wuerde mir etwas neues ausdenken.
zeugen haette er sich kaufen muessen usw. die spaeter ein fahrzeug mit ausl. kennzeichen auf der autobahn am gruenstreifen gesehen haben wollten, einen auslaender der ihm geholfen haette, das so dazustellen duerfte er nicht gekannt haben u. haette er zeitnah sicherlich auch nicht motivieren koennen.....immerhin waere der ausl. fahrzeugfuehrer dann unter mordverdacht geraten.......wer braucht soetwas kein mensch!!!
er hatte im prinzip aufgrund seines wohnmobils ganz andere moeglichkeiten.
der anhalt eines wohnmobils auf einem etwas abgelegenen parkplatz ohne weitere stellfahrzeuge ist eigentlich nicht ungewoehnlich u. wird von paaren immer wieder praktiziert.....u. dort haette er dann besser einen ueberfall u. entfuehrung dastellen koennen

warum denkt man ueberhaupt nur an entfuehrung mit loesegeldforderung.
hat jemand den xy film ...naechtliche irrfahrt gesehen.....gesehen. der spaetere moerder fuhr mit seinem opfer vorher noch zur bank......zum geld abheben am geldautomat, natuerlich auch abends spaet im dunkelen.
diese geldautomaten haben fuer kriminelle ostblock leute eine magische anziehungskraft, da wissen sie, die spucken bares raus.
die taeter konnten sie also zur fahrt zum geldautomat mitgenommen haben, bzw. entfuehrt haben. das duerfte letztendlich der grund gewesen sein. frau h. wird auf der fahrt zuviel sperenzchen fuer die taeter gemacht haben, sodas sie im auto gewuergt wurde u. in den fussraum gedrueckt wurde. aus wut ueber ihre schreie, kratzen, beissen duerfte ein taeter staerker ihren hals zugedrueckt haben, vielleicht hatte er sie nochmals gemahnt friedlicher zu sein.......bevor er zum finalen zudruecken ueberging..........danach musste sie entsorgt werden..

der zugriff zuvor am wohnmobil u. die ereignisse duerften allerdings nur im wohnmobil stattgefunden haben, nicht davor, wenn sie zuvor noch ausstiegen wurden sie zurueck gedraengt mit vorgehaltener waffe. diese werden die taeter dabei gehabt haben. es ist fuer diese leute so, als wenn wir einen kamm in der hosentasche haben. ohne gehen wir auch kaum aus dem haus..!! .die taeter hatten die moeglichkeit im fahrzeug handlungen auszufuehren, die vorbeifahrende nicht sehen konnten, somit die notwendig von vorbeifahrend autos nicht zwingend war anzuhalten,, haette aber durchaus erfolgen koennen, aber daran haben die taeter sicherlich nicht gedacht.
denn es ging bestimmt alles sehr schnell. auch das verladen der frau h. in den pkw, da wird man zudem noch einen guenstigen fahrverlauf anderer fahrzeuge abgewartet haben. das
szenarium hat sich somit im wohnmobil abgespielt.....siehe hier auch den xy fall, mord an hollaendisches ehepaar im --ich betone im wohnmobil--, obwohl dieses paar in dem fall sogar vor ihrem mobil geruht u. gesessen hatte..

ich denke haeufig aaa, aber ich liege bestimmt nicht so verkehrt.

ich koennte mir vorstellen, das herr h. ohne lebensfreude u. ohne erneute partnerin alleine weiterlebt u. das er sich vorwuerfe macht, damals auf der autobahn nicht anders reagiert zu haben. ich hoffe er kennt allmy nicht u. hat keinen zugang zu diesen berichten u. wenn doch koennte er hier mals einen sachstandsbericht schreiben


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rosewein
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08.03.2015 um 09:31
uebrgens warum hat man frau h. mitgenommen ,u. nicht herrn h. ja weil
mit einer frau ist alles leichter zu haendeln.
im regelfall haette sie keine sperenzchen gemacht. bitte unbedingt den xy fall naechtliche irrfahrt anschauen, da wird deutlich wie aengstlich eine frau reagiert in einem solchen fall. der filmfall war sehr lehrreich u. zaehlte fuer mich zu den top xy filmen. ich glaube die ermordete hiess frau christa kohne.


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rosewein
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08.03.2015 um 09:45
xy fall vom 4.9.92 naechtliche irrfahrt im blauen golf


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08.03.2015 um 18:58
@rosewein
deine theorie klingt ja ganz ok und nachvollziehbar,aber man kann es auch anders herum sehen .
es gab wohl keinerlei spuren von fremden,weder am, oder im wohnmobil und anscheinend auch nicht davor, auf dem weg ,wiese ,straße.
vermutlich auch keinerlei spuren von frau heinemann ,was aber wohl auch schwer feststellbar war,weil der herr heinemann ja sicherlich auch den geruch mitträgt.also bei einen wagenwechsel von frau heinemann,gäbe es ja nur spuren vom wohnmobil bis zum auto der täter .

auch im falle eines gleichen szenario auf einen rastplatz ,also ein überfall auf dem rastplatz , wäre auch ein hohes risiko ,weil man dort eher gesehen wird wenn man rast macht .
weil beide personen sich auf dem rastplatz bewegt hätten (essen, toilette,frische luft schnappen usw.)weil teilweise vielleicht kameras dort sind und für die fremdtäter auch ungünstig, weil sie dort sicherlich mehr unter beobachtung wären.
deswegen ist das überfall szenario viel sicherer und hat weniger zeugen, wenn es mitten auf der bahn stattfindet .
nicht umsonst war dieses szenario in mehreren ländern so üblich und auch sehr bekannt bei campern.

mich würde auch mal interessieren wo das nächste ziel gewesen sein sollte.
das erste war ja bad hersfeld und würde auch vor sonnenuntergang als möglichkeit ideal gewesen sein .
bei einer weiterfahrt würde man ja nicht viel weiter kommen als zuvor,also müßte das nächste ziel ja auch von bad hersfeld höchstens 30 min bis 1 stunde gewesen sein.ich denke nicht das man die nacht durchgefahren wäre,weil es ja ein normaler arbeitstag war und man sicherlich müde war.meiner meinung wäre ein start am morgen und eine durchfahrt nach dresden am sinnvollsten ,allerding kenne ich es auch so das man schonmal abends noch los will ,aber nur mit einen bestimmten ziel ,um dort zu übernachten.es war ja schließlich urlaub und man hatte genug zeit .bei einen wochenende hätte man vielleicht versucht jede minute zu sparen und früher los zu kommen.


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08.03.2015 um 20:51
Erst dachte ich, dass die Geschichte stimmt. Auch deshalb, weil der Ehemann immer in den Artikeln als gebrochener, trauriger Mann dargestellt wird. Aber ich finde, bei näherem Hinsehen sind da doch eine Menge Ungereimtheiten.
1) Wurde in einem Bericht gesagt, dass Ehepaar wäre erst über Landstraßen gefahren, um die Landschaft zu genießen. Da frag ich mich persönlich: spätabends noch den Ausblick genießen?
2) Wer nimmt bei einem Wochenendausflug in einem Wohnmobil 2500 Mark mit?
3) Der Mann sah die Täter im Auto sitzen mit einer Kelle. Er sah auch das polnische Kennzeichen. Ich denke, die meisten würden anstelle von Anhalten eher aufs Gaspedal drücken.
4) Nach dem Vorfall wird der Mann also den Hang runtergestoßen. Er kommt wieder auf die Straße und anstelle von direkt die Polzei rufen oder sich ins Wohnmobil schwingen und die Täter zu verfolgen tut er was..?
5) die Räuber erbeuten 2500 Mark und anstatt sich schnell möglichst aus dem Staub zu machen nehmen sie die Frau mit, und es kommt nie eine Lösegeldforderung. Da verschließt sich mir die Logik.
Anscheinend wurde die Frau nachmittags noch beim Einladen der Einkäufe gesehen. Danach muss irgendwas passiert sein. Man sollte nicht vergessen, dass eine Fahrt in den Urlaub bei einigen Menschen unglaublich viel Stress auslöst. Vielleicht war es auch nur ein Unfall, aber diese Geschichte mit dem Überfall kann ich mir nicht vorstellen.


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08.03.2015 um 22:44
@Shasy

Wegen der 2500 Euro.......es sollte ein drei- oder gar vierwöchiger Urlaub werden...


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