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Der Fall Elfriede Heinemann - ein einziges Mysterium

932 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Entführung, Dresden, Kassel ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Fall Elfriede Heinemann - ein einziges Mysterium

08.03.2015 um 22:49
und schon nach so kurzer Fahrzeit eine Pause mit Essen und Trinken gemacht.... man trinkt oder isst schon mal während der Fahrt ne Kleinigkeit aber nach so kurzer Fahrzeit, da passt was nicht.


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Der Fall Elfriede Heinemann - ein einziges Mysterium

09.03.2015 um 00:03
Meine Schwiegereltern machen von jeher, nach einer Stunde Fahrtzeit Rast.

Früher mit den Kindern, war die Abfahrt stressig, und dann hat man irgendwann angefangen, den Urlaub zu geniessen, und hat das als Einstimmung benutzt.


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Der Fall Elfriede Heinemann - ein einziges Mysterium

09.03.2015 um 00:03
@Shasy

schrieb:

Nach dem Vorfall wird der Mann also den Hang runtergestoßen. Er kommt wieder auf die Straße und anstelle von direkt die Polzei rufen oder sich ins Wohnmobil schwingen und die Täter zu verfolgen tut er was..?

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Herr H. wurde nachweislich, im Anschluss an den Überfall in ein Krankenhaus in Bad Hersfeld eingeliefert. Dort diagnostizierten die Ärzte einen Schockzustand aufgrund des Überfalles. Stichwort Psychotrauma

Bei einem Schockzustand leidet der Betroffene nicht nur unter psychischen Beeinträchtigungen, sondern auch unter leichten bis schweren Beeinträchtigungen wichtiger Organfunktionen, insbesondere der Blutzirkulation. Hyperventilation kann ebenfalls auftreten.

Je nach Schwere der Symptome kommt es zu einer eingeschränkten Steuerungsfähigkeit des Betroffenen, die sich im schlimmsten Fall zu einem Totalausfall der Steuerungsfähigkeit entwickeln kann.


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Der Fall Elfriede Heinemann - ein einziges Mysterium

09.03.2015 um 07:11
@Shasy
Der mann erkannte nicht das polnische kennzeichen. Er erkannte lediglich die weisse schrift auf schwarzem untergrund. Das ww kommt von einem zeugen, der sich gemeldet hat. Es gab drei zeugen. Das geht aus alten zeitungsartikeln hervor, die ich von einer userin übermittelt bekam.
Im übrigen bewundere ich alle Menschen, die genau wissen, was herr heinemann falsch gemacht hat und wie er zu reagieren gehabt hätte. Zudem verstehe ich immer noch nicht, wie man sich an der abfahrtszeit aufhängen kann.


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Der Fall Elfriede Heinemann - ein einziges Mysterium

09.03.2015 um 08:03
zu meinen ueberlegungen von gestern.
ich meinte natuerlich nicht das abparken des wohnmobils auf einem parkplatz wo mehrere wohnmobile stehen. herr h. haette sich ueberall auf einem parkplatz stellen koennen, auch auf einen parkplatz, wo abends oder nachrs dann keine weiteren wohnmobile mehr parkten.

der fall christa kohne zeigt eindeutig, wie aengstlich u. geschockt man waehrend u. nach einem ueberfall ist. sie hatte eine gute chance im vorraum der bank, konnte aber vor angst nicht mehr daraus machen
wenn der liebe gott ihr nochmal eine chance gegegeben haette u. sie ein zweites mal in diese schwierige lage gekommen waere, haette sie sich sicherlich anders verhalten. so sehe ich das im fall h. auch. haette herr h. die situation ein zweites mal erlebt, wuerde er bestimmt vieles anders u. besser machen. angenommen er hatte kurz vor oder nach abreise seine frau getoetet, haette er sich danach dann so eine gespenstergeschichte irgendwo auf einen parkplatz oder in einer gaststaette bei einem glas bier u. cola einfallen gelassen.
ich glaube kaum. er haette ja zuvor noch seine frau dauerhaft ich wiederhole dauerhaft entsorgen muessen, denn die leiche von ihr wurde nie gefunden.
haette er das irgendwie hinbekommen, waere er sicherlich zu aufgeregt u. erschoepft gewesen.....sich so eine geschichte auszudenken.
wir alle schreiber sitzen entspannt vor dem pc u. denken ausgeruht u. ohne gefahr u. bedrohung ueber die faelle nach u. stellen natuerlich fehlverhalten von opfern u. taetern fest, warum wohl, wir befinden uns auch nicht in einer stresssituation.
alleine schon der gedanke, man wird ueberfallen u. das ganze bargeld fuer die reise ist weg.
und ueberhaupt, warum sollten sie kein bargeld dabei gehabt haben. was brauchst du, wenn dein auto 500km entfernt streikt. eine werkstatt, die du neu ausfindig machst.
der werkstatt chef sagt bestimmt....nur bares ist wahres. ....ich geben dir kredit, du kommen nix wieder, ich boese.....besser du boese. ----- soll heissen, ohne bargeld keine reperatur fuer fremde-------
ich koennte mir vorstellen, geldabhebungen u. auszahlungen am konto konnten auch schon am vormittag beobachtet worden sein.....die moeglichkeit zum zugriff auf das geld war fuer die taeter zuvor aber zu gefaehrlich.
die autobahn nr. ist aber auch dreist, da haette ich als taeter auch andere ueberlegungen angestellt. deutsche taeter wuerden so nicht handeln.
aber das ist die kunst der leute aus fernen laendern, sie denken kreativer um an geld zu kommen u. nicht dafuer arbeiten zu muessen, ich wuerde mal behaupten sogar viel kreativer.


spuren muesen nicht im auto gewesen sein.
die herren brauchten keine gewalt. sie hatten waffen.


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Der Fall Elfriede Heinemann - ein einziges Mysterium

09.03.2015 um 10:39
Zitat von zweiterzweiter schrieb:mich würde auch mal interessieren wo das nächste ziel gewesen sein sollte.
das erste war ja bad hersfeld und würde auch vor sonnenuntergang als möglichkeit ideal gewesen sein .
Ich hatte es so verstanden, dass sie Bad Hersfeld als erstes Ziel erst in Betracht zogen, als sie durch die Baustelle bzw. den langsamen Verkehr nur schleppend vorankamen. Als sie die Ausfahrt Bad Hersfeld nutzten entschieden sie sich aber dann doch spontan um und kehrten zurück auf die Autobahn um doch noch ein paar km zurückzulegen. Warum auch nicht, der Verkehr auf der Autobahn war ja dann scheinbar recht flüssig.
Welches Ziel als nächstes angesteuert wurde ist mir nicht bekannt. Allerdings waren sie nicht das erste Mal mit dem Wohnmobil unterwegs und wussten genau, dass sich überall ein Plätzchen zu übernachten finden lässt.


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Der Fall Elfriede Heinemann - ein einziges Mysterium

09.03.2015 um 14:25
Also ich stolpere immer wieder darüber, dass die Täter die Ehefrau mitnahmen. Warum sollten die sich das antun? So wie hier geschrieben wird, sind doch beide unter Schock gestanden, da kann der/die Täter doch davon ausgehen, die zwei machen die nächste Viertelstunde nichts mehr. Außerdem haben die doch alles Geld- unterstelle ich mal-mitgenommen. Was sollten sie noch mit der Frau tun? Die ist doch eher lästig- wie soll man sie wieder loskriegen?


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Der Fall Elfriede Heinemann - ein einziges Mysterium

09.03.2015 um 14:42
@Armbruster
Sie gingen damit sicher ein Risiko ein, aber sie versprachen sich davon vielleicht freie Fahrt, weil sie ja eine Geisel bei sich hatten.


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09.03.2015 um 16:09
@lilalotti
Zitat von lilalottililalotti schrieb:Welches Ziel als nächstes angesteuert wurde ist mir nicht bekannt. Allerdings waren sie nicht das erste Mal mit dem Wohnmobil unterwegs und wussten genau, dass sich überall ein Plätzchen zu übernachten finden lässt.
es war ja schon dämmerung oder sogar dunkel ,das nächste ziel konnte also nicht weit sein ,wenn es eines gab.
das camper immer irgendwo anhalten und campen ,ist auch nicht immer so ,ich kenne viele die einen campingplatz ansteuern,oder zumindest einen platz der sicher erscheint,genau wegen den überfällen auf campern.
wäre eben auch eine frage ,wie sie das ansonsten praktizierten.


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Der Fall Elfriede Heinemann - ein einziges Mysterium

13.03.2015 um 07:06
@zweiter
Zitat von zweiterzweiter schrieb am 09.03.2015:es war ja schon dämmerung oder sogar dunkel ,das nächste ziel konnte also nicht weit sein ,wenn es eines gab.
Ich denke mal, dass das wohnmobil lichter hatte und auch für nachtfahrten geeignet war.:)


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14.03.2015 um 19:50
@Robin76
man wollte doch die schöne landschaft betrachten und wenn man unbedingt in der nacht fahren wollte,dann hätte man ja auch durchfahren können bis dresden,wollte man aber nicht .
wie gesagt ,camper haben gerne ihr abendbrot und gemütlichkeit vor der schlafenzeit.


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14.03.2015 um 20:26
@zweiter
... Und andere fahren gerne nachts, weil dann die Autobahn leer ist, niemand einen drängelt, man sich nicht mit LKW plagen muss (gerade als Camper lästig).
Es geht manchen Campern ja gerade um die Freiheit, spontan entscheiden zu können.
Andere haben den Wagen seit 10 Jahren an derselben Stelle stehen oder fahren immer fest geplante Routen zu vorher reservierten Campingplätzen, und spulen immer denselben Tagesablauf ab.
Man kann da nicht verallgemeinern.


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Mauro ehemaliges Mitglied

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14.03.2015 um 22:26
@Armbruster
Zitat von ArmbrusterArmbruster schrieb am 09.03.2015:Also ich stolpere immer wieder darüber, dass die Täter die Ehefrau mitnahmen. Warum sollten die sich das antun? So wie hier geschrieben wird, sind doch beide unter Schock gestanden, da kann der/die Täter doch davon ausgehen, die zwei machen die nächste Viertelstunde nichts mehr. Außerdem haben die doch alles Geld- unterstelle ich mal-mitgenommen. Was sollten sie noch mit der Frau tun? Die ist doch eher lästig- wie soll man sie wieder loskriegen?
Bei einem Notruf, in dem mitgeteilt wird "Meine Frau und ich sind bestohlen worden", kein Thema, die Polizei wird zur Stelle sein.
Bei einem Notruf in dem mitgeteilt wird, das zusätzlich auch noch die Ehefrau „geraubt“ wurde, hat der Überfall doppelte Priorität, es wird schneller reagiert.

Sich eine Geisel zu nehmen, wenn man Bargeld erbeutet hat, ist für mich nicht nachvollziehbar.


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Der Fall Elfriede Heinemann - ein einziges Mysterium

15.03.2015 um 00:29
und schon nach so kurzer Fahrzeit eine Pause mit Essen und Trinken gemacht.... man trinkt oder isst schon mal während der Fahrt ne Kleinigkeit aber nach so kurzer Fahrzeit, da passt was nicht.

Geld war doch geraubt, warum noch mit einer Person belasten...

alles etwas komisch, aber man muss es nachweisen, daß es anders war.


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15.03.2015 um 08:31
@soisser
Na und? Es gab stau, sie kamen nicht voran. Hatten vielleicht vor der abfahrt stress mit den erledigungen. Was spricht in diesem fall gegen eine vorzeitige pause?


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15.03.2015 um 14:40
2000 war kein Jahr in dem Jeder ein Handy hatte und in dem es normal war, danach zu greifen. Das war noch ganz anders als heute.

Dazu noch der Schock und die Angst.

Und er hat ja gleich Hilfe geholt. Nur halt auf dem Weg, den er in dem Moment nehmen konnte. Hilfe von anderen Autofahrern.


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Der Fall Elfriede Heinemann - ein einziges Mysterium

15.03.2015 um 17:31
Zitat von MauroMauro schrieb:Sich eine Geisel zu nehmen, wenn man Bargeld erbeutet hat, ist für mich nicht nachvollziehbar.
@Mauro
Genau so verhalten sich aber auch oft Bankräuber. Weshalb fabrizieren die das dann so?
Damit ihnen die Flucht gewährleistet ist, genauso wird es sich bei diesen Typen verhalten haben. Sie hatten bestimmt vor, Frau Heinemann auszusetzen, wenn die Luft rein war.
Ggf. könnte aber die Situation eskaliert sein.
Aus einem alten Zeitungsbericht geht hervor, dass der Ehemann lediglich die weißen Buchstaben auf schwarzem Untergrund gesehen hat. Dass es sich um WW handelte, das kam von einem Zeugen. Also stimmt die Geschichte auf jeden Fall bis zu diesem Zeitpunkt.
Ein Waldstück, in dem der Ehemann sich anscheinend aufgehalten hat, wurde durchgekämmt. Es wurden Gummistiefel und ein Spaten gefunden, jedoch absolut Nichts, das auf Herrn Heinemann hindeuten würde. In der Wohnung wurde ebenfalls nichts gefunden.


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15.03.2015 um 18:41
Mein Gedanke war auch, daß durch die Geiselnahme gewährleistet werden sollte, daß Herr Heinemann sich still verhält bzw. nichts tun sollte, was seine Frau in Gefahr bringen konnte.

Zum "WW-KFZ" hat Robin Recht: es war so, daß Herr Heinemann selbst sich nur an ein Nummernschild mit weißer Schrift auf schwarzem Grund erinnern konnte.
Später haben sich Zeugen gemeldet, die den PKW vor dem WoMo haben stehen sehen und diese Zeugen konnten sich an das "WW" erinnern und auch an das vermutlich polnische Kennzeichen, sprich: die weiße Schrift auf schwarzem Grund.
Diese Zeugen haben sich damals von sich aus aufgrund des etwas späteren Zeugenaufrufes gemeldet und nicht unmittelbar nach der Tat, deswegen halte ich diese Aussage für glaubwürdig, kann allerdings nur von den hna-Zeitungsberichten ausgehen, da mir der damalige Zeugenaufruf in Thüringen nicht bekannt ist.
Ich bin allerdings auch noch nicht dazu gekommen, in den thüringischen Tageszeitungen zu stöber, wobei ich davon ausgehe, daß dort auch vieles im online-Archiv nicht mehr abrufbar ist.


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15.03.2015 um 18:49
@soisser
Nur weil man nicht nachvollziehen kann, warum da eine Pause gemacht wurde, muss was faul daran sein? Das ist doch (mit Verlaub) Unsinn. Vielleicht musste nach dem Stau jemand hinter einen Baum, sich die Beine vertreten, vielleicht hatte man eben einfach keine Eile und wollte die Fahrt genießen. Oder man wollte nicht mehr kilometerweit hinter demselben Lastwagen kleben. Hält man also kurz an, isst einen Happen und fährt dann weiter.
So ein Wohnmobil ist sowieso nichts, womit man Kilometer runterreißt, um möglichst schnell irgendwo anzukommen.

Die Frau hätte Geisel sein können, oder man wollte mit ihr noch Geld vom Bankautomaten abheben - bevor man entdeckte, dass die Karten zurückgeblieben waren.


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Mauro ehemaliges Mitglied

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16.03.2015 um 09:22
@Robin76

Es klingt plausibel, was Du schreibst, doch ich habe ein Problem mit dieser Theorie.

Die „Bankkarten“ waren angeblich noch vorhanden, es lag den Tätern ergo nicht daran, mit der Geisel zu einem Bankautomaten zu fahren.

Sie erbeuteten keinen großen Geldbetrag….aus welchem Grund also die Ehefrau entführen?

Um einen Vorsprung zu haben, damit der Ehemann aus lauter Sorge um seine Frau nicht sofort aktiv wird und die Polizei anruft?

Bei Banküberfällen und größeren Geldbeträgen könnte ich Geiselnahme nachvollziehen.

Wurde der WoMo gründlich untersucht? Hatte nichts dergleichen gelesen.

Über meine Theorie werde ich nicht schreiben dürfen, das verbietet sich, da ich keinen schlüssigen Beweis liefern kann.


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