Kielius schrieb:Was könnte ein überregionales Publikum zur Klappkiste oder zu anderen Fundstücken am Leichenfundort beitragen,
Zunächst muss man feststellen, dass die Bemühungen bei der ortsansässigen Bevölkerung bislang nicht zu einem Durchbruch geführt haben.
Im zurückliegenden Thread war beispielsweise häufig, im Zusammenhang mit den auch russischsprachigen Schildern der Polizei in Tatortnähe, von den deutschstämmigen Spätaussiedlern die Rede, die dort relativ zahlreich leben.
Die Russlanddeutschen siedeln oft in Gebieten, in denen die früheren Einwanderer, etwas die so genannten Gastarbeiter der 60er Jahre und deren Nachkommen, zahlenmäßig nicht so stark vertreten sind. Die letztgenannten wohnen auch heute noch vorwiegend in den industriellen Ballungszentren.
Allen Einwanderer-Communities gemeinsam ist, dass sie teils weit verzweigte verwandtschaftliche bzw. familiäre Bindungen pflegen. Da kommt dann schon mal in den Schulferien der Cousin Waldemar aus Hannover oder Onkel Eugen aus München zu Besuch.
Vielleicht hat ein zeitweiliger Besucher etwas gesehen oder beobachtet, der von der Straftat an Birgit Ameis bisher gar nichts wusste. Weil der Fall überregional nicht so bekannt ist.
Außerdem Personal, Reisende oder Flugzeug-Besatzungen des Flughafens Hahn. Das wurde hier auch schon thematisiert. Die können auch von dem Fall eventuell nichts mitbekommen haben, dennoch aber tatrelevante Beobachtungen gemacht haben.