Volvic
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Der Dreifachmord auf Mallorca (Bierkönig) – seit 1997 ungeklärt
um 11:50Egal ob es die Täter oder die Polizei betrifft - wenn mehrere Wachhunde auf dem Gelände unterwegs sind wird kein normaler Mensch das Areal betreten ohne vorher sicher zu wissen, dass ihm die Hunde nichts anhaben können. Wer geht denn auf ein Grundstück wenn er nicht ausschließen kann, dass ihn mehrere abgerichtete Hunde angreifen könnten?
Bei den Ermittlern ist wahrscheinlich, dass Angestellte die Hunde (schläfrig oder nicht) weggesperrt haben.
Bzgl. der Täter kann ich mir nicht vorstellen, dass die mit solchen halbgaren Sachen wie „Köder über den Zaun werfen“ gearbeitet haben. Was ist, wenn nicht alle Hunde genug vom Köder fressen? Was ist wenn die Sedierung nicht lange oder intensiv genug wirkt? Was ist, wenn sich neben den auf dem Grundstück freilaufenden Hunden weitere in Gebäuden aufhalten?
Ich vermute hier sehr stark die Beteiligung eines Insiders, der sich kurz vor der Tat um die Hunde „gekümmert“ hat. Alles andere würde bedeuten, dass Hasardeure am Werk waren, die extrem risikofreudig waren und viel Glück hatten, dass da nix schief gegangen ist.
Das halte ich für unwahrscheinlich.
Was die umfangreiche Diskussion zur Erbfolge angeht: Es dürfte der Lebensgefährtin von M. klar gewesen sein (oder mit wenig Aufwand klärbar), dass sie bei seinem Ableben keine direkte Begünstigte sein würde weil die beiden nicht verheiratet waren. Ob sie in einem Testament bedacht wurde und in welchem Umfang, dürfte sie gewusst haben. Anzunehmen ist, dass er seine Kinder versorgt sehen wollte und sie deswegen bestenfalls Teile des Vermögens erben würde.
Welchen Vorteil hätte sein Tod also für sie? Sie lebte eh schon in seinen Verhältnissen, viel verbessern würde sich also nicht. Im Gegenteil, wenn sie wegen der Erbverhältnisse den Zugang zu großen Teilen der Finanzmitteln verliert, ist das eher ein Eigentor.
Es wäre also ziemlich doof wenn sie ihren Partner in dem Ansinnen beseitigen lassen würde, hernach über das Vermögen verfügen zu können. Sie hat ja auch zu seinen Lebzeiten von seinem Lebensstandard profitiert und würde sich nicht nennenswert verbessern. Insofern sehe ich hier kein ausreichendes Mordmotiv und das haben ja auch die Ermittler offensichtlich nie gesehen, es wird jedenfalls nicht berichtet, dass umfangreich in dieser Richtung ermittelt wurde.
Interessanter finde ich das Geld in großen Scheinen im Tresor. Das können in dieser Form ja wohl kaum Einnahmen aus dem Bierkönig sein. Gäste werden nicht massenhaft mit solch großen Scheinen bezahlen. Erklärbar wäre es nur wenn M. das „Kleingeld“ der Tagesumsätze auf der Bank in große Scheine tauschen lassen würde um es anschließend besser einlagern zu können.
Dann wiederum stellt sich die Frage, welche spanische Bank ihm seine Einnahmen in D-Mark umtauscht - und das in dieser Größenordnung. Und überhaupt - welchen Sinn macht es, das Geld risikobehaftet zuhause aufzubewahren und obendrein auf Zinsgewinne zu verzichten? Damals gab es Zinsen weit über den heutigen Verhältnissen.
Einnahmen aus der Papageien-Zucht sind womöglich eine bessere Erklärung für große Scheine - nur: in dieser Menge und in D-Mark?
Das alles ergibt für mich keinen richtigen Sinn und ich vermute deswegen stark, dass das Geld aus anderen Quellen und Geschäften stammt als dem Bierkönig und der Vogelzucht. Naheliegend wären - und das klang bei XY auch so an - Verstrickungen ins Drogenmilieu.
In diesen Kreisen wären Morde auch plausibler weil es um sehr große Geldbeträge und Marktdominanz etc. geht. Wenn M. hier mitgemischt hat, angesichts der Summen im Tresor auch in großem Umfang, könnte es Konkurrenten geben, denen er im Weg stand und die gerne die Summen verdienen möchten, die er bisher abgegriffen hat.
Wenn es stimmt, dass M. den Tresorschlüssel einfach in der Hosentasche trug und die Täter somit sehr leicht darauf hätten zugreifen können, glaube ich nicht, dass sie aus Kopflosigkeit oder Zeitdruck nicht am Tresor waren. Wer kaltblütig 3 Menschen ermordet, darunter ein Kind und eine junge Frau, ist sicher nicht zu panisch um ein paar Geldbündel aus dem Tresor mitzunehmen. Dass das nicht oder nur in kleiner Größenordnung stattfand spricht sehr dafür, dass Raub nicht das Motiv der Täter war.
Auch hier sehe ich eher eine Motivlage in der Organisierten Kriminalität: man beseitigt und bestraft einen Störenfried und warnt zugleich andere Beteiligte, keine „Fehler“ zu machen.
Bei den Ermittlern ist wahrscheinlich, dass Angestellte die Hunde (schläfrig oder nicht) weggesperrt haben.
Bzgl. der Täter kann ich mir nicht vorstellen, dass die mit solchen halbgaren Sachen wie „Köder über den Zaun werfen“ gearbeitet haben. Was ist, wenn nicht alle Hunde genug vom Köder fressen? Was ist wenn die Sedierung nicht lange oder intensiv genug wirkt? Was ist, wenn sich neben den auf dem Grundstück freilaufenden Hunden weitere in Gebäuden aufhalten?
Ich vermute hier sehr stark die Beteiligung eines Insiders, der sich kurz vor der Tat um die Hunde „gekümmert“ hat. Alles andere würde bedeuten, dass Hasardeure am Werk waren, die extrem risikofreudig waren und viel Glück hatten, dass da nix schief gegangen ist.
Das halte ich für unwahrscheinlich.
Was die umfangreiche Diskussion zur Erbfolge angeht: Es dürfte der Lebensgefährtin von M. klar gewesen sein (oder mit wenig Aufwand klärbar), dass sie bei seinem Ableben keine direkte Begünstigte sein würde weil die beiden nicht verheiratet waren. Ob sie in einem Testament bedacht wurde und in welchem Umfang, dürfte sie gewusst haben. Anzunehmen ist, dass er seine Kinder versorgt sehen wollte und sie deswegen bestenfalls Teile des Vermögens erben würde.
Welchen Vorteil hätte sein Tod also für sie? Sie lebte eh schon in seinen Verhältnissen, viel verbessern würde sich also nicht. Im Gegenteil, wenn sie wegen der Erbverhältnisse den Zugang zu großen Teilen der Finanzmitteln verliert, ist das eher ein Eigentor.
Es wäre also ziemlich doof wenn sie ihren Partner in dem Ansinnen beseitigen lassen würde, hernach über das Vermögen verfügen zu können. Sie hat ja auch zu seinen Lebzeiten von seinem Lebensstandard profitiert und würde sich nicht nennenswert verbessern. Insofern sehe ich hier kein ausreichendes Mordmotiv und das haben ja auch die Ermittler offensichtlich nie gesehen, es wird jedenfalls nicht berichtet, dass umfangreich in dieser Richtung ermittelt wurde.
Interessanter finde ich das Geld in großen Scheinen im Tresor. Das können in dieser Form ja wohl kaum Einnahmen aus dem Bierkönig sein. Gäste werden nicht massenhaft mit solch großen Scheinen bezahlen. Erklärbar wäre es nur wenn M. das „Kleingeld“ der Tagesumsätze auf der Bank in große Scheine tauschen lassen würde um es anschließend besser einlagern zu können.
Dann wiederum stellt sich die Frage, welche spanische Bank ihm seine Einnahmen in D-Mark umtauscht - und das in dieser Größenordnung. Und überhaupt - welchen Sinn macht es, das Geld risikobehaftet zuhause aufzubewahren und obendrein auf Zinsgewinne zu verzichten? Damals gab es Zinsen weit über den heutigen Verhältnissen.
Einnahmen aus der Papageien-Zucht sind womöglich eine bessere Erklärung für große Scheine - nur: in dieser Menge und in D-Mark?
Das alles ergibt für mich keinen richtigen Sinn und ich vermute deswegen stark, dass das Geld aus anderen Quellen und Geschäften stammt als dem Bierkönig und der Vogelzucht. Naheliegend wären - und das klang bei XY auch so an - Verstrickungen ins Drogenmilieu.
In diesen Kreisen wären Morde auch plausibler weil es um sehr große Geldbeträge und Marktdominanz etc. geht. Wenn M. hier mitgemischt hat, angesichts der Summen im Tresor auch in großem Umfang, könnte es Konkurrenten geben, denen er im Weg stand und die gerne die Summen verdienen möchten, die er bisher abgegriffen hat.
Wenn es stimmt, dass M. den Tresorschlüssel einfach in der Hosentasche trug und die Täter somit sehr leicht darauf hätten zugreifen können, glaube ich nicht, dass sie aus Kopflosigkeit oder Zeitdruck nicht am Tresor waren. Wer kaltblütig 3 Menschen ermordet, darunter ein Kind und eine junge Frau, ist sicher nicht zu panisch um ein paar Geldbündel aus dem Tresor mitzunehmen. Dass das nicht oder nur in kleiner Größenordnung stattfand spricht sehr dafür, dass Raub nicht das Motiv der Täter war.
Auch hier sehe ich eher eine Motivlage in der Organisierten Kriminalität: man beseitigt und bestraft einen Störenfried und warnt zugleich andere Beteiligte, keine „Fehler“ zu machen.

