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Der Dreifachmord auf Mallorca (Bierkönig) – seit 1997 ungeklärt

350 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, 1997, Mallorca ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der Dreifachmord auf Mallorca (Bierkönig) – seit 1997 ungeklärt

19.10.2026 um 13:53
Was ihr aber einst nicht vergessen dürft, alles was in Spanien (Festland) und Inseln eingenommen wird, muss auch versteuert werden. Da MM aber alles nicht auf die Bank gebracht, sondern zu Hause aufbewahrt hatte, hat(te) er Geldwäsche so wie Steuerhinterziehung im großen Stil gemacht.
Unter anderem sollte man die Korruption auf dem Festland und der Inseln nicht unterschätzen sowie auch das Rauschgiftproblem. Das ruft
viele Neider auf den Plan u.a. hat er sich auch nicht an den Sperrzeiten gehalten. Er hat also im wahrsten Sinne des Wortes "den großen Macher" heraus hängen lassen.

Das hat nun seinen Preis, es geht da nicht nur um die Erbreihenfolgen, da geht es um ein bisschen mehr. Deswegen war und ist auch die spanische Polizei, ganz und gar nicht erfreut darüber, dass sich die deutsche Staatsanwaltschaft da mit rein hängt.

Ferner ist laut dem spanischem Gesetz der Mord eh verjährt und ferner sind die Täter, falls sie noch leben (was ich rein persönlich nicht glaube) geschützt vor der Auslieferung, egal wo sie sich aufhalten (Insel oder Festland).

Ach ja und was die sterblichen Überreste der Beiden Ermordeten angeht, zur Information: In Spanien gab es 2 Beerdigungsszenarien: Wer viel Geld hatte, hat eine Erbbestattung vornehmen lassen, die Geringverdiener haben es verbrennen lassen. Beerdigungspflicht der Urne, sowie in Deutschland, besteht nicht. Man kann die Urne auch mit nach Hause nehmen. Man kann auch nach einer Erdbestattung, so nach 5 Jahren "die Totenruhe" stören, in dem man sie exhumiert und anschließend verbrennen lassen. Schon alleine weg dem Platz und auch das Problem, das man egal wo man sich gesamten Spanien aufhält, auch nicht tief graben kann, weil man auf 1 m Tiefe schon auf Felsen stößt.

Mein Wissen beruht auf eigen Erfahrung, ich war auf dem Festland von 1992-2009 selbst in Spanien lebend und selbstständig mit einem Transportunternehmen.


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Der Dreifachmord auf Mallorca (Bierkönig) – seit 1997 ungeklärt

19.10.2026 um 14:14
@schluesselbund
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Warum soll ein hypothetischer Liebhaber den denn ein Motiv für die Morde haben? Das möchte ich mal genauer begründet haben.
Dazu brauchst du dir doch nur beziehungsinterne Querelen zwischen MM und seiner LG vorzustellen, die schon etwas länger brodelten.
Und der Mord an Patrick könnte auch "nur" eine Überfordung aka aus dem Ruder gelaufene Aktion gewesen sein (erinnert mich an Bernd von Bredow Fall), wobei S. , falls er der Schütze war ja töten musste. Aber es könnten ja auch Auftragsmord Handlanger gewesen sein im Auftrag von S.+ D..
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Für mich bleibt fraglich, ob der Bierkönig wie die Papageien so viel Geld abgeworfen haben.
In der Prime Doku wurde gesagt, dass seine Zucht noch im Aufbau war und nicht dem Stadium war riesige Beträge zu erwirtschaften. Das braucht Zeit und Geduld seltene Arten nachzuzuchten.
Zwar schwer vollstellbar bei den Tausenden von Tieren und den Summen die da genannt wurden.

Zu deiner Anmerkung der "peniblen Buchhaltung" von MM musste ich echt lachen. Das sind dann so Beiträge wo man vermutet dass du trollst :D .

***

Auffällig ist auch die Art der Waffe.
Keine Waffe die im Rahmen von OK Kriminalität, Profikiller, Mafia usw. genutzt werden würde.
Eher so eine Kleinkriminellen oder "Hab-keine-andere-gefunden" Waffe oder im privaten Bereich.


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Der Dreifachmord auf Mallorca (Bierkönig) – seit 1997 ungeklärt

19.10.2026 um 14:20
Zitat von watnuwatnu schrieb:Wenn der Sohn Patrick nach dem Vater verstorben wäre, hätte Patrick den Vater beerbt und die Hälfte des Erbes wäre damit auf Patricks Mutter D. übergegange
Macht doch schon von der Logik her null Sinn 🤷.


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Der Dreifachmord auf Mallorca (Bierkönig) – seit 1997 ungeklärt

19.10.2026 um 14:30
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:
Zitat von watnuwatnu schrieb:Wenn der Sohn Patrick nach dem Vater verstorben wäre, hätte Patrick den Vater beerbt und die Hälfte des Erbes wäre damit auf Patricks Mutter D. übergegange
Macht doch schon von der Logik her null Sinn 🤷.
Natürlich ergibt das Sinn und entspricht auch der Realität.
Die Mutter hätte dann eine Hälfte des Erbanteils ihres Kindes geerbt; die andere Hälfte wäre an dessen Geschwister gegangen, da der Vater selbst tot ist.


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Der Dreifachmord auf Mallorca (Bierkönig) – seit 1997 ungeklärt

19.10.2026 um 14:31
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:Macht doch schon von der Logik her null Sinn 🤷.
Du weißt es besser als der beauftragte Jurist? Woher nimmst du deine "Weisheit"? Bitte eine Quelle für deine Behauptung - keine KI.


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Der Dreifachmord auf Mallorca (Bierkönig) – seit 1997 ungeklärt

19.10.2026 um 14:55
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:Auffällig ist auch die Art der Waffe.
Keine Waffe die im Rahmen von OK Kriminalität, Profikiller, Mafia usw. genutzt werden würde.
Eher so eine Kleinkriminellen oder "Hab-keine-andere-gefunden" Waffe oder im privaten Bereich.
Ich würde sagen, dass hier entweder einer nicht wusste was er macht oder eben ganz genau wusste was er macht.

Das kleine Kaliber und die damit verbundenen sehr kleinen Waffen sind auf den ersten Blick schwachsinnig, weil man sich damit praktisch selbst in Gefahr begibt.
Wenig Schuss im Magazin (ca. 6 Kugeln), dazu wenig Wirkung und schlechtes Handling der Waffe inkl. Verletzungsgefahr.
Zum Einschüchtern sind diese Waffen untauglich und wenn es dumm läuft, ginge eine Reaktion des "Opfers" für den Angreifer schlecht aus.

Nun machen diese Waffen aber wenig(er) Krach und das kleine Kaliber macht weniger Sauerei. Das Entdeckungsrisiko durch Schusslärm oder Blutspritzer aus Nahschüssen auf der Kleidung sinkt also.
Und genau deswegen benutzen gerade "Profis" diese Waffen. Für ein überraschendes schnelles geziehltes Töten ist eine kleine leise Pistole mit wenig Rückstoß ideal.


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Der Dreifachmord auf Mallorca (Bierkönig) – seit 1997 ungeklärt

19.10.2026 um 19:20
"Wir haben sehr viele vielversprechende Hinweise aus dem damaligen engsten Umfeld um Manfred Meisel bekommen". O-Ton Dominik Mies, StA Frankfurt, Min. 1:26

https://www.zdfheute.de/panorama/kriminalitaet/aktenzeichen-xy-oktober-update-bierkoenig-mallorca-manfred-meisel-100.html

Das AZxy Update lässt tatsächlich hoffen das sie etwas mehr aufklären können als die Mallorquiner.

Mir war übrigens nicht bewusst wie gross der Altersunterschied zwischen DR und MM war und so auch später als D. mit S. zusammen kam.
Sie haben sozusagen den Mindeststandard (jedenfalls zur damaligen Zeit) an Zeit nach dem Mord vergehen lassen (2 J.) bevor sie ihre Beziehung offiziell machten u. heirateten.

MM sprach nur deutsch, kein Spanisch (hatte ich nicht mehr auf dem Film ).

In der Prime Doku gefallen mir die Ausführungen zur Tat durch den Chefermittler aus Palma.
Zitat von MelodyLeeMelodyLee schrieb:Ich würde sagen, dass hier entweder einer nicht wusste was er macht oder eben ganz genau wusste was er macht.
Eine griffige Beschreibung :) .
Zitat von watnuwatnu schrieb:Du weißt es besser als der beauftragte Jurist? Woher nimmst du deine "Weisheit"? Bitte eine Quelle für deine Behauptung - keine KI.
Ruhig Brauner ;)
Nein ich weiss es nicht besser als Herr v. Rotenhan, im Gegenteil. Es war eine Zustimmung seiner Aussage, genauso wie ich seine Vermutung teile, dass das Geld aus dem Tresor eher nicht aus dem Bierkönig stamme sondern aus anderer Herkunft (sinngemäß).
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:Macht doch schon von der Logik her null Sinn 🤷.
dass MM vor seinem Sohn erschossen wurde. Von der Logik der Tat Ausführung war gemeint.
Zitat von watnuwatnu schrieb:keine KI.
Ich kann mich nicht erinnern hier bzw in Allmystery KI als Quelle je eingebracht zu haben, im Gegenteil.
Ich habe die mittlerweile überbordende Nutzung von KI zur Beitragsunterstützung oder "Quelle" an anderer Stelle schon kritisiert und das diese Nutzung Probleme herauf beschwört in einem Forum als das hier noch niemanden interessiert hat.
Ich nutze KI fast ausschließlich beruflich und eher wenig für private Anfragen.
Fairerweise muss man auch erwähnen dass man in bestimmten Browsern ja fast schon genötigt wird die KI Zusammenfassung anzuklicken nach dem man den Suchbegriff/Schlagwort eingegeben hat - auch wenn ich das selten tue.


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20.10.2026 um 02:27
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:Dazu brauchst du dir doch nur beziehungsinterne Querelen zwischen MM und seiner LG vorzustellen, die schon etwas länger brodelten.
Dass es da schwierige Verhältnisse gab sei doch unbestritten. Auffällig ist da schon, dass sich Meisel mit einer Tierpflegerin Nachts um 10 Uhr in einem Büro dem späteren Tatort in der Tierstation aufhält. Auch kein Geheimnis ist, dass Meisel LG Diana Ritter mit dem Geschäftsführer von Meisel Sven M. ein gutes Auskommen pflegten. Das dürfte aber aber doch einige Zeit nach den Morden gewesen sein. Zudem:

Die Ermittlungen ergaben jedoch schnell, dass Sven M. für die Tatnacht ein wasserdichtes Alibi vorweisen konnte, weshalb er nach kurzer Zeit wieder aus dem Gewahrsam entlassen wurde.
Quelle: Google KI

Ich denke von der Seit ist ein Tatmotiv ausgeschlossen.
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:Und der Mord an Patrick könnte auch "nur" eine Überfordung aka aus dem Ruder gelaufene Aktion gewesen sein
Glaube ich zwar nicht. Da wurde ganz systematisch vorgegangen. Da zuerst laut Gerichtsentscheid der Vater ermordet wurde, und danach das Wohnhaus durchsucht wurde, in welchem sich der Sohn Patrik im Schlafzimmer aufhielt. Genau dieser Mord birgt etwas unheimliches in sich. Nämlich die grosse Nutzniesserin sein Mutter Diana Ritter. Dass hier ein Auftragsmord vorliegen könnte wie du auch andenkst halte ich für ausgeschlossen.
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:Aber es könnten ja auch Auftragsmord Handlanger gewesen sein im Auftrag von S.+ D..
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:In der Prime Doku wurde gesagt, dass seine Zucht noch im Aufbau war und nicht dem Stadium war riesige Beträge zu erwirtschaften. Das braucht Zeit und Geduld seltene Arten nachzuzuchten.
Ja eben, diese Papageienzucht hat wohl keinen nennenswerten Ertrag abgeworfen. Wohl eher nur Kosten verursacht.
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:Zu deiner Anmerkung der "peniblen Buchhaltung" von MM musste ich echt lachen. Das sind dann so Beiträge wo man vermutet dass du trollst :D .
Weisst du dieser Mann musst auch Steuern bezahlen. Und da ist einen genaue Buchführung unumgänglich. Und zudem war er auf ganz Mallorca ein bekannter Mann. Der wollte ein sauber Weste haben. Weiter frage ich mich auch, warum er da aus seinen legalen Geschäften schwarz Geld häufeln soll? Dass da Geld vorhanden war was da nicht hin gehört will ich gar nicht bestreiten. In dem Sinne mag es schwarz Geld gewesen sein. Aber auch da dürfte das Tatmotiv wenn überhaupt nur indirekt gelegen haben. In dem Sinne glaube ich, dass die Täter was gefunden haben, wonach sie suchten. Bzw. Auskunft bekamen.


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Der Dreifachmord auf Mallorca (Bierkönig) – seit 1997 ungeklärt

20.10.2026 um 02:40
Zitat von MelodyLeeMelodyLee schrieb:Natürlich ergibt das Sinn und entspricht auch der Realität.
Also im Bezug auf Sinn, denke ich:
Zitat von __gans.ehrlich__gans.ehrlich schrieb:Macht doch schon von der Logik her null Sinn
Richtig. Weil ein Toter nicht erben kann.

Ob es in der Realität trotzdem nicht so gewesen sein könnte, dass das Kind vor seinem Vater verstorben ist weiss wohl niemand so genau. Ist letztlich auch egal. Weil das Gericht anders entschieden hat.


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Der Dreifachmord auf Mallorca (Bierkönig) – seit 1997 ungeklärt

20.10.2026 um 11:44
@schluesselbund

Die Aussagen von @watnu und mir beziehen sich unmissverständlich auf den Fall, dass der Junge den Vater zunächst überlebt hat.
Und damit wäre der Sohn bei Eintritt des Erbfalls - Zeitpunkt des Todes des Vaters - erbberechtigt.


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Der Dreifachmord auf Mallorca (Bierkönig) – seit 1997 ungeklärt

20.10.2026 um 12:08
Zitat von MelodyLeeMelodyLee schrieb:dass der Junge den Vater zunächst überlebt hat.
Um es unmissverständlich zu sagen, habe ich das anders rum verstanden. Und vermutlich auch @__gans.ehrlich so wie ich seine Post verstehe.
Abgesehen davon hat das Gericht genau so entschieden, dass der Vater zu erst getötet wurde. Womit das Erb an das Kind geht. Da dieses auch getötet wurde geht das Erb an die Mutter.


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Der Dreifachmord auf Mallorca (Bierkönig) – seit 1997 ungeklärt

20.10.2026 um 14:45
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Wie gesagt: soll der Fall aufgeklärt werden, muss geklärt werden von wo das viele Geld kommt. Für mich bleibt fraglich, ob der Bierkönig wie die Papageien so viel Geld abgeworfen haben. Bei all seinen Geschäften wurde ganz bestimm penibel genau Buchhaltung geführt. Da dürfte es doch für die Ermittler möglich gewesen sein ein Bild zu kriegen wie sich das viele Geld erklären lässt. Bzw. eben vielleicht nicht erklären lässt. Was dann auf einen kriminellen Hintergrund deuten könnte.
Für mich steht bei diesen astronomisch hohen, durchschnittlichen Tagesumsätzen von 50.000 ( DM ) in bar, am WE sogar das Doppelte, das heisst 1,5 Millionen im Monat und pro Haupt- Saison von 6 Monaten fast 10 Millionen im Jahr- und das 7 Jahre lang- ausser Frage, woher das viele Geld kommt. Vom Lokal Bierkönig. Und zwar vom Bierkönig alleine. Millionen und Abermillionen, in bar. Da müssen zudem Unsummen verschwunden sein, auch wenn man die Unkosten ( Pacht, Perso, Wareneinsatz, Werbung usw..), die bei diesen riesen Umsätzen vermutlich nicht mal 50 % ausmachen, noch abziehen muss. Und die Millionen, die er in seine Papageien investiert hat

In der V-Gastro wird bar bezahlt und generell nie penibel Buchhaltung geführt. Nicht versteuerte Bareinnahmen, manipulierte Kassen und Schwarzarbeit sind branchenüblich . Und MM speziell hat nicht penibel, der hat gar keine Buchhaltung geführt, falls er überhaupt eine Kasse gehabt hat und nicht manipulierte Fake- Umsätze angemeldet hat, sondern sämtliche Tages-einnahmen nicht auf die Bank einbezahlt, wie es üblich ist, weil er sie nicht deklarieren und nicht registrieren wollte, sondern vermutlich nicht angemeldet, nicht versteuert zuhause in Säcken gebunkert, gelagert und versteckt. So viel zur Buchhaltung.

Und da es so viel war, musste er seine immensen Bargeld-bestände in grosse Scheine wechseln, weil er sie sonst gar nicht aufbewahren konnte. Der grösste spanische P-Schein war der 10.000 Schein( Wert damals um die 100 DM) Eine Million in 1000-Markscheine, also 1000 Scheine, hingegen passt in eine kleine Tasche oder Tresor. Das er alles in 1000-Scheine gewechselt hat, ergibt also einen Sinn, es ging anders gar nicht.

Der hat im Bierkönig bekanntlich zudem DM in Pesten zu besseren Konditionen wie auf den Banken gewechselt und kam so in Besitz von Bargeld in ausländischen Währungen. Der hat kein Geld gewaschen, der hat Geld hinterzogen. In ganz grossem Stil. Ich tendiere nicht zu Drogengeld, sondern zu Steuerhinterziehung, und damit wie in der Gastro üblich, zu Schwarzgeld. In diesem Fall von gigantischem Ausmass. Alles gebündelt und sortiert in 1000-Markscheinen zuhause.
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb am 11.10.2026:Das Vermögen gehört zu 100% dem Kind.
Mehrfach war zu lesen, dass eine Erbengemeinschaft geerbt hat, die jahrelang prozessiert haben. Daiana ( Erbin des nach seinem Vater erschossenen Patrick ) und Florian ( für den Daiana bis 18 die Vormundschaft hatte ) auf der einen Seite und den beiden erwachsenen Töchtern auf der anderen Seite.


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Der Dreifachmord auf Mallorca (Bierkönig) – seit 1997 ungeklärt

20.10.2026 um 14:56
Zitat von watnuwatnu schrieb:Wie schon ähnlich geschrieben: Aufgrund des professionellen Hintergrunds der Journalisten, halte ich den Podcast für eine seriöse Quelle.
Mal davon abgesehen, dass es zu diesem Fall dutzende Podcasts auf You-tube und noch mehr Berichte von Journalisten gibt, darunter von erfahrenen und langjährige Polizeireportern wie Pep Matas von Ultima Hora ( Mallorca-Zeitung), der damals beste Verbindungen zu den spanischen Ermittlern hatte , sich die Quellen teilweise sogar widersprechen, weil Vieles nicht eindeutig geklärt ist ( zB. wer ist zuerst erschossen worden, der Sohn Patrick vor oder nach dem Vater ? ) ist dieser Podcast recht einseitig, fehlerhaft, lückenhaft und unvollständig. Weil er Entscheidendes weg lässt.

Er geht nämlich von vorneweg auf mögliche private Motive ( Beziehungstat ) für den Mord, die Jedem sofort ins Auge springen, wie die Affäre des GF Sven mit der Lebensgefährtin von MM ( Beziehungstat ) und evidente Indizien bei der Tatbegehung, die auf einen Mörder aus dem nächsten Umfeld von MM hindeuten, mit der recht fadenscheinigen und unlogischen Begründung " ist uns zu privat, geht uns nichts an, wollen wir nicht wissen, ist damit erledigt " gar nicht erst ein.

Dabei sind Eifersucht ( Jens ) und Erbe Daiana ( Daianas Sohn, für den sie das Erbe verwaltet und damit Haupt-nutzniesserin des Mordes war ) sogar sehr naheliegende Motive. Damit werden entscheidene Spuren ausgeschlossen und gar nicht erst thematisiert. Auch zu den Wachunden, die in jener Nacht seltsamerweise nicht angeschlagen haben und nur von Jemanden, der sie kannte, betäubt werden konnte, kein Wort.

Für mich ist das keine investigative Recherche von professionellen Journalisten. Da sind die Quellen, Links und Recherchen des Kollegen @Bendix bez. der Prime Doku im Beitrag vom 15.10.2026 um 17:07 in diesem Strang wesentlich aufschlussreicher, informativer und einleuchtender. Dort werden alle Indizien aufgelistet und bewertet....zB. auch das angeblich wasserdichte Alibi von Sven.



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Der Dreifachmord auf Mallorca (Bierkönig) – seit 1997 ungeklärt

20.10.2026 um 16:38
Bleibe bitte bei der Wahrheit @KerMas:
In Folge 6 berichten die Journalisten u. a. über den Anfangsverdacht, der 2006 gegen das Paar bestand, aber nicht erhärtet werden konnte. Und man erfährt weitere Details. Auch der Zwilling wird erwähnt. Das kann jede(r) ab ca. Min. 29 nachhören, ohne sich einloggen zu müssen (Quelle s. u.).
Zitieren erspare ich mir, denn inzwischen wurde im Thread ja auch wieder der O-Ton* des damals zuständigen Rechtsanwalts, den ich aus dem Podcast übernommen hatte, weg-geschwurbelt.
Du hast zudem den Podcastern/Journalisten eine Aussage untergeschoben, die wieder mal KI-Stuss ist (s. u.).

Evtl. gefallen dir reißerische Produktionen bzw. Aussagen, die deine eigene Theorie stützen, besser. (Ich kenne übrigens u. a. auch die AMAZON-Produktion bzw. habe das Crime-Magazin noch. Digitale Texte können o. müssen manchmal im Nachhinein geändert werden.)
Seriöse Berichterstattung ist aber das:

Folge 5, Min. 25:
„Unsere Aufgabe ist recherchieren, nicht kommentieren. Außerdem wollen wir, dass ihr als Hörer selbst entscheiden könnt, was ihr für wie glaubwürdig haltet, oder eben auch nicht.“
Quelle: s. u.

Hier ist die Aussage, die du den Journalisten untergeschoben hast, @KerMas . Sie bauschten das nicht auf wie unten, sondern sagten neutral dass S. ein Alibi hat:
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:
Die Ermittlungen ergaben jedoch schnell, dass Sven M. für die Tatnacht ein wasserdichtes Alibi vorweisen konnte, weshalb er nach kurzer Zeit wieder aus dem Gewahrsam entlassen wurde.
Quelle: Google KI
- - - -
*RA-Aussage in Podcast Teil 3:
Beitrag von watnu (Seite 17)

Quelle:
Zitat von watnuwatnu schrieb am 15.10.2026:https://www.podcast.de/podcast/3574933/archiv
Website eines der beiden Journalisten (Podcaster):
https://philjahner.com/the-real-bierknig
Achte bitte künftig auch darauf, dass du richtig zitierst @KerMas. Und v. a.: Zitiere das, worauf du dich beziehst. Dann ersparst du es dir und mir, dass ich auf weitere falsche Tatsachenbehauptungen reagieren werde. Wenn du anderen Personen Aussagen unterschiebst, die sie nie gemacht haben, ist das auch eine falsche Tatsachenbehauptung.


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um 00:01
Zitat von schluesselbundschluesselbund schrieb:Für mich bleibt fraglich, ob der Bierkönig wie die Papageien so viel Geld abgeworfen haben. Bei all seinen Geschäften wurde ganz bestimm penibel genau Buchhaltung geführt
Wie schon mal geschrieben wundert mich, dass Manfred M. 1989 schon mit 500.000 DM in bar nach Mallorca kam, um dort einen Betrieb zu kaufen.

Und was mir grad auch durch den Kopf geht:
Wieso haben sich die Täter soviel Mühe gemacht, haben den Zaun überwunden, die Hunde zum Schweigen gebracht, sind ins Haus eingedrungen und erschießen 3 Personen? Wenn es nur um Manfred M. gegangen wäre, dann hätte man ihn - nach Auskundschaften seiner täglichen Wegstrecken - doch auch viel einfacher woanders erschießen können, wo er vor allem allein anzutreffen war.

Es hat einen Grund, warum Manfred M. zuhause erschossen wurde. Ich tendiere auch zu einem persönlichen Motiv, ohne das näher eingrenzen zu wollen.


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Der Dreifachmord auf Mallorca (Bierkönig) – seit 1997 ungeklärt

um 01:16
Zitat von KerMasKerMas schrieb:Für mich steht bei diesen astronomisch hohen, durchschnittlichen Tagesumsätzen von 50.000 ( DM ) in bar, am WE sogar das Doppelte, das heisst 1,5 Millionen im Monat und pro Haupt- Saison von 6 Monaten fast 10 Millionen im Jahr- und das 7 Jahre lang- ausser Frage, woher das viele Geld kommt.
Die ersten 2 Jahre dürfte der Umsatz auch nicht ganz so hoch gewesen sein. Aber egal. Die 10 Millionen und auch etwas mehr im Jahr kommen schon hin.
Zitat von KerMasKerMas schrieb:Da müssen zudem Unsummen verschwunden sein, auch wenn man die Unkosten ( Pacht, Perso, Wareneinsatz, Werbung usw..), die bei diesen riesen Umsätzen vermutlich nicht mal 50 % ausmachen
Belassen wir es bei den 50% Da ja zu Bar Preisen Verkauft wurde. Bin da aber trotzdem etwas tiefer. Womit die Rechnung über 5 Millionen ausweist. Und ja, da dürfte die Steuerbehörde schon ein waches Auge gehabt haben. Und so 5 - 6 Millionen füllen jetzt auch die Finance nicht. Abgesehen davon, dass auch die Papageienzucht und der sonstige Lebensaufwand des Herr Meisel mit seiner Familie auch nicht bescheiden gewesen sein dürfte.

Wenn da Unsummen verschwunden sind, ja wo sind sie dann? Und von wo kommen sie? Vom Bierkönig alleine gemäss obiger Darstellung eher nicht. Abgesehen davon wird auch bei XY angedeutet es könnten Drogengelder sein.

Dass innerhalb des Servicepersonals und eventuell weiteren Angestellten im Bierkönig gefummelt wurde will ich nicht mal ausschliessen. Und dass es auch Abrechnungsbedingt Fehler gab kommt auch hin. Die Summen dürfte sich aber im Jahr höchstens bei 2 - 300 Hunderttausend bewegen. Oder eben 2 - 3 % dewegen.

Was an diesem Fall höchst verwunderlich ist, dass im Umfeld von Meisel keine verdächtigen Personen ermittelt werden konnten. Weiter auch, dass viele Geld in der Finance. Was einfach nur so rum lag. Neben den offen Geldschränken. Für mich liegt der Tathintergrund genau bei diesem Geld. Da kommen halt nur illegale Geschäfte der Weisheit nach. Anbei ging es der Täterschaft nicht ums nicht ums Geld. Denke da ging es um Wissen und Handeln innerhalb dieser Strukturen. Mit eventuell nicht weiter reichen von Informationen und Geld. Da Passt dann halt plötzlich Meisel nicht mehr hin. Kurz gesagt, das war doch das Ablagefach der Wirtschaftskriminalität.


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um 02:44
Zitat von MeaMea schrieb:Und was mir grad auch durch den Kopf geht:
Wieso haben sich die Täter soviel Mühe gemacht, haben den Zaun überwunden, die Hunde zum Schweigen gebracht, sind ins Haus eingedrungen und erschießen 3 Personen? Wenn es nur um Manfred M. gegangen wäre, dann hätte man ihn - nach Auskundschaften seiner täglichen Wegstrecken - doch auch viel einfacher woanders erschießen können, wo er vor allem allein anzutreffen war.
Mal meine Gedanken dazu. Ich halte die Finance von Manfred Meisel also Tatort für sehr gut Ausgewählt. Gerade wenn es darum geht irgend welche Infos zu erfahren. Weiter auch erweckt das erstmal keine Aufmerksamkeit. In öffentlichen Raum wäre das nicht oder kaum gegeben. Eventuell hätte man sich da auch mit der Beseitigung der Leiche beschäftigen müssen.

Zu den Morden selbst. Hier halt ich es für möglich, dass die Täter davon ausgingen, dass sich nur Manfred Meisel und sein Sohn Patrik in der Finance aufhalten würden. Denke die Täter mussten erst nach Meisel suchen. Bzw. durchsuchten die ganze Finance. Und wurden dann in der Papageienstation mit einer Tierpflegerin fündig. Die war dann zufällig noch dort. Dass der Sohn Patrik auch erschossen wurde legt nahe, dass er die Täter kannte. Oder wie auch immer, sie mindestens gut beschreiben konnte.

Dass die Täter um überhaupt auf das Gelände zu kommen Hilfe bekamen um die Hunde fern zu halten ist schon höchst wahrscheinlich sicher. Da sagt dann die Logik, dass diese Hilfe auf der Finance Zutrittsberechtigt war. Und die Hunde still halten konnte. Wie weit diese Hilf der Tat beteiligt war lasse ich mal offen. Möglich, dass sich diese Hilfe einfach still hält.
Zitat von MeaMea schrieb:Es hat einen Grund, warum Manfred M. zuhause erschossen wurde. Ich tendiere auch zu einem persönlichen Motiv, ohne das näher eingrenzen zu wollen.
Dem kann ich nur zustimmen.


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um 03:28
Zitat von KerMasKerMas schrieb:Mehrfach war zu lesen, dass eine Erbengemeinschaft geerbt hat, die jahrelang prozessiert haben. Daiana ( Erbin des nach seinem Vater erschossenen Patrick ) und Florian ( für den Daiana bis 18 die Vormundschaft hatte ) auf der einen Seite und den beiden erwachsenen Töchtern auf der anderen Seite.
Eigentlich ist es ganz normal bei einer Erbteilung mit mehreren Erben von einer Erbengemeinschaft zu sprechen. Für den noch nicht geboren Sohn Florian, und nur um den geht es, wurde nach der Tat vom Deutschen Konsul auf Mallorca ein Anwalt als Rechtsbeistand bestellt. Ob die Mutter später die Beistandschaft weiter führte ist mir wohl entgangen. Das Erbe von Florian gehört 100% ihm alleine. Die Mutter erbte über ihren Sohn Patrik ein beträchtliches Vermögen.

Die viel später geborene Tochter Lara Sophi aus der Beziehung mit Sven M. und mir als einzig bekannt Tochter hat mit dem Erbfall seiner Mutter nichts zu tun. Eine Beistandschaft ist mir da auch nicht bekannt.


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