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Mumifizierte Leiche in Sickerschacht in Haidhausen/München gefunden

215 Beiträge, Schlüsselwörter: München, 2016, Skelett, Mumifiziert, Sickerschacht

Mumifizierte Leiche in Sickerschacht in Haidhausen/München gefunden

30.09.2016 um 16:38
Laut Focus soll die Polizei gesagt haben, man könne das Geschlecht erst während der Obduktion feststellen:

http://m.focus.de/regional/muenchen/bauarbeiten-in-muenchen-baggerfahrer-stoesst-auf-mumifizierte-leiche_id_6012968.html


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Mumifizierte Leiche in Sickerschacht in Haidhausen/München gefunden

30.09.2016 um 17:05
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.grausiger-fund-in-der-rosenheimer-strasse-bei-bauarbeiten-mumifizierte-leiche...

Grausiger Fund auf einer Baustelle an der Rosenheimer Straße: Auf einem ehemaligen Firmengelände am Ostbahnhof liegt ein Toter in einem Schacht. Jetzt ermittelt die Kripo.


München - Den Anblick werden die Bauarbeiter vermutlich für den Rest ihres Lebens nicht vergessen. In einem Sickerschacht lag eine beinahe skelettierte Leiche. Wer der Tote ist und wie er dort hinkam, ist noch völlig unklar. Die Arbeiter sollten am Donnerstag einen Schacht, der vor etwa einem Monat zugeschüttet worden war, wieder freilegen. Mit einem Bagger schoben sie einen schweren Betondeckel beiseite.




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Der unbekannte Tote sieht aus wie ein Alien

Als die Männer anschließend in den dunklen Schacht sahen, entdecken sie am Boden, in etwa drei Metern Tiefe, einen Körper. Die stark skelettierte Leiche umgab eine gräulich, bleiche Schicht aus einer wachsähnlichen Substanz. Kein Anblick für schwache Nerven. Normalerweise verwesen Tote im Lauf der Zeit. In trockener Umgebung mumifizieren die Körper. Nicht so bei diesem Toten. Er wurde zu einer Wachsleiche.


Weil der Schacht fest verschlossen war, so erklären Fachleute, fehlte beim Zersetzungsprozess der Sauerstoff. Die Verwesung brach ab. Die Körperfette bildeten Fettwachse, so genannte Adipocire.










Lesen Sie hier: Erst fast überfahren worden, dann vor Gericht gezerrt

Wie lange der Tote in dem Schacht gelegen hat, ist unklar. Die Leiche wurde inzwischen zur Obduktion in die Gerichtsmedizin gebracht. Polizeisprecher Sven Müller: "Derzeit nicht kar, ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt." Hinweise auf ein Verbrechen liegen bisher nicht vor. Die Todesursachenermittler vom K 12 haben den Fall übernommen.

Auf dem Firmengelände war lange Jahre ein großer Holzhandel angesiedelt. Der Betrieb wurde eingestellt. Das Gelände verfiel zusehens. Zuletzt übernachteten dort öfters Obdachlose. Ob der Tote der Obdachlosenszene angehörte, ist nicht bekannt. Das Ergebnis der Obduktion soll laut Polizei bis kommende Woche vorliegen


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Mumifizierte Leiche in Sickerschacht in Haidhausen/München gefunden

30.09.2016 um 17:23
@latte3
Danke für den link. Also keine Mumie,sondern eine Wachsleiche.Das ergibt dann wieder Sinn , zumal der Boden sehr lehmig aussieht.Dazu dann vielleicht noch ein relativ hoher Wasserspiegel und schon ist einer Wachsleiche der Weh bereitet. Auch die Angabe, die Leiche wäre nahezu skelettierte, passt viel besser zur Umgebungsbeschreibung, als eine Mumie.
Jetzt bleibt tatsächlich abzuwarten, ob es sich womöglich um S.E. handelt .
Aber wer auch immer es sein mag, hoffentlich wird es mitsamt den Todesumständen aufgeklärt, damit derjenige seine Würde zurückbekommt.


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Robin76
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Mumifizierte Leiche in Sickerschacht in Haidhausen/München gefunden

30.09.2016 um 17:44
@Bigmäc
Glaube ich nicht. Wenn es schon heißt, dass sich dort öfters Obdachlose aufgehalten haben, dann denke ich, dass es jemand aus diesem Milieu war und vielleicht gar nie vermisst wurde.


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Mumifizierte Leiche in Sickerschacht in Haidhausen/München gefunden

30.09.2016 um 17:47
Ich interpretierte das so, das sich dort in den letzten Jahren Obdachlose aufhielten, die grossen Münchner Vermisstenfälle sind aber mM deutlich länger her. Was war denn vor 20 Jahren dort um die Fundstelle herum, weiss das zufällig jemand?


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Robin76
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Mumifizierte Leiche in Sickerschacht in Haidhausen/München gefunden

30.09.2016 um 17:51
@Noella
Hieß es nicht mal, dass am Ostbahnhof, Drogenabhängige anreisten, um sich dort mit ihren Dealern zu treffen. Ich muss mal schauen, ob ich diesen Bericht noch finde.

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.muenchen-die-karawane-der-drogen.acd7e8c3-80ae-46ad-be1f-2a168b46f6c3.html

Vor 5 Minuten konnte ich diesen Bericht noch lesen, jetzt aber anscheinend aus Datenschutzgründen nicht mehr. KÖnnt ihr ihn noch lesen?


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Mumifizierte Leiche in Sickerschacht in Haidhausen/München gefunden

30.09.2016 um 17:56
@Robin76
Ich tendiere auch eher zu einem Millieutoten und Oberhaupt zu einem Mann, aber sage niemals nie.


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Robin76
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Mumifizierte Leiche in Sickerschacht in Haidhausen/München gefunden

30.09.2016 um 18:27
Hier der Inhalt des o.a. Links. Der Tote kann also jeder sein, auch jemand der angereißt kam usw.


Ende der 80er:

Heroin und Kokain werden in Wohnungen verkauft – nur im Englischen Garten ist Marihuana leicht zu bekommen.

1990-1993:

Kosovo-Albaner organisieren den Handel harter Drogen rund um den Hauptbahnhof. Schwarzafrikaner warten an S- und U-Bahn–Stationen wie am Marienplatz auf Kunden. Dann steigen sie gemeinsam in die U-Bahn und fahren zu einem Treffpunkt außerhalb der Innenstadt.

Besonders beliebt ist der Norden, etwa die Gegend um die Haltestelle Harthof. Dort werden die Drogen verkauft. „Das war schwer zu observieren“, sagt Hubert Halemba, „wir brauchten sehr viele Leute – und sie konnten uns leicht abschütteln.“

1993-1995:

Der Handel mit Medikamenten wie Valium und Morphium blüht an der Ecke Giselastraße/Leopoldstraße. Am Seehaus-Kiosk in der Nähe des Kleinhesseloher Sees trifft sich die „Saftszene“: Codein-Abhängige, die Hustensaft als Heroin-Ersatz trinken. „Bei schönem Wetter standen da 70 bis 80 Leute“, erzählt Halemba.

1995-2000:

Am Orleansplatz in Haidhausen kommen Junkies aus Rosenheim, Traunstein oder Miesbach per Zug am Ostbahnhof an. Außerdem steht ein großer Kontaktladen, in dem viele Süchtige medizinische Betreuung, ein Bett oder Methadon bekommen. Irgendwann tauchen auch die Dealer auf.

2002/2003:

Wieder Handel mit Heroin am Hauptbahnhof und in der Landwehrstraße beim Kontaktladen L23.

2003 bis heute:

Dealer ziehen sich wieder in Wohnungen zurück. Die Polizei versucht, sie mit V-Männern, Informanten und Überwachungen zu erwischen.

An Party-Punkten wie dem Maximiliansplatz oder der Kultfabrik werden Händler ihre Partydrogen wie Amphetamine („Speed“), Kokain oder Pillen („Ecstasy“) los. Die verschwinden an Ort und Stelle – in den gierigen Rachen oder Nasen der Nachtschwärmer.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/haidhausen-hotel-statt-holz-1.2792483
Um diese ehemalige Holzhandlung muss es sich handeln. Ich denke mal, dass diese 1995 noch nicht stillgelegt war und sich eventuell keine Unbefugten dort herumtrieben.


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Robin76
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30.09.2016 um 18:44
Nein, ich habe es überlesen. Diese Holzhandlung wurde anscheinend 2012 geschlossen.


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nodoc
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Mumifizierte Leiche in Sickerschacht in Haidhausen/München gefunden

30.09.2016 um 20:29
Wenn dies das Gelände ist, war es zumindest 2008 noch kein Baugelände. Scheinbar wurde um 2009 abgerissen und bis 2016 ist da nicht mehr viel passiert. Kann jemand bestätigen, dass es sich auch um dieses Gelände handelt?

2009
SpoilerBaugelaende Muenchen 20092009


2016
Spoiler2016


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nodoc
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30.09.2016 um 20:40
Hat sich erledigt, dank @Robin76 bin ich jetzt auf der richtigen Baustelle. ;) Habe den Beitrag einfach übersehen.


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Mumifizierte Leiche in Sickerschacht in Haidhausen/München gefunden

30.09.2016 um 20:51
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/bei-bauarbeiten-mumifizierte-leiche-in-schacht-entdeckt-1.3187109
Bereits Ende August stießen die Arbeiter auf den Sickerschacht, der mit einem Betondeckel verschlossen war, und füllten ihn mit Erdreich aus, um den Grund zu stabilisieren. Dabei bemerkten sie die Leiche nicht, die in etwa drei Metern Tiefe lag.
Vielleicht war ja das Auffüllen für den Zustand der Leiche verantwortlich.


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Mumifizierte Leiche in Sickerschacht in Haidhausen/München gefunden

30.09.2016 um 21:55
Anwohner K. sagt: „Ich glaube, dass es ein Mord war. Wer sonst sollte da so lange gelegen haben?“ Seiner Meinung nach muss der Tote schon mindestens 20 Jahre unter der Erde sein.
http://www.tz.de/muenchen/stadt/au-haidhausen-ort43334/haidhausen-bagger-graebt-mumifizierte-leiche-6800275.html

Mal gespannt ob der Anwohner richtig liegt


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Robin76
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Mumifizierte Leiche in Sickerschacht in Haidhausen/München gefunden

30.09.2016 um 22:01
@latte3
nd da, wo sie den Toten gefunden haben, war eine Zufahrtsstraße, eine Art fester Kiesweg. Hätte dort jemand in den letzten Jahren eine Leiche vergraben, wäre das sicher aufgefallen“, sagt K.
Der Anwohner meint also, dass der Tote dort schon vor der Entstehung der Zufahrtstraße abgelegt worden sein muss. Lassen wir uns überraschen.


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30.09.2016 um 22:26
Sonja Engelbrecht verschwand vor 21 Jahren..


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Robin76
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Mumifizierte Leiche in Sickerschacht in Haidhausen/München gefunden

30.09.2016 um 22:29
@Glucke2
Und Bettina Trabhardt verschwand vor 19 Jahren, sie wohnte auch nicht weit von dort entfernt und dann gibt es da bestimmt noch unzählige Vermisste, die uns nicht bekannt sind.


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30.09.2016 um 23:11
Weiß man denn, was da vor dem Holzkontor war? Wie kann die Person unbemerkt in die Sickergrube geraten sein? Falls da vorher (vor dem Holzkontor) schon mal ne Baustelle oder Umbau war, evtl. zu der Zeit dann? Ansonsten wäre der vorherige Besitzer des Grundstücks gefragt. In drei Meter Tiefe kann ja eigentlich nur Mord sein, sofern das von außen nicht zugänglich war und somit ein Unfall ausgeschlossen werden kann. Hoffentlich klärt sich ein Vermisstenfall und es kommt nicht stattdessen ein neuer unbekannter Toter dazu, den niemand vermisst.


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Robin76
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30.09.2016 um 23:14
Das Betriebsgelände des "Holzkontors Grombach" mit seinem großen Bretterlager bestimmte jahrzehntelang das Bild an der Ecke Orleans- und Rosenheimer Straße, kurz vor der Bahnunterführung.
Dies geht aus einem Artikel (Link oben) von 2015 hervor. Also gab es diesen Holzkontor schon ziemlich lange.


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Mumifizierte Leiche in Sickerschacht in Haidhausen/München gefunden

30.09.2016 um 23:17
@Robin76
Danke fürs Zitieren. Dann könnte die Leiche also sogar noch viel länger da liegen. Bin gespannt, was bei der Obduktion herauskommt.


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Robin76
ehemaliges Mitglied

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30.09.2016 um 23:19
Zuvor sei dort das Gasthaus Sterngarten gewesen. Wann das aber war, keine Ahnung. Der Holzkontor blicke sogar auf eine 100 Jahre alte Geschichte zurück. Aber die Firma muss ja ihren Sitz nicht immer dort gehabt haben.


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