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Das ungelöste Verschwinden der Beaumont Kinder

344 Beiträge, Schlüsselwörter: Seltsam, Ungelöst, Beaumont Kinder

Das ungelöste Verschwinden der Beaumont Kinder

24.03.2018 um 10:07
frauzimt schrieb:Der angebliche "Entführer" ließ die Kinder nicht frei. Da hatte sich jemand einen "Spaß" erlaubt.
Der Spaßvogel wurde geschnappt.
Ich frage mich ja immer, was das für Leute sind, die den Alptraum anderer Leute ausnutzen um ein paar Kröten für sich selbst zu machen.


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Das ungelöste Verschwinden der Beaumont Kinder

24.03.2018 um 10:14
missmary schrieb:frauzimt schrieb:
Der angebliche "Entführer" ließ die Kinder nicht frei. Da hatte sich jemand einen "Spaß" erlaubt.
Der Spaßvogel wurde geschnappt.
Ich frage mich ja immer, was das für Leute sind, die den Alptraum anderer Leute ausnutzen um ein paar Kröten für sich selbst zu machen.
Es ging dem wahrscheinlich nicht darum, mit dem Geld abzuhauen.
Der Briefschreiber hatte Summe, ein Ort und Zeitpunkt angegeben. Das Geld wurde hingebracht, aber die Übergabe klappte nicht. Dann meldete er sich nochmal und schrieb, die Polizei war da. Darum ließ er die Übergabe angeblich platzen.

Der Typ wurde dann geschnappt. Das war wohl nur ein "Spaßvogel".
Bodenlos so etwas.
Solche Fakebriefschreiber, die sich am Leid der Eltern ergötzen, gibt es immer wieder.
Davon hab ich schon in mehreren Fällen gelesen.


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25.03.2018 um 11:16
Hallo zusammen,

Ich habe nur gerade die 7news-Doku angeschaut. Das klingt alles sehr vielversprechend, dass man die Leichen der Kinder doch noch findet. Wenn ich das richtig sehe, ist die Doku ganz frisch von Januar?
Wäre interessant zu wissen, ob die neuen Grabungen auf dem Catelloy-Gelände schon begonnen haben, oder wann sie beginnen. Weiß jemand was darüber?


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25.03.2018 um 11:46
@Rotkäppchen

Diese neue Grabungen fanden am Freitag 2 Februar 2018 statt. Findest Du eine ganze Menge videos davon im Net, mit
Interviews teilnehmender Polizei Offiziere. Dort wo gegraben wurde (bis praktisch 4 m tief, auf einer Fläche von circa 50m2) wurde nichts ausser Tierknochen und eine Menge Abfallschutt gefunden. Jedoch ist der gesamte Platz (Wiese vom Zaun bis zur Rückwand des Firmengebäudes) schätzungsweise 45m lang und 25m breit. Alles umzugraben wäre ein rieseiger und kostspieliger Aufwand gewesen.

Die Aussage des Sohnes von Harry Phipps im damaligen Interview mit Polizei Detektiv Bill Hayes war laut Tonbandaufnahme
"He (my father Harry Phipps) buried them in the (sand-) Pitt, Bill"
"Mein Vater begrub die Kinder in der Sand Grube Bill".

Dieser "Sand Pitt" muss also eine ganz bestimmte Stelle auf dem Gelände gewesen sein. In einem Zeitungsartikel hiess es zudem dass
dieser "Sand Pitt" heute ein asphaltierter Parkplatz auf dem Firmengelände ist. Fragen über Fragen.

Jedenfalls dauern die Ermittlungen jetzt an.


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Das ungelöste Verschwinden der Beaumont Kinder

25.03.2018 um 11:53
frauzimt schrieb:Der Briefschreiber hatte Summe, ein Ort und Zeitpunkt angegeben. Das Geld wurde hingebracht, aber die Übergabe klappte nicht. Dann meldete er sich nochmal und schrieb, die Polizei war da. Darum ließ er die Übergabe angeblich platzen.

Der Typ wurde dann geschnappt. Das war wohl nur ein "Spaßvogel".
Ich denke es ist wichtig da noch einige zusätzliche Details anzugeben.
Der sogenannte "Spassvogel" war 1966 als die Briefe geschrieben wurden 17 oder 18 jährig. Ein ganz dummer Junge.
Später, hab jetzt nicht das genaue Datum zur Hand, aber es müssen 30 Jahre später gewesen sein wurden diese Briefe nochmals untersucht
und Fingerabdrücke gefunden. Daraufhin konnte der damalige Erpresser Brief Täter doch noch identifiziert werden.

Naja ob 17 oder 50 jährig, solche Aktionen auf Kosten der trauernden Familien sind immer verwerflich.


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25.03.2018 um 11:54
@J.Hypolite
Hab vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
Ich werde nachher noch intensiver im www nachschauen. Ich hatte wohl etwas von einer Grabung dort gelesen, dachte aber, diese sei schon älter.
Dann bleibt nur weiter zu hoffen, dass sie doch noch gefunden werden und das hoffentlich, bevor die armen Eltern sterben.


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Das ungelöste Verschwinden der Beaumont Kinder

25.03.2018 um 11:57
Ja die verschiedenen Zeitungsartikel über die Jahre sind nicht immer genau, datumsmässig.
Es gab wie wir ja jetzt wissen eine erste Grabung im Jahre 2013, nachdem die Jungs welche 1966 für den damaligen Castalloy Firmen Besitzer
Harry Phipps 2 Tage nach dem Verschwinden der Kinder auf dem Gelände eine Grube aushoben ihr Erlebnis gemeldet hatten.
Diese Grabung fand aber durch geographische Missverständnisse an einer falschen Stelle statt.


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25.03.2018 um 12:29
J.Hypolite schrieb:Ein ganz dummer Junge.
Später, hab jetzt nicht das genaue Datum zur Hand, aber es müssen 30 Jahre später gewesen sein wurden diese Briefe nochmals untersucht
und Fingerabdrücke gefunden. Daraufhin konnte der damalige Erpresser Brief Täter doch noch identifiziert werden.
Stimmt, das war so ein junger kerl. - aber dummer junge?
Er muss seine Fingerabdrücke inzwischen in der datenbank hinterlegt haben.
Vielleicht wollte er schon damals die poilzei herausfordern und gucken, was passiert?

Ich habe "Spaßvogel" nicht im Wortsinn gemeint. Das ist doch klar.
J.Hypolite schrieb:Diese Grabung fand aber durch geographische Missverständnisse an einer falschen Stelle statt.
ja, durch den inzwischen verlegten eingang.


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25.03.2018 um 12:39
Ich hoffe, dass noch in weitere Grabungen investiert wird.
Was ich aber nicht ganz verstehe:
Dort, wo die beiden Jungs damals gegraben haben, war ja eine andere Stelle als die zuerst vermutete, die untersucht wurde, wie @J.Hypolite es auch schreibt.
Der Sohn von Phipps gibt diese Sandgrube an.
Die Brüder haben aber nichts von einer Sandgrube gesagt.
Also gehe ich davon aus, dass es sich hier um zwei unterschiedliche Stellen handelt?
Warum aber hätten die Jungs dort graben sollen?


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Das ungelöste Verschwinden der Beaumont Kinder

25.03.2018 um 12:56
Ich wünsche sehr, dass die Kinder endlich gefunden werden.Allerdings hab ich meine Zweifel, ob das jetzt gelingt.
Es sieht einfach alles zu gut aus.

Es gibt einen Verdächtigen (der inzwischen verstorben ist).
Einer seiner Söhne scheint unter seiner Brutalität gelitten zu haben.
Ausserdem: Eine Frau erinnert sich, von diesem Mann als Kind missbraucht worden zu sein.
Unweit des Ortes, an dem die Kinder zuletzt gesehen wurden, besaß er ein großes Grundstück.
Ein paar Tage, nach dem die Kinder verschwunden waren, ließ er dort eine Grube ausheben.

Klingt das nicht alles zu gut?
War es nicht brandgefährlich für ihn, die drei Jungs buddeln zu lassen?
Die Suche nach den Kindern nahm ja damals richtig große Ausmaße an. Jeder in Australien kannte den Fall.

Warum haben die Jungs damals nicht von der Grube erzählt?
Warum sollte der Täter (nehmen wir mal an, der Herr ist der Mörder der drei Kinder), die Leichen auf seinem Grundstück verstecken?
Das wäre doch ein immenses Risiko gewesen.
Ganz besonders, wenn er sich bereits an Kindern vergriffen hat.
Das weiss man natürlich nicht. - Vielleicht hat er sich bis dahin nur an seinem Sohn vergriffen?

Allerdings denke ich, dass Gerüchte schnell die Runde machen. Wenn er kleine Kinder belästigt haben sollte, hätte es Verdächtigungen gegen ihn gegeben.

Vielleicht war er der Täter- und man findet die Leichen dort (das hoffe ich. Ich glaube es nur noch nicht)
Oder er war der Täter und die Leichen bleiben spurlos verschwunden
Oder er hatte mit der Tat nichts zu tun (auch möglich)


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Das ungelöste Verschwinden der Beaumont Kinder

25.03.2018 um 13:09
frauzimt schrieb:Klingt das nicht alles zu gut?
Doch, irgendwie schon.
Ob er sich dessen so bewusst war, dass es für ihn gefährlich sein könnte, kann ich ganz schlecht abschätzen.
Vielleicht haben wir durch die Vernetzung digitaler Medien eine andere Sichtweise bekommen von dem, wie schnell Dinge kommuniziert werden.
Damals war man ja auch als Eltern noch gutgläubiger, was die Sicherheit der Kinder betraf.
Mich irritiert, dass Phipps eine doch relativ bekannte Persönlichkeit war. Er wohnte nicht weit von Strand, hatte diese Firma.
Der Täter spielte mit den Kindern am Strand. Er schickte sie in die Bäckerei.
Niemand hat ihn dabei gesehen UND erkannt? Allein dieser Gefahr müsste er sich doch immer bewusst sein.

Und immer noch sehe ich einen Widerspruch zwischen diesen beiden Orten:
Der Stelle, an der die zwei (oder waren es drei?) Jungs gruben und der Sandgrube, die der Sohn benennt.
Oder habe ich da einen Denkfehler?


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Das ungelöste Verschwinden der Beaumont Kinder

25.03.2018 um 13:43
Rotkäppchen schrieb:Damals war man ja auch als Eltern noch gutgläubiger, was die Sicherheit der Kinder betraf.
Ja, der Fall war ein Wendepunkt.
Bis dahin muss es für Kinder paradiesisch gewesen sein. Sie spielen ja am freiesten, wenn sie unbeobachtet sind.
Der Fall hat wohl allen Eltern Angst gemacht. -
Rotkäppchen schrieb:Mich irritiert, dass Phipps eine doch relativ bekannte Persönlichkeit war. Er wohnte nicht weit von Strand, hatte diese Firma.
Der Täter spielte mit den Kindern am Strand. Er schickte sie in die Bäckerei.
Niemand hat ihn dabei gesehen UND erkannt? Allein dieser Gefahr müsste er sich doch immer bewusst sein.
Das ist auch ein Punkt, der mich skeptisch macht.
Allerdings weiss man ja überhaupt nicht, was geschehen ist.
Vielleicht wollte er die Kinder ursprünglich nicht töten?
Vielleicht hat er sich selber vorgemacht, er nimmt sie mit und lässt sie wieder laufen?

Wenn es dieser Herr gewesen ist, hat er für ein "gutes Ansehen" seiner Person gesorgt. Das ist ja nicht schwer: Hier eine Geldspende, dort etwas Geld für ein Krankenhaus.
Von daher ist man vielleicht nicht darauf gekommen, diesen angesehenen Bürger zu verdächtigen. Und auch noch grundlos.- Er könnte seine Wohltätigkeit einstellen. (Ich weiss nicht, ob es so gewesen ist)
Rotkäppchen schrieb:Und immer noch sehe ich einen Widerspruch zwischen diesen beiden Orten:
Der Stelle, an der die zwei (oder waren es drei?) Jungs gruben und der Sandgrube, die der Sohn benennt.
Oder habe ich da einen Denkfehler?
Drei Jungs waren das damals.
Ich habe es so verstanden, dass man nun da sucht, wo die Jungs damals graben mussten.
Aber vielleicht kann das Hypolite genauer erklären?

Die erste aufwändige Grabung (2013) brachte nur Tierknochen zutage. Damals bedachte man nicht, dass der Eingang zwischenzeitl. verlegt worden war.

Was ich auch noch bemerkenswert finde:
Die ältere Tochter soll sehr schüchtern gewesen sein.
Die Kinder erzählten irgendwann, dass das Mädchen "einen Freund" gefunden hat.- Die Kinder waren oft am Strand.
Die Elttern dachten, dass es sich bei dem Freund um einen gleichaltrigen Jungen handelt und haben nicht weiter nachgefragt.
(Das wäre heute anders. Wir möchten wissen, wer sich unseren Kindern nähert).
Nun geht man davon aus, dass der "Freund" der Mann war, der die Kinder mitnahm.
Würde bedeuten, dass er die Beziehung zu den Kindern über einen längeren Zeitraum aufgebaut hat.
Und wenn es so gewesen ist, wusste er, dass er die Kindern töten würde.


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Das ungelöste Verschwinden der Beaumont Kinder

25.03.2018 um 13:51
Was mir nicht aus dem Kopf geht, ist das Risiko gleich drei Kinder auf einmal (!) zu entführen und das alleine.
Ich kann mir vorstellen, dass, wenn man eines der Kinder unsanft angeht oder festhält die beiden anderen schreien und/oder weglaufen. Theoretisch ist das Weglocken als "guter Onkel" wohl möglich, aber ich denke, wenn die Kinder merken, dass der "liebe Onkel" böses im Schilde führt, kommt man ohne Helfershelfer doch gar nicht mehr klar?

Natürlich kann das in einem Keller passiert sein, kann der Mann gedroht haben ("Wenn ihr nicht tut was ich ssage, tue ich ihr weh"..) aber das Risoko es alleine mit drei möglicherweise weinenden, schreienden, sich wehrenden Kindern aufzunehmen ist doch schon sehr groß!

Warum hat der Täter also nicht eines der Kinder weggelockt?
Gibt es Mitwisser?

Und zuletzt wundere ich mich über die Naivität der "Graber". Da bekommt man eine stattliche Summe für heimliches Graben eines Loches in Grabgröße auf einem entlegenen Platz am Sonntag und denkt sich gar nichts?
Ich meine, während man so gräbt hat man ja bestimmt Vermutungen. Vielleicht soll hier Giftmüll versteckt werden? Oder ein toter Hund? Alles Quatsch: Der Chef selber wird nicht seinen eigenen Giftmüll verbuddeln, das lässt er andere organisieren und bewachen und für einen toten Hund ist das Loch viel zu groß!
Kann ja sein, dass das Geld sehr verlockend war, aber man muss doch für dich selber eine Lösung finden, was man da tut? Oder?


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Das ungelöste Verschwinden der Beaumont Kinder

25.03.2018 um 14:19
Nala-Nyna schrieb:Was mir nicht aus dem Kopf geht, ist das Risiko gleich drei Kinder auf einmal (!) zu entführen und das alleine.
Ich kann mir vorstellen, dass, wenn man eines der Kinder unsanft angeht oder festhält die beiden anderen schreien und/oder weglaufen. Theoretisch ist das Weglocken als "guter Onkel" wohl möglich, aber ich denke, wenn die Kinder merken, dass der "liebe Onkel" böses im Schilde führt, kommt man ohne Helfershelfer doch gar nicht mehr klar?
Er hat ja möglicherweise schon Tage zur begonnen, um das Vertrauen der Kinder zu werben.
Ich überlege, ob er den Kindern Süßigkeiten mitgebracht hat.
Wenn man dort damals so ahnungslos war, haben die Eltern den Kindern nicht verboten Süßigkeiten von Fremden anzunehmen. Das war einfach kein Gesprächsthema zwischen Eltern und Kindern.
Der Mann wird den Kindern gesagt haben, sie sollen lieber nicht erzählen, dass er ihnen etwas mitbringt.
Und so ist zu Hause nur durchgesickert, dass eines der Mädchen "einen Freund" hat.
Da die Kinder im Laden mit Papiergeld zahlten,- die Mutter aber sagte, das hatten sie nicht (die Kinder hatten nur Münzen),- muss sich der Mann "großzügig" gezeigt haben.

Der kleine Junge ist mit den Mädchen mitgegangen. Die Ältere (glaube ich war schüchtern). So sind die drei Geschwister zusammen geblieben. Ich kann mir das schon vorstellen.
Der Mann könnte ihnen versprochen haben, dass er sie in seinem Auto nach Hause fährt und dann sind sie eingestiegen.
Ich glaube, wenn er geschickt war, konnte er die Gutgläubigkeit der Kinder gut ausnutzen.
Haustiere sind ja auch ein gutes Lockmittel.
Nala-Nyna schrieb:Und zuletzt wundere ich mich über die Naivität der "Graber". Da bekommt man eine stattliche Summe für heimliches Graben eines Loches in Grabgröße auf einem entlegenen Platz am Sonntag und denkt sich gar nichts?
Ich meine, während man so gräbt hat man ja bestimmt Vermutungen. Vielleicht soll hier Giftmüll versteckt werden? Oder ein toter Hund? Alles Quatsch: Der Chef selber wird nicht seinen eigenen Giftmüll verbuddeln, das lässt er andere organisieren und bewachen und für einen toten Hund ist das Loch viel zu groß!
Kann ja sein, dass das Geld sehr verlockend war, aber man muss doch für dich selber eine Lösung finden, was man da tut? Oder?
Ich kenne einige Leute, von denen ich annehme, dass sie für eine Kiste Bier graben würden, ohne Fragen zu stellen.
Die haben wenig Geld, schlechte Bildung, sind gewohnt Befehle auszuführen.
Wenn es Geld gleich auf die Hand gibt, fragt man nicht. Man möchte ja irgendwann wieder einen Auftrag bekommen.


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Das ungelöste Verschwinden der Beaumont Kinder

25.03.2018 um 14:50
frauzimt schrieb:Ich habe es so verstanden, dass man nun da sucht, wo die Jungs damals graben mussten.
Dann bleibt, sollte man dort nichts finden, also immer noch die ehemalige Sandgrube, die wohl heute ein Parplatz ist?
frauzimt schrieb:Die Elttern dachten, dass es sich bei dem Freund um einen gleichaltrigen Jungen handelt und haben nicht weiter nachgefragt.
(Das wäre heute anders. Wir möchten wissen, wer sich unseren Kindern nähert).
Ich kam Ende der 70er in die Schule. Meine Mutter hatte immer mehr Angst um mich als die anderen Mütter um ihre Kinder. Sie hat sich z.B. an die Ecke gestellt um zu schauen, ob ich heil in den Bus steige.
Mann, hab ich mich geschämt.
Die anderen Mütter haben darüber gelästert.
Heute würde da niemand mehr was sagen, im Gegenteil.
Nala-Nyna schrieb:Und zuletzt wundere ich mich über die Naivität der "Graber". Da bekommt man eine stattliche Summe für heimliches Graben eines Loches in Grabgröße auf einem entlegenen Platz am Sonntag und denkt sich gar nichts?
Die waren noch jung und wahrscheinlich auch noch recht naiv. Ob die so weit gedacht haben?
Nala-Nyna schrieb:Was mir nicht aus dem Kopf geht, ist das Risiko gleich drei Kinder auf einmal (!) zu entführen und das alleine.
Ich kann mir vorstellen, dass, wenn man eines der Kinder unsanft angeht oder festhält die beiden anderen schreien und/oder weglaufen.
Der Sohn hat angeblich 4 Schüsse gehört.
Wer weiß, womit Phipps sie gelockt und eingeschüchtert hat. Vielleicht: "Wehe ihr schreit, dann erschießen ich euch"
Vielleicht war das ja gerade der Kick für ihn. Drei Kinder aufeinmal...
frauzimt schrieb:Wenn es dieser Herr gewesen ist, hat er für ein "gutes Ansehen" seiner Person gesorgt. Das ist ja nicht schwer: Hier eine Geldspende, dort etwas Geld für ein Krankenhaus.
Von daher ist man vielleicht nicht darauf gekommen, diesen angesehenen Bürger zu verdächtigen. Und auch noch grundlos.- Er könnte seine Wohltätigkeit einstellen. (Ich weiss nicht, ob es so gewesen ist)
Aber dennoch müsste er ja jederzeit damit gerechnet haben, gesehen und mit dem Verschwinden in Verbindung gebracht zu werden. Die Frage ist, wie viele Leute ihn tatsächlich kannten.
Oft kennt man nur die Namen bekannter Leute, aber das Gesicht dazu nicht unbedingt. Vielleicht mischte er sich generell nicht so oft unter das "niedere Volk".


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Das ungelöste Verschwinden der Beaumont Kinder

25.03.2018 um 15:18
Rotkäppchen schrieb:Ich kam Ende der 70er in die Schule. Meine Mutter hatte immer mehr Angst um mich als die anderen Mütter um ihre Kinder. Sie hat sich z.B. an die Ecke gestellt um zu schauen, ob ich heil in den Bus steige.
Mann, hab ich mich geschämt.
Die anderen Mütter haben darüber gelästert.
Heute würde da niemand mehr was sagen, im Gegenteil.
Ich bin auch mit dem Satz: Nimm keine Süßigkeiten von Fremden! aufgewachsen.
Das Problem ist eben "Was ist ein Fremder?"
In diesem Fall hat sich der Mann wahrscheinlich schon tagelang das Vertrauen der Kinder erarbeitet.

Ich durfte als 8 jährige nur mit meiner gleichaltrigen Freundin im Winter quer durch Berlin fahren, zum Teufelsberg, Schlitten fahren. Im Dunkeln kamen wir abends zurück. Darüber wundere ich mich heute auch.
Rotkäppchen schrieb:Der Sohn hat angeblich 4 Schüsse gehört.
Wer weiß, womit Phipps sie gelockt und eingeschüchtert hat. Vielleicht: "Wehe ihr schreit, dann erschießen ich euch"
Vielleicht war das ja gerade der Kick für ihn. Drei Kinder aufeinmal...
Stimmt. Wo war das eigentlich? Das sieht im Film aus, wie eine Umkleide aus Holz, wie sie an Badestränden stehen. Ich habe da aufgehört zu schauen.

Was mir auch nicht ganz klar ist.
Die Kinder haben in einem Laden etwas zu essen gekauft und mit der Dollarnote bezahlt.
Der Verkäufer/Ladenbesitzer konnte sich gut erinnern. Er kannte die Kinder und er sagte , sie hätten noch nie ein Stück Pastete mitgenommen. (Die war wohl für den Mann bestimmt).
Man kann wohl davon ausgehen, dass sich der Zeuge nicht geirrt hat, wenn er nicht nur nach der Beschreibung ging, sondern die Kinder von früheren Einkäufen kannte.
Aber wo wurden die Kinder dann wieder gesehen? In welche Richtung sind sie gegangen?
Gibt es nicht auch Zeugen, die sie in Begleitung eines Mannes in einem Bus gesehen haben wollen?
Ich meine, dass von diesen Zeugen ein Phantombild stammt.


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25.03.2018 um 15:54
frauzimt schrieb:Ich bin auch mit dem Satz: Nimm keine Süßigkeiten von Fremden! aufgewachsen.
Das Problem ist eben "Was ist ein Fremder?"
In diesem Fall hat sich der Mann wahrscheinlich schon tagelang das Vertrauen der Kinder erarbeitet.
Richtig. Sie fuhren ja meist mit dem Rad. An dem Tag nahmen sie den Bus, weil es so heiß war und die Mutter ihnen dazu riet.
Die Zeugin, die später angab 1979 von H.P. vergewaltigt worden zu sein, sagte, er habe da gestanden und sie beobachtet und dann angesprochen.
Vielleicht waren die Kinder öfters an ihm vorbei gefahren und hatten einander gegrüßt. Vielleicht sagte er sowas wie: "ich bin von hier, ich wohne dorthinten"
Und am Strand dann: " Ach, wir kennen uns ja"
frauzimt schrieb:Stimmt. Wo war das eigentlich? Das sieht im Film aus, wie eine Umkleide aus Holz, wie sie an Badestränden stehen. Ich habe da aufgehört zu schauen.
Ich glaube, er sagte "cubby house " Das müsste so eine Art Spielhäuschen sein. Das war wohl im heimischen Hintergarten. Vielleicht hat er den Kindern auch von dem tollen Spielhäuschen daheim erzählt und sie gelockt.
Was mich wunderte war, dass der Sohn die Schüsse als für nicht ungewöhnlich empfand. Hab ich doch richtig verstanden, oder?
Der Sohn sagte, er habe die Kinder im Hintergarten gesehen. Mir ist nicht ganz klar, wo der Vater dann mit ihnen hinging. Ins Haus? Wo waren die Mutter und der Bruder?
Anschließend sah der Sohn, wie der Vater den Wagen mit etwas belzd und fortfuhr.
Ich hab hier einen anderen Film gefunden

https://youtu.be/pT_3PrE_B0s
frauzimt schrieb:Aber wo wurden die Kinder dann wieder gesehen? In welche Richtung sind sie gegangen?
Soweit ich weiß, wurden sie in der Bäckerei das letzte Mal gesehen.
Außer der späteren Zeugenaussage des Sohnes bezüglich des Gartens daheim.
frauzimt schrieb:Gibt es nicht auch Zeugen, die sie in Begleitung eines Mannes in einem Bus gesehen haben wollen?
Ich meine, dass von diesen Zeugen ein Phantombild stammt.
Jetzt, wo du das schreibst, meine ich auch, das vor ein paar Tagen gelesen zu haben...verflixt, wo war das?
Oder verwechseln ich das damit, dass man nur die Kinder im Bus gesehen hat?


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25.03.2018 um 15:59
J.Hypolite schrieb:Dieser "Sand Pitt" muss also eine ganz bestimmte Stelle auf dem Gelände gewesen sein. In einem Zeitungsartikel hiess es zudem dass
dieser "Sand Pitt" heute ein asphaltierter Parkplatz auf dem Firmengelände ist. Fragen über Fragen.
@J.Hypolite
Sorry, wenn ich etwas begriffsstutzig bin. Nach weiteren Filmbeiträgen bin ich jetzt doch wieder verunsichert. Die jüngste Grabung war aber noch nicht auf dem ehemaligen sandpit, oder?
2013 an der falschen Stelle, die die Jungs von damals Angaben, neulich dann an der vermeintlich richtigen Stelle und Sandgrube/Parkplatz steht noch aus?


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25.03.2018 um 16:55
Rotkäppchen schrieb:Was mich wunderte war, dass der Sohn die Schüsse als für nicht ungewöhnlich empfand. Hab ich doch richtig verstanden, oder?
Ich habe ab da aufgehört zu gucken.

Du musst dich auf die Gegend einstellen - und die Zeit.
Ich vermute, dass man sich damals weitgehend selber half.
Ein verletzter Hund wurde wahrscheinlich nicht zum Tierarzt gebracht (wie wir es kennen), sondern erschossen.
Wenn ich hier auf dem Land Schüsse höre, sind Jäger unterwegs. Wildschweine werden das ganze Jahr bejagt, andere Tiere haben Schonzeiten.
Damals in Australien haben die Leute vielleicht auch auf Waschären und Kängurus geschossen.
Der Schuss lässt zusammenfahren, zugleich denkt man sich einen normalen Grund.

Anders als ich in Berlin wohnte.
Da hörte ich einmal Schüsse- und ich suchte keine normale Erklärung.
Da fand ein Überfall statt.

In diesem Fall 1966 in Australien, lagen andere/normale Erklärungen wahrscheinlich näher.


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25.03.2018 um 17:00
frauzimt schrieb:Anders als ich in Berlin wohnte.
Da hörte ich einmal Schüsse- und ich suchte keine normale Erklärung.
Da fand ein Überfall statt.

In diesem Fall 1966 in Australien, lagen andere/normale Erklärungen wahrscheinlich näher.
Naja gut, ich wohne in der Nähe des Schützenhauses 😁
Daher war mein erster Gedanke, dass er ein Hobbyschütze war.

Ich schaue mir das nachher nochmal an und höre noch genauer hin. Als ich mir das heute angeschaut hab, lief der Fernseher nebenbei. Da ging das ein oder andere unter.
Ich melde mich dazu nochmal.


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