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Der grausame Tod der Marion H. (35) und ihres Sohnes (2) nahe Menden

689 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Doppelmord, Verbrannt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der grausame Tod der Marion H. (35) und ihres Sohnes (2) nahe Menden

14.02.2019 um 14:25
Ich war gestern in Dortmund - Hotel Wittekindshof B1 / Aral-Tankstelle -Waschanlage nur für ein PKW ( damals Treffpunkt gegen 16:00 Uhr ) genau gegenüber ist die Gartenanlage ( " Frohe - Arbeit" so hieß sie früher ) von der Tankstelle musste ich wieder auf die B1, dann links rüber in Richtung Hörde Vosskuhle. Sehr grosse Gartenanlage ,Parkplätze genug , aber nichts los ; Warum die dort spazieren gingen , begreife ich nicht ! Vielleicht war der Wittekindshof für Herrn Hesse interessant, die BVB Spieler verkehrten dort , hatten fast alle schnelle Autos. Herr H.liebte Italiensche Autos.

Die Schwittener konnten es nicht verstehen, warum die beiden nicht vor Ort beerdig wurden. Es war auch nicht bekannt, wo die letzte Ruhestätte war. Herr Hesse , verließ den Ort ...!


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Der grausame Tod der Marion H. (35) und ihres Sohnes (2) nahe Menden

14.02.2019 um 14:29
Die Kontakte und Berührungspunkte von Herrn H. wurden für mich im XY Beitrag auch recht deutlich hervorgehoben (zB dieses Szene als er einen Wagen vermitteln wollte). Vielleicht sind das auch die Tendenzen der Ermittler.


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Der grausame Tod der Marion H. (35) und ihres Sohnes (2) nahe Menden

14.02.2019 um 16:29
Wenn der Täter MH irgendwo angehalten und getötet hat- warum dann so ein Autowechsel?
Und keiner hat etwas gesehen?
MH hätte doch auch in ihrem eigenen Wagen bleiben können- egal tot oder bewusstlos(nur Platzwechsel notwendig,praktischerweise innerhalb Ihres Autos.)
Also könnte es auch sein,dass der Zeuge nicht doch etwas anderes gesehen hat?


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Der grausame Tod der Marion H. (35) und ihres Sohnes (2) nahe Menden

14.02.2019 um 16:36
@ kilkhora
Lies dir meinen Beitrag auf Seite 25/15:24 Uhr durch.
Da hätte ich bzgl. des Wagenwechsels eine vernünftige Erklärung ;-)


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Der grausame Tod der Marion H. (35) und ihres Sohnes (2) nahe Menden

14.02.2019 um 17:20
Zitat von BelvedereBelvedere schrieb:Da hätte ich bzgl. des Wagenwechsels eine vernünftige Erklärung ;-)
Eine plausible Erklärung, warum sie im Geländewagen zum Unfallort transportiert wurde.
Und das soll dann alles auf einem öffentlichen Parkplatz geschehen sein?
Ohne das MH um Hilfe rufen konnte?...als sie im Auto ihres Bekannten getötet/betäubt -was auch immer- wurde?
Hmm,eine Kleinigkeit überzeugt mich nicht.
Wenn MH diesem Mörder von früher kannte,lässt sie nicht ihr 2 jähriges Kind im Auto ,um mit ihm über alte Zeiten zu quatschen.
In einem fremden Auto....ziemlich unglaubwürdig.
Bei Bedrohung schon....und das soll keiner gesehen haben ?....
Nun ,wir wissen nicht genau,wo sie zuletzt gesehen wurde.Und wo das Ganze stattgefunden haben mag.....
Aber genausogut hätte dieser Bekannter sich zu Marion ins Auto setzen können.....was eigentlich einfacher wäre....
Sie müsste ihr Kind nicht allein im Auto lassen,oder?
Eine weiterer Punkt ist komisch-jedenfalls für mich.
Diese umständliche Art ,eine notwendige Akte nach Dortmund zu bekommen.
Herr H. vergisst diese Unterlagen- kann passieren.
Dann lässt er diese Unterlagen zu seiner Frau bringen,damit sie diese zu ihm bringt.
Warum nicht gleich selber holen oder den Mitarbeiter damit weiterbeauftragen.
Der Kleine wird womöglich aus seinem Schlaf gerissen,um eine Akte vorbeizubringen?
MH macht das auch noch.
Wenn die Beziehung schon so schlecht war und MH noch einen Brief geschrieben hat....da man mit Gesprächen nicht mehr weiterkam...
und aus dieser Situation heraus ,kommt sie Herrn H.noch entgegen?
Never!


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Der grausame Tod der Marion H. (35) und ihres Sohnes (2) nahe Menden

14.02.2019 um 17:23
@Belvedere: zugegeben, zuerst war ich skeptisch .
Aber je mehr ich drüber nachdenke umso interessanter wird diese Theorie. Sie erklärt einiges: den Ort, die Umstände (vorgetäuschter Unfall), evtl an diesem Tag vielleicht zufälliges Zusammentreffen auf Parkplatz Supermarkt / Waschanlage....
Würde mich wirklich interessieren ob Marion H einen Verehrer/jemanden hatte / heimlichen Anbeter/etc....auffällige Personen im Umfeld....
Da man in diesem Mordfall eh nichts zu verlieren hat, wäre das zumindest ein weiterer Ansatz...
.


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Der grausame Tod der Marion H. (35) und ihres Sohnes (2) nahe Menden

14.02.2019 um 17:26
für manche Verbrechen tarnt man sich in der Öffentlichkeit am besten
Auf einem Supermarktparkplatz achtet man selten genau auf andere, da jemand zu Überfällen und schnell auszuschaltenhalte ich für absolut möglich Bedeutend auffälliger wäre es nämlich jemand auf der Strasse zum Anhalten zuzwingen. Öffentlichkeit tarnt oft am Sichersten.


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Der grausame Tod der Marion H. (35) und ihres Sohnes (2) nahe Menden

14.02.2019 um 17:39
Vielleicht ist es wirklich ganz "einfach" die Lösung und man hat sich viel zu sehr auf Ehemann und dubiose Geschäfte eingeschossen....dies ist dem Täter dann natürlich zu pass gekommen.
Oft liegt die Lösung nah beim Opfer. Schade dass alles so lange her ist. Und würde mich sehr interssieren wie ein Profiler das angehen und sehen würde, auch wenn ich denke dass man das Umfeld von Fr.Hesse durchleuchtet hat, würde mich sehr interessieren dies noch mal unter den Gesichtspunkten der Theorie von @Belvedere zu tun, vielleicht war da wirklicv eine Person, die geschwärmt hat und sich bitterböse gkränkt fühlte.....bevor jetzz alle schreien "abwegig" : ich glaube in diesem Verbrechen ist jeder Ansatz des Nachdenkens wert und oft ist die Lösung erstaunlich einfach und eine ganz andere als erwartet.
I dieser Hinsicht interessiert mich der Mittäter und seine Rolle ......


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14.02.2019 um 17:42
Und warum zur Hölle fand man diesen Geländewagen nicht? Der Fall machte damals doch Schlagzeilen und in der Umgebung wird doch praktisch jeder der einen dunklen Geländewagen gekannt hat wahrscheinlich doch malan den Fall gedacht haben?


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Der grausame Tod der Marion H. (35) und ihres Sohnes (2) nahe Menden

14.02.2019 um 19:17
Zitat von MrsMMrsM schrieb:Würde mich wirklich interessieren ob Marion H einen Verehrer/jemanden hatte / heimlichen Anbeter/etc....auffällige Personen im Umfeld....
Und warum sollte so ein Verehrer dann die Person töten, die er verehrt? Selbst wenn sie Schluss gemacht haben sollte. Und dann auch noch auf eine Art und Weise tötet, dass man einen Helfer für die Tat benötigt? Wer würde denn bei sowas mit helfen?


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Der grausame Tod der Marion H. (35) und ihres Sohnes (2) nahe Menden

14.02.2019 um 19:51
Gekränkte Eitelkeit....Wer weiss schon was in manchen Hirnen vorgeht.....sind schon Leute für die verrücktesten Motive umgebracht worden


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14.02.2019 um 19:52
Das hat Belvedere ja anschaulich geschrieben von wegen psychisch krank/abartig....kann man mit gesundem Menschenverstand nicht ergründen..


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Der grausame Tod der Marion H. (35) und ihres Sohnes (2) nahe Menden

14.02.2019 um 20:12
@MrsM
Wenn die Tat geplant war, könnte der Geländewagen nicht einmal aus der Gegend gewesen sein bzw dort außer bei der Tat verwendet worden sein.


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14.02.2019 um 20:33
Ja das ist logisch
Wer weiss wo der herkommt/hin ist.....


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Der grausame Tod der Marion H. (35) und ihres Sohnes (2) nahe Menden

15.02.2019 um 00:28
Tja nach so langer Zeit ist es bei allen Vermutungen ja auch immer ganz pragmatisch die Frage, welcher Ermittlungsansatz so spät überhaupt noch eine reelle Chance auf Ergebnisse hat.

Und was evtl. 1989 wirklich plausibel evtl. sogar vergessen worden sein könnte.

Und da komme ich absolut wieder auf eins:

Das Kind.
Auch in der schönen alphabetischen Sortierung weiter oben wurde das wieder komplett vergessen, dabei ist es eine klare Möglichkeit d)
für das eigentliche Anschlagsziel und die Mutter vielleicht Einzige, die sicher wissen kann, wer biologischer Vater ist.
Damals waren Vaterschaftstests noch nicht so üblich. Das wird auch nicht unbedingt in der krassen Situation jemand eingefallen sein, den armen Vater jetzt auch noch mit SO einer Begründung auch mitten im Drama noch zur Blutprobe zu bitten. Speicheltests ? Gabs noch nicht.
Mit Glück hätte man heute aber tatsächlich ja noch irgendwo DNA vom Kind zugänglich und den angeblichen Eltern.
Stimmt die TATSÄCHLICH dann nicht überein, wäre ein ganz neuer Ansatz und ein kleiner Durchbruch da, dann tatsächlich noch spät im früheren Umfeld der Mutter zu suchen, und ganz eventuell würde sich auch ein Richter finden, der potentielle Väter, für die das irgendwie plausibel ein echtes Motiv gewesen sein könnte; dann nochmal zum Test bitten könnte?
Die Idee an sich ist nicht plausibler möglich, als alle anderen hier auch, nur vielleicht ein gangbarer Weg, der als späte Ermittlung nicht schon gleich im Anfang an der Machbarkeit scheitert.
Man könnte als Ermittler mal vorsichtig formlos fragen, ob da noch irgendwas im Archiv der Gerichtsmedizin vorhanden ist, der Vater oder Großeltern vielleicht Kleidung oder Spielzeug aufbewahrt haben etc.pp.


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Der grausame Tod der Marion H. (35) und ihres Sohnes (2) nahe Menden

15.02.2019 um 00:40
Zitat von boccabocca schrieb:@4TheTimeBeing

Du hast recht, den Jogger hätten sie sehen müssen ! Als ich vor Ort war, kam eine Joggerin vorbei und von oben aus der Siedlung kam eine Person mit Hund ( ich sah sogar die lange Hundeleine zw.uns bestimmt 250 Meter. Die Person konnte das ganze Tal überblicken,ganz dunkel war es noch nicht. Wirklich sehr hohes Risiko ! Ausserdem sah ich tiefe Spuren am Strassen/ Feldrand direkt vor d. Betonplatten /Tatort . Man hätte sich dort auch festfahren können!
Ich habe mir den Film noch ein zweites Mal angeschaut und zumindest aus dem Film wird man da nicht wirklich schlau was den Jogger angeht, aus der Perspektive sieht es nicht unbedingt danach aus als ob er gesehen wurde, aber da muss man auch bedenken, dass das nicht der Original Schauplatz ist - wenn ich jedoch an den Originalschauplatz denke kann es eigentlich nur eine bestimmte Stelle sein wo es sich so ungefähr abgespielt haben könnte und da könnte der Jogger durchaus gesehen worden sein ganz einfach weil man da relativ gut alles überblicken kann weil da teilweise weit und breit nichts ist (aber dazu gleich ein bisschen mehr) Außerdem muss es sich auch nicht exakt so abgespielt haben wie dargestellt....
Eine Sache ist mir jedoch jetzt beim 2ten Mal anschauen des Filmes aufgefallen was ich beim 1ten Mal anschauen gar nicht so mitgekriegt hab bzw. jetzt das erste Mal gehört und was mich jetzt auch ein bisschen bei meiner eigenen Theorie bezüglich Ortskenntnis des Täters etwas verunsichert.
Da wird wenn ich das richtig verstanden habe gesagt dass der Geländewagen ein paar Minuten später an der Fröndenberger Str. gesehen wurde - also nach dem Feuer (gerade bei der Szene war ich aber ein bisschen abgelenkt, kann es also nicht 100% sagen ob ich es tatsächlich richtig verstanden habe,wollte mir vorhin die Szene nochmal anschauen um sicher zu gehen aber Video ist nicht mehr verfügbar, falls jemand also noch irgendwie Zugriff auf das Video hat kann Er / Sie es eventuell nochmal checken) Na ja, jedenfalls ist es ja so, dass die Täter von Osten nach Westen Richtung "Unfallstelle" fuhren. Im Film ist ja dann zu sehen wie die Opfer ins Auto gelegt werden und der Geländewagen in der Zwischenzeit wendet, also fahren sie praktisch wieder den Weg zurück den sie gekommen sind. Jetzt verstehe ich aber ehrlich gesagt nicht so ganz wieso - die kürzeste Strecke zur Fröndenberger Str. wäre nämlich wenn Sie einfach geradeaus weitergefahren wären?! Man kann zwar auch so wieder Richtung Fröndenberger Str. allerdings machen Sie ja erst einen Bogen wieder zurück?! bleibt schon die Frage wieso eigentlich (wenn es denn so stimmt dass der Wagen paar Minuten später an der Fröndenberger Str. gesehen wurde)?.....
Und jetzt kommt ich nochmal zurück dazu, dass man sich hätte festfahren können?! Ja, das sehe ich auch genauso, mit einem normalen PKW wäre das sogar nicht mal unwahrscheinlich gewesen. Man muss dazu auch sagen, dass die Straße sehr eng ist (also eigentlich nur eine Fahrtrichtung breit ca. - nicht so wie im Film dargestellt wo auch 2 Autos nebeneinander passen würden).
Ist also wahrscheinlich kein Zufall, dass da ein Geländewagen genutzt wurde.

Jetzt noch kurz was zur Gegend selber da ich letztens auch nicht so ausführlich drüber geschrieben habe: obwohl mich das jetzt mit der Ortskenntnis doch ein bisschen fragend zurücklässt bin ich aber nach wie vor überzeugt, dass der Tatort bewusst gewählt wurde (also das wirklich exakt die Stelle ausgesucht wurde). Wie schon mal erwähnt ist das keine stark befahrene Straße, es ist sogar nur eine Anliegerstr. - Autos und Motorräder dürfen da eigentlich gar nicht einfach herfahren wenn sie keine Anlieger sind (entsprechende Schilder vorhanden) - weiß aber ehrlicherweise nicht ob das 1989 auch schon so war?! Ansonsten wie gesagt relativ schmale Straße - eigentlich alles sehr gut zu überblicken da weit und breit wirklich nichts ist (muss auch sagen, dass ich da nachts bzw. wenn es dunkel ist nicht unbedingt irgendwo rumlaufen wollte, also wie z.B. Joggen - da es echt eine gottverlassene Gegend ist) - nur da beim Tatort sind zwei Strommasten (jeweils eine auf beiden Seiten) und da macht die Straße auch so einen kleinen Knick - jedenfalls kann da durchaus auch ein Unfall passieren wenn man da irgendwie zu schnell fährt oder sonst was, gerade weil die Straße ja auch so schmal ist...denke also nach wie vor dass man da auf jeden Fall einen Unfall inszenieren wollte (die Umsetzung wie gesagt ist ein anderes Thema). Ja, ansonsten dadurch, dass da so gar nix ist, also auch keine Häuser direkt nebenan oder Sonstiges bietet sich die Stelle schon sehr gut an um so eine Tat auszuführen, für mich kann das eigentlich fast kein Zufall sein genau an der Stelle....
Nochmal kurz zum Jogger, wenn die "Begegnung" da statt fand wo vermutet, dann hatten die Täter auch noch ein bisschen Zeit, denn zu Fuß braucht man schon ein bisschen bis man an der "Unfallstelle" ist, was mir aber nicht ganz klar ist wie sie auf dem Rückweg nicht auf den Jogger treffen konnten wenn der in Ihre Richtung angelaufen kam, dann mussten sie eigentlich zwangsläufig aufeinander treffen (nochmal, Straße sehr schmal!). Aber ok, das lief vielleicht auch ein bisschen anders ab als im Film - kann man schlecht beurteilen.
Zitat von Minnimaus123Minnimaus123 schrieb:Zum Brief:

Bei mir war es genau umgekehrt. Ich hatte erst an den Täter gedacht und jetzt tendiere ich eher zum Trittbrettfahrer.

Warum sollte der Täter sich der Gefahr aussetzten bei einer Geldübergabe oder durch den Brief aufzufliegen ? Das ergibt für mich keinen Sinn, es sei denn es war eine Entführung geplant die aus dem Ruder gelaufen ist.

Und warum wurde damals keine Fangschaltung im Haus der Eltern gelegt ? Denn der Briefverfasser mußte sich ja noch einmal wegen weiteren Instruktionen und der Geldübergabe melden.

Wieso er wußte das die Polizei eingeschaltet wurde ? Wahrscheinlich hat er kalte Füße bekommen oder gute Connection.

Was für mich aber überhaupt keinen Sinn ergibt, ist dass der Briefschreiber sich bei den Eltern noch einmal telefonisch gemeldet hat, um die ganze Aktion abzublasen. Sehr nett von ihm aber wieso ?
na ja, wie gesagt tippe ich da ja nicht auf den Täter direkt sondern "Mitwisser" wobei ich mir in bestimmten Szenarien auch den Täter vorstellen könnte, deswegen hatte ich ja nochmal die Frage gestellt ob denn wirklich das Geld die Hauptmotivation war oder war das eher nur ein Vorwand für was Anderes? Was Fangschaltung angeht oder wie die Polizei sich sonst verhalten hat usw. weiß man ja nicht, da ist ja nichts zu bekannt soweit ich weiß, will da jetzt auch nicht die Arbeit der Polizei in Frage stellen und hoffe und gehe von aus dass die halt ihre Arbeit gut und vernünftig gemacht haben...
Und zu deiner letzten Frage: ja, das finde ich allerdings auch etwas merkwürdig - wenn der nur das Geld wollte und gemerkt hat, dass auf einmal Polizei im Spiel ist und die Sache zu heiß wird, wieso nochmal melden??normalerweise dann am besten gar nicht mehr melden und jeden Kontakt meiden, aber so...... fast als ob es was Persönliches wäre....?!
Aber gut, vielleicht bin da auch absolut auf dem Holzweg, zu 95% geh ich bei sowas auch meist von einem Trittbrettfahrer aus, nur hier ist irgendwas an der Sache was mir nicht gefällt...
Zitat von 1899Ost1899Ost schrieb:Wenn es sich tatsächlich um einen Mitwisser und keinen Trittbrettfahrer handelt, spricht das für mich wieder für eine Verbindung ins Milieu - totale Ablehnung der Polizei gegenüber, "eigene Regeln" und Kompromisslosigkeit. Wenn diese Person noch lebt, sollte sie aber bald mal mit ihren Informationen herausrücken. Mitwisserschaft dürfte doch längst verjährt sein.
Ich bin eigentlich nicht so für das Szenario mit dem Rotlichtmilieu...mhm, ich würde zwar nicht ausschließen, dass Leute aus dem Rotlichtmilieu was damit zu tun haben (wenn es denn so stimmt, dass es da Verbindungen gab), allerdings wäre es dann für mich eher nicht was Geschäftliches sondern was Persönliches...also wenn wir jetzt mal annehmen würden, dass es da irgendwie ne Verbindung gab, dann glaub ich nicht dass man z.B. dem Ehemann damit irgendwas klar machen wollte oder zu irgendwas zwingen wollte, da ja wie Einige schrieben das Druckmittel komplett weg wäre....was würde es für einen Sinn machen einem Mann seine Frau und sein Kind zu nehmen um ihn damit irgendwie in Schach zu halten oder ihm was klar zu machen? man sollte doch meinen, dass so einem Mann danach alles egal ist, er nichts mehr zu verlieren hat und dann hätten die Täter erst recht ein Problem.
Könnte aber natürlich durchaus sein, dass da was vorgefallen ist - allerdings wäre das meiner Meinung nach eher was Persönliches, vielleicht auch nur gegen die Frau - wenn sie denn eventuell auch irgendwie mit drin gesteckt hat (aber keine Ahnung, kann man auch wieder nur raten, Anzeichen gab es dafür scheinbar aber nicht, also nichts was öffentlich bekannt wäre).
Aber gehen wir mal davon aus, dass es so ist wie du sagst und dieses Milieu hat was damit zu tun, damit was demonstrieren wollen und spinnen das jetzt mal ein bisschen weiter...dann könnte es doch auch das genaue Gegenteil sein. Was wenn der Täter sich eingeengt fühlt weil man ihm eventuell auf der Spur ist und dann diesen Brief verfasst um das so wirken zu lassen, dass es aus dem Rotlichtmilieu kommt (die Gerüchte waren ja vorher schon da, das würde ihm eventuell ganz gut in den Kram passen wenn die Polizei sich darauf konzentriert), würde dann sogar Sinn machen mit der Drohung und anschließend alles platzen lassen...(aber gut, vielleicht fantasiere ich hier ein bisschen viel ;) halte dieses Szenario selber für nicht sehr wahrscheinlich, ist aber auch nicht etwas was man vollkommen ausschließen könnte :)
Zitat von Loveme100Loveme100 schrieb:Ich hätte eine Frage nochmals genau beantwortet, nämlich ist ein Selbstmordszenario zu 100% auszuschließen. Die Mutter war ja vor der Tat an einer Tankstelle. Dort hätte sie ja Benzin kaufen können.
das würde ich zu 99,9999% ausschließen (nicht 100% weil man schon Pferde hat kotzen sehen), alleine schon wegen der Umstände - nicht in der Kombination jedenfalls, wurde glaub ich aber auch von der Polizei ausgeschlossen wenn ich mich nicht täusche
Zitat von boccabocca schrieb:Ich war gestern in Dortmund - Hotel Wittekindshof B1 / Aral-Tankstelle -Waschanlage nur für ein PKW ( damals Treffpunkt gegen 16:00 Uhr ) genau gegenüber ist die Gartenanlage ( " Frohe - Arbeit" so hieß sie früher ) von der Tankstelle musste ich wieder auf die B1, dann links rüber in Richtung Hörde Vosskuhle. Sehr grosse Gartenanlage ,Parkplätze genug , aber nichts los ; Warum die dort spazieren gingen , begreife ich nicht ! Vielleicht war der Wittekindshof für Herrn Hesse interessant, die BVB Spieler verkehrten dort , hatten fast alle schnelle Autos. Herr H.liebte Italiensche Autos.
Danke für deine Ausführungen, jedoch möchte ich dich hier ein bisschen korrigieren (glaube zwar nicht, dass es wirklich relevant ist für den Fall, möchte das jedoch geographisch ein bisschen präzisieren weil ich das Gefühl habe, dass die Details / Distanzen im Film irgendwie nicht ganz richtig rüber kommen).
Direkt neben dem Hotel Wittekindshof ist tatsächlich eine Tankstelle, allerdings ist das eine Total Tankstelle - die Aral ist zwar auch nicht wirklich weit weg (laut Maps 800m) aber auch nicht direkt daneben. Gegenüber der Aral Tankstelle ist bzw. war eine Kleingartenanlage, das ist richtig.
Allerdings ist die schon sehr lange weg (da ist jetzt praktisch nur ne leere Fläche, Acker, Rasen oder wie man es auch nennen will). Diese Anlage hieß Kipsburg und wahrscheinlich war da deswegen nix los weil es das einfach nicht mehr gibt, außerdem gehen die meisten dann eh lieber in den Westfalenpark....na ja, wie auch immer- die Kleingartenanlage "Frohe Arbeit" war bzw. ist immer noch unter anderem Namen auch da, ist dann praktisch hinter Kipsburg...allerdings ist es in den Videoaufnahmen (die unter anderem auch verlinkt waren) auch so, dass es eher aus der Perspektive der Anlage Kipsburg gedreht wurde (sieht für mich zumindest so aus), wobei das Schild von "Frohe Arbeit" gezeigt wurde. Also haben die Kameraleute bzw. das Fernsehteam vielleicht auch einfach keine Ahnung gehabt, weiß ich nicht, aber was ich nur damit sagen wollte: vom Wittekindshof bis zur "Frohen "Arbeit"zu Fuß ist schon ein bisschen zu laufen, ist also nicht direkt nebenan wie es teilweise suggeriert wird.
Wahrscheinlich nicht wirklich wichtig in diesem Fall aber wollte das nochmal etwas mehr verdeutlichen.
Zitat von boccabocca schrieb:Die Schwittener konnten es nicht verstehen, warum die beiden nicht vor Ort beerdig wurden. Es war auch nicht bekannt, wo die letzte Ruhestätte war. Herr Hesse , verließ den Ort ...!
Interessant, woher weißt du das ? ermittelst du auf eigene Faust ? :) (Ich frage tatsächlich nur aus Neugier ;))
Würde, wenn es denn stimmt, zumindest nicht unwahrscheinlicher machen dass der Brief am Grab nicht von einem Trittbrettfahrer stammt....


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Der grausame Tod der Marion H. (35) und ihres Sohnes (2) nahe Menden

15.02.2019 um 06:34
Die Frau sagte doch, dass ihr Mann sich von dem Zeitpunkt an verändert hatte, als er an diesem Steuerberatertreffen/Schulung teilgenommen hatte. Sie vermutete deshalb eine andere Frau. Ich persönlich glaube, dass er dort auf Leute getroffen ist, die ihn zu irgendetwas überredet haben bzw. dort etwas passiert ist, was an ihm zu nagen schien. Ich hoffe doch, dass die Ermittler dieses Umfeld durchleuchtet haben bzw. ob in der Zeit, als Herr Hesse dort teilnahm, irgendetwas besonderes dort vorgefallen ist.

Herr Hesse liebte schnelle Autos. Er bot solche auch seinen Bekannten an. Was wenn er so ein Auto irgendwann an jemanden verkauft hatte und dieser Jemand damit verunglückt ist, weil an dem Wagen irgendetwas nicht in Ordnung war? Es gibt so viele Möglichkeiten. Sollte der Käufer aus dem Rotlichtmilieu kommen bzw. dementsprechende Kontakte pflegen, könnte Herr Hesse sehr wohl mit dem Tod seiner Familie bestraft worden sein.


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15.02.2019 um 06:41
Zitat von MrsMMrsM schrieb:Das hat Belvedere ja anschaulich geschrieben von wegen psychisch krank/abartig....kann man mit gesundem Menschenverstand nicht ergründen..
Täter und Mittäter wären dann aber schon zwei kranke/abartige Menschen. Was natürlich nicht unmöglich ist. Aber vielleicht auch nicht sehr wahrscheinlich. Außerdem ist das eine riskante "Koalition", dass da einer mal die Nerven verliert und redet...


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15.02.2019 um 06:46
Zitat von ZeraldaZeralda schrieb:Durchbruch da, dann tatsächlich noch spät im früheren Umfeld der Mutter zu suchen, und ganz eventuell würde sich auch ein Richter finden, der potentielle Väter, für die das irgendwie plausibel ein echtes Motiv gewesen sein könnte; dann nochmal zum Test bitten könnte?
Und glaubst Du, die Polizei hat solche potentiellen Täter zur Hand?

Außerdem ist so ein Test ja schon viele Jahre machbar. Und warum nicht mit dem Ehemann anfangen? Wenn er doch der Vater ist, braucht man keine potentiellen Väter suchen.


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15.02.2019 um 06:55
Zitat von 4TheTimeBeing4TheTimeBeing schrieb:Würde, wenn es denn stimmt, zumindest nicht unwahrscheinlicher machen dass der Brief am Grab nicht von einem Trittbrettfahrer stammt....
Der Meinung bin ich auch. Jemand, der eventuell nicht mal wusste, wo der Ehemann oder die Eltern genau lebten. Aber aus einer Geschmacklosigkeit heraus, die alles andere überbtrifft, hat diese Person versucht, aus dem Leid der Familie Geld zu schlagen. Als es der Polizei gemeldet wurde, machte man sofort einen Rückzieher, was wiederum beweist, dass die Person sehr schnell Angst bekommen und bestimmt nie Größeres durchgezogen hatte. Ob der Brief sichergestellt wurde und dort mittlerweile eine DNA nachgewiesen werden konnte, steht so weit mir bekannt ist, nirgends geschrieben. Es wäre interessant gewesen, ob diese DNA nicht bei kleineren Delikten irgendwann aufgefallen wäre.


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