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Der grausame Tod der Marion H. (35) und ihres Sohnes (2) nahe Menden

730 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Doppelmord, Verbrannt ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Der grausame Tod der Marion H. (35) und ihres Sohnes (2) nahe Menden

12.02.2019 um 23:57
Ich fuhr damals einen Wrangler - Renegade , vorne ein normales und hinten ein - rechteckiges - Nummernschild ( mit Erlaubnis v. Straßenverkehrsamt,weil hinten wenig Platz , gleich u.d.Rücklicht linke Seite .
Wenige Jeeps hatten damals ein - rechteckiges - Nummernschild hinten ..!


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Der grausame Tod der Marion H. (35) und ihres Sohnes (2) nahe Menden

12.02.2019 um 23:59
Zitat von Kleinerose15Kleinerose15 schrieb:Was bedeuten würde das die Täter wussten wo die Familie wohnt und somit wäre das ein Indiz für eine geplante tat.
Ja, ich würde vermuten, dass die Tat geplant war und der / die Täter sich da auch gut auskannten (eine gewisse Ortskenntnis besaßen) Ob sie genau wussten wo die Familie wohnt kann man nur spekulieren aber ist auch nicht ganz unwahrscheinlich.
Zitat von Minnimaus123Minnimaus123 schrieb:Wilkommen im Thread. Schön das jemand mit Ortskenntnissen mitschreibt.


Eine Möglichkeit ist:
Wenn es in der Zeitung eine Todesanzeige gab, wird dort meistens erwähnt, wann und wo die Beisetzung stattfindet. Dann kennt man schonmal den Friedhof.
Wenn er / sie dann nicht selbst bei der Beerdigung anwesend war, kann man entweder den Friedhof ablaufen oder beim Friedhof anfragen, wo das Grab liegt.

@4TheTimeBeing
Vermutest du denn, dass der Täter den Brief verfasst hat ?
Ja klar, das mit den Todesanzeigen hab ich natürlich auch schon hin und her überlegt, dass das drin gestanden haben könnte (wie das öfter schon mal der Fall ist normalerweise). Aber lässt mir irgendwie nicht ganz die Ruhe. In diesem Fall ist ja so, dass sie ja nicht da beerdigt wurden wo sie gewohnt haben sondern in einer Stadt die etwas mehr als 100km entfernt ist. Ich weiß jetzt leider nicht ob das dann der Heimatort war?! Aber gerade bei einem Mord könnte ich mir z.B. auch vorstellen, dass die Familie nicht möchte, dass jeder weiß wo sie beerdigt wurden und dementsprechend in der Anzeige darauf verzichtet haben. Und ob dann in der Mendener Lokalzeitung bei den Todesanzeigen steht, dass sie in Mönchengladbach beigesetzt werden?! Weiß ich nicht, eher würde ich dann das noch in einer eventuellen Todesanzeige wo sie beerdigt wurden (in diesem Falle Mönchengladbach) erwarten aber das auch nur eher falls das tatsächlich der Heimatort ist und Familie, Bekannte, Freunde da leben?!
Aber klar, Möglichkeiten gäbe es schon da sowas rauszukriegen falls es nicht irgendwo schon öffentlich gestanden hat, allerdings würde ich dann auch wieder von jemandem ausgehen (also falls es nur jemand ist der die Kohle will) der dann schon mit einer gewissen Motivation an die Sache ran geht, würde dann so einer gleich beim ersten Gegenwind aufstecken wenn Er / Sie die Chance auf eine evtl. hohe Summe hat? Normalerweise hätte ich eigentlich tatsächlich auf einen sogenannten Trittbrettfahrer (der nur das schnelle Geld wollte) getippt wenn dann nicht auch noch die Frage wäre wie er denn wissen konnte, dass die Polizei sich eingeschaltet hat. Hier kennt man aber leider auch zu wenig Fakten und das richtig beurteilen zu können, aber wenn da mal so gar nix dran gewesen wäre und nur irgendein Spinner sich wichtig machen wollte, hätte der Ermittler den Sachverhalt überhaupt erwähnt? Aber wie dem auch sei, da ist natürlich alles Spekulation, aber irgendwie hinterlässt dieser Sachverhalt bei mir trotzdem einen faden Beigeschmack.

Beim Verfasser des Briefes (falls es nicht tatsächlich nur ein Wichtigtuer ist) würde ich eher auf einen Mitwisser tippen- es würde in diesem Fall aber auch nicht viele Möglichkeiten geben außer einem Mitwisser und dem Täter. Wäre schon möglich, dass da jemand einen schwachen Moment hatte und vielleicht bereit war gewisse Sachen auszuplaudern, wurde ihm / ihr aber dann vielleicht doch zu heiß wo die Polizei im Spiel war?! Bliebe noch die Frage ob tatsächlich dann das Geld in diesem Fall die Hauptmotivation war oder doch was Anderes (da möchte ich jetzt aber nicht wild spekulieren)
Zitat von KieliusKielius schrieb:Vielen Dank für den ausführlichen Beitrag!
Lese nur passiv mit und empfinde es als wohltuend, wenn die Dinge einmal ganz nüchtern und im Zusammenhang betrachtet werden - ohne sich in vorschnelle Schlussfolgerungen oder gar ins Fantastische abgleitende Spekulationen zu versteigen...
Vielen Dank, wollte einfach auch mal ein paar Worte dazu schreiben, weil ich wie gesagt den Fall schon länger kenne und ich immer wieder gehofft hatte, dass sich doch noch was tun wird. Werde es hier auf jeden Fall gespannt weiterverfolgen.


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Der grausame Tod der Marion H. (35) und ihres Sohnes (2) nahe Menden

13.02.2019 um 00:15
Kleinerosa 15

Ich weiß, der Weg wäre mir zu weit gewesen ( hin und zurück ca 80/85 km mit kl.Kind im Winter ) Er mit seinem Porsche wäre bestimmt schneller gewesen . Abends die Strecke zurück braucht man bestimmt eine 3/4 Stunde.


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13.02.2019 um 01:31
@4TheTimeBeing

Du hast recht, den Jogger hätten sie sehen müssen ! Als ich vor Ort war, kam eine Joggerin vorbei und von oben aus der Siedlung kam eine Person mit Hund ( ich sah sogar die lange Hundeleine zw.uns bestimmt 250 Meter. Die Person konnte das ganze Tal überblicken,ganz dunkel war es noch nicht. Wirklich sehr hohes Risiko ! Ausserdem sah ich tiefe Spuren am Strassen/ Feldrand direkt vor d. Betonplatten /Tatort . Man hätte sich dort auch festfahren können!


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Der grausame Tod der Marion H. (35) und ihres Sohnes (2) nahe Menden

13.02.2019 um 02:33
Hallo zusammen !

Neben der Art und Weise wie dieser Mord geschah und bedingt durch die Grausamkeit des Verbrechens stellte ich mir natürlich vor allem die Frage nach dem Motiv. Das jenes gelegte Feuer half Beweise zu vernichten, steht außer Frage. Es könnte aber zusätzlich auch das Ergebnis eines sehr persönlichen Motives sein. Soweit hier bekannt. Die Tatsache, dass der Sohn ebenfalls und auf die gleiche Weise wie seine Mutter getötet wurde, könnte der tatsächliche Schlüssel sein. Es ist ja nirgendwo festgeschrieben, dass er nur deshalb Opfer wurde, weil er z.Zt. des verbrechens gerade bei seiner Mutter war. Er könnte ja ebenfalls das Ziel gewesen sein.

Nehmen wir z.B. einmal in einem rein spekulativen Szenario an, der Haupttäter hätte ein Verhältnis mit der Mutter gehabt, wurde aber dann enttäuscht. Nehmen wir weiterhin einmal an, dass Kind könnte aus dieser Affäre hervorgegangen sein, wurde aber von seiner Mutter -gewissermaßen- als "Kuckuckskind" dem leiblichen Vater vorenthalten und dem Ehemann des Opfers als dessen Kind "untergeschoben". Dann hätte der Haupttäter ein sehr persönliches Motiv. Wenn er keine Chance sah, je mit den Opfern zusammenzuleben, dann sollte es niemand. Man könnte dann sogar soweit gehen und ins blaue spekulieren, dass jenes "reinigende" Feuer -religiös/mythisch betrachtet- den finalen Akzent für den Täter darstellte oder alternativ nichts mehr von den Opfer bleiben sollte. Die vollständige Auslöschung gewissermaßen.

Spielt man dieses Szenario durch, wirft es natürlich weitere Fragen auf. Ein Verhältnis hätte vlt. Mitwisser gehabt oder hätte irgendwo Spuren hinterlassen. Die Ermittler hätten in dem Fall sicher auch in diese Richtung ermittelt. Das scheint nicht der Fall gewesen zu sein. Aber selbst wenn es geheim blieb, handelte der Täter nicht allein. Der Mittäter hätte deshalb entweder die Tat ebenfalls als "gerechtfertigt" ansehen müssen, oder er hätte in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Haupttäter stehen bzw. dafür angeheuert worden sein müssen. Ich persönlich vermute nicht, dass jener Mittäter aus materiellen Gründen gegen Lohn handelte. Das hätte auch ein großes Verratsrisiko für den Haupttäter bedeutet. Der Haupttäter mußte jedoch sicherstellen, nicht verraten zu werden. Er könnte dazu auf die Loyalität innerhalb seiner Familie gebaut und einen Verwandten dafür aquiriert haben. Oder der Mittäter wurde von ihm erpresst bzw. war ihm hörig ggf. von ihm abhängig. Es sind da die verschiedensten Konstellationen denkbar.

An Zufallsopfer denke ich in diesem Fall eher nicht. Vieles spricht dagegen, wenngleich es natürlich nicht vollständig ausgeschlossen werden kann. Ein krimineller Hintergrund, z.B. eine Erpressung ist natürlich auch möglich. Doch dann ist die Tötung von Frau und Kind ziemlich merkwürdig, schließlich verloren die Täter dadurch das Druckmittel. Das allein das Opfer in eine dem Ehemann gegenüber geheimgehaltene, kriminelle Aktivität verstrickt war, ist unwahrscheinlich. Ebenso ein Auftragsmord des Ehemannes, wofür es keinerlei Indizien und auch kein bekanntes Motiv gibt. Zudem wurde er als tatverdächtiger zwischenzeitlich ausgeschlossen. Deshalb halte ich ein persönliches Motiv gegenüber beiden Opfern und ohne das Wissen des Ehemannes darüber für das Naheliegendste.


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13.02.2019 um 06:41
Zum Brief:

Bei mir war es genau umgekehrt. Ich hatte erst an den Täter gedacht und jetzt tendiere ich eher zum Trittbrettfahrer.

Warum sollte der Täter sich der Gefahr aussetzten bei einer Geldübergabe oder durch den Brief aufzufliegen ? Das ergibt für mich keinen Sinn, es sei denn es war eine Entführung geplant die aus dem Ruder gelaufen ist.

Und warum wurde damals keine Fangschaltung im Haus der Eltern gelegt ? Denn der Briefverfasser mußte sich ja noch einmal wegen weiteren Instruktionen und der Geldübergabe melden.

Wieso er wußte das die Polizei eingeschaltet wurde ? Wahrscheinlich hat er kalte Füße bekommen oder gute Connection.

Was für mich aber überhaupt keinen Sinn ergibt, ist dass der Briefschreiber sich bei den Eltern noch einmal telefonisch gemeldet hat, um die ganze Aktion abzublasen. Sehr nett von ihm aber wieso ?


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13.02.2019 um 07:02
Wenn es sich tatsächlich um einen Mitwisser und keinen Trittbrettfahrer handelt, spricht das für mich wieder für eine Verbindung ins Milieu - totale Ablehnung der Polizei gegenüber, "eigene Regeln" und Kompromisslosigkeit. Wenn diese Person noch lebt, sollte sie aber bald mal mit ihren Informationen herausrücken. Mitwisserschaft dürfte doch längst verjährt sein.


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13.02.2019 um 11:46
Mitwisser ? Mittäter ? Haupttäter ?

Ich halte diese Geldforderung durch den Brief auf dem Grab gegen Infos eher als eine nachträglich "verpackte" Erpressung nach der Tat, die nach Selbstjustiz riecht, bei der die Lieferung von Infos nur vorgeschoben war ?

Haupttäter müsste einen engen Bezug zum Mittäter haben, auf den er sich dauerhaft verlassen konnte.


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13.02.2019 um 11:53
Zitat von KieliusKielius schrieb:ohne sich in vorschnelle Schlussfolgerungen oder gar ins Fantastische abgleitende Spekulationen zu versteigen...
Falls das auf mich gemünzt sein sollte... dies hier ist eine öffentliche Diskussion, in der man Vermutungen und Meinungen äußern darf. Denn dazu ist dieser Beitrag ja nunmal da. Ich habe mehrfach betont, dass alles hier - alles - nur Spekulationen sein können. Wenn es anders wäre, hätte man den/die Täter wohl längst geschnappt.
Ich frage mich echt immer was Leute von diesem Forum hier erwarten bzw. wieso sie den Leuten so oft, scheinbar, den Mund verbieten wollen...


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13.02.2019 um 12:34
Zitat von pannettonepannettone schrieb:sorry @Zeralda aber wir sprechen doch hier nicht von milliarden-erben und dynastien...

wobei der gedanke, dass hr. h. nicht tim‘s vater ist, mir auch schon gekommen ist. das wäre in der tat ein motiv, wenn tim ein sog. kuckuckskind wäre.
Na, zumindest ich nicht. Warum jetzt du?
Es haben sich Leute schon wegen weit weniger kalt gemacht und aufgrund einer Erbfolge wäre nun nix sooo Ungewöhnliches leider.
Gaststätte, Villa, Firma,Kiosk oder Bauernhof. Hat es wohl fast alles schon mal gegeben.

Oder es war bloß irgendein geisteskranker Idiot mit Geländewagen, der "seinen" Feldweg drastisch gegen illegale Mitnutzer
"verteidigt"hat, ob nun Motorrad oder Familienkutsche.


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13.02.2019 um 13:29
Was mich aber stutzig macht. Weshalb wurde der Brief auf dem Grab hinterlegt? Warum nicht mit der Post geschickt oder zu Hause oder in der Steuerkanzlei eingeworfen? Ich vermute stark, dass das Leid der Familie jemand ausnutzen wollte, dass sich da jemand bereichern wollte, ohne etwas zu wissen.

Marion und Tim Hesse wurden ja nicht in Menden sondern in Mönchengladbach beerdigt. Ich gehe deshalb davon aus, dass dieser Briefeschreiber in Mönchengladbach und nicht in Dortmund oder Menden zu suchen ist. Ich möchte sogar behaupten, dass diese Person eventuell auf dem Friedhof nicht mal groß aufgefallen ist, weil er selbst dort des öfteren ein Grab besucht und es ein Leichtes gewesen wäre, den Brief ohne Zeugen auf dem Grad der Fam. Hesse zu hinterlegen.


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13.02.2019 um 15:24
Einen schönen Nachmittag aus Wien!
Ich bin neu im Forum.
Aufmerksam auf dieses Forum geworden bin ich, als ich nach dem Beitrag über diesen entsetzlichen Mord in AZ XY darüber gegoogelt habe.
MMn findet sich der Täterkreis hier im psychiatrischen Personenkreis, mit welchem ich beruflich zu tun habe.
Es erinnert mich an eine Begegnung um die Jahrtausendwende, als jemand unsere Ambulanz stürmte mit "Bitte helft mir, sperrt mich ein, sonst bringe ich meine Ex um!" Nichts ungewöhnliches für uns, jedoch die genaue Tatplanung, wo sie mit ihrer kleinen Tochter in einem ausgehobenen
Grab im Wald, zu welchen sie eine Beziehung hatten, den Feuertod- damit sie leiden muss- erleiden sollten, erinnert mich. Ihm wurde geholfen, er hat später eine Familie gegründet und sein Status als "Besuch bei Bedarf" festgelegt.
Auch MH, mit 33 Jahren Mutter geworden (erstmalig?) wird wohl ein Vorleben was Partnerschaft betrifft gehabt haben. Meiner Theorie nach könnte ein Ex (durch Zufall) erfahren haben, dass sie an der Sonnenseite des Lebens (Kind, Mann fährt Porsche, Sie einen schönen Kombi) gelandet ist während er auf der anderen Seite lebt, es sich großer, krankhafter Hass in ihm aufgestaut haben. Da fehlt dann oft nur ein Funke um diesen zu entzünden. Komplize aus dem engsten Familienkreis (Vater?), welcher ihm vlt sogar dazu angestiftet haben könnte.
Vlt. nur eine flüchtige Bekanntschaft mit MH, vlt.. eine Abweisung, nicht nachvollziehbar was sich in einem kranken Gehirn abspielt.
Tathergang: weis wo sie gewohnt hat, observiert sie, sieht, dass sie mit dem Auto abfährt, verfolgt sie mit 2. Person im Geländewagen. MH war einkaufen, ein guter Moment für den Start des Verbrechens(vlt schon am Parkplatz). "Hey Marion, schon lange nichts mehr von dir gehört , wie geht's dir? Hast einen schönen Jungen, naja der Apfel fällt nicht weit vom Stamm..."- lügt ihr einiges vor, was ihm betrifft, wie erwarte auch ein Kind meiner Partnerin, heirate im Sommer..."- "kommst kurz zu meinen Vater rüber?"der sitzt dort im Geländewagen,... "Tim warst schon mal in so einem Geländewagen drinnen?- komm mit deiner Mutter rein, brauchst keine Angst haben"... und Zack, es kommt zum leichten Übergriff, der Betäubung zB mit Tüchern...
Tatort: vlt. ein markantes Ziel aus gemeinsamen Zeiten (bei Radausflug zB...). Der Feuertod als größtmöglichste Strafe. Zu hoffen, dass die beiden Opfer da wirklich schön bewusstlos waren.
Damit wäre auch Ortskenntniss, der leichte Übergriff erklärt.
Wenn dem so sei, wird es aber kaum möglich, das der/die Täter im Weltlichen noch zu ihrer Strafe zugeführt werden, erst das jüngste Gericht wird sie zur Rechenschaft ziehen. Schwer zu sagen was aus ihnen geworden ist, sie haben niedere Agressionsschwelle und hohes, brutales Gewaltpotential.
Vlt. sind sie anderstwertig straffällig geworden, oder haben mit der Psychiatrie Bekanntschaft gemacht. Könnten aber auch durch andere Ereignisse (zB Familiengründung) ein gänzlich unauffälliges Leben führen und die Tat komplett verdrängen.
MH's Ehemann spreche ich gänzlich frei, er ist Opfer, ist zu hoffen, dass er im Leben noch sein Glück finden konnte.


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13.02.2019 um 15:52
@Belvedere:

Sehr interessante Ansicht, das beleuchtet den Fall mal aus einer anderen Perspektive.

Ich hoffe inständig, dass man den Fall noch löst.
Es könnte auch möglich sein, dass der/die Täter schon verstorben sind.
Wenn sie 1989 z.B., um die 40 Jahre alt waren, dann wären sie heute um die 70 und je nach Lebenswandel und/oder gesundheitlichen Problemen (Krebs, etc) könnten sie schon verstorben sein. (In meinem Bekanntenkreis gab es da weitaus Jüngere, denen der Krebs plötzlich und unerwartet das Leben genommen hat).

Jemand, der so ein Verbrechen begangen hat, kann sich doch selber nicht mehr im Spiegel ansehen...einen 2-jährigen Jungen verbrennen.


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13.02.2019 um 15:57
@Belvedere Wirklich eine interessant (und für mich recht neue) Theorie. Ich kenne mich wahrlich nicht mit extrem psychisch kranken Menschen aus, kann mir aber schon vorstellen, dass einen sowas zu sehr viel "treiben" kann.
Das einzige, was ich an deiner Theorie nicht so ganz verstanden habe, ist die Sache mit dem Komplizen. Meintest du mit engstem Familienkreis und Vater den des Täters? Dass er sich quasi jemanden aus seinem Umfeld gesucht hat, der ihm bei dieser grausamen Tat behilflich ist?! Wer würde denn sowas machen? Vor allem, wenn man ja vermutlich um die Krankheit des Sohnes (oder in welcher Beziehung auch immer) weiß.


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13.02.2019 um 20:38
Sorry: Mittäter statt Komplize wäre besser angebracht gewesen.
Den Täter jetzt noch zu überführen nach 30 Jahren wird kaum möglich werden, am wahrscheinlichsten aber nicht wenn man sich auf den Geländewagen fokussiert sondern man nachgeht, mit wem Marion H., vor der Eheschließung unter dem Namen ....?, liniert war, in welchen Freundeskreis sie verkehrt hat. Man hätte in AZ XY diese Frage klar stellen müssen. Da hätte man vlt. den einen oder anderen Anhaltspunkt finden können, tippe aber, dass die Kripo auch diesen Teil abgearbeitet hat, vlt. gibt es aber heute doch neue Erkenntnisse unter ihrem ledigen Namen, vit. hat sie jemand unter dem Namen H. nicht gekannt, das Bild? Frauen können ihr Gesichtsfoto sehr rasch ändern (andere Haare...).
Die Täter werden ihr Verbrechen anfänglich wie einen Triumph gefeiert haben. Als Mittäter kommt für mich nur ein engster Verwandter (fast nur Sohn/Vater) in Frage, sonst wäre wohl niemand zu so einer bestialischen Tat bereit.
Sie haben es ihr gezeigt, werden wahrscheinlich noch auf ihrem letzten Weg einige bösen Worte zu ihr gesagt haben, fühlen sich als Sieger über sie.
Mit der Zeit werden sie aber gemerkt haben, dass sie diesen Triumph mit niemanden teilen können, vlt. selbst diese Tat in Frage gestellt haben.
Gut machen konnten sie diese Tat nicht mehr, ich kann mir gut vorstellen, dass einer der Täter sich selbst bestrafen wollte, indem er glaubte, durch Suezid die Tat gut machen zu können. Diese Leute können nicht nur kalt zur Umwelt, sondern auch zu sich selbst sein. Würde mich nicht wundern, wenn er sich mit Benzin übergossen und selbst angezündet hat.
Ist nur eine Vermutung, aber nicht unwahrscheinlich.
Psychisch kranke Leute sind leider unberechenbar, oft denke ich mir bei abscheulichen Verbrechen, wie krank muss der Täter im Kopf sein.


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Der grausame Tod der Marion H. (35) und ihres Sohnes (2) nahe Menden

13.02.2019 um 23:49
Zitat von BelvedereBelvedere schrieb:Gut machen konnten sie diese Tat nicht mehr, ich kann mir gut vorstellen, dass einer der Täter sich selbst bestrafen wollte, indem er glaubte, durch Suezid die Tat gut machen zu können. Diese Leute können nicht nur kalt zur Umwelt, sondern auch zu sich selbst sein. Würde mich nicht wundern, wenn er sich mit Benzin übergossen und selbst angezündet hat.
Tatsächlich kam mir eben dieser Gedanke ja auch schon.
Ist aber wohl nicht erlaubt, über die Jahre mal nach möglichen anderen Fällen seltsamer Brandopfer aus Menden zu schauen.
Stattdessen geht es hier allgemein schon wieder mit Verdächtigungen gegen ihren Mann los....🙄


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Der grausame Tod der Marion H. (35) und ihres Sohnes (2) nahe Menden

13.02.2019 um 23:59
Zitat von ZeraldaZeralda schrieb:Ist aber wohl nicht erlaubt, über die Jahre mal nach möglichen anderen Fällen seltsamer Brandopfer aus Menden zu schauen.
Stattdessen geht es hier allgemein schon wieder mit Verdächtigungen gegen ihren Mann los....🙄
Am besten wäre es,wenn alle Mordopfer zukünftig auf 5 verschiedene Arten gleichzeitig ermordet würden, damit die Verfasser der Groschenroman-Theorien auf ihre Kosten kommen u.keine Theorie ausgelassen wird. Dann fühlt sich jeder bestätigt, weil er auch mal recht hatte, u.alle sind zufrieden :)


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14.02.2019 um 06:07
@Belvedere
Ich denke mal, dass diese Tat von niemandem unterstützt worden wäre, auch nicht vom eigenen Vater. Zudem bin ich überzeugt, dass auch frühere Kontakte von Fr. Hesse überprüft worden sind.


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14.02.2019 um 08:22
Zitat von Robin76Robin76 schrieb:Ich denke mal, dass diese Tat von niemandem unterstützt worden wäre, auch nicht vom eigenen Vater. Zudem bin ich überzeugt, dass auch frühere Kontakte von Fr. Hesse überprüft worden sind.
Da bin ich ganz bei dir. Hatte ich ja oben auch bereits geschrieben, dass ich nicht glaube, dass jemand Komplize einer solch grausam Tat sein möchte (egal, ob jetzt engster Verwandter oder nicht), wenn er nicht zumindest auch ein eigenes Motiv oder Interesse an dem Tod von Frau H. und/oder ihres Sohnes hat. Klar ist die menschliche Seele tief und oftmals auch zu unvorstellbaren Sachen fähig, aber die Hemmschwelle ist bei sowas in meinen Augen einfach viel zu hoch...


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