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Mann stirbt, nachdem Polizei ihn absetzt

260 Beiträge, Schlüsselwörter: Polizei, Unfall, Oldenburg
Diese Diskussion wurde von Commonsense geschlossen.
Begründung: Wird doch wieder zu Polizei-Gebashe und unbestätigtem Gewäsch!

Mann stirbt, nachdem Polizei ihn absetzt

21.11.2017 um 11:54
Am Wochenende gab es in meiner Heimatstadt einen Unfall, bei dem ein 23-Jähriger ums Leben gekommen ist. Zuvor hatten Polizeibeamte den Mann in einem ihm unbekannten Gebiet ausgesetzt. Ich zitiere:

Quelle:
https://www.nwzonline.de/ammerland/blaulicht/rastede-oldenburg-23-jaehriger-im-ammerland-ueberfahren-toedlicher-unfall-w...

Als er nicht aufhörte, gegen die Fenster zu hämmern, hätten sich die Beamten entschieden, ihn unter dem Gesichtspunkt der Verhältnismäßigkeit nicht einzusperren, sondern ihn in die Nähe seines Wohnorts zu bringen. Etwa einen Kilometer von seiner Wohnung entfernt hätten die Beamten den 23-Jährigen dann am Stubbenweg auf einem großen Parkplatz aussteigen lassen.


Und
45 Minuten später sei es dann zu dem Unfall in Rastede gekommen.' ... 'Nach Polizeiangaben fuhr eine 29-jährige Autofahrerin gegen 7.20 Uhr auf der Oldenburger Straße (K 131) von Wahnbek in Richtung Rastede. Der 23-Jährige lief am rechten Fahrbahnrand, an dem sich kein Gehweg befindet. Die Fahrerin bemerkte den Fußgänger in der Dunkelheit nicht und erfasste diesen mit ihrem Pkw. Der Mann wurde in das Evangelische Krankenhaus nach Oldenburg gebracht. Dort verstarb er wenig später an seinen Verletzungen.


Ich wohne in direkter Umgebung des Unfallortes sowie des Wohnortes des Verstorbenen. Da gibt es einige Ungereimtheiten, die ich gerne mit euch diskutieren möchte.

1. Der Wohnort des Verstorbenen wird mit 'Nadorster Straße' angegeben. Ausgesetzt wurde er am Stubbenweg. Dieser ist einige Kilometer von der Nadorster Straße entfernt. Von 'in der Nähe ausgesetzt' kann hier also keine Rede sein.

2. Der Ort, an dem der junge Mann ausgesetzt wurde, befindet sich stadtauswärts. Menschen, die hier niemanden besuchen wollen, einkaufen gehen oder auf die Autobahn fahren müssen, kommen hier also eigentlich selten vorbei. Ich kann mir deshalb gut vorstellen, dass der junge Mann sich tatsächlich nicht auskannte und der Ort für ihn fremd war.

3. Was für einen Sinn hat es, das spätere Unfallopfer so weit entfernt von seiner Wohnung auszusetzen?

Mehr Infos folgen.


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Mann stirbt, nachdem Polizei ihn absetzt

21.11.2017 um 11:58
Ein weiterer Artikel erschien heute in der NWZ, in dem der Hergang noch einmal genauer 'untersucht' wird.
Weil ein naher Wohnhausbrand für Sperrungen auch an der Nadorster Straße sorgte, fuhren die Beamten zunächst einen weiten Umweg über die Autobahn, um ihn so daheim absetzen zu können. Wegen eines „dringenden Einsatzes“, so heißt es, habe man ihn aber um 6.30 Uhr auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes am Stubbenweg samt genauer Wegbeschreibung entlassen: „Der Mann war zu diesem Zeitpunkt klar orientiert“, so die Behörde.
Den Ort des Brandes werde ich gleich noch auf einer Karte einzeichen und hier einstellen, damit ihr in etwa wisst, wo sich die Örtlichkeiten befinden.

Weiter heißt es:
Zeugen hatten gegen 6.50 Uhr einen Mann mitten auf besagter Straße in Wahnbek gemeldet. Eine Streife sei rausgefahren und hätte diesen auch angetroffen. Bei der Überprüfung sei er aber auf dem Gehweg fortgerannt. (...) Weil keine Verkehrsgefährdung mehr erkennbar gewesen sei, der Mann „augenscheinlich nicht alkoholisiert war“, ließ man ihn offenbar ziehen.
Quelle: https://www.nwzonline.de/region/oldenburg-rastede-nach-toedlichem-unfall-in-rastede-polizei-gibt-neue-details-bekannt_a_...


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Mann stirbt, nachdem Polizei ihn absetzt

21.11.2017 um 12:10
Hier einige Bilder, um deutlich zu machen, wie die Örtlichkeiten aussehen

Screenshot20171121 Google Maps1


Screenshot20171121 Google Maps12

Der Brandort befindet sich links von dem Kreuz, welches ich als Anfang der Nadorster Straße markiert habe.


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Mann stirbt, nachdem Polizei ihn absetzt

21.11.2017 um 12:16
Für mich sieht es z.Zt. so aus, dass er leider in die falsche Richtung losmarschiert ist. Da er Iraner war, könnte es möglich sein, dass er aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse die Wegbeschreibung der Polizisten nicht richtig verstanden hat?

Jedenfalls hat er in der Zeit bis zum Unfall eine erstaunlich lange Wegstrecke zurückgelegt, finde ich.


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Mann stirbt, nachdem Polizei ihn absetzt

21.11.2017 um 12:19
Worüber möchtest du hier diskutieren, @Marike?

So wie es sich darstellt handelt es sich um einen tragischen Unfall, kein Kriminalfall.

Falls du über die Beamten und ihr Verhalten diskutieren möchtest:
Es gibt seitens der Polizei keine Verpflichtung, Betrunkene nach Hause zu fahren. Hier geben die Beamten ja sogar an, das spätere Opfer sei bei guter Orientierung gewesen.

Bitte nimm es nicht persönlich, aber ich sehe hier keine Diskussionsgrundlage für diesen Fall. Es ist tragisch, gar keine Frage, aber außer Beamtenbashing ist hier ja nicht viel möglich.


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Mann stirbt, nachdem Polizei ihn absetzt

21.11.2017 um 12:39
@Zitronella
Hallo :)

Ich verstehe deinen Standpunkt. Um ein Beamtenbashing geht es mir hier gar nicht, davon halte ich überhaupt nichts.

Mir geht es darum, dass man den Unfall hätte 'verhindern' können.

Es erschließt sich mir nicht, weshalb man einen Menschen, der ja zuvor schon auffällig geworden ist, einfach sich selbst überlässt. Spätestens, als der junge Mann auf der Straße lief (in die falsche Richtung!!) und anschließend vor den Beamten flüchtete, hätte man nicht einfach wegfahren dürfen.

Ich kenne mich da nicht genug aus. Ist es wirklich so, dass die Polizei dann keine Fürsorgepflicht oder dergleichen hat? Dass man nicht jeden bis nach Hause bringt, ist klar. Aber wo zieht man die Grenze?

Ich muss nun leider zur Uni und kann deshalb erstmal nicht weiterschreiben. Melde mich heute Abend noch mal.


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stanmarsh
ehemaliges Mitglied

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Mann stirbt, nachdem Polizei ihn absetzt

21.11.2017 um 13:03
Marike schrieb: Aber wo zieht man die Grenze?
Sobald jemand volljährig ist, klar bei Verstand, körperlich mobil und keine Selbstmordabsichten und keine Gefahr für andere erkennbar sind, hat die Polizei meiner Meinung nach überhaupt keinen Grund und auch kein Recht etwas zu unternehmen.

Er ist ja wohl von der Straße auf den Gehweg geflüchtet, aus dem Gefahrenbereich auf die sichere Seite und hat zugleich durch Flucht gezeigt, dass er keine weitere Hilfe will. Dass er ggf. in der falschen Richtung (wir wissen ja nicht, was er ggf. sonst noch so vor hatte) unterwegs war, konnten die Polizei nicht ahnen, zumindest wenn es eine andere Streife war.

Natürlich darf die Polizei keine hilflosen Menschen sich selbst überlassen. Aber eine wesentliche Verantwortung für sich trägt der erwachsene und nicht beeinträchtigte Mensch bei uns nun mal selbst.
Die Polizei sollte tun, was sie kann, aber das darf nicht in Erziehungsmaßnahmen oder Aufsichtspflichten münden.

Wir wissen natürlich nicht, warum er in die falsche Richtung lief und warum nicht weiter auf dem Gehweg, aber dennoch sehe ich hier auch die Fahrerin als Opfer, die nun mit diesem schrecklichen Erlebnis weiter leben muss.

Auf Basis der uns zur Verfügung stehenden Informationen ist es ein sehr tragischer Unfall.


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Mann stirbt, nachdem Polizei ihn absetzt

21.11.2017 um 15:19
was ist bei dem tragischen unfall jetzt nochmal kriminell?

warum der mann ausgesetzt wurde, ist doch klar kommuniziert worden.
er war renitent und hat im auto randaliert.


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Mann stirbt, nachdem Polizei ihn absetzt

21.11.2017 um 17:53
@deFACto

Auf der Startseite von Allmystery wird unter der Rubrik "Kriminalfälle" das folgende aufgezählt:

"Mordfälle, ungeklärte Verbrechen, Kriminalität, Polizei, Unfälle, Gewalt, Aktenzeichen XY, ..."

Also ist es wohl auch statthaft, hier über einen tragischen Unfall zu diskutieren. Da es hier ja auch wohl vor allem um die Frage geht, warum macht die Polizei so etwas, darf die Polizei das so machen, und wie können solche Unfälle verhindert werden.


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Mann stirbt, nachdem Polizei ihn absetzt

21.11.2017 um 18:03
deFACto schrieb:was ist bei dem tragischen unfall jetzt nochmal kriminell?
Ich tät sagen, überlassen wir doch die Entscheidung, wo wir nun am besten weiterdiskutieren, den Moderaturen. Die können den Thread ganz unproblematisch auch wo anders hinschieben.


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Cosmo69
ehemaliges Mitglied

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Mann stirbt, nachdem Polizei ihn absetzt

21.11.2017 um 18:05
deFACto schrieb:er war renitent und hat im auto randaliert.
Ich frage mich warum, aus Protest dann müsste er sich ja grundlos festgenommen gefühlt haben , Angst gehabt haben oder was weiß ich.
Wäre ja ein starkes Stück wenn man ohne Grund festgenommen wird dann protestiert und im Irgendwo entlassen wird, was jetzt exakt da los war weiß man wie immer nicht , nach den mir vorliegenden Infos hat das aber einen bitteren Beigeschmack finde ich.


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Mann stirbt, nachdem Polizei ihn absetzt

21.11.2017 um 18:06
Marike schrieb:Ich verstehe deinen Standpunkt. Um ein Beamtenbashing geht es mir hier gar nicht, davon halte ich überhaupt nichts. Mir geht es darum, dass man den Unfall hätte 'verhindern' können.Es erschließt sich mir nicht, weshalb man einen Menschen, der ja zuvor schon auffällig geworden ist, einfach sich selbst überlässt. Spätestens, als der junge Mann auf der Straße lief (in die falsche Richtung!!) und anschließend vor den Beamten flüchtete, hätte man nicht einfach wegfahren dürfen.
Auch wenn du es nicht Bashing genannt habe willst, machst du den Polizeibeamten Vorwürfe.

Ich finde bereits den Thread-Titel äußerst unglücklich gewählt. Aussetzung ist ein Straftatbestand.

Als ich den Titel gelesen habe, dachte ich tatsächlich, die Polizei hat eine hilflose Person ausgesetzt,
die dann erfroren, am eigenen Erbrochenen erstickt oder etwas in der Art ist.


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Cosmo69
ehemaliges Mitglied

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Mann stirbt, nachdem Polizei ihn absetzt

21.11.2017 um 18:30
Jetzt habe ich mir das nochmal durchgelesen was @Marike verlinkt hat, da wirds Juristisch ob die Polizei so vorgehen darf , ich finde einen Randalierer festnehmen oder ihn des Platzes verweisen, aber mitnehmen und dann an unbekanntem Ort wie der Verunglückte seinem Freund per Handy mitteilte raus lassen :ask: hm.


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Mann stirbt, nachdem Polizei ihn absetzt

21.11.2017 um 18:53
@Marike
Magst du eine Karte einstellen, wo auch der Wohnort des Verunglückten angekreuzt ist?
Würde die Sache, (zumindest für mich) viel anschaulicher machen.
gräfinzahl schrieb:Aussetzung ist ein Straftatbestand.
Strafgesetzbuch (StGB) § 221 Aussetzung
(1) Wer einen Menschen
1. in eine hilflose Lage versetzt oder
2. in einer hilflosen Lage im Stich läßt, obwohl er ihn in seiner Obhut hat oder ihm sonst beizustehen verpflichtet ist,
und ihn dadurch der Gefahr des Todes oder einer schweren Gesundheitsschädigung aussetzt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.
Voraussetzung ist hierbei, dass sich dieser Mensch in einer hilflosen Lage befindet.
deFACto schrieb:warum der mann ausgesetzt wurde, ist doch klar kommuniziert worden.
er war renitent und hat im auto randaliert.
In welchem Auto denn, ich finde die Stelle gerade nicht.


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Mann stirbt, nachdem Polizei ihn absetzt

21.11.2017 um 19:17
So, jetzt bin ich wieder da und widme mich mal euren Antworten. Erstmal vielen Dank für die vielen Posts. :)

@stanmarsh
Ich pflichte dir natürlich bei, was die Tatsache angeht, dass die Unfallfahrerin hier eindeutig auch ein Opfer ist. Sie tut mir sehr leid und ich bin mir sicher, dass sie das so schnell nicht verarbeiten wird. Genauso natürlich auch die Polizisten, die den jungen Mann am Parkplatz hinausgelassen haben. Sie konnten nicht wissen, wie das Ganze enden wird.
Was den Rest deines Posts angeht, bin ich zwiegespalten. Ein fluchtartiges verlassen der Straße zeigt vielleicht, dass er keine Hilfe in Anspruch nehmen wollte. Andererseits kann es aber auch bedeuten, dass er sich bedroht gefühlt hat - das wissen wir nicht. Dazu haben wir zu wenig Informationen.

@deFACto
Danke für deine Beiträge. Ich habe aber das Gefühl, dass du dich an dieser Diskussion nicht unbedingt beteiligen möchtest. Was das angeht, haben dir die anderen User m.E. schon erklärt, worum es hier geht. :)

@gräfinzahl
Du hast recht, was den Threadtitel betrifft. Ich war mir beim Erstellen äußerst unsicher, wie ich ihn nun nennen soll. Letztendlich war es jedoch ein Aussetzen, zumindest wird es in den Artikeln so bezeichnet. Deshalb meine Wahl.
Vorwürfe möchte ich den Beamten keineswegs machen, wie bereits gesagt. Es ist nur so, dass ich die Umstände einfach nicht verstehen kann. Dazu hatte ich mir dann einige Erklärungen erhofft, die hier oft in Diskussionen entstehen können. Natürlich von Usern, die etwas versierter sind als ich, was den Umgang von Polizisten mit 'Randalierern' o.ä. angeht.

@emz
Ja, ich werde gleich mal eine Karte erstellen, auf der man die Nadorster Straße etwas genauer sieht. Den genauen Wohnort kenne ich leider nicht .. und da die Nadorster Str. ziemlich lang ist, ist es auch dementsprechend schwierig, sich ein richtiges Bild zu machen. Aber wie gesagt, ich stelle gleich eine genauere Karte ein. :)
emz schrieb:In welchem Auto denn, ich finde die Stelle gerade nicht.
Wie du richtig erkannt hast, hat das Opfer nicht im Auto 'randaliert', sondern vor der Polizeidienststelle.


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Mann stirbt, nachdem Polizei ihn absetzt

21.11.2017 um 19:29
So, hier zum besseren Überblick eine Karte, in der eingezeichnet ist, wo der Verunglückte wohnte(rote Linie, Nadorster Straße), wo er abgesetzt wurde (an der grünen Linie) und wo es einige Zeit zuvor gebrannt hat (blaue Linie). Der Brandort ist insofern wichtig, als dass die Polizei laut eigener Aussage durch die Löscharbeiten gezwungen war, den später Verunglückten an anderer Stelle abzusetzen.
Nicht eingezeichnet ist in dieser Karte die Unglücksstelle. Diese liegt etwa 4-5 km weiter nördlich.

Allmy


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21.11.2017 um 19:43
Es gibt in den Medien nur eine einzige konkrete Stelle?
Etwa einen Kilometer von seiner Wohnung entfernt hätten die Beamten den 23-Jährigen dann am Stubbenweg auf einem großen Parkplatz aussteigen lassen:
http://www.openstreetmap.org/node/278811211


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21.11.2017 um 19:46
Ich stelle jetzt nochmal aus zweiten, genaueren Artikel ein:
Was zuvor geschah

In der Oldenburger Innenstadt sei dem Mann am frühen Morgen der Zutritt zu einer Gaststätte verwehrt worden. Gegen 5.50 Uhr suchte der 23-Jährige die City-Wache auf – die Polizisten sollten ihm doch den Besuch ermöglichen. Auf die Erläuterungen der Beamten zum Hausrecht „reagierte er uneinsichtig“ und begann herumzuschreien, heißt es. Er wurde „daraufhin aufgefordert, das Gebäude zu verlassen“, so Polizeisprecher Stephan Klatte. Vor der Wache habe der Mann aber weiter geschrien und gegen die Fensterscheiben gehämmert. Ein Platzverweis blieb ohne Erfolg, weshalb sich die Beamten entschlossen, den Mann heimzubringen.

Die Zwischenstation

Weil ein naher Wohnhausbrand für Sperrungen auch an der Nadorster Straße sorgte, fuhren die Beamten zunächst einen weiten Umweg über die Autobahn, um ihn so daheim absetzen zu können. Wegen eines „dringenden Einsatzes“, so heißt es, habe man ihn aber um 6.30 Uhr auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes am Stubbenweg samt genauer Wegbeschreibung entlassen: „Der Mann war zu diesem Zeitpunkt klar orientiert“, so die Behörde.

Das Warum

Weshalb der Mann Richtung Rastede und nicht nach Hause lief, ist unbekannt. Er habe „nicht gewusst, wo er ist“ – so ein Bekannter des Verunglückten, der mit ihm bis zum Unfall in Kontakt gestanden habe. Unklar bleibt ebenso, weshalb er die Fahrbahn nutzte, obwohl sich ebenda ein Gehweg befand. Zeugen hatten gegen 6.50 Uhr einen Mann mitten auf besagter Straße in Wahnbek gemeldet. Eine Streife sei rausgefahren und hätte diesen auch angetroffen. Bei der Überprüfung sei er aber auf dem Gehweg fortgerannt, „vermutlich um sich einer weiteren Kontrolle durch die Polizeibeamten zu entziehen“, so Stephan Klatte. Weil keine Verkehrsgefährdung mehr erkennbar gewesen sei, der Mann „augenscheinlich nicht alkoholisiert war“, ließ man ihn offenbar ziehen. Das verwundert bei einer so offensichtlichen wie unerklärlichen Flucht.
Da kommt ein zweites Mal die Polizei, weil er auf der Fahrbahn rumrennt, das ist doch Fürsorge genug.

Aufmerksam machen möchte ich auch noch, dass er sein Handy dabei hatte. Ob er damit nicht hätte eine Karte aufrufen können?


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21.11.2017 um 19:52
Marike schrieb:Mir geht es darum, dass man den Unfall hätte 'verhindern' können.
@Marike
In der tat lassen sich viele Unfälle verhindern. Vorraussetzung dafür ist aber, das alle Verkehsteilnehmer, egal ob motorisiert oder nicht vorrausschauend fahren. Also das man als Autofahrer seine Geschwindigkeit auch mal drosselt, wenn Sicht und Wetter nicht ideal sind. Besonders im Dunkeln sollte man vorsichtig fahren.


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