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Die Plaza Frau

10.856 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Unbekannt, Schuhe, Hotel ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die Plaza Frau

12.08.2025 um 08:49
Danke @PrivateEye für die Idee und Verweis zu dieser Sendereihe.

Auch ein Möglichkeit wäre es sich an das Team von exactly zu wenden. Diese haben ja auch vor Kurzem zum Fall Inga ein interessante Recherche geliefert.


https://www.mdr.de/tv/programm/exactly100.html


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Die Plaza Frau

21.07.2026 um 21:07
Zitat von musikengelmusikengel schrieb am 10.05.2019:spinnen wir das weiter, die Eltern verstorben, keine Geschwister, wohnte sie im Elternhaus.
Dann verschwindet JF und kommt nicht wieder...
auch hier würden die Nachbarn irgendwann die Polizei einschalten, weil sich keiner mehr um das Haus kümmert.
An dieser Stelle (auch wenn dein Beitrag viele Jahre alt ist) möchte ich nochmal auf das Anmeldeformular zurückkommen:
iden-Artboard 1


Es wurden unterschiedliche Straßennamen vermutet. Bei näherer Betrachtung möchte ich eine weitere Möglichkeit in den Raum werfen:
"Rue de la Statiou". Statiou ist unter anderem ein Nachname : https://forebears.io/x/de/surnames/statiou
:https://lastnames.myheritage.de/last-name/statio

Meiner Meinung nach bestehen die letzten beiden Buchstaben nämlich aus einem sehr dicht an einem O klebenden U . Wenn man sich vorstellt, das U zu schreiben, wird man den Stift nach dem unteren U-Bogen wieder hochführen und dann beim erneuten Hinabführen hat "Jennifer" eine Doppellinie gemalt, die den Eindruck erweckt, als es würde sich um ein kleines E handeln. (Weiter unten, im Wort Belgium, sieht man zum Vergleich ein anderes u von ihr, aber ohne diese zufällige Doppellinie)

Noch eine Lesart wäre "Stanou", weil das t in "Fergate" gänzlich anders aussieht als das im Straßennamen, ist es vielleicht gar keins. Es könnte auch ein N sein, eines das etwas größer geraten ist als das N im Wort "Verlaine". Dann hieße es "Rue de la Stanou.


Nicht, dass das zur Identität der Frau führen könnte, denn ich halte die Angaben für bewusst irreführend. Aber für die als gering zu erachtende Möglichkeit, dass doch irgendetwas echt an diesem Formular ist, wollte ich die abweichende Lesart von "Stehde" bzw. "Station" einmal erwähnt haben.
Auf der anderen Seite machen beide Striche, von denen einer ein vermeintlicher i-Strich ist, im Prinzip auch keinen Sinn. Einer ist definitiv zu viel, egal was man da interpretiert. "Jennifer" hat sich Mühe gegeben, so unleserlich wie möglich zu schreiben.
Zitat von J.HypoliteJ.Hypolite schrieb am 01.11.2020:Natürlich gemäss Anmeldeformular hat Jennifer Fergate nur das ai in Fairgate bei der Unterschirft richtig gestellt mit Fergate
Diese kleine Änderung macht das Rezeptionspersonal in dem Moment sicherlich nicht stutzig. Wie wir von LCW und der damaligen Plaza Rezeption hörten gab es an dem Mittwochabend eine Rushhour gegen 22 Uhr im Plaza. Streiks in Oslo.
Jennifer konnte sogar ohne Probleme am 2 Juni morgens für 2 Tage verlängern und dies immer noch für 2 Personen.
Wobei sie damit nicht gerechnet haben dürfte. Von daher würde ich einer weit, weit vorne im Thread bereits erwähnten These zustimmen, dass "Lois" erfunden wurde, um die fehlenden Dokumente / Kreditkarte mit dem Eintreffen einer noch fehelenden Partnerperson in Aussicht zu stellen. Das Kreuz bei Barzahlung dürfte dann eine ebensolche in Aussicht gestellt haben.
Zitat von J.HypoliteJ.Hypolite schrieb am 01.11.2020:Soweit ich mich im LCW Dokument auskenne eben auch was die damalige Zimmerbelegung angeht, gibt es nur den Gast aus Zimmer 2816 welcher nicht mehr identifizierbar war.
Und der wird in den meisten Szenarien fast vollständig übersehen. Die Zeitung, die für ihn bzw. seine Zimmernummer bestimmt war, lag in JF's Zimmer. Was hier aber komplett unter den Tisch fällt, ist die Aussage von Borghild Strandenes, der unmittelbaren Zimmernachbarin des unbekannten (Amerikaners?): https://www.vg.no/spesial/2017/plaza-english/#dokumentar
ab Minute 15:09.
Sie beschreibt ein stampfendes Geräusch, das sie geweckt hat (in welcher Nacht wird nicht klar) und welches sie derart beunruhigt hat, dass sie schon die Rezeption benachrichtigen wollte. Dann aber hörten die Laute auf.
Für die Dokumentation hat sie dieses Geräusch, so gut es ihr aus der Erinnerung möglich war, rekonstruiert. Mann kann es sich anhören.
Ist der Unbekannte aus Zimmer 2816 der Täter? Rühren die Geräusche vom Versuch her, "Jennifers" Sachen mit Gewalt in seinen Koffer zu quetschen, wo zu wenig Platz für sie ist?
Zitat von emodulemodul schrieb am 01.11.2020:Dass die für Zimmer Nr. 2816 bestimmte Zeitung im Zimmer der Plaza-Frau gefunden wurde, muss für den Fall natürlich trotzdem nicht unbedingt eine Bedeutung haben, es wäre ja denkbar, dass die Plaza-Frau diese Tasche irgendwo mitgehen liess. Wobei die besagte Tasche eher nicht an der Türe von Nr. 2816 hing, denn die Plaza-Frau hätte keine Veranlassung gehabt, an Zimmer Nr. 2816 vorbeizugehen, da der Lift auf der anderen Seite liegt.
Wenn der Mann aus 2816 nicht der Täter ist, kann der wahre Täter die Zeitung als weiteres irreführendes Indiz in "Jennifers" Zimmer gelegt haben.
Sie kann aber im Zimmer 2816 gewesen sein, weil sie mit ihm verabredet war oder vielleicht gedacht hat, dass es sich beim dem Mann um ihre Kontaktperson handelt. Das Mitnehmen der Zeitung (hing die nicht am Türgriff? Ich meine, das gelesen zu haben, dass man das so handhabte) könnte bedeutet haben: Ich bin da.
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb am 01.11.2020:Was Lois betrifft: es ist nur eine Vermutung, dass diese Person tatsächlich existiert. Die Supervisorin der Rezeption ist die einzige Person, die der Ansicht ist, dass Jennifer in Begleitung eines Mannes war. Der Rezeptionist, welcher den Check in vorgenommen hat, war der Ansicht das sie alleine war.
Die vermeintliche Begleitung von "Jennifer" kann sich, ohne ihr Wissen, ohne ihr weiter aufgefallen zu sein, auch einfach dicht hinter sie gestellt haben, um zu beobachten, was sie auf den Anmeldezettel schreibt. Wenn dieser Mann tatsächlich Dollar getauscht hat, dann könnte er Amerikaner und der Gast mit der englischen Zeitung von 2816 gewesen sein.
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb am 02.11.2020:Ich glaube an Selbstmord aber gut: wenn ein Täter im Raum eine der Karten mit einem Laptop und einem Kartenleser/Schreiber kopiert hätte, so wäre es technisch möglich gewesen das Zimmer zu verlassen, von außen die Karte einzuführen und mit zweimaligem Heben des Türgriffs die Tür genau so zu verriegeln wie man sie von innen verriegeln kann. Ob dieser Vorgang geloggt worden wäre weiß ich allerdings nicht.

Aber da glaube ich nicht dran: der technische Aufwand, das Wissen um das Schloß und dann ein so dilletantisch ausgeführter als Selbstmord getarnter Mord?
Auch hier möchte ich mich einer bereits früher geäußerten These anschließen: Der Security-Chef ist der Einzige, der gesagt (behauptet?) hat, dass die Tür von innen doppelt verriegelt war. Vielleicht stimmt das gar nicht. Für das Hotel mit seinen teils hochrangingen Gästen aus der Politik ist der Mord an einem Hotelgast fatal fürs Image. Ein Suizid hingegen lässt keine Bedenken an der Sicherheit des Hotels aufkommen.
Warum man allerdings nicht intern alle Gäste der 28. Etage dokumentiert wurden, ist unverständlich. Vielleicht wussten die Mitarbeiter damals mehr als heute noch bekannt ist und mehr als je an die Polizei weitergeleitet wurde.
Zitat von JosephConradJosephConrad schrieb am 02.11.2020:Der Täter hätte damit rechnen müssen, dass nach dem Schuss draußen jemand auf ihn wartet. Dann die Waffe so in die Hand zu legen, ohne dass der Abzug gedrückt wird und unerkannt zu entkommen erscheint mir als wenig wahrscheinlich.
Es scheint aufgrund einiger schlüssiger Überlegungen, die hier im Thread angestellt wurden, wahrscheinlich, dass die Waffe dem Opfer erst nach eintreten der Totenstarre in die Hand gelegt wurde. Anders wäre es nicht möglich gewesen, den Auslöser zu fixieren, durchzuziehen, sodass beim Lösen ein Klickgeräusch zu hören gewesen war.
Zitat von Arthur.MArthur.M schrieb am 15.02.2022:Da verstehe ich die Zahlungsverweigerung nur so, daß die Identität gewahrt werden mußte
Ich könnte mir vorstellen, dass "Jennifer" kaum Geld dabei hatte. Jedenfalls nicht so viel, dass sie das Zimmer hätte bezahlen können.
Vielleicht hatte sie am Donnerstag eine Verabredung, von der sie wusste, dass sie für ihre "Information" / ihre "Wahre" Geld erhalten würde. Da sie das Zimmer am Freitag Morgen verlängert hat, ist davon auszugehen, dass die Person, die sie den gesamten Donnerstag über versucht hat, zu treffen, nicht gekommen ist. Die Sache, wegen der sie im Plaza eingecheckt hat, ist nicht zustande gekommen.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb am 17.12.2024:Ich persönlich vermute sehr stark, dass JS einfach in Angst war. Sie wusste mMn sehr wahrscheinlich genau das sie in großer Gefahr schwebte und verhielt sich deshalb auch so unauffällig wie möglich. Kaum Appetit, viele Stunden allein auf dem Zimmer. Kontakte nur wenn es nötig ist. Möglichst keine Spuren erzeugen. Es wirkt auf mich so, als hätte sie auf etwas und/oder jemanden in großer Anspannung gewartet. Sie hatte ein Gepäckstück mit unbekanntem Inhalt dabei, dass nach ihrem Ableben spurlos verschwand. Ging es ggf. um diesen Inhalt? Ging es um eine Übergabe? Vielleicht sogar ein gefährliches Geschäft? Wählte sie verzweifelt von ihren Zimmer aus eine Kontaktnummer die man ihr für Notfälle gegeben hatte, aber die sich dann als falsch herausstellte, weil man eine Falle stellte?
Ja, irgendetwas in dieser Art. Vielleicht eine Erpressung ihrerseits oder eine Informationsverkauf. Die Person hat sie vielleicht an einen Ort in Oslo bestellt, um zu sehen, wer kommt. Er hat sich versteckt gehalten und ist ihr ins Plaza gefolgt. Jetzt wusste er, wo sie wohnt, bzw. in welchem Zimmer.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb am 17.12.2024:Während der Hotbite mit sehr reichhaltigem Trinkgeld grißzügig von ihr bezahlt wurde, blieb die Zimmermiete aus.
Das großzügige Trinkgeld diente vielleicht der Ablenkung von dem Umstand, dass sie zu diesem Zeitpunkt nicht in der Lage war, ihr Zimmer zu bezahlen.


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Die Plaza Frau

21.07.2026 um 21:58
@Lanigiro

Und zu was tendierst du? Mord oder Suizied?


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21.07.2026 um 22:29
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Auf der anderen Seite machen beide Striche, von denen einer ein vermeintlicher i-Strich ist, im Prinzip auch keinen Sinn. Einer ist definitiv zu viel, egal was man da interpretiert.
Ich denke, dass der rechte Strich einfach ein Komma aus der oberen Zeile ist. Ist das zu abwegig?
Also
"P148 [Komma] Rue de la
Station [Komma] ..."
Das Komma nach Station (meine Leseart) ist auch ziemlich weit unten.


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22.07.2026 um 00:56
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Es wurden unterschiedliche Straßennamen vermutet. Bei näherer Betrachtung möchte ich eine weitere Möglichkeit in den Raum werfen:
"Rue de la Statiou".
Ich hatte die Gelegenheit, mich mit dem Schriftgutachter sehr intensiv auseinandersetzen zu können, der das Original zur Begutachtung vorliegen hatte. Er hat bestätigt, dass es zweifelsfrei "Rue de la Station" lautet.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Wobei sie damit nicht gerechnet haben dürfte. Von daher würde ich einer weit, weit vorne im Thread bereits erwähnten These zustimmen, dass "Lois" erfunden wurde, um die fehlenden Dokumente / Kreditkarte mit dem Eintreffen einer noch fehelenden Partnerperson in Aussicht zu stellen. Das Kreuz bei Barzahlung dürfte dann eine ebensolche in Aussicht gestellt haben.
Dies entspricht auch meiner Einschätzung. Es war der eigentliche Plan um Zeit zu gewinnen. Wahrscheinlich bis ein bestimmtes Ereignis eintreten sollte, in dessen Anschluss sie unerkannt das Weite sucht.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Ist der Unbekannte aus Zimmer 2816 der Täter?
Unmöglich ist nichts. Ich vermute einen Zusammenhang zwischen JF und dem Amerikaner (mehr ist von ihm nicht bekannt). Ich denke nicht, dass JF die Nacht der Abwesenheit aus ihrem Zimmer außerhalb des Hotels verbracht, sondern vielmehr bei ihm. Vielleicht war er für "den geplanten Job" auch ihre Rückversicherung, der Safe Harbor. Irgendetwas lief dann gewaltig schief, dass sie das Spielfeld verlassen musste. Daher auch die USA Today von seiner Zimmertür in ihrem Zimmer.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Das Mitnehmen der Zeitung (hing die nicht am Türgriff? Ich meine, das gelesen zu haben, dass man das so handhabte) könnte bedeutet haben: Ich bin da.
Damit widersprichst du deiner eigenen Theorie, dass er sich extra dicht hinter ihr positionierte und Geld wechselte.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Es scheint aufgrund einiger schlüssiger Überlegungen, die hier im Thread angestellt wurden, wahrscheinlich, dass die Waffe dem Opfer erst nach eintreten der Totenstarre in die Hand gelegt wurde. Anders wäre es nicht möglich gewesen, den Auslöser zu fixieren, durchzuziehen, sodass beim Lösen ein Klickgeräusch zu hören gewesen war
Nicht nach eintreten der Totenstarre. Der Zeitraum wäre zu groß gewesen. Das Blut auf den Tatortbildern von Krispos ist dazu eindeutig zu frisch und entspricht in ungefähr den geschilderten zeitlichen Abläufen. Denkbar wäre, dass bei Schussabgabe die Muskulatur verkrampfte, der Täter hätte die Hand/Finger somit nur ein wenig zurechtbiegen müssen, um die Waffe entsprechend positionieren zu können (verifiziert in einer Diskussion mit einem mir bekannten, sehr erfahrenen Gerichtsmediziner).
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Ich könnte mir vorstellen, dass "Jennifer" kaum Geld dabei hatte. Jedenfalls nicht so viel, dass sie das Zimmer hätte bezahlen können.
Vielleicht hatte sie am Donnerstag eine Verabredung, von der sie wusste, dass sie für ihre "Information" / ihre "Wahre" Geld erhalten würde. Da sie das Zimmer am Freitag Morgen verlängert hat, ist davon auszugehen, dass die Person, die sie den gesamten Donnerstag über versucht hat, zu treffen, nicht gekommen ist. Die Sache, wegen der sie im Plaza eingecheckt hat, ist nicht zustande gekommen.
So in etwas, ja. Allerdings bin ich mir noch nicht ganz so sicher, ob die andere Person von dieser "Verabredung" auch wusste...


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Die Plaza Frau

22.07.2026 um 07:48
Zitat von Betty89TrudeBetty89Trude schrieb:"P148 [Komma] Rue de la
Station [Komma] ..."
Das Komma nach Station (meine Leseart) ist auch ziemlich weit unten.
Das ist kein "P" vor der Hausnummer,
(das ist zwar unwichtig, möchte das aber so nicht stehenlassen)

sondern:
Zitat von tombarnabytombarnaby schrieb am 20.09.2024:Für mich ist dieses Zeichen das ganz typische vom Rezeptionisten, der dem Gast die Stellen markiert, wo der Gast was einzutragen hat. Üblicherweise liegt das Formular für den Gast lesbar und der Rezeptionist macht die Zeichen "über Kopf".
Vgl. das Zeichen links von der Hausnummer 148 und auch zweimal links unten.
Beitrag von tombarnaby (Seite 532)

Bei genauer Zählerei sind insgesamt 6 solcher Zeichen vorhanden.

Ich lese bei der Straße auch nur "Station" - nix anderes.

Hat sie nicht mal bei einem anderen Hotel "Bahnhofstraße" auf dt. eingetragen?
Mir ist so, bin aber grad zu faul zum Nachsehen.


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22.07.2026 um 07:50
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:Ich hatte die Gelegenheit, mich mit dem Schriftgutachter sehr intensiv auseinandersetzen zu können, der das Original zur Begutachtung vorliegen hatte. Er hat bestätigt, dass es zweifelsfrei "Rue de la Station" lautet.
Hat der Gutachter auch etwas dazu gesagt, dass "Verlaine" ganz anders geschrieben ist? Vorher macht sie beim "a" (und "d") unten einen Doppelbogen (weil links unten angesetzt). In "Station" führt das dazu dass es einem "e" ähnelt. Das "n" sieht in "Station" auch komplett anders aus.
Könnte das ein kurzer Rückfall in ihre normale Schrift sein? Nachdem sie diese vorher durch eine sehr schwungvolle, ausladende Handschrift verschleiert hat?
Zitat von Betty89TrudeBetty89Trude schrieb:Ich denke, dass der rechte Strich einfach ein Komma aus der oberen Zeile ist. Ist das zu abwegig?
Nein gar nicht abwegig, das sehe ich genauso. Es entspricht dem zweiten Komma und sieht deutlich anders aus als der i-Punkt.
Zitat von Betty89TrudeBetty89Trude schrieb:P148
Diese vermeintlichen "P"s am Anfang sind alles Kreuze, die die Rezeptionisten machen um anzuzeigen welche Felder auszufüllen sind. Das dabei der Stift nicht abgesetzt wird ist ganz typisch - habe ich auch schon X-mal gesehen (oder P-mal). Die Raumnummer hat übrigens auch die Rezeption eingetragen.


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22.07.2026 um 09:13
Zitat von tombarnabytombarnaby schrieb:sind insgesamt 6 solcher Zeichen
Zitat von cycliccyclic schrieb:"P"s am Anfang sind alles Kreuze
Danke für eure Aufklärung. Ich war mir da gestern auch nicht sicher, wollte es aber irgendwie bezeichnen. Für mich hatte es eine Ähnlichkeit zu dem R in Rue.


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22.07.2026 um 10:59
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:Ich hatte die Gelegenheit, mich mit dem Schriftgutachter sehr intensiv auseinandersetzen zu können, der das Original zur Begutachtung vorliegen hatte. Er hat bestätigt, dass es zweifelsfrei "Rue de la Station" lautet.
Ich erlaube mir trotzdem, damit nicht einverstanden zu sein. Die Buchstaben sind viel zu unterschiedlich
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:Damit widersprichst du deiner eigenen Theorie, dass er sich extra dicht hinter ihr positionierte und Geld wechselte.
Ich denke mir folgendes: Der "Amerikaner" wusste nicht exakt, um welche Person es sich handelt. Er wollte ein Zimmer auf ihrer Etage, in ihrer Nähe. Man muss es in einem über Tausend-Betten-Haus erst einmal hinbekommen, mit jemandem auf der selben Etage ein Zimmer zu bekommen. Das kann man nicht dem Zufall überlassen. Ergo muss man sich explizit ein Zimmer auf Etage 28 wünschen. Das konnte er nur, wenn er beim Checkin in in ihrer Nähe steht und verifizieren kann, dass sie die Person ist, auf die er wartet / auf die er angesetzt ist. Möglicherweise waren Name und Adresse vorgegeben und somit Erkennungszeichen.
Vielleicht hat auch er die Zeitung an ihre Tür gehängt, um ihr Nachricht zu geben, in welchem Zimmer er wohnt. Das kann ein Zettel in der Zeitung gewesen sein. Vielleicht standen darauf auch die beiden belgischen Telefonnummern. (Zum Belgier im Zimmer direkt gegenüber später)
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:Das Blut auf den Tatortbildern von Krispos ist dazu eindeutig zu frisch und entspricht in ungefähr den geschilderten zeitlichen Abläufen. Denkbar wäre, dass bei Schussabgabe die Muskulatur verkrampfte, der Täter hätte die Hand/Finger somit nur ein wenig zurechtbiegen müssen, um die Waffe entsprechend positionieren zu können (verifiziert in einer Diskussion mit einem mir bekannten, sehr erfahrenen Gerichtsmediziner).
Das bedeutet, du glaubst, dass sie am Samstag ermordet wurde, in dem Augenblick als die Studi-Aushilfe den Schuss gehört hat?
Was sagt der erfahrene Gerichtsmediziner dann zu der unverdauten Bratwurst? Zu dem beißenden Geruch im Zimmer? Zu dem Zeitaufwand der nötig ist, Fingerabdrücke in ihrem Zimmer zu beseitigen, einen Teil der Kleider mitzunehmen?
Ich denke, sie ist am Freitag gestorben, kurz nach Eintreffen der Bratwurst. Sie ist beim Essen unterbrochen worden, daher der noch volle Teller.
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:Allerdings bin ich mir noch nicht ganz so sicher, ob die andere Person von dieser "Verabredung" auch wusste...
Wie meinst du das? Wie lautet deine Gesamttheorie?
Zitat von Betty89TrudeBetty89Trude schrieb:Ich denke, dass der rechte Strich einfach ein Komma aus der oberen Zeile ist. Ist das zu abwegig?
Ja, jetzt wo du es sagst ...


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Die Plaza Frau

22.07.2026 um 12:20
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Ich erlaube mir trotzdem, damit nicht einverstanden zu sein. Die Buchstaben sind viel zu unterschiedlich
Nur zu, damit liegst du grundsätzlich auch gar nicht so weit daneben. Es gibt noch deutlich andere überraschende Elemente im Bereich Handschrift 😉
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Ich denke mir folgendes: Der "Amerikaner" wusste nicht exakt, um welche Person es sich handelt. Er wollte ein Zimmer auf ihrer Etage, in ihrer Nähe. Man muss es in einem über Tausend-Betten-Haus erst einmal hinbekommen, mit jemandem auf der selben Etage ein Zimmer zu bekommen. Das kann man nicht dem Zufall überlassen.
Denkbar. Allerdings weiß man in einem Team, mit wem man in der selben Mannschaft spielt. Eine Team-Konstellation halte ich hier für möglich.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Das bedeutet, du glaubst, dass sie am Samstag ermordet wurde, in dem Augenblick als die Studi-Aushilfe den Schuss gehört hat?
Ja, dies stimmt mit der restlichen Spurenlage sehr gut überein.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Was sagt der erfahrene Gerichtsmediziner dann zu der unverdauten Bratwurst?
Jegliche Nahrungsmittel haben eine gewisse Verweildauer im Magen und weisen einen (mit ansteigender Verweildauer) einen entsprechenden Zersetzungsgrad auf. Sie kann somit die Wurst nur in einem bestimmten Zeitrahmen vor ihrem Ableben zu sich genommen haben. Der Zersetzungsprozess läuft übrigens auch eine gewisse Zeitlang nach Eintritt des Todes weiter, da es sich hier um eine Art passiven Prozesses handelt (Zersetzung durch die Magensäure) und nicht um einen aktiven Prozess (z.B. Zerkleinerung durch Kauen). Dieser Prozess stoppt irgendwann automatisch, sprich dann, wenn die Magensäure gesättigt ist und sie somit ihre zersetzende Funktion nicht mehr erfüllen kann.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Zu dem beißenden Geruch im Zimmer?
Vermutlich die entstandenen Dämpfe, die bei der Abgabe der beiden Schüsse entstanden ist (meine persönliche Interpretation).
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Zu dem Zeitaufwand der nötig ist, Fingerabdrücke in ihrem Zimmer zu beseitigen
Sollte das Szenario mit dem Amerikaner und dem Safe Harbor stimmen, dann war er nur ein einziges Mal in ihrem Zimmer. Da in dem Fall das weitere Vorgehen feststand, wird er von vornherein Handschuhe getragen haben.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:einen Teil der Kleider mitzunehmen?
Bei ihrem leichten Gepäck ist das sehr schnell realisiert. Auch als Alleintäter ohne Mithelfer. Auch wissen wir aus der Schilderung des Security Mitarbeiters, dass der Täter mehrere Minuten im Zimmer verbracht hat. Wann genau der Täter geflohen ist lässt sich nicht nachvollziehen, da auch der Security Mitarbeiter seinen Posten verlassen hat (verständlicher Weise). Also Zeit war auf jeden Fall genug vorhanden.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Wie meinst du das? Wie lautet deine Gesamttheorie?
Ich belasse es mal bei einem Teil der Theorie.

Möglich wäre, dass eine gewisse Zielperson durch JF ermordet werden sollte. Ebenso vorstellbar ist, dass diese Zielperson etwas erhalten, was JF ihr abnehmen, oder was an sie übergeben werden sollte.


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Die Plaza Frau

23.07.2026 um 13:05
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:Es gibt noch deutlich andere überraschende Elemente im Bereich Handschrift 😉
Nämlich?
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Was sagt der erfahrene Gerichtsmediziner dann zu der unverdauten Bratwurst?
Jegliche Nahrungsmittel haben eine gewisse Verweildauer im Magen und weisen einen (mit ansteigender Verweildauer) einen entsprechenden Zersetzungsgrad auf. Sie kann somit die Wurst nur in einem bestimmten Zeitrahmen vor ihrem Ableben zu sich genommen haben. Der Zersetzungsprozess läuft übrigens auch eine gewisse Zeitlang nach Eintritt des Todes weiter, da es sich hier um eine Art passiven Prozesses handelt (Zersetzung durch die Magensäure) und nicht um einen aktiven Prozess (z.B. Zerkleinerung durch Kauen). Dieser Prozess stoppt irgendwann automatisch, sprich dann, wenn die Magensäure gesättigt ist und sie somit ihre zersetzende Funktion nicht mehr erfüllen kann.
Genau. Hier beschreibst du die physiologischen Vorgänge. Wenn "Jennifer" aber am Freitag Abend das Stück Wurst zu sich genommen hat, dann wäre dieses am Samstag Abend, dem Zeitpunkt des Schusses, verdaut gewesen.
Sie muss also bereits tot gewesen sein, als der Schuss fiel. Daher war angedaute Wurst vom Freitag in ihrem Magen, sonst hätte dieser leer sein müssen.
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:Vermutlich die entstandenen Dämpfe, die bei der Abgabe der beiden Schüsse entstanden ist (meine persönliche Interpretation).
Oder der beginnende Verwesungsgeruch
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Wie meinst du das? Wie lautet deine Gesamttheorie?
Ich belasse es mal bei einem Teil der Theorie.
Warum denn? Erzähl doch mal. Ich fände es interessant.
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:Möglich wäre, dass eine gewisse Zielperson durch JF ermordet werden sollte. Ebenso vorstellbar ist, dass diese Zielperson etwas erhalten, was JF ihr abnehmen, oder was an sie übergeben werden sollte.
Und die Zielperson sollte erst verführt werden? Weshalb sie sich mit halterlosen Strümpfen und Spitzendessous bekleidet hat?

Aber in welchen Kontext ist das eingebettet? Das sind alles nur Bruchstücke, die kein schlüssiges Gesamtbild ergeben.
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Das bedeutet, du glaubst, dass sie am Samstag ermordet wurde, in dem Augenblick als die Studi-Aushilfe den Schuss gehört hat?
Ja, dies stimmt mit der restlichen Spurenlage sehr gut überein.
Nicht wirklich.
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:Bei ihrem leichten Gepäck ist das sehr schnell realisiert.
Darum geht es doch gar nicht. Es geht um die Frage, warum er nochmal in ihrem Zimmer war.
Meiner Meinung nach, um ihr die Waffe in die Hand zu legen. Deshalb war der Abzug gespannt, das ist ja nur nach Eintritt der Totenstarre möglich, eine schlaffe Hand hält den nicht gedrückt.

Die Etiketten hat sie vermutlich selbst entfernt, damit nicht auffällt, dass die Klamotten nicht so edel wie der René Lazard Blazer und die anderen zwei Teilchen sind. Schließlich ist sie ohne Geld in einem fünf-Sterne-Hotel abgestiegen und die Dame vom Reinigungsservice hat ja indirekt zugeben, dass das Personal schon mal einen Blick auf die Sachen ihrer Gäste wirft.


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Die Plaza Frau

23.07.2026 um 13:44
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Nämlich?
Ich darf keine Werbung machen 😉
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Daher war angedaute Wurst vom Freitag in ihrem Magen, sonst hätte dieser leer sein müssen.
Nein, die logische Schlussfolgerung ist, dass sie die Wurst am Freitag nicht mehr angerührt hat. Überlege dir doch mal, was der HotBite für einen Hintergrund gehabt haben könnte. Immerhin wurde er zuerst an das Zimmer von Mr. F. geliefert. Wieso dahin, wenn JF ihn eigentlich hätte haben und essen wollen? Wenn du den Room-Service bestellst, dann erschein dort im Display auch deine Zimmernummer...

Letztendlich wird sie irgendwann am Samstag Hunger gehabt und zugebissen haben.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Nicht wirklich.
Doch. Allein schon der Gerinnungszustand des ausgetretenen Blutes. Dies war relativ frisch und nicht bereits zahlreiche Stunden alt. Dies ist auch auf den Tatortbildern sehr gut zu sehen.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Oder der beginnende Verwesungsgeruch
Eher weniger. Verwesungsgeruch ist süßlich. Ich weiß nicht, ob du so etwas schon einmal persönlich gerochen hast. Dieser Geruch unterscheidet sich jedoch sehr von anderen Gerüchen und ist nicht beißend, wie er beschrieben wurde. Er ist eigentlich von der besonderen Art, dass du ihn auch ohne vorherige Geruchserfahrung sofort richtig zuordnen kannst.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Und die Zielperson sollte erst verführt werden? Weshalb sie sich mit halterlosen Strümpfen und Spitzendessous bekleidet hat?
Wer sagt das? Vielleicht wollte sie einfach nur gut aussehen, bzw. einer möglichen Rolle gerecht werden.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Darum geht es doch gar nicht. Es geht um die Frage, warum er nochmal in ihrem Zimmer war.
Ich denke, um eine Mitwisserin loszuwerden und weitere Spuren auf sich selbst verwischen zu können.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Deshalb war der Abzug gespannt, das ist ja nur nach Eintritt der Totenstarre möglich, eine schlaffe Hand hält den nicht gedrückt.
Bedingt. Es ist alles andere als unüblich, dass sich bei Kopfschüssen die Muskulatur (und somit auch die Arme und Hände) verkrampft. Dies löst sich irgendwann und es sieht wieder alles normal aus.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Die Etiketten hat sie vermutlich selbst entfernt, damit nicht auffällt, dass die Klamotten nicht so edel wie der René Lazard Blazer und die anderen zwei Teilchen sind.
Durchaus denkbar.


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Die Plaza Frau

23.07.2026 um 18:19
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Nämlich?
Ich darf keine Werbung machen 😉
Werbung für was ?
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:Nein, die logische Schlussfolgerung ist, dass sie die Wurst am Freitag nicht mehr angerührt hat. Überlege dir doch mal, was der HotBite für einen Hintergrund gehabt haben könnte. Immerhin wurde er zuerst an das Zimmer von Mr. F. geliefert. Wieso dahin, wenn JF ihn eigentlich hätte haben und essen wollen? Wenn du den Room-Service bestellst, dann erschein dort im Display auch deine Zimmernummer...

Letztendlich wird sie irgendwann am Samstag Hunger gehabt und zugebissen haben.
Du meinst, Monsieur F. war Zielperson?
Wie schon im Zusammenhang mit dem "Amerikaner" erläutert, finde ich es schwierig "zufällig" auf dem selben Flur - und in diesem Fall auch noch direkt gegenüber - ein Zimmer von einer bestimmten Person zu bekommen. Das muss man ausdrücklich verlangen und keiner der Angestellten kann sich an einen speziellen Zimmerwunsch von J. F. erinnern.
Der Belgier, so sehr das ja mit dem falsch ausgefüllten Anmeldeformular zu korrespondieren scheint, hat doch aller Wahrscheinlichkeit nach zufällig gegenüber ein Zimmer bezogen. Der Zimmerservice hat sich dann in der Tür vertan.
Aber wahrscheinlich hat der Mann im Nachgang etwas von dem mitbekommen, was sich da drüben abgespielt hat. Vielleicht weil er durch die Bratwurst-Sache mitbekommen hat, dass drüben eine auffällig gekleidete Person markanten Typs wohnt.
Die Zimmertüren verfügen ja über einen Spion. Er wusste am Samstag morgen schon vom Tod der Frau. Wahrscheinlich hat er deswegen so schnell wie möglich ausgecheckt.

Zurück zur Wurst und zum Hunger:
"Jennifer" hat schon am Freitag kaum bzw. irgendwann gar nicht mehr ihr Hotelzimmer verlassen. Sie muss schon da hungrig gewesen sein. Auf dem Foto sieht man auch drei leere Softdrink-Flaschen und die Chipstüte. Das hat aber nicht gereicht und sie hat Wurs bestellt. Warum also sollte sie bis Samstag Abend nichts davon angerührt haben?
Da passt es doch eher, dass sie während des Essens von jemandem aufgesucht und ermordet wurde. Am Freitag Abend.
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:Doch. Allein schon der Gerinnungszustand des ausgetretenen Blutes. Dies war relativ frisch und nicht bereits zahlreiche Stunden alt. Dies ist auch auf den Tatortbildern sehr gut zu sehen.
Ich sehe nur das Blut an der Waffe. Ob das nun frisch oder getrocknet ist lässt sich über das Foto nicht beurteilen. Da müsste man den Polizeibericht kennen. Gibt es weitere öffentliche Fotos?
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:Vielleicht wollte sie einfach nur gut aussehen,
Unten drunter? Ohne Absicht, das eventuell innerhalb ihrer Mission / ihres Plans einzusetzen?
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Darum geht es doch gar nicht. Es geht um die Frage, warum er nochmal in ihrem Zimmer war.
Ich denke, um eine Mitwisserin loszuwerden und weitere Spuren auf sich selbst verwischen zu können.
Spuren beseitigen, ja. Aber die Mitwisserin - wenn diese Annahme stimmt - war bestimmt schon tot.

Aber ich fasse mal zusammen, was ich glaube verstanden zu haben:

Du könntest dir vorstellen, dass "Jennifer" und der "Amerikaner" dem Belgier eine Information abkaufen oder zukommen lassen wollten. Der Kontakt zu ihm sollte durch die aufgestylte "Jennifer" mittels der falsch gelieferte Bratwurst zustande kommen?
Hat aber nicht geklappt. Die Wurst wird auf "Jennifers" Zimmer geliefert, aber sie lässt sie stehen und isst statt dessen eine Tüte Chips und leert drei Softdrinks. (Hmm.... ich weiß nicht ...)
Am nächsten Abend bekommt sie solchen Hunger, dass sie die 48 Stunden alte Wurst probiert, es bleiben lässt und dann kommt der "Amerikaner", klopft an und sie wird erschossen?

Dieses Szenario erschließt sich mir nicht. Denn wenn Monsieur F. die Zielperson war, müsste das Hotelpersonal involviert gewsen sein, um entweder ihm oder ihr das Zimmer vis à vis zuzuteilen.
Und die sorgsam eingefädelte Kontaktaufnahme hat dann trotzdem nicht geklappt. Er ist ja Samstag schnellstens abgereist. Und wusste zudem vom Tod der Frau, die deiner Meinung nach aber noch lebte.

Und welche Stampfgeräusche hat die Zimmernachbarin vom "Amerikaner" gehört?


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Die Plaza Frau

23.07.2026 um 18:47
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Werbung für was ?
Schau einfach in mein Profil
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Gibt es weitere öffentliche Fotos?
Z.B. dieses: Beitrag von fravd (Seite 213)

Es gibt hier im Thread eine umfangreiche Bildersammlung, da ist eigentlich so ziemlich alles verfügbare Material drin. Als weitere Quelle empfehle ich https://www.vg.no/nyheter/i/xRjoWp/mystery-at-the-oslo-plaza

Ist hin und wieder mal hinter einer Bezahlsperre aber meistens frei zugänglich.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Du meinst, Monsieur F. war Zielperson?
Möglicherweise. Auf Grund der Konstellation könnte es sich anbieten. Leider wissen wir nicht, was er für einen Beruf hatte und für welche Firma er gearbeitet hat.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:hat doch aller Wahrscheinlichkeit nach zufällig gegenüber ein Zimmer bezogen
Er war schon vor ihr da und ist vor ihr abgereist, da sein Meeting beendet war.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Er wusste am Samstag morgen schon vom Tod der Frau
Merkwürdig, oder?
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Da passt es doch eher, dass sie während des Essens von jemandem aufgesucht und ermordet wurde.
Ja
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Am Freitag Abend.
Und wieder nein. Dies passt nicht zur Auffindesituation und den zeitlichen Zusammenhängen insbesondere im Hinblick auf die Blutgerrinung.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Du meinst, Monsieur F. war Zielperson?
Möglich
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Denn wenn Monsieur F. die Zielperson war, müsste das Hotelpersonal involviert gewsen sein, um entweder ihm oder ihr das Zimmer vis à vis zuzuteilen.
Nein. JF hat vorab telefonisch eine Suite bestellt. Diese hast du nur in den oberen Etagen. Von daher war es sehr wahrscheinlich Zufall, dass ihre Zimmer einander genau gegenüber lagen. Aber durch die Bestellung der Suite konnte sie schon einmal eingrenzen, dass sie in unmittelbarer Nähe ihre Unterkunft bekommen würde und nicht irgendwo auf einer der normalen Etagen landen würde.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Der Kontakt zu ihm sollte durch die aufgestylte "Jennifer" mittels der falsch gelieferte Bratwurst zustande kommen?
Ja, durchaus denkbar.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Die Wurst wird auf "Jennifers" Zimmer geliefert
Nein, der von ihr bestellte Hotbite wurde an SEIN Zimmer geliefert. Erst in der Situation der Lieferung hat sich dies aufgeklärt - Kennenlernen geklappt.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Und welche Stampfgeräusche hat die Zimmernachbarin vom "Amerikaner" gehört?
Lässt sich schwer sagen mit ihr, aber ich glaube auf der Webseite, deren Link ich oben gepostet habe, ist ein Interview mit ihr, in dem sie dazu näher befragt wird.

Alles in allem: Vielleicht solltest du dir noch ein paar Wochen Studium gönnen um tiefer in den Fall reinzukommen ;)


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Die Plaza Frau

23.07.2026 um 22:39
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Er ist ja Samstag schnellstens abgereist. Und wusste zudem vom Tod der Frau, die deiner Meinung nach aber noch lebte.
Er wusste Jahre später (beim Besuch des Reporters bei ihm in Belgien), daß in dem Hotel eine Frau gestorben war.
Angeblich hatte es ihm jemand an der Rezeption beim Check-Out gesagt.

Dafür kann es mehrere Möglichkeiten geben, wir wissen nicht was der Reporter vor dieser Aussage gefragt hat.
- Durch den Reporter genervt, will den loswerden und erzählt irgendwas
- War später nochmal im gleichen Hotel und an der Rezeption wurde gesagt "Bei ihrem letzten Besuch gab es auf ihrer Etage einen Todesfall"
- verwechselt das mit einem anderen Hotel
...


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Die Plaza Frau

23.07.2026 um 22:42
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:Nein. JF hat vorab telefonisch eine Suite bestellt.
Wie kommst du auf Suite? Das war ein ganz normales Hotelzimmer


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Die Plaza Frau

23.07.2026 um 23:27
Zitat von FrankMFrankM schrieb:Wie kommst du auf Suite?
Stimmt, mein Fehler. Korrekt ist Business Class Zimmer, was auch eher mit dem geschäftlichen Aufenthalt von Mr. F. überein stimmt.


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Die Plaza Frau

24.07.2026 um 13:39
Zitat von FrankMFrankM schrieb:Er wusste Jahre später (beim Besuch des Reporters bei ihm in Belgien), daß in dem Hotel eine Frau gestorben war.
Angeblich hatte es ihm jemand an der Rezeption beim Check-Out gesagt.
Zitat von FrankMFrankM schrieb:Dafür kann es mehrere Möglichkeiten geben, wir wissen nicht was der Reporter vor dieser Aussage gefragt hat.
- Durch den Reporter genervt, will den loswerden und erzählt irgendwas
- War später nochmal im gleichen Hotel und an der Rezeption wurde gesagt "Bei ihrem letzten Besuch gab es auf ihrer Etage einen Todesfall"
- verwechselt das mit einem anderen Hotel
...
Ja, der Tag seines Checkouts war Samstag.
Den Rest halte ich für arg konstruiert. Zudem wird ein Investigativ-Reporter nicht so dilettantisch sein, suggestive Fragen zu stellen.
Auch ist überliefert, dass er lediglich klingelte und mehrmals abgewiesen wurde. Später hat Monsieur durch die Tür gerufen, ob es sich um den Selbstmord der Frau im Plaza handle. Er sagte dann, man habe es ihm beim Checkout gesagt. Mehr wisse er dazu nicht.
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Gibt es weitere öffentliche Fotos?
Z.B. dieses: Beitrag von fravd (Seite 213)
Danke.
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:Als weitere Quelle empfehle ich https://www.vg.no/nyheter/i/xRjoWp/mystery-at-the-oslo-plaza
Wenn du meinen Posts aufmerksam lesen würdest, dann wüsstest du, dass ich mich auf diese Website beziehe.
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:Ist hin und wieder mal hinter einer Bezahlsperre aber meistens frei zugänglich.
Man müsste ein Konto erstellen, um den Artikel lesen zu können.
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Du meinst, Monsieur F. war Zielperson?
Möglicherweise. Auf Grund der Konstellation könnte es sich anbieten. Leider wissen wir nicht, was er für einen Beruf hatte und für welche Firma er gearbeitet hat.
Ich dachte, er war Journalist.
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:Er war schon vor ihr da und ist vor ihr abgereist, da sein Meeting beendet war.
Das wäre interessant. Ist das gesichert?
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Er wusste am Samstag morgen schon vom Tod der Frau
Merkwürdig, oder?
Allerdings. Von daher die Annahme, dass sie bereits tot war.
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:Und wieder nein. Dies passt nicht zur Auffindesituation und den zeitlichen Zusammenhängen insbesondere im Hinblick auf die Blutgerrinung.
Wer sagt denn das?
Was wäre das denn für ein abgebrühtes Unternehmen, jemanden just in dem Augenblick (ohne Schalldämpfer) zu erschießen, wenn jemand an die Tür klopft.
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Denn wenn Monsieur F. die Zielperson war, müsste das Hotelpersonal involviert gewsen sein, um entweder ihm oder ihr das Zimmer vis à vis zuzuteilen.
Nein. JF hat vorab telefonisch eine Suite bestellt. Diese hast du nur in den oberen Etagen. Von daher war es sehr wahrscheinlich Zufall, dass ihre Zimmer einander genau gegenüber lagen. Aber durch die Bestellung der Suite konnte sie schon einmal eingrenzen, dass sie in unmittelbarer Nähe ihre Unterkunft bekommen würde und nicht irgendwo auf einer der normalen Etagen landen würde.
Etagen. Also mehr als eine Business-Etage? Und der Rest ist was?
Immerhin waren auf dem selben Flur ein Paar auf Hochzeitsreise und ein weiters Paar auf Urlaub. Also eine reine Business-Etage kann es nicht gewesen sein.
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:Lässt sich schwer sagen mit ihr, aber ich glaube auf der Webseite, deren Link ich oben gepostet habe, ist ein Interview mit ihr, in dem sie dazu näher befragt wird.
Ich hatte auf dieses Interview bereits hingewiesen und den Zeitstempel angegeben. Sie kann die Geräusche nicht definieren, aber sie hat sie nachgestellt. Man kann es sich anhören.
Also: Für was hältst du diese Laute und wie passen sie in deine These?
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb:Alles in allem: Vielleicht solltest du dir noch ein paar Wochen Studium gönnen um tiefer in den Fall reinzukommen ;)
Du auch.


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Die Plaza Frau

24.07.2026 um 14:12
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Man müsste ein Konto erstellen, um den Artikel lesen zu können.
Wie ich bereits schrieb. Es wechselt nach einem unbekannten Muster. Mal frei zugänglich, mal mit Account, mal hinter Bezahlsperre.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Ich dachte, er war Journalist.
Nein. Dies war eine Fehlinformation, die ursprünglich aus einem russischen Forum stammte und seinen Weg in dieses gefunden hat, weitere Verbreitung inklusive.

Ich habe den Punkt mit LCW vor Jahren besprochen. Mr. F. war weder Journalist, noch ein Kollege von ihm und er hat auch nie mit ihm zusammengearbeitet. Es bestand im Vorfeld zu keiner Zeit irgendein Kontakt zwischen den beiden.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Das wäre interessant. Ist das gesichert?
Ja
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Wer sagt denn das?
Die Chemie, die Medizin - such dir was aus, was dir gefällt. Der Gerinnungsgrad des Blutes auf den Tatortbilder spricht eine eindeutige Sprache.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Was wäre das denn für ein abgebrühtes Unternehmen, jemanden just in dem Augenblick (ohne Schalldämpfer) zu erschießen, wenn jemand an die Tür klopft.
Wenn du mal in das Hotel fährst und dir die Zimmer anschaust wirst du feststellen, dass diese sehr gut schallgedämpft sind. Selbst einen Schuss hörst du außerhalb des Zimmers nicht wirklich in einer übermäßigen Lautstärke (wurde auch mal irgendwo recht gut beschrieben).

Zudem ist die Darstellung so, dass der Schuss in dem Moment fiel, als der Wachmann anklopfte. Wir haben hier somit ein überschneidendes Ereignis. Der Täter hat nicht gewartet, bis angeklopft wurde und dann abgedrückt, sondern im selben Moment.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Sie kann die Geräusche nicht definieren, aber sie hat sie nachgestellt. Man kann es sich anhören.
Ich habe zu dem Zeitpunkt nicht neben ihr gesessen. Es kann sonst was gewesen sein. Wenn ich Hellseher wäre, wäre der Fall schon gelöst.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb:Du auch.
Weißt du, ich beschäftige mich mit diesem Fall schon seit mehr als 10 Jahren sehr intensiv und habe auch bereits viele Aktivitäten unternommen. Wenn du meinst, ich müsste mich noch tiefer einlesen will ich dir deine Meinung nicht nehmen, aber bitte sieh es mir nach, dass ich dich damit nicht für voll nehmen kann.

Wenn ich mir deine Fragen anschauen, dann wird jedem, der sich länger mit JF beschäftig, auf den ersten Blick klar, dass dir noch haufenweise Basics fehlen.

So long...


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Die Plaza Frau

24.07.2026 um 22:33
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb am 21.07.2026:Ja, irgendetwas in dieser Art. Vielleicht eine Erpressung ihrerseits oder eine Informationsverkauf. Die Person hat sie vielleicht an einen Ort in Oslo bestellt, um zu sehen, wer kommt. Er hat sich versteckt gehalten und ist ihr ins Plaza gefolgt. Jetzt wusste er, wo sie wohnt, bzw. in welchem Zimmer.
Ich denke es war eine Kombination. Ich stelle mir das wie einen aufgeflogenen Handel vor. Man bestellte sie ins Plaza, dort sollte der Deal dann stattfinden. Sie sicherte sich ggf. ab. Erfand diesen "Lois" um eine zweite Schlüsselkarte zu haben. Mit der könnte im Notfall ein Backup in ihr Hotelzimmer, wenn nötig. Für den Alarmierungsfall bekam sie eine Telefonnummer. Doch der Deal flog -bei wem auch immer- auf. Der Kontaktmann, wahrscheinlich der Mr. F. bekam noch rechtzeitig Wind und verschwand. JF hatte keine Ahnung. Als sie merkte das der Deal aufgeflogen ist, versuchte sie die Notfallnummer zu wählen. Vergeblich. Es war eine Falle. Dann wurde sie liquidiert und das Material mitgenommen. Die Spuren wurden halbherzig verwischt, ein Suizidszenario gestellt und der Drops war gelutscht. Grob umrissen jetzt mal.
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb am 21.07.2026:Das großzügige Trinkgeld diente vielleicht der Ablenkung von dem Umstand, dass sie zu diesem Zeitpunkt nicht in der Lage war, ihr Zimmer zu bezahlen
Ja absolut vorstellbar. Es muss auch irgendetwas passiert sein. Die Wurst des Grauens wurde ja kaum angerührt. Ich denke es war absolute Nervosität vorherrschend. Sie (JF) war noch sehr jung. Meiner Meinung nach war sie auch zu jung um irgendwelche wirklich heftigen, möglicherweise geheimdienstlichen, Missionen durchzuführen. Vielleicht wurde sie da auch vorgeschoben. Man weiß es nicht. Vieles ist da für mich denkbar.


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