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Die Plaza Frau

10.874 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Unbekannt, Schuhe, Norwegen ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Die Plaza Frau

27.07.2026 um 15:59
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb am 24.07.2026:Weißt du, ich beschäftige mich mit diesem Fall schon seit mehr als 10 Jahren sehr intensiv und habe auch bereits viele Aktivitäten unternommen. Wenn du meinst, ich müsste mich noch tiefer einlesen will ich dir deine Meinung nicht nehmen, aber bitte sieh es mir nach, dass ich dich damit nicht für voll nehmen kann.

Wenn ich mir deine Fragen anschauen, dann wird jedem, der sich länger mit JF beschäftig, auf den ersten Blick klar, dass dir noch haufenweise Basics fehlen.

Ich habe die Netflix-Doku bestimmt drei Mal gesehen und die auf VG auch einmal. Diesen Thread hier Seite für Seite zu lesen, erachte ich als mühsam, da die Beiträge sich über fast zehn Jahre erstrecken und zum Teil so viel Schwachsinn dabei ist (Jennifer, die blasse Schöne, Fair.... die vergessen wurde), dass mir meine Zeit dafür zu schade ist.

Ich habe mir erlaubt, die 545 Seiten lediglich quer zu lesen, immer mal wieder 10 Seiten zusammenhängend, wenn mir die Ideen und Diskussionen intelligent erschienen. Zum Teil gab es da richtig gute Ansätze.

Mir nun von oben herab zu empfehlen, mich erst einmal einzulesen, finde ich vermessen, zumal du dir ja selbst nicht einmal die Mühe gibst, meine Beiträge richtig zu lesen, sonst wäre die eine oder andere Antwort nicht gekommen bzw. der Hinweis auf VG.
Einen Account werde ich dort nicht erstellen, ich erschließe mir den Inhalt des Artikels aus den Beiträgen dieses Threads. Da wird die ein oder andere Frage erlaubt sein, ohne dass das bedeutet, mich nicht eingelesen zu haben.

Und deine Wahrheit muss nicht die ultimative sein. Es sind auch nur Theorien, weil die entscheidenden Fakten eben nicht offen zugänglich sind.
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb am 24.07.2026:
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb am 24.07.2026:Sie kann die Geräusche nicht definieren, aber sie hat sie nachgestellt. Man kann es sich anhören.
Ich habe zu dem Zeitpunkt nicht neben ihr gesessen. Es kann sonst was gewesen sein. Wenn ich Hellseher wäre, wäre der Fall schon gelöst.
Es geht darum, dass vielleicht irgendwer beim Anhören dieser rekonstruierten Geräusche eine treffende Assoziation bekommt und nicht dass man von dir erwartet Hellseher zu sein.
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb am 24.07.2026:
Zitat von LanigiroLanigiro schrieb am 24.07.2026:Ich dachte, er war Journalist.
Nein. Dies war eine Fehlinformation, die ursprünglich aus einem russischen Forum stammte und seinen Weg in dieses gefunden hat, weitere Verbreitung inklusive.
Aha, o.K. Dann ging es nicht um Material, das sie einer Zeitung zur Verfügung stellen wollte.
Zitat von OliverCromwellOliverCromwell schrieb am 24.07.2026:Die Chemie, die Medizin - such dir was aus, was dir gefällt. Der Gerinnungsgrad des Blutes auf den Tatortbilder spricht eine eindeutige Sprache.
Das ist es eben, was nicht funktioniert: Sich aussuchen, was einem gefällt, damit die eigene Theorie untermauert wird.
Den Gerinnungsgrad von Blut aufgrund eines Fotos bestimmen zu wollen, ist absurd. Sorry, aber da steige ich aus.
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:ch denke es war eine Kombination. Ich stelle mir das wie einen aufgeflogenen Handel vor. Man bestellte sie ins Plaza, dort sollte der Deal dann stattfinden. Sie sicherte sich ggf. ab. Erfand diesen "Lois" um eine zweite Schlüsselkarte zu haben. Mit der könnte im Notfall ein Backup in ihr Hotelzimmer, wenn nötig. Für den Alarmierungsfall bekam sie eine Telefonnummer. Doch der Deal flog -bei wem auch immer- auf. Der Kontaktmann, wahrscheinlich der Mr. F. bekam noch rechtzeitig Wind und verschwand. JF hatte keine Ahnung. Als sie merkte das der Deal aufgeflogen ist, versuchte sie die Notfallnummer zu wählen. Vergeblich. Es war eine Falle. Dann wurde sie liquidiert und das Material mitgenommen. Die Spuren wurden halbherzig verwischt, ein Suizidszenario gestellt und der Drops war gelutscht. Grob umrissen jetzt mal.
Ich denke, wir werden nicht dahinter kommen und das ist so ja ganz offensichtlich gewollt und perfekt umgesetzt.
Nicht einmal ein zeitnahes politisches Treffen war in diesem Hotel geplant, sodass man ein nachrichtendienstliches Motiv vermuten könnte. Dafür hat sich diese Frau ja auch viel zu auffällig verhalten und die Oslo-Konferenz war Monate entfernt.
Da gibt es derart viele Ungereimtheiten: Die vorgeblichen Doppelgänger-Zwillinge aus Verlaine, die belgischen Nummern, deren Ortskennzahl gar nicht zur Verlaine gehörten, die fehlenden Kleidungsstücke und Schuhe, die gar nicht vollständig fehlenden Etiketten (wenn schon, denn schon richtig) die Abwesenheit am Donnerstag, die Taucheruhr, die fünf nach zwölf stehen geblieben sein soll. Alles so pseudoagentenmäßig, denn wie du schon sagst:
Zitat von SlateratorSlaterator schrieb:Sie (JF) war noch sehr jung. Meiner Meinung nach war sie auch zu jung um irgendwelche wirklich heftigen, möglicherweise geheimdienstlichen, Missionen durchzuführen.
Ich merke, dass mir die Beschäftigung mit diesem Fall nicht guttut. Man gerät in so eine Gedankenmühle. Mich zieht das völlig runter. Bin auch eigentlich kein True-Crime-Fan, aber manchmal bleibt man an so einer Sache hängen, eben weil sie so mysteriös ist und dann ist es schwer, sich da wieder rauszuklinken. Aber genau das versuche ich jetzt. Man muss sich ja nicht mit allem belasten, zumal es hier auch vermutlich nicht um ein Unschuldslamm geht, das unwissentlich in irgendwelche Machenschaften geraten ist.


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Die Plaza Frau

17.08.2026 um 00:34
Hallo zusammen,
ich lese seit vielen Jahren hier immer wieder mit. Dieser Fall gehört für mich zu den interessantesten und spannendsten aus dem gesamten Forum. Ich glaube, wahrscheinlich wird Jennifer Fergate erst dann identifiziert werden, wenn ihre DNA mit Genealogie-Datenbanken abgeglichen werden darf. Leider.

Meiner Meinung nach kann man den Aufenthalt von Jennifer in zwei Abschnitte untergliedern. Einmal der Ankunftstag und der Donnerstag: da spricht sie mit der Rezeption, checkt ein, verlässt mehrmals ihr Zimmer, man kann ihr Verhalten fast als aktiv bezeichnen. Ab Donnerstag fehlt sie für ca. 20-24 Stunden. Am Freitagmorgen kehrt sie zurück. Danach ändert sich ihr Verhalten grundlegend. Sie verlängert ihren Aufenthalt, der ursprünglich nur bis Freitag geplant war. Es wirkt auf mich, als ob sie sich ab dann in ihrem Zimmer versteckt, sie hängt ein "Bitte nicht stören"-Schild an die Tür, und vielleicht meldet sie sich auch nur deshalb nicht persönlich an der Rezeption, weil sie ihr Zimmer nicht verlassen kann oder möchte. Es muss also etwas sehr verstörendes in diesen 24 Stunden passiert sein.

Meiner Meinung nach gibt es eine Verbindung sowohl zu dem Amerikaner in Zimmer 2816 als auch zu dem Belgier in Zimmer 2804. Falls sich Jennifer Fergate in ihrem Zimmer versteckte, könnte es doch sein, dass sie absichtlich die Wurst zu Zimmer 2804 liefern ließ, um unauffällig festzustellen, ob die Tür geöffnet wird und ggf. von wem. Vielleicht stand Jennifer hinter dem Türspion, als die Wurstlieferung erfolgte. Da die Wurst nur eine Alibi-Bestellung war, würde es auch erklären, warum sie sie nur widerwillig aß, denn sie war ja eigentlich gar nicht für sie selbst gedacht. Weiß jemand hier mit Sicherheit, ob die Wurstbestellung automatisch an die angezeigte Zimmernummer oder an die telefonisch durchgegebene Zimmernummer geliefert wird?
Das große Trinkgeld könnte auch gegeben worden sein, weil Jennifer keinen kleineren Schein zur Hand hatte und die Hotelmitarbeiterin schnell wieder aus ihrem Zimmer haben wollte.

Weiß hier jemand, wann genau sie versuchte, die beiden Nummern in Belgien anzurufen? Es scheint mir, als ob sie eine Telefonnummer von jemand anderem aufgeschrieben bekam, dessen Handschrift sie nicht richtig lesen konnte. Erfolgten die Anrufe vor oder nach der Aufenthaltsverlängerung?


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Die Plaza Frau

17.08.2026 um 08:41
Vielleicht wiederhole ich, was hier bereits wieder und wieder geschrieben wurde. Aber für mich deutet vieles darauf hin, dass sie aus Deutschland kam. Da ist erst einmal die phonetische Schreibweise von dem Nachnamen "Fairgate", der entsprechend der deutschen Aussprache geschrieben wurde. Denn "Fergate" wird im englischen ja nicht als "Fairgate" ausgesprochen, es muss also die Lautumschreibung gewesen sein. Das gleiche trifft auch auf den männlichen Vornamen "Lois" zu, der in dieser Schreibweise eigentlich ein englischer Frauen-Vorname ist, der belgische Männervornahme wird "Louis" geschrieben. Dann gibt es eine Uhrmacher-Kennzeichnung auf der Uhren-Batterie, die genauso von deutschen Uhrmachern gesetzt wird, Datum und erster Buchstabe des Nachnamens des Uhrmachers. Ich weiß allerdings nicht, ob das eine internationale Gepflogenheit ist, werde ich aber noch herausfinden. Dann die Isotopenanalyse, die mitgeführten verbliebenen Gegenstände...
Ich könnte mir vorstellen, dass Jennifer aus Ostdeutschland kam und in der Wendezeit in internationales Milieu geriet. Sie muss danach längere Zeit in Belgien gelebt haben und kannte Belgier. Ich schließe für mich aus, dass sie eine Profi-Killerin oder so etwas war. Eher kam sie aus der ostdeutschen Provinz, war abenteuerlustig und geriet in falsche Kreise.

Auffällig ist für mich die "USA Today", die man in ihrem Zimmer fand. Jemand, der den Namen "Fairgate" nur phonetisch schreiben kann, hat so jemand Freude am Lesen dieser Zeitung? Es ist für mich ausgeschlossen, dass Jennifer sie dem Gast in Zimmer 1816 an der Tür entwendet hat, um sich selbst damit die Zeit zu vertreiben. Wie kommt sie also in ihr Zimmer? Eine Verwechslung des Zimmerservice? In diesem Hotel, wie wahrscheinlich ist das? Das wäre dann die zweite Verwechslung des Zimmer-Service in kurzer Zeit auf dieser gehobenen Etage, nach der Wurstlieferung.

Gestern hatte ich schon geschrieben, für mich deutet vieles darauf hin, dass Jennifer ihre letzten Tage in großer Angst verbrachte. Falls sie Selbstmord beging, dann aus Angst vor dem, was sie dachte, würde ihr sonst passieren.


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Die Plaza Frau

17.08.2026 um 17:17
Zitat von BentheimBentheim schrieb:Falls sich Jennifer Fergate in ihrem Zimmer versteckte, könnte es doch sein, dass sie absichtlich die Wurst zu Zimmer 2804 liefern ließ, um unauffällig festzustellen, ob die Tür geöffnet wird und ggf. von wem. Vielleicht stand Jennifer hinter dem Türspion, als die Wurstlieferung erfolgte. Da die Wurst nur eine Alibi-Bestellung war, würde es auch erklären, warum sie sie nur widerwillig aß, denn sie war ja eigentlich gar nicht für sie selbst gedacht.
Ich finde diese Idee sehr gut. Ich glaube, diesen Ansatz hatten wir noch nicht.


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Die Plaza Frau

18.08.2026 um 00:04
Jennifer Fergate könnte tatsächlich Suizid begangen haben, aus Angst vor dem, was sie befürchtete, was als nächstes passieren würde. Dann wäre auch diese seltsame Abfolge von Ereignissen, nämlich, dass der Wachmann an der Tür klopft und kurz darauf fällt im Zimmer ein Schuss, erklärbar. Jennifer rechnete nicht mit dem Hotel-Wachmann, warum auch, sie hatte ja erst ihr Zimmer verlängert und auf die Fernseh-Benachrichtigung hin "OK" gedrückt. Sie konnte nicht wissen, dass da "nur" Hotelpersonal vor der Tür steht.


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Die Plaza Frau

09.10.2026 um 10:58
Mir kam mal, so ganz nebenbei, ein Gedanke. Es wurden ja Jennifer und Louis Fergate angemeldet und auch auf dem Meldeschein eingetragen.
Auf diesem Zettel ist aber überhaupt kein Platz für persönliche Daten von 2 Personen.

Ich kenne es zwar auch so, dass dann nur eine Person ihre Daten angibt (auch schon mal ohne Vorlage eines Passes o.ä.) ABER dann war die zweite Person auch direkt anwesend und es wurde mindestens das Geb-Datum der 2. Person abgefragt und notiert.

Also selbst wenn sie sagte, er kommt gleich nach o.ä. , ist eigentlich niemandem aufgefallen, dass dieser Louis offenbar nie in dem Zimmer gewesen ist ? Nur ein benutztes Bett usw.

aber noch mal zum Meldeschein. Würde mich mal interessieren wie das so in Norwegen zu dieser Zeit gehandhabt wurde ?
absolut keine Angaben vom 2. Mitreisenden ?

oder gab es dann evtl. einen 2. Meldeschein, den dann die 2. Person mit persönlichen Daten ausfüllen musste ?


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Die Plaza Frau

09.10.2026 um 18:33
@musikengel

Soweit ich das erinnere, wurde das Zimmer ja zuvor mal für eine Person (Jennifer) telefonisch reserviert. Also Einzelbelegung eines DZ.

Und dann erst am Ankunftstag die 2. Person kurzfristig angekündigt (Lois), so kam erst das 2. Duvet aufs Zimmer.

Das Anmeldeformular wurde teils bedruckt - teils (vor) beschrieben - Zimmernummer und die "x".

Zum Meldeschein/Vorschriften in Schweden kann ich zwar aus persönlicher Erfahrung nichts beitragen, aber es war zu der Zeit zumindest nicht ungewöhnlich, dass derjenige der das Zimmer reservierte/bezahlte das Formular ausgefüllt hat, und mehr als ggf. der Name des/der Mitreisenden wurde nicht vermerkt.

Und der Vorname steht ja dort; dass keine Passnummer dort steht bzw. diese auch nicht nachgefordert wurde (werden konnte) ist allerdings doch verwunderlich. So wirklich einen Reim darauf konnte sich auch hier in all den Jahren keiner darauf machen soweit ich erinne.

Hier hätte ich noch was für Schweden gefunden - polizeiliche "Vorschriften und allgemeine Hinweise zu Registrierungskarten für Hotelgäste usw." - Inkrafttreten 2015, kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass es 1995 strenger für Auslandsgäste gewesen wäre.

Unter §5
När det gäller make eller maka och medföljande barn under 18 år behöver endast en av makarna fylla i och underteckna registreringskortet. Den som är under 18 år och som ensam tar in på hotell, pensionat eller hos annan som yrkesmässigt bedriver uthyrningsverksamhet för övernattning ska registreras. Vid gruppresor ska endast den som är ansvarig för gruppen registreras.
Übersetzung mit deepl.com; Hervorhebung durch mich:
Was Ehepartner und mitreisende Kinder unter 18 Jahren betrifft, muss nur einer der Ehepartner die Meldebescheinigung ausfüllen und unterschreiben. Personen unter 18 Jahren, die allein in einem Hotel, einer Pension oder bei einer anderen Person, die gewerblich Übernachtungsmöglichkeiten vermietet, einchecken, müssen registriert werden. Bei Gruppenreisen muss nur die für die Gruppe verantwortliche Person registriert werden.
Quelle: https://lagen.nu/pmfs/2015:6


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Die Plaza Frau

09.10.2026 um 19:06
Zitat von FrankMFrankM schrieb am 18.11.2020:Auf der Interaktiven Seite von VG (https://www.vg.no/spesial/2017/plaza-english/)
Update (24th of June 2017): The watch was a Citizen Aqualand, model CQ-1021-50. The serial number was
C022-088093 Y,
2010779,
GN-4-S. If any of our readers have a similar watch in the same number series, please let us know where it was bought.
Dazu übrigens hatte ich - allerdings erst heuer - einen Beitrag in einem (kostenlosen) italienischen Uhren-Forum gefunden; die Frage nach dem Wert ist zwar aus 2020, allerdings war die Seriennummer interessant:

C022-088093 Y
2010652
GN-4S

- selbe Modell Nummer und die Seriennummer aus dem Jänner 1992, sowie knapp auseinander.

Könnte ein Hinweis darauf sein, dass der ursprüngliche Fachhändler der Uhr von "Jennifer" in Italien ansässig war, wenn sie nun Privat zu Privat in Italien angeboten wurde.

https://orologi.forumfree.it/?t=77851067

Was meint ihr?

PS: Ja, ich habe das auch an die angebene E-Mailadresse VG geschickt, da keine Fehlermeldung kam, nehme ich an, dass es diese zumindest noch gibt ;)


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Die Plaza Frau

09.10.2026 um 19:06
Zitat von 2cent2cent schrieb:Zum Meldeschein/Vorschriften in Schweden
Zitat von 2cent2cent schrieb:Hier hätte ich noch was für Schweden gefunden
Das Oslo Plaza befindet sich - wie der Name schon sagt - in Oslo.
Und Oslo ist die Hauptstadt von welchem Land?

Norwegen!
(Ich bin ganz sicher, wel ich dort schonmal genächtigt habe.)


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Die Plaza Frau

09.10.2026 um 19:21
Zitat von tombarnabytombarnaby schrieb:Das Oslo Plaza befindet sich - wie der Name schon sagt - in Oslo.
Und Oslo ist die Hauptstadt von welchem Land?

Norwegen!
:D - Du hast vollkommen recht, mein Beitrag liest sich so tatsächlich etwas schräg.

Ich wollte damit auch nicht sagen, dass Oslo in Schweden liegt - hatte meinen Beitrag umgebaut, weil ich eben zuerst diese polizeilichen Vorschriften gefunden hatte (https://polisen.se) -

Schweden, Norwegen, Dänemark .... ggf. ähnlich in den Vorschriften - so war mein Gedanke -

und dann noch dazu sagen, dass ich eben keine persönliche Erfahrung damit habe, wie es 1995 (in skandinavischen Ländern) gehandhabt wurde.

Aber ich danke dir für den Lacher und die charmante Ausführung :)


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Die Plaza Frau

09.10.2026 um 19:40
Zitat von musikengelmusikengel schrieb:aber noch mal zum Meldeschein. Würde mich mal interessieren wie das so in Norwegen zu dieser Zeit gehandhabt wurde ?
absolut keine Angaben vom 2. Mitreisenden ?
Doch, der Vorname der 2. Person. Das reicht doch.
Zitat von musikengelmusikengel schrieb:oder gab es dann evtl. einen 2. Meldeschein, den dann die 2. Person mit persönlichen Daten ausfüllen musste ?
Auf keinen Fall.
Der Meldeschein betrifft das Zimmer - nicht die Anzahl der Personen - und ist die Grundlage der Rechnung, was man auch am Zimmerpreis (oben rechts) erkennt.
Zitat von 2cent2cent schrieb:Soweit ich das erinnere, wurde das Zimmer ja zuvor mal für eine Person (Jennifer) telefonisch reserviert. Also Einzelbelegung eines DZ.
Das stimmt so nicht. Das Gedruckte (siehe Bild in der Gelerie) stammt von der telefonischen Reservierung. Zwei Personen.
Zitat von 2cent2cent schrieb:Aber ich danke dir für den Lacher und die charmante Ausführung :)
Sehr gerne. ;-)


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Die Plaza Frau

09.10.2026 um 20:00
Zitat von tombarnabytombarnaby schrieb:
Zitat von 2cent2cent schrieb:Soweit ich das erinnere, wurde das Zimmer ja zuvor mal für eine Person (Jennifer) telefonisch reserviert. Also Einzelbelegung eines DZ.
Das stimmt so nicht. Das Gedruckte (siehe Bild in der Gelerie) stammt von der telefonischen Reservierung. Zwei Personen.
Hm - inwiefern meinst Du stimmt das nicht?

Das Zimmer wurde doch am 22.05. telefonisch reserviert.
Dann gab es einen Anruf am 31.05. (Anreisetag), woraufhin dieses 2. Duvet aufs Zimmer gebracht wurde.

Wenn das Zimmer am 22.05. bereits auf 2 Personen reserviert worden wäre - warum hätte man denn dann erst am 31.05. nach dem Anruf das zweite Duvet aufs Zimmer bringen sollen?
Dann wäre doch bereits seit 22.05. klar gewesen, dass 2 Personen anreisen. Und es wäre ein DZ mit 2 Personen Belegung und entsprechend das Bett mit 2 Duvets am Anreisetag vorbereitet gewesen.

Daher vermute ich, dass dieser Meldeschein mit beiden Namen erst ausgedruckt wurde, nachdem der Anruf am 31.05. einging, und als klar war, es kommen 2 Personen - Jennifer & Lois (oder Louis wurde doch auch schon in den Jahren überlegt). Die Zimmernummer wurde allerdings manuell eingetragen.


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Die Plaza Frau

10.10.2026 um 11:01
Zitat von tombarnabytombarnaby schrieb:Doch, der Vorname der 2. Person. Das reicht doch.
ok, danke für die Info. Also nur den Vornamen der 2. Person , kein Geb-Datum und nichts sonst, das habe ich so bei Auslandsreisen noch nie erlebt.
Es wurde zumindest das Geb-Datum verlangt. Na dann sind die Norweger etwas lockerer.


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Die Plaza Frau

10.10.2026 um 22:49
Zitat von musikengelmusikengel schrieb:Na dann sind die Norweger etwas lockerer.
Nicht vergessen: das alles ist über 30 Jahre her, knapp vor der "digitalen Revolution". Da war es überall etwas lockerer, und in Skandinavien allemal.


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Die Plaza Frau

11.10.2026 um 00:36
Zitat von 2cent2cent schrieb:Hm - inwiefern meinst Du stimmt das nicht?

Das Zimmer wurde doch am 22.05. telefonisch reserviert.
Dann gab es einen Anruf am 31.05. (Anreisetag), woraufhin dieses 2. Duvet aufs Zimmer gebracht wurde.

Wenn das Zimmer am 22.05. bereits auf 2 Personen reserviert worden wäre - warum hätte man denn dann erst am 31.05. nach dem Anruf das zweite Duvet aufs Zimmer bringen sollen?
Dann wäre doch bereits seit 22.05. klar gewesen, dass 2 Personen anreisen. Und es wäre ein DZ mit 2 Personen Belegung und entsprechend das Bett mit 2 Duvets am Anreisetag vorbereitet gewesen.
Das mit dem 2. Telefonat habe ich nicht mehr auf dem Schirm.
An die Geschichte mit dem Duvet erinnere ich mich schwach. In der SuFu gibt es 97 Treffer. Da habe ich jetzt 3 oder 4 angeklickt. Es ist (auch) die Rede von einem "extra Duvet", also ein drittes, und das war mr seinerzeit beim 1. mal Lesen schon viel zu verwirrend, als daß ich Lust hätte, das nochmal alles nachzulesen.

Im allgemeinen sind die Betten eines Doppelzimmers - das Plaza hat soweit ich weiß nur Doppelzimmer - immer komplett ausgestattet mit Bettdecke und Kissen auch bei Einzelbelegung. Wieso da jetzt ein "extra Duvet" gebracht werden mußte, erschließt sich mir echt nicht.

Vergiß einfach meinen Einwand.
Zitat von 2cent2cent schrieb:Die Zimmernummer wurde allerdings manuell eingetragen.
Ja, das ist die Schrift vom Rezeptionisten.
Es ist aber auch völlig normal, daß die Zimmernummer erst beim Check-in vergeben wird.


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Die Plaza Frau

11.10.2026 um 00:45
Zitat von musikengelmusikengel schrieb:
Zitat von tombarnabytombarnaby schrieb:Doch, der Vorname der 2. Person. Das reicht doch.
ok, danke für die Info. Also nur den Vornamen der 2. Person , kein Geb-Datum und nichts sonst, das habe ich so bei Auslandsreisen noch nie erlebt.
Es wurde zumindest das Geb-Datum verlangt. Na dann sind die Norweger etwas lockerer.
Ich verstehe nicht, was Du mit dem Meldezettel für ein Problem hast.
Wenn es kein "Feld" für irgendwas gibt, dann kann/muß auch nichts eingetragen werden.
Das gilt für jedes Formular - weltweit! ;-)
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Nicht vergessen: das alles ist über 30 Jahre her, knapp vor der "digitalen Revolution". Da war es überall etwas lockerer, und in Skandinavien allemal.
Danke, Du nimmst mir die Worte aus dem Mund.
Ich dachte auch schon, man müßte mal daran erinnern, daß es um 1995 geht.


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Die Plaza Frau

19.10.2026 um 19:35
Ich poste mal meine derzeitigen Gedankengänge zu diesem Fall:

Ich gehe im Moment davon aus, Jennifer erschoss sich, aber es war ein erzwungener Selbstmord aus nackter Todesangst. Sie wurde von ihrem Umfeld im Stich gelassen und so in den Tod getrieben. Sie kam wahrscheinlich aus Deutschland und hatte Kontakte in elitäre belgische Kreise, die nicht ganz unproblematisch waren (Geldwäsche, Schmuggel, Rüstungsindustrie). Diese Kreise nehme ich an, nachdem ich mir ansässige Industrie und Gewerbe der Gegend ansah, die Jennifer versuchte vergeblich anzurufen. Sie reise in Begleitung von Louis Fergate geschäftlich (was das auch immer für Geschäfte gewesen sein mögen) nach Oslo. Beide gerieten im Hotel unter Druck, vielleicht lief es geschäftlich nicht gut, vielleicht flog eine Tarnung auf. Lois musste sehr überstürzt abreisen und wollte dabei auch den überwiegenden Teil ihrer beider Sachen mitnehmen. In der Hektik passierten jedoch Fehler. Er vergaß sein Parfum, sie gab ihm aus Versehen a l l e ihre Hosen mit.

Nachdem Louis abgereist ist, wird Jennifer immer ängstlicher und paranoider. Sie versucht mittels einer "Wurstlieferung" herauszufinden, wer im Zimmer gegenüber wohnt. Sie versucht, in Belgien anzurufen. Sie verschanzt sich in ihrem Zimmer.

Was wäre, wenn die Nachricht auf dem Fernsehbildschirm nicht nur explizit die Mitteilung enthielt, sich an der Rezeption zu melden, sondern für Jennifer auch eine weitere Botschaft enthielt? Wenn sie mit Louis abgemacht hätte, dass er bei seiner Abreise die Hotelrechnung bezahlt? Als nun die Aufforderung, sich zu melden auf dem Bildschirm erscheint, sendet das auch die implizite Botschaft an Jennifer: Louis hat nicht bezahlt. Er hat sie im Stich gelassen / ihm ist etwas zugestoßen. Vielleicht hat er sie bewusst betrogen, vielleicht wurde er im Hotel abgefangen. Das Ergebnis war aber Jennifers totale Isolation.

Als Minuten später der Wachmann klopft, kollabiert ihre Psyche und sie erschießt sich. Vielleicht hatte sie Angst, wie der Gehilfe von Marc Dutroux lebendig begraben zu werden? Möglicherweise war ihre Angst durchaus berechtigt, wenn man sich mal das damalige belgische Milieu vor Augen führt. Und vielleicht liegt Louis Fergate ja irgendwo auf dem Grund eines Fjords.

Diese Theorie würde einige Anomalien des Falles erklären. Warum ihre Hosen und Toilettenartikel fehlten, warum nur eine Flasche Herrenparfum zurückblieb. Warum sie sich Minuten nach der Nachricht auf dem Fernsehbildschirm und Sekunden nach dem Klopfen des Wachmannes erschoss.

Was meint ihr?

(Ich wollte ja auch ausführlich mit einem Uhrmachermeister die Taucheruhr besprechen, habe ihn aber leider bis jetzt noch nicht treffen können.)


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Die Plaza Frau

19.10.2026 um 19:44
Ich hatte außerdem mal mit meinem Zahnarzt, der auch gelernter Zahntechniker ist, über diesen Fall gesprochen. Anhand der Zahnbehandlungen kann man ganz gut eingrenzen, dass Jennifer aus Mitteleuropa kam. So gibt es zum Beispiel erkennbare Unterschiede in der Wurzelbehandlungsmethode von amerikanischen und europäischen Zahnärzten. Man kann bereits am Röntgenbild erkennen, ob die Wurzelbehandlung in den USA erfolgte, was wohl bei Jennifer nicht der Fall war. Ihre Wurzeln wurden "europäisch" behandelt. Sie kam wahrscheinlich auch nicht aus den ehemaligen Ostblockstaaten, zumindest wurden dort ihre Zähne nicht behandelt und sie hatte wahrscheinlich auch nicht diesen kulturellen Hintergrund, denn dort hätte man komplett Gold genommen, nicht goldumrandete Keramik. Das war noch sehr auffällig Anfang der 1990er Jahre.

Die Aufbewahrungsfrist der Patientendaten beträgt leider nur 10 Jahre. Es wird wohl keinen Zahnarzt mehr geben, der die Zahnarbeiten mit seiner Patientendatei abgleichen kann.


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Die Plaza Frau

19.10.2026 um 20:16
Und ich habe noch einen Gedanken zu der losen Munition: Wenn man eine Waffe mit sich führt, zum Beispiel als Profikiller (nur mal angenommen), dann hat man doch keine 34 Stück lose Munition in einer Aktentasche dabei. Dann hat man doch wahrscheinlich die Munition bereits in Reservemagazinen. Unter Stress kann man doch nicht erst ewig die Patronen in die Magazine reinfummeln. Das kann man doch nur in aller Ruhe machen, wenn man am Schießstand ist oder sonst irgendwo üben geht. Dass diese Patronen so zurückgelassen wurden, würde meiner Meinung nach auch für meine Theorie eines hektischen Aufbruchs von Louis Fergate sprechen. Vielleicht vergaß er sie genauso, wie er sein Parfum vergaß.


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