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Vermisstenfall Oliver Kaßburg (Bielefeld, 10. Mai 2016)

106 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Bielefeld, Oliver Kaßburg ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Vermisstenfall Oliver Kaßburg (Bielefeld, 10. Mai 2016)

22.05.2018 um 11:32
Zitat von IndinaIndina schrieb:Er könnte bereits Monate zuvor, Geld zur Seite gelegt haben...
In den Monaten vor seinem Verschwinden wurden keine ungewöhnlichen Abhebungen/Transaktionen vom Konto festgestellt. Er müsste das Geld dann durch Schwarzarbeit verdient haben.
Zitat von IndinaIndina schrieb:Er muss ja nicht in Deutschland ein neues Leben beginnen, er könnte auch mit jemandem ausgewandert sein.
Im europäischen Ausland ist das zum Teil sicherlich leichter, dort hätte er auch unerkannt ausreisen können. Man denke zum Beispiel an den Fall Bernhard H., der eine 13-Jährige durch Cybergrooming verführte, mit ihm durchzubrennen. Die Spur der beiden verliert sich in Polen, wo das Fluchtauto gefunden wurde. Angeblich wurden sie noch in Tschechien gesehen, aber es gibt jetzt seit Jahren keine Spur mehr von ihnen. Sie verschwanden vor fünf Jahren. Wenn es möglich ist, mit einem Teenager unterzutauchen, dann schafft das sicherlich auch ein Erwachsener allein oder in Begleitung einer Frau. Wobei ich in dem angesprochenen Fall auch nicht ausschließen würde, dass Bernhard H. das Mädchen zum gemeinschaftlichen Suizid überredet hat oder sie umbrachte, als man ihnen immer näher kam.


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Vermisstenfall Oliver Kaßburg (Bielefeld, 10. Mai 2016)

22.05.2018 um 11:46
Zitat von swinedogswinedog schrieb:In den Monaten vor seinem Verschwinden wurden keine ungewöhnlichen Abhebungen/Transaktionen vom Konto festgestellt
Wenn er ein Konto bei einer anderen Bank hat, von dem seine Frau nichts weiß? Ich bin mir nicht sicher in wie weit die Polizei bei sämtlichen Geldinstituten nachforschen kann/darf, ob Herr X dort ein Konto hat.
Und selbst wenn er keines hat, er könnte immer noch die eine oder andere Arbeit ohne Rechnung mit Barzahlung erledigt haben.

Das ist keine Unterstellung, ich weiß nur, dass es die Möglichkeit gibt.


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Vermisstenfall Oliver Kaßburg (Bielefeld, 10. Mai 2016)

22.05.2018 um 11:59
Zitat von Jacksy24Jacksy24 schrieb: Ich bin mir nicht sicher in wie weit die Polizei bei sämtlichen Geldinstituten nachforschen kann/darf, ob Herr X dort ein Konto hat.
Ich weiß sicher, dass man im Todesfall einen Nachforschungsantrag beim Bundesverband deutscher Banken stellen kann, ob unter dem Namen noch unbekannte Konten bestehen. Selbiges ist bei ausländischen Banken möglich, selbst bei den Eidgenossen geht das. Wie weit da die Befugnisse von Ermittlungsbehörden reichen, wenn es um einen Vermisstenfall geht, habe ich mich schon häufiger gefragt. Ich vermute, dass die vermisste Person erst für tot erklärt werden müsste, bevor man einen solchen Schritt gehen dürfte.

Im Fall Oliver K. glaube ich nicht wirklich daran, dass ein geheimes Konto besteht. Auch nicht, dass Geld zurückgelegt wurde. Er hatte eine Familie zu versorgen, als selbständiger Malermeister bleibt da doch nichts übrig, was man zur Seite legen könnte, und wenn, dann fiele es auf.


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22.05.2018 um 12:08
Zitat von swinedogswinedog schrieb:In den Monaten vor seinem Verschwinden wurden keine ungewöhnlichen Abhebungen/Transaktionen vom Konto festgestellt. Er müsste das Geld dann durch Schwarzarbeit verdient haben.
Ich habe das so verstanden, dass seit Mai kein Geld vom Konto abgebucht wurde.
Ob er in den Monaten vor seinem Verschwinden Geld abgehoben hat, wurde nicht erwähnt.
Er hat ja ein neues Auto bestellt, vllt. hat er bei seiner Frau angegeben, er müsse eine Anzahlung für das neue Fahrzeug leisten...
Zitat von Jacksy24Jacksy24 schrieb:Wenn er ein Konto bei einer anderen Bank hat, von dem seine Frau nichts weiß? Ich bin mir nicht sicher in wie weit die Polizei bei sämtlichen Geldinstituten nachforschen kann/darf, ob Herr X dort ein Konto hat.
Und selbst wenn er keines hat, er könnte immer noch die eine oder andere Arbeit ohne Rechnung mit Barzahlung erledigt haben.
Das ist keine Unterstellung, ich weiß nur, dass es die Möglichkeit gibt.
Das sehe ich genauso, es gibt immer wieder Wege um an Geld zu kommen.


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Vermisstenfall Oliver Kaßburg (Bielefeld, 10. Mai 2016)

22.05.2018 um 12:52
Zitat von IndinaIndina schrieb: swinedog schrieb:
In den Monaten vor seinem Verschwinden wurden keine ungewöhnlichen Abhebungen/Transaktionen vom Konto festgestellt. Er müsste das Geld dann durch Schwarzarbeit verdient haben.

Ich habe das so verstanden, dass seit Mai kein Geld vom Konto abgebucht wurde.
Ob er in den Monaten vor seinem Verschwinden Geld abgehoben hat, wurde nicht erwähnt.
Leider fehlen hier Informationen. Ob es wirklich keine Abbuchungen, wie bspw. Miete etc. gab, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Jeder von uns hat monatliche Festausgaben, die zumeist vom Konto abgehen, Versicherungen, Vereinsbeiträge, Abos etc.
Interessant wäre aber, ob es auch keine Abhebungen gab. Denn selbst wenn er bspw. wöchentlich nur 100 oder 200 Euro abgehoben hat, um ggf. den Wocheneinkauf zu zahlen, dann könnte er sich in bar zu Hause doch einen gewissen Grundstock für einen 'Neuanfang' auf die Seite gelegt haben (möglicherweise auch die Trinkgelder, die er als Maler so bekommen hat...).

Naja, das ist alles Spekulation. Aber wenn ich sehe, ich bin jetzt bspw. 7 Jahre in der Pflege, im Schnitt bekomme ich von den Patienten 5-15€ als Trinkgelder in der Woche, da kommt in sieben Jahren alleine schon etwas zusammen. Dann noch die üblichen Abhebungen für Lebensmitteleinkäufe etc. dazugerechnet, von dem auch immer mal wieder Geld übrig bleibt. Nun, das könnte, wenn es nicht zurück auf's Konto fließt, doch für einen kleinen Anfang reichen, auch wenn es nicht viel und in bar sein mag.

Zudem gibt es ja schon einige Jahre die Option der Online-Konten, wie paypal. Das ist zwar mit einem realen Konto verbunden, aber das Konto muss ja nicht zwingend mit einem bekannten Konto verbunden sein und kann sogar bei einer ausländischen Bank liegen.
2016 war das auch schon möglich.


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Vermisstenfall Oliver Kaßburg (Bielefeld, 10. Mai 2016)

22.05.2018 um 12:57
Aber dann bleibt immer noch die Frage:
Hat er so viel Geld eingenommen, dass er (größere) Beträge auf die Seite schaffen konnte, ohne dass seine Frau etwas davon merkte?

Denn dann bleiben doch nur zwei Möglichkeiten:
1. Entweder der Entschluss, sich aus seinem bisherigen Leben abzusetzen ist recht zeitnah gefallen. Dann hätten die Beträge, die er beiseite legt, ja schon fast zwangsläufig größer sein müssen, aber gleichzeitig auch das Risiko, dass sein Umfeld etwas merkt.
2. Oder aber er hat das auf lange Sicht geplant, dann hätte man mit kleineren Beträgen agieren können, die halt nicht so ins Gewicht fallen... Dafür hätte er seinem Umfeld aber längere Zeit etwas vorgemacht... (kann man sich so gut verstellen?)


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Vermisstenfall Oliver Kaßburg (Bielefeld, 10. Mai 2016)

22.05.2018 um 13:01
Zitat von spiky73spiky73 schrieb:Hat er so viel Geld eingenommen, dass er (größere) Beträge auf die Seite schaffen konnte, ohne dass seine Frau etwas davon merkte?
Eine sehr gute Frage.
Das wäre eigentlich eine gute Methode, um Geld auf die Seite zu schaffen. Selbst wenn es sich nur um 20-30€ (pro Auftrag) mehr handeln würde, so könnte man in gewisser Zeit einen guten Grundstock anhäufen.
Bei Neukunden fällt es sicher nicht auf, wenn sie "mehr" zahlen müssen und bei Stammkunden kann man sicher mit höheren Materialkosten oder Anfahrtskosten die Anhebung der Preise erklären.
Ich denke aber, dass er hier wirklich auf längere Zeit hätte planen müssen.


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Vermisstenfall Oliver Kaßburg (Bielefeld, 10. Mai 2016)

22.05.2018 um 13:14
@Eossoe

Ich denke ja, dass man zumindest ein deutsches, separates Konto ausschließen kann, scheinbar wurde das ja auch in die Ermittlungen eingezogen. @swinedog hatte weiter oben diesen Bundesverband erwähnt, aber eigentlich müsste ja bereits eine Schufa-Abfrage einen guten Überblick über vorhandene Konten, Finanzierungen etc bieten. Normalerweise wird auch jeder Pups an die Schufa gemeldet.

Da bliebe wirklich nur das Geld im Umschlag unterm Dielenboden zu verstecken, bzw. jemand anderes ein Konto eröffnen zu lassen, für das man eine Vollmacht erhält. Da wäre es dann wieder, das Doppelleben. Und da frage ich mich dann, ob er dafür noch Zeit und Energie hatte - und ob die Frau nicht doch zumindest etwas geahnt hätte... (ich behaupte jetzt mal, dass Ehefrauen meistens ahnen, wenn der Mann eine Affäre hat oder immer wieder fremdgeht, wobei der Großteil der Ehefrauen dann vermutlich die Augen vor der Realität verschließt und weitere Anzeichen ignoriert, was "wirtschaftlich" vielleicht nicht die schlechteste Alternative ist)...


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Vermisstenfall Oliver Kaßburg (Bielefeld, 10. Mai 2016)

22.05.2018 um 13:25
Zitat von spiky73spiky73 schrieb:Normalerweise wird auch jeder Pups an die Schufa gemeldet.
Ich bin kein Schufa-Experte, aber würde es auch an die Schufa gemeldet werden, wenn jemand, bspw. bei einem kleinen Urlaub im (europäischen?) Ausland ein Konto eröffnet?

Bargeld zu Hause ist nicht ungewöhnlich, schon gar nicht in der heutigen Zeit, in der nahezu jeder Angst davor hat, dass es uns geht, wie den Griechen...
Ich kenne ganz viele, die ihr Gehalt auf das Konto überweisen lassen, danach werden noch die laufenden Kosten, wie Miete etc. abgebucht...und letztendlich heben sie den verbliebenen Rest (oder einen Großteil dessen) ab und "bunkern" ihn zu Hause.

Ja, du magst Recht haben, dass viele Ehepartner etwas ahnen, die Augen aber bewusst verschließen. Es gibt aber auch genausoviele, die nichts ahnen...habe ich jetzt schon öfters erlebt. Man sollte aber meinen, dass, wenn man lange miteinander Zeit verbracht hat, man mindestens Schwingungen des anderen aufnehmen kann.
Aber Frau Fritzl hat ja angeblich auch nichts geahnt...wir erinnern uns.


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Vermisstenfall Oliver Kaßburg (Bielefeld, 10. Mai 2016)

22.05.2018 um 13:53
@Eossoe

Nein, ausländische Konten werden da nicht erfasst. Ich bin mir auch nicht sicher, ob es eine übergeordnete Stelle gibt, bei der solche Dinge erfasst werden. Wohl eher nicht.

Ich kann mich vage daran erinnern, dass vor einigen Jahren (ob und wie das heute ist, kann ich nicht sagen) saarländische Kreditinstitute ihren Kunden Anlagemöglichkeiten bei luxemburgischen Kooperationspartnern anboten. Teilweise sind die saarländischen Anlageberater auch noch mit nach Luxemburg zu den Beratungsterminen gefahren.
In so einer Konstellation konnte man die luxemburgischen Anlagegeschäfte ganz sicher über die saarländische Hausbank zurückverfolgen. Vielleicht nicht im Detail, aber zumindest im Groben... (so weit ich weiß, war das damals normales, legales Geschäftsgebahren). Aber wie das im einzelnen mit ausländischen Girokonten aussieht, kein Plan. Vermutlich muss man da in jedem Land einzeln ermitteln...


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Vermisstenfall Oliver Kaßburg (Bielefeld, 10. Mai 2016)

22.05.2018 um 14:02
Zitat von EossoeEossoe schrieb:Leider fehlen hier Informationen.
Ob es wirklich keine Abbuchungen, wie bspw. Miete etc. gab, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Jeder von uns hat monatliche Festausgaben, die zumeist vom Konto abgehen, Versicherungen, Vereinsbeiträge, Abos etc.
Das Miete etc...eben laufende Kosten (Daueraufträge) nicht mehr abgebucht wurden, kann ich mir auch nicht vorstellen..
Außer er hätte kurz zuvor alles gekündigt, glaube ich aber nicht...
Zitat von EossoeEossoe schrieb:Interessant wäre aber, ob es auch keine Abhebungen gab.
Das wäre sicherlich erwähnt worden...
Zitat von EossoeEossoe schrieb:Ich bin kein Schufa-Experte, aber würde es auch an die Schufa gemeldet werden, wenn jemand, bspw. bei einem kleinen Urlaub im (europäischen?) Ausland ein Konto eröffnet?
Soweit ich weiß, nein!


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Vermisstenfall Oliver Kaßburg (Bielefeld, 10. Mai 2016)

22.05.2018 um 14:33
Zitat von IndinaIndina schrieb:Das Miete etc...eben laufende Kosten (Daueraufträge) nicht mehr abgebucht wurden, kann ich mir auch nicht vorstellen..
Das wäre ja auch unlogisch. Die laufenden Kosten entstehen ja weiter, der Rest der Familie ist ja noch da - und ich gehe davon aus, dass die Eheleute ein gemeinsames Konto bzw. Zugriff auf das Konto des anderen (bei getrennten Konten) hatten und dass sie gemeinsam gewirtschaftet haben.
Da spricht man sich doch eigentlich ab.
Die Finanzierung komplett einem Partner zu überlassen ist von dem anderen Partner ja schon fast sträflicher Leichtsinn...


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Vermisstenfall Oliver Kaßburg (Bielefeld, 10. Mai 2016)

22.05.2018 um 15:04
Es ist schon wirklich merkwürdig.
Ich habe mir per Google Maps die Gegend um die Jöllenbecker Straße (wo das Auto in einer Parkbucht gefunden wurde) und der Lakemannstraße (wo die Kundin wohnt) angesehen.

Man hat ja die umliegende Gegend abgesucht; den Bach, die Grünflächen (von Google-Maps mit den Satellitenbildern geht halt doch nicht so recht hervor, ob es sich bei den Grünflächen um wirklich dichter "bewaldete" Flächen handelt oder nur ein paar Bäume stehen)...ohne Erfolg.
Wobei ich den Bach nicht einschätzen kann, ob der überhaupt so "reissend" und tief wäre, einen menschlichen Körper wegzuschwemmen, bzw. auch wohin der Bach letztlich überhaupt führt.

Aber der Bielefelder Hauptbahnhof ist in der Nähe. Ein Maler, morgens, ggf. in Arbeitskleidung...das fällt sicherlich keinem auf.
Gibt es eigentlich irgendwie Hinweise darauf, dass die Überwachungskameras, die ja mindestens am Bahnhof herum platziert sind oft auch an den Straßen bei Geschäften, Baustellen oder Banken, gecheckt wurden? In den Artikeln habe ich jetzt darüber nichts gelesen.

Für mich wäre das nicht unlogisch, wenn OK ein Verschwinden geplant hätte, dass er den Weg zum Bahnhof einschlug und von dort die Reise startete. Aber auch hier: Spekulation.


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Vermisstenfall Oliver Kaßburg (Bielefeld, 10. Mai 2016)

22.05.2018 um 16:21
Es sind dort Grünflächen mit Bäumen, dazwischen verlaufen Schotterwege. Der Park zieht sich weitläufig durch. Zwischendrin Spielplätze. Also sehr übersichtlich. Im Sommer auch viele Leute unterwegs, Jogger, Menschen die mit Hunden laufen, Eltern mit Kindern (wagen). Und der Bach ist weder reißend, noch besonders tief. Also dort hätte man ihn finden müssen, wenn er dort wäre.


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Vermisstenfall Oliver Kaßburg (Bielefeld, 10. Mai 2016)

23.05.2018 um 14:41
Die Strecke vom Wohnhaus der Kaßburgs bis hin zur Kundin würde, laut google-Routenplaner, mit dem Auto ca. 5 Minuten dauern, zu Fuß ca. 20.
Vor dem Wohnhaus der Kaßburgs befindet sich der Meierteich, wohl auch mit einem Park oder einem baumreichen Gebiet drumherum. Weiß man, ob hier gesucht auch wurde?

Der reine Fußweg von der Lakemannstraße zum HBF würde (laut google) ca. 40 Minuten zu Fuß dauern. Falls sich OK wirklich entschlossen haben sollte, sein altes Leben hinter sich zu lassen und dazu die Bahn nutzte...er müsste wirklich irgendwo gefilmt worden sein, da mir die Jöllenbecker Straße doch fast wie eine Art Hauptstraße mit Geschäfte etc. anmutet.


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Vermisstenfall Oliver Kaßburg (Bielefeld, 10. Mai 2016)

24.05.2018 um 16:52
Was ich nicht verstehe, seine Frau meinte, er würde wahrscheinlich an einer Amnesie leiden..
"Oliver war wohl in einer Ausnahmesituation", sagt seine Ehefrau..
Um ihm helfen zu können, muss er unbedingt gefunden werden.
Da er schon mal vor Jahrzehnten als er sein Geschichtsstudium schmiss, ziellos mit dem Zug 12 Stunden durch die Gegend fuhr...
Sie meinte, das machen Menschen mit dissoziativen Persönlichkeitsstörungen.
Frage mich wie kommt sie denn auf so eine Diagnose, zumal ihr Mann ja nie psychiatrisch untersucht wurde...


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Vermisstenfall Oliver Kaßburg (Bielefeld, 10. Mai 2016)

24.05.2018 um 18:43
Ein freiwilliges verschwinden ist mein erster Eindruck.
Er besaß eine kleine Firma,1-Mann Betrieb.
Vielleicht kam er zu der Einsicht dass er seine Arbeit nicht mehr bis zum Rentenalter machen wollte und konnte.
Es könnte sein dass er in der Vergangenheit schonmal Äußerungen gemacht hat...z.b.Mensch,täglich der gleiche Trott.Ich schufte jeden Tag ohne dass man sich groß etwas leisten kann.Meine Knochen machen auch nicht mehr gut mit.
Noch mal 10-12 Jahre?Die Firma zumachen?Bekomme ich überhaupt in meinem Alter noch eine Festanstellung?
Vielleicht plagten ihn einfach Existenzängste und er plante schon länger seinen Ausstieg.Hatte seine Firma Schulden?Viele Außenstände?
Immer etwas Geld zurückgelegt,da kommt etwas zusammen mit der Zeit.
An einen Unfall oder ein Verbrechen kann ich nicht recht glauben.
Dann schon eher an einen Suizid.


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Vermisstenfall Oliver Kaßburg (Bielefeld, 10. Mai 2016)

25.05.2018 um 11:22
Zitat von IndinaIndina schrieb:Was ich nicht verstehe, seine Frau meinte, er würde wahrscheinlich an einer Amnesie leiden..
"Oliver war wohl in einer Ausnahmesituation", sagt seine Ehefrau..
Um ihm helfen zu können, muss er unbedingt gefunden werden.
Da er schon mal vor Jahrzehnten als er sein Geschichtsstudium schmiss, ziellos mit dem Zug 12 Stunden durch die Gegend fuhr...
Sie meinte, das machen Menschen mit dissoziativen Persönlichkeitsstörungen.
Frage mich wie kommt sie denn auf so eine Diagnose, zumal ihr Mann ja nie psychiatrisch untersucht wurde...
Guter Einwurf.
Das sehe ich genauso.

Wie kommt die Ehefrau auf die Idee, er könnte an einer Amnesie leiden? Das spricht entweder für ein Trauma am/im Kopf, für diverse Medikamente, die eine solche Nebenwirkung haben können oder eben für eine Persönlichkeitsstörung...wobei es auch neurologische Störungen geben kann, die Amnesien auslösen können.

Letztlich spricht das, was die Ehefrau sagt, durchaus für eine Erkrankung.
Ist es bekannt, dass OK nie psychologisch/psychiatrisch untersucht wurde? Wenn es nie eine Untersuchung gab, ist fraglich, wie die Ehefrau auf solche Aussagen kommt. Wenn doch, wundert es mich, dass es in den Medien nicht erwähnt wurde, da es, meiner Meinung nach, doch sehr wichtig wäre, um OK einschätzen (und ggf. finden) zu können.


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Vermisstenfall Oliver Kaßburg (Bielefeld, 10. Mai 2016)

25.05.2018 um 14:10
@Eossoe
Ja, das kam mir auch komisch vor, laut Aussage seiner Ehefrau wurde er nie untersucht...
So eine Behauptung über seinen Ehemann etc... zu machen, seltsam...
Zitat: „Psychiatrisch untersucht wurde ihr Mann schließlich nie.“
Quelle: http://www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/paderborn/20971677_Das-Raetsel-um-den-verschwundenen-Maler.html?em_cnt=20971677


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Vermisstenfall Oliver Kaßburg (Bielefeld, 10. Mai 2016)

25.05.2018 um 16:24
Noch mal zu den Konten, es steht doch eindeutig im ersten Artikel, dass es keine Abhebungen nach seinem Verschwinden gab (von Daueraufträgen ist nicht die Rede) und dass er kein „geheimes“ Konto hatte...
»Es gibt keine Abhebungen von seinem Girokonto, und er besitzt auch kein anderes Konto, das er vor der Familie geheimgehalten hätte.«
http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Lokales/Bielefeld/Bielefeld/2573870-Seit-Mai-suchen-Polizisten-und-Angehoerige-den-Malermeister-Wo-ist-Oliver-Kassburg


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