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Autounfall stellt sich als Mord heraus

195 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Mord, Unfall ▪ Abonnieren: Feed E-Mail

Autounfall stellt sich als Mord heraus

26.07.2018 um 21:49
Zitat von SuinxSuinx schrieb:Tatsache ist auf jeden Fall dass der Mord nicht das Ende des Gewerbes mit sich brachte und sicherlich nicht davon auszugehen war. Insofern rückt der Mord immer näher an einer sog Beziehungstat als an rein wirtschaftlichen Interessen....
Im vorliegenden Fall ist der Begriff "Beziehungstat" unzutreffend.

Eine Beziehungstat setzt voraus, dass Opfer und Täter in einer engen interpersonalen Beziehung stehen. In der Regel sind das Delikte innerhalb der Familie, die sich gegen Ehepartner und Kinder richten.

Die Motive für diesen Mord sind wirtschaftliche Interessen.


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Autounfall stellt sich als Mord heraus

26.07.2018 um 22:05
Zitat von emzemz schrieb:Eine Beziehungstat setzt voraus, dass Opfer und Täter in einer engen interpersonalen Beziehung stehen. In der Regel sind das Delikte innerhalb der Familie, die sich gegen Ehepartner und Kinder richten.
Quatsch! Lies dir mal was so alles unter Beziehungstat fällt -sage nicht ich, sondern Polizei und Gerichte. Und von wegen wirtschaftliche Interessen -der Betrieb ging nach dem Mord wie gehabt weiter....


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Autounfall stellt sich als Mord heraus

26.07.2018 um 22:10
Zitat von SuinxSuinx schrieb:Quatsch! Lies dir mal was so alles unter Beziehungstat fällt -sage nicht ich, sondern Polizei und Gerichte. Und von wegen wirtschaftliche Interessen -der Betrieb ging nach dem Mord wie gehabt weiter....
Es kann zum Beispiel sein, dass das erhoffte Ergebnis nicht eingetreten ist. Dennoch wäre es beim Mord um wirtschaftliche Interessen gegangen.

Erst einmal abwarten, was sich aus den weiteren Ermittlungen und dem Nachgehen der eingegangenen Hinweise ergibt.


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Autounfall stellt sich als Mord heraus

26.07.2018 um 22:28
Zitat von SuinxSuinx schrieb:Quatsch! Lies dir mal was so alles unter Beziehungstat fällt -sage nicht ich, sondern Polizei und Gerichte. Und von wegen wirtschaftliche Interessen -der Betrieb ging nach dem Mord wie gehabt weiter....
Bestimmt wirst du mir entsprechende Quellen dafür benennen, wie dieser Begriff von Polizei und Gerichten definiert wird.

Hier schon mal eine Begriffsklärung von mir.

https://www.abendblatt.de/hamburg/polizeimeldungen/article108213445/Die-Beziehungstat.html
Die Bezeichnung „Beziehungstat“ ist kein juristischer Begriff. Gemeinhin spricht man aber von einer Beziehungstat, wenn Täter und Opfer sich kannten und das Motiv der Tat auf die Bekanntschaft zurückzuführen ist. Wie eng die Beziehung war, spielt dabei keine Rolle. Eine Beziehungstat kann also der Mord an einem Familienmitglied sein, aber auch der Überfall auf einen flüchtig Bekannten.
Wenn du wirtschaftliche Interessen ausschließt, so wie es von der Staatsanwaltschaft vorgetragen wird, wäre es wünschenswert, wenn du das begründen könntest.


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26.07.2018 um 22:32
Zitat von emzemz schrieb:Suinx schrieb:
Tatsache ist auf jeden Fall dass der Mord nicht das Ende des Gewerbes mit sich brachte und sicherlich nicht davon auszugehen war. Insofern rückt der Mord immer näher an einer sog Beziehungstat als an rein wirtschaftlichen Interessen....
Zitat von SuinxSuinx schrieb: Und von wegen wirtschaftliche Interessen -der Betrieb ging nach dem Mord wie gehabt weiter....
@suimx
Woher weisst du das?
Vielleicht hat die Witwe ja wie verlangt, einen Teil an die Dunkelmänner bezahlt. Weil sie Angst hatte z.B.

Außerdem hab ich verstanden, dass sie das Geschäft zunächst weitergeführt hat.
Sie wird das Gewerbe wohl irgendwann aufgegeben/abgegeben/verkauft/überschrieben haben.
Lange ging das nach dem Tod ihres Mannes bestimmt nicht mehr weiter.


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27.07.2018 um 09:07
Zitat von NudelkugelNudelkugel schrieb:Es kann zum Beispiel sein, dass das erhoffte Ergebnis nicht eingetreten ist. Dennoch wäre es beim Mord um wirtschaftliche Interessen gegangen.
Also die wirtschaftlichen Interessen können vielleicht ganz am Anfang gestanden haben, aber zum Tatzeitpunkt des Mordes war es für mich Rache, Zorn, Exempel, Beziehungstat. Und das aus dem einfachen Grunde: In wie weit hat der Mord dem Täter was gebracht? Natürlich kann man sagen -er hatte sich das anders vorgestellt in dem z.B. die Witwe dann aufgeben würde um in die Fußstapfen zu treten. Aber ist nicht genau diese Variante die naivste?

Zum einen weil man dafür keine Garantie hätte und wenn sie schon weiter macht wäre es doch naheliegend dass man sie erst recht einschüchtert (...dass dir nicht ein Unfall passiert...). Welchen Grund hätte der Täter einen ziemlich perfekten Unfall vorzutäuschen wenn er nach dem A kein B mehr sagt? Zum anderen wäre jede Übernahme des Gewerbes durch einen Türken sehr, sehr verdächtig gewesen (Witwe, Tochter wären hellhörig) und hätten sich in der türkischen Community umgehört und sicherlich selbst recherchiert. Einen Deutschen als Mittelsmann und Geschäftsführer für das Gewerbe zu positionieren würde vielleicht kurzfristig Spuren bzw. eine Verbindung zum Täter verwischen -aber dann hätte der Täter einen Mitwisser, wäre erpressbar und so richtig trauen würde er einem Deutschen eh nicht -Familiengeschäfte bleiben nun mal in den Familien.

Zu den wirtschaftlichen Motiven nochmal: Sinn machen wirtschaftliche Motive für den Täter nur wenn er zeitnah (also bis 1 Jahr) das Geschäft des Opfers übernehmen kann. Alles andere wäre unkalkulierbar wie sich das Geschäft entwickelt und überhaupt ob der Täter nach längerer Zeit überhaupt noch Interesse an dem Geschäft hat. Vergleicht man z.B. die Zuhältermorde der 80er in Hamburg oder die heutigen Rocker-Kriege -so hat man damals wie heute den einen Leader ausgeschaltet und damit ist eine Lücke enstanden die man zügig gefüllt hat. DAS sind in meinen Augen wirtschaftliche Interessen -die aus Sicht des Täters erst einen Mord rechtfertigen.

Die Witwe des Opfers hat das Geschäft jedoch (laut Zeitungsartikel weiter oben) noch weitere 10 Jahre geführt -eher sie verkauft hat, erkrankt ist oder wie auch immer. 10 Jahre nch dem Mord sind also eine sehr, sehr, sehr lange Zeit -um hier primär von wirtschaftlichen Interessen zu sprechen...;)


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Autounfall stellt sich als Mord heraus

27.07.2018 um 11:00
Zitat von SuinxSuinx schrieb:Die Witwe des Opfers hat das Geschäft jedoch (laut Zeitungsartikel weiter oben) noch weitere 10 Jahre geführt -eher sie verkauft hat, erkrankt ist oder wie auch immer.
Trotz größter Mühe beim Durchsuchen der aufgelisteten Links konnte ich den erwähnten Zeitungsartikel, von dem ich mir weitere Informationen erhoffte, nicht finden. Eine Quellenangabe wäre hier hilfreich.

Aber wenn hier schon derartige Details angeführt werden, dann will ich hierzu zuverlässige Quellen heranziehen.
https://www.northdata.de/Bozkurt+Geb%C3%A4udereinigungsservice+GmbH,+Bad+Nauheim/Amtsgericht+Friedberg+HRB+2172
Letztmalig wies die Bilanz 2005 einen Gewinn auf. Ab 2007 übernahm die Tochter die Abwicklung, so dass die GmbH im Oktober 2008 gelöscht wurde.


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Autounfall stellt sich als Mord heraus

27.07.2018 um 12:17
Zitat von SuinxSuinx schrieb:Also die wirtschaftlichen Interessen können vielleicht ganz am Anfang gestanden haben, aber zum Tatzeitpunkt des Mordes war es für mich Rache, Zorn, Exempel, Beziehungstat. Und das aus dem einfachen Grunde: In wie weit hat der Mord dem Täter was gebracht? Natürlich kann man sagen -er hatte sich das anders vorgestellt in dem z.B. die Witwe dann aufgeben würde um in die Fußstapfen zu treten. Aber ist nicht genau diese Variante die naivste?
Du weisst aber nicht, was die Absicht des/der Taeter/s war - Du spinnst hier Deinen eigenen Faden nach Deinen Vermutungen oder dem "warum und wie ich das machen wuerde".

Da die Polizei klar die Drohszenen zum Thema gemacht hat, sieht diese hier ganz offensichtlich einen Zusammenhang zu der Tat. Und ich denke auch, die Polizei hat hier schon mehr in petto. Sie werden die Geschaeftsbuecher, Geschaetsentwicklung, Kontobewegungen, Geschaeftsverbindung, Geschaeftspartner, alles soweit wie moeglich akribisch aufgearbeitet haben.

Seine Frau kann das Geschaeft schlicht und einfach weitergefuehrt haben, indem sie auf Forderungen einging, auf die ihr Mann nicht einging. Ob das nun Schutzgeldzahlungen, Arbeits- oder Liefervertraege oder sonstiges war, wissen wir nicht. Nach 10 Jahren hat sie genug, die Kinder sind gross, sie wird krank, Gott weiss was. Und damals war es ein existierendes, florierendes Geschaeft - ihr fehlte evtl. auch die Alternative oder blieb dann nur ein sehr unterbezahlter job.


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Autounfall stellt sich als Mord heraus

27.07.2018 um 12:29
Zitat von SuinxSuinx schrieb: Natürlich kann man sagen -er hatte sich das anders vorgestellt in dem z.B. die Witwe dann aufgeben würde um in die Fußstapfen zu treten. Aber ist nicht genau diese Variante die naivste?

Zum einen weil man dafür keine Garantie hätte und wenn sie schon weiter macht wäre es doch naheliegend dass man sie erst recht einschüchtert (...dass dir nicht ein Unfall passiert...). Welchen Grund hätte der Täter einen ziemlich perfekten Unfall vorzutäuschen wenn er nach dem A kein B mehr sagt?
@Suinx
Ich kann mich aber gut an die Szene im XY-Film erinnern, in dem einer der Polizisten im Büro den anderen fragte: Was ist damals eigentlich aus dem Geschäft geworden?
Antwort: Das wurde verkauft..

Antwort: Da sollten wir ansetzen

Das ist nicht der Wortlaut. So ungefähr hab ich es in Erinnerung.

Man sehr wohl geguckt, wer das Geschäft schließlich übernommen hat. Vielleicht wurde ja ein vetrauenerweckender Strohmann vorgeschickt, der mit der Witwe verhandelt hat, damit sich nicht Verdacht schöpft und zur Polizei rennt?
Man hat sich schließlich viel Mühe mit der Vertuschung des Mordes gegeben.

Wenn die Witwe von Kriminellen zum Verkauf gedrängt worden wäre, hätte sich die Frau vielleicht an die Polizei gewendet und die, nicht blöd, hätten sich die Unfallfotos nochmal angeguckt und evtl. Verdacht geschöpft.

Darum sah der Verkauf durch die Witwe nach außen normal aus, aber wenn man jetzt drauf guckt, sieht man, wohin das Geschäft letztendlich gegangen ist.

Ich denke mir, dass die Kriminellen, die den Mann umgebracht haben (oder den Auftrag gaben), sich damals keine polizeilichen Untersuchungen leisten konnten.
Darum musste der sang und klanglos getötet werden.
Wenn die Polizei damals gesehen hätte, dass es Mord ist- und vielleicht geahnt hätte, wer dahinterstecken könnte, wäre noch viel mehr aufgeflogen.

Ich frage mich nämlich auch, warum man damals diese Weg gewählt hat.


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27.07.2018 um 12:58
Einfach nur mal in diesen Link reinschaun, das ist amtlich.

https://www.northdata.de/Bozkurt+Geb%C3%A4udereinigungsservice+GmbH,+Bad+Nauheim/Amtsgericht+Friedberg+HRB+2172

Die Firma wurde, egal was da auch in dem Film zu hören war, nie verkauft.
Nach dem Tod von Amed Bozkurt wurde die GmbH von Nihal Bozkurt als Geschäftsführerin weiter betrieben, rutschte ab 2006 in die roten Zahlen und wurde 2009 gelöscht.


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Autounfall stellt sich als Mord heraus

27.07.2018 um 13:26
Zitat von emzemz schrieb:heute um 12:58
Einfach nur mal in diesen Link reinschaun, das ist amtlich.

https://www.northdata.de/Bozkurt+Gebäudereinigungsservice+GmbH,+Bad+Nauheim/Amtsgericht+Friedberg+HRB+2172

Die Firma wurde, egal was da auch in dem Film zu hören war, nie verkauft.
Nach dem Tod von Amed Bozkurt wurde die GmbH von Nihal Bozkurt als Geschäftsführerin weiter betrieben, rutschte ab 2006 in die roten Zahlen und wurde 2009 gelöscht.
Dann hat man diesen Dialog frei erfunden, um die Geschichte in ein paar Minuten erzählen zu können.
Es können sich dennoch Leute eingeklinkt und mit abgesahnt haben.


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Autounfall stellt sich als Mord heraus

27.07.2018 um 13:31
@frauzimt

Für mich ist der Gewinneinbruch von 2005 auf 2006 etwas überraschend.

Spekulation: Sie wurde langsam aber sicher von anderen Unternehmen aus dem Reinigungsgeschäft rausgedrängt.

Leider ist nicht ersichtlich, wie die Jahresbilanzen der Jahre von 2000 bis 2004 waren.


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27.07.2018 um 13:37
Zitat von emzemz schrieb:Trotz größter Mühe beim Durchsuchen der aufgelisteten Links konnte ich den erwähnten Zeitungsartikel, von dem ich mir weitere Informationen erhoffte, nicht finden. Eine Quellenangabe wäre hier hilfreich.
Es wurden hier einige Beiträge gelöscht -dann muss er dort gestanden haben. Ich sauge mir sowas nicht aus den Fingern.
Zitat von BohoBoho schrieb:Du weisst aber nicht, was die Absicht des/der Taeter/s war - Du spinnst hier Deinen eigenen Faden nach Deinen Vermutungen oder dem "warum und wie ich das machen wuerde".
Das was du Spinnerei nennst ist der logischste Gedankengang schlecht hin -und wenn du mir nur einen einizigen plausiblen Grund nennst warum man aus wirtschaftlichen Gründen jemanden umlegt (und so perfekt einen Unfall inszeniert) ohne danach zu profitieren bzw. Nutznießer zu sein, dann nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil.
Zitat von BohoBoho schrieb:Da die Polizei klar die Drohszenen zum Thema gemacht hat, sieht diese hier ganz offensichtlich einen Zusammenhang zu der Tat.
Das kann schlicht eine falsche Fährte sein -nennt sich Polizeitaktik. In Hamburg gab es einen vergleichbaren Fall eines türkischen Unternehmers wo man lange Zeit "wirtschaftliche Interessen" verfolgte und am Ende hat sich ein gehörnter Ehemann als Täter erwiesen. Man kann also völlig daneben liegen und nicht jede Vermutung erweist sich am Ende als die richtige...
Zitat von BohoBoho schrieb:Sie werden die Geschaeftsbuecher, Geschaetsentwicklung, Kontobewegungen, Geschaeftsverbindung, Geschaeftspartner, alles soweit wie moeglich akribisch aufgearbeitet haben.
Ja und was hat man dort gefunden? Einen Namen, einen Empfänger, eine Kontonummer? Wenn man das alles doch wüßte -gäbe es den Fall in XY nicht...;)
Zitat von BohoBoho schrieb:Seine Frau kann das Geschaeft schlicht und einfach weitergefuehrt haben, indem sie auf Forderungen einging, auf die ihr Mann nicht einging.
Soso. Die Polizei sagt im Beitrag alles sei "sauber" und "legal" gewesen und nun wetterst du und andere hier das große Schutzgeldgeschäft...?


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Autounfall stellt sich als Mord heraus

27.07.2018 um 13:39
Zitat von emzemz schrieb:Die Firma wurde, egal was da auch in dem Film zu hören war, nie verkauft.
Die Firma wurde vielleicht nicht verkauft aber irgendjemand wird ja die Reinigung der Toiletten übernommen haben.

Da frage ich mich eh: Was für Toiletten waren das denn? Die "einsamen" auf den einfachen Parkplätzen oder die an größeren Raststätten? Die Toiletten an den großen Rastanlagen gehören mittlerweile so gut wie alle zu "Sanifair". Kennt bestimmt jeder. Man muss 70 Cent in den Automaten werfen und bekommt einen 50 Cent Gutschein.
An den kleinen Klohäuschen auf den Parkplätzen habe ich noch nie eine Reknigungskraft gesehen (nutze die allerdings auch nie, da sie mir zu ekelhaft sind).


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27.07.2018 um 14:12
Zitat von SuinxSuinx schrieb:Soso. Die Polizei sagt im Beitrag alles sei "sauber" und "legal" gewesen und nun wetterst du und andere hier das große Schutzgeldgeschäft...?
Wuesste nicht, wo ich wettere und zudem koennen es zig andere Vorteile gewesen sein.

Deine Argumentation belief sich dahin, dass es keinen wirtschaftlicher Vorteil gibt, wenn das Geschaeft nicht uebernommen wird - das war Deine Begruendung, warum ein Mord aus wirtschaftlichen Zwecken (und Geld ist mit eines der alleraeltesten Mordmotive) nicht sein kann, weil das von Dir angedachte Ziel der Geschaeftsuebernahme nicht erfuellt wurde.

Nochmal, Du weisst nicht, was das Ziel des Moerders war. Er kann auch einfach das Monopolgeschaeft fuer den Einkauf des Klopapiers im Sinn gehabt haben. Oder eine Vermittlungsgebuehr fuer Reinigungskraefte oder oder oder.

Da gibt es zig andere Moeglichkeiten als eine schnoede Uebernahme - zudem die nun eben sehr auffaellig gewesen waere. So haette man die Frau auch besser in der Hand - wenn man ihr die Existenz entzieht, dann gaebe es keinerlei Grund mehr, nicht zur Polizei zu gehen. Will man aber nur ein Stueck vom Braten und laesst ihr genug zum leben und Sicherheit, dann wuerde sie nach dem Tod ihres Mannes doch viel eher auf Forderungen eingehen.


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27.07.2018 um 14:23
Ich vermute, dass der Niedergang des Geschäfts, wenn man das so nennen kann, mit der generellen Umstellung von Raststätten auf Serways bzw. Sanifair zu tun hatte. Herr Bozkurts Firma hat auf Raststätten geputzt. Fünf oder sechs hatte er im Vertrag, hab ich gelesen. Also richtige Raststätten, nicht diese siffigen Parkplatz-Klos. Er kam ja auch auf dem Weg zur Raststätte Wetterau und Leben.


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27.07.2018 um 14:32
Zitat von BohoBoho schrieb:Deine Argumentation belief sich dahin, dass es keinen wirtschaftlicher Vorteil gibt, wenn das Geschaeft nicht uebernommen wird - das war Deine Begruendung, warum ein Mord aus wirtschaftlichen Zwecken (und Geld ist mit eines der alleraeltesten Mordmotive) nicht sein kann, weil das von Dir angedachte Ziel der Geschaeftsuebernahme nicht erfuellt wurde.
So ist es -das ist meine Argumentation. Und ich kann mir niemanden vorstellen, der einen anderen wegen wirtschaftliche Interessen umlegt und am Ende nichts vom Mord hat. Ist einfach naiv sowas zu glauben. Ich vermute das Motiv außerhalb wirtschaftlicher Interessen.
Zitat von BohoBoho schrieb:Er kann auch einfach das Monopolgeschaeft fuer den Einkauf des Klopapiers im Sinn gehabt haben. Oder eine Vermittlungsgebuehr fuer Reinigungskraefte oder oder oder.
Das "große Geschäft" wird hier sicherlich nicht mit dem Ankauf von Toilettenpapier MIT Rechnungen sein, sondern eher was die Plastikbecher so hergeben. Was eine Vermittlungsgebühr für Mitarbeiter angeht so ist das ziemlich lächerlich bei geschätzten Mindestlöhnen bzw. Mini-Jobs (was ich ehe vermute). Wo soll da was übrig bleiben um auch noch durch 2 zu teilen? Das ist schließlich nicht das Rotlichtmilieu wo "Mitarbeiterinnen" an-und verkauft werden...


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27.07.2018 um 14:38
Zitat von hopkirkhopkirk schrieb:Ich vermute, dass der Niedergang des Geschäfts, wenn man das so nennen kann, mit der generellen Umstellung von Raststätten auf Serways bzw. Sanifair zu tun hatte.
...oder auch der osteuropäischen Konkurrenz. Das würde auch zeitlich irgendwo passen denn die erste Runde der Erweiterung war 2004, danach kam die zweite Runde 2007. Viele Aufträge wurden sicherlich auch EU-weit ausgeschrieben und diese Länder hatten Anfangs ohnehin eine Sperre für Arbeitnehmer und so blieb natürlich nur die Möglichkeit als osteuropäische Firma den Auftrag zu übernehmen. Würde mich nicht wundern wenn das u.U. auch ein Grund wäre.


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27.07.2018 um 15:02
Zitat von frauzimtfrauzimt schrieb:Es können sich dennoch Leute eingeklinkt und mit abgesahnt haben.
Das war eine GmbH, wie will man da dem Finanzamt plausibel erklären, wo plötzlich Gelder abbleiben, wenn sich nicht auch an der Gesamtsituation, sprich den Verträgen mit den Toilettenbetreibern, etwas geändert hat.
Zitat von SeefahrerSeefahrer schrieb:Für mich ist der Gewinneinbruch von 2005 auf 2006 etwas überraschend.
Könnte mir eine Umstellung auf Sanifair vorstellen.
Zitat von User9247User9247 schrieb:Die Firma wurde vielleicht nicht verkauft aber irgendjemand wird ja die Reinigung der Toiletten übernommen haben.
Die Firma wurde definitiv nicht verkauft.
Zitat von hopkirkhopkirk schrieb:Ich vermute, dass der Niedergang des Geschäfts, wenn man das so nennen kann, mit der generellen Umstellung von Raststätten auf Serways bzw. Sanifair zu tun hatte.
Dem kann ich mich nur anschließen.


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27.07.2018 um 15:08
Zitat von emzemz schrieb:Das war eine GmbH, wie will man da dem Finanzamt plausibel erklären, wo plötzlich Gelder abbleiben,
Dann hast du aber wenig Ahnung von GmbH-Recht -das nennt sich Beratertätigkeit in den Büchern. Herr Buzkart hat z.B. an Herrn Mustafa Sowieso jeden Monat 1.000€ oder 3.000€ für Beratertätigkeiten gezahlt -mit Rechnung versteht sich. Oder Herr Buzkart hat z.B. ein Bild eines türkischen Malers in der Türkei für....15.000€ erworben -mit Rechnung versteht sich. Willst du noch mehr Beispiele?


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