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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

903 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Bundespolizist, Groß Döhren ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

23.06.2021 um 23:29
Nachdem die letzte Diskussion zu diesem Thema mit der Begründung "Der Eröffnungsbeitrag ist nicht korrekt ausgearbeitet" geschlossen wurde,- jetzt ein neuer Anlauf. ;)

Am 13. April 2021 verschwand Karsten M. (51) aus dem Liebenburger Ortsteil Groß Döhren (Landkreis Goslar) auf bislang ungeklärte Weise.

Unmittelbar nach dem Verlassen seines Hauses um kurz nach 5 Uhr morgens, soll es laut Goslarer Polizei zu einem Vorfall im Garten des Grundstücks gekommen sein.
Aufgrund der Spurenlage im Grundstück des Vermissten gehen die Ermittler jedoch nicht von einem Vermisstenfall aus.
Vorgefundene Spuren lassen darauf schließen, dass es bei einem Vorfall im Garten des Grundstücks zu einer erheblich blutenden Verletzung von Karsten M. gekommen sei.

Daraufhin wurde bei der Polizeiinspektion Goslar die Mordkommission „Fortuna" gegründet.

Am 16. April fand man den blauen VW Caddy des Vermissten, (Kennzeichen GS-KK 31), in Hannover (Messe-Gelände) auf dem ca.
70 Kilometer vom Wohnort des Vermissten entfernten "Boulevard der EU", gegenüber des "Holländischen Pavillons", ordnungsgemäß abgestellt und verschlossen.

Die Ermittlungen ergaben, dass am Dienstag dem 13.April 2021, kurz nach 09.30 Uhr, aus dem Nahbereich des Abstellortes ein Taxi geordert wurde.
Dessen Fahrer*in dürfte anschließend den Fahrgast aus dem Bereich rund um den "Boulevard der EU" herum aufgenommen und möglicherweise direkt zum Hauptbahnhof Hannover gefahren haben,- vermutet die Polizei.
Allerdings ist hierüber nichts weiteres bekannt gemacht worden, bzw. hat sich nichts verwertbares ergeben.

Die Kartenübersicht:
DeepinBildschirmfoto Bereich auswhlen 20Original anzeigen (0,7 MB)
Bildquelle: https://www.bild.de/regional/hannover/hannover-aktuell/vermisstenfall-karsten-m-mordkommission-vermutet-verbrechen-76432158.bild.html

Nach Hinweisen aus der Bevölkerung suchte die eingerichtete Ermittlungsgruppe zusammen mit Spürhunden am 30. April Waldstücke, knapp 40 Kilometer südlich von Groß Döhren, längs der Bundesstraße 242 zwischen Sonnenberg und Dammhaus ab, jedoch ergebnislos.

In einem Zeugenaufruf vom 5. Mai wurde der Fahrer eines weißen Seat Mii gesucht, der zwischen Groß Döhren und Hahndorf direkt hinter dem blauen Caddy von Carsten M. gefahren sein soll.

Danach scheinen sich die Ereignisse zu überschlagen.

Am 7. Mai, durchsuchte die Polizei mit Spürhunden ein Grundstück in der Lewer Straße am Ortsrand der Gemeinde Liebenburg. Grund dafür war ein Hinweis aus der Bevölkerung.

Am 18 Mai.2021 durchsucht die bei der Polizeiinspektion Goslar ermittelnde Mordkommission mehrere Waldabschnitte und Grundstücke im Norden des Landkreises Goslar sowie ein Anwesen eines Tatverdächtigen, bei der ein Beschuldigter festgenommen wurde.
Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen Bundespolizist (50) aus aus Othfresen/Gemeinde Liebenburg.

Opfer und Beschuldigter sollen Polizeiangaben nach, eng befreundet gewesen sein.
Laut zuständiger Staatsanwaltschaft könnte es bei einem Konflikt zwischen den Männern um eine Frau gegangen sein.
Gemäß Staatsanwalt Hans-Christian Wolters bestreitet der Beschuldigte jedoch, etwas mit dem Verschwinden oder gar dem Tod des Opfers zu tun zu haben.

In den Fokus der Ermittler geriet der Beschuldigte offenbar auch wegen ungewöhnlicher Einkäufe, für die es trotz intensiver Bemühungen der Ermittler, im persönlichen Umfeld des Beschuldigten keine nachvollziehbaren Beweggründe gibt.
Die unten genannten Gegenstände wurden bei der Durchsuchung seines Anwesens jedenfalls nicht aufgefunden.

So erwarb der Beschuldigte am 20.04.21 zwei Rasengitterplatten grau, 60 x 40 x 8 cm und acht Baustahlmatten, 230 x 100 cm und am 30.04.2021 insgesamt acht Bauzaunelemente 350 cm / 200 cm sowie acht dazugehörige Betonfüße besorgt.

Auffällig für die Beamten,- dass diese Käufe jeweils in engem zeitlichen Zusammenhang zu bestimmten Ermittlungshandlungen der Mordkommission liegen, die öffentlich gemacht wurden.

Für den Transport der genannten Einkäufe hatte der Beschuldigte in dem Zeitraum verschiedene Mietfahrzeuge (Transporter / Anhänger) zur Verfügung.
Zu den damit zurückgelegten Kilometern (für einen möglichen Bewegungsradius) gibt es offiziell keine Angaben.

Die Polizei hat sich unter anderem mit diesen Fragen an die Öffentlichkeit gewandt:

Wem ist im Zeitraum zwischen 30.04.21 - 17.05.2021 eine Baustellenabsicherung von bis zu 50 qm² aufgefallen, an der bis heute nicht gearbeitet wurde, die also nur als Absperrung dient?
Da es nicht auszuschließen ist, dass diese Umzäunung immer noch eingerichtet ist, bittet die Mordkommission die Bevölkerung darum, bei künftigen Spaziergängen auf eine mögliche max. ca. 50 qm² große eingezäunte Fläche zu achten, auf der offensichtlich nicht gearbeitet wird.
Der Bereich Hannover, EXPO- Gelände, bzw. Flughafen Langenhagen, kann nach derzeitigem Ermittlungsstand als möglicher Ablageort des Leichnams nicht ausgeschlossen werden.

Karsten M. konnte bislang nicht gefunden werden.

Was meint ihr, handelt es sich hier um Mord? Körperverletzung mit Todesfolge? Etwas anderes?
Warum gründet man so schnell nach einer Vermisstenmeldung eine Mordkommission, ohne eine aufgefundene Leiche oder ein Geständnis?
Hat man den "richtigen" in Untersuchungshaft genommen?
Wäre ein (Bundes)Polizist darauf angewiesen, erst auf öffentlich gemachte Ermittlungshandlungen der Mordkommission "reagieren" zu müssen?

Bin gespannt auf eure Antworten...



Ein paar Quellenangaben und zum Einlesen:

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/56518/4917387

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/56518/4917716

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/56518/4939222

https://regionalheute.de/was-geschah-mit-karsten-m-chronologie-eines-mysterioesen-vermisstenfalls-braunschweig-gifhorn-goslar-helmstedt-peine-salzgitter-wolfenbuettel-wolfsburg-1621412854/

https://regionalheute.de/goslar/was-geschah-mit-karsten-m-chronologie-eines-mysterioesen-vermisstenfalls-braunschweig-gifhorn-goslar-helmstedt-peine-salzgitter-wolfenbuettel-wolfsburg-1621412854/

https://www.news38.de/harz/article232313113/Goslar-Gross-Doehren-Liebenburg-Karsten-Manczak-vermisst-Hannover-Messe-Hauptbahnhof-Mord-Verdaechtiger-Polizist.html

https://www.bild.de/regional/hannover/hannover-aktuell/vermisstenfall-karsten-m-mordkommission-vermutet-verbrechen-76432158.bild.html

https://www.news38.de/harz/article232313113/Goslar-Gross-Doehren-Liebenburg-Karsten-Manczak-vermisst-Hannover-Messe-Hauptbahnhof-Mord-Verdaechtiger-Polizist.html


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

23.06.2021 um 23:52
Hallo @MettMax
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:Der Bereich Hannover, EXPO- Gelände, bzw. Flughafen Langenhagen, kann nach derzeitigem Ermittlungsstand als möglicher Ablageort des Leichnams nicht ausgeschlossen werden.
Wie sieht es denn dort aus? Wird da viel gebaut so das eine neue Umzäunung nicht gleich auffällt?

Ich kann mir aber auch irgendwie nicht vorstellen, dass die Polizei bisher nicht alle Baustellen zuordnen konnte.
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:ungewöhnlicher Einkäufe, für die es trotz intensiver Bemühungen der Ermittler, im persönlichen Umfeld des Beschuldigten keine nachvollziehbaren Beweggründe gibt.
Weiß man den was der Beschuldigte gesagt hat warum er das gekauft hat?
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:Warum gründet man so schnell nach einer Vermisstenmeldung eine Mordkommission, ohne eine aufgefundene Leiche oder ein Geständnis?
Vielleicht weil genügend Blut im Vorgarten war, oder die Nachbarn etwas mit bekommen haben.
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:Wäre ein (Bundes)Polizist darauf angewiesen, erst auf öffentlich gemachte Ermittlungshandlungen der Mordkommission "reagieren" zu müssen?
Ja, da er ja nicht vorher weiß was die Ermittlungen ergeben haben. Vielleicht dachte er bis dahin er hat alles perfekt gemacht und dann war er sich doch nicht mehr sicher.
Vielleicht war es auch ein Unfall und er hatte es "verdrängt" und wo die Mordkommission an die Öffentlichkeit ging, war er gezwungen zu handeln.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

23.06.2021 um 23:57
Zitat von FriedaGansaugeFriedaGansauge schrieb:Wie sieht es denn dort aus? Wird da viel gebaut so das eine neue Umzäunung nicht gleich auffällt?
Keine Ahnung, ob dort viel gebaut wird. Möglicherweise ist der Abstellplatz aber ein Ablenkungsmanöver gewesen.
Zitat von FriedaGansaugeFriedaGansauge schrieb:Weiß man den was der Beschuldigte gesagt hat warum er das gekauft hat?
Darüber konnte ich nichts finden, vermutlich macht er aber keine Angaben darüber.
Zitat von FriedaGansaugeFriedaGansauge schrieb:Ja, da er ja nicht vorher weiß was die Ermittlungen ergeben haben. Vielleicht dachte er bis dahin er hat alles perfekt gemacht und dann war er sich doch nicht mehr sicher.
Als Bundespolizist hat man doch aber bessere "Quellen" als die Lokalpresse, oder?


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

24.06.2021 um 00:03
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:Als Bundespolizist hat man doch aber bessere "Quellen" als die Lokalpresse, oder?
Keine Ahnung, ich denke aber nicht. Sind ja zwei vollkommen verschiedene Abteilungen und wenn einer von der Moko da was weiter gibt, kriegt der bestimmt ordentlich auf den Deckel.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

24.06.2021 um 00:12
Zitat von FriedaGansaugeFriedaGansauge schrieb:Sind ja zwei vollkommen verschiedene Abteilungen und wenn einer von der Moko da was weiter gibt, kriegt der bestimmt ordentlich auf den Deckel.
Das schon, aber sind nicht beispielsweise Personen/Fahrzeugfahndungen etc. für alle Arten von Polizisten einsehbar?


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

24.06.2021 um 00:28
Wenn man davon ausgeht, dass so viel Blut im Garten war, dass die Polizei schnell mit einem Tötungsdelikt rechnete, dann müsste der Verdächtige ja das Fahrzeug des Opfers (mit den Baustellenmaterialien?) nach Hannover gefahren haben.
Das kann ja kaum mit einer Fahrt erledigt worden sein.
Das Expo-Gelände sollte von der Größe her inzwischen abgesucht sein auf Fake-Baustellen. Der Bereich Langenhagen ist unübersichtlicher.

Aber könnte der Leichnam nicht irgendwo auf der Strecke zwischen Liebenburg und Hannover abgelegt worden sein? Die Polizei muss ja Informationen haben, warum sie davon eher nicht ausgeht.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

24.06.2021 um 03:24
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:Warum gründet man so schnell nach einer Vermisstenmeldung eine Mordkommission, ohne eine aufgefundene Leiche oder ein Geständnis?
Zitat von FriedaGansaugeFriedaGansauge schrieb:Vielleicht weil genügend Blut im Vorgarten war, oder die Nachbarn etwas mit bekommen haben.
Es wurde Blut am Tatort und im Fahrzeug des Opfers gefunden.
Aufgrund der Blutspurenlage am Tatort sowie weiteren Blutspuren im Fahrzeug des Opfers ist davon auszugehen, dass das Opfer nicht mehr am Leben ist.
https://regionalheute.de/vermisster-karsten-m-polizist-steht-unter-mordverdacht-goslar-1621426516/

Das muß dann wirklich sehr viel Blut gewesen sein, um darüber Rückschlüsse auf den Zustand des Opfers zuzulassen. Oder das Blutspurenmuster legte eine arterielle Verletzung nahe, dann ist meistens auch sehr schnell Feierabend, wenn nicht sofortige Hilfe geleistet wird.

Auf jeden Fall ist damit klar, daß das Opfer in seinem eigenen Fahrzeug transportiert wurde. Bleibt aber die Frage - wo ist die Leiche ? Im Wagen war sie nicht mehr, muß also vorher irgendwo abgelegt oder zumindest zwischengelagert worden sein.

Sollte all das, was bisher bekannt ist, wirklich zusammengehören, müßte der Tatverdächtige das Opfer Karsten M. in seinem Garten schwer verletzt, den Mann in seinen eigenen Wagen verladen und ihn dann irgendwo versteckt/zwischengelagert haben. Danach fuhr er zum Messegelände, stellte den Wagen ab und nahm ein Taxi. Dazwischen lagen gute 4 Std. (Warum wurde der Wagen überhaupt auf das Messe Gelände gefahren ? Warum nicht irgendwo zentraler abgestellt, damit nicht noch das Risiko einer Taxifahrt in Kauf genommen werden mußte ? Auch kann ich mir nicht vorstellen, daß das Ganze ohne Blutspuren an der Kleidung des Täters ablief. Ein Fahrgast der aussieht als käme er gerade aus dem Schlachthof wäre einem Taxifahrer aber garantiert aufgefallen.)


Während der laufenden Ermittlungen erstand er dann mehrfach diverse Baustellen Utensilien und verbrachte die Sachen dann wieder an unbekannte Orte. Aber um eine Leiche (zumindest kurzfristig) verschwinden zu lassen, braucht es doch keine Fake Baustelle. Zu aufwendig, zu auffällig, kann alles nicht auf ein Mal erledigt werden usw. Dann noch schön Bauzaun um den Leichenablageort stellen... da kann man auch gleich ein Fähnchen aufstellen. Wirklich rund ist das nicht...
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:Was meint ihr, handelt es sich hier um Mord? Körperverletzung mit Todesfolge? Etwas anderes?
Etwas anderes wohl eher nicht. Bei einem Unfall wäre wohl der Rettungswagen gerufen und der verletzte Karsten M. nicht noch weggeschafft worden. Ansonsten ist alles offen. Sehr dubioser Fall.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

24.06.2021 um 04:27
Mit "Fake Baustelle" kann man immerhin in entsprechender Kluft recht ungestört eine größere Grube ausheben, ohne dass gleich jemand Verdacht schöpft. Das wäre an sich gar nicht mal so unclever.

Ich glaube nicht, dass die Leiche im Bereich Hannover Messe abgelegt wurde, sondern ganz woanders. Das Abstellen des Fahrzeugs auf dem Messegelände sollte vermutlich nur dem Zweck dienen, dass es dort möglichst lange unbemerkt steht und so spät wie möglich entdeckt wird. Offenbar hat dieser Teil des Plans nicht funktioniert.

Der TV wird sich des Risikos bewusst gewesen sein, dass das Fahrzeug früh(er) gefunden werden könnte. Ich denke er ist zu versiert als dass er Verbindungen zwischen Abstellort des PKW und Ort der Leichenablage riskieren würde.
Er hatte offenbar auch jede Menge Zeit. Von kurz nach 05:00 Uhr (mutmaßlicher Tatzeitpunkt) bis 09:30 Uhr (Taxi Hannover Messe) sind es ca. 4:30 Stunden. Die Strecke Groß Döhren -> Hannover Messe ist in etwas über einer Stunde zu schaffen.

In der Zwischenzeit wird er sehr wahrscheinlich die Leiche zur Zwischenlagerung an einen ihm bekannten und durch ihn hierfür als geeignet befundenen Ort in der relativen Nähe seines Wohnorts verbracht haben. Dann später ging es möglicherweise mit Mietanhänger an den endgültigen Liegeort.

Das Auffinden der Leiche dürfte sehr schwierig werden, wenn er die "Fake Baustelle" wieder abgebaut und irgendwo entsorgt hat. Ansonsten muss man darauf hoffen, dass ein aufmerksamer Mitbürger -der nicht mal etwas über den Fall wissen muss- mal bei seiner Gemeinde nachfragt, warum seit Wochen an Ort X eine Baustelle ist, ohne dass sich etwas tut.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

24.06.2021 um 04:51
Zitat von MysteryGuyMysteryGuy schrieb:Mit "Fake Baustelle" kann man immerhin in entsprechender Kluft recht ungestört eine größere Grube ausheben, ohne dass gleich jemand Verdacht schöpft. Das wäre an sich gar nicht mal so unclever.
Sicher, aber wozu der Aufwand ? Der ganze Kram wurde ja erst gekauft, als die Ermittlungen schon liefen. Wo war die Leiche vorher ? Wenn er sie nur irgendwo zwischengelagert hatte, mußte er später an diesen Ort zurück, sie an einen neuen Ort verbringen, dort evt. geschützt durch die Fake Baustelle. Daß das verschwinden des Opfers zeitnah auffallen würde, mußte ihm klar sein, die Blutspuren hat er ja auch nicht beseitigt. Es ergibt für mich keinen Sinn, daß er trotz bestehender Ermittlungen, noch das Risiko eingegangen sein soll, so einen Aufwand zu betreiben, anstatt die Leiche einfach irgendwo in die Pampa zu verbringen, wenn er sie schon umlagern mußte.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

24.06.2021 um 05:16
@Photographer73 Vielleicht war da der Wunsch es besonders gut zu machen? Die "Leiche einfach irgendwo in die Pampa zu verbringen", hört sich leichter an als es ist. Wenn da irgendein Pilzsammler, Förster, Wünschelrutengänger oder wer auch immer unterwegs ist, dann kann die Idee mit der Pampa ganz schnell nach hinten losgegangen sein. Aus seiner subjektiven Sicht könnte die Idee mit der Fake-Baustelle aus uns noch unbekannten Gründen genial gewesen sein. Schauen wir mal, ob sich das jemals aufklären lässt.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

24.06.2021 um 07:51
Frühestens nach 7 Tagen noch einmal den Leichnam bewegen, um ihn dann verschwinden zu lassen? Der auch ein Freund war? Selbst wenn ein Bundespolizist abgebrüht wäre..

Was, wenn er an einer oder mehreren Baustellen Absperrungen und Rasengitter mit zeitlicher Nähe zum Tattag "geliehen" hat und die neu gekauften dann später als Ersatz dort hinbrachte?


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

24.06.2021 um 20:02
Zitat von ThordisThordis schrieb:dann müsste der Verdächtige ja das Fahrzeug des Opfers (mit den Baustellenmaterialien?) nach Hannover gefahren haben.
Nein, das ganze Zeugs wurde später gekauft und mit gemieteten Fahrzeugen/Anhängern transportiert.
Zitat von Photographer73Photographer73 schrieb:Ein Fahrgast der aussieht als käme er gerade aus dem Schlachthof wäre einem Taxifahrer aber garantiert aufgefallen.
Ganz recht. Aber Mitreisenden im Zug oder doch sicher auch. Bei einer geplanten Tat könnte man auch Vorbereitungen wie Wechselkleidung oder vielleicht auch einen Einwegoverall erwarten.

Hat jemand etwas zu einer eventuellen Tatwaffe gefunden?

Was macht man mit 2 Rasengittersteinen aus Beton? Könnte ich mir eigentlich nur als Ballast vorstellen, wenn man einen Toten versenken möchte. Aufgrund der vorhandenen Löcher in den Steinen erscheinen diese mir gut geeignet, um sie mit Gurten oder Stricken an einem leblosen Körper zu befestigen.

Oder was macht man mit den Baustahlmatten ohne Beton?

Eventuell muss man sich auch mit dem Gedanken befassen, das nicht ein Areal mit dem Bauzaun eingezäunt im Wortsinne wurde.

Die gekauften Absperrungen ergeben insgesamt eine Länge von 28 Metern.
Damit könnte man auch die Straßenseite von einer Bauruine oder einen verwilderten Grundstück oder, oder, oder, vom "öffentlichen Raum" abgrenzen.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

24.06.2021 um 21:43
Zitat von MettMaxMettMax schrieb:Oder was macht man mit den Baustahlmatten ohne Beton?
Ich hab jetzt mal ne ganz verrückte These.
Man gräbt ein Loch oder nimmt ein vorhandenes, wirft die Leiche rein, die Baustahlmatten und den Beton drauf und zum Abschluss die Rasensteine mit Erde damit das so aussieht als ob da schon immer ein Weg war oder so ähnlich.
Während der Baustoff Beton problemlos Drucklasten aufnehmen kann, reagiert er empfindlich auf Zugbelastungen, die beispielsweise durch Biegung in Deckenplatten entstehen können. Zur Aufnahme dieser Kräfte werden Armierungsgitter in der Fläche verwendet, welche in den Beton eingebracht werden.
Quelle: https://www.bauhaus.info/armierungen/c/10000884

Das es halt nicht zusammenbricht wenn Leute drüber laufen kommen solche Baustahlmatten rein. Ist auch eine Option für Wände, somit könnte er auch in einem leerstehender Gebäude in einer Wand einbetoniert worden sein.

Und der Bauzaun war wirklich als Absperrung, das da keiner rein tritt solange noch nicht alles fest ist oder er einfach seine Ruhe hat, wärend er "arbeitet".

Allerdings stelle ich mir den Aufwand für eine Person doch etwas zu groß vor.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

24.06.2021 um 21:51
Hallo,

Ich könnte mir auch die Nutzung von den Baustahlmatten in Kombination mit den Rasengittersteinen und bspw. grossen Kabelbindern zur Versenkung des Leichnams vorstellen. Indem dieser zwischen zwei Baustahlmatten fixiert und beschwert wird. Vielleicht verhindert man so ein Ablösen von Körperteilen bei der Zersetzung.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

24.06.2021 um 21:51
Zitat von FriedaGansaugeFriedaGansauge schrieb:Ich hab jetzt mal ne ganz verrückte These.
Man gräbt ein Loch oder nimmt ein vorhandenes, wirft die Leiche rein, die Baustahlmatten und den Beton drauf und zum Abschluss die Rasensteine mit Erde damit das so aussieht als ob da schon immer ein Weg war oder so ähnlich.
Aber ohne das jemandem im Nachhinein auffällt, dass die Fläche bearbeitet wurde, geht das natürlich eher nicht.
Dazu bräuchte man dann eine gute Tarnung wie Bauzäune, Baustellenschild und eine nicht stark vom Ordnungsamt und Zoll frequentierte Ecke.
Sonst will nachher noch jemand die Papiere bei der Suche nach Schwarzarbeitern kontrollieren.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

24.06.2021 um 22:00
Zitat von IlluminatiNWOIlluminatiNWO schrieb:eine nicht stark vom Ordnungsamt und Zoll frequentierte Ecke
Anscheinend denkt die Polizei genau in diese Richtung.

Ich bin nicht gut in Mathe, mit der Masse an Beton, wie groß könnte da das Loch sein?
Zitat von MiloszMilosz schrieb:Vielleicht verhindert man so ein Ablösen von Körperteilen bei der Zersetzung
Eigentlich auch ne gute Idee aber für was braucht er den Rest?


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

24.06.2021 um 22:01
Es wäre auch eine Möglichkeit, dass die „Baustelle“ eingerichtet wurde, um die Sachen, wie blutbefleckte Kleidung, Tatwaffe etc. zu entsorgen und die Leiche ganz woanders liegt.

Zwischen Tat und Einkauf der Bauutensilien liegt für mich zu viel Zeit für eine Leichenverbringung. Es sei denn, der Vermisste war nicht sofort tot, sondern war noch länger am Leben und versteckt.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

24.06.2021 um 22:11
Die Strecke von Groß Döhren bis Hannover ergibt tausend Möglichkeiten.
Man muss nicht einmal auf die A7 fahren, sondern könnte auch weiter auf der B6 Richtung Hannover fahren. Man passiert etliche dichte Wälder, könnte in den Hildesheimer Wald abbiegen. Kommt am Kanal vorbei und an vielen Seen rund um Baddeckenstedt oder Sarstedt.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

24.06.2021 um 22:13
Zitat von FriedaGansaugeFriedaGansauge schrieb:Ich bin nicht gut in Mathe, mit der Masse an Beton, wie groß könnte da das Loch sein?
Gibt es eine Angabe, ob er auch Beton erstanden hat?

Bisher kenne ich nur die Aussagen zu den 8 Baustahlmatten, den 2 Rasengittersteinen und der Bauabzäunung.

Für nur 2 Rasengitterplatten sind dir 8 Baustahlmatten allerdings viel zu viel als Unterlage.

Selbst übereinander gestapelt um die Tragkraft zu erhöhen, wenn später die Gasblase eines Leichnams die Stabilität reduziert, wäre das zu viel Fläche.

Es stehen 2 Platten je 60 cm x 40 cm im Verhältnis zu 8 Baustahlmatten von 230 cm x 100 cm.

Wie man es dreht und wendet, zu einer möglichen Oberflächenabdeckung muss noch etwas anderes verwendet worden sein, neben den Rasengitterplatten.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

24.06.2021 um 22:21
Zitat von ThordisThordis schrieb:Die Strecke von Groß Döhren bis Hannover ergibt tausend Möglichkeiten.
In einem Zeugenaufruf vom 5. Mai wurde der Fahrer eines weißen Seat Mii gesucht, der zwischen Groß Döhren und Hahndorf direkt hinter dem blauen Caddy von Carsten M. gefahren sein soll.
Quelle: https://regionalheute.de/goslar/was-geschah-mit-karsten-m-chronologie-eines-mysterioesen-vermisstenfalls-braunschweig-gifhorn-goslar-helmstedt-peine-salzgitter-wolfenbuettel-wolfsburg-1621412854/

Der betreffende Zeugenaufruf bezieht sich sicherlich auf den Tattag. Seltsamerweise entspricht die Fahrtrichtung (Hahndorf) nicht dem direkten Weg nach Hannover.
Sieht für mich so aus, als ob es erst wo anders hin ging.


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