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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

4.151 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Bundespolizist, Groß Döhren ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

07.12.2025 um 13:46
Hallo in die Runde.

Ich vermute eher, dass die gefundenen menschlichen Überreste zu dem Fall Heike K. gehören. Die Frau ist seit 20. Oktober 24 vermisst. Ihr Auto/Handtasche/ Handy etc. wurden kurz nach Ihrem Verschwinden im Hain Wald gefunden...

https://www.braunschweiger-zeitung.de/niedersachsen/peine/article407528122/polizei-peine-60-jaehrige-frau-aus-eixe-wird-vermisst.html


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

08.12.2025 um 19:09
Zitat von ExilHarzerExilHarzer schrieb:Mal sehen was dabei rauskommt.
Zitat von dymo1234dymo1234 schrieb:Ich vermute eher, dass die gefundenen menschlichen Überreste zu dem Fall Heike K. gehören.
Wir werden uns dem t-online-Bericht zufolge noch etwa 2 Wochen gedulden müssen.
Die eindeutig menschlichen Knochen seien an das rechtsmedizinische Institut der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) übergeben worden, teilte die Polizei mit. Ergebnisse aus der Landeshauptstadt werden in rund zwei Wochen erwartet.
Quelle: https://hannover.t-online.de/region/hannover/id_101035478/peine-gruseliger-fund-im-hainwald-knochen-zur-analyse-in-der-mhh.html


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

08.12.2025 um 19:25
Auch wenn es vielleicht wieder mal Fehlalarm gewesen sein könnte: Vielen Dank, @MettMax, für die Information über den Fund.

Es ist gut, dass es jemanden wie Dich gibt, der die Augen offenhält und sensibel reagiert, wenn Verknüpfungen zum Fall Manczak erkennbar werden könnten.

Dieser außergewöhnliche Mord mit dem spurlosen Verschwinden eines Menschen lässt einen einfach nicht los.

Bei der Gelegenheit: Weißt Du, ob und in welchem Rahmen noch Suchmassnahmen stattfinden?


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

29.12.2025 um 13:43
Zitat von MettMaxMettMax schrieb am 08.12.2025:Wir werden uns dem t-online-Bericht zufolge noch etwa 2 Wochen gedulden müssen.
Die eindeutig menschlichen Knochen seien an das rechtsmedizinische Institut der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) übergeben worden, teilte die Polizei mit. Ergebnisse aus der Landeshauptstadt werden in rund zwei Wochen erwartet.
Quelle: https://hannover.t-online.de/region/hannover/id_101035478/peine-gruseliger-fund-im-hainwald-knochen-zur-analyse-in-der-mhh.html
Es handelte sich bei den gefundenen sterblichen Überresten um die von @dymo1234 schon vermutete, seit Oktober 2024 vermisste Frau: https://www.tag24.de/justiz/leichenfunde/knochen-fund-in-waldstueck-tote-ist-vermisste-frau-3453405


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

29.12.2025 um 21:33
Das war mir fast klar, da der örtliche Bezug so nah gewesen ist.


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30.12.2025 um 10:06
Zitat von Wiesbaden1Wiesbaden1 schrieb am 10.11.2025:An den Talsperren könnte man ja jemand loswerden..... (ggf. mit Stacheldraht umwickelt). Wie tief sind sie, kann man da noch jemanden finden?
Unwahrscheinlich da jemanden zu finden. Die haben dieses Jahr fast 4 Wochen gebraucht um einen zu finden der vor den Augen seiner Fraun ertrunken ist. Das einzige was sich da noch finden lassen würde, wären vermutlich Kleidungsreste und da achtet niemand drauf weil sie auch von einem Badebesucher zurückgelassen wuden sein könnten.
Eine andere möglichkeit könnten halt zurückgelassene Stollen sein. Gibt es ja auch Hunderte im Harz.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

31.03.2026 um 20:42
In der neuen True-Crime-Serie "Mord im Dorf" erinnert Kabel1 jetzt an den Fall Karsten Manczak und hat dafür mit Ermittlern und der Justiz sowie den Menschen vor Ort gesprochen. Das berichtet regionalheute.de

Der Fall Karsten Manczak wird am 10. April behandelt.
In insgesamt fünf Folgen werden immer freitags um 20.15 Uhr bei Kabel Eins und auf Joyn drei Fälle gezeigt, die sich in Dörfern und kleinen Ortschaften ereignet haben. Den Fall Karsten Manczak aus Groß Döhren im Landkreis Goslar zeigt Kabel1 in Folge 3, am 10. April 2026 - kurz vor dem fünften Jahrestag der Tat.
Quelle: https://regionalheute.de/mord-ohne-leiche-kriminalfall-aus-der-region-kommt-im-fernsehen-braunschweig-gifhorn-goslar-harz-helmstedt-peine-salzgitter-wolfenbuettel-wolfsburg-1773924827/


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

10.04.2026 um 18:40
Ich bin etwas verwundert und verstört über einen Terminhinweis, den hier @Misetra vor einigen Tagen eingestellt hat.

Es geht dabei um einen Beitrag von Kabel eins über den Mordfall Ksrsten Manczak, der heute Abend (10. Oktober) um 20.15 Uhr ausgestrahlt werden sollte. @Misetra bezog sich dabei auf eine entsprechende Vorankündigung von Regionalheute.de.

Jetzt habe ich noch mal auf die Programmvorschau von Kabel eins gesehen und festgestellt, dass dort um 20.15 Uhr im Rahmen der Serie „Mord im Dorf“ ein Film über die Tötung einer Berufsschülerin 2015 in Bad Rehburg bei Loccum gesendet werden soll.

Keine Ahnung, welche der Ankündigungen falsch oder richtig ist…


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

10.04.2026 um 19:26
Freitag, 10.04.2026 05:30 Uhr


Kabel Eins zeigt heute in der Serie „Mord im Dorf“ den Fall Karsten Manczak aus Groß Döhren im Landkreis Goslar. Was am 13. April 2021 als Vermisstenfall begann, wurde später zu einem Mordfall ohne Leiche und beschäftigte viele Menschen hier
Quelle: https://www.radio21.de/service/news/niedersachsen/goslar/beitrag/kabel-eins-zeigt-fall-karsten-manczak-69065.html
Werden mehrere Fälle behandelt, zB auch "Erlabrunn"?


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

10.04.2026 um 19:27
Grad gesehen:
Zitat von MisetraMisetra schrieb am 31.03.2026:immer freitags um 20.15 Uhr bei Kabel Eins und auf Joyn drei Fälle
3 Fälle jeweils.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

10.04.2026 um 20:16
Zitat von Kuno426Kuno426 schrieb:Werden mehrere Fälle behandelt, zB auch "Erlabrunn"?
Zitat von Kuno426Kuno426 schrieb:3 Fälle jeweils.
Okay, dann habe ich das falsch aufgefasst.

In der Programmvorschau von Kabel eins war davon die Rede, dass nur der Fall aus Rehburg behandelt werden solle.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

11.04.2026 um 11:54
Fünf Jahre nach dem spurlosen Verschwinden von Karsten Manczak hat Kabel 1 nun eine Dokumentation ausgestrahlt, die das Geschehen nach meiner Einschätzung weitgehend korrekt nachgezeichnet hat, aber keine Aufsehen erregenden Neuigkeiten enthielt.

Es wird wohl auch niemand erwartet haben, dass nun plötzlich doch noch Aufklärung darüber erfolgte, wie und wo der verurteilte Mörder Martin G. die Leiche von KM beseitigt hat. Das Wissen darüber behält der Ex-Bundespolizist wohl als letzten „Trumpf“ für sich.

Zumindest für mich gab es aber doch noch ein paar Punkte, die mir so nicht bekannt war und die mich etwas aufhorchen ließen.

Das gilt zum Beispiel für die Schilderung, dass MG in dem anonymen Schreiben, mit dem er KM über eine Affäre seiner Ehefrau informierte und ihn unter Verweis auf angeblich dort hinterlegtes Fotomaterial zum Friedhof lockte, eine Handynummer genannt hatte. Es handelte sich dabei um die Mobilfunkverbindung, die er mit Hilfe des gefundenen Passes eines Fluggastes generierte und die er lange zur eigenen Tarnung benutze.

Ich frage mich, warum MG diese Nummer im anonymen Brief vermerkte. War es Leichtsinn oder Hybris? Ging er davon aus, dass die Geschichte KM so peinlich war, dass dieser über den Brief keinen Außenstehenden in Kenntnis setzen würde?

Im Film wurde MG jedenfalls „gnadenlose Selbstüberschätzung“ attestiert. Er habe sich für den Größten gehalten, dem quasi nichts nachgewiesen werden könne.

Als er dann aber doch des Mordes überführt und im Mai 2022 zu lebenslanger Haft verurteilt worden war, gab es nach Darstellung des Göttinger Opferanwalts Steffen Hörning, der die Familie des Getöteten vertrat, eine bemerkenswerte Szene: Als der Mörder abgeführt worden sei, habe er das Lied „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an“ vor sich gesungen - unter Anspielung darauf, dass er in diesem Alter wohl wieder auf freien Fuß kommen dürfte…

Eingespielt wurde im Übrigen ein kurzes Interview mit dem Anwalt von G., Martin Nitschmann. Er kenne die Wahrheit“ in diesem Fall, behauptete er da vollmundig. Aber auf die Frage, ob er seinen Mandanten für unschuldig halte, druckste er rum: Dazu könne und wolle er nichts sagen…

Eine Anmerkung noch zur Verwirrung um die Ausstrahlung des Beitrags: Im Teletext von Kabel 1 wurde am Abend zwar auf die Sendung „Mord im Dorf“ um 20.15 Uhr verwiesen. Aber nicht erwähnt wurde, dass auch der Fall Manczak abgehandelt werden sollte; man nannte lediglich den Mord an einem Mädchen in Rehburg-Loccum.

Wie man als Sender derart Verwirrung stiften und Anti-Werbung betreiben kann, ist mir ein Rätsel.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

11.04.2026 um 14:57
Habe den Beitrag auch gesehen. Mich beschäftigt der Fall sehr. Vielleicht, weil ich ursprünglich aus der Gegend komme, in der Karsten M. wohnte und jetzt in Hannover wohne und daher den Fundort des Autos gut kenne.

Der Beitrag hat nichts Neues gebracht. Habe ich aber auch nicht erwartet. Ich fand dennoch, dass es eine nette Zusammenfassung war. Gefehlt hat mir nochmal der Verweis darauf, nach was genau man Ausschau halten könnte und in welcher Gegend. Von den Einkäufen im Baumarkt war leider keine Rede mehr und eine zeitliche Einordnung der Fahrten am Morgen der Tat fehlte auch. So dass man nochmal Rückschlüsse draus ziehen könnte, wo eine mögliche Verbringung der Leiche hätte hin führen können. Irgendwas muss der ja mit den Bauzäunen gemacht haben. Irgendwo muss es eine herrenlose "Baustelle" geben.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

11.04.2026 um 21:35
Edna[b schrieb:[/b] id=37425567]Von den Einkäufen im Baumarkt war leider keine Rede mehr und eine zeitliche Einordnung der Fahrten am Morgen der Tat fehlte auch. So dass man nochmal Rückschlüsse draus ziehen könnte, wo eine mögliche Verbringung der Leiche hätte hin führen können. Irgendwas muss der ja mit den Bauzäunen gemacht haben. Irgendwo muss es eine herrenlose "Baustelle" geben.
Ich kann die Überlegungen von @Edna gut nachvollziehen: Die Sache mit dem Absperrmaterial ist und bleibt ein bizarres Rätsel; eine Lösung scheint auch nach fünf Jahren nicht in Sicht.

Auf jeden Fall war Martin G. sehr mobil und hat keine weiten Strecken gescheut. 170 Kilometer nach Bitterfeld, um Baumaterial zu holen; 70 Kilometer nach Hannover, um dort den Caddy zu parken, mit dem er sein Opfer Karsten Manczak wegtransportiert hatte.

Der Bewegungsradius war also beachtlich, und entsprechend groß ist das Gebiet, in dem die Leiche versteckt worden sein könnte. Denkbar wäre ja schließlich sogar, dass MG sein Opfer zunächst zwischengelagert und dann noch einmal weiter weg geschafft hat.

Allerdings war für den Mörder die Fahrt mit der Leiche ein enormes Risiko. Je länger die Strecke, desto mehr lief er Gefahr, zum Beispiel in einen Unfall verwickelt zu werden oder anderweitig aufzufallen.

Deswegen musste MG ein hohes Interesse daran haben, die Leiche schnellstmöglich loszuwerden und damit nicht Dutzende von Kilometern durch die Gegend zu kutschieren. Ich gehe daher davon aus, dass er im Nahbereich eine Stelle präpariert hatte, wo er KM am Morgen der Tat verschwinden lassen konnte.

Ob er danach noch einmal eine „Umbettung“ vorgenommen oder den ursprünglichen Ablagerungsort zusätzlich gesichert hat, ist offen. Bau- und Absperrmaterialien, mit denen er das hätte bewerkstelligen können, wurden laut Polizei erst nach dem Mord am 13. April 2021 gekauft, teils sogar erst am 30. April in Bitterfeld. Transporter mietete MG vom 19. bis 23.April an; ein Anhänger stand ihm auch am 30. April in Bitterfeld zur Verfügung

Aufgrund dieser Daten war es wohl schwerlich möglich, dass die Leiche von KM bereits am 13. April in einem als Fake-Baustelle präparierten Bereich abgelegt worden ist. Da besaß MG die entsprechenden Materialien noch gar nicht. Entweder hat er also „nachgebessert“ oder die Leiche verlagert und den neuen Standort womöglich auf ungewöhnliche Weise „gesichert“.

Wenn dies tatsächlich geschehen sein sollte, dann sicherlich nicht in einem unzugänglichen Wald- oder Moorgebiet. Irgendwo „in der Pampa“ eine solche Absperrung mit Gittern und Zäunen anzubringen, wäre eher kontraproduktiv gewesen: Das hätte erst recht Neugier geweckt und zu Nachforschungen animiert.

Also hätte man so etwas nur im besiedelten Bereich machen können, wo Baustellen und Absperrungen nicht unüblich sind. Ein Wagnis wäre es aber allemal geblieben, auf solch raffinierte Weise einen Leichnam zu „entsorgen“.

War also alles nur ein Bluff, um die ganze Aufmerksamkeit auf potenzielle Fake-Baustellen zu lenken, während der Täter sich längst anderweitig der Leiche entledigt hätte?

Schwer zu glauben. Wenn der tote Körper wirklich unauffindbar beseitigt war, wozu bedurfte es dann noch falscher Fährten? Zumal bei einer temporären Einrichtung einer derartigen Fake-Baustelle für MG das Problem entstehen konnte, dass er dann neuwertiges Baumaterial zum Beispiel auf einer Deponie wieder hätte entsorgen müssen - auch das hätte auffallen und auf seine Spur führen können.

Aber wie schrieb @Edna noch? „Irgendwas muss der mit den Bauzäunen ja gemacht haben“. Wohl wahr! Aber diesbezüglich ist man MG (noch) nicht auf die Schliche gekommen. Das mag auch vielleicht für immer sein Geheimnis bleiben.

Dafür ist der großspurige Ex-Polizist, der sich rühmte, den perfekten Mord begehen zu können, als mieser Killer enttarnt und für lange Zeit hinter Gitter gesteckt worden. Das zählt letztendlich mehr als kleinliche Geplänkel wie etwa um Bauzäune - gerade am unmittelbar bevorstehenden fünften Jahrestag des grausigen Todes von Karsten Manczak.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

12.04.2026 um 00:06
Wie bereits berichtet, wurde am 30.04.21 durch die bei der Polizei Goslar eingerichtete Ermittlungsgruppe "Fortuna", mit Unterstützung von mehreren Spürhunden aus dem gesamten Land Niedersachsen, Waldstücke längs der Bundesstraße 242 zwischen Sonnenberg und Dammhaus nach dem seit dem 13.04.21 vermissten Karsten Manczak (51) abgesucht.

Die Ermittlungsgruppe ging hierbei einem Hinweis aus der Bevölkerung nach.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/56518/4905144
Darauf wurde gestern auch nicht eingegangen. Ob er am 30.04. dort mit seinem Gespann im Stau stand und die Bauzäune doch nicht aufstellte?
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:dass MG in dem anonymen Schreiben, mit dem er KM über eine Affäre seiner Ehefrau informierte und ihn unter Verweis auf angeblich dort hinterlegtes Fotomaterial zum Friedhof lockte, eine Handynummer genannt hatte. Es handelte sich dabei um die Mobilfunkverbindung, die er mit Hilfe des gefundenen Passes eines Fluggastes generierte und die er lange zur eigenen Tarnung benutze.

Ich frage mich, warum MG diese Nummer im anonymen Brief vermerkte
Irre, oder. Interessiert hätte mich, ob KM versucht hat zurückzurufen. zB als am Friedhof der Umschlag leer war. (Wobei ich mir nicht sicher bin, ob nicht doch Fotos darin waren. Oder gab es gar keine Fotos und es war nur ein Test / ein erster Versuch?)


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

12.04.2026 um 07:42
Zitat von Kuno426Kuno426 schrieb:Darauf wurde gestern auch nicht eingegangen. Ob er am 30.04. dort mit seinem Gespann im Stau stand und die Bauzäune doch nicht aufstellte?
Das ist ein interessanter Hinweis von @Kuno426!

Diese Identität im Datum war mir noch gar nicht aufgefallen: Am 30. April 2021 fand an der B 242 zwischen Sonnenberg und Dammhaus die Suchaktion der Soko „Fortuna“ statt.

Ebenfalls am 30.4. 2021 war Martin G. nach Bitterfeld gefahren, um verschiedene Baumaterialien abzuholen. Dabei wurde er dort am Baumarkt mit seinem Pkw und einem Anhänger gefilmt.

Nur ein Zufall? Oder besteht da zwischen Abholung und Suchaktion ein Zusammenhang?
Wollte MG bei Sonnenberg in das Waldgebiet und hat dann wegen der Polizeipräsenz einen Rückzieher gemacht und das Baumaterial irgendwo anders abgeladen?


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

12.04.2026 um 12:02
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Nur ein Zufall? Oder besteht da zwischen Abholung und Suchaktion ein Zusammenhang?
Das gleiche Datum war mir bekannt. Kann Zufall sein!
Falls aber nicht, war ich gestern über die Aussage im damaligen Bericht gestolpert:
Bei dem mehrstündigen Einsatz musste die B 242 gesperrt werden. Die Polizei Goslar dankt im Nachhinein den überwiegend mit Verständnis reagierenden Verkehrsteilnehmern.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/56518/4905144
Also nur für den Fall, er hätte in dem Gebiet den Ablageort oder Zufahrten mit Bauzäunen absperren wollen.
Und hätte unterwegs in den Verkehrsmeldungen von den Verkehrsbehinderungen gehört.
Oder hätte dort im Stau gestanden und das Polizeiaufgebot gesehen ...
Dann wäre er an dem Tag nicht in das Gebiet gefahren.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

12.04.2026 um 12:21
Zusammenfassend gehe ich davon aus, dass Martin G.`s vollständige Einkaufsliste unbekannt ist.

Die Betrachtung in dem Fall bezieht sich ausschließlich auf Einkäufe, die nach dem Verschwinden von Karsten M. getätigt wurden.
Und auch diese Liste kann unvollständig sein.

Wenn Martin G. also Karsten M. schon wesentlich länger nach dem Leben trachtete, ist doch stark anzunehmen, dass diverse Gegenstände zur Tarnung oder Beseitigung einer Leiche bereits im Vorfeld angeschafft wurden.
Dieser Punkt wird meiner Meinung nach völlig außer Acht gelassen.

Stärkstes Indiz dafür ist für mich die Anmietung von dem Iveco-Transporter samt Kastenanhänger vom 19. bis 23. April 2021.
Hier musste scheinbar "richtig" was transportiert werden. Und zwar am besten mit nur einer Fahrt, da die Kilometerleistung im Anmietungszeitraum doch sehr überschaubar war.

Zur Erinnerung,- am 20.04.2021 wurden 16 Baustahlmatten, 230 x 100 cm, 11 Rasengittersteine sowie 5 Rollen Stacheldraht erworben.

Dafür allein war das Gespann sicher nicht vonnöten, denn die noch sperrigeren Bauzaunelemente (350 x 200 cm) beförderte er lediglich mit einem Anhänger, gezogen von einem PKW.

Das nun auch nach Jahren keine verwaiste "Baustelle" trotz der doch recht intensiven Suche aufgetaucht ist, könnte daran liegen das G. die Zäune schon selbst wieder abgebaut hat.
Zwischen dem Erwerb der Zäune und der Verhaftung von Martin G. am 18.05.2021 war dafür ausreichend Zeit.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

12.04.2026 um 12:35
Zitat von Kuno426Kuno426 schrieb:
Wie bereits berichtet, wurde am 30.04.21 durch die bei der Polizei Goslar eingerichtete Ermittlungsgruppe "Fortuna", mit Unterstützung von mehreren Spürhunden aus dem gesamten Land Niedersachsen, Waldstücke längs der Bundesstraße 242 zwischen Sonnenberg und Dammhaus nach dem seit dem 13.04.21 vermissten Karsten Manczak (51) abgesucht.

Die Ermittlungsgruppe ging hierbei einem Hinweis aus der Bevölkerung nach.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/56518/4905144
Darauf wurde gestern auch nicht eingegangen. Ob er am 30.04. dort mit seinem Gespann im Stau stand und die Bauzäune doch nicht aufstellte?
Nein, da hat damals eine Autofahrerin den Caddy an einem Parkplatz gesichtet. Stand in einem Zeitungsbericht und ist mit Sicherheit hier irgendwo im Faden zu finden.


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Gewaltverbrechen an Karsten M. aus Groß Döhren, Landkreis Goslar

12.04.2026 um 13:46
Ich bin schon zu lange raus aus dem Fall und habe so manche Einzelheit vergessen. Sorry. Deshalb nur vage Überlegungen.
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:dass MG in dem anonymen Schreiben, mit dem er KM über eine Affäre seiner Ehefrau informierte ... zum Friedhof lockte, eine Handynummer genannt hatte
Weiss man, ob bzw ab wann der Brief der Polizei vorlag und ab wann MG davon wusste? Das könnte sein Handeln insofern verändert haben, dass er alles, was er mit dem Handy bzw unter falscher Identität bestellt und veranlasst hatte, nun verschwinden lassen bzw nicht mehr zum Einsatz bringen wollte.
MG scheint sich sehr sicher gewesen zu sein, als er die Handy-Nr im Brief nannte, dass die Polizei nichts unternehmen würde (keine Überwachung, keine Funkzellenabfrage) - weil es eben keine Erpressung war.
Zitat von TiergartenTiergarten schrieb:Ich gehe daher davon aus, dass er im Nahbereich eine Stelle präpariert hatte, wo er KM am Morgen der Tat verschwinden lassen konnte.
Das denke ich auch und vermute das auch schon bei der Friedhofsaktion.


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