Ylva00 schrieb:Ich wohne im Wetteraukreis, 5 Minuten von dem Fundort entfernt. Es ist ein Naturschutzgebiet und die Seen sind überwiegend zugewachsen. Entweder der/die Täter haben es sich via Googlemaps rausgesucht oder Ortskenntnisse, an Zufall glaube ich nichts dafür ist es zu uneinsichtig und „versteckt“ von der Straße aus.
Ich kenne die Gegend auch sehr gut. Du stimmst mir sicherlich zu, dass man mit dem Auto nicht an den See fahren kann. Die Seen sind aus gutem Grund Teil eines Naturschutzgebietes. Darüber hinaus sind diese Baggerseen für Schwimmer verdammt gefährlich wegen der Strudel. Von den Aussichtstürmen aus kann man seltenste Vögel beobachten. Ab dem frühen Morgen ist also mit Publikum zu rechnen.
Wenn das Mädchen über die A5 nach Echzell/Reichelsheim befördert wurde, hätte es eigentlich direkt an der Autobahnabfahrt genug unwegsames Gebiet gegeben, um eine Leiche zu entsorgen. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere an die bis heute unbekannte Tote, die offenbar Jahre direkt an dieser Anschlussstelle (allerdings südliche Richtung) gelegen hat, bis sie durch Zufall von Waldarbeitern gefunden wurde.
https://android-hybrid.wetterauer-zeitung.de/regional/wetteraukreis/friedbergbadnauheim/Wetterau-Fall-wieder-aufgerollt-Wer-toetete-die-Unbekannte-von-Rosbach;art472,508491Von daher würde ich eher darauf schließen, dass die Fahrt über die A5 und dann die A45 über die Abfahrt Wölfersheim stattgefunden hat, denn von der A5 (Abfahrt Friedberg/Rosbach) aus hätte es zig andere Möglichkeiten gegeben, als durch die halbe Wetterau zu zockeln. Der Auffindeort schaut nicht nach einem Entsorgen im Vorbeifahren aus. Oder der Täter muss einen sehr guten Bezug zu der Gegend haben.