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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

8.258 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Frankreich ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

29.01.2026 um 13:46
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:entdeckte genau dieses Team bei der Analyse der Knochen und Kleidung des kleinen Jungen mindestens eine DNA, die der Familie nicht zugeordnet wird.
Das ist spannend mit der Fremd-DNA. Wenn man nun evtl. versucht, genau diese DNA am Fahrrad zu finden, wird es noch spannender. Wieso sollte sich die DNA auch am Fahrrad befinden, wenn das Rad doch vom Onkel genutzt wird.
Wenn sie nicht nach dieser DNA suchen, dann denke ich, dass sie von einem Geschehen innerhalb der Familie ausgehen und nur noch Beweise benötigen.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

29.01.2026 um 14:23
Zitat von ichhierichhier schrieb:Das ist spannend mit der Fremd-DNA. Wenn man nun evtl. versucht, genau diese DNA am Fahrrad zu finden, wird es noch spannender. Wieso sollte sich die DNA auch am Fahrrad befinden, wenn das Rad doch vom Onkel genutzt wird.
Das frag ich mich auch gerade. Hatte evtl. noch jemand Zugang zu Maximins Fahrrad ? Was ich mir aber nicht vorstellen kann, wer sollte das dort sein.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

29.01.2026 um 15:27
Zitat von RetsiemfohRetsiemfoh schrieb:Das frag ich mich auch gerade. Hatte evtl. noch jemand Zugang zu Maximins Fahrrad ? Was ich mir aber nicht vorstellen kann, wer sollte das dort sein.
Das allein kann noch vorstellbar sein.
Wenn hier die Kinder spielen, wechseln Räder, Roller usw. während dieser Zeit auch mal die Besitzer.
Selbst bei meinem Sohn, der im gleichen Alter wie Maxime damals herum ist, macht das ab und an mit seinen Freunden noch.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

29.01.2026 um 15:47
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man sich an dem Fahrrad Blut, Pollen oder irgendwelche DNA Spuren des getöteten Kindes erhofft. Diesem Verdacht, der ja zeitweise durchaus mit der kurzfristigen Ingewahrsamnahme des Onkels und dreier weiterer Familienmitglieder bestanden hätte, wäre man doch mit Sicherheit bereits damals schon nachgegangen.

Ich vermute viel mehr, dass man sich Fremd-DNA des Täters am Fahrrad erhofft, aber wie könnte so etwas überhaupt erklärbar sein? Was wäre wenn der Onkel mit dem Fahrrad was transportiert hätte, was ihm nicht gehörte, z.B. eine bei der Hütte im Wald gefundene Decke, ein Zelt oder irgendwas? Aus Scham und Angst vor den Konsequenzen durch seinen Vater Philipp könnte er es bis heute beharrlich verschweigen, wenn es sich z.B. um eine Art Diebstahl gehandelt hätte.

Wenn dann aber die bestohlene Person (z.B. jemand aus dem Weiler) später aus Rache Emile entführt hätte, dann wäre Täter- bzw. Fremd-DNA unter Umständen durch Sekundärkontakt am Fahrrad. Es klingt zwar etwas konstruiert, aber ganz abwegig fände ich dies nicht. Dann wäre irgendeine Handlung der Entführung Emiles vorausgegangen.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

29.01.2026 um 16:01
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Wenn dann aber die bestohlene Person (z.B. jemand aus dem Weiler) später aus Rache Emile entführt hätte, dann wäre Täter- bzw. Fremd-DNA unter Umständen durch Sekundärkontakt am Fahrrad. Es klingt zwar etwas konstruiert, aber ganz abwegig fände ich dies nicht. Dann wäre irgendeine Handlung der Entführung Emiles vorausgegangen.
Also daß jemand wegen eines Zeltes oder einer alten Decke ein kleines Kind entführt und umbringt, das ist wohl doch sehr abwegig. Sorry, aber das halte ich jetzt für sehr unwahrscheinlich.

Ich denke doch eher, daß davon ausgegangen wird, daß zumindest einer der Onkels in das Geschehen verwickelt war und es evtl. darum geht, bestimmte Stoffe (Erden, Mineralien oder ähnliches), die auch an Émile gefunden worden sind an den Fahrradreifen nachzuweisen.
Daß man damit so spät beginnt ist natürlich eher nachteilig…..


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

29.01.2026 um 16:09
Zitat von MickelangeloMickelangelo schrieb:wegen eines Zeltes oder einer alten Decke
Das war ja auch nur ein Beispiel. Genauso gut könnte es sich um einen Gegenstand gehandelt haben, der mehr wert war als eine Decke. Die Familie war in dem Dorf nicht sonderlich beliebt, es könnte durchaus sein, dass man den Groll, den einige gegen das Familienoberhaupt hegten, sinnbildlich auch auf seine Kinder übertragen hätte. Wenn nun ein Kind, z.B. der Onkel, in einer langen Kette aus vielen Vorereignissen, z.B. Nachbarschaftsstreitigkeiten, mit irgend einer Handlung das Fass zum Überlaufen gebracht hätte, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass die Rache das schwächste Glied in der Familie traf, nämlich den kleinen Emile.

Selbstverständlich wäre es plausibler, wenn die Fahrradspur direkt mit dem Onkel in Verbindung stünde, aber dann wäre es wirklich fahrlässig gewesen, nur das Auto und den Pferdeanhänger, aber nicht alle anderen fahrbaren Untersätze rechtzeitig auf Spuren zu checken.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

29.01.2026 um 16:43
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Selbstverständlich wäre es plausibler, wenn die Fahrradspur direkt mit dem Onkel in Verbindung stünde, aber dann wäre es wirklich fahrlässig gewesen, nur das Auto und den Pferdeanhänger, aber nicht alle anderen fahrbaren Untersätze rechtzeitig auf Spuren zu checken.
Leider wurden ja offensichtlich auch einige Gebäude, Schuppen usw. damals nicht untersucht. Das erscheint mir auch seltsam, wo man doch davon ausging, daß sogar jeder Misthaufen im Dorf umgedreht wurde.
Den Artikel, wo der Anwalt sagt, daß noch nicht alle Gebäude durchsucht sind, hattest du ja selbst erst kürzlich verlinkt:

https://www.lenouveaudetective.com/enquetes/mort-demile-au-haut-vernet-tous-les-batiments-du-hameau-nont-pas-ete-fouilles

An Fahrräder als Spurenträger hatte offenbar keiner früher gedacht….


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

29.01.2026 um 17:20
Zitat von MickelangeloMickelangelo schrieb:Leider wurden ja offensichtlich auch einige Gebäude, Schuppen usw. damals nicht untersucht. Das erscheint mir auch seltsam, wo man doch davon ausging, daß sogar jeder Misthaufen im Dorf umgedreht wurde.
Den Artikel, wo der Anwalt sagt, daß noch nicht alle Gebäude durchsucht sind, hattest du ja selbst erst kürzlich verlinkt:

https://www.lenouveaudetective.com/enquetes/mort-demile-au-haut-vernet-tous-les-batiments-du-hameau-nont-pas-ete-fouilles

An Fahrräder als Spurenträger hatte offenbar keiner früher gedacht….
Für mich ist es etwas widersprüchlich: auf der einen Seite scheinen die Ermittler sehr akribisch zu arbeiten und Puzzelteil für Puzzelteil zusammen zutragen und auf der anderen Seite werden Vorwürfe laut, dass zu Anfang nicht ordentlich ermittelt wurde und man genauer hätte hinsehen müssen.
Ich könnte mir das aber auch anders erklären: die Ermittler werden bewusst auf eine falsche Fährte geführt. Dann gibt es eine minimale Ungenauigkeit oder ein einziges Wort, was unbedacht gewählt wurde und die Ermittler horchen auf. So ergibt sich über die Zeit ein Bild. Aus diesem Grund werden Dinge erst so spät beschlagnahmt usw.
So stelle ich mir das zumindest vor.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

29.01.2026 um 17:35
Weiß man denn mit 100%iger Gewissheit, dass alle Kinder der Vedovinis deren leibliche Kinder sind?
Dann wiederum denke ich, dass man bestimmt auch von allen Kindern eine DNA-Probe genommen hat.


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29.01.2026 um 18:18
Sie hatten keine Adoptivkinder. An dem Knochen oder Kleidung wurde DNA gefunden, die nicht dem unmittelbaren Familienumfeld zuzuordnen sind. Gleich, ob die Kinder unterschiedliche Väter oder Mütter hätten.

Ergebnisse vom Fahrrad bzgl. Fremd DNA oder Blut gibt es anscheinend noch nicht.
Gibt es Fremd-DNA am Fahrrad, steht der Fund erstmal genauso isoliert da, wie der am Knochen oder der Kleidung. Das identische Fremd- DNA am Fahrrad gefunden wird, halte ich für eher unwahrscheinlich. Würde bedeuten, dass Umfeld der Familie wäre nicht ausreichend untersucht.
Es ist schon wahnsinnig tiefgehend, was alles unternommen wird, um an Spuren heran zu kommen. Warum nicht früher die Fahrräder untersucht wurden, wird bei Fragen an die Justiz durch Medien gemacht worden sein oder noch gemacht. Für das Ausmaß und Gründlichkeit wie jetzt, gab es nach dem damaligen Ermittlungsstand kein Anlass.
Die Verteidigung der Familie sieht die Untersuchung nach ihrer Bekundung locker. Was man festhalten kann, die Behörden scheuen für die Aufklärung weder Aufwand, Zeit und Geld.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

29.01.2026 um 18:39
Zitat von ichhierichhier schrieb:Für mich ist es etwas widersprüchlich: auf der einen Seite scheinen die Ermittler sehr akribisch zu arbeiten und Puzzelteil für Puzzelteil zusammen zutragen und auf der anderen Seite werden Vorwürfe laut, dass zu Anfang nicht ordentlich ermittelt wurde und man genauer hätte hinsehen müssen
Erstmal klingt das tatsächlich so. Fakt ist aber auch, dass im Hintergrund auch neue Hinweise eingehen können, die nicht mehr publik werden. Bis zur Blumenkübelgeschichte wurde ja fast alles in die Medien getragen, oft hatte ich mich gefragt, was das bedeutete, wenn es hieß "eine den Ermittlungen nahestehende Quelle hat gesagt...", dann kam die Ingewahrsamnahme und danach gab es auch keine offiziellen Statements mehr. Was man jedoch las, war, dass zumindest die Anwälte so klangen, dass die Familienspur so gut wie ausermittelt war und man nun "neuen Wegen" folge. Ich meinte sogar, es wurde erwähnt, dass es weitere Hinweise gab, die jetzt untersucht würden.

Dann kam lange nichts und dann der Versuch der Familie durch weitere Beobachtungen vor Ort die Untersuchungsergebnisse zu ergänzen. Falls da Schuppen und andere mögliche Lagerorte nicht untersucht wurden, kann das aber auch einfach bedeuten, dass die Ermittler diese bereits ausschließen konnten, warum auch immer. Entweder, weil sie sich auch auf Anacrim stützen konnten oder...weil sie vielleicht eine Spur haben, der sie folgen, die aber schwierig zu ermitteln ist, hinsichtlich Beweisbarkeit.
Zitat von Philipp54Philipp54 schrieb:Gibt es Fremd-DNA am Fahrrad, steht der Fund erstmal genauso isoliert da, wie der am Knochen oder der Kleidung
Ganz so isoliert fände ich das nicht. Fremd-DNA, die an Knochen oder Kleidung auftaucht und dann am Familien-Eigentum wäre meiner Meinung nach spektakulär und würde wie auch immer die Familie mit in Bezug bringen.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

29.01.2026 um 22:55
Ist meine persönliche Meinung. Die Fremd- DNA ist nicht einer Person zuzuordnen. Woher die stammt, ob evtl. Kontaminierung über Boden, Personen, die das Fragment nicht als menschlich ansahen, usw. , ungeklärt. Am Fahrrad wurde noch keine Fremd- DNA mitgeteilt. Tatsächlich sehr spekulativ nmM und bisherigen Stand der Ermittlung.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

30.01.2026 um 00:57
Zitat von MickelangeloMickelangelo schrieb:Leider wurden ja offensichtlich auch einige Gebäude, Schuppen usw. damals nicht untersucht. Das erscheint mir auch seltsam, wo man doch davon ausging, daß sogar jeder Misthaufen im Dorf umgedreht wurde.
Nun können die EB nicht nach Herzenslust alles untersuchen, was ihnen vor die Nase kommt, schon gar nicht private Gebäude, dafür muss es einen handfesten Verdacht geben, wobei eine ganze Zeitlang noch nicht mal klar war, ob es ein Unfall oder ein Tötungsdelikt war, Émile war "nur" vermisst. Dass trotzdem viele Gebäude anscheinend untersucht wurden, lag daran, dass die Bewohner freiwillig zustimmten, aber vielleicht nicht alle, das wissen wir doch alles gar nicht so genau. Auch Fahrräder können nicht einfach so beschlagnahmt werden (auch in Frankreich nicht, denke ich mal), wenn es da keinen begründeten Verdacht gibt.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

30.01.2026 um 09:14
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Nun können die EB nicht nach Herzenslust alles untersuchen, was ihnen vor die Nase kommt, schon gar nicht private Gebäude, dafür muss es einen handfesten Verdacht geben, wobei eine ganze Zeitlang noch nicht mal klar war, ob es ein Unfall oder ein Tötungsdelikt war, Émile war "nur" vermisst. Dass trotzdem viele Gebäude anscheinend untersucht wurden, lag daran, dass die Bewohner freiwillig zustimmten, aber vielleicht nicht alle, das wissen wir doch alles gar nicht so genau. Auch Fahrräder können nicht einfach so beschlagnahmt werden (auch in Frankreich nicht, denke ich mal), wenn es da keinen begründeten Verdacht gibt.
Das ist schon klar. Das sollte auch kein Vorwurf sein und ich hab es vielleicht etwas falsch ausgedrückt. Aber nach dem Verschwinden damals und als man erst mal absolut nichts von Emile finden konnte, wurde es in der Presse ja so dargestellt, als ob jeder Stein in der Umgebung von 5km umgedreht wurde und jeder Kuhstall durchsucht. Aber natürlich gab und gibt es ganz viele Orte, und vor allem auf privatem Grund, die eben nicht durchsucht oder untersucht wurden und auch nicht einfach untersucht werden durften. Von daher kann es noch viele Stellen geben, an denen Emile nach seinem Verschwinden erst mal versteckt oder abgelegt war.
Das mit den Fahrrädern ist ja auch verständlich, denn schließlich konnte nicht der gesamte Hausrat der Vedovinis beschlagnahmt werden. Es wird ja auch immer von innen nach außen gearbeitet und erst mal vom naheliegendsten ausgegangen. Und wenn es weiter Spuren oder Verdachtsmomente gibt, wird dann nach dahin erweitert. Daß Fahrräder bei so einem Fall eine Rolle spielen ist ja auch eher ungewöhnlich.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

31.01.2026 um 02:46
Zitat von ichhierichhier schrieb:Ich könnte mir das aber auch anders erklären: die Ermittler werden bewusst auf eine falsche Fährte geführt. Dann gibt es eine minimale Ungenauigkeit oder ein einziges Wort, was unbedacht gewählt wurde und die Ermittler horchen auf. So ergibt sich über die Zeit ein Bild. Aus diesem Grund werden Dinge erst so spät beschlagnahmt usw.
So stelle ich mir das zumindest vor.
Am 09. 12.25 wurden Emiles Großeltern, sein Onkel Maximin und seine Tante von den zwei Ermittlungsrichtern das erste Mal befragt.
Am 16.12.25 waren 6 Ermittler im Haus in Haut-Vernet und es wurden die 2 Fahrräder beschlagnahmt. Aber es wurden ja auch noch andere Dinge mitgenommen.
Am 22.12 waren die gleichen 6 Ermittler nochmals vor Ort.

Für mich ist das auch kein Zufall. Ich vermute auch, dass irgend eine Bemerkung, ein Detail, dass von einer dieser Personen geäußert wurde die Richter und die Ermittler hat aufhorchen lassen. Und wenn es nur die Erwähnung eines Fahrrades war, dass in früheren Aussagen vielleicht keine Erwähnung fand.

https://www.bfmtv.com/bfm-dici/info-bfmtv-mort-d-emile-les-deux-velos-saisis-en-perquisition-chez-ses-grands-parents-au-haut-vernet-etaient-utilises-par-maximin-l-un-de-ses-oncles_AV-202601280379.html
Zitat von TritonusTritonus schrieb:Auch Fahrräder können nicht einfach so beschlagnahmt werden (auch in Frankreich nicht, denke ich mal), wenn es da keinen begründeten Verdacht gibt.
Sie wurden doch im März 25 in Gewahrsam genommen wegen Mord und es gab eine Hausdurchsuchung. Ich gehe davon aus, dass diese auch für das Anwesen in Haut-Vernet galt. Obwohl ich in Erinnerung habe, dass dort schon früher eine Durchsuchung stattfand.


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02.02.2026 um 12:38
Die Anwälte von Anne und Philipp Vedovini haben nun umfangreichere Untersuchungen bei den Ermittlungsrichtern beantragt.

Es geht sowohl um die Untersuchung weiterer Gebäude wie Scheunen und Schuppen, als auch zusätzlicher Telefonauswertungen und weiterer Zeugenanhörungen bis hin zu geforderten DNA-Proben der Dorfbewohner.

Wenn das so stimmt, dann scheint es wirklich so zu sein, dass sich der Fokus der Ermittler so sehr auf das familiäre Umfeld konzentriert hat, dass davon abweichende Thesen möglicherweise nicht intensiv genug in den Blick genommen wurden. Kürzlich war hier ja auch schon einmal die Aussage eines ehemaligen Ermittlers, der die Übergabe an eine Cold Case Einheit empfahl, um die Gefahr eines im Laufe der Zeit eintretenden Tunnelblicks zu vermeiden.

Interessant fand ich vor allem diesen Passus der Paris Match, der ja tatsächlich mMn sinnvoll gewesen wäre, zu untersuchen:
Sein Anwalt erklärte im Fernsehsender RTL, dass nicht alle Gebäude in Haut-Vernet durchsucht worden seien, darunter einige in unmittelbarer Nähe des Fundorts des Schädels des kleinen Jungen . „Es gibt Scheunen, Schuppen und Nebengebäude. Diese Grundstücke und Gebäude verdienen eine gründliche Untersuchung“, betonte Julien Pinelli.
Quelle:

https://www.parismatch.com/actu/faits-divers/la-grand-mere-du-petit-emile-demande-de-nouvelles-investigations-des-batiments-du-haut-vernet-nauraient-pas-ete-fouilles-263852


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

02.02.2026 um 12:47
Danke @LillyLego für das Posten.
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Interessant fand ich vor allem diesen Passus der Paris Match, der ja tatsächlich mMn sinnvoll gewesen wäre, zu untersuchen:
Sein Anwalt erklärte im Fernsehsender RTL, dass nicht alle Gebäude in Haut-Vernet durchsucht worden seien, darunter einige in unmittelbarer Nähe des Fundorts des Schädels des kleinen Jungen . „Es gibt Scheunen, Schuppen und Nebengebäude. Diese Grundstücke und Gebäude verdienen eine gründliche Untersuchung“, betonte Julien Pinelli.
Ich habe die Arbeit der Polizei ja immer sehr gelobt, aber wenn das stimmen sollte, dass nicht alle Gebäude untersucht wurden, wäre das ein riesiger Fehler gewesen.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

02.02.2026 um 13:03
Hier ein weiterer Bericht aus France Info:

Der Anwalt der Großmutter des kleinen Émile stellte Ende letzter Woche rund zwanzig Anträge auf weitere Ermittlungshandlungen, wie franceinfo an diesem Montag erfuhr.

Julien Pinelli, der Anwalt der Großmutter des kleinen Émile Soleil, fordert insbesondere die beiden für den Fall zuständigen Ermittlungsrichter des Kriminalzentrums Aix-en-Provence zu Durchsuchungen rund um den Weiler Haut-Vernet auf. Bei einer Besichtigung des Standorts im November 2025 identifizierte die Zivilpartei „bestimmte Standorte“ und machte „bestimmte Beobachtungen“, die dazu führten, dass diese „zusätzlichen Maßnahmen“ beantragt wurden, darunter auch die erneute Befragung von Zeugen („bestimmte Zeugenaussagen verdienen einige zusätzliche Informationen“) und eine erneute Auswertung der Telefondaten. RA Pinelli will nicht die hervorragende Arbeit der Polizei kritisieren, ist aber der Meinung, dass die Zivilpartei kein passiver Beobachter eines Verfahren bleiben kann, welches das Leben der Familie betrifft.

Er hofft, dass die Ergebnisse dieser Untersuchungen zur Klärung des Todes von Émile beitragen können. Am 9. Dezember wurden die Großeltern des Jungen von den beiden für den Fall zuständigen Ermittlungsrichtern des Kriminalzentrums Aix-en-Provence als Zivilparteien angehört. Es war das erste Mal seit ihrer Inhaftierung am 25. März 2025, dass die für den Fall zuständigen Richter diese vier Verwandten des Kindes befragten. Sie waren zu jenem Zeitpunkt wegen vorsätzlicher Tötung und Verschleierung einer Leiche in Polizeigewahrsam genommen worden. Anklage wurde nicht erhoben.

https://www.francebleu.fr/infos/faits-divers-justice/mort-du-petit-emile-l-avocat-de-la-grand-mere-demande-un-complement-d-enquete-dont-des-fouilles-autour-du-hameau-4325314


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

02.02.2026 um 13:05
@JamesRockford
Ich kann die Gedanken, dass die Ermittler nicht alles exakt untersucht haben, gut nachvollziehen. Allerdings ist auch die Aufgabe der Anwälte, für ihre Mandanten das Beste zu erwirken.

Die Arbeit der Polizei in Frage zu stellen, ist da ein bewährtes Mittel.

Ist nur so eine Anmerkung und muss nicht zwingend hier zutreffen.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

02.02.2026 um 13:13
Nach diesem Bericht hier reichten beide Anwälte der Großeltern Anträge auf weitere Untersuchungen ein:

Die Anwälte von Emiles Großeltern reichten getrennt mehrere "konkrete Anträge" bei den beiden für den Fall zuständigen Untersuchungsrichtern ein, die sich auf zusätzliche Zeugenvernehmungen und die Untersuchung der Telefondaten bezogen. Auf BFMTV sprach RA Julien Pinelli auch die Möglichkeit an, DNA-Proben von den Bewohnern von Haut-Vernet zu entnehmen.

Er ist der Ansicht, dass einige der im Rahmen der Ermittlungen bereits untersuchten Bereiche nicht ausreichend untersucht wurden.

Am heutigen Montag sprach er BFMTV auch die Möglichkeit an, DNA-Proben von den Bewohnern von Haut-Vernet zu entnehmen. "Dies erscheint mir angesichts der durchgeführten Ermittlungen angemessen", sagte der Anwalt. "Ziel ist es, zu dem Schluss zu kommen, dass keine Tür verschlossen geblieben ist und keine Option außer acht gelassen wurde."

Diese Anfragen sind nicht das Ergebnis eines Zufalls, sondern der Arbeit der Großeltern Anne und Philippe Vedovini, die sich am 8. November 2025 in Begleitung ihrer Kinder Marthe und Maximim und ihrer Anwälte in den Weiler Haut-Vernet begaben. Sie reisten zu mehreren Orten in der Stadt, um Beobachtungen und auch Fotos zu machen. Eine Reise, die von den Anwälten der Familie mit dem Wunsch begründet worden war, "einen Beitrag zu den Ermittlungen" zu leisten.

https://www.bfmtv.com/bfm-dici/info-bfmtv-mort-d-emile-la-famille-formule-des-demandes-concretes-pour-des-investigations-complementaires_AN-202602020042.html


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