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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

8.342 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Frankreich ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

10.03.2026 um 22:41
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Das bedeutet, dass eine Zone blanche ein so-genanntes Funkloch ist, und eine zone gris das ist, was man im Gebirge immer wieder erlebt, nämlich, dass man selbst kein Netz hat, weil man den "falschen" Anbieter hat?
Zone blanche ist ein Funkloch, genau.
Laut diesem Wiki-Eintrag können in einer Zone grise auch jene Mobilfunkkunden telefonieren, die nicht beim einzigen vorhandenen Anbieter registriert sind.
Wikipedia: Zone grise (télécommunication)
Andererseits behauptet der Artikel auch, man könne in einer Zone Blanche telefonieren, seltsam...


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

10.03.2026 um 22:55
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Ich bin nur sehr überrascht, dass diese ganzen Überlegungen offenbar auf der Grundlage der Ermittlungsakte nicht gemacht wurden
Da fällt mir gerade etwas ein: Es - MUSS - gemacht gewesen sein, denn es gab einen Telefontreffer mit dem Fall der verschwundenen Jugendlichen in Plaine, Frankreich, wo ja mittlerweile ein Täter (durch Suizid verstorben) ermittelt wurde. Damals wurde öffentlich gemacht, dass man einen Telefontreffer hatte, der an beiden Orten vorkam. Das bestätigt, dass Telefonanalysen stattgefunden haben.

Außerdem stellt Anacrim auch Verbindungen her, könnte mir daher vorstellen, dass auch Verbindungen zu einem Zweithandy dadurch herausgefiltert werden könnten. Die Frage ist halt eben nur, ob man sich bei den damaligen Auswertungen verstärkt auf französische Mobilfunknummern spezifizierte und z.B. Touristen oder Urlauber gar nicht bis ins Detail ausgewertet hat, weil das auch vielleicht mit einem Rechtshilfeersuchen einhergegangen wäre, für das man ja keinen dringenden Tatverdacht hatte, solange die Familie noch im Hauptfokus der Ermittler stand.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

10.03.2026 um 23:05
Eine Abfrage mit KI Gemini nach "zones blanches et gris in Le Haut Vernet" ergibt direkt auch eine Verbindung zum Fall Emile:
Der Bezirk Haut-Vernet in den Alpes-de-Haute-Provence ist als abgelegenes Berggebiet bekannt, das sich durch eine sehr ungleichmäßige Mobilfunkabdeckung auszeichnet, wobei sich weiße Flecken (keine Abdeckung) und graue Flecken (Abdeckung durch nur einen oder zwei Anbieter, aber nicht alle) abwechseln. 

Selectra
Mobilfunkabdeckung: Aufgrund der Geländebeschaffenheit ist der Empfang schwierig. Einwohner und Besucher können mit einem Anbieter Netzempfang haben, mit einem anderen jedoch nicht, oder es kommt zu vollständigen Signalausfällen, insbesondere in bewaldeten Gebieten und Talsohlen.
Contextualisation : Ces "zones de silence" ont joué un rôle dans l'enquête sur la disparition du petit Émile en 2023, compliquant les bornages téléphoniques, bien que le 112 (appel d'urgence) reste souvent accessible via n'importe quel réseau disponible.
Diese „Funklöcher” spielten bei den Ermittlungen zum Verschwinden des kleinen Émile im Jahr 2023 eine Rolle und erschwerten die Standortbestimmung per Handy, obwohl die Notrufnummer 112 oft über jedes verfügbare Netz erreichbar bleibt
Quelle: Gemini KI


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

10.03.2026 um 23:10
Zitat von antheanthe schrieb:Andererseits behauptet der Artikel auch, man könne in einer Zone Blanche telefonieren, seltsam...
Danke für den Link.
Une zone grise est une zone de couverture de téléphonie mobile où un seul opérateur téléphonique possède un équipement réseau. Il s'agit en général de zones rurales.

Dans une zone grise et dans une zone blanche, un client français peut passer des appels même si son opérateur ne possède pas de réseau[réf. nécessaire]. C'est ensuite de façon transparente pour l'utilisateur qu'un reversement s'effectue entre opérateurs dans ces zones mutualisées. Seule exception, dans la législation française, les appels vers les numéros d’urgence des clients français sont gratuits (pas de reversement interopérateur).
Quelle: Wikipedia: Zone grise (télécommunication)

Übersetzt:

Eine Grauzone ist ein Gebiet mit Mobilfunkempfang, in dem nur ein Telefonbetreiber über Netzwerkausrüstung verfügt. Dabei handelt es sich in der Regel um ländliche Gebiete.

In einer Grauzone und in einer Weißzone kann ein französischer Kunde auch dann telefonieren, wenn sein Betreiber kein Netz hat. Für den Benutzer fällt eine Zahlung zwischen den Betreibern an. Die einzige Ausnahme besteht darin, dass nach französischem Recht Anrufe zu den Notrufnummern französischer Kunden kostenlos sind.


Schön, in Frankreich kann man also auch in einem Funkloch telefonieren.

Die Daten, wer wann und wo telefoniert hat, müssten also vorliegen. Die Frage ist, ob Telefonnummern in einer grauen oder weißen Zone auch dann registriert werden, wenn die Telefone inaktiv waren. Wenn dem nicht so ist, müssten tatsächlich alle Funkzellen im Umkreis ebenfalls auf Bewegungsmuster hin analysiert werden.
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Da fällt mir gerade etwas ein: Es - MUSS - gemacht gewesen sein, denn es gab einen Telefontreffer mit dem Fall der verschwundenen Jugendlichen in Plaine, Frankreich, wo ja mittlerweile ein Täter (durch Suizid verstorben) ermittelt wurde. Damals wurde öffentlich gemacht, dass man einen Telefontreffer hatte, der an beiden Orten vorkam. Das bestätigt, dass Telefonanalysen stattgefunden haben.
Ja, ich erinnere mich. Es ging um einen LKW-Fahrer, der sowohl in Haut-Vernet als auch bei Straßburg registriert wurde.
Mobilfunkabdeckung: Aufgrund der Geländebeschaffenheit ist der Empfang schwierig. Einwohner und Besucher können mit einem Anbieter Netzempfang haben, mit einem anderen jedoch nicht, oder es kommt zu vollständigen Signalausfällen, insbesondere in bewaldeten Gebieten und Talsohlen.
Das hört sich wirklich nach einer Herkulesaufgabe an.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

10.03.2026 um 23:14
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Ja, ich erinnere mich. Es ging um einen LKW-Fahrer, der sowohl in Haut-Vernet als auch bei Straßburg registriert wurde
Da wäre ich vorsichtig mit der Aussage. Ich glaube, aber ich kann mich auch täuschen, dass es nur unsere spekulative Annahme hier im Thread war, dass es ein LKW-Fahrer hätte sein können, aber ich glaube, es wurde hierzu gar keine Auskunft gegeben, wer dies gewesen sein könnte.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

10.03.2026 um 23:18
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Da wäre ich vorsichtig mit der Aussage. Ich glaube, aber ich kann mich auch täuschen, dass es nur unsere spekulative Annahme hier im Thread war, dass es ein LKW-Fahrer hätte sein können, aber ich glaube, es wurde hierzu gar keine Auskunft gegeben, wer dies gewesen sein könnte.
Mag sein, dass mir meine Erinnerung da einen Streich gespielt hat. Danke für den Hinweis. Ich lege ja größten Wert auf verifizierbare Fakten. Gut, dass Du es erwähnt hast.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

11.03.2026 um 00:00
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Ich bin bislang davon ausgegangen, dass ein solcher Abgleich der Zeugenvernehmungen und deren Telefondaten stattgefunden hat, aber ich habe ja auch keinen Zugang zu der Akte. Ganz offensichtlich ist das nicht der Fall.
Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Ich habe mich mal auf die Suche der Sendemasten begeben
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Eine Grauzone ist ein Gebiet mit Mobilfunkempfang, in dem nur ein Telefonbetreiber über Netzwerkausrüstung verfügt. Dabei handelt es sich in der Regel um ländliche Gebiete.
Le Vernet und Umgebung sind garantiert keine Grauzonen.

Das Handy lockt sich hier in der Gegend entweder auf SFR oder Orange oder Bouygues ein und zwar zwischen 2-5G In dem ganzen Gebiet sind mindestens 2 Telefonbetreiber auf jedem Sendemast zu empfangen.

Hier der Link zu den Sendemasten - ich hoffe er funktioniert. Wenn nicht einfach cartoradio eingeben - Le Vernet und die PLZ 04140. Auf dem linken unteren Rechtseck auf Satelit umschalten.

https://www.cartoradio.fr/index.html#/cartographie/lonlat/6.368675/44.343617

Für mich ist das eine Nebelkerze genau wie die DNA Forderungen, die Wochen vorher schon in die Wege geleitet wurden.
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Wahrscheinlich geht es aber jetzt darum, dass das Funkgebiet erweitert wurde, da mit Veröffentlichung der DNA-Probenentnahme ja nun auch Le Vernet ins Spiel kam, zuvor war alles eher auf den Weiler Le Haut Vernet begrenzt.
Wieso meinst du, dass Le Vernet erst jetzt ins Spiel kommen sollte. Die Dörfer sind nur ein paar Kilometer auseinander. Man besucht sich, hat vielleicht auch Freunde und Verwandte dort. Zumal es auch nur 120 Einwohner hat. Für mich waren diese Einwohner auch von Anfang an im Fokus.
Neben le Vernet liegt genau ein Sendemast.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

11.03.2026 um 10:01
Zitat von jeandArcjeandArc schrieb:Wieso meinst du, dass Le Vernet erst jetzt ins Spiel kommen sollte. Die Dörfer sind nur ein paar Kilometer auseinander. Man besucht sich, hat vielleicht auch Freunde und Verwandte dort. Zumal es auch nur 120 Einwohner hat. Für mich waren diese Einwohner auch von Anfang an im Fokus.
Neben le Vernet liegt genau ein Sendemast.
Da habe ich mich falsch ausgedrückt. Die Funkzellenüberprüfung war sicher nicht nur auf Haut Vernet konzentriert, aber dass nun auch DNA der Bewohner von Le Vernet genommen wird, hat mich überrascht, da zunächst ja immer nur die Anregung bestand, mal alle Einwohner des Weilers zu testen. Trotzdem scheint es dann eine Abgrenzung zu geben, denn wenn Le Vernet schon 120 Einwohner hat, kämen wir mit Haut Vernet plus Urlauber und Passanten ja auf deutlich mehr als die ankekündigten 100 Probeentnahmen (wobei Kinder sicher ausgeschlossen sind).
Zitat von jeandArcjeandArc schrieb:Für mich ist das eine Nebelkerze genau wie die DNA Forderungen, die Wochen vorher schon in die Wege geleitet wurden.
Wahrscheinlich hast Du da recht. Die Ermittler werden die Anwälte ja nicht über ihre Planungen informieren und seitens der Anwälte will man sich die Forcierung in den Untersuchungen jetzt schon auch ein bißchen als Eigeninitiative verbuchen.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

11.03.2026 um 15:45
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb am 27.02.2026:Es gibt neue umfangreiche DNA-Probe-Entnahmen in Vernet und im Weiler Haut Vernet. Insgesamt sind von dem erweiterten Kreis 100 Personen betroffen.
Diese gute Nachricht war sogar im Teletext des Fernsehsenders Arte am Samstag, den 28.02.2026, veröffentlicht. Arte bezog sich auf den Radiosender "France Info". Leider fehlt mir ein Screenshot dazu. Mir ist es trotzdem wichtig, darüber zu berichten und dass der Fall "Emile" nicht zu einem Randthema geworden ist.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

12.03.2026 um 01:15
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb:Leider fehlt mir ein Screenshot dazu. Mir ist es trotzdem wichtig, darüber zu berichten und dass der Fall "Emile" nicht zu einem Randthema geworden ist.
Danke für diese Info. Ich kann dich beruhigen, natürlich wurde der Fall Emile zu keiner Zeit und ist zu keiner Zeit in der französischen Wahrnehmung und Berichtserstattung zu einem Randthema geworden. Dass es ab und zu mal ein wenig ruhiger wird liegt ganz einfach nur daran, dass es keine neuen Informationen gibt.
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Wahrscheinlich hast Du da recht. Die Ermittler werden die Anwälte ja nicht über ihre Planungen informieren und seitens der Anwälte will man sich die Forcierung in den Untersuchungen jetzt schon auch ein bißchen als Eigeninitiative verbuchen.
Genau so sehe ich das. Was ja auch ihr gutes Recht ist.
Mir geht ein Satz nicht aus dem Kopf. Als die Familie in Gewahrsam war, hat die RA des Großvaters immer mal wieder ein kurzes Statement an die Presse gegeben. Ich glaube es war bei BFM in dem folgendes sinngemäß stand: Es wurde viel erklärt und M. Philippe Vedovini wollte wissen, ob Blue Star außer an der Straße am Brunnen sonst noch eingesetzt wurde, speziell auf der Straße an der Kirche. Auf diese Frage bekam er von den Ermittlern kein Antwort. Stand so in dem Artikel.
Wie kommt er darauf? Warum hätten zum damaligen Zeitpunkt die Ermittler ihren Fokus auf diese Straße richten sollen?


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

12.03.2026 um 11:16
Zitat von jeandArcjeandArc schrieb:Philippe Vedovini wollte wissen, ob Blue Star außer an der Straße am Brunnen sonst noch eingesetzt wurde, speziell auf der Straße an der Kirche. Auf diese Frage bekam er von den Ermittlern kein Antwort. Stand so in dem Artikel.
Wie kommt er darauf? Warum hätten zum damaligen Zeitpunkt die Ermittler ihren Fokus auf diese Straße richten sollen?
Vielleicht passen dazu die beiden u.g. Beiträge auf Seite 150 und das dort eingestellte Bikd, das die Straße neben der Kirche zeigt. Möglicherweise vermutete der Großvater zu dem Zeitpunkt noch, dass Emile doch weiter als zu den Brunnentrögen gelaufen sein könnte und es dort einen Unfall mit einem Fahrzeug gab oder einen sonstwie gearteten gewaltsamen Übergriff, der mittels BlueStar hätte angebildet werden können.
Zitat von CorvusCoraxCorvusCorax schrieb am 12.02.2024:
Zitat von CharliesEngelCharliesEngel schrieb am 12.02.2024:Aktuell zum Thema "Unfall" sind immer wieder die engen Straßen zu sehen, im Weiler und auch die engen Zufahrten zum Weiler Le Haut-Vernet.
Dachte ich auch gerade wieder, wenn man die Straße am Gründreieck in diesem Video sieht. Die Breite reicht gerade für ein Fahrzeug.
Ich kann das Bild hier nicht einkopieren, klappt irgendwie nicht, aber geh mal zurück auf Seite 150, dort ist ein Bildausschnitt eines Videos.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

12.03.2026 um 15:03
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Du meintest, Franzosen dürfen die DNA-Abgabe nicht verweigern, andere Länder, wie z.B Deutschland schon? War das so gemeint?
Es war so gemeint, wenn ein Franzose oder nicht Franzose in Frankreich zu dieser Abgabe aufgefordert wird, wird er sie abgeben müssen, ansonsten drohen Strafen.
Befindet sich ein Franzose oder Nichtfranzose im Ausland, gelten die Gesetze des Landes in dem er sich befindet.
Und für eine Auslieferung reicht eine verpflichtende DNA Abgabe aus Frankreich nicht aus.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

12.03.2026 um 16:57
@Philipp54
Ok, danke für die Erläuterung, wie Du es gemeint hast. Da Du Dich ja auszukennen scheinst, hast Du ggf. eine Quelle, die das validiert?
Zitat von Philipp54Philipp54 schrieb:Und für eine Auslieferung reicht eine verpflichtende DNA Abgabe aus Frankreich nicht aus
Die Auslieferung einer Person wäre ja erst der zweite Schritt, wenn sich nach der Testung ein Verdacht erhärten würde.

Trotzdem glaube ich nicht, dass die Abgabe für einen Urlauber komplett freiwillig wäre, zumindest nicht in der EU, das sagt mir die nachfolgende Quelle. Es wäre dann ja im Prinzip auch völlig sinnlos seitens der französischen Justiz, so eine Untersuchung bei Urlaubern einzuleiten.

Ich vermute eher, dass bei begründetem Verdacht (z.B. durch Mobilfunkauswertung) die Justiz über ein Rechtshilfeersuchen die DNA in einem anderen europäischen Staat anfordern darf und kann.

Meine Fragestellung an die KI lautete:

"
Ist eine abgabe der dna im strafrechtlichen Ermittlungsverfahren europaweit grenzüberschreitend zulässig
Quelle: Gemini KI

Ergebnis:
Ja, die Abgabe und der Austausch von DNA-Daten im strafrechtlichen Ermittlungsverfahren sind innerhalb der Europäischen Union (EU) grenzüberschreitend zulässig und durch verschiedene Abkommen geregelt. Es handelt sich um ein standardisiertes Verfahren, das den automatisierten Austausch genetischer Profile zwischen den Mitgliedsstaaten ermöglicht
Europäische Ermittlungsanordnung (EEA): Die Richtlinie 2014/41/EU ermöglicht es Justizbehörden, Beweismittel – inklusive DNA-Proben – in einem anderen EU-Land anzufordern.
Prümer Vertrag/Beschluss: Die Grundlage für den automatisierten Austausch von DNA-Daten (sowie Fingerabdrücken) bilden die Prümer Beschlüsse (2008/615/JI und 2008/616/JI). Nationale Datenbanken können bei Ermittlungen nach Treffern ("Hits") in anderen EU-Ländern suchen.
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32014L0041
(Sehr umfangreich, habe ich mir selbst noch nicht durchgelesen)


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

12.03.2026 um 17:20
Nun gut, nach meinen Informationen sind Nichtteilnahmen an einer Reihenuntersuchung in D nicht unter Strafe. Das über Interpol oder sonst wie ein Rechtshilfegesuch zu einer anderen Konsequenz als das Landesrecht (bspw.in D), führt, verwundert mich. Bei Tatverdacht und Ermittlungsverfahren gegen eine bestimmte Person, ist das was anderes.
Wer verweigert, wird sicher von der Kripo nochmals genauer überprüft - wäre jedenfalls logisch.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

12.03.2026 um 19:18
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Trotzdem scheint es dann eine Abgrenzung zu geben, denn wenn Le Vernet schon 120 Einwohner hat, kämen wir mit Haut Vernet plus Urlauber und Passanten ja auf deutlich mehr als die ankekündigten 100 Probeentnahmen
NmK. betrifft die Reihenuntersuchung alle bekannten Personen, die sich zum Zeitpunkt des Verschwindens in Le Vernet aufgehalten haben. Gleich wo sie wohnen. Kann mir schwer vorstellen, dass es eine richterliche Genehmigung dafür gibt, eine ganze Region in eine Reihenuntersuchung zu zwingen.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

13.03.2026 um 10:14
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Möglicherweise vermutete der Großvater zu dem Zeitpunkt noch, dass Emile doch weiter als zu den Brunnentrögen gelaufen sein könnte und es dort einen Unfall mit einem Fahrzeug gab oder einen sonstwie gearteten gewaltsamen Übergriff, der mittels BlueStar hätte angebildet werden können.
Ich habe den Artikel gefunden und genau, der Großvater gab während dem Gewahrsam an, dass er an einen Unfall auf dieser Straße glaubt.
Laut unseren Informationen haben die Anwältin und ihre Mandantin Fragen zur Verwendung des Blue Star aufgeworfen. Philippe Vedovini und sein Anwalt fragten, ob diese Technik, die es ermöglicht, Blutspuren zu entdecken, überall angewandt worden sei, besonders auf dem Weg, an dem Emiles Schädel gefunden wurde.
Die Ermittler sagten, sie hätten dieses Verfahren auf den Straßen des Weilers angewendet, ohne weitere Details zu nennen. "Ja, aber haben Sie den Weg gemacht?" Philippe Vedovini und sein Anwalt hätten darauf bestanden, ohne eine Antwort von den Ermittlern zu erhalten.
Im Nachhinein ist es logisch, nach dieser Straße/Weg zu fragen. Aber zu Zeit des Verschwindens, wären doch alle Straßen, die aus Haut-Vernet führen in Frage gekommen. Man stelle sich den Aufwand vor. Diese Straßen mit Blue Star zu verwenden und Zentimeter für Zentimeter forensisch zu untersuchen.
Schon bei einem Haus oder Zimmer, ist der forensische Aufwand riesig.

https://www.bfmtv.com/bfm-dici/le-chemin-vous-l-avez-fait-les-grands-parents-d-emile-ont-devoile-leur-intime-conviction-pendant-leur-garde-a-vue_AN-202503280586.html


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

13.03.2026 um 11:27
Zitat von jeandArcjeandArc schrieb:
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Möglicherweise vermutete der Großvater zu dem Zeitpunkt noch, dass Emile doch weiter als zu den Brunnentrögen gelaufen sein könnte und es dort einen Unfall mit einem Fahrzeug gab oder einen sonstwie gearteten gewaltsamen Übergriff, der mittels BlueStar hätte angebildet werden können.
Ich habe den Artikel gefunden und genau, der Großvater gab während dem Gewahrsam an, dass er an einen Unfall auf dieser Straße glaubt.
Laut unseren Informationen haben die Anwältin und ihre Mandantin Fragen zur Verwendung des Blue Star aufgeworfen. Philippe Vedovini und sein Anwalt fragten, ob diese Technik, die es ermöglicht, Blutspuren zu entdecken, überall angewandt worden sei, besonders auf dem Weg, an dem Emiles Schädel gefunden wurde.
Die Ermittler sagten, sie hätten dieses Verfahren auf den Straßen des Weilers angewendet, ohne weitere Details zu nennen. "Ja, aber haben Sie den Weg gemacht?" Philippe Vedovini und sein Anwalt hätten darauf bestanden, ohne eine Antwort von den Ermittlern zu erhalten.
Im Nachhinein ist es logisch, nach dieser Straße/Weg zu fragen. Aber zu Zeit des Verschwindens, wären doch alle Straßen, die aus Haut-Vernet führen in Frage gekommen. Man stelle sich den Aufwand vor. Diese Straßen mit Blue Star zu verwenden und Zentimeter für Zentimeter forensisch zu untersuchen.
Das macht ja nun aber nicht so viel Sinn bzw. wieder spricht sich doch, oder?

Die Straße bei der Kirche bzw. noch ein Stück nach den Wassertrögen oder zumindest in diesem Gebiet, das erscheint ja logisch, denn dort könnte ein Unfall passiert sein ( auch wenn der Fahrer sehr schnell reagiert haben muß um das Kind ungesehen in sein Auto zu bekommen und er auch Glück gehabt haben muß, daß niemand was von dem Unfall mitbekommen hat).

Aber der Weg auf dem der Schädel gefunden wurde? Was für ein Unfall sollte dort passiert sein? Und vor allem, wie sollte dort Blut hingekommen sein? Der Weg war doch eigentlich nur der Ablageort bzw. Fundort des Schädels.
Das würde m.E. nur Sinn machen, wenn der Großvater irgendwelches Wissen hätte, daß Emile tatsächlich viel weiter gekommen ist und jemand ihn dann dort “erwischt” hat und ihm eine ziemlich starke Ohrfeige verpasst hat. Und er dann evtl. mit dem Fahrrad von dort weggebracht wurde (Autos passen dort doch gar nicht durch…).


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

13.03.2026 um 13:28
Zitat von jeandArcjeandArc schrieb:
besonders auf dem Weg, an dem Emiles Schädel gefunden wurde.
Zitat von MickelangeloMickelangelo schrieb:Aber der Weg auf dem der Schädel gefunden wurde? Was für ein Unfall sollte dort passiert sein? Und vor allem, wie sollte dort Blut hingekommen sein? Der Weg war doch eigentlich nur der Ablageort bzw. Fundort des Schädels.
Ich gehe davon aus, dass tatsächlich der Weg bei der Kirche gemeint ist in Höhe der Blumenkübel oder noch ein paar Meter weiter, der aus dem Dorf führt in Richtung Fundort.
Zitat von CorvusCoraxCorvusCorax schrieb am 18.04.2024:"LaProvence" hat sich auf den Weg vom Waschtrog bis zum Knochenfundort begeben. Das Video gibt einen guten Eindruck vom Weg und der Geländebeschaffenheit.
Hier ist ein Video eingestellt. Leider kann ich es selber nicht einstellen.
Ab Minute 1:02 - 1: 07 sieht man den Weg sehr gut.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

13.03.2026 um 16:15
CorvusCorax hat auf Seite 150 auch einen Bildmitschnitt aus einem Video von BFMTV eingestellt gehabt. Ich glaube, das ist nicht die Straße mit den Blumentrögen, aber man sieht, dass da auch unmittelbar weitere Wege abgehen, die zwar nur geschottert sind, aber ein Täter könnte auch bewusst Feldwege genutzt haben, zumindest teilweise bis er etwas weiter aus Haut Vernet raus war, um Kameras zu umgehen.

Ich weiß jedoch nicht, welcher Weg das ist, aber es könnte der Weg weiter hinter der Kirche den Ort raus sein? Link kann ich nicht ergänzen, da er schon im ursprünglichen Beitrag auf Seite 150 gefehlt hat.


Screenshot 20260313 160549 Allmystery2


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