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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

8.427 Beiträge ▪ Schlüsselwörter: Vermisst, Kind, Frankreich ▪ Abonnieren: Feed E-Mail
Zu diesem Thema gibt es eine von Diskussionsteilnehmern erstellte Zusammenfassung im Themen-Wiki.
Themen-Wiki: Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

04.04.2026 um 13:58
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Andererseits hat dieses Labor unseren Informationen zufolge vor einigen Wochen die Untersuchung der genetischen Spuren an den drei Fahrrädern abgeschlossen, die im vergangenen Dezember im Haus von Émiles Großeltern beschlagnahmt wurden. Die Fahrräder wurden zurückgegeben und der Analysebericht den Untersuchungsrichtern übergeben, die nun über die rechtlichen Schritte aufgrund dieser Ergebnisse entscheiden müssen. Haben diese Analysen dazu beigetragen, die Ermittlungen voranzubringen? „Kein Kommentar“, gibt eine mit der Angelegenheit nahestehende Quelle gegenüber BFMTV an.
Vielen Dank für diesen Zwischenstandsbericht @JamesRockford

Ich gehe mal davon aus, daß an den Fahrrädern in diesem Fall nichts Auffälliges gefunden worden ist. Ansonsten wären sie eher nicht zurückgegeben worden, sondern als Beweisstück erst mal einbehalten worden.
Es scheint m.E. ein wenig so, als ob die Behörden im Moment etwas im Nebel rumstochern und darauf hoffen, durch Zufall die Stecknadel im Heuhaufen zu finden….. Aber man kann ja hoffen, daß es doch irgendwo Anhaltspunkte gibt.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

04.04.2026 um 17:56
Zitat von MickelangeloMickelangelo schrieb:Ich gehe mal davon aus, daß an den Fahrrädern in diesem Fall nichts Auffälliges gefunden worden ist
Scheint nicht so zu sein, manche der zahlreichen Presseartikel, die ja im Prinzip auch alle von der Ursprungsquelle, die JamesRockford uns freundlicherweise eingestellt hat, abschreiben, erwähnten sogar, die Analyse sei abgeschlossen.

Der Grund für die Untersuchung der Fahrräder scheint vielmehr zu sein, dass einige Quellen darauf verweisen, dass eine Autostoßstange oder ein menschlicher Faustschlag z.B. nicht zur der Fraktur des Jochbeins passen würde. Man vermutet einen härteren Gegenstand ähnlich einer Anhängerkupplung, eines Fahrradlenkers oder sogar Fahrradpedals. Auch eine Verwicklung eines landwirtschaftlichen Traktors wird nicht ausgeschlossen.

Dass die Untersuchungsrichter scheinbar selbst bei der DNA-Probeentnahme dabei waren, unterstreicht, dass man nichts dem Zufall überlassen will. Ich vermute, dass man vielleicht sogar mit dem Beschluss zur Analyse der DNA wartet, sofern es Verweigerer geben sollte. Dann wird der richterliche Beschluss zur DNA-Auswertung dem Wortlaut nach oder der Chronologie der Untersuchungen nach evtl. anders gefasst werden oder durch zusätzliche Zwangsmaßnahmen zur DNA-Abgabe ergänzt. Könnte ich mir zumindest vorstellen, ist aber nur meine persönliche Vermutung.

Sofern die Untersuchungsrichter gar keinen Verdacht haben, wird die Analyse vielleicht nach irgendwelchen Prioritätskriterien ablaufen und eben nicht alle DNA zeitgleich durch die Laboranalyse gejagt, denn das dürfte auch extrem teuer werden in diesem Labor. Sicher wird man zunächst mal versuchen, die Personen des Weilers vom Verdacht zu entlasten.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

04.04.2026 um 18:02
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Ermittler der Forschungsabteilung von Marseille verfügen darüber hinaus über unbekannte DNA-Spuren aus mehr als tausend anonymen Briefen, so eine mit der Untersuchung vertraute Quelle bei BFMTV. Auch hier werden alle diese genetischen Fingerabdrücke mit der von der Polizei gesammelten DNA verglichen.
Meine Güte, über 1000 anonyme Briefe. Wahrscheinlich 99 % davon von totalen Spinnern, bösartigen Nachbarn, die jemanden anschwärzen wollen oder ähnliches.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

04.04.2026 um 18:05
Zitat von antheanthe schrieb:Meine Güte, über 1000 anonyme Briefe.
Ja, das ist schon verrückt. Vor allem, wie jemand, der anonym schreibt, ein Ermittlungsteam einschätzt. Denken diese Schreiber, dass die Ermittler und Labore alle Steinzeitmenschen sind oder warum schreibt man überhaupt anonym?


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

04.04.2026 um 18:32
Zitat von antheanthe schrieb:Meine Güte, über 1000 anonyme Briefe. Wahrscheinlich 99 % davon von totalen Spinnern, bösartigen Nachbarn, die jemanden anschwärzen wollen oder ähnliches.
Mit den 99% könntest Du richtig liegen. Es gibt wenige Gründe, eine anonyme Anzeige zu machen. Dies wäre zum Beispiel, wenn jemand um sein Leben fürchten müssen, sollte er sich offenbaren. Diese wenigen Ausnahmen offenbaren sich trotzdem nur in Ausnahmefällen, denn ihre Aussagen lassen immer Rückschlüsse auf die Herkunft zu.

Aber diese Psychopathen, die wie Phoenix aus der Asche steigen und jede Menge Pillepalle schreiben, womit sie ganz wichtige Ressourcen verschwenden, sind erschreckend. Jeder einzelnen, den man ermitteln kann, müsste für die Kosten aufkommen, die er verursacht hat. Das wäre heilsam.

Ein Kind ist ermordet worden. Welches Leid ist das! Und dann setzen sich über 1.000 Leute hin und lassen ihren dunklen Charaktereigenschaften freien Lauf.
Zitat von MickelangeloMickelangelo schrieb:Es scheint m.E. ein wenig so, als ob die Behörden im Moment etwas im Nebel rumstochern und darauf hoffen, durch Zufall die Stecknadel im Heuhaufen zu finden….. Aber man kann ja hoffen, daß es doch irgendwo Anhaltspunkte gibt.
Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Artikel ein wenig darauf vorbereitet, was Stand der Dinge ist. Fremd-DNA, DNA Analyse der Fahrräder abgeschlossen, warum hat man mit der Analyse der über 100 DNA Proben noch nicht angefangen. Über diese drei Elemente dürfen wir jetzt spekulieren.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

04.04.2026 um 19:14
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:warum hat man mit der Analyse der über 100 DNA Proben noch nicht angefangen
Was ist deine Vermutung @JamesRockford?

Ich denke da ganz banal, entweder, weil man erst startet, wenn alle Proben entnommen sind und das dürfte z.B. schwieriger sein, wenn auch Urlauber zur Abgabe gebeten wurden. Die haben vielleicht so mitten im Jahr auch nicht die Möglichkeit, mal eben zur Gendarmerie Seyne les Alpes zu reisen, vielleicht ist Ostern jetzt ein guter Zeitpunkt und die Abnahmen sind dann in einer Woche durch.

Oder wäre es möglich, dass die ganzen Proben erstmal gar nicht analysiert werden sollen und man im ersten Schritt nur die Verweigerer herausfiltern wollte, um diese dann stärker ins Visier zu nehmen?


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

04.04.2026 um 20:26
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:warum hat man mit der Analyse der über 100 DNA Proben noch nicht angefangen
Was ist deine Vermutung @JamesRockford?
Also für mich macht es wenig Sinn, zunächst auf alle Proben zu warten, bis man mit der Analyse anfängt. Was spricht dagegen, schon mal anzufangen? Wenn die Ursache in der prioritären Natur anderer Analysen aus anderen Fällen lägen, würde ich es verstehen. Wenn nicht, wäre es ja nicht so, dass die bereits erledigten Analysen in ein paar Wochen verdorben sind wie eine Sahnetorte, die man frisch zubereiten muss.

Ich halte es für möglich, dass noch eine andere Spur ausermittelt werden muss, bis man mit dem Massentest anfängt, da dieser möglicherweise obsolet wird, wenn die andere Spur ein erhellendes Ergebnis bringt.

Um in mein Geschwurbel einen erklärenden Vergleich zu bringen: Ich muss nicht die Mülltonne ausleeren und den unappetitlichen Inhalt zerpflücken, wenn der vermisste Hausschlüssel auch im Auto sein könnte.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

05.04.2026 um 13:26
Angenommen, man hat 1-10 Personen in Verdacht, so vage dieser auch sein möge. Dann wäre es doch sehr effizient, zunächst einmal abzuwarten, ob diese freiwillig Proben abgeben und diese dann auch zuerst zu testen. Damit könnte man ggf. eine Menge Zeit und Geld sparen.

Ich weiß nicht, wie diese freiwillige Abgabe läuft. Möglich wäre ja z.B., dass trotz der Freiwilligkeit Druck aufgebaut wird. Fiktives Beispiel: erst ein Brief zur Aufforderung. Wird darauf nicht reagiert, ein weiterer deutlicherer Brief mit Ankündigung, dass man bei Nichterscheinen auch nochmal persönlich vorbeikommen und nachfragen wird. Und dann eben direkt klingeln und fragen. Das kriegen dann ggf Haushaltsmitglieder und Nachbarn mit und kann, je nach Person, dann sehr unangenehm werden nicht am Test teilzunehmen. Aber das dauert alles seine Zeit.

So fände ich es jedenfalls logisch und es würde erklären, warum nicht gleich alle ausgewertet werden und das dauert.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

05.04.2026 um 14:28
@Islandbee
Da bin ich ganz Deiner Meinung, du hast es nur besser dargelegt als ich mit meiner Aussage davor.
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Oder wäre es möglich, dass die ganzen Proben erstmal gar nicht analysiert werden sollen und man im ersten Schritt nur die Verweigerer herausfiltern wollte, um diese dann stärker ins Visier zu nehmen?
Es ist ja wohl ein sehr teures Labor, das alles analysiert, daher könnte ich mir rein aus ökonomischen Gesichtspunkten auch vorstellen, dass bei der Auswertung Aufwand, Kosten und Nutzen gegeneinander abgewogen werden.

Schwieriger mit dem Druck der französischen Behörden würde es sicher werden, wenn die Verdachtsperson/en keine französischen Staatsbürger und im schlimmsten Fall auch nicht dort wohnhaft wären. Da müsste dann viel mehr Abstimmung vorangehen, bis man gezielten Druck ausüben kann.

Ich vermute aber tatsächlich auch, dass es Anfangsverdachte z.B. durch die Bewegungsprofile oder Anacrim-Abgleiche gibt. Und da kämen dann auch wieder die grauen und weißen Zonen der Mobilfunkabdeckung infrage, die irgend eine Rolle spielen müssen, da sie von den Familienanwälten so explizit erwähnt wurden. Ein Täter, der sich mit Emile recht schnell aus dem Suchradius bewegt haben könnte, aber dennoch gegebenfalls in der gebirgigeren Region des alpinen Hochlands aufhielt, um sich zu verstecken (oder sich zuvor dort aufhielt) könnte behaupten, dass seine DNA-Abgabe nicht erforderlich ist, wenn die Funkauswertung nicht präzise genug zu Haut Vernet und Le Vernet zuzuordnen wäre.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

05.04.2026 um 14:43
Ich möchte noch was ergänzen, was das Thema "Druck aufbauen" betrifft.

Angenommen wir hätten es mit einem Täter (oder 2 aufgrund der 2 Fremd-DNAs) zu tun, die sagen wir mal rein hypothetisch aus Spanien kämen. Da könnte ich mir z.B. vorstellen, dass die spanischen Mobilfunkanbieter nicht ohne hinreichenden Tatverdacht Zugriff auf detailliertere Mobilfunkauswertungen für die französischen Ermittler gäben. Vielleicht müssen zunächst alle national möglichen Ermittlungsmaßnahmen vorgenommen worden sein, bevor länderübergreifend weiteres Material freigegeben würde. Eine eventuelle DNA-Verweigerung könnte dann genau diese letztmöglich ausgereizte nationale Ermittlungsmaßnahme sein, die dazu berechtigen würde, auf die Mobilfunkdaten Zugriffe zu bekommen, sofern diese nach so langer Zeit noch zur Verfügung stünden. Da gibt es ein paar Experten hier in anderen Threads, die sich da ganz gut auskennen, hier aber leider nicht mitschreiben.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

05.04.2026 um 15:03
Ich habe mich gerade mal selbst über KI (ohne Gewähr, Quelle Google Gemini) informiert, wie die Herausgabe von Mobilfunkdaten im europäischen Bereich wäre und da scheinen vorrangig erstmal nur die Verkehrdaten herausgegeben zu werden und die sind auch nicht ewig gespeichert.

Schwieriger wird es dann sicher bei Korrespondenz über Messenger-Dienste oder Cloud-Abfragen.
Bei einem begründeten Strafverdacht und einem formalen Rechtshilfeersuchen (z. B. Europäische Ermittlungsanordnung) übermitteln Mobilfunkanbieter in Deutschland detaillierte Daten an Strafverfolgungsbehörden. Der Umfang reicht von Bestandsdaten bis hin zu Verkehrs- und Standortdaten, wobei die Herausgabe meist auf Verkehrsdaten nach §§ 100g, 100h StPO basiert.

Die Datenherausgabe umfasst folgende Bereiche:
Bestandsdaten: Name, Anschrift, Geburtsdatum, Vertragsbeginn und Bankverbindung des Anschlussinhabers.
Verkehrsdaten (Verbindungsdaten):
Anruflisten: Wer hat wann, wie lange und von wo aus angerufen.
SMS/Datennutzung: Zeitpunkt und Umfang der Datenübertragung.
Basisstationsdaten (Standortdaten): Die Funkzellen, in denen sich das Handy zu einem bestimmten Zeitpunkt eingeloggt hat, was eine Ortung ermöglicht.
Inhaltsdaten: Der tatsächliche Inhalt von SMS oder aufgezeichneten Gesprächen darf in der Regel nur bei schwerwiegenderen Straftaten und mit richterlichem Beschluss überwacht und herausgegeben werden.

Wichtige Rahmenbedingungen:
Rechtshilfeweg: Die Daten müssen über formale Wege (Staatsanwaltschaft/Gericht) angefordert werden.
Speicherdauer: Verkehrsdaten werden von Anbietern nur für begrenzte Zeit (meist wenige Monate) gespeichert, bevor sie gelöscht werden müssen.
Verhältnismäßigkeit: Die Maßnahme muss zur Aufklärung einer Straftat von erheblicher Bedeutung erforderlich sein
Quelle: s.o.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

05.04.2026 um 21:09
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Sofern die Untersuchungsrichter gar keinen Verdacht haben, wird die Analyse vielleicht nach irgendwelchen Prioritätskriterien ablaufen und eben nicht alle DNA zeitgleich durch die Laboranalyse gejagt, denn das dürfte auch extrem teuer werden in diesem Labor.
Zitat von LillyLegoLillyLego schrieb:Es ist ja wohl ein sehr teures Labor, das alles analysiert, daher könnte ich mir rein aus ökonomischen Gesichtspunkten auch vorstellen, dass bei der Auswertung Aufwand, Kosten und Nutzen gegeneinander abgewogen werden.
Wie kommst Du drauf, dass diese Untersuchungen teuer sind? Die Materialkosten liegen im Centbereich und die Analyse erfolgt weitgehend vollautomatisch, genau wie die Auswertung und Befundung der Ergebnisse.
Klar, das scheint ein privates, kein staatliches Labor zu sein. Die werden sich das schon gut bezahlen lassen. Keine Ahnung, warum das in Frankreich nicht, wie in Deutschland, von staatlichen Laboren durchgeführt wird.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

06.04.2026 um 00:22
Zitat von GrillageGrillage schrieb:Wie kommst Du drauf, dass diese Untersuchungen teuer sind?
Ich vermute das, daher schrieb ich ja im Konjunktiv "dürfte".

Professor Doutrempuich soll ja der DNA-Experte schlechthin in Frankreich sein und daher vermute ich schon, dass solche Analysen nicht ganz so billig sein dürften, vor allem weil man zumindest an der Kleidung von Emile ja auch nur degradierte DNA hatte und dies dann mit den 100 vollständigen DNA-Profilen abzugleichen, stelle ich mir aufwendiger vor, als 2 Komplett-DNAs gegenzuprüfen.


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06.04.2026 um 20:59
Die hundert DNA-Profile müssen nicht alle einzeln abgeglichen werden, sondern es werden immer mehrere auf einmal untersucht. Das sind also nicht hundert Durchgänge, sondern sehr viel weniger. Und natürlich ist das Verfahren zumindest teilweise automatisiert. Man braucht allerdings für jeden einzelnen Durchgang Vergleichsmaterial von der Probe, die abgeglichen werden soll, also von der Fremd-DNA, die auf Emiles Kleidung gefunden wurde. Falls ein Verdacht gegen eine bestimmte Person besteht, wäre es also sinnvoller, erst anzufangen, wenn auch diese Person ihre Probe abgegeben hat. Wird die gesuchte Probe gefunden, sind keine weiteren Tests mehr nötig.


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06.04.2026 um 21:14
Das macht es umso plausibler, dass man einige wenige konkrete Verdachtsfälle hat und es im Grunde um diese geht, man diese erst haben will bevor ein Test überhaupt durchgeführt wird. Wenn man z.B. bei 100 angefragten Proben 3 Verdächtige (intern) hat die sich weigern, wozu dann die 97 anderen Proben überhaupt untersuchen.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

07.04.2026 um 09:35
@Islandbee
Es werden natürlich so viele Proben wie möglich auf einmal untersucht werden, um möglichst wenig Untersuchungsdurchgänge zu haben. Denn wenn drei Verdächtige erst zur Probenabgabe überredet oder gezwungen werden müssen, heißt das ja nicht unbedingt, dass unter ihnen der Täter ist. Aber diese können dann mit als erstes geprüft werden, und erst wenn es keinen Treffer gibt, ist der nächste Untersuchungsdurchgang notwendig.


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13.04.2026 um 10:00
Es gibt ein paar neue Artikel:

Neue Spuren an Knochen und Kleidung des Kindes gefunden, was sich dadurch für die Ermittlungen ändert

Nach Informationen unserer Kollegen von TF1 wurden auf den Knochen und der Kleidung des kleinen Émile Fragmente einer Schnur sowie Spuren von Flöhen und Exkrementen gefunden.

Vor zwei Jahren wurden Knochen von Émile Soleil gefunden. Das Rätsel, was im Juli 2023 geschah, ist noch nicht gelöst.

In einem am Sonntag, dem 12. April, auf TF1 ausgestrahlten Bericht enthüllten Journalisten von „Sept à Huit“, dass auf den Knochen und der Kleidung des Jungen Spuren von Geflügelflöhen, Fledermauskot und Schnurfragmenten gefunden wurden. Es könnte sich bei den in Frage stehenden Schnüren um solche handeln, die in der Landwirtschaft verwendet werden.

"In Haut Vernet gibt es einerseits dieses Zentrum des Lebens, das ein paar Häuser vereint, und darüber hinaus diese Unermesslichkeit, in der es abseits gelegene Häuser und landwirtschaftliche Flächen gibt, auf denen eine bestimmte Anzahl von Gebäuden, Scheunen und Schuppen errichtet sind“, beschreibt Julien Pinelli, der Anwalt von Anne Vedovini, Émiles Großmutter. „Wir weisen darauf hin, denn sobald wir über die Deponierung der Überreste eines zweieinhalbjährigen Kindes an einem bestimmten Ort sprechen, können wir davon ausgehen oder uns fragen, ob es sich nicht in einem dieser Lager befand.“

Heute fragen sich viele, wie die Überreste des Kindes mehr als einen Kilometer Luftlinie vom Weiler entfernt gelandet sind. Vielleicht wurden sie später dorthin verlegt. Was ist bekannt? Dass das Kind einen heftigen Schlag ins Gesicht bekommen hätte. Bevorzugt wird die Möglichkeit des Eingreifens Dritter.

Anfang April wurde die landwirtschaftliche Strecke genauer erwähnt. Den Ermittlern zufolge könnte das Kind beim Einbringen des Heus von einem Traktor angefahren worden sein, lesen wir in Paris Match. Die in der Nähe des Jochbeins des Kindes gefundene Läsion könnte tatsächlich auf einen Aufprall mit einer Anhängerkupplung, einen Anhängeraufprall, einen Pedal- oder Lenkeraufprall hinweisen.

https://www.midilibre.fr/2026/04/13/mort-demile-de-nouvelles-traces-trouvees-sur-les-ossements-et-les-vetements-de-lenfant-ce-que-ca-change-pour-lenquete-13322950.php

Ich bin kein Biologe und habe keine Ahnung, ob verschiedene Tierarten auch verschiedene Floharten beheimaten. Aber dass es sich um Geflügelflöhe handelt, steht so in dem Artikel.


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Émile (2) in Haut-Vernet (F) tot aufgefunden

13.04.2026 um 10:27
Zitat von JamesRockfordJamesRockford schrieb:Ich bin kein Biologe und habe keine Ahnung, ob verschiedene Tierarten auch verschiedene Floharten beheimaten. Aber dass es sich um Geflügelflöhe handelt, steht so in dem Artikel.
Hühnerflöhe erkennen, bekämpfen & vorbeugen https://share.google/3w0IZJjXcHC79tZQE


Wissenswertes zu Ceratophyllus gallinae - Hühnerfloh / Institut für Schädlingskunde https://share.google/ZAYLmVhi5sX06rPFa

Es gibt wohl Hühnerflöhe.
Muss auch erst mal reinlesen....


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