AlteTante schrieb:
Selma1898 schrieb:Was bringt einen Täter dazu, die Leiche wieder in die Nähe zu verbringen, wo sie leicht gefunden werden kann?
Er hätte sie ja auch weit weg entsorgen können.
Sadistische Schadenfreude, die sich am Leid der Angehörigen weidet, evtl. sogar nur über die Medien?
Das sehe ich auch so. Jemand weidet sich am Leid der Angehörigen, und entmenschlicht gleichzeitig das Opfer. Widerlich ist das!
Mickelangelo schrieb:Was ist mit dem Wunsch danach, daß die Suche endlich beendet wird und wieder Ruhe im Dorf einkehrt?
Vor allem scheint mir der Täter auch gehofft zu haben, daß danach von einem Verlaufen Emile’s und verdursten oder Unfall ausgegangen würde.
Ohne Klärung des Falls wird nie wieder Ruhe im Dorf einkehren. Wie denn auch? Solch ein ungeklärter Mordfall liegt wie ein schwarzes Tuch über dem Dorf. Da ist nichts mehr, wie es war.
Für den Täter wäre es vorteilhafter, wenn die Leiche oder Leichenteile gar nicht gefunden worden wäre. Außerdem wurde die Leiche bis dahin nicht gefunden. War für einen Täter damit zu rechnen, dass sie nun plötzlich gefunden wird, oder trifft
@Selma1898 Mutmaßung zu, dass der Ablageort wieder frequentiert wurde, und die sterblichen Überreste weg mussten? Meiner Meinung nach hätte es für jeden Menschen, der einigermaßen klar bei Verstand ist, geeignetere Optionen gegeben, als die von ihm gewählten Ablageorte. Deswegen kann ich den Gedanken an eine von sadistischen Gedanken geprägte Inszenierung mit dem Schädel als Trophäe nicht verscheuchen.
Retsiemfoh schrieb:Ein Fremder wäre mit Emile weggefahren, und man hätte ihn nie mehr in der Umgebung dort gefunden.
Das sehe ich auch so.