@LillyLegoJa, all das: Gebäude mit Dachboden, der generell selten betreten wird.
In Kirchtürmen wie auch Burgruinen finden sich in der Tat häufiger Fledermäuse und Vögel (typisch: Tauben, Krähenvögel, Turmfalken).
Warum ich nur eher den Dachboden in einem Gebäude das einem gehört vermute: Hier hat man Kontrolle über den Zugang - kein Wanderer, abenteuerlustiger Jugendlicher... verirrt sich hinein -, man kann heutzutage oft auf die Nutzung verzichten (Nutzung für die Trocknung von Lebensmitteln dürfte heutzutage seltener sein), und anders als z.B. ein Keller, der auch mal von Besuch mit betreten wird (Zugang zum Garten ist bei Hanglage nicht selten auch durch einen Keller, Handwerker muss mitunter in den Keller), wird sich Besuch nicht dorthin verirren.
JamesRockford schrieb:Das gilt aber ausschließlich für Eier legendes Geflügel, oder? Hühnerställe werden beleuchtet aber Enten- oder Gänseställe eher nicht, oder liege ich da falsch?
Laut meiner Erfahrung (Eltern haben Geflügel gehalten, Schwiegereltern halten Geflügel und wir hatten uns kürzlich ausgerechnet über die Beleuchtung unterhalten):
Hühnerställe werden zwecks Anregen des Eierlegens beleuchtet. Bei kleiner Hobbyhaltung wird man ggf. darauf verzichten, aber auch dann:
In Ställen die für Küken (gleich welcher Art) verwendet werden, sowie teils auch für ausgewachsenes Geflügel (jene Enten, Gänse) laufen üblicherweise Infrarot-Wärmelampen; diese geben ein rötliches Licht ab, meist hat die Birne ein rotes Glas. Zudem werden diese Ställe regelmäßig betreten.
(Legeenten - d.h.: auf eine hohe Eierproduktion hin gezüchtete Entenrassen - existieren, sind heutzutage aber unüblich.)
JamesRockford schrieb:Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr bleibe ich an den Tauben hängen, denn die brüten vollkommen unbekümmert überall, und wie alles wilde Federvieh gerne weit oben, was in der Evolution begründet ist.
Genau. Den Zusammenhang mit Geflügelhaltung vermute ich da kaum.